Your SlideShare is downloading. ×
Screen gb d_2009_100308
Screen gb d_2009_100308
Screen gb d_2009_100308
Screen gb d_2009_100308
Screen gb d_2009_100308
Screen gb d_2009_100308
Screen gb d_2009_100308
Screen gb d_2009_100308
Screen gb d_2009_100308
Screen gb d_2009_100308
Screen gb d_2009_100308
Screen gb d_2009_100308
Screen gb d_2009_100308
Screen gb d_2009_100308
Screen gb d_2009_100308
Screen gb d_2009_100308
Screen gb d_2009_100308
Screen gb d_2009_100308
Screen gb d_2009_100308
Upcoming SlideShare
Loading in...5
×

Thanks for flagging this SlideShare!

Oops! An error has occurred.

×
Saving this for later? Get the SlideShare app to save on your phone or tablet. Read anywhere, anytime – even offline.
Text the download link to your phone
Standard text messaging rates apply

Screen gb d_2009_100308

1,180

Published on

0 Comments
0 Likes
Statistics
Notes
  • Be the first to comment

  • Be the first to like this

No Downloads
Views
Total Views
1,180
On Slideshare
0
From Embeds
0
Number of Embeds
0
Actions
Shares
0
Downloads
1
Comments
0
Likes
0
Embeds 0
No embeds

Report content
Flagged as inappropriate Flag as inappropriate
Flag as inappropriate

Select your reason for flagging this presentation as inappropriate.

