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Technische Maßnahmen zur „Abmilderung“ bzw.(teilweise) „Korrektur“ von umweltbelastendemVerhaltenBeispiele:• Automatische ...
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Vorgabe von WerkseinstellungenBeispiele:• Drucker: Duplexfunktion• Mischarmaturen• Automatische Abschaltfunktion• Kühl- un...
Unterstützung externer SystemeBeispiel: Intelligente Stromnetze / Smart Meter• Bereitstellung von Informationen zur Steuer...
Fazit• Vielzahl technisch möglicher Maßnahmen bereits  vorhanden• Werden bislang zu wenig / zu spät genutztStärkere Berück...
Beispiel Standby-Verordnung• Standby Verordnung (2005/32/EG)  • Regelung des Stromverbrauchs im Standby von    Haushalts- ...
Kontakt:      Eva Brommer      Bereich Produkte & Stoffströme      Öko-Institut e.V.      Tel: 0761 – 452 95 242      e.br...
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Technische Integration des Nutzungsverhaltens in Produkte

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Vortrag auf dem Kongress „Stromeinsparung in Haushalten“, Berlin 02.12.2011

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Technische Integration des Nutzungsverhaltens in Produkte

  1. 1. Technische Integration des Nutzerverhaltens in Produkte Eva BrommerVortrag auf dem Kongress „Stromeinsparung in Haushalten“ Berlin 02.12.2011
  2. 2. Voraussetzungen für eine stromsparende Nutzung• Schritt 1: Kauf energieeffizienter Geräte § Marktübersichten auf www.ecotopten.de § Verbraucherinformationen: Stiftung Warentest / Verbraucherzentralen, …• Schritt 2: umweltschonende und kostensparende Nutzung à Einsparpotenzial: ca. 20 % des Stromverbrauchs deutscher Privathaushalte Kongress Stromeinsparung in02.12.2011 2 Haushalten
  3. 3. Empfehlungen zur umweltfreundlichen Nutzung einer niedrigen Waschtemperatur. Waschen Sie Ihre Kleidung bei Schalten Sie nicht gebrauchte Funktionen bei Ihrem Fernseher ab, wie z.B. automatisch aktualisierende Programmzeitschrift. Wäschetrockners möglichst aus. Fassungsvermögen Ihres Nutzen Sie das Schalten Sie die Kaffeemaschine nach der Benutzung aus! Trennen Sie Ihre Verwenden Sie in Geräte vom Hauseingängen, Netz. Speichern und Kellern Zeitschaltuhren oder Bewegungsmelder. Kongress Stromeinsparung in02.12.2011 3 Haushalten
  4. 4. Strategien zur umweltschonenden undkostensparenden NutzungØ Auf das Wesentliche konzentrierenØ Technische Integration Kongress Stromeinsparung in02.12.2011 4 Haushalten
  5. 5. Maßnahmen zur technischen Integration desNutzerverhaltens in Produkte• Warnsignale zur Erkennung von potenziell umweltbelastendem Verhalten• Maßnahmen zur Erleichterung von umweltfreundlichem Verhalten• Maßnahmen zur „Abmilderung“ bzw. (teilweise) „Korrektur“ von umweltbelastendem Verhalten• Vorgabe von Werkseinstellungen• Unterstützung externer Systeme• Gesetzliche Maßnahmen Kongress Stromeinsparung in02.12.2011 5 Haushalten
  6. 6. Warnsignale zur Erkennung von potenziellumweltbelastendem VerhaltenBeispiele:• Kühlschrank: Warnsystem bei zu hoher Temperatur / geöffneter Tür• PKW: Benzinanzeige• PKW: Reifendruckkontrollsystem• Wäschetrockner: Reinigung des Flusensiebs Kongress Stromeinsparung in02.12.2011 6 Haushalten
  7. 7. Warnsystem bei zu hoher Temperatur / geöffneter Tür• Eindringung warmer Luft• Reifschicht an den Kühlflächen Verringerung der Kühlleistung Erhöhung des Stromverbrauchs Kongress Stromeinsparung in02.12.2011 7 Haushalten
