Open System Modell

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Theoretischer Hintergrund, das Open System Modell als heuristischer Leitfaden sowie Anwendungsbereiche für das Open System Modell .

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Open System Modell

  1. 1. Open System ModellDie konzeptionelle Grundlage für unsere Arbeit
  2. 2. O p e n S y s t e m network © OSN Open System Network AG, CH 9000 St.Gallen, www.osn.ch 2 Zweck und Ziele dieser Präsentation Zweck: Grundlegende Vorstellungen vermitteln und Begriffe klären Ziele: Theoretischer Hintergrund Unser Organisations- und Führungsverständnis Open System Modell - unsere konzeptionelle Grundlage Das Open System Modell als heuristischer Leitfaden Warum arbeiten wir mit dem Open System Modell? Erklärung des Open System Modells Anwendungsbereiche für das Open System Modell Definition, Organisation und Steuerung von Projekten Diagnose und Neugestaltung von Organisationseinheiten und Prozessen Open System Experience - Trainingscamp für Spitzenteams Vor- und Nachteile des Open System Modells
  3. 3. O p e n S y s t e m network © OSN Open System Network AG, CH 9000 St.Gallen, www.osn.ch 3 Open System Modell Die konzeptionelle Grundlage für unsere Arbeit Theoretischer Hintergrund Unser Organisations- und Führungsverständnis Open System Modell - unsere konzeptionelle Grundlage
  4. 4. O p e n S y s t e m network © OSN Open System Network AG, CH 9000 St.Gallen, www.osn.ch 4 Unser Organisationsverständnis (1/2) Wir verstehen Organisationen als soziale Systeme, die sich selbst konstituieren Sie organisieren sich rekursiv mit Bezug auf ihren Kontext: die technologische und gesellschaftliche Umwelt die eigene Vergangenheit das soziale Netzwerk der Beziehungen Open System Modell - unsere konzeptionelle Grundlage die formellen und informellen Strukturen Organisationen gehorchen einer eigenen Logik sie sind nicht führbar, gerade deshalb brauchen sie Führung!
  5. 5. O p e n S y s t e m network © OSN Open System Network AG, CH 9000 St.Gallen, www.osn.ch 5 Unser Organisationsverständnis (2/2) Organisationen sind ein paradoxes Phänomen sie organisieren sich selbst aber sie brauchen dazu Strukturen sie bieten Freiraum aber sie üben auch Zwang aus sie sind kontingent aber sie sind keinesfalls beliebig Open System Modell - unsere konzeptionelle Grundlage sie verleihen der Gegenwart aber sie gefährden dadurch ihre Ordnung und Kontinuität zukünftige Entwicklungsfähigkeit sie benötigen individuelles aber können diese nur kollektiv nutzen Wissen und Fähigkeiten
  6. 6. O p e n S y s t e m network © OSN Open System Network AG, CH 9000 St.Gallen, www.osn.ch 6 Unser Führungsverständnis Führungskräfte gestalten und lenken die Rahmenbedingungen der rekursiven Prozesse des Organisierens. Sie sorgen dafür, dass die Organisation einen Zweck und Ziele hat mit ihren Produkten und Dienstleistungen Nutzen für ihre Kunden schafft Open System Modell - unsere konzeptionelle Grundlage vor Störungen geschützt ist Sie halten die Organisation dazu an, sich regelmässig zu fragen ob sie die richtigen Dinge tut Frage nach der Effektivität ob sie die Dinge richtig tut Frage nach der Effizienz
  7. 7. O p e n S y s t e m network © OSN Open System Network AG, CH 9000 St.Gallen, www.osn.ch 7 Open System Modell Die konzeptionelle Grundlage für unsere Arbeit Heuristischer Leitfaden Warum arbeiten wir mit dem Open System Modell? Open System Modell - unsere konzeptionelle Grundlage Erklärung des Open System Modells
  8. 8. O p e n S y s t e m network © OSN Open System Network AG, CH 9000 St.Gallen, www.osn.ch 8 Warum arbeiten wir mit dem Open System Modell? Führungskräfte und Mitarbeitende brauchen für ihre Arbeit einen Orientierungs- und Handlungsrahmen, der ihnen dabei hilft, sich in der Komplexität der organisationalen Wirklichkeit zurecht zu finden und sich gegenseitig zu koordinieren. Das Open System Modell bietet eine solche Heuristik Das Modell ist offen: im Modell sind immer verschiedene Handlungsoptionen möglich, Open System Modell - unsere konzeptionelle Grundlage um der Komplexität der Organisation gerecht zu werden Das Modell ist einfach: das Modell besteht aus ein paar wenigen Elementen, die einen konkreten Handlungsleitfaden bieten Das Modell ist vielseitig: das Modell ist für unterschiedlichste Fragestellungen einsetzbar