Cancel
No notes for slide

Transcript

  1. Perform around the Globe. Mit Geschäftsbericht 2009. osec.ch
  2. Grusswort Jean-Daniel Gerber. 2009 wird als das Jahr der Finanzkrise in die Geschichte eingehen. 2009 war aber auch das Jahr, in dem Akteure aus Wirtschaft und Politik ihre Fähigkeiten der Krisenbewälti- gung unter Beweis stellen mussten: Während sich Bund, Kantone und Gemeinden in einer breit angelegten Offensive darum bemühten, die Auswirkungen der Krise auf die Schweizer Volkswirtschaft zu lindern, positionierten sich weitsichtige Unternehmen schon, um vom erwarteten Aufschwung nach der Krise zu profitieren. Die Osec konnte mit ihrem grossen Netzwerk aus privaten Dienstleistern und Experten sehr schnell auf die veränderten Kundenbedürfnisse reagieren und ihren Fokus verstärkt auch auf die nahen Exportmärkte ausrichten, welche in den unsicheren Zeiten wieder vermehrt das Interesse der Schweizer Unternehmen auf sich zogen. Generell spielte die Osec als Kompetenz- zentrum der Aussenwirtschaftsförderung eine wichtige Rolle im Stabilisierungsprogramm des Bundes. Mit der Einrichtung von Exportplattformen ermöglicht die Organisation kleinen und mittleren Unternehmen die Erschliessung neuer Märkte. Jean-Daniel Gerber Direktor, SECO Aber nicht nur im traditionellen Feld der Exportförderung war die Osec aktiv. Auch in der Standortpromotion intensivierte die Osec ihre Anstrengungen. Ziel ist es, neue Firmen in der Schweiz anzusiedeln und damit zusätzliche Arbeitsplätze und Steuererträge zu generieren. Das Arbeitsumfeld bleibt dabei anspruchsvoll: Nach dem Auftrag des Bundes zur Standortpromotion hat die Osec im vergangenen Jahr auch mit den Kantonen ver- gleichbare Vereinbarungen abgeschlossen; eine konstruktive Zusammenarbeit von Bund, Osec, Kantonen und privaten Partnern ist inzwischen aufgegleist. Synergien zwischen der Standortpromotion und der Exportförderung werden erwartet. Im Jahr 2009 haben alle Beteiligten einen Zusatzeffort geleistet, um auf die Krise zu reagieren. Gleichzeitig hat die Osec aber auch die fortlaufenden Bedürfnisse der Kunden abgedeckt, wie es Wirtschaft und Politik von der Dienstleisterin Osec erwarten können. Wir sind zuversichtlich, dass sich die Angebote der Osec sowie die Kooperation zwischen allen Partnern auch im Jahr 2010 weiter verbessern und vertiefen werden. Jean-Daniel Gerber Impressum Staatssekretär und Direktor des SECO Konzept Osec, Zürich Text Therese Marty, thematext, Zug Design effact AG, Zürich Photos Keystone, Zürich/Pedro Kok, São Paulo/Patric Spahni, Thun Druck Schellenberg Druck AG, Pfäffikon Total Auflage 9’500 Exemplare Sprachen Deutsch, Französisch, Englisch Copyright Osec, Zürich 2 Geschäftsbericht 2009 Geschäftsbericht 2009 3
  3. Die Osec. Rund um den Globus für Sie da! Start and FiniSh ZuRICH, SwITZeRlAnD 08:00 H / Page 8 BeRn, SwITZeRlAnD 08:00 H / Page 32 BeIjInG, CHInA 15:00 H / Page 18 ABu DHABI, ToKYo, jAPAn unITeD ARAB eMIRATeS 16:00 H / Page 26 11:00 H / Page 12 CAPe Town, SouTH AFRICA SAo PAulo, BRAZIl 09:00 H / Page 22 05:00 H / Page 30 Die Osec – eine Organisation, die niemals schläft! Vielleicht klingt das etwas verwegen, City ist eine der Stabilisierungsmassnahmen, die der Bund und die Osec im Rahmen der doch der vorliegende Geschäftsbericht zeigt auf, dass sich jederzeit irgendwo in der Welt Exportförderung umsetzen. Weiter geht’s nach Peking, wo der Schweizer Botschafter das Mitarbeitende oder Partner der Osec engagieren: Um Schweizer und Liechtensteiner Un- Swiss Awareness Building Seminar eröffnet – einen Workshop, der im Rahmen der Stand- ternehmen den Marktzugang im Ausland zu erleichtern. Um für den Standort Schweiz zu ortpromotion an der China Overseas Investment Fair durchgeführt wird. Nächste Station werben. Um ausländischen Unternehmen den Weg in den Schweizer und europäischen ist Kapstadt. Eine südafrikanische Fair-Trade-Reiseagentur hat in Europa Fuss gefasst – Markt zu ebnen. Geschätzte Leserin, geschätzter Leser, Sie sind eingeladen, an verschie- dank der Unterstützung durch das Importförderungsprogramm SIPPO. dene Schauplätze zu reisen und – während eines fiktiven Arbeitstages – mitzuerleben, Tokio ist Domizil eines der 16 Swiss Business Hubs und Schauplatz des traditionellen was die Osec leistet. Rund um den Globus, rund um die Uhr. Events «Pool of Experts Get Together» – diese Informations- und Netzwerkplattform zur Die Weltreise startet am Hauptsitz der Osec in Zürich. Hier laufen die Fäden der Organi- Integration von privaten Experten wird rege genutzt. In São Paulo schliesslich hat sich sation zusammen, werden Strategien festgelegt, Programme kreiert, Projekte gestartet, ein Osec-Mitglied niedergelassen und dabei von einer umfassenden Marktstudie und Kunden beraten und begleitet – zum Beispiel durch das Beratungskonzept «Export Step- weiterem Support profitiert. Zum Schluss geht’s zurück in die Schweiz: nach Bern, wo bei by-Step». In Abu Dhabi wird mitten in der Wüste die erste Ökostadt der Welt gebaut. der Oberzolldirektion Zahlen ausgewertet werden, die am Hauptsitz Zürich wiederum die Die Schweiz wird durch einen eigenen Stadtteil vertreten sein. Die Beteiligung an Masdar Grundlage für neue Strategien bilden. 4 Geschäftsbericht 2009 Geschäftsbericht 2009 5
  4. Zuversichtlich für den Standort Schweiz. Zuversichtlich für die Zukunft. Man spricht im heutigen wirtschaftlichen umfeld sowohl von Krise als auch von Sie beabsichtigen, neue exportplattformen aufzubauen. warum? Rezession. was trifft auf die Schweiz zu? Daniel Küng: Wir können die Nachfrage im Ausland nicht ankurbeln. Aber wir können die Rolf Jeker: Die Schweiz wurde von der weltweiten Krise weit weniger heimgesucht als Exzellenz der Schweizer Exporteure verbessern. Wenn wir beispielsweise wissen, dass andere Länder. Dies, weil der Konsum die hiesige Wirtschaft massgeblich gestützt hat. die Schweiz in einem Bereich über hervorragende Technologien und Produkte verfügt, Der Einbruch beschränkte sich 2009 hauptsächlich auf den Export. Deshalb befindet sich diese im Ausland aber nicht bekannt sind, dann helfen wir diesen Unternehmen. Im Be- die Schweiz nicht in einer Krise. Vielmehr gerieten wir in eine Rezession und werden gut reich Haustechnik, Design, Architektur, aber auch Cleantech und Health Care gehören wir daraus herauskommen, weil wir uns im Gegensatz zu den meisten anderen Ländern nicht zur Weltspitze – nur weiss das die Welt nicht zur Genüge. Uns geht es darum, all diese gross verschuldet haben. Das heisst, wir haben mehr Spielraum, um uns für die Zukunft Angebote, Produkte und Firmen auf entsprechenden Exportplattformen zu bündeln und gut zu positionieren. Wettbewerbsmässig werden wir sogar Anteile gewinnen. ihnen ein Gesicht zu geben. Teilen Sie diese einschätzung? wieso braucht es die osec dazu? wäre dies nicht Aufgabe der wirtschaftsverbände? Daniel Küng: Absolut. Schaut man, wie sich die Krise auf zahlreiche Volkswirtschaften Daniel Küng: Vielfach handelt es sich um Bereiche, in denen mehrere Verbände involviert ausgewirkt hat, dann ist die Schweiz mit einem blauen Auge davongekommen. Der sind. Kommt hinzu, dass sich viele Verbände auf die Interessenvertretung ihrer Firmen im Schweizer Staat hat sich nicht kolossal verschuldet, und wir müssen weder die Steuern Inland konzentrieren und die Exportinteressen eher im Hintergrund bleiben. Und genau erhöhen noch die Investitionen zurückfahren. das ist die Stärke der Osec. Wir wollen unter keinen Umständen Verbände konkurrenzie- ren, vielmehr wollen wir ihnen noch zusätzlich Exportdienstleistungen anbieten. jetzt könnte ich Ihnen aber Blauäugigkeit vorwerfen. 