  8. 8. Reifendruckkontrollsystem• Erhöhung des Rollwiderstands• Einfluss auf den Kraftstoffverbrauch Minderdruck von 0,6 bar führt zu einem Anstieg des Kraftstoffverbrauchs um ca. 4 % Kongress Stromeinsparung in02.12.2011 8 Haushalten
  9. 9. Maßnahmen zur Erleichterung vonumweltfreundlichem VerhaltenBeispiele:• Toaster: Eco-Slot• Kühlschrank: Temperatureinstellung• Wasserkocher: Wasserstandsanzeige• Waschmaschine: Programm zur Nutzung eines 20-Grad-Waschmittels• Backofen: Restwärmeanzeige• Geschirrspülmaschine: Kurz- und Schonprogramme• Waschmaschine: Kurz- und Schonprogramme Kongress Stromeinsparung in02.12.2011 9 Haushalten
  10. 10. Temperatureinstellung bei Kühlschränken• Innentemperatur häufig zu kalt eingestellt• Erhöhung der Kühlschrank- Solltemperatur um 2 Grad von 5 auf 7 Grad Einsparung: ca. 12 % Kongress Stromeinsparung in02.12.2011 10 Haushalten
  11. 11. 20-Grad-Waschprogramm• Wahl der Waschtemperatur hat wesentlichen Einfluss auf den Stromverbrauch• Waschgang mit 20 anstatt 60 Grad Einsparung: ca. 65 % Kongress Stromeinsparung in02.12.2011 11 Haushalten
  12. 12. Technische Maßnahmen zur „Abmilderung“ bzw.(teilweise) „Korrektur“ von umweltbelastendemVerhaltenBeispiele:• Automatische Abschaltfunktion• Master-Slave-Steckdosenleisten• Automatische Beladungserkennung und Dosierempfehlung• Zeitschaltuhren• PKW: Start-Stopp-Automatik• Wassersparende Armaturen• Heizungssteuerung / Heizkörpersteuerung Kongress Stromeinsparung in02.12.2011 12 Haushalten
  13. 13. Master-Slave-SteckdosenleisteAnnahmen:• Master Gerät: Hi-Fi-Anlage• Peripheriegeräte: Verstärker und Boxen Einsparung: ca. 35 % Kongress Stromeinsparung in02.12.2011 13 Haushalten
  14. 14. Heizungssteuerung / Heizkörpersteuerung• Heizung des Wohnraums entsprechend der Nutzung• Absenkung der Raumtemperatur bei Abwesenheit durch zentrale Steuerung oder Thermostatventil Einsparung: ca. 10-30 % Kongress Stromeinsparung in02.12.2011 14 Haushalten
  15. 15. Vorgabe von WerkseinstellungenBeispiele:• Drucker: Duplexfunktion• Mischarmaturen• Automatische Abschaltfunktion• Kühl- und Gefrierschränke: Solltemperatur• Computer: Energiesparmodus Kongress Stromeinsparung in02.12.2011 15 Haushalten
  16. 16. Unterstützung externer SystemeBeispiel: Intelligente Stromnetze / Smart Meter• Bereitstellung von Informationen zur Steuerung und Senkung des Stromverbrauchs• Steuerung elektrischer Verbrauchsgeräte im Haushalt => Ausgleich von LastspitzenZukunftsmodell Elektroauto:• Batterie als Speicher zur Verfügung stellen Kongress Stromeinsparung in02.12.2011 16 Haushalten
  17. 17. Fazit• Vielzahl technisch möglicher Maßnahmen bereits vorhanden• Werden bislang zu wenig / zu spät genutztStärkere Berücksichtigung wichtigØ bei Ingenieurs-AusbildungØ bei Produktentwicklung neuer ProdukteØ bei bestehenden gesetzlichen Regelungen Ø z.B. Ökodesign-Richtlinie oder Standby-Verordnung Kongress Stromeinsparung in02.12.2011 17 Haushalten
  18. 18. Beispiel Standby-Verordnung• Standby Verordnung (2005/32/EG) • Regelung des Stromverbrauchs im Standby von Haushalts- und Bürogeräten • Momentan: 1 Watt als Grenzwert • Ab 2013: 0,5 Watt als Grenzwert Kongress Stromeinsparung in02.12.2011 18 Haushalten
  19. 19. Kontakt: Eva Brommer Bereich Produkte & Stoffströme Öko-Institut e.V. Tel: 0761 – 452 95 242 e.brommer@oeko.de Kongress Stromeinsparung in02.12.2011 19 Haushalten

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