  9. 9. O p e n S y s t e m network © OSN Open System Network AG, CH 9000 St.Gallen, www.osn.ch 9 Das Open System Modell - Unser Orientierungs- und Handlungsrahmen Aufgabenkernprozess Sozialer Kernprozess Individueller Kernprozess zweckbestimmende Umwelt Umwelt System  Ziele   Zweck Open System Modell - unsere konzeptionelle Grundlage Inputs Outputs    Führungskraft  Qualitätsfeedback Erneuerungsfeedback
  10. 10. O p e n S y s t e m network © OSN Open System Network AG, CH 9000 St.Gallen, www.osn.ch 10 Open System Modell Die konzeptionelle Grundlage für unsere Arbeit Anwendungsbereiche Definition, Organisation und Steuerung von Projekten Open System Modell - unsere konzeptionelle Grundlage
  11. 11. O p e n S y s t e m network © OSN Open System Network AG, CH 9000 St.Gallen, www.osn.ch 11 Projekt und Projekt-Kontext - Übersicht Projektmanagement & Control Prozess Zusammenarbeit im Projekt   Projektteammitglieder Fachspezialisten Auftraggeber Projekt  Projektauftrag Ziele   Doku Zweck Open System Modell - unsere konzeptionelle Grundlage Ressourcen Ergebnis    Projektleiter  Statusbericht, Prozess-Reflexion Approval
  12. 12. O p e n S y s t e m network © OSN Open System Network AG, CH 9000 St.Gallen, www.osn.ch 12 Projekt und Projekt-Kontext - Ausschnitt (1/2) Der Projektauftrag ist ein Vertrag zwischen Auftraggeber und Projektleiter über den Projektinhalt. Er umfasst: Projektzweck Projektziele Projektmeilensteine Projektorganisation Die Projektorganisation besteht aus den Rollen Open System Modell - unsere konzeptionelle Grundlage Auftraggeber Projektleiter Projektteammitglieder Für jede Rolle werden Aufgaben, Verantwortung und Befugnisse definiert Entscheidungen werden grundsätzlich im Rahmen der definierten Rollen und bestehenden Befugnisse getroffen Der Projektablauf orientiert sich am Projektmanagement & Control Prozess
  13. 13. O p e n S y s t e m network © OSN Open System Network AG, CH 9000 St.Gallen, www.osn.ch 13 Der Projektmanagement & Control Prozess Ideen Vorprojekt Projektstart Bearbeitung Übergabe Initiierung Definition Detailplanung Durchführung Abschluss Empfehlung Projektauftrag Projektplan Einführung Projektende • Ideen formulieren • Voraussetzung für • Projektstruktur- • Realisierung der • Präsentation des • Grobbewertung den Projektstart plan erstellen Arbeitspakete Abschlussberichts • erste Überlegun- schaffen • Arbeitspakete • Überprüfen der • Analyse des gen zur Machbar- • Klärung der festlegen und Zwischenergeb- Projekts und der Open System Modell - unsere konzeptionelle Grundlage keit: Durchführbarkeit Verantwortlich- nisse Key Learnings • Gestaltung der und der keiten bestimmen • Planung laufend • Auflösung der Projektorgani- Wirtschaftlichkeit • Ablaufplanung aktualisieren Projektorganisation sation • Grobplanung • Aufwand- • Analyse von • Verfügbarkeit von Ressourcen • Projektorganisa- schätzung Abweichungen tion festlegen • Ressourcen- • Abnahme von • Business Case erstellen • Projektauftrag planung Projektergebnis- erarbeiten • Kostenplanung sen
  14. 14. O p e n S y s t e m network © OSN Open System Network AG, CH 9000 St.Gallen, www.osn.ch 14 Projekt und Projekt-Kontext - Ausschnitt (2/2) Die Projektziele sind Bestandteil der jeweiligen persönlichen Zielvereinbarung (Verknüpfung mit dem MbO-Prozess) Der Projektleiter ist verantwortlich für (Auszug) das Projektmonitoring. Er wird durch das Controlling und durch das Coaching Team unterstützt die Information im Unternehmen über das Projekt Das Kick-off, jedes Meilensteinmeeting und der Projektabschluss werden durch einen Coach aus Open System Modell - unsere konzeptionelle Grundlage dem Coaching Team unterstützt Einladungen für Projektteamsitzungen umfassen Zweck, Ziele, Vorbereitung und Timing. Zu jeder Sitzung gibt es ein Ergebnisprotokoll Jedes Projektteam erarbeitet Regeln, Rollen und Arbeitsweisen und gestaltet die Zusammenarbeit gemäss dem Open System Modell