50 Prozent der Schweizer Rolf Jeker: Die Wirtschaftsverbände sind primär Interessenvertreter für ihre Branchen. wirtschaftsleistung wird im Ausland erbracht. Solange es also der weltwirtschaft Häufig geht es um wirtschaftspolitische Anliegen. Wir sind rein operativ tätig und absolut schlecht geht, leidet auch die Schweiz. komplementär zu den Verbänden. Das ist eine klare Aufgabenteilung. Daniel Küng: Es geht nicht der gesamten Weltwirtschaft schlecht. China, Indien, Brasilien und Indonesien weisen Wachstumsraten von deutlich über 6 Prozent auf – und unser Ex- welches sind die grössten Herausforderungen für die osec? portwachstum in den letzten Jahren war gerade in jenen Ländern am stärksten. Deshalb Rolf Jeker: Zum einen wollen wir die Exportplattformen zum Laufen bringen. Zum anderen bin ich so zuversichtlich. haben wir vom Bund das Mandat zur Standortpromotion erhalten. Die bisherigen Ge- spräche mit den Kantonen verlaufen sehr konstruktiv. Es herrscht Einigkeit darüber, dass Also wiederum ein Sonderfall Schweiz. wir die Schweiz im Ausland optimal und einheitlicher positionieren sollten. Ziel ist es, die Rolf Jeker: Die Schweizer Unternehmen haben rechtzeitig – das heisst schon vor drei, vier Schweiz noch wettbewerbsfähiger zu machen. Last but not least gilt es, die Import- und Jahren – erkannt, wo echtes wirtschaftliches Wachstum stattfinden wird. Davon profitie- Investitionsförderung noch verstärkt zu integrieren und zu zeigen, dass die Zusammenle- ren wir jetzt. gung der verschiedenen Mandate der richtige Entscheid war. Ist das jetzt ein Plädoyer zugunsten der emerging Markets und gegen die weltwirt- welches sind die grössten Treiber für die Schweizer exportwirtschaft? schaftslokomotive uSA? Daniel Küng: Es muss uns gelingen, die Exportplattformen zum Fliegen zu bringen. Und Rolf Jeker: Nein. Aber es ist wichtig, dass die Schweiz die vor vier Jahren gesetzten hoffentlich wird die weltweite Nachfrage nach schweizerischen Gütern wieder zunehmen. Export-Schwerpunkte in den Emerging Markets zusätzlich verstärkt. Obwohl wir erst 2011 oder 2012 wieder das Niveau von 2008 erreichen werden, bin ich für dieses Jahr optimistisch. Positive Impulse erwarte ich auch durch die Freihandelspoli- warum? tik des Bundesrats. Rolf Jeker: Europa wird mittelfristig ein schwächelnder Wirtschaftsraum bleiben, die USA Rolf Jeker: Das sehe ich auch so, denn Freihandelsabkommen, welche die Schweiz in werden sich nur langsam erholen. Wir müssen in den wachstumsstarken Weltregionen letzter Zeit mit verschiedenen Ländern abgeschlossen hat, bieten für Schweizer Firmen stark vertreten sein. Deshalb wäre ein Freihandelsabkommen mit China so zentral. Hier Vorteile gegenüber EU-Exporteuren. Diese Chancen gilt es vermehrt zu nutzen. hätte die Schweiz die Nase vorn, wie schon beim Freihandelsabkommen mit Japan. Rolf M. Jeker Davon profitiert die gesamte schweizerische Exportwirtschaft, insbesondere die kleinen Daniel Küng Präsident des Verwaltungsrates, Osec Firmen. Und deshalb muss auch die Osec sich immer wieder fragen: Welche Länder und CEO, Osec Märkte tauchen auf dem Radar neu auf – wo müssen wir stärker präsent sein? Interview: Pascal Ihle, Chefredaktion «Handelszeitung» 6 Geschäftsbericht 2009 Geschäftsbericht 2009 7
  5. ZUrich 08:00 h 08:32 h 09:08 h 10:14 h 11:30 h Exportförderung. Beratung, Information und Messen im Ausland. Zürich, Stampfenbachstrasse 85 – 08.00 Uhr. Am Osec-Hauptsitz beginnt ein intensiver Arbeitstag. Alle Sitzungszimmer sind ausgebucht: Erfahrene Osec-Berater und Mitarbei- Fakten. tende der Swiss Business Hubs werden individuelle Gespräche mit Vertretern exportwil- liger KMU führen – es handelt sich dabei um Basisberatung oder Strategiediskussionen. Mandate 814 Der erste Kunde meldet sich am Empfang: Roland F., Inhaber eines national erfolgreichen Beratungsgespräche 2’065 mittelgrossen Unternehmens, trägt sich mit dem Gedanken, seine Produkte zu exportie- Mitglieder der Osec 1’359 ren. Er weiss nicht, ob dies für seine Firma sinnvoll ist, welches Land allenfalls in Frage «SWISS Pavilions» 48 käme und wie er überhaupt vorgehen muss. Kürzlich hat er am Forum der Schweizer Visits www.osec.ch 934’952 Aussenwirtschaft die Osec kennengelernt und interessiert sich nun konkret für das Projekte mit externen Experten 223 Beratungskonzept «Export Step-by-Step». Ihm wurde gesagt, dass die Osec mit diesem Teilnehmer Forum der Programm exportwillige KMU individuell auf dem Weg in ausländische Märkte unterstützt Schweizer Aussenwirtschaft 2009 687 und solchen, die bereits exportieren, weltweit neue, erfolgversprechende Geschäftsmög- lichkeiten aufzeigt. Diese Dienstleistungen werden optimal auf den Grad der Internationa- lisierung und den individuellen Wissensstand des jeweiligen Kunden ausgerichtet. Heute nun kommt Roland F. zu einem ersten Gespräch und erhält kostenlose Informa- tionen zu seiner Exportvision. Darüber hinaus prüft die Osec mit ihm gemeinsam die konkreten Exportpläne. Der Kunde erhält einen individuell ausgestalteten Massnahmen- plan mit den zur effizienten Unterstützung geeigneten Dienstleistungen aus dem Konzept «Export Step-by-Step». Der Geschäftsmann kann nun die einzelnen Schritte seines Projekts überdenken und gemeinsam mit seinem Osec-Berater und dem internationalen Osec-Netzwerk zur Umsetzung seiner Vision – der Internationalisierung – schreiten. Im Laufe des ganzen Projekts wird er von der jahrelangen Exporterfahrung seines Bera- ters sowie vom gezielten, effizienten Einsatz der geeigneten Analysemittel und Netzwerke im In- und Ausland profitieren. Der Geschäftsmann ist gespannt, wie sich sein Export- projekt weiterentwickeln wird. Er vertraut der Osec und ist überzeugt: Sein Anliegen ist in den richtigen Händen. Beratungskonzept «Export Step-by-Step» Geschäftsbericht 2009 9
  6. ZUrich 12:38 h 14:02 h 15:17 h 15:33 h Gemeinsam Wege finden und Ziele im Export erreichen. Forum der Schweizer Aussenwirtschaft. Export online. KMU-Plattform. Mehr Kontakte, mehr Know-how, mehr Erfahrungsaustausch. Das Forum der Schweizer Die Besucherzahlen konnten im Jahr 2009 auf der erneut ausgebauten Osec-Website 8. Forum der Schweizer Aussenwirtschaft hat sich als exzellente Networking-Plattform für die Schweizer und durch gezielte Marketingmassnahmen auf über 930’000 Besucher deutlich gesteigert Aussenwirtschaft Liechtensteiner Exportindustrie etabliert. Hauptinhalte des Forums 2009 mit fast 700 werden. Die umfangreichen Informationen sind wie bis anhin in deutscher, englischer und Wer exportieren will, hat viele Fragen. Osec hat die 15./16. April 2010 Teilnehmern waren «Multinationale KMU: Globalisierung als Chance» und «USA, Chancen französischer und neu auch in italienischer Sprache abrufbar. Für den Veranstaltungs- Antworten. Messe Zürich und Stolpersteine». Das 8. Forum findet am 15./16. April 2010 in der Messe Zürich statt. kalender sind nun professionelle Sortier- und Filterfunktionen installiert, weiter steht eine Osec hat grosse Erfahrung und die richtigen Kontakte. Über die drei Stufen unseres Export Step-by-Step-Programms führen wir Unter- nehmen erfolgreich ins Ausland – auch nach www.aussenwirtschaftsforum.ch Schwerpunktthemen sind «Neue Wirtschaftswelt – neue Spielregeln?» sowie der Export- Mitgliederdatenbank online zur Verfügung. Neu werden für die Kundenkontakte auch Frankreich. Die ersten beiden Stufen sind sogar kostenlos. Besuchen Sie unsere Website und sprechen Sie unverbindlich mit unseren Experten: www.osec.ch/frankreich markt EU mit Sonderfokus Deutschland. Höhepunkt bildet das Networking-Dinner mit der Social-Media-Plattformen wie XING, Twitter und Facebook genutzt. 51_F_UZ_208x144_090428.indd 1 30.04.09 15:41 Verleihung des Osec Export Award. Messen und «SWISS Pavilions». Osec Export Award. Success Stories. Im Jahr 2009 organisierte die Osec an 20 internationalen Leitmessen im Ausland einen Der Osec Export Award ist ein Anerkennungspreis, der vom offiziellen Schweizer «SWISS Pavilion». 214 Schweizer Aussteller hatten die Möglichkeit, sich einem breiten Messen 2010. Success Stories 153 Exportförderer zum ersten Mal im Jahr 2007 verliehen wurde. Anlässlich des Forums der Fachpublikum zu präsentieren. 2010 wird die Osec ihr bisher grösstes und umfas- Anzahl Awardkandidaten 50 Schweizer Aussenwirtschaft wird der Osec Export Award an zwei Schweizer Unterneh- sendstes Messeprogramm umsetzen. 24 «SWISS Pavilions» werden über das ganze Jahr März GLOBE, Vancouver Finalisten Osec Export Award 6 men übergeben, welche in ihrem Expansionsvorhaben systematisch, zielgerichtet und verteilt in 13 Ländern rund um den Globus organisiert. Über 220 Kunden haben dabei April IDEM, Singapur Gewinner Osec Export Award 2 konsequent handeln. die Gelegenheit, sich dem internationalen Fachpublikum zu präsentieren. Der mit 600 April Cosmoprof, Bologna Quadratmetern flächenmässig grösste «SWISS Pavilion» wird an der Süsswarenmesse April Hannover Messe, Hannover ISM in Köln stehen, am meisten Aussteller werden an der Arab Health in Dubai erwartet Mai IFAT, Schanghai Länderberatung. (24 Firmen). Mai PLMA, Amsterdam Mai BIO, Atlanta Die Länderberatung bietet den Rahmen für individuelle Beratungsgespräche. Im Unter- Im Zusammenhang mit den Stabilisierungsmassnahmen im Cleantech-Bereich (siehe Juni Beautyworld Middle East, schied zur allgemeinen individuellen Beratung ist bei diesen Gesprächen zusätzlich ein folgende Seite) stehen insbesondere die beiden «SWISS Pavilions» auf der GLOBE in Dubai lokaler Länderexperte anwesend. Somit können Pläne und Fragen in einer erweiterten Vancouver sowie an der IFAT in Schanghai im Fokus. Die Ecobuild in London und die Oktober BioJapan, Tokio Runde besprochen werden, und die Kunden profitieren von noch mehr Know-how. Ökoindustria in Budapest runden den Schwerpunkt Cleantech ab. Oktober BioTechnica, Hannover Im Jahr 2009 fanden in Zürich, Lausanne und Lugano über 1’200 Länderberatungs- Oktober SIAL, Paris gespräche für 31 unterschiedliche Zielregionen statt. Oktober IDEM Indien, Mumbai Oktober K’2010, Düsseldorf November Cosmoprof Asien, Hongkong November Big 5, Dubai 10 Geschäftsbericht 2009 Geschäftsbericht 2009 11
  7. ZUrich, 08:00 h + 3 h abU dhabi 11:00 h 11:48 h 13:11 h 13:57 h 14:08 h Exportförderung. Stabilisierungsmassnahmen des Bundes. In boomenden Märkten Präsenz zeigen. Abu Dhabi, Baustelle Masdar City – 11.00 Uhr. Mitten in der Wüste recken Kräne ihre dünnen Hälse in den dunstigen Horizont, heben sich ab von Rohbauten, die Stockwerk Masdar City. um Stockwerk in die Höhe wachsen. Rostrote Stahlträger stapeln sich vor Maschendraht- zäunen, dahinter lagern Betonfundamente, auf denen Solarpaneele montiert sind. Was Arbeitsplätze 90’000 heute noch eine riesige Baustelle im Emirat Abu Dhabi ist, wird 2018 die erste emissions- Unternehmen 1’500 freie Stadt der Erde sein: Masdar City. 50’000 Menschen werden in der vom englischen Fläche 6,5 km2 Stararchitekten Norman Foster entworfenen, 6 Quadratkilometer grossen Ökostadt leben. Bauende 2018 Masdar City – ein ambitioniertes Pionierprojekt. Und die Schweiz ist mittendrin. Investitionsvolumen USD 23 Mrd. Für 2012 ist die Eröffnung des Swiss Village geplant: Im Herzen Masdars werden sich Schweizer Firmen, Institutionen und Privatpersonen niederlassen. Ein multifunktionales Quartier soll es werden, mit Wohnungen und Büros, Forschungs- und Leichtproduktions- anlagen, mit Restaurants und Shops und einer Privatschule. Für Innovation und Design wird die nach Minergie-Gebäudestandard konzipierte Wüstenstadt stehen. Bereits in der Realisierungsphase stellen Schweizer Unternehmen Innovationskraft und Know-how unter Beweis – und erhalten weltweite Publizität. Masdar City, die ökologische Hightech-Metropole, bedeutet für Schweizer Cleantech- Unternehmen eine einmalige Chance, sich international zu positionieren. Das dürfte sich in neuen Geschäftsfeldern und Aufträgen niederschlagen – das Potenzial wird auf mehrere Hundert Millionen Franken geschätzt. Die Beteiligung an Masdar City ist eine der Stabilisierungsmassnahmen, die der Bund und die Osec im Rahmen der Exportförderung umgesetzt haben. Geschäftsbericht 2009 13
  8. abU dhabi 14:31 h 15:09 h 15:48 h 16:17 h 16:52 h Erfolgreiche Sofortmassnahmen und Initiativen umsetzen. Das Jahr 2009 stand bei der Osec im Zeichen der Stabilisierungsmassnahmen zur Internationale Finanzinstitutionen. Unterstützung der krisengeschüttelten Schweizer Exportindustrie. Für die Umsetzung Output 2009. des Stabilisierungsprogramms stellte der Bund für die Jahre 2009 und 2010 je CHF Mit dem Begriff IFI werden internationale Finanzinstitutionen wie die Weltbank, die Inter- 5 Millionen bereit. Das Fundament der Stabilisierungsmassnahmen bilden eine Reihe von American Development Bank (IDB), die European Bank for Reconstruction and Develop- nahe Märkte Auf nach Osten: Perspektiven und Sofortmassnahmen sowie eine Auswahl von Dienstleistungen, die das bisherige Aufga- ment (EBRD) und andere Entwicklungsbanken bezeichnet. Das Leistungspaket «IFI» der Zusätzliche Länderberatungstage Geschäftschancen in Polen, Tschechien, Slowakei und Ungarn. bengebiet der Osec erweitern. So wurden im Rahmen des dritten Stabilisierungspakets Osec zielte darauf hin, Schweizer KMU die Teilnahme an den Ausschreibungen der IFI zu Deutschland, Italien, Frankreich, Öster- 4. November 2009, 15.00 – 18.30 Uhr, World Trade Center, Zürich. osec.ch vom Parlament zusätzliche Gelder in der Höhe von CHF 25 Millionen zum Aufbau von erleichtern. Dies geschah einerseits durch eine breit gefächerte Erstinformation in Semi- reich, Grossbritannien und Spanien; Exportplattformen genehmigt. naren, andererseits wurden durch die Osec Fact Finding Missions zur Weltbank, zur IDB zusätzliche Veranstaltungen Österreich, in Washington und zur EBRD in London organisiert. 2010 wird die Osec das Leistungs- Spanien, Deutschland, Grossbritannien, paket fortführen. Geplant sind weitere Informationsveranstaltungen und Delegationsreisen Italien, Frankreich mit mehr als Sofortmassnahmen. zur afrikanischen (AfDB) und zur asiatischen Entwicklungsbank (ADB). 130 Teilnehmern Im Rahmen der schnell wirkenden Sofortmassnahmen vollzog die Osec 2009 einen länder mit Freihandelsabkommen quantitativen Ausbau der bisherigen Dienstleistungen. Dabei wurde die Anzahl der Weitere Initiativen. Zusätzliche Länderberatungstage individuellen Beratungsgespräche und Informationsveranstaltungen deutlich erhöht. Im Ägypten, GCC, Japan, Südkorea, Fokus waren drei Schwerpunktbereiche: die klassischen Zielmärkte der Exportwirtschaft Die Automobilindustrie gehört zu den krisensensiblen Branchen. Die jüngste Wirtschafts- Lateinamerika und südliches Afrika; in Europa, die Schwerpunktländer der Schweizer Aussenwirtschaftspolitik (Brasilien, krise traf insbesondere auch deren Zulieferer – in der Schweiz sind dies 300 mehrheitlich 3 Marktstudien zu Chile und 3 Markt- Russland, Indien und China) sowie Osteuropa und die Länder und Regionen, mit denen kleine Unternehmen. Deshalb wurden in diesem Leistungspaket unter anderem zwei studien zu Kolumbien (im Abschluss); die Schweiz kürzlich Freihandelsabkommen abgeschlossen hat oder in Kürze abschlies- Marktstudien ausgearbeitet und einem breiten Publikum an einer Veranstaltung Anfang 8 zusätzliche Veranstaltungen zu Japan, sen wird. Die zusätzlichen Beratungsgespräche, Veranstaltungen und Marktstudien in Dezember an der ETH Zürich präsentiert. Für 2010 sind weitere branchenspezifische Kanada, Chile mit über 310 Teilnehmern Bezug auf diese Länder sollen Schweizer KMU auf sich neu ergebende Möglichkeiten Massnahmen wie zum Beispiel Delegations- und Kontaktreisen in diverse Zielländer hinweisen und bei der Suche nach neuen Absatzmärkten unterstützen. Darüber hinaus vorgesehen. osteuropa inkl. Russland wurden weitere individuelle Massnahmen umgesetzt, so zum Beispiel für Russland und Zusätzliche Länderberatungstage Osteuropa. Die Osec wird diese Aktivitäten 2010 weiterführen. Um Schweizer Unternehmen die Teilnahme an den öffentlichen Ausschreibungen in Russland, Polen, Weissrussland, Ländern der Europäischen Union zu erleichtern, gab die Osec eine Studie zum Brasilien, Indien, China, Osteuropa und How fit is your Sonderprojekten wie der Fussballeuropameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine EUR 230 Milliarden EU Konjunkturprogramm in Auftrag. Sie enthält eine Liste aller rund Ukraine; 10 zusätzliche Veranstaltungen company for the export? sowie den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi wurde mit einem regelmässigen 10’000 Infrastrukturprojekte in ausgewählten Schwerpunktländern der EU und wertvolle Brasilien, Indien, China sowie Mit- Test it on osec.ch/fit4export Newsletter sowie Fact Finding Missions in die entsprechenden Regionen Rechnung Hintergrund- und Kontaktinformationen. tel- und Osteuropa, Ungarn, Baltikum, getragen. Europa (Lizenzen und Franchising), Mit den zusätzlichen Mitteln zur Exportförderung, die vom Bund im Rahmen der Stabili- Osteuropa (EU-Fördergelder), Rumä- sierungsmassnahmen gesprochen wurden, unterstützte die Osec auch externe Projekte. nien/Bulgarien, Polen/Tschechien/ Fit4Export. Dazu wurde ein Sonderfonds eingerichtet, der Exportförderungsprojekte von Dritten Ungarn/Slowakei, Ukraine, Weissruss- mit Fokus auf die Schweizer Exportwirtschaft mitfinanziert. Berücksichtigung fanden land und Kasachstan mit rund Mit dem Online-Test «Fit4Export» wurde ein effizientes Tool zur Ersteinschätzung von Projekte, die kurzfristig realisierbar sind, rasch wirken und deren Wertschöpfung in der 420 Teilnehmern Neuexporteuren geschaffen. Das teilnehmende Unternehmen und sein Exportvorhaben Schweiz erfolgt. Im Rahmen dieser Initiative konnten 2009 insgesamt 38 Projekte mit total werden dabei anhand eines kurzen Fragenkatalogs durchleuchtet. Die Auswertung in etwa 1,5 Millionen Franken unterstützt werden. Der Sonderfonds stiess bei Wirtschafts- Form einer leicht verständlichen Grafik zeigt auf, in welchen Bereichen das Unternehmen und Branchenvertretern auf eine rege Nachfrage. bereits «Fit4Export» ist und wo noch Handlungsbedarf besteht. Anschliessend kann der Teilnehmer offene Fragen zu seinen individuellen Exportprojekten in einem persönlichen Beratungsgespräch mit der Osec vertiefen. www.osec.ch/fit4export. 14 Geschäftsbericht 2009 Geschäftsbericht 2009 15
