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Kapitel 4 | Die eigene Visitenkarte im Netz
Wie, Sie haben keine Internetseite? Weil das zu viel Aufwand ist und Sie nicht...
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Was kann und will ich zeigen?
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Die eigene Microsite
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Der eigene Videokanal auf YouTube –
für Journalisten
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Kuratieren Sie! Storify und Flipboard
Sie können weder fotografieren noch moderieren noch texten? Gut, das ist jetzt provo...
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Betreiben Sie Suchmaschinenoptimierung
Denken Sie daran zurück, was Sie in Kapitel 3 über Reputation Management erfahren h...
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Das Buch zur Jobsuche im Social Web

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Das Social Web hat nicht nur viele neue Berufe hervorgebracht, sondern auch die Bewerbungskultur stark verändert: Immer wieder liest man von unkonventionellen Bewerbungskampagnen im Social Web, die das Interesse von Personalern geweckt und einem experimentierfreudigen Bewerber zu seinem Traumjob verholfen haben. Doch auch wer es bodenständiger mag, findet eine Fülle an Möglichkeiten, die sozialen Netze in die Jobsuche einzubinden.

Das Buch zur Jobsuche im Social Web zeigt, wie Sie Ihre Social-Media-Kanäle (auch) für die Jobsuche nutzen. Es beschreibt, wie Sie Ihr Auftreten auf allen von Ihnen genutzten Plattformen in Einklang bringen, eine persönliche Marke ausbilden und sich auch inhaltlich mithilfe von Twitter, Pinterest & Co. als kompetente/r Gesprächspartner/in präsentieren - nicht nur, aber auch für Personaler.

http://www.oreilly.de/catalog/buchjobwebsocmedger/index.html

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Das Buch zur Jobsuche im Social Web

  1. 1. Inhaltsverzeichnis Ihr was? Ihr Klout-Score! Interview mit Klaus Eck 1. Frischer Wind für die Jobsuche 9 Neue Jobs, neue Anforderungen Innovative Strategien für die Jobsuche Pizza bringt Job! – Guerilla-Recruiting Eine Schnitzeljagd verbindet analog und digital Es geht auch dreist: der Bewerber als Amazon-Seite Interview mit Lutz Leichsenring 11 13 15 17 19 20 2. Personal Branding – die Ich-Marke 23 Markencheck 1: Seriöse Mailadresse, gutes Foto 25 Markencheck 2: Ihr Claim und Ihre Mini-Biografie 27 Seien Sie erreichbar – auf vielen Kanälen 29 Vernetzen Sie Ihre verschiedenen Auftritte 31 Interview mit Svenja Hofert 32 3. Reputation Management Was weiß das Netz über Sie? Verbessern Sie Ihre Treffer Räumen Sie Ihre Profile auf Keine Chance für Rechtschreibfehler 35 37 39 41 43 45 46 4. Die eigene Visitenkarte im Netz 49 Was kann und will ich zeigen? 51 Die eigene Microsite 53 Flickr – die Plattform für Fotografen 55 Der eigene Videokanal auf YouTube – für Journalisten 57 Radio aus dem Wohnzimmer – Podcasting 59 Kuratieren Sie! Storify und Flipboard 61 Betreiben Sie Suchmaschinenoptimierung 63 Interview mit Jan Kirchner 64 5. Der Auftritt bei Facebook (und Google+) 67 Überarbeiten Sie Ihre Einstellungen 69 Säubern Sie Ihr bestehendes Profil 71 Privatprofil oder doch lieber Bewerberseite? 73 Ordnen Sie Ihre Kontakte in Listen ein 75 Ihre Bewerbung bei Facebook 77 Richten Sie Ihre Timeline ein 79 Schärfen Sie Ihr Profil und zeigen Sie ­Kompetenz 81 Nutzen Sie den Gefällt mir-Button sinnvoll 83 3
