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Netzwerke von Kopf bis Fuß

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Frustriert von Bücher zu Netzwerkthemen, die nur so strotzen vor unverständlichen Abkürzungen? Netzwerke von Kopf bis Fuß hilft Ihnen dabei, sich selbst Schritt für Schritt zum Netzwerkexperten zu …

Frustriert von Bücher zu Netzwerkthemen, die nur so strotzen vor unverständlichen Abkürzungen? Netzwerke von Kopf bis Fuß hilft Ihnen dabei, sich selbst Schritt für Schritt zum Netzwerkexperten zu schulen.

Netzwerke von Kopf bis Fuß behandelt die Netzwerkthemen, auf die es in der Praxis ankommt. Wo ist das Glasfaserkabel gebrochen? Wie finde ich die defekte Stelle? Egal, ob DHCP oder NAT, Port-Mapping oder IP-Spoofing, Router oder Switches – Sie lernen das Wissen, das notwendig ist, um ein Netzwerk zu planen, aufzubauen und zu pflegen.

Im bewährten, modernen von-Kopf-bis-Fuß-Stil erschließt sich dem Leser die anspruchsvolle Netzwerkwelt: von den Basics bis zu den Spezialthemen.

Mehr Informationen erhalten Sie unter:
http://www.oreilly.de/catalog/hfnetworkingger/

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  • 1. 7 Routing-Protokolle Dieser Auszug unterliegt dem Urheberrecht. © O’Reilly Verlag 2009 http://www.oreilly.de/catalog/hfnetworkingger/ Dies ist ein Auszug aus dem Buch "Netzwerke von Kopf bis Fuß", ISBN 978-3-89721-944-1 Eine Frage des Protokolls Ich habe eine echt hohe Sprung­ frequenz! Was wohl mein Protokoll sein mag? Zum Aufbau großer Netzwerke brauchen Sie Router, und die müssen miteinander reden. Router müssen untereinander Routen austauschen. Dazu nutzen sie unterschiedliche Routing-Protokolle. In diesem Kapitel werden Sie zunächst erfahren, wie Sie eine Route manuell einrichten, und lernen später dann, wie man das einfache RIP-Routing- Protokoll implementiert. Am Ende verraten wir Ihnen, wie Sie EIGRP einrichten, ein fortgeschritteneres Routing-Protokoll. Hier fängt ein neues Kapitel an 243
  • 2. Wieder auf dem Mond Houston, wir haben ein Problem ... Dieser Auszug unterliegt dem Urheberrecht. © O’Reilly Verlag 2009 http://www.oreilly.de/catalog/hfnetworkingger/ Dies ist ein Auszug aus dem Buch "Netzwerke von Kopf bis Fuß", ISBN 978-3-89721-944-1 Sie haben es jetzt geschafft, das Netzwerk der Mondstation so einzurichten, dass es mit der ISS kommunizieren kann. Es gibt allerdings ein Problem: Es gibt auf dem Mond nämlich 20 Stationen, die über ihre Netzwerkverbindungen miteinander kommunizieren müssen, falls Probleme auftauchen. Ist das möglich? Als die internationale Gemeinschaft begann, die Mondstationen zu errichten, traf man die weise Entscheidung, alle Stationen mit Glasfaserkabeln zu verbinden. Jede der Stationen auf dem Mond Mit diesem Router ist ist direkt mit mindestens einer anderen Station verbunden und so Mondstation 1 indirekt, indirekt, über das gesamte Glasfasernetz, mit allen anderen. Ein über einen anderen Router, Beispiel: Mondstation 1 ist direkt mit drei anderen Mondstationen verbunden, indirekt aber mit allen 16 anderen. verbunden. Mondstation 1 Direkte Netzwerk­ verbindungen Der Router auf Mondstation 1 kann Pakete zu allen anderen Mondstationen schicken, mit denen er direkt verbunden ist, aber mit den 16 Mondstationen, mit denen er nur indirekt verbunden ist, kann er nicht kommunizieren. Wie bringen wir die Router dazu, miteinander zu reden, auch wenn sie nicht direkt miteinander verbunden sind? 244 Kapitel 7
  • 3. Routing-Protokolle Routing-Tabellen sagen Routern, wohin Pakete gehen können Dieser Auszug unterliegt dem Urheberrecht. © O’Reilly Verlag 2009 http://www.oreilly.de/catalog/hfnetworkingger/ Dies ist ein Auszug aus dem Buch "Netzwerke von Kopf bis Fuß", ISBN 978-3-89721-944-1 Wenn zwei Router einen IP-Netzwerkbereich oder eine Netzwerkadresse teilen, können sie einander automatisch Pakete zustellen. Aber was ist, wenn Router nicht direkt miteinander verbunden sind? Wenn Router nicht direkt miteinander verbunden sind, müssen sie wissen, wie Pakete an den anderen Router gesendet werden können. Diese Informationen erhalten sie aus Routing-Tabellen, Tabellen, die im Speicher des Routers festgehalten werden. Mit dem Befehl show können wir uns die Routen in der Tabelle anzeigen lassen Wenn Sie die Routing-Tabelle eines Routers einsehen wollen, müssen Sie den Befehl show nutzen. Auf einem üblichen Router wie einem Cisco- Router würden Sie den Befehl show ip route ausführen. wie der Diese Codes sagen Ihnen, ren hat. Router die Routen erfah Datei Bearbeiten Fenster Hilfe EngelAmTelefon router1#show ip route Codes: C - connected, S - static, R - RIP, M - mobile, B - BGP D - EIGRP, EX - EIGRP external, O - OSPF, IA - OSPF inter area N1 - OSPF NSSA external type 1, N2 - OSPF NSSA external type 2 E1 - OSPF external type 1, E2 - OSPF external type 2 i - IS-IS, su - IS-IS summary, L1 - IS-IS level-1, L2 - IS-IS level-2 ia - IS-IS inter area, * - candidate default, U - per-user static route o - ODR, P - periodic downloaded static route Gateway of last resort is 209.137.230.1 to network 0.0.0.0 D 204.62.205.0/24 [90/30720] via 209.137.230.124, 2d18h, FastEthernet0/0 209.137.230.0/25 is subnetted, 1 subnets C 209.137.230.0 is directly connected, FastEthernet0/0 C 204.62.201.0/24 is directly connected, FastEthernet0/1 C 172.17.0.0/16 is directly connected, FastEthernet0/1 D 172.16.0.0/16 [90/30720] via 209.137.230.3, 2d19h, FastEthernet0/0 D 172.19.0.0/16 [90/30720] via 209.137.230.124, 2d18h, FastEthernet0/0 D 204.62.203.0/24 [90/30720] via 209.137.230.3, 2d19h, FastEthernet0/0 S* 0.0.0.0/0 [1/0] via 209.137.230.1 router1# Schauen wir uns an, was der Inhalt einer Routing-Tabelle tatsächlich bedeutet. Sie sind hier 4 245
  • 4. Wohin gehst du? Jede Zeile repräsentiert eine andere Route Dieser Auszug unterliegt dem Urheberrecht. © O’Reilly Verlag 2009 http://www.oreilly.de/catalog/hfnetworkingger/ Dies ist ein Auszug aus dem Buch "Netzwerke von Kopf bis Fuß", ISBN 978-3-89721-944-1 Die Routing-Tabelle ist eine Art Adressbuch des Routers. Er sieht sich die Ziel-IP- Adresse des Pakets an und schlägt dann in seiner Routing-Tabelle nach. Die dort gefundenen Angaben nutzt er, um das Paket an die richtige Stelle zu schicken. Die einzelnen Zeilen der Routing-Tabelle haben jeweils zwei Teile. Der erste Teil ist ein Buchstabe, der uns mitteilt, wie die Route erstellt wurde. Der zweite Teil sagt dem Router, wie er die Route erreicht. Die Routing-Tabelle wird permanent aktuell gehalten, damit der Router weiß, wohin er seine Pakete senden muss. Ob das Netzwerk direkt angeschlossen Das Ziel­IP ist oder über einen Die Adresse der Schnittstelle Netzwerk ­ anderen Router oder der andere Router D 204.62.204.0/24 [90/30720] via 209.137.230.22, 09:52:06, FastEthernet0/0 D 204.62.205.0/24 [90/30720] via 209.137.230.124, 4d12h, FastEthernet0/0 C 209.137.230.0 is directly connected, FastEthernet0/0 C 204.62.201.0/24 is directly connected, FastEthernet0/1 C 172.17.0.0/16 is directly connected, FastEthernet0/1 D 172.16.0.0/16 [90/30720] via 209.137.230.3, 7w0d, FastEthernet0/0 D 172.19.0.0/16 [90/30720] via 209.137.230.124, 4d12h, FastEthernet0/0 D 172.18.0.0/16 [90/30720] via 209.137.230.22, 09:52:06, FastEthernet0/0 D 204.62.203.0/24 [90/30720] via 209.137.230.3, 7w0d, FastEthernet0/0 S* 0.0.0.0/0 [1/0] via 209.137.230.1 Wie der Router die Route erhalten hat Kopf- nuss Wie erfährt der Router von den Routen, wenn sie nicht eingegeben werden oder direkt verbunden sind? 246 Kapitel 7
  • 5. Routing-Protokolle Die Buchstaben sagen, Dieser Auszug unterliegt dem Urheberrecht. © O’Reilly Verlag 2009 http://www.oreilly.de/catalog/hfnetworkingger/ Dies ist ein Auszug aus dem Buch "Netzwerke von Kopf bis Fuß", ISBN 978-3-89721-944-1 wie der Router davon erfahren hat ... was aber bedeuten die Buchstaben? Die Routen in einer Tabelle Am einfachs- stammen aus verschiedenen Quellen. ten bringt man Wenn Sie einer Schnittstelle eine IP-Adresse Routen in die zuweisen, wird in die Routing-Tabelle auto- matisch ein Eintrag für dieses IP-Netzwerk Tabelle, indem gemacht. Das sind die Routen, die direkt verbunden sind und in der Tabelle durch man sie eingibt. ein C gekennzeichnet werden. Routen, die von Hand eingegeben wurden, sind statisch Derartige Rou- und werden mit einem S gekennzeichnet. Routen, die gelernt wurden, werden durch ten nennt man unterschiedliche Buchstaben gekennzeich- net, die davon abhängig sind, wie der statisch, weil sie Router von der Route erfahren hat. sich nicht än- dern, solange Sie Diese Buchstaben sagen Ihnen, e sie nicht ändern. wie die jeweilige Netzwerkrout in die Tabelle gelangte. D 204.62.204.0/24 [90/30720] via 209.137.230.22, 09:52:06 D 204.62.205.0/24 [90/30720] via 209.137.230.124, 4d12h, Routing­ Tabelle C 209.137.230.0 is directly connected, FastEthernet0/0 C 204.62.201.0/24 is directly connected, FastEthernet0/1 C 172.17.0.0/16 is directly connected, FastEthernet0/1 D 172.16.0.0/16 [90/30720] via 209.137.230.3, 7w0d, FastE D 172.19.0.0/16 [90/30720] via 209.137.230.124, 4d12h, Fa D 172.18.0.0/16 [90/30720] via 209.137.230.22, 09:52:06, D 204.62.203.0/24 [90/30720] via 209.137.230.3, 7w0d, Fas S* 0.0.0.0/0 [1/0] via 209.137.230.1 Sie sind hier 4 247
  • 6. Nehmen Sie die Routen in die Hand Und wie gibt man Routen ein? Dieser Auszug unterliegt dem Urheberrecht. © O’Reilly Verlag 2009 http://www.oreilly.de/catalog/hfnetworkingger/ Dies ist ein Auszug aus dem Buch "Netzwerke von Kopf bis Fuß", ISBN 978-3-89721-944-1 Zunächst müssen Sie sich dazu eine Verbindung mit dem Router beschaffen. Sie können entweder über das Netzwerk mit SSH auf den Router zugreifen oder über ein serielles Kabel. Das haben Sie bereits in Kapitel 6 gemacht. 1 Geben Sie auf der Konsole des Routers den Befehl enable ein. Damit versetzen Sie den Router in den berechtigten Modus. Wahrscheinlich benötigen Sie dazu ein Passwort. 2 Geben Sie dann den Befehl config t ein. Damit bringen Sie den Router in den Konfigurationsmodus. 3 Geben Sie ip route 192.168.102.0 255.255.255.0 eth0/1 192.168.101.1 ein. Dieser Befehl fügt eine statische Route für das Netzwerk 192.168.102.0 in die Routing-Tabelle ein. Das Netzwerk wird über die Schnittstelle eth0/1 erreicht, und der Router, der mit diesem Netzwerk umgehen kann, ist 192.168.101.1. 4 Geben Sie exit ein. Damit beenden Sie den Konfigurationsmodus. 5 Geben Sie write memory ein. Das speichert die neue Konfiguration im Speicher. 248 Kapitel 7
  • 7. Routing-Protokolle Über Routen ermitteln Router, wohin Es ist unmöglic alle Netzwer ke h, sie Datenverkehr senden müssen Dieser Auszug unterliegt dem Urheberrecht. © O’Reilly Verlag 2009 http://www.oreilly.de/catalog/hfnetworkingger/ Dies ist ein Auszug aus dem Buch "Netzwerke von Kopf bis Fuß", ISBN 978-3-89721-944-1 der Welt in die Tabelle eines Sie müssen also alle Netzwerkadressen eingeben, an die Ihr Router Routers Datenverkehr senden können soll. einzugeben. Sie müssen ein De fault-Gateway festlegen. Das ist de r Ort bzw. ein anderer Router, an den Ihr Router den gesamten Date nverkehr hinsendet, mit dem er nichts anzufangen weiß. Spitzen Sie Ihren Bleistift Hier sehen Sie drei Router. Schauen Sie, ob Sie die fehlenden IP-Adressen in den Zeilen der Routing-Tabelle unten ergänzen können, damit über die Router Pakete zwischen den Rechnern ausgetauscht werden können. Schnittstelle Routing-Tabelle von Router 1 FE 0/0 C 192.168.100.0/24 is directly connected, FastEthernet0/0 C 192.168.101.0/24 is directly connected, FastEthernet0/1 S ________________ via 192.168.101.1 Schnittstelle FE 0/1 Routing-Tabelle von Router 2 Schnittstelle C 192.168.101.0/24 is directly connected, FastEthernet0/0 FE 0/0 C 192.168.102.0/24 is directly connected, FastEthernet0/1 Schnittstelle FE 0/1 Schnittstelle FE 0/0 Routing-Tabelle von Router 3 Schnittste C 192.168.102.0/24 is directly connected, FastEthernet0/0 lle C 192.168.103.0/24 is directly connected, FastEthernet0/1 FE 0/1 S 192.168.100.0/24 via ___________________ Sie sind hier 4 249
  • 8. Was fehlt? Spitzen Sie Ihren Bleistift Dieser Auszug unterliegt dem Urheberrecht. © O’Reilly Verlag 2009 http://www.oreilly.de/catalog/hfnetworkingger/ Dies ist ein Auszug aus dem Buch "Netzwerke von Kopf bis Fuß", ISBN 978-3-89721-944-1 Lösung Hier sehen Sie drei Router. Schauen Sie, ob Sie die fehlenden IP-Adressen in den Zeilen der Routing-Tabelle unten ergänzen können, damit über die Router Pakete zwischen den Rechnern ausgetauscht werden können. angeschlossene Client Soll der an diesen Router ren Client senden, muss ande Datenverkehr an den e er Datenverkehr an das der Router wisse n, wi Schnittstelle sendet. Netzwerk 192.168.102.0 FE 0/0 Routing-Tabelle von Router 1 C 192.168.100.0/24 is directly connected, FastEthernet0/0 C 192.168.101.0/24 is directly connected, FastEthernet0/1 S 192.168.102.0/24 ________________ via 192.168.101.1 Schnittstelle FE 0/1 Schnittstelle Routing-Tabelle von Router 2 C 192.168.101.0/24 is directly connected, FastEthernet0/0 FE 0/0 C 192.168.102.0/24 is directly connected, FastEthernet0/1 Schnittstelle FE 0/1 Schnittstelle FE 0/0 Routing-Tabelle von Router 3 Schnittste C 192.168.102.0/24 is directly connected, FastEthernet0/0 lle C 192.168.103.0/24 is directly connected, FastEthernet0/1 FE 0/1 S 192.168.102.1 192.168.100.0/24 via ___________________ Soll der an diesen Router ang Datenverkehr an den anderen eschlossene Client Computer sind in Cli der Router wissen, wie er Daten ent senden, muss Netzwerk 192.168.100.0 sen verkehr an das der Regel nicht direkt an R outer det. angeschlo ssen. Normalerweis befindet sich e zwischen ihn Switch oder e en ein in Hub. 250 Kapitel 7
  • 9. Routing-Protokolle Erstellen Sie von Hand Routing-Tabellen für die Router im Netzwerk unten. Dieser Auszug unterliegt dem Urheberrecht. © O’Reilly Verlag 2009 http://www.oreilly.de/catalog/hfnetworkingger/ Dies ist ein Auszug aus dem Buch "Netzwerke von Kopf bis Fuß", ISBN 978-3-89721-944-1 Übung Routing-Tabelle von Router 1 C ________________ is directly connected, FastEthernet0/0 C ________________ is directly connected, FastEthernet0/1 S ________________ via 192.168.1.2 S ________________ via 192.168.1.2 Routing-Tabelle von Router 2 C ________________ is directly connected, FastEth 192.168.4.2 C ________________ is directly connected, FastEth 192.168.1.1 S ________________ via 192.168.1.1 S ________________ via 192.168.1.2 192.168.1.2 192.168.2.1 192.168.4.1 192.168.3.2 Routing-Tabelle von Router 4 192.168.2.2 C ________________ is directly connected, FastEthernet0/0 C ________________ is directly connected, FastEthernet0/1 S ________________ via 192.168.4.2 192.168.3.1 S ________________ via 192.168.3.1 Routing-Tabelle von Router 3 C ________________ is directly connected, FastEth C ________________ is directly connected, FastEth S ________________ via 192.168.3.2 S ________________ via 192.168.2.1 Sie sind hier 4 251
  • 10. Ergreifen Sie das Ruder! Erstellen Sie von Hand Routing-Tabellen für die Router im Netzwerk unten. Dieser Auszug unterliegt dem Urheberrecht. © O’Reilly Verlag 2009 http://www.oreilly.de/catalog/hfnetworkingger/ Dies ist ein Auszug aus dem Buch "Netzwerke von Kopf bis Fuß", ISBN 978-3-89721-944-1 lösung zur Übung Routing-Tabelle von Router 1 C 192.168.4.0/24 ________________ is directly connected, FastEthernet0/0 C 192.168.1.0/24 ________________ is directly connected, FastEthernet0/1 S 192.168.2.0/24 ________________ via 192.168.1.2 S 192.168.3.0/24 ________________ via 192.168.1.2 Routing-Tabelle von Router 2 C 192.168.1.0/24 ________________ is directly connected, FastEth C 192.168.2.0/24 ________________ is directly connected, FastEth 192.168.4.2 192.168.4.0/24 192.168.1.1 S ________________ via 192.168.1.1 S 192.168.3.0/24 ________________ via 192.168.1.2 192.168.1.2 192.168.2.1 192.168.4.1 192.168.3.2 Routing-Tabelle von Router 4 192.168.2.2 C 192.168.4.0/24 ________________ is directly connected, FastEthernet0/0 C 192.168.3.0/24 ________________ 192.168.3. is directly connected, FastEthernet0/1 1 S 192.168.1.0/24 ________________ via 192.168.4.2 S 192.168.2.0/24 ________________ via 192.168.3.1 Routing-Tabelle von Router 3 C 192.168.2.0/24 ________________ is directly connected, FastEth C 192.168.3.0/24 ________________ is directly connected, FastEth S 192.168.1.0/24 ________________ via 192.168.3.2 S 192.168.4.0/24 ________________ via 192.168.2.1 252 Kapitel 7
  • 11. Routing-Protokolle Sind die Mondstationen jetzt verbunden? Dieser Auszug unterliegt dem Urheberrecht. © O’Reilly Verlag 2009 http://www.oreilly.de/catalog/hfnetworkingger/ Dies ist ein Auszug aus dem Buch "Netzwerke von Kopf bis Fuß", ISBN 978-3-89721-944-1 Versuchen wir also, eine Nachricht von einem Rechner auf Mondstation 1 zu einem Rechner auf Mondstation 3 zu senden, und schauen wir, was passiert. 1 Der Rechner im Netzwerk von Mondstation 1 sendet ein Paket, das an ein Gerät in einem anderen Netzwerk gerichtet ist. Netzwerkadressraum 192.168.1.0/24 2 Der Router auf Mondstation 1 schlägt die Zielnetzwerk- adressen in seiner Tabelle nach. Er leitet das Paket an den Router weiter, der für jenes Netzwerk verantwort- lich ist, oder an einen Router, der über dieses Netzwerk informiert ist. Diese Router teilen einen 192.168.2.0/24 Netzwerk­ Netzwerkadressraum adressraum. 3 Der andere Router schlägt in seiner Tabelle nach und sieht, dass das Paket an einen anderen Router weitergereicht werden muss. Da er nicht direkt für dieses Netzwerk verantwortlich ist, leitet er das Paket weiter. Diese Router teilen 192.168.3.0/24 einen Netzwerkad­ Netzwerkadressraum ressraum. 4 Der für dieses Netzwerk verantwortliche Router reicht das Paket an den passenden Knoten in seinem Netzwerk weiter. 192.168.4.0/24 Netzwerkadressraum Sie sind hier 4 253
  • 12. Noch Fragen? Dieser Auszug unterliegt dem Urheberrecht. © O’Reilly Verlag 2009 http://www.oreilly.de/catalog/hfnetworkingger/ Dies ist ein Auszug aus dem Buch "Netzwerke von Kopf bis Fuß", ISBN 978-3-89721-944-1 Es gibt keine Dummen Fragen F: Was verstehen Sie unter Schnittstelle? F: Muss ich im »via«-Teil etwas angeben, mit dem der Router direkt verbunden ist? A: Unter Schnittstellen oder Interfaces versteht man die physischen Netzwerkverbindungen, die ein Router besitzt. Das A: Wenn Sie eine statische Route eingeben, müssen Sie die können Ethernet-RJ-45-Anschlüsse, serielle Anschlüsse oder auch IP-Adresse des Routers angeben, der diese Netzwerkrouten Glasfaseranschlüsse sein. abwickelt. Die Schnittstellennummer können Sie optional auch F: noch angeben. Was sagen diese 0/0 und 0/1 in den Schnittstellenbezeichnungen? F: Besteht die Routing-Tabelle nur aus IP-Adressen von Routern? Wie sieht es mit anderen Geräten aus? A: Die erste Zahl repräsentiert die Schnittstellenkarte des Rou- ters. Viele Router besitzen mehrere Schnittstellenkarten, und jede A: Ja, sie enthält nur IP-Adressen anderer Router. Denken Karte kann mehrere Anschlüsse bieten. Die zweite Zahl repräsen- Sie daran, dass die Routing-Tabelle dem Router sagt, wohin er tiert also die tatsächliche Schnittstelle auf der Schnittstellenkarte. Datenverkehr leiten soll, der an ein anderes Netzwerk gerichtet ist. 0/1 verweist also auf die zweite Schnittstelle der ersten Karte (die Sie sagt also: »Datenverkehr für Netzwerk X musst du über Router Zählung beginnt bei null). Hat der Router mehrere Karten, können V senden, weil er weiß, wie man Datenverkehr an Netzwerk X Ihnen auch Nummern wie 1/1 begegnen. übermittelt.« Die Adressen anderer Geräte werden in Routing-Tabellen nicht festgehalten. 254 Kapitel 7
  • 13. connecting networks with routers routing protocols Zurück zum Mond ... Dieser Auszug unterliegt dem Urheberrecht. © O’Reilly Verlag 2009 http://www.oreilly.de/catalog/hfnetworkingger/ Dies ist ein Auszug aus dem Buch "Netzwerke von Kopf bis Fuß", ISBN 978-3-89721-944-1 Mondstation 1 ruft Mondstation 16. Empfangen Sie mich? Hallo? Jemand zu Hause? Mondstation 1 hat immer noch Probleme In die Routing-Tabelle von Mondstation 1 wurden statische Routen zu den anderen Mondstationen eingegeben, aber zu einer bestimmten Mondstation kommt der Datenver- kehr leider immer noch nicht durch. Was läuft hier schief ? Wie analysieren wir Routing-Probleme, wenn die Daten nicht ankommen? Sie sind hier 4 255
  • 14. ping und traceroute Routing-Probleme analysieren? Der Befehl ping Dieser Auszug unterliegt dem Urheberrecht. © O’Reilly Verlag 2009 http://www.oreilly.de/catalog/hfnetworkingger/ Dies ist ein Auszug aus dem Buch "Netzwerke von Kopf bis Fuß", ISBN 978-3-89721-944-1 Gibt es ein Problem mit einer Schnittstelle, kann der Router Ihnen sagen, ob die Schnittstelle in Betrieb ist oder nicht. Aber zu statischen Routen kann er Ihnen nicht groß etwas sagen. Er weiß nicht, ob die Route in Betrieb ist oder nicht. Er weiß nur, sagt Ihnen, ob dass er über sie keinen Datenverkehr senden kann, wenn sie nicht in Betrieb ist. Glücklicherweise gibt es etwas, das Ihnen helfen kann: der Befehl ping. Netzwerk und Host erreichbar Probieren wir es mit ping sind. Der ping-Befehl ist eine wunderbare kleine Kommandozeilenanwen- dung, die Sie bei der Analyse von Routing-Problemen unterstützen kann. Er kann Ihnen sagen, ob das Netzwerk und die Hosts erreichbar sind. Um ihn einzusetzen, geben Sie auf der Kommandozeile ping und die IP-Adresse ein, die Sie prüfen wollen. Hier ist ein Beispiel: Datei Bearbeiten Fenster Hilfe JemandDa? $ ping 204.62.201.1 PING 204.62.201.1 (204.62.201.1): 56 data bytes 64 bytes from 204.62.201.1: icmp_seq=0 ttl=248 time=96.559 ms Das sagt Ihnen, 64 bytes from 204.62.201.1: icmp_seq=1 ttl=248 time=94.576 ms wie lange es 64 bytes from 204.62.201.1: icmp_seq=2 ttl=248 time=72.130 ms 64 bytes from 204.62.201.1: icmp_seq=3 ttl=248 time=101.589 ms dauerte, bis Sie 64 bytes from 204.62.201.1: icmp_seq=4 ttl=248 time=79.381 ms die Antwort erhielten. Und wie funktioniert ping? 1 Der Befehl ping sendet ICMP-Pakete an die angegebene IP-Adresse. ICMP­Anfrage 204.62.201.1 ICMP­Antwort 2 Er wartet auf eine Antwort und gibt dann aus, wie lange es dauerte, bis diese ankam. 256 Kapitel 7
  • 15. Routing-Protokolle Auch traceroute ist nützlich Dieser Auszug unterliegt dem Urheberrecht. © O’Reilly Verlag 2009 http://www.oreilly.de/catalog/hfnetworkingger/ Dies ist ein Auszug aus dem Buch "Netzwerke von Kopf bis Fu&szlig;", ISBN 978-3-89721-944-1 Der Befehl traceroute zeichnet die Route auf, die das Paket nahm, um die Ziel-IP-Adresse zu erreichen. Diese Route besteht aus den IP- eroute Der Befehl tracRoute, Adressen der Router zwischen sendendem Host und Ziel-IP-Adresse. zeigt Ihnen die nahmen, Ein Beispiel: die Ihre Pakete esse zu um eine IP­Adr erreichen. Datei Bearbeiten Fenster Hilfe VerirrtImDunklenWald $ traceroute 204.62.201.70 traceroute to 204.62.201.1 (204.62.201.1), 64 hops max, 40 byte packets 1 204.62.203.254 1.318 ms 0.750 ms 0.688 ms 2 209.137.230.2 1.460 ms 1.243 ms 1.153 ms 3 204.62.201.70 0.890 ms !<10> 0.832 ms !<10> 0.833 ms !<10> 1 traceroute wird auf Client A ausgeführt und sendet an Client D einen Block mit drei Paketen, deren TTL-Feld (Lebensdauer) den Wert 1 hat. 2 Router B antwortet mit einem ICMP-Paket an Client A, weil die Pakete die TTL 1 haben. 3 traceroute sendet dann von Client A einen zweiten Block mit drei Paketen an Client D, deren TTL-Feld den Wert 2 hat. Router B ändert die TTL der Pakete in 1 und leitet die Pakete an Router C weiter. 4 Router C antwortet mit einem ICMP-Paket an Client A, weil die Pakete die TTL 1 haben. 5 traceroute sendet nun von Client A einen dritten Block mit drei Paketen an Client D, die jetzt die TTL 3 haben. Router B ändert die TTL der Pakete in 2 und sendet sie an Router C weiter, der die TTL der Pakete in 1 ändert und sie an Client D weiterleitet. Client D sendet ein IMCP-Paket an Client A zurück. ICMP­Anfrage 3 5 1 A D B C 2 4 5 ICMP­Antworten Schauen wir, ob wir mithilfe dieser Werkzeuge die Probleme mit den Routen von Mondstation 1 analysieren können. Sie sind hier 4 257
  • 16. Und was ist mit ... Es gibt keine Dummen Fragen Dieser Auszug unterliegt dem Urheberrecht. © O’Reilly Verlag 2009 http://www.oreilly.de/catalog/hfnetworkingger/ Dies ist ein Auszug aus dem Buch "Netzwerke von Kopf bis Fu&szlig;", ISBN 978-3-89721-944-1 F: Kann ich eine beliebige Adresse im Internet anpingen? A: Ein guter Netzwerktechniker kennt die diversen ping-Zeiten in und um sein Netzwerk herum. Das soll nicht heißen, dass Sie sich A: Können Sie. Fraglich ist nur, ob Sie eine Antwort erhalten. Firewalls blocken ping-Pakete häufig. Dann erhalten Sie keine diese einprägen müssen, aber Sie sollten so ungefähr im Kopf haben, wie die Zeiten aussehen. Wenn etwas schiefläuft, kann Ihnen dann Antwort. ein einfaches ping schon sagen, welche Netzwerknoten sich normal verhalten und welche nicht. F: Wenn ich die IP-Adressen in diesem Buch anpinge, erhalte F: Ist traceroute nicht nur ein ausgefeilteres ping? ich manchmal eine Antwort, manchmal nicht. A: Erinnern Sie sich noch an die privaten IP-Adressen, die wir in A: Auch traceroute sendet ICMP-Pakete, macht ansonsten aber etwas ganz anderes. Es sendet diese Pakete so aus, dass es Kapitel 6 erwähnten? Die meisten Adressen, die wir in diesem Buch verwenden, sind private Adressen. Es kann sein, dass der Router in Antworten von den Routern zwischen Ihnen und Ihrem Ziel erhält. Ihrem Heimnetzwerk oder Ihr ISP einige dieser Adressen ebenfalls verwendet. F: traceroute scheint sich manchmal aufzuhängen und F: arbeitet dann ganz unvermittelt doch weiter. Woran liegt das? Könnte man nicht ein Programm entwickeln, das permanent die Geräte im Netzwerk anpingt und uns informiert, wenn die Operation fehlschlägt? Das wäre doch sicher äußerst A: Wenn Sie traceroute die DNS-Namen der Router abfragen lassen, muss Ihr ping warten, bis die DNS-Abfrage wegen Zeitüber- hilfreich! schreitens abgebrochen wird, wenn diese Router keine DNS-Einträge haben. Das kann eine Weile dauern, und wenn es das bei einer A: Derartige Werkzeuge gibt es viele. Nmap ist so ein Werkzeug,. Nagios ein weiteres. Nmap ist ein Netzwerkscanner. Sie geben den Reihe von Routern macht, sogar noch länger. Führen Sie traceroute mit der Option -n aus, um die DNS-Lookups abzuschalten. zu scannenden Bereich von IP-Adressen ein, und Nmap sagt Ihnen, ob es dort Geräte gibt oder nicht. Nagios ist eher ein Monitoring- F: Wenn ich traceroute ausführe, wird mir manchmal nur ein Werkzeug, wie Sie es oben beschrieben haben. Es kann Sie infor- Sternchen angezeigt. Heißt das, dass der Router nicht läuft? mieren, wenn Geräte nicht erreichbar sind. F: Kann ich steuern, wie viele Pakete ping sendet? A: Nein, häufig bedeutet das, dass der Router so konfiguriert ist, dass er auf ICMP-Pakete nicht antwortet. So etwas macht man aus Sicherheitsgründen. A: Gute Frage. Ja, können Sie. Die verschiedenen ping-Imple- mentierungen bieten jeweils unterschiedliche Optionen, mit denen F: Funktioniert der Befehl dann nur, wenn alle Router auf der Sie steuern können, wie viele Pakete gesendet werden oder welchen Route antworten? Inhalt die Pakete haben. Welche Optionen zur Verfügung stehen, erfahren Sie, wenn Sie ping --help oder ping /h eingeben. A: Nein. Ist die Timeout-Zeit überschritten, überspringt traceroute F: Sind die Zeiten wichtig, die es vergehen bis meine ping- Pakete für dieses Gerät und geht zum nächsten weiter, bis es das Ziel erreicht. F: Pakete wieder zurück sind? Woher weiß es, dass das Ziel erreicht ist? A: Das ist leicht, es erhöht einfach die TTL der ICMP-Pakete, bis es eine Antwort von der Ziel-IP-Adresse erhält. 258 Kapitel 7
  • 17. Routing-Protokolle Dieser Auszug unterliegt dem Urheberrecht. © O’Reilly Verlag 2009 http://www.oreilly.de/catalog/hfnetworkingger/ Dies ist ein Auszug aus dem Buch "Netzwerke von Kopf bis Fu&szlig;", ISBN 978-3-89721-944-1 Übung Schauen Sie sich die traceroute-Ausgabe an und kreisen Sie die Router ein, die nicht antworten. traceroute läuft auf diesem Client. $ traceroute 10.0.3.2 Das Sternchen traceroute to 10.0.3.2 (204.62.201.1), 64 hops max, 40 byte bedeutet, 1 10.0.0.1 1.318 ms 0.750 ms 0.688 ms dass ein 2 10.0.1.2 1.460 ms 1.243 ms 1.153 ms 3 10.0.2.2 1.590 ms 1.243 ms 1.153 ms 10.0.0.2 Knoten nicht 4 * antwortete. $ traceroute 10.0.5.2 traceroute to 10.0.3.2 (204.62.201.1), 64 hops max, 40 byte 1 10.0.0.1 1.318 ms 0.750 ms 0.688 ms 2 10.0.1.2 1.460 ms 1.243 ms 1.153 ms 10.0.0.1 3 10.0.4.2 1.580 ms 1.243 ms 1.153 ms 4 10.0.5.2 1.840 ms 1.243 ms 1.153 ms 10.0.1.1 $ traceroute 10.0.7.2 traceroute to 10.0.3.2 (204.62.201.1), 64 hops max, 40 byte 1 10.0.0.1 1.318 ms 0.750 ms 0.688 ms 2 10.0.1.2 1.520 ms 1.243 ms 1.153 ms 3 10.0.4.2 1.630 ms 1.243 ms 1.153 ms 10.0.1.2 4 * 10.0.2.1 10.0.4.1 10.0.6.2 10.0.6.1 10.0.7.1 10.0.4.2 10.0.5.1 10.0.2.2 10.0.7.2 10.0.3.1 10.0.5.2 10.0.3.2 Sie sind hier 4 259
  • 18. Welche Router antworten nicht? Schauen Sie sich die traceroute-Ausgabe an und kreisen Sie die Router ein, die nicht antworten. Dieser Auszug unterliegt dem Urheberrecht. © O’Reilly Verlag 2009 http://www.oreilly.de/catalog/hfnetworkingger/ Dies ist ein Auszug aus dem Buch "Netzwerke von Kopf bis Fu&szlig;", ISBN 978-3-89721-944-1 lösung zur Übung $ traceroute 10.0.3.2 traceroute to 10.0.3.2 (204.62.201.1), 64 hops max, 40 byte 1 10.0.0.1 1.318 ms 0.750 ms 0.688 ms 2 10.0.1.2 1.460 ms 1.243 ms 1.153 ms 10.0.0.2 3 10.0.2.2 1.590 ms 1.243 ms 1.153 ms 4 * $ traceroute 10.0.5.2 traceroute to 10.0.3.2 (204.62.201.1), 64 hops max, 40 byte 1 10.0.0.1 1.318 ms 0.750 ms 0.688 ms 2 10.0.1.2 1.460 ms 1.243 ms 1.153 ms 10.0.0.1 3 10.0.4.2 1.580 ms 1.243 ms 1.153 ms 4 10.0.5.2 1.840 ms 1.243 ms 1.153 ms 10.0.1.1 $ traceroute 10.0.7.2 traceroute to 10.0.3.2 (204.62.201.1), 64 hops max, 40 byte 1 10.0.0.1 1.318 ms 0.750 ms 0.688 ms 2 10.0.1.2 1.520 ms 1.243 ms 1.153 ms 3 10.0.4.2 1.630 ms 1.243 ms 1.153 ms 10.0.1.2 4 * 10.0.2.1 10.0.4.1 te nicht. Dieser Router antworte 10.0.6.2 10.0.6.1 10.0.7.1 10.0.4.2 10.0.5.1 10.0.2.2 10.0.7.2 10.0.3.1 10.0.5.2 10.0.3.2 Dieser Host antwortete nicht. 260 Kapitel 7
  • 19. Routing-Protokolle Was also ist das Problem mit der Ändern sich Netzwerkverbindung? Routen, müssen Dieser Auszug unterliegt dem Urheberrecht. © O’Reilly Verlag 2009 http://www.oreilly.de/catalog/hfnetworkingger/ Dies ist ein Auszug aus dem Buch "Netzwerke von Kopf bis Fu&szlig;", ISBN 978-3-89721-944-1 Zum Leidwesen von Mondstation 1 scheint es, als hätten Mondstation 16 und Mondstation 17 die Netzwerkadressen geändert, die ihre Router Sie die Routen nutzen. Da der Router von Mondstation 1 die alten Netzwerkadressen nur als statische Routen in der Routing-Tabelle hatte, weiß der Router in der Routing- nicht mehr, wohin er den Datenverkehr senden soll, der an diese Netz- Tabelle Ihres werke gerichtet ist. Wie beheben wir das? Routers anpassen, um sie aktuell zu halten. Ist doch einfach. Wir müssen in der Routing­ Tabelle lediglich die Route für die geänderten Netzwerkadressen anpassen. Statische Routen ändern sich nicht automatisch. Das bedeutet, dass Sie statische Routen in Ihrer Routing- Tabelle manuell anpassen müssen. Kopf- nuss Welche Probleme kann das in Zukunft mit sich bringen? Sie sind hier 4 261