  9. abU dhabi 17:12 h 17:41 h 18:14 h 18:54 h Exportplattformen. Vernetzen, vermitteln und vermarkten. Architektur und Design. brosch_startvorteil_etbv.qxd:Layout 1 26.2.2010 12:04 Uhr Seite 3 Der Schweizer Exportindustrie soll es ermöglicht werden, gestärkt aus der aktuellen Wirt- tech cleantech schaftskrise hervorzugehen. Ein wichtiger Beitrag dazu ist der Aufbau von Exportplatt- Cleantech Promotion Swiss Cleantech Promotion formen, die einen zusätzlichen Schritt im Stabilisierungsprogramm darstellen. Die Erfolgs- Im Architektur- und Designbereich kann die Schweiz im Ausland Trümpfe ausspielen. formel für exportwillige Schweizer KMU lautet dabei: vernetzen, vermitteln, vermarkten. Schweizer Architektur und Design geniessen international einen hervorragenden Ruf und Auf diese Weise profitieren die Plattformteilnehmer von Synergien und einem gestärkten überzeugen mit klaren Formen, Funktionalität, wertvollen Materialien und sorgfältiger Ver- Switzerland lives Cleantech! Aussenauftritt. Der Aufbau von Exportplattformen ist für mehrere Branchen in Arbeit. arbeitung sowie mit Umweltbewusstsein und hoher Qualität. Schweizer Design kann im osec.ch Ausland auch durch Präzision, Langlebigkeit, Know-how und Innovation punkten. Mit den Startvorteil. Unsere Expertise, Ihr Vorsprung. Bereichen Architektur und Design soll unter anderem die Präsenz von Schweizer Krea- Cleantech. tiven, Ingenieuren, Dienstleistern und Herstellern im Ausland gezielt verstärkt werden. Zahlreiche Schweizer Cleantech-Firmen sind sehr innovativ, während die Branche stark fragmentiert ist. Im Rahmen der Stabilisierungsmassnahmen beabsichtigt die Osec eine Swiss Health. vermehrte Bündelung und Exportorientierung dieser Branche. So soll eine signifikante Steigerung des Bekanntheitsgrades von und der Nachfrage nach Schweizer Cleantech- Um Medizinaldienstleistungen von Schweizer Kliniken für ausländische Patienten zu för- Produkten und -Dienstleistungen erreicht werden. Am 20. Oktober 2009 wurde in Bern in dern, haben die Osec und Schweiz Tourismus den Verein Swiss Health gegründet. Da die Anwesenheit von 125 interessierten Branchenvertretern durch Bundesrätin Doris Leuthard Patienten für ihre Behandlungen oftmals längere Zeit in der Schweiz bleiben und nicht der Startschuss für den Beginn der Arbeiten am Aufbau der Plattform gegeben. Sobald selten auch ihre Angehörigen mitbringen, wird hier künftig ebenfalls mit positiven Impul- diese im Jahr 2010 in Betrieb ist, werden ausgewählte Zielmärkte konzentriert ange- sen für den Tourismus und die Luxusgüter- und Finanzdienstleistungsindustrie gerechnet. gangen. Die ersten Aktivitäten dazu bilden das Swiss Village in Masdar City (Abu Dhabi) sowie die Umweltmessen GLOBE 2010 in Vancouver und IFAT in Schanghai. Medizintechnik. Medizintechnik umfasst technische Produkte und Geräte, die für die Diagnostik einge- setzt werden oder zur Verbesserung der Lebensqualität und der Lebenserwartung dienen. Dabei hat die Medizintechnik enge Bezüge zu vielen traditionellen Industrien und ist deshalb ausgesprochen interdisziplinär vernetzt. Die Exportquoten von Schweizer KMU im Bereich Medizintechnik sind bedeutend tiefer als die der wenigen multinationalen Anbieter in der Schweiz. Mit einer Exportplattform soll das vorhandene Potenzial in dieser Branche gezielt ausgebaut werden. 16 Geschäftsbericht 2009 Geschäftsbericht 2009 17
  10. ZUrich, 08:00 h + 7 h beijing 15:00 h 15:39 h 16:42 h 17:08 h 17:53 h Standortpromotion. Auf die Vorzüge der Schweiz hinweisen. Peking, China World Hotel – 15.00 Uhr. Blaise Godet, der Schweizer Botschafter in China, hält die Eröffnungsansprache am «Swiss Awareness Building Seminar». Delegationen verschiedener Schweizer Kantone und Regionen sind vor Ort, um für ihre Standorte zu werben und Interessenten Rede und Antwort zu stehen. Der Workshop wird im Rahmen der zwei Tage dauernden «China Overseas Investment Fair» durchgeführt. Das Seminar wird ein voller Erfolg. Es nehmen weit über 100 Personen – davon zahlreiche Führungskräfte – aus 52 verschiedenen chinesischen Unternehmen teil. Konzentriert folgen sie den Ausführungen der einzelnen Kantonsvertreter, interessiert stellen sie detail- lierte Fragen über Vorteile und Kriterien einzelner Standorte in der Schweiz. Der ab- schliessende Apéro bietet eine ideale Plattform zum Knüpfen und Pflegen von Kontakten. Visitenkarten werden getauscht – man hofft auf weitere Gelegenheiten, um die Gespräche fortzusetzen. Die Rückmeldungen der Seminarteilnehmerinnen und -teilnehmer fallen sehr positiv aus. Die lokalen Medien haben in bemerkenswertem Umfang über den Schweizer Auftritt berichtet. Nebst zwei Dutzend Artikeln in Print- und Internetmedien wurden zur besten Sendezeit Radiointerviews und Beiträge im chinesischen «Business News Channel» CCTV-2 ausgestrahlt. Lobend hervorgehoben wurden das Design und die Gestaltung des Messestandes wie auch der Gesamtauftritt der Schweizer Delegation. Die helvetischen Trümpfe scheinen zu stechen: Mit einem eingetragenen Aktienkapital von CHF 11,6 Millionen liess sich jüngst die Firma Neusoft Europe AG in der Schweiz Fakten. nieder. Die 1991 an der Northeastern University in Shenyang, Provinz Liaoning, gegrün- dete Neusoft ist das führende chinesische Softwareunternehmen und beschäftigt welt- Medienberichte 333 weit über 15’000 Mitarbeitende. Versandte Broschüren 36’332 Newsletter-Empfänger 8’415 Erstkontakte 5’312 Geschäftsbericht 2009 19
  11. beijing 18:05 h 18:31 h 19:11 h 19:47 h Aufmerksamkeit schaffen. Mit Argumenten überzeugen. Update bei Print und Web. Schweiz. Handels- & Investitionsförderung. Das Swiss Awareness Building Seminar war eine von zahlreichen Veranstaltungen, Potenziellen Investoren steht ein 148 Seiten umfassendes Handbuch mit allen wichtigen die die Osec im Rahmen der Standortpromotion im Verlauf des Jahres 2009 organisiert Informationen zur Unternehmensansiedlung in der Schweiz zur Verfügung. Die wichtigsten hat. Gesamthaft waren es um die 100 Events. Das heisst, dass an fast jedem zweiten Daten daraus sind in der Imagebroschüre «Schweiz. Ihr Wirtschaftsstandort in Europa» Handbook for Investors. Schweiz. Ihr Wirtschaftsstandort Nr. 1 in Europa. Arbeitstag irgendwo in Amerika, Europa oder Asien professionell für den Wirtschafts- kompakt zusammengefasst. Beide Publikationen wurden aktualisiert und sind in neun Business location in Switzerland. January 2010 Edition invest-in-switzerland.com standort Schweiz geworben wurde: mit Seminaren, Delegationsreisen und Symposien, Sprachen erhältlich. invest-in-switzerland.com mit Ausstellungen und Pressekonferenzen, durch Roadshows, Business-Breakfasts oder Round-Table-Veranstaltungen. Und dies stets unter Berücksichtigung geografischer Auch die Website wurde 2009 auf den neuesten Stand gebracht: Um eine weltweit Distanzen und kultureller Unterschiede. einheitliche Online-Präsenz zu gewährleisten, sind die Seiten nun identisch aufgebaut, sodass für alle Zielmärkte der Osec eine Homepage in der entsprechenden Landesspra- Dass sich professionelle Standortpromotion bezahlt macht, beweist die Tatsache, dass che zur Verfügung steht. Mit dem neuen und einheitlichen Domainkonzept kann eine noch die Schweiz gemessen an der Bevölkerungszahl die höchste Dichte an multinationalen bessere Auffindbarkeit im Internet sichergestellt werden. Zusätzlich wurde mit gezieltem Unternehmen sowie internationalen Organisationen und Verbänden aufweist. Ausschlag- Suchmaschinen-Marketing der Website-Traffic erhöht. gebend für diese Spitzenstellung sind verschiedene Faktoren: So spielen die politische Sämtliche Inhalte aus dem neuen «Handbuch für Investoren» sind abrufbar. Zusätzlich und wirtschaftliche Stabilität, die gute Infrastruktur, die moderate Besteuerung und der profitieren die Nutzerinnen und Nutzer von einem spezifischen lokalen Bereich. hohe Lebensstandard eine grosse Rolle. Ein wichtiges Kriterium sind auch die renom- Eine komfortable Situation beispielsweise für einen chinesischen Teilnehmer des ein- World Economic Forum, The Global Competitiveness Report 2009 – 2010 mierten Universitäten und Forschungszentren sowie der effiziente Kapitalmarkt und der gangs erwähnten Swiss Awareness Seminars in Peking: Nach der Rückkehr an seinen RZ_D_Location_Switzerland_ES_100125.indd 1 27.01.10 15:56 ausgezeichnete Schutz des geistigen Eigentums. Einen wertvollen Beitrag zur guten Arbeitsplatz kann er sämtliche Informationen über den Standort Schweiz auf der Osec- Ansiedlungsbilanz leisten die Kantone mit ihrer ausgezeichneten Vermarktungsarbeit. Website in seiner Muttersprache abrufen. Und nicht zuletzt spielt die Osec mit ihrer professionellen und umfassenden Unterstüt- zung und Förderung eine entscheidende Rolle. Mehr denn je ist der Erfolg eines Unternehmens davon abhängig, von welchem Standort aus es jede seiner Funktionen – sei dies Administration, Dienstleistung, Forschung und Entwicklung, Produktion oder Verkauf – erbringt. Untersuchungen zeigen, dass die meisten Firmen mindestens alle zehn Jahre ihren Sitz neu evaluieren, manche tun es öfter, zum Teil gar jedes Jahr. Entsprechend intensiv gestaltet sich die internationale Standortpromotion. Die Schweiz nimmt diese Herausforderung an und kann sich durch ihre politische und wirtschaftliche Stabilität, qualifizierte Arbeitskräfte, aber auch dank unvergleichlicher Lebensqualität und erstklassiger Infrastruktur besonders profilieren – und dies sehr erfolgreich. 20 Geschäftsbericht 2009 Geschäftsbericht 2009 21
  12. ZUrich, 08:00 h + 1 h cape town 09:00 h 09:28 h 10:17 h 11:29 h 11:36 h SIPPO und IPSSA. Gezieltes Matchmaking. Kapstadt Bo-Kaap, Geschäftssitz Abang Africa Travel & Trust – 09.00 Uhr. Thema der heutigen Kadersitzung ist die dritte und wiederum erfolgreiche Teilnahme an der Touris- musfachmesse Travel Trade Workshop (TTW) in Montreux. «Kommen Sie mit uns und reisen Sie mit Herz und Seele» lautet der Slogan von Abang: Diese Philosophie wurde in der fernen Schweiz durch die Vertreterinnen und Vertreter des südafrikanischen Reise- anbieters charmant und überzeugend präsentiert. Gemeinsam mit neun weiteren afrikanischen Unternehmen – alle mit Fair-Trade-Zertifikat – hatte Abang am Südafrika- Messestand einen spektakulären, farbenprächtigen Auftritt inszeniert, der ganz im Zeichen der Fussballweltmeisterschaft 2010 stand. Die Abang-Erfolgsgeschichte basiert auf dem Swiss Import Promotion Programme- Mandat (SIPPO) der Osec, das im Auftrag des Schweizer Staatssekretariats für Wirt- schaft (SECO) umgesetzt wird. Dieses öffnet exportfähigen KMU aus Entwicklungs- und Transitionsländern den Weg in die Schweiz und nach Europa. Interessierte Importeure werden mit Produzenten zusammengeführt und erhalten dadurch direkten Zugang zu deren Produkten. Ein Hauptinstrument dieses Matchmakings sind vom SIPPO-Programm organisierte Ausstellungsplattformen an den wichtigsten Fachmessen in Europa. Bei Abang handelt es sich um einen südafrikanischen Reiseanbieter, der sich für fairen und verantwortungsvollen Tourismus starkmacht. Dies mit einer breiten Palette von klassischen wie auch unkonventionellen Angeboten, die alle darauf ausgerichtet sind, dass die Touristen wie auch die einheimische Bevölkerung profitieren und dabei die Interessen von Natur und Umwelt gewahrt bleiben. Die Teilnahme am Travel Trade Work- shop war durch die Vermittlung des SIPPO-Programms zustande gekommen. Dieser Auftritt wurde durch das Tourismusministerium und Tourism Enterprise Partnership (TEP) mitfinanziert und durch die Organisationen Fair Trade in Tourism South Africa (FTTSA) sowie die südafrikanische Botschaft unterstützt. Die wirtschaftliche Entwick- lungszusammenarbeit des SECO unterstützt neue Ansätze, mit denen der enge Zusam- menhang zwischen Arbeits-, Umwelt- sowie allgemeiner Produktionseffizienz und der Wettbewerbsfähigkeit im südafrikanischen Tourismussektor demonstriert werden kann. Das auf Respekt gegenüber Mensch und Natur basierende Abang-Angebot stiess auf grosses Interesse und überzeugte – wie dies schon vor einem Jahr der Fall war: Der grösste Schweizer Reiseanbieter Kuoni nahm ein Fair-Trade-Paket von Abang ins Ange- bot seines Afrikaspezialisten Flex Travel sowie in den Spezialkatalog Ananea auf. 22 Geschäftsbericht 2009 Geschäftsbericht 2009 23
  13. cape town 12:13 h 13:15 h 13:48 h 14:07 h Importieren, investieren und Erfolge generieren. Swiss Import Promotion Programme. Investment Promotion in Sub-Sahara Africa. Info-Plattform. Das SIPPO-Team war 2009 in 15 Branchen in 15 Ländern aktiv und arbeitete eng mit IPSSA (Investment Promotion in Sub-Sahara Africa) ist ein Programm zur Förderung Baobab, the bestseller from South Africa. externen Fachexperten zusammen. Über 220 Teilnehmer nahmen an 20 Messen, von ausländischen Investitionen in Ghana und Madagaskar, das die Osec im Auftrag Am 24. und 25. März 2010 wird im Afriplex to produce baobab fruit drinks for the 2010 FIFA World Cup. diversen Workshops, Selling oder Buying Missions teil. Das Exportwachstum der Ziel- des SECO umsetzt. Das Ghana Investment Promotion Centre (GIPC) und das Econo- World Trade Center Zürich die dritte «SIPPO introduced us to customers and clients länder betrug mehr als CHF 25 Millionen, es wurden 485 neue Arbeitsplätze geschaffen mic Development Board of Madagascar (EDBM) werden bei ihren Bemühungen unter- Swiss-African Business Exchange orga- which Afriplex through its normal course of busi- ness would not be exposed to.» Mr Billy Smith, Afriplex Marketing Manager und 1’636 Offerten generiert. stützt, lokale Firmen und Geschäftsmöglichkeiten zu identifizieren, die ausländischen nisiert. Die Osec wird ihr Programm zur SIPPO’s active support in quality management, marketing and trade show participa- tion has helped Afriplex boost sales by 40 % in the last three years. Unternehmen und Investoren attraktive Möglichkeiten beispielsweise für Joint Ventures, Investitionsförderung präsentieren und Founded in 2001, the South African company specialises in the production of plant extracts for the food, pharmaceutical and cosmetics industries. Afriplex first participated in the SIPPO pavilion at the Health Ingredients trade show in 2006. Since then sales of their products have Die globale Wirtschaftskrise beeinflusste auch das SIPPO-Programm. Die Besucher- Beteiligungen oder Sourcing bieten. In einem weiteren Schritt werden diese im Rahmen Delegationen aus Ghana und Madagas- increased substantially. Considerable improvements have also been made in the area of qual- zahlen an den Messen, die Kauflust der Importeure und deren Bereitschaft, an Beschaf- einer internationalen Marketingkampagne kontaktiert. Schliesslich unterstützt die Osec kar vorstellen. Deren Mitglieder – Ver- ity standards and product documentation. Through their participation in international trade shows, the company has successfully established numerous business contacts with major European companies and won new customers, as well as gained valuable practical experi- ence as an exhibitor. In addition, the export volume of baobab has risen significantly. Baobab is used in the production of fruit powders and fruit concentrates and has a very high vitamin C content. Afriplex produces amongst others, a fruit drink from the baobab fruit concentrate fungsreisen beziehungsweise Selling Missions teilzunehmen, nahmen gegenüber dem technisch (in Zusammenarbeit mit UNIDO und Premier Resource Consulting Ghana) und treter der Investitionsförderungsagentur for the 2010 World Cup in South Africa. Afriplex acknowledges that their participation in the Vorjahr markant ab. An einzelnen Messen wurden bis zu 20 % weniger Besucher und bis finanziell die Organisation von Informations- und Matchmaking-Veranstaltungen vor Ort. und Unternehmer – werden umfassende SIPPO programme has led to baobab becoming the company’s most successful product. In turn this has allowed the creation of 22 additional jobs. With the Business Linkage Challenge Fund (BLCF), Afriplex is fulfilling its responsibility to- wards society. The BLCF was launched in 2003 with the goal of conserving indigenous plant species and supporting local communities and farmers. Beyond that, Afriplex has played a leading role in the implementation of biodiversity standards in southern Africa and is a pio- neer in this field. zu 27 % weniger Aussteller gezählt – insbesondere aus Schwellen- und Transitionslän- Diese finden im Mai (Madagaskar) und Juni (Ghana) 2010 statt. Ghana und Madagaskar Informationen über Geschäftstätigkei- dern. waren 2008 aus einer Liste von sechs afrikanischen Ländern ausgewählt worden. Dies ten und -möglichkeiten in Ghana und «Through the multi-country stands at trade fairs, aufgrund des grossen Potenzials für ausländische Investoren, vergleichsweise günstiger Madagaskar vermitteln und für Direkt- SIPPO promoted a cross-pollination useful for our business. Die vom SIPPO-Team ausgewählten und an den Massnahmen teilnehmenden Firmen Rahmenbedingungen sowie der Qualität der lokalen Investitionsförderungsagenturen. Die gespräche zur Verfügung stehen. November 2009 Mr Billy Smith, Afriplex Marketing Manager vermochten der Krise weitgehend zu trotzen. Der professionelle Auftritt und die fehlende gute Integration in der jeweiligen Region, der erleichterte Zugang zu Märkten verschie- SIPPO Phone +41 44 365 53 91, sippo@osec.ch www.sippo.ch Konkurrenz kamen manchen SIPPO-Firmen zugute, da sie für die Einkäufer eine attrak- dener industrialisierter Länder sowie grosse ungenutzte Möglichkeiten im landwirtschaft- E_SIPPO_Afriplex_091106.indd 1 17.12.09 14:39 tive Alternative zu fehlenden Mitbewerbern bildeten. Dies spricht für die Qualität lichen und industriellen Sektor machen aus diesen Ländern attraktive Produktions- und der Produkte und – ebenfalls ein Selektionskriterium – die hohe Motivation der Unter- Sourcingstandorte. nehmerinnen und Unternehmer, die alles Machbare tun, um im Exportmarkt zu bestehen. Das IPSSA-Unterstützungsprogramm wird in Zusammenarbeit mit lokalen Beratern und Erfolgreich gestaltete sich die Erschliessung der neuen Schwerpunktländer Kolumbien der United Nations Industrial Development Organization (UNIDO) umgesetzt. Auch die Importförderung. und Ukraine: In Letztere wurden für verschiedene Branchen Beschaffungs- und Sourcing- Schweizer Botschaften wirken vor Ort bei der Betreuung von Schweizer Kunden mit. Sie reisen durchgeführt. Durch den Netzwerkaufbau im Jahr 2009 und durch die erfolgreiche nehmen Anfragen entgegen, beantworten diese, leiten sie an lokale Spezialisten weiter Anzahl generierte Offerten 1’636 Suche nach Partnerorganisationen kann 2010 die Zusammenarbeit begonnen und aus- oder koordinieren die Bearbeitung durch die Standortpromotionsorganisationen bezie- Neu generierte Arbeitsplätze 485 gebaut werden. hungsweise lokale Spezialisten. In der Schweiz wird mit FINANCEcontact kooperiert, Anfragen von Importeuren 139 einem Fonds des SECO, der Darlehen für Start-up-Projekte von Schweizer Unternehmen Messen 20 in Entwicklungsländern gewährt. Umfassende Informationen betreffend Geschäftstätigkeiten in Ghana und Madagaskar sind über die Osec-Website www.ipssa.ch abrufbar. Ab Februar 2010 steht auf dieser Site zudem eine Datenbank mit den Businessplänen lokaler Unternehmer, die an internationa- len Partnerschaften interessiert sind, zur Verfügung. Ende 2010 wird das Programm IPSSA abgeschlossen sein. 24 Geschäftsbericht 2009 Geschäftsbericht 2009 25