  2. 2. Kommentieren Sie, liken Sie, teilen Sie! 85 Treten Sie passenden Gruppen bei 87 Facebook-Anzeigen und die Graph Search 89 Nutzen Sie spezielle Karriereseiten 91 Warum auch noch Google+? 93 Warum nicht mal ein Hangout mit Experten? 95 Interview mit Nicole Simon 96 6. Der eigene Twitter-Kanal 99 Ein eigenes Twitter-Profil einrichten 101 Twitter als Ticker für die Jobsuche 103 Auf Jobsuche spezialisierte Tweets ­abonnieren 105 Durchsuchen Sie Twitter nach Karriereseiten 107 Einführung in die Twitter-Sprache 109 Ordnung schaffen: Legen Sie Listen an 111 Bieten Sie Mehrwert durch eigene Tweets 113 Sind Sie erfolgreich auf Twitter? – Das Monitoring 115 Bewerben Sie sich über Twitter 117 Eine Bewerbung in 6 Sekunden? – Kein Problem mit Vine! 119 Verlinken Sie Interessantes zu Ihrer Kernkompetenz 121 4 Nutzen Sie Retweets und Favoriten Automatisieren Sie Ihre Suchen Besuchen Sie Twitter-Veranstaltungen Interview mit Eva Zils 123 125 127 128 7. Jobsuche über die Pinnwand – Pinterest 131 Wie bewerben sich andere bei Pinterest? 133 Die perfekte Pinterest-Bewerbung 135 Der grafische Lebenslauf 137 Sammeln und präsentieren Sie Fachwissen 139 Pinnen Sie eigene Inhalte auf Pinterest 141 Interview mit Justyna Grund 142 8. Das eigene Blog 145 Richten Sie ein Tumblr ein 147 Überlegen Sie sich die Zielsetzung des Blogs 149 Aktive oder passive Jobsuche? 151 Für Profis: Versuchen Sie mal WordPress 153 Interview mit Björn Braune 154 9. Die Jobmaschine XING Das A und O: Ihr XING-Profil Wagen Sie Kreativität im Profil Bauen Sie Ihr Netzwerk aus Nutzen Sie die XING-Gruppen 157 159 161 163 165
  3. 3. Die Jobsuche auf XING Interview mit Joachim Rumohr 167 168 10. Das amerikanische XING: LinkedIn 171 Richten Sie Ihr Konto ein und füllen Sie das Profil aus 173 Interagieren Sie bei LinkedIn wie bei Facebook 175 Nutzen Sie die »bestätigten Kenntnisse« 177 Wagen Sie eine Empfehlung 179 Interview mit Michael Rajiv Shah 180 11. Liebe Community, ich bin auf Jobsuche 183 von Christine Dingler Wen möchten Sie mit Ihrer Bewerbung ­erreichen? 185 Das Kampagnenkonzept entwickeln 187 Der Blogbeitrag für die persönliche Note 189 Ein Foto sorgt für den Wiedererkennungswert 191 Die Steigerung von Text und Foto lautet ­Webvideo 193 ResumUP: Ein Lebenslauf als Infografik 195 Veröffentlichen ja, aber wann? 197 Planen Sie Zeit für die Beantwortung der Anfragen ein 199 Ihr Netzwerk ist der Motor Ihrer Jobsuche – pflegen Sie es! Die wichtigsten Faktoren für eine erfolgreiche Bewerbung 201 203 12. Wie finde ich Stellenangebote? 205 Melden Sie sich bei Jobportalen an 207 Sie sind noch angestellt? Es geht auch anonym! 209 Richten Sie sich Newsletter und Alerts ein 211 Machen Sie Eselsohren in Karriereseiten 213 Finden Sie passende Arbeitgeber 215 Interview mit Nina Kalmeyer 216 13. Projektakquise für Freelancer 219 Netzwerken – online und offline 221 Pflegen und halten Sie Kontakte 223 Registrieren Sie sich in Freelancer-Börsen 225 Eigene Ideen und die eigene Nische 227 Das mögen die Auftraggeber 229 Die Mischkalkulation macht‘s 231 Interview mit Danny Woot 232 14. Machen Sie Ihr eigenes Ding! 235 Bin ich der Typ Freelancer? Coaching und Selbstorganisation 237 239 5
  4. 4. Eigene Talente präsentieren Verkaufen Sie Ihre Ideen im Internet Flattr, Linkverkäufe, Affiliate-Links Workshops und Präsentationen Interview mit Holger Klein 241 243 245 247 248 15. Jobsuche per Smartphone 251 Sind die Unternehmen schon mobil? 253 Es gibt noch mehr Apps – die von Jobbörsen 255 QR-Codes und Ihre mobile Bewerbung 257 Interview mit Henner Knabenreich 258 16. Die klassische E-MailBewerbung 261 Was gehört in die Bewerbung per Mail? 263 Gestalten Sie Ihren Lebenslauf ansprechend 265 Tipps für Ihre Bewerbungsmail 267 Die zehn Dos and Don‘ts der Mailbewerbung 269 Interview mit Christian Müller 270 Index 6 273