  15. 15. O p e n S y s t e m network © OSN Open System Network AG, CH 9000 St.Gallen, www.osn.ch 15 Die Zusammenarbeit gestalten vorher während nachher klären und beobachten und überprüfen und vereinbaren: reflektieren: auswerten: Zweck und Ziele Zweck- und Zielorientierung Arbeitsergebnis (was ist erreicht worden?) Erfolgskriterien Arbeitsfortschritt Open System Modell - unsere konzeptionelle Grundlage Prozessverlauf Zeitplan Rollenverteilung (wie ist es erreicht worden?) Vorgehen Kommunikation Rollen Einfluss und Führung vereinbaren: Aufgaben und Verantwortung Beteiligung und Engagement Erwartungen und Bedürfnisse Störungen, Spannungen was wir anders machen wollen und Konflikte was wir beibehalten wollen worauf wir besonders achten wollen
  16. 16. O p e n S y s t e m network © OSN Open System Network AG, CH 9000 St.Gallen, www.osn.ch 16 Die Zusammenarbeit gestalten - Ursachen für Konflikte lokalisieren ist die Aufgabe klar? sind die Ziele klar und messbar? ist das Vorgehen klar? AUFGABE sind verbindliche Regeln und Open System Modell - unsere konzeptionelle Grundlage Rollen vereinbart? wer leistet wie offen ist die welchen Beitrag? Kommunikation? wie sicher und wie werden Meinungs- eingebunden ? unterschiede bearbeitet? fühlt sich jeder? wie werden Entscheidungen gefällt? ICH WIR
  17. 17. O p e n S y s t e m network © OSN Open System Network AG, CH 9000 St.Gallen, www.osn.ch 17 Open System Modell Die konzeptionelle Grundlage für unsere Arbeit Anwendungsbereiche Diagnose und Neugestaltung von Organisationseinheiten und Prozessen Open System Modell - unsere konzeptionelle Grundlage
  18. 18. O p e n S y s t e m network © OSN Open System Network AG, CH 9000 St.Gallen, www.osn.ch 18 Organisationseinheiten und Prozesse gestalten Wir verstehen Organisationen (Organisationseinheiten und Prozesse) als soziale Systeme, die wir mit dem Open System Modell umfassend beschreiben können Eine Organisationseinheit (System) besteht ihrerseits aus Organisationseinheiten (Subsysteme) System und Subsysteme liegen auf verschiedenen Systemebenen System und Subsysteme sind derart über Zweck und Ziele gekoppelt, dass die Subsysteme zur Zweck- und Zielerreichung des Systems beitragen Open System Modell - unsere konzeptionelle Grundlage Ein Prozess besteht aus Teilprozessen Die Teilprozesse sind über Input-Output-Beziehungen und damit über Kunden-Lieferanten-Beziehungen gekoppelt
  19. 19. O p e n S y s t e m network © OSN Open System Network AG, CH 9000 St.Gallen, www.osn.ch 19 Eine Organisation umfassend beschreiben - Ausschnitt In einer Organisation greifen immer drei Prozesstypen ineinander: Aufgabenkernprozess (Sachebene) welchen Output (Produkte, Dienstleistungen) muss die Organisation durch welche Abfolge von Aktivitäten liefern um die Kundenerwartungen zu erfüllen? Individueller Kernprozess (Motivation) wie bringt jedes Mitglied sein Wissen und seine Fähigkeiten ein und welche Rahmenbedingungen fördern resp. behindern dies? Open System Modell - unsere konzeptionelle Grundlage Sozialer Kernprozess (Beziehungsebene) wie gut ist die Zusammenarbeit innerhalb der Organisation? Die alleinige Optimierung der Sachebene greift zu kurz: Der Soziale Kernprozess verknüpft die einzelnen Individuellen Kernprozesse mit der Sachebene (Aufgabenkernprozess) Störungen, Irritationen oder Konflikte im Individuellen oder Sozialen Kernprozess führen unweigerlich zu Störungen auf der Sachebene
  20. 20. O p e n S y s t e m network © OSN Open System Network AG, CH 9000 St.Gallen, www.osn.ch 20 Verknüpfung erfolgt via Zweck und Ziele Unternehmen A Unternehmen B Ebene Holding Geschäftsleitung Holding Werk 1 Unternehmensleitung Ebene Unternehmen Werk 2 Open System Modell - unsere konzeptionelle Grundlage Lager Ebene Werk QS/Labor Fertigung Gruppe X Ebene Abteilung Gruppe Z