  14. Zürich, 08:00 h + 8 h tokYo 16:00 h 16:32 h 17:05 h 18:12 h 19:30 h Netzwerke. Kontakte pflegen und Spezialisten vernetzen. Tokio, Schweizer Botschaft – 16.00 Uhr. Botschafter Paul Fivat lädt in seiner Residenz zum traditionellen Event «Pool of Experts Get Together». Die letzten Vorbereitungen werden getroffen, zwei Stunden später verfolgt eine erfreulich grosse Anzahl von aktu- ellen und potenziellen «Pool of Experts»-Mitgliedern interessiert die verschiedenen Refe- rate, unter anderem von Takahiro Nakagawa über seine Erfahrungen als Osec-Consultant Le CSEM cherche et trouve au Brésil. Ce centre privé de recherche-développement reçoit l’appui de l’Osec sur place. für den Swiss Business Hub Japan. Markus Wyss, Head Global Markets, informiert über «Le partenaire brésilien de l’Osec connaît très aktuelle Themen bei der Osec, beleuchtet die Tätigkeit der Swiss Business Hubs und bien les réalités locales. Son aide nous a permis de nous implanter en un temps record.» zeigt Möglichkeiten für die Experten des Pool of Experts im Netzwerk der Osec auf. Ein- Thomas Hinderling, CEO, CSEM Le Centre Suisse d’Electronique et de Microtechnique SA mène des travaux de recherche à Belo Horizonte au profit de l’agriculture locale. Avec l’appui de l’Osec. mal mehr bietet das «Pool of Experts»-Treffen über 60 Teilnehmenden eine willkommene «Comme nous évoluons dans un milieu technologique international, l’étranger prend une part croissante dans nos activités», explique Thomas Hinderling, CEO du CSEM, dont le siège est à Neuchâtel. Le CSEM fait le lien entre la recherche fondamentale universitaire Plattform zum Erfahrungsaustausch und zur globalen Netzwerkpflege. et l’industrie pour le développement de produits, et ce de plus en plus avec l’étranger. En 2005, le CSEM a fait beaucoup parler de lui grâce à un projet d’îles solaires flottantes aux Emirats arabes unis. Il y a deux ans, le CSEM a conclu un partenariat avec le gouverne- ment de l’Etat du Minas Gerais au Brésil dans le but d’ouvrir un centre à Belo Horizonte. «Nous employons huit personnes qui ont déjà pu mener à bien plusieurs grands projets, principalement dans l’agriculture», précise T. Hinderling. Il s’agit notamment d’installations de surveillance électronique pour le dosage des engrais, un projet positif pour l’environne- ment. Le centre mènera aussi à bien des mandats de recherche en biotechnologie. Die Aussenstellen Lausanne und Lugano. L’avancée du CSEM au Brésil tient également à l’appui que lui fournit l’Osec, ou plutôt le Swiss Business Hub de São Paulo, qui a été, à une époque, assez actif dans les nano- technologies. «L’un des collaborateurs brésiliens du hub nous a apporté un soutien extra- ordinaire: il nous a ouvert de nombreuses portes et nous a mis en relation avec plusieurs entreprises industrielles», se réjouit Thomas Hinderling. On a même été si emballé par ses services qu’on l’a engagé au cours de l’été 2007! D’ici 2011, le centre brésilien devrait employer 40 personnes. Mais le CSEM a d’autres projets en vue, notamment en Pologne où il compte bien s’installer avec l’aide de l’Osec. Die regionale Verankerung in der Schweiz ist Voraussetzung für eine erfolgreiche Tätig- «La bureaucratie est envahissante au Brésil. keit der Osec. So setzten die Aussenstellen Lausanne und Lugano auch 2009 zahlreiche Il faut faire preuve d’obstination pour aller de l’avant.» Massnahmen um, viele davon gemeinsam mit den Innennetz-Partnern (Industrie- und Décembre 2008 Thomas Hinderling, CEO, CSEM Handelskammern). Neben den regulären Massnahmen wurden zusätzliche Aktivitäten Osec Téléphone 0844 811 812, contact@osec.ch www.osec.ch innerhalb des Stabilisierungsprogramms durchgeführt. Insgesamt erreichte die Aussenstelle in Lausanne über 320 qualifizierte Erstkontakte, führte 18 Länderberatungstage durch und engagierte sich an 6 Exportdialogen, die Die Osec. durch die kantonalen Industrie- und Handelskammern durchgeführt wurden. Die stär- kere Einbindung der Westschweiz ist ein prioritäres Unternehmensziel der Osec für das osec Zürich Jahr 2010. info.zurich@osec.ch Auch die Aussenstelle Lugano verstärkte ihre Präsenz und hatte Erfolge vorzuweisen: osec lausanne Das Team generierte mehr als 150 qualifizierte Erstkontakte, 12 Länderberatungstage info.lausanne@osec.ch und führte 10 Veranstaltungen mit Partnern durch. Eine stetige Präsenz in der Publikums- presse wurde erreicht. Ausserdem amtierte die neue Leiterin der Aussenstelle Lugano, osec lugano Monica Zurfluh, als Mitglied einer vom Kanton Tessin eingesetzten Kommission für info.lugano@osec.ch Messebeteiligungen. 26 Geschäftsbericht 2009 Geschäftsbericht 2009 27
  15. tokYo 20:30 h 23:45 h 07:05 h 07:32 h Zugang schaffen. Netzwerk Inland. Pool of Experts. Adressen. Fakten. Das Osec-Netzwerk im Inland besteht aus den kantonalen Industrie- und Handelskam- Die Expansion ins Ausland stellt Unternehmen vor verschiedenste Herausforderungen. Alle Adressen zu den Swiss Business mern (IHK), der Wirtschaftskammer Baselland und der Wirtschaftskammer Liechtenstein. Spezifisches Fachwissen und viel Erfahrung sind unabdingbar, um die richtigen Entschei- Mitglieder im Pool of Experts 485 Hubs und den schweizerischen Aussen- Teilweise wird dieses Netzwerk ergänzt durch Kooperationsverträge oder projektbezo- dungen zu treffen und Fehlschläge zu vermeiden. Die Mitglieder des Pool of Experts sind Herkunftsländer der Mitglieder 49 wirtschaftskammern, zu den Regional- gene Zusammenarbeit mit Branchenverbänden. ausgewiesene Spezialisten und verfügen über spezifisches und qualifiziertes Fachwissen Besucher direktoren und Verantwortlichkeiten der Ziel des Netzwerkes ist die gemeinsame Marktbearbeitung. Konkret geschieht dies durch in den verschiedensten Bereichen rund um die Internationalisierung. Auf der Website sind www.poolofexperts.ch 248’400 Standortpromotion sind auf der Home- den Vertrieb des elektronischen Newsletters «Business Network Switzerland», durch die die Experten nach Ländern, Märkten und Funktionen kategorisiert, was einen schnellen page unter www.osec.ch abrufbar. gemeinsame Bekanntmachung und Durchführung von exportrelevanten Veranstaltungen und präzisen Zugriff ermöglicht. Ein Profil mit Kontaktinformationen, beruflichem Werde- Die Servicenummer 0844 811 812 gibt und von Basisberatungsgesprächen bei den IHK. Z.B. organisierten die Handelskammern gang und Referenzen erleichtert die Wahl des richtigen Experten. gerne weitere Auskunft. und die Osec gemeinsam 17 Export-Dialoge. Diese Informationsveranstaltungen fanden in der ganzen Schweiz statt, wobei verschiedene Themen und Länder behandelt wur- den. Dabei konnte die durchschnittliche Teilnehmerzahl auf 25 Teilnehmende pro Anlass Partner und Sponsoren. gegenüber dem Vorjahr (15 Personen) gesteigert werden. Die seit 2008 operierende Abteilung Partner und Sponsoren hat 2009 ihr Ziel erreicht. Die Beziehungen zu Partnern in der Privatwirtschaft konnten gefestigt und das Volumen Netzwerk Ausland. der freien finanziellen Mittel im Vergleich zu 2007 trotz der aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen erhöht werden. Weitere Ziele sind die Generierung von komple- Die Swiss Business Hubs (SBHs) spielten auch 2009 eine wichtige Rolle bei den Export- mentären Kommunikations- und Vertriebskanälen sowie die Akquisition von interessanten förderungstätigkeiten der Osec im Ausland. Die insgesamt 16 Hubs sind in folgenden Know-how-Partnern. Ländern beziehungsweise Regionen domiziliert: USA, Brasilien, Spanien, Grossbritan- nien, Frankreich, Deutschland, Italien, Österreich, Polen, Russland, Golfstaaten, Süd- afrika, Indien, ASEAN, China, Japan. Die Zusammenarbeit mit dem Osec-Beraterteam in Zürich wurde weiter vertieft und das SBH-Rollenbild noch stärker an die sogenannte Plattformstrategie angepasst. So leisteten sämtliche Hubs nicht nur wesentliche Beiträge zur Unterstützung von Schwei- zer Unternehmen, sie arbeiteten auch stark am Ausbau der Expertenplattform Pool of Experts mit. Seit Anfang 2008 sind 14 Hubs über das CRM-System mit dem Osec-Sitz in Zürich direkt verbunden. Mit der Einführung ins neue System zeigte sich bald, welcher Effizienzgewinn in der Marktbearbeitung, in der Kundenbetreuung und im Reporting dank einer gemeinsam genutzten Plattform erreicht werden kann. Auch 2009 besuchten die Mitarbeitenden der SBHs einen speziell konzipierten Update- oder Grundkurs. Im Rahmen dieser Ausbildungsserien wurde nebst dem bereits erwähn- ten CRM-Training erneut der Fokus auf die Beratungsmethodik «Export Step-by-Step» und die Umsetzung der Plattformstrategie gelegt. Einen Wechsel gab es im Swiss Business Hub Südafrika: Dieser wird seit dem 1. November 2009 von Max Bertschmann geleitet. 28 Geschäftsbericht 2009 Geschäftsbericht 2009 29