  5. 5. Kapitel 4 | Die eigene Visitenkarte im Netz Wie, Sie haben keine Internetseite? Weil das zu viel Aufwand ist und Sie nicht wissen, wie das geht? Das ist seit einiger Zeit schon eine Ausrede, die niemand mehr gelten lässt. Denn mit wenigen Klicks (und völlig ohne Programmierkenntnisse) können Sie sich in einigen Minuten eine optisch ansprechende kleine Internetseite gestalten, eine sogenannte Microsite. Aber es gibt noch viele andere Möglichkeiten, sich im Internet zu präsentieren. Für einen Fotografen kann das ein Auftritt bei Flickr sein – er kann dort sein Portfolio hochladen und auf sich aufmerksam machen. Für Journalisten kann es sich anbieten, einen eigenen Audio- oder Videopodcast zu starten oder eigene Magazine zu kuratieren. Und natürlich lockt auch der Videokanal YouTube viele Neugierige an – wenn Sie es also verstehen, unterhaltsame kleine Filme zu drehen, scheuen Sie nicht davor zurück, diese hier hochzuladen. Mehr zu den einzelnen Plattformen finden Sie auf den folgenden Seiten. 49
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  7. 7. Was kann und will ich zeigen? Wie so oft sollten Sie sich zuerst überlegen, was Sie von sich preisgeben möchten. Am sinnvollsten ist es, sich die Texte, mit denen Sie sich profilieren möchten, in einem Dokument zu notieren und sie dann per Copy-and-paste in die verschiedensten Social Media-Dienste einzufügen. So haben Sie überall die gleichen Informationen und erzeugen nach außen ein einheitliches Bild. Wichtigster Richtwert ist: Qualität vor Quantität. Führen Sie nicht jede Position auf, die Sie jemals innegehabt haben. Im Internet ist die Aufmerksamkeitsspanne extrem niedrig. Die Besucher Ihrer Seite oder Ihres Profils möchten die Informationen querlesen und sich daraufhin ein Bild von Ihnen machen. Zeigen Sie also in Ihrer Präsenz im Internet durchaus Vielfalt, beschränken Sie sich aber auf das Wesentliche. Auch bei der Auswahl Ihrer Grafiken und Fotos ist die Frage: Wie möchten Sie wirken? Bei einem Profil wie about.me ist das Bild, das Sie groß beim Bungee-Jumping zeigt, genau richtig, wenn Sie sich als Eventmanager bewerben möchten. Wenn es Sie eher in eine konservative Branche zieht, ist vielleicht ein gelungenes Porträtbild besser geeignet. Oder Sie wählen einen neutralen Hintergrund und bleiben bei Ihrem in anderen Netzwerken ebenfalls verwendeten kleinen Profilbild. Überlegen Sie sich, wo Sie auftauchen möchten – und wie Sie sich und Ihre Fähigkeiten am besten präsentieren können. 51
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  9. 9. Die eigene Microsite Es gibt Dienste, die sich extra darauf spezialisiert haben, Ihnen mit möglichst wenig Aufwand eine eigene Internetpräsenz zu schaffen. Zu den bekanntesten gehört die Seite www.about.me. Hier füllen Sie ein kleines Formular aus, wählen einen passenden Hintergrund für Ihre Seite, verknüpfen Ihre verschiedenen Social Media-Profile – und fertig ist die eigene Internetseite. Es ist in der Tat nur eine einzige Seite – sie kann die Anlaufstelle für all Ihre Aktivitäten sein. Wenn Sie ein gutes Profilbild von sich haben, können Sie dieses hier als Hintergrundbild einbauen – so sind Sie kaum zu übersehen! Ein ähnlicher Dienst ist www.re.vu – hier können Sie auch den eigenen Lebenslauf hochladen, die Seite ist generell mehr auf die Jobsuche ausgelegt und daher nicht ganz so flexibel wie about.me. Während die reinen Webvisitenkarten kostenlos sind, sollten Sie besser Ihre eigene Domain sichern, indem Sie sie kaufen. Schauen Sie nach, ob www.ihrname.de noch frei ist – und kaufen Sie die ­Domain. Eine Weiterleitung zu Ihrem about.me-Profil ist schnell eingerichtet, und schon haben Sie einen kleinen, aber professionellen Internetauftritt. 53