  21. 21. O p e n S y s t e m network © OSN Open System Network AG, CH 9000 St.Gallen, www.osn.ch 21 Teilprozesse sind über Input-Output-Beziehungen gekoppelt von Kundenanfrage Teilprozess 1 Eintreffen Angebot Auftragseingang Teilprozess 2 Auftragsbestätigung Fertigungsfreigabe Teilprozess 3 Open System Modell - unsere konzeptionelle Grundlage Start Endmontage Endmontage Teilprozess 4 bis Auslieferung Teilprozess 1 Teilprozess 2 Teilprozess 3 Teilprozess 4
  22. 22. O p e n S y s t e m network © OSN Open System Network AG, CH 9000 St.Gallen, www.osn.ch 22 Open System Modell Die konzeptionelle Grundlage für unsere Arbeit Anwendungsbereiche Open System Experience – Trainingscamp für Spitzenteams Open System Modell - unsere konzeptionelle Grundlage
  23. 23. O p e n S y s t e m network © OSN Open System Network AG, CH 9000 St.Gallen, www.osn.ch 23 Was ist Open System Experience ? Nur wer schnell auf Veränderungen der Marktsituation reagiert, kann sich Wettbewerbsvorteile sichern Open System Experience ist ein einzigartiges Trainingscamp, das die Effizienz und Effektivität von Teams, Projektgruppen oder gesamten Unternehmen steigert, und sie zur Erbringung von Spitzenleistungen befähigt Open System Modell - unsere konzeptionelle Grundlage Open System Experience verbessert die Zusammenarbeit schöpft Leistungspotenziale aus stärkt die Erneuerungsfähigkeit verändert die Unternehmenskultur
  24. 24. O p e n S y s t e m network © OSN Open System Network AG, CH 9000 St.Gallen, www.osn.ch 24 Wie ist Open System Experience aufgebaut? Open System Experience formt ein Team von Spitzenkräften zu einem Spitzenteam Die Teilnehmer trainieren in Gruppen, Plenumsrunden und in Einzelarbeit. Theoretische Wissensvermittlung und praktische Umsetzung wechseln sich in kurzen Sequenzen ab Die Reihenfolge der Lerneinheiten fördert: die Orientierung am Kundennutzen Open System Modell - unsere konzeptionelle Grundlage die Fähigkeit zur wirksamen Zusammenarbeit den Prozess der nachhaltigen Teambildung die Entwicklung von ergebnisorientierten Regeln, Rollen und Arbeitsweisen
  25. 25. O p e n S y s t e m network © OSN Open System Network AG, CH 9000 St.Gallen, www.osn.ch 25 Auf welchem Prinzip basiert Open System Experience ? Open System Experience ist nach dem Prinzip des Lernens durch Erleben (Action Learning) gestaltet. Lernen Die Teilnehmer lernen Reflexion Ziele und Erwartungen + Feedback zu präzisieren Anwendung die eigene Haltung, Wahrnehmung Open System Modell - unsere konzeptionelle Grundlage und Rolle zu reflektieren Eigenverantwortung Handeln Handeln selbständig zu handeln und + sich zu organisieren Selbstorganisation miteinander effizient und effektiv zusammen zu arbeiten Anwendung Reflexion + Feedback Lernen
  26. 26. O p e n S y s t e m network © OSN Open System Network AG, CH 9000 St.Gallen, www.osn.ch 26 Open System Modell Die konzeptionelle Grundlage für unsere Arbeit Vor- und Nachteile des Open System Modells Open System Modell - unsere konzeptionelle Grundlage
  27. 27. O p e n S y s t e m network © OSN Open System Network AG, CH 9000 St.Gallen, www.osn.ch 27 Vor- und Nachteile des Open System Modells Vorteile: Koordination und Integration Das Modell bringt Ordnung in die Komplexität der organisationalen Wirklichkeit und ermöglicht so die einheitliche Ausrichtung von Entscheidungen und Handlungen Legitimation und Bewertung Das Modell unterlegt dem organisationalen Alltag einen Wertmassstab und ermöglicht so die Messung und Beuteilung und letztlich die kontinuierliche Verbesserung aller Leistungen Open System Modell - unsere konzeptionelle Grundlage Nachteile: Transparenz Das Modell zwingt zur Entscheidung zwischen der Vielzahl der organisationalen Möglichkeiten und setzt dadurch Entscheidungen und Handlungen dem Zwang zur Rechtfertigung und der Kritik aus
  28. 28. 28Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit

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