  • 20. Manuelle Eingabe ist keine Lösung Die Netzwerkadressänderungen schneien nur so rein ... Dieser Auszug unterliegt dem Urheberrecht. © O’Reilly Verlag 2009 http://www.oreilly.de/catalog/hfnetworkingger/ Dies ist ein Auszug aus dem Buch "Netzwerke von Kopf bis Fu&szlig;", ISBN 978-3-89721-944-1 Unglücklicherweise bleiben das nicht die letzten Mondstationen, die ihre Netzwerkadressen ändern. Da ein Mondsemester allmäh- Mondstation 1 lich zum hippsten Lebenslaufeintrag wird, sind auch andere Sta- tionen gezwungen, ihre Netzwerkadressen zu ändern. Schon bald Netzwerkän derungen wird Mondstation 1 mit Nachrichten von anderen Mondstationen Mondstation 19 überflutet, in denen diese die Änderung ihrer Netzwerkadressen Nur zur Info mehr über : Wir routen jetzt über mitteilen. 10.0.28.0/2 10.1.67.0/2 4. 4 , nicht 1 Mondstation ta tion 1 Monds n Netzwerkä nderungen erunge r erkänd t meh dstation 13 Netzw .0/2 4, nich Mo ndst 4, nicht ation 1 .1.132.0/2 Mon .0.4 ber 10 jetzt über 10 ase 2 jetzt ü Moonb : Wir routen Nur zur Info 04.0/24. r outen o: Wir Netzwerkän zur Inf24. Mondstation 1 mehr 10.0.1 derungen .0/ Mondstation 0.3 12 Nur zur Info Netzwerkän derungen mehr 10.34 : Wir routen jetzt über .3.0/24. 10.1.126.0 Moonbase 6 Mondstation 1 /24, nicht Nur zur Info : mehr 10.1.3 Wir routen jetzt über .0/24. 10.89.4.0/2 Netzwerkänderungen 4, nicht Mondstation 10 Nur zur Info: Wir routen jetzt mehr über 10.0.5.0/24. über 10.0.84.0/24, nicht en ht erung 4, nic 32.1 2.0/2 r 10. jetz t übe uten 24. Das sind alles statische Routen. Wie zum Henker soll unser Router da jemals vollkommen aktuell sein? Gibt es denn kein besseres Mittel? 262 Kapitel 7
  • 21. Routing-Protokolle Dieser Auszug unterliegt dem Urheberrecht. © O’Reilly Verlag 2009 http://www.oreilly.de/catalog/hfnetworkingger/ Dies ist ein Auszug aus dem Buch "Netzwerke von Kopf bis Fu&szlig;", ISBN 978-3-89721-944-1 Wäre es nicht wunder­ bar, wenn ich die Routing­Tabellen nicht bei jeder Änderung der Netz­ werkkonfiguration anpassen müsste, sondern die Router sich einfach unterhalten und Routen automatisch austauschen könnten? Aber das ist sicher nur ein Traum ... Sie sind hier 4 263
  • 22. RIP statt statischer Routen Mit RIP aktualisieren sich Router selbst Dieser Auszug unterliegt dem Urheberrecht. © O’Reilly Verlag 2009 http://www.oreilly.de/catalog/hfnetworkingger/ Dies ist ein Auszug aus dem Buch "Netzwerke von Kopf bis Fu&szlig;", ISBN 978-3-89721-944-1 Wenn Sie sich das Leben erleichtern wollen, sollten Sie etwas Zeit darauf verwenden, in Ihrem Netzwerk ein dynamisches Routing-Protokoll in Betrieb zu nehmen. Das RIP oder auch Routing Information Protocol ist ein derartiges dynamisches Routing-Protokoll. Mit RIP können Router Netzwerkadressen austauschen. Router nutzen RIP, um miteinander zu kommunizieren, Routing-Informationen auszutauschen und ihre Routing- Tabellen aktuell zu halten. 1 Alle 30 Sekunden versendet der Router seine Routing-Tabelle. Er versendet seine vollständige Routing-Tabelle an alle anderen Router in Form von RIP-Aktualisierungspaketen, also einschließlich aller Änderungen, die an der Routing-Tabelle seit dem letzten Versenden vorgenommen wurden. Hi, Jungs, hier sind ein paar Up­ RIP­Update­Pakete dates zu meinem Zustand. 2 Die anderen Router empfangen die Routing-Informationen und überprüfen ihre Routing-Tabellen. Aha, Neuig­ keiten von Router X. Schauen wir, ob sich was geändert hat ... 264 Kapitel 7
  • 23. Routing-Protokolle Dieser Auszug unterliegt dem Urheberrecht. © O’Reilly Verlag 2009 http://www.oreilly.de/catalog/hfnetworkingger/ Dies ist ein Auszug aus dem Buch "Netzwerke von Kopf bis Fu&szlig;", ISBN 978-3-89721-944-1 3 Die anderen Router tragen eventuelle Änderungen in ihre Routing-Tabellen ein. Neue Routen werden eingetragen, bestehende Routen aktualisiert und nicht mehr vorhandene Routen gelöscht. Mensch, die haben doch tatsächlich schon wieder die Einrichtung geändert. Da muss auch ich wohl meine Routing­Tabelle anpassen. 4 Nach 30 Sekunden geht der Vorgang von vorne los. Der schon wieder ... Eine neue Gruppe von RIP­Aktualisie­ Hi, Jungs, hier rungspaketen sind ein paar Updates zu meinem Zustand. Und was bedeutet das für Mondstation 1? Wenn wir RIP auf allen Mondstationen implementieren, müssen wir die statischen Routen für die indirekt verbundenen Router nicht mehr manuell verwalten. Stattdessen können wir die Router die Routen für uns verwalten lassen – während wir es uns in unserem Sessel gemütlich machen. Sie sind hier 4 265
  • 24. Umleitungen Lange Übung Dieser Auszug unterliegt dem Urheberrecht. © O’Reilly Verlag 2009 http://www.oreilly.de/catalog/hfnetworkingger/ Dies ist ein Auszug aus dem Buch "Netzwerke von Kopf bis Fu&szlig;", ISBN 978-3-89721-944-1 Schauen Sie sich die Netzwerkänderungen unten an. Welche Router würden Änderungen in ihren Routing-Tabellen melden? Unterbrochene Netzwerkverbindung Neue Netzwerk­ verbindung 266 Kapitel 7
  • 25. Dies ist ein Auszug aus dem Buch "Netzwerke von Kopf bis Fu&szlig;", ISBN 978-3-89721-944-1 http://www.oreilly.de/catalog/hfnetworkingger/ Routing-Protokolle 267 Dieser Auszug unterliegt dem Urheberrecht. © O’Reilly Verlag 2009 Sie sind hier 4 Router außer Betrieb
  • 26. Was ist das Problem? Lange Übung Lösung Dieser Auszug unterliegt dem Urheberrecht. © O’Reilly Verlag 2009 http://www.oreilly.de/catalog/hfnetworkingger/ Dies ist ein Auszug aus dem Buch "Netzwerke von Kopf bis Fu&szlig;", ISBN 978-3-89721-944-1 Schauen Sie sich die Netzwerkänderungen unten an. Welche Router würden Änderungen in ihren Routing-Tabellen melden? Unterbrochene Netzwerkverbindung Aufgrund der Unterbrechung aktualisiert. Aufgrund der Neue Netzwerk­ neuen Verbindung verbindung aktualisiert. 268 Kapitel 7
  • 27. Routing-Protokolle Dieser Auszug unterliegt dem Urheberrecht. © O’Reilly Verlag 2009 http://www.oreilly.de/catalog/hfnetworkingger/ Dies ist ein Auszug aus dem Buch "Netzwerke von Kopf bis Fu&szlig;", ISBN 978-3-89721-944-1 Router außer Betrieb Aktualisiert, weil alle mit ­ dem Router verbunden wa . ren, der außer Betrieb ist Aufgrund neuer Verbindung. und Aufgrund der neuen Verbindung aktualisiert. Unterbrechung ak tualisiert Aufgrund der Unterbrechung aktualisiert. Aufgrund der Unterbrechung aktualisiert. Aktualisiert wegen Unterbrechung und weil Router außer Betrieb. Aktualisiert, weil Router außer Betrieb. Sie sind hier 4 269
  • 28. RIP einrichten Und wie richtet man RIP ein? Dieser Auszug unterliegt dem Urheberrecht. © O’Reilly Verlag 2009 http://www.oreilly.de/catalog/hfnetworkingger/ Dies ist ein Auszug aus dem Buch "Netzwerke von Kopf bis Fu&szlig;", ISBN 978-3-89721-944-1 RIP auf einem Router einzurichten, ist ganz einfach. Sie wechseln in den Konfigurationsmodus des Routers und geben dann die RIP- Konfiguration ein. Wenn Sie einige Netzwerke hinzufügen, schaltet der Router RIP ein. Denken Sie daran, Ihre Änderungen zu speichern, wenn Sie den Befehlsmodus verlassen. Datei Bearbeiten Fenster Hilfe RoutingInformationProtocol Diese beiden Zeilen router1#config t fügen diese Netz­ router1(config)#router rip werke als Netzwerke, router1(config-router)#network 192.168.1.0 router1(config-router)#network 192.168.2.0 für die der Rou­ router1(config-router)#exit ter routet, in die router1(config)#exit Routing­Tabelle ein. router1#write memory Es gibt keine Dummen Fragen F: Unterstützen alle Router RIP? F: Wie verhindert man, dass irgendwer F: Das klingt, als könnte es eine Weile seinen Router ins Netzwerk bringt und dauern, bis Router alle Änderungen A: So gut wie jeder Router, der Ihnen diesen falsche Routen versenden lässt? ausgetauscht haben, wenn eine Reihe von Routern einige Änderungen aufweisen. über den Weg läuft, sollte irgendeine RIP- Version anbieten. A: Beim RIP-v1-Protokoll gibt es nichts, A: F: das das verhindern könnte. In RIP v2 gibt es Ja, das ist eins der Probleme von RIP. Ist RIP ein Programm, das auf dem eine einfache Passwortauthentifizierung. Al- Es wird als Konvergenz bezeichnet. Da Rou- Router läuft? lerdings werden diese Passwörter im Klartext ter ihre Routing-Tabellen alle 30 Sekunden versendet und können von jemandem, der versenden, kann es selbst in einem kleinen A: So könnte man das sagen. Es ist eine Kombination aus Software, die auf dem mit ihrem Netzwerk verbunden ist, wahr- scheinlich abgefangen werden. Netzwerk mehrere Minuten dauern, bis die Änderungen überall bekannt sind. Router läuft, einem Netzwerkprotokoll zur Einige Router bieten Mechanismen wie Übermittlung von Routing-Informationen und Peers, über die man steuern kann, von den Konfigurationsdateien. Je nach Router- welchen Routern man Routing-Informationen Typ ist es meist eine Softwarefunktion im akzeptiert. Betriebssystem des Routers. 270 Kapitel 7
  • 29. Routing-Protokolle Aber es gibt immer noch ein Problem ... Dieser Auszug unterliegt dem Urheberrecht. © O’Reilly Verlag 2009 http://www.oreilly.de/catalog/hfnetworkingger/ Dies ist ein Auszug aus dem Buch "Netzwerke von Kopf bis Fu&szlig;", ISBN 978-3-89721-944-1 Unglücklicherweise gibt es jetzt ein Problem mit dem Datenverkehr zu Mondstation 20? Hier ist die traceroute-Ausgabe: Datei Bearbeiten Fenster Hilfe WasIstDas? $ traceroute 192.168.116.1 Unable to reach destination address Kopf- nuss Schauen Sie sich die Ausgabe oben an. Was könnte das Problem sein? Wonach könnten Sie bei Ihrem Router Ausschau halten, um Informationen zu bekommen, die Ihnen helfen, dieses Problem zu lösen? Sie sind hier 4 271
  • 30. Zählen Sie die Hops Es gibt zu viele Hops Hop-Count ist die Anzahl von Dieser Auszug unterliegt dem Urheberrecht. © O’Reilly Verlag 2009 http://www.oreilly.de/catalog/hfnetworkingger/ Dies ist ein Auszug aus dem Buch "Netzwerke von Kopf bis Fu&szlig;", ISBN 978-3-89721-944-1 Wenn es die Wahl hat, wählt das RIP-Protokoll immer die Route mit der geringsten Anzahl von Routern oder »Hops« auf dem Weg. Die Anzahl der Hops auf einer Route bezeichnet man als Routern, über Hop-Count. Unglücklicherweise erlaubt das RIP-Protokoll maximal 15 Hops die ein Paket – zum Erreichen von Mondstation 20 sind leider aber mehr erforderlich. »springen« muss, um ein bestimmtes IP-Netzwerk zu RIP wählt also immer die Route erreichen. mit der geringsten Hop­ Zahl. Aber was ist mit der Verbindungsgeschwindigkeit? Spielt die kein Rolle? RIP kann nur die Hop-Zahl nutzen, um die beste Route zu ermitteln. RIP hat keine Ahnung, welche Geschwindigkeit eine Netz- werkverbindung bietet, und behandelt alle Verbindungen deswegen gleich. Das heißt, dass RIP von zwei möglichen Routen zu einem Netzwerk immer die mit dem kleinsten Hop- Count wählt, selbst wenn die andere Route außerordentlich schnell ist. Für RIP sind diese beiden Routen gleichwertig, obwohl die eine schneller als die andere ist. langsame Verbindung langsame Verbindung schnelle Verbindung schnelle Verbindung 272 Kapitel 7
  • 31. Routing-Protokolle Die Route mit dem kleinsten Hop­ Spielen Sie Router Count ist die beste. Dieser Auszug unterliegt dem Urheberrecht. © O’Reilly Verlag 2009 http://www.oreilly.de/catalog/hfnetworkingger/ Dies ist ein Auszug aus dem Buch "Netzwerke von Kopf bis Fu&szlig;", ISBN 978-3-89721-944-1 Sie sollen Router spielen und anhand der RIP-Routing-Tabelle herausfinden, über Netzwerk Router-IP Hop-Count welche Route Sie ein Paket versenden. 192.168.2.0/24 192.168.1.2 1 192.168.3.0/24 192.168.1.2 2 192.168.3.0/24 192.168.2.1 3 192.168.4.0/24 192.168.2.1 2 192.168.5.0/24 192.168.2.1 3 192.168.6.0/24 192.168.3.1 4 192.168.6.0/24 192.168.2.1 5 192.168.7.0/24 192.168.3.1 2 192.168.8.0/24 192.168.3.1 2 192.168.8.0/24 192.168.2.1 6 192.168.9.0/24 192.168.3.1 3 Ziel-IP des Pakets IP des Routers, an den das Paket geht 192.168.2.2 192.168.1.2 192.168.3.12 192.168.8.99 192.168.5.6 192.168.7.211 192.168.9.154 192.168.6.176 192.168.4.201 192.168.7.154 192.168.8.12 192.168.2.23 Sie sind hier 4 273
  • 32. Seien Sie der Router Spielen Sie Router, Lösung Die Route mit dem kleinsten Dieser Auszug unterliegt dem Urheberrecht. © O’Reilly Verlag 2009 http://www.oreilly.de/catalog/hfnetworkingger/ Dies ist ein Auszug aus dem Buch "Netzwerke von Kopf bis Fu&szlig;", ISBN 978-3-89721-944-1 Sie sollen Router spielen und anhand der Hop­ Count ist die beste. RIP-Routing-Tabelle herausfinden, über welche Route Sie ein Paket versenden. Netzwerk Router-IP Hop-Count 192.168.2.0/24 192.168.1.2 1 192.168.3.0/24 192.168.1.2 2 192.168.3.0/24 192.168.2.1 3 192.168.4.0/24 192.168.2.1 2 192.168.5.0/24 192.168.2.1 3 192.168.6.0/24 192.168.3.1 4 192.168.6.0/24 192.168.2.1 5 192.168.7.0/24 192.168.3.1 2 192.168.8.0/24 192.168.3.1 2 192.168.8.0/24 192.168.2.1 6 192.168.9.0/24 192.168.3.1 3 Ziel-IP des Pakets IP des Routers, an den das Paket geht 192.168.2.2 192.168.1.2 192.168.3.12 192.168.1.2 192.168.8.99 192.168.3.1 192.168.5.6 192.168.2.1 192.168.7.211 192.168.3.1 192.168.9.154 192.168.3.1 192.168.3.176 192.168.1.2 192.168.4.201 192.168.2.1 192.168.7.154 192.168.3.1 192.168.9.12 192.168.3.1 192.168.2.23 192.168.1.2 274 Kapitel 7
  • 33. Routing-Protokolle Und was machen wir jetzt? Das Dieser Auszug unterliegt dem Urheberrecht. © O’Reilly Verlag 2009 http://www.oreilly.de/catalog/hfnetworkingger/ Dies ist ein Auszug aus dem Buch "Netzwerke von Kopf bis Fu&szlig;", ISBN 978-3-89721-944-1 RIP­Protokoll können wir ja wohl nicht anpassen. Gibt es stattdessen vielleicht ein anderes Routing­ Protokoll, das wir nutzen können? Es gibt noch mehr Routing-Protokolle. Bislang haben wir in diesem Kapitel das RIP-Protokoll genutzt, das für kleine Netzwerke mit einer geringen Anzahl von Routern und Routen gut geeignet ist, allerdings nicht gut skaliert. Es gibt mehrere fortgeschrittene IP-Routing-Protokolle, unter anderem OSPF, IGRP, EIRGP und BGP. IGRP und EIGRP sind proprietäre Routing- Protokolle von Cisco. IGRP ist mittlerweile veraltet und wurde durch EIGRP ersetzt, kann Ihnen gelegentlich aber noch über den Weg laufen. Diese Protokolle sind nur auf Cisco-Routern verfügbar. OSPF und BGP sind standardbasierte Routing-Protokolle, die auf Routern unterschiedlicher Hersteller laufen. Und welches sollen wir dann nutzen? Wenn in Ihrem Netzwerk nur Cisco-Router laufen, ist EIGRP wahrscheinlich am besten. Müssen Sie mit Routern anderer Her- steller kommunizieren, sind OSPF (Open Shortest Path First) und BGP (Border Gateway Protocol) besser. Und wenn Sie einen Router in ein bestehendes Netzwerk einbinden, müssen Sie das Routing-Protokoll nutzen, das auch die anderen Router verwenden. Freak-Futter Mehr Informationen zu RIP und OSPF finden Sie in den RFCs 1058, 2453 und 2328, Informationen zu EIGRP gibt es auf der Ciscos-Website unter: http://tinyurl.com/cb6ny9 Sie sind hier 4 275
  • 34. Protokoll-Zoo Die Routing-Protokoll-Menagerie Dieser Auszug unterliegt dem Urheberrecht. © O’Reilly Verlag 2009 http://www.oreilly.de/catalog/hfnetworkingger/ Dies ist ein Auszug aus dem Buch "Netzwerke von Kopf bis Fu&szlig;", ISBN 978-3-89721-944-1 Schauen wir uns an, welche Unterschiede es zwischen den verschiedenen Routing-Protokollen gibt. RIP Vorteile Nachteile Einfach einzurichten. Datenflut. Router senden alle 30 Sekunden, es kann also eine Gut für die Interoperabilität, da nicht alle Router OSPF Menge Datenverkehr geben. und EIGRP unterstützen. RIP vertraut von anderen Routern bezogenen Informationen Router melden ihre Änderungen, und andere Router ohne Authentifizierung. tragen sie ein. Lange Abstimmungszeit. Wenn sich Routen ändern, kann es eine Weile dauern, bis diese Änderungen im ganzen Netzwerk verbreitet wurden. Hop-Count ist einziges Kriterium für Routenwahl. OSPF Vorteile Nachteile Es können viele Kriterien berücksichtigt werden. Einrichtung kann kompliziert sein. Verlangt eine Authentifizierung und vertraut Verlangt sehr viel Router-Speicherplatz. Informationen von nicht authentifizierten Routern nicht. Schnelle Abstimmung. Routenänderungen werden schnell im Netzwerk verbreitet. Wird von Routern verschiedener Hersteller unterstützt. EIGRP Advantages Nachteile Es können viele Kriterien berücksichtigt werden. Funktioniert nur auf Cisco-Routern. Verlangt Authentifizierung. Verlangt sehr viel Router-Speicherplatz. Schnelle Abstimmung. Leicht einzurichten. 276 Kapitel 7
  • 35. Routing-Protokolle Spitzen Sie Ihren Bleistift Wählen Sie ein geeignetes Routing-Protokoll für jedes der unten vorgestellten Netzwerke aus. Dieser Auszug unterliegt dem Urheberrecht. © O’Reilly Verlag 2009 http://www.oreilly.de/catalog/hfnetworkingger/ Dies ist ein Auszug aus dem Buch "Netzwerke von Kopf bis Fu&szlig;", ISBN 978-3-89721-944-1 Netzwerk 1 ist ein kleines Netzwerk mit nur drei Routern. Es verfügt über eine stehende Inter- netverbindung über ein vom ISP gestelltes Default-Gateway. Zwei der Router sind Cisco-Router, der dritte ist von Juniper. In diesem Netzwerk kommt es nur selten zu Änderungen. RIP statische Routing-Tabellen OSPF EIGRP Netzwerk 2 ist ein großes Netzwerk mit 600 Routern. Es hat zwei zwei Internetverbindungen. Die meisten Router kommen von Cisco, aber es gibt auch einige von Extreme Network. Die Topologie dieses Netzwerks ändert sich sehr häufig. RIP statische Routing-Tabellen OSPF EIGRP Netzwerk 3 ist ein mittelgroßes Netzwerk mit 83 Routern. Es verfügt über eine stehende Inter- netverbindung über ein vom ISP gestelltes Default-Gateway. Alle Router sind Cisco-Router. Es gibt verschiedene Pfade zwischen den Routern. RIP statische Routing-Tabellen OSPF EIGRP Netzwerk 4 ist ein mittelgroßes Netzwerk mit 52 Routern. Es verfügt über eine stehende Inter- netverbindung über ein vom ISP gestelltes Default-Gateway. Die Router stammen von unter- schiedlichen Herstellern. In diesem Netzwerk kommt es nur selten zu Änderungen. RIP statische Routing-Tabellen OSPF EIGRP Sie sind hier 4 277
  • 36. Das geeignete Protokoll Spitzen Sie Ihren Bleistift Lösung Wählen Sie ein geeignetes Routing-Protokoll für jedes der unten vorgestellten Netzwerke aus. Dieser Auszug unterliegt dem Urheberrecht. © O’Reilly Verlag 2009 http://www.oreilly.de/catalog/hfnetworkingger/ Dies ist ein Auszug aus dem Buch "Netzwerke von Kopf bis Fu&szlig;", ISBN 978-3-89721-944-1 Netzwerk 1 ist ein kleines Netzwerk mit nur drei Routern. Es verfügt über eine stehende Inter- netverbindung über ein vom ISP gestelltes Default-Gateway. Zwei der Router sind Cisco-Router, der dritte ist von Juniper. In diesem Netzwerk kommt es nur selten zu Änderungen. RIP statische Routing-Tabellen OSPF EIGRP Da nur selten Änderungen vorkommen und es lediglich drei Router gibt, ist es hier vernünftig, in jedem der Router einfach ein paar statische Routen einzurichten. Netzwerk 2 ist ein großes Netzwerk mit 600 Routern. Es hat zwei zwei Internetverbindungen. Die meisten Router kommen von Cisco, aber es gibt auch einige von Extreme Network. Die Topologie dieses Netzwerks ändert sich sehr häufig. RIP statische Routing-Tabellen OSPF EIGRP Bei größeren Netzwerken brauchen wir, hauptsächlich wegen der Abstimmungsprobleme, ein besseres Protokoll als RIP. Da nicht alle Router von Cisco sind, ist OSPF geeignet. Netzwerk 3 ist ein mittelgroßes Netzwerk mit 83 Routern. Es verfügt über eine stehende Inter- netverbindung über ein vom ISP gestelltes Default-Gateway. Alle Router sind Cisco-Router. Es gibt verschiedene Pfade zwischen den Routern. RIP statische Routing-Tabellen OSPF EIGRP Bei einem Netzwerk dieser Größe und Komplexität ist RIP wieder nicht die beste Wahl. Da alle Router von Cisco sind, können Sie EIGRP implementieren. Netzwerk 4 ist ein mittelgroßes Netzwerk mit 52 Routern. Es verfügt über eine stehende Inter- netverbindung über ein vom ISP gestelltes Default-Gateway. Die Router stammen von unter- schiedlichen Herstellern. In diesem Netzwerk kommt es nur selten zu Änderungen. RIP statische Routing-Tabellen OSPF EIGRP Bei diesem Szenario könnten Sie wahrscheinlich alle Routing­Protokolle nutzen. RIP wäre am einfachsten, aber OSPF würde ebenfalls funktionieren. 278 Kapitel 7
  • 37. Routing-Protokolle Dieser Auszug unterliegt dem Urheberrecht. © O’Reilly Verlag 2009 http://www.oreilly.de/catalog/hfnetworkingger/ Dies ist ein Auszug aus dem Buch "Netzwerke von Kopf bis Fu&szlig;", ISBN 978-3-89721-944-1 Freunde, wir müssen unser Routing­Protokoll ändern! Frank: Warum, was gefällt dir an RIP nicht? Tim: Wir müssen einfach zu viele Mondstationen verbinden. Einige der Stationen sind mehr als 15 Hops von uns entfernt, und das geht mit RIP nicht. Joachim: Und welche Optionen haben wir da? Tim: OSPF oder EIGRP. Frank: Wo liegt denn der Unterschied? Tim: OSPF ist ein offener Standard, den die meisten Router unterstützen. Die Routenabstimmung unter den Routern erfolgt sehr schnell. Joachim: Klingt doch gut. Nehmen wir OSPF. Frank: Und was ist mit EIGRP? Tim: EIGRP ist mit OSPF vergleichbar. Der größte Nachteil dabei ist, dass es nur auf Cisco-Hardware läuft. Frank: Aber Cisco hat doch den Zuschlag für die Ausrüstung der Mondstationen erhalten. Unsere Router kommen daher alle von Cisco. Darüber müssen wir uns also keine Gedanken machen. Frank Joachim Joachim: Gibt es hier oben Netzwerktechniker, die Erfahrung Tim mit einem der beiden Protokolle haben? Tim: Ich kenne ein paar Techniker auf anderen Stationen, die Erfahrung mit EIGRP haben. Sie sagen, dass es sich recht leicht einrichten lässt. Joachim: Na, also doch EIGRP. Scheint, als gäbe es hier ein paar Leute, die uns dabei helfen können, die Geschichte einzurichten. Und kompliziert soll das ja auch nicht sein. Einverstanden? Frank: Einverstanden! Tim: Dann mache ich mich mal an die Arbeit ... Sie sind hier 4 279
  • 38. EIGRP und DUAL EIGRP unter der Lupe Dieser Auszug unterliegt dem Urheberrecht. © O’Reilly Verlag 2009 http://www.oreilly.de/catalog/hfnetworkingger/ Dies ist ein Auszug aus dem Buch "Netzwerke von Kopf bis Fu&szlig;", ISBN 978-3-89721-944-1 Was also zeichnet EIGRP aus? Werfen wir einmal einen Blick darauf. Nachbarn Ein Router, der EIGRP nutzt, kennt die ihm benachbarten Router und tauscht Routen mit ihnen aus. Nachbarn können statisch eingegeben werden (eine gute Sicherheitsmaßnahme), oder Router können ihre Nachbarn mit EIGRP HELLO-Paketen aufspüren. Nachbar Nachbar kein Nachbar 1 Wenn unser EIGRP ausführender Router hochfährt und keine statischen Nachbarn hat, sendet er Multicast-HELLO-Pakete auf allen HELLO HELLO unser Router verbundenen Schnittstellen. HELLO Nachbar 2 Wenn ein benachbarter angeschlosse- ner Router ein HELLO-Paket empfängt, HELLO HELLO HELLO sendet er, wenn ASN und Subnetz des sendenden Routers passen, ein Paket zurück, das alle Routen enthält, die er kennt. REPLY Routing­ Unser Router schickt dem Nachbarn Tabelle Nachbar 3 ein kurzes ACK-Paket zurück, um Nachbar ihm mitzuteilen, dass er die Routen Nachbar empfangen hat. Damit Router als kein Nachbar Nachbarn betrachtet kein Nachbar werden, müssen sie ein kein Nachbar IP-Subnet und eine Autonomous System Number (ASN) teilen. 280 Kapitel 7
  • 39. Routing-Protokolle Dieser Auszug unterliegt dem Urheberrecht. © O’Reilly Verlag 2009 http://www.oreilly.de/catalog/hfnetworkingger/ Dies ist ein Auszug aus dem Buch "Netzwerke von Kopf bis Fu&szlig;", ISBN 978-3-89721-944-1 EIGRP nutzt den Diffusing Update Algorithm Der Diffusing Update Algorithm (DUAL) ist ein Mittel, um Routen zu berechnen, wenn es Änderungen an einer Netzwerk- topologie gibt. Er hilft, Routen schleifenfrei zu halten. Eine Router- Schleife tritt ein, wenn Pakete von Mögliche Router­Schleife einem Router zum anderen wandern und nie ihr Ziel erreichen. Sie be- wegen sich einfach im Kreis. EIGRP nutzt das Reliable Transport Protocol, um seine Informationen zu versenden RTP sichert, dass die EIGRP-Routing-Informationen eines Routers zuverlässig, d.h. in der richtigen Reihenfolge und Man sagt, dass fehlerlos, an die benachbarten Router übermittelt werden. ein Netzwerk »abgestimmt« ist, wenn alle Router die EIGRP sendet Routendaten nur, wenn es Änderungen gibt richtigen Routing- Ein Router aktualisiert andere Router nur, wenn es Ände- Informationen rungen in der Netzwerktopologie gibt, mit der er verbunden ist. Das sorgt dafür, dass Netzwerke sehr schnell abgestimmt für das Netzwerk werden. haben. Sie sind hier 4 281
  • 40. Nächste Einrichtungsrunde Wie richten wir EIGRP ein? Dieser Auszug unterliegt dem Urheberrecht. © O’Reilly Verlag 2009 http://www.oreilly.de/catalog/hfnetworkingger/ Dies ist ein Auszug aus dem Buch "Netzwerke von Kopf bis Fu&szlig;", ISBN 978-3-89721-944-1 Die Einrichtung von EIGRP auf einem Router ist eine ziemlich gradlinige Angelegenheit. Sie wechseln in den Konfigurationsmodus und aktivieren EIGRP. Geben Sie dann Netzwerke ein, aktiviert der Router EIGRP. Sie müssen die benachbarten Router eingeben, mit denen dieser Router EIGRP-Routing-Informationen austauscht. Denken Sie daran, Ihre Änderungen zu speichern, wenn Sie den Befehlsmodus verlassen. Datei Bearbeiten Fenster Hilfe EIGRPSpringtWeiter router1#config t router1(config)#router eigrp 1 router1(config-router)#network 192.168.1.0 router1(config-router)#network 192.168.2.0 router1(config-router)#neighbor 192.168.2.2 router1(config-router)#neighbor 192.168.1.3 router1(config-router)#exit router1(config)#exit router1#write memory Es gibt keine Dummen Fragen F: Wie erfährt ein Router bei EIGRP, A: Wenn Sie nicht mit RIP arbeiten F: Und warum nutzen dann nicht alle wenn ein Route nicht mehr verfügbar ist? wollen (was wir verstehen), können Sie EIGRP? A: OSPF verwenden. Es wird von vielen Gute Frage. Stellt ein Router fest, dass eine seiner Schnittstellen nicht mehr Routern unterstützt, auch von Cisco- Routern. A: Weil es ein proprietäres Routing- Protokoll von Cisco ist und Cisco unseres verbunden ist, weil ein Kabel defekt ist oder ein Router den Geist aufgegeben hat, F: Gibt es große Unterschiede Wissens nach niemandem gestattet hat, es zu verwenden. F: sendet er ein EIGRP-Aktualisierungspaket, zwischen OSPF und EIGRP? das sagt, dass diese Route nicht mehr verfügbar ist. So erhalten alle Router die Meldung und können ihre Routing-Tabellen A: Ja und nein. Von der Leistung her sind sie sich sehr ähnlich, konzeptionell Gibt es auch jemanden, dem OSPF gehört? anpassen. aber sehr unterschiedlich. Außerdem kann A: Nein, OSPF ist ein offener Standard. F: Die Frage ist aber doch, was ich die Einrichtung von OSPF komplizierter sein. Jeder Router-Hersteller kann es auf seinen Routern implementieren. mache, wenn meine Router nicht alle von Cisco kommen? 282 Kapitel 7
  • 41. Routing-Protokolle Kamingespräche Heute abend: RIP vs. EIGRP Dieser Auszug unterliegt dem Urheberrecht. © O’Reilly Verlag 2009 http://www.oreilly.de/catalog/hfnetworkingger/ Dies ist ein Auszug aus dem Buch "Netzwerke von Kopf bis Fu&szlig;", ISBN 978-3-89721-944-1 RIP: EIGRP: Na, Kindchen, wie schaut‘s? Kindchen? So jung bin ich eigentlich nicht mehr. Schließlich basiere ich auf IGRP. Und das wurde bereits 1986 entwickelt. Wann wurdest du denn entwickelt? Meine RFC wurde 1988 geschrieben, entwickelt hat man mich jedoch schon viel früher. Aber darum geht‘s hier doch nicht. Ich dachte, wir zwei beiden plaudern mal was über Einrichtungen. Ich muss ja nur 'ne Netzwerkadresse und die IP-Adresse des Routers erfahren und kann dann sofort und direkt loslegen. Verstehst du? Meine Güte, bist du eine Plaudertasche. Redest du immer so viel? Klar! Ich sende so alle 30 Sekunden vollständig meine Routing-Tabelle raus und halt damit alle im Netzwerk auf dem Laufenden. Ich bin ja der Meinung, dass es ausreicht, die anderen Router erst zu informieren, wenn sich tatsächlich eine Route ändert. Was soll ich mir darüber den Kopf zerbrechen, normalerweise hab ich‘s ja nicht mit so vielen Routern zu tun. Ich habe schon gehört, dass die Anzahl der Hops bei dir auf 15 beschränkt ist. Bei mir dürfen es 244 sein. Krass! Da kannst du ja in richtig fetten Netzwerken arbeiten. Und weil ich nur Änderungen verschicke, ist das Netzwerk unglaublich schnell abgestimmt. Bliebe die Einrichtungsfrage. Eigentlich nicht. Man muss nur wissen, was man macht, wenn man mich einrichtet. Für blutige Anfänger ist das natürlich nichts. Gefällt mir nicht, diese letzte Bemerkung ... Sie sind hier 4 283
  • 42. Reparieren Sie die Mond-Router Lange Übung Dieser Auszug unterliegt dem Urheberrecht. © O’Reilly Verlag 2009 http://www.oreilly.de/catalog/hfnetworkingger/ Dies ist ein Auszug aus dem Buch "Netzwerke von Kopf bis Fu&szlig;", ISBN 978-3-89721-944-1 Vervollständigen Sie auf Basis der Netzwerkskizze mit den Router-Verbindungen die EIGRP- Konfiguration. Aus Sicherheitsgründen wollen wir die Nachbarn dieses Routers statisch eingeben. router eigrp 1 network 192.168.1.0 192.168.2.2 network 192.168.1.2 network network network neighbor 192.168.1.2 FastEthernet0/0 neighbor fe0/1 fe0/0 unser Router neighbor neighbor neighbor fe0/2 fe0/4 192.168.5.2 router interface configuration fe0/3 interface FastEthernet 0/0 ip address 192.168.1.1 interface FastEthernet 0/1 192.168.4.1 ip address 192.168.2.1 interface FastEthernet 0/2 ip address 192.168.3.1 interface FastEthernet 0/3 ip address 192.168.4.2 interface FastEthernet 0/4 ip address 192.168.5.1 192.168.3.2 284 Kapitel 7
  • 43. Dies ist ein Auszug aus dem Buch "Netzwerke von Kopf bis Fu&szlig;", ISBN 978-3-89721-944-1 http://www.oreilly.de/catalog/hfnetworkingger/ Routing-Protokolle 285 Dieser Auszug unterliegt dem Urheberrecht. © O’Reilly Verlag 2009 Sie sind hier 4
  • 44. Steht die Konfiguration? Lange Übung Lösung Dieser Auszug unterliegt dem Urheberrecht. © O’Reilly Verlag 2009 http://www.oreilly.de/catalog/hfnetworkingger/ Dies ist ein Auszug aus dem Buch "Netzwerke von Kopf bis Fu&szlig;", ISBN 978-3-89721-944-1 Vervollständigen Sie auf Basis der Netzwerkskizze mit den Router-Verbindungen die EIGRP- Konfiguration. Aus Sicherheitsgründen wollen wir die Nachbarn dieses Routers statisch eingeben. router eigrp 1 network 192.168.1.0 192.168.2.2 network 192.168.2.0 192.168.1.2 network 192.168.3.0 network 192.168.4.0 network 192.168.5.0 neighbor 192.168.1.2 FastEthernet0/0 neighbor 192.168.2.2 FastEthernet0/1 fe0/1 fe0/0 unser Router neighbor 192.168.3.2 FastEthernet0/2 neighbor 192.168.4.1 FastEthernet0/3 neighbor 192.168.5.2 FastEthernet0/4 fe0/2 fe0/4 192.168.5.2 router interface configuration fe0/3 interface FastEthernet 0/0 ip address 192.168.1.1 interface FastEthernet 0/1 ip address 192.168.2.1 192.168.4.1 interface FastEthernet 0/2 ip address 192.168.3.1 interface FastEthernet 0/3 ip address 192.168.4.2 interface FastEthernet 0/4 ip address 192.168.5.1 192.168.3.2 286 Kapitel 7
  • 45. Dies ist ein Auszug aus dem Buch "Netzwerke von Kopf bis Fu&szlig;", ISBN 978-3-89721-944-1 http://www.oreilly.de/catalog/hfnetworkingger/ Routing-Protokolle 287 Dieser Auszug unterliegt dem Urheberrecht. © O’Reilly Verlag 2009 Sie sind hier 4
  • 46. 10.0.1.1 Houston, alles in Ordnung hier! 192.168.7.2 10. Wir können abheben! Dieser Auszug unterliegt dem Urheberrecht. © O’Reilly Verlag 2009 http://www.oreilly.de/catalog/hfnetworkingger/ Dies ist ein Auszug aus dem Buch "Netzwerke von Kopf bis Fu&szlig;", ISBN 978-3-89721-944-1 Dank Ihrer Bemühungen können jetzt alle Mondstationen miteinander über ihre jeweiligen Netzwerkgeräte kommunizieren. Glückwunsch! 192.168.6.1 192.168.7.1 192.168.8.1 192.168.1.2 192.168.2.2 192.168.6.2 192.168.9.1 1 192.168.1.1 192.168.2.1 192.168.9.2 192.168.5.2 10.1.1.1 192.168.3.1 192.168.5.1 10.2.2.1 192.168.4.2 192.168.4.1 10.2.2.2 172.11.1.1 172.1.1.1 172.11.1.2 10 172.10.1.2 172.11.2.2 10.1 192.168.3.2 172.2.2.2 172.1.2.2 172.2.2.1 172.1.1.2 172.1.2.1 172.3.2.1 172.10.1.1 172.11.2.1 10.100.1.1 288 Kapitel 7
  • 47. 10.0.0.2 .83.1.2 Routing-Protokolle 10.0.2.1 192.168.8.2 Dieser Auszug unterliegt dem Urheberrecht. © O’Reilly Verlag 2009 http://www.oreilly.de/catalog/hfnetworkingger/ Dies ist ein Auszug aus dem Buch "Netzwerke von Kopf bis Fu&szlig;", ISBN 978-3-89721-944-1 192.168.101.2 192.168.111.2 192.162.1.2 10.0.2.2 22.15.1.2 192.169.1.2 22.15.1.1 18.1.1.2 192.118.1.2 10.83.1.1 18.1.1.1 10.81.1.2 192.118.1.1 10.81.1.1 10.80.1.1 10.1.1.2 10.80.1.2 10.2.5.2 10.59.0.2 10.2.1.1 10.59.0.1 10.45.0.2 10.2.5.1 10.65.0.2 10.2.1.2 10.65.0.1 204.62.203.2 10.2.4.2 10.45.0.1 2 10.55.0.2 10.32.0.1 0.2.3.1 102.1.1 10.2.3.2 204.62.203.1 10.2.4.1 10.55.0.1 10.52.0.1 10.68.0.1 11.1.1.2 148.0.1.2 10.52.0.2 148.0.1.1 10.102.1.2 11.1.1.1 12.0.0.2 12.0.0.1 12.0.2.1 10.101.1.1 Sie sind hier 4 289
  • 48. Dies ist ein Auszug aus dem Buch "Netzwerke von Kopf bis Fu&szlig;", ISBN 978-3-89721-944-1 http://www.oreilly.de/catalog/hfnetworkingger/ Dieser Auszug unterliegt dem Urheberrecht. © O’Reilly Verlag 2009