  16. ZUrich, 08:00 h - 3 h Sao paUlo 05:00 h 05:14 h 08:03 h 10:25 h 11:12 h Mitgliedschaft. Zählbare Vorteile und Vergünstigungen bieten. São Paulo, Brasilien – 05.00 Uhr. São Paulo, der grösste industrielle Ballungsraum Lateinamerikas, hält für einige Momente den Atem an, bevor wieder Geschäftstätigkeit Teil der Osec und Hektik und Lärm die Szenerie der Wirtschaftsmetropole beherrschen. Vor kurzem hat hier die Baumer Group, ein international tätiges Unternehmen mit Sitz in Frauenfeld, werden. ihre jüngste Niederlassung eröffnet. Baumer produziert Sensoren für Applikationen in der Die Osec-Mitgliedschaft bringt neben Fabrik- und Prozessautomation. dem erfolgsentscheidenden Wissens- vorsprung interessante Vergünstigungen «Brasilien mit seinem enormen Heimmarktpotenzial und den Verbindungen innerhalb des und weitere attraktive Vorteile. Mercosur ist die ideale Plattform für unseren vollen Einstieg in den südamerikanischen Informationen unter: Markt», sagt Ernst Werthmüller, Verkaufsdirektor bei der Baumer Group, und ergänzt: www.osec.ch/mitgliedschaft «Als Vorbereitung dienten uns eine Marktstudie hinsichtlich Kunden, Wettbewerb und Importbestimmungen sowie persönliche Erfahrungen und Kontakte aus früheren Aktivi- täten in diesem Markt. Unterstützt wurden wir von einer erfahrenen Anwaltskanzlei.» Die Zeichen für eine erfolgreiche Geschäftstätigkeit stehen gut: «Die relative Stabilität des Marktes gibt uns die Zuversicht, in Brasilien erfolgreich wirken zu können.» Als Mitglied konnte die Baumer Group auf die Unterstützung der Osec beziehungsweise von deren Business Hub in São Paulo zählen. Um möglichst detaillierte Angaben zum Business-Case machen zu können, wurden für die Marktstudie durch einen von der Osec beauftragten Berater über 50 Interviews mit Branchenspezialisten durchgeführt – wäh- rend die Baumer Group parallel dazu mit der Standortsuche, der Firmengründung und dem Aufbau der Niederlassung beschäftigt war. Dabei wurde sie von einem von der Osec vermittelten lokalen Anwalt unterstützt. Mitglieder sind besser informiert. Osec-Mitglieder sind besser informiert und gehen Auslandsgeschäfte gezielter an. So wie die Baumer Group profitieren alle Mitglieder von der unkomplizierten und effizienten Un- terstützung der Osec und des von ihr koordinierten Netzwerkes. Mitgliedervorteile sind interessante Preisreduktionen auf Osec-Dienstleistungen, exklusive Möglichkeiten zur Vernetzung unter den Mitgliedern und praxisnahe, regelmässig zugestellte Informationen. Seit mehr als 80 Jahren bilden die Mitglieder das Fundament der Osec. Die strategische Wichtigkeit dieser starken Basis hat die Osec dazu veranlasst, 2010 ihre Produkte noch gezielter an deren Bedürfnisse anzupassen. 30 Geschäftsbericht 2009 Geschäftsbericht 2009 31
  17. ZUrich, 08:00 h bern 08:00 h 09:02 h 09:38 h 10:16 h 11:13h Zahlen, Daten und Analysen liefern. Bern, Oberzolldirektion der Eidgenössischen Zollverwaltung – 08.00 Uhr. In einem Büro der Direktion spuckt ein Laserdrucker die neuesten Aussenhandelszahlen aus. Nebenan Fakten. studiert einer der 41 Mitarbeitenden eine nach Branchen und Ländern sortierte Import- statistik. Im Konferenzraum trifft man sich zu einem Strategiemeeting. Im 1. Quartal brachen die Exporte um 11,9 % ein, die Importe um 10,6 %. Zahlen und Fakten bilden an der Monbijoustrasse 40 in Bern, dem Sitz des Kompetenz- zentrums für Zollfragen, eine zentrale Rolle. Hier werden alle Daten, die mit der Schweizer Von April bis Juni fielen die Exporte um Wirtschaft zu tun haben, erfasst und verarbeitet. Aufgrund der Analysen werden neue 19,3 %, die Importe um 21,1 %. Aufgaben definiert, Aktionen gestartet und Strategien entworfen. Dies mit dem Ziel, Schweizer Unternehmen den Zugang zu allen Märkten zu öffnen. In Zürich, am Hauptsitz Im 3. Quartal reduzierten sich die der Osec, fliessen die aktuellen Auswertungen in Programme und Projekte zur Ankurbe- Exporte um 14,3 %, die Importe um lung der Wirtschaft ein. 16,9 %. Im letzten Quartal des Jahres sanken Schweizer Aussenhandel 2009: die Ausfuhren nur um 4,1 %, die von der Krise gebeutelt. Einfuhren um 8,0 %. Der Schweizer Aussenhandel hat im vergangenen Jahr stark unter der globalen Wirt- schafts- und Finanzkrise gelitten. Im Vergleich zum Vorjahr gingen die Exporte wertmäs- sig um 12,6 % auf CHF 180,3 Milliarden zurück. Noch härter traf es die Importe, die um 14,3 % auf CHF 160,1 Milliarden fielen. Unter dem Strich resultierte aber auch im Krisen- jahr 2009 ein positiver Saldo von stattlichen CHF 20,2 Milliarden – mehr als je zuvor. Schweizer Aussenhandel seit 1991 in Mio. CHF Importe Exporte 250’000 200’000 150’000 100’000 50’000 0 2001 1991 2006 2009 1999 2008 1996 1992 1993 1994 1995 1997 1998 2000 2002 2003 2004 2005 2007 Geschäftsbericht 2009 33
  18. bern 12:42 h 14:17 h 15:08 h 15:32 h Schweizer Aussenhandel 2009. exporte nach Branchen 2009 Veränderung Importe nach Branchen 2009 Veränderung in Mio. CHF in % zum Vorjahr +/– in Mio. CHF in % zum Vorjahr +/– Chemische Industrie 71’665 – 0,35 Chemische Industrie 34’935 – 8,72 Maschinen, Apparate, Elektronik 33’762 – 22,93 Maschinen, Apparate, Elektronik 29’359 – 17,56 Präzisionsinstrumente, Uhren und Bijouterie 32’409 – 14,69 Präzisionsinstrumente, Uhren und Bijouterie 15’301 1,07 Metallindustrie 10’488 – 31,35 Fahrzeuge 15’051 – 10,14 Nahrungs- und Genussmittel 7’088 – 0,19 Metallindustrie 12’319 – 31,90 Fahrzeuge 5’357 – 12,10 Energieträger 11’923 – 31,74 Energieträger 5’123 – 21,35 Nahrungs- und Genussmittel 9’807 – 4,96 Leder, Kautschuk, Kunststoffe 4’168 – 19,83 Textilien, Bekleidung, Schuhe 9’037 – 9,99 Textilien, Bekleidung, Schuhe 3’688 – 17,46 Leder, Kautschuk, Kunststoffe 5’810 – 12,17 Papier, Papierwaren und grafische Erzeugnisse 2’938 – 18,39 Wohnungseinrichtungen, Spielzeuge usw. 5’235 – 10,69 Wohnungseinrichtungen, Spielzeuge usw. 1’560 – 20,23 Papier, Papierwaren und grafische Erzeugnisse 4’949 – 12,35 Landwirtschaftliche Produkte ohne Nahrungs- und Genussmittel 1’175 – 13,17 Landwirtschaftliche Produkte ohne Nahrungs- und Genussmittel 3’496 – 9,89 Steine und Erden 866 – 18,00 Steine und Erden 2’901 – 9,15 Total 180’287 – 12,62 Total 160’123 – 14,32 exporte nach ländern 2008 2009 Veränderung Importe nach ländern 2008 2009 Veränderung in Mio. CHF in Mio. CHF in % zum Vorjahr +/– * Schwerpunktländer SIPPO-Programm in Mio. CHF in Mio. CHF in % zum Vorjahr +/– europa 135’952 114’786 – 15,57 europa 153’795 130’476 – 15,16 Deutschland 41’806 35’104 – 16,03 Deutschland 64’775 53’828 – 16,90 Italien 18’233 15’460 – 15,21 Ukraine* 91 57 – 37,17 Frankreich 17’728 15’189 – 14,32 Serbien* 59 49 – 16,02 Grossbritannien 9’695 8’524 – 12,08 Bosnien-Herzegowina* 25 25 – 2,81 Spanien 7’332 6’504 – 11,30 Mazedonien* 30 21 – 29,67 Österreich 5’966 5’436 – 8,89 Albanien* 2,3 1,6 – 30,51 Russland 3’156 2’114 – 33,01 Kosovo* 1,2 1,1 – 8,39 Polen 2’444 1’815 – 25,72 Montenegro* 0,3 0,4 38,97 Afrika 3’479 3’588 3,15 Afrika 4’189 1’746 – 58,31 Südafrika 773 669 – 13,44 Südafrika* 216 178 – 17,88 Asien 36’637 34’411 – 6,08 Ägypten* 28 109 288,76 Japan 6’288 6’819 8,43 Ghana* 77 82 6,08 China 5’529 5’407 – 2,20 Asien 15’997 16’923 5,78 Hongkong 4’560 3’759 – 17,55 China 4’980 5’099 2,39 Indien 2’337 2’144 – 8,26 Vietnam* 347 2’141 517,99 Arabische Emirate 2’691 2’114 – 21,45 Indonesien* 194 171 – 11,99 Singapur 2’205 2’057 – 6,71 Jordanien* 6,8 5,7 – 15,47 Saudi-Arabien 1’646 1’623 – 1,42 Amerika 12’574 10’606 – 15,65 Amerika 27’911 25’357 – 9,15 USA 9’446 8’119 – 14,05 USA 19’467 17’652 – 9,32 Kolumbien* 93 102 10,33 Brasilien 2’407 1’993 – 17,18 Peru* 55 40 – 26,62 ozeanien 2’350 2’145 – 8,73 ozeanien 329 373 13,43 Australien 2’104 1’942 – 7,73 Australien 221 278 25,79 Total 206’330 180’287 – 12,62 Total 186’884 160’123 – 14,32 34 Geschäftsbericht 2009 Geschäftsbericht 2009 35
  19. osec Stampfenbachstrasse 85 Postfach 2407 CH-8021 Zürich Telefon +41 44 365 51 51 Fax +41 44 365 52 21 info.zurich@osec.ch osec Corso Elvezia 16 Casella postale 5399 CH-6901 Lugano Telefono +41 91 911 51 35 Fax +41 91 911 51 39 info.lugano@osec.ch osec Avenue d’Ouchy 47 Case postale 315 CH-1001 Lausanne Téléphone +41 21 613 35 70 Fax +41 21 613 35 02 info.lausanne@osec.ch Unsere Hotline: 0844 811 812 Copyright © Osec Februar 2010. Alle Rechte vorbehalten. www.osec.ch

×