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  11. 11. Flickr – die Plattform für Fotografen Flickr gehört mittlerweile zu Yahoo! und hat von sich reden gemacht, weil jedem User seit Mai 2013 ein Terabyte an kostenlosem Speicherplatz zur Verfügung steht. Während es durchaus Spartendienste gibt, die sich auf Fotografie spezialisiert haben, ist der große Vorteil von Flickr, dass hier viele Laien unterwegs sind. Und unter diesen Laien können sich durchaus potenzielle Kunden verbergen – entweder weil sie Fotoaufträge zu vergeben haben oder weil sie eventuell Fotos für ihr Blog brauchen. Bei Flickr können Fotografen ihre Fotos in verschiedene Sets untergliedern, so wie in diesem Fall in Mode- und Hochzeitsfotografie. Jedes Bild sollte zudem gut getaggt sein, damit auch Suchende es durch Zufall finden können. Überlegen Sie sich also gut, nach welchen Stichwörtern Ihre Kunden suchen könnten. Wenn Sie Angst vor Fotoklau haben, vermerken Sie auf jeden Fall Ihre Rechte an den Bildern. Denken Sie auch daran, keine Menschen abzubilden, die dem nicht zugestimmt haben. Tipp Laden Sie auch Ihre älteren Fotos auf die Plattform hoch – und schaffen Sie sich somit ein aussagekräftiges Portfolio. 55
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  13. 13. Der eigene Videokanal auf YouTube – für Journalisten Mittlerweile muss man fast schon sagen: Für jedes Pläsierchen gibt es eine Social Media-Ecke. Eine der größeren Ecken ist natürlich YouTube, zugehörig zu Google und damit ein wahrer Videoriese. Hier unterzugehen, ist eine Gefahr – aber keine, der Sie aus dem Weg gehen sollten. Probieren Sie es trotzdem! Sofern Sie mit bewegten Bildern zu tun haben, ist YouTube genau der richtige Ort für Ihre Arbeiten. Laden Sie Ihre kurzen (und mittlerweile auch längeren) Filme bei YouTube hoch, versehen Sie alles mit guten Stichwörtern, legen Sie verschiedene Playlists an und denken Sie sich eine ansprechende Anordnung für die Startseite aus – was sollen Nichtabonnenten als Erstes sehen, wenn sie auf Ihren Kanal stoßen? Möchten Sie sich richtig Mühe geben, dann drehen Sie ein witziges, kurzes Begrüßungsvideo extra für diesen Zweck. Bitte kein statisches Bild, bei dem Sie verängstigt vor der Kamera sitzen und in dumpfem Ton kaum verständliches Zeug sprechen. Überlegen Sie sich etwas Besseres! Stellen Sie sich draußen vor grell bunte Graffiti, moderieren Sie im Handstand – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Machen Sie auf sich aufmerksam – denn nur eines hat auf YouTube keine Chance: Langeweile. Tipp Besonders gut laufen auf YouTube natürlich die ganz kurzen Filmchen. Überlegen Sie sich doch eine Reihe, in der Sie in Einminutenfilmen über bestimmte Aspekte Ihrer Arbeit berichten – informativ und unterhaltsam. 57
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  15. 15. Radio aus dem Wohnzimmer – Podcasting Eine Visitenkarte im Netz zu haben, bedeutet auch, zu zeigen, was Sie können. Und falls Sie zum Beispiel gern am Mikrofon sitzen und moderieren, bislang aber noch kein Radiosender auf Sie aufmerksam wurde, könnte Podcasting genau das richtige Medium für Sie sein. Neben Videopodcasts (auch Videocast oder Vodcast genannt) gibt es eine Menge Audiopodcasts. Das Equipment ist nicht sonderlich teuer, und mit dem Spaß an diesem neuen Hobby kommt auch immer mehr an Professionalität hinzu. Wieso Sie Ihre kostbare Zeit für ein unbezahltes Hobby verschwenden sollen? Ganz einfach. Stellen Sie sich vor, dass Sie sich bei einem Radiosender vorstellen. Ein weiterer Bewerber hat genau die gleichen Qualifikationen wie Sie – in Sachen Ausbildung können Sie also nicht punkten. Aber vielleicht überzeugt den neuen Auftraggeber ja, dass Sie bereits mehrere Dutzend Episoden Ihres eigenen Podcasts präsentieren? Das sagt ihm, dass Sie Zeit und Energie für etwas investieren, das Ihnen am Herzen liegt. Es zeigt Durchhaltevermögen, Kreativität und technisches Know-how. Vielleicht ist genau das das kleine Tüpfelchen auf dem i in Ihrer Karriere. In einem Podcast können Sie sich ausprobieren, Sie können Interviews führen oder gar kleine Hörspiele aufnehmen – sehen Sie es als Ihre Spielwiese an. Übrigens muss das Hobby kein Hobby bleiben – mehr dazu im Interview mit Holger Klein auf Seite 248. 59
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  17. 17. Kuratieren Sie! Storify und Flipboard Sie können weder fotografieren noch moderieren noch texten? Gut, das ist jetzt provokant formuliert. Aber selbst in solch einem Fall gäbe es eine Möglichkeit, sich im Internet durchaus ansprechend zu präsentieren. Das Zauberwort heißt hier »Kuratieren«. Es bedeutet, dass Sie Inhalte anderer Nutzer zusammentragen, auswerten und bündeln. Als Social Media-Berater könnten Sie beispielsweise Storify nutzen. Storify ist ein Werkzeug, mit dem Sie verschiedene Postings aus Social Media-Kanälen wie Twitter und Facebook herausgreifen und untereinander so anordnen können, wie Sie es möchten. Sie können diese Postings kommentieren. So entsteht eine durchgehende Geschichte. Storify eignet sich für Reisereportagen genauso wie für das Zusammentragen und Dokumentieren großer Internetereignisse wie der #aufschrei-Aktion. Als Berater könnten Sie aber auch einen Fall herausgreifen, in dem ein großer Konzern besonders gut oder besonders schlecht auf User-Feedback reagiert hat – oder sogar einem Shitstorm im Internet standgehalten hat. Zeigen Sie chronologisch, wie all das passierte – das kann interessierte Nutzer durchaus neugierig auf Sie machen. So zeigen Sie Kompetenz in Ihrem Fachgebiet, machen Dinge greifbar, die ohne Storify längst vergangen und in alle Social Media-Winde verstreut wären. Das Schöne an Storify: In Deutschland wird der Dienst noch wenig genutzt, die Konkurrenz ist also gering. Eine einfache Storify-Geschichte kann leicht um die 10.000 Views bekommen. Bei Flipboard, einem Dienst, der zunächst als magazinähnliche App für Tweets bekannt wurde und mittlerweile viel mehr als das ist, können Sie zu verschiedenen Themenbereichen Ihre eigenen Magazine zusammenstellen – andere können diese dann abonnieren und lesen. Auch so können Sie sich einen Namen machen. 61
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  19. 19. Betreiben Sie Suchmaschinenoptimierung Denken Sie daran zurück, was Sie in Kapitel 3 über Reputation Management erfahren haben. Wer sich selbst googelt und in Social Media-Kanälen aktiv ist, der wird unter den ersten zehn Suchtreffern sicherlich Dienste wie Facebook, Twitter oder LinkedIn finden. Was bedeutet das? Das bedeutet, dass diese Dienste durch ihre schiere Größe und die Masse an Verlinkungen von Suchmaschinen als wichtig gewertet werden. Diese Tatsache sollten Sie nutzen. Verlinken Sie Ihre Profile untereinander, was das Zeug hält! Das bedeutet: Loggen Sie sich bei Facebook ein und verlinken Sie im Infotext auf Ihre Twitter-Seite und auf Ihr XING-Profil. Machen Sie das Gleiche bei XING und bei LinkedIn. Schreiben Sie Ihr Facebook-Profil auf die Infotafel in Twitter. Und so weiter und so fort. Zeigen Sie auf jeder dieser Plattformen, wo Sie noch vorhanden sind. Wer Sie entdeckt, soll auch wissen, dass er Ihnen auf Pinterest genauso folgen kann wie auf Twitter. Zeigen Sie Vielfalt und Erreichbarkeit – und zeigen Sie gleichzeitig, dass Sie mitspielen. Sichern Sie sich somit gute Plätze in den Suchmaschinen, wenn jemand Ihren Namen eingibt. Denken Sie nicht nur an Social Media-Profile, sondern auch an die manchmal schon altmodisch erscheinende E-Mail. In der Signatur sollten Sie ebenfalls darauf hinweisen, wo Sie im Web zu finden sind. Hier ist es allerdings nicht ratsam, alle Profile aufzuführen – beschränken Sie sich auf XING oder about.me. Tipp Bauen Sie sich nicht erst eine Community auf, wenn Sie auf Jobsuche gehen. Das muss schon viel früher passieren, damit Sie dann im Fall eines Falles darauf zurückgreifen können! 63
  20. 20. Interview mit Jan Kirchner Jan Kirchner ist Social Recruiting-Enthusiast und Gründer der Hamburger Social Recruiting-Agentur Wollmilchsau GmbH. Deren Sprachrohr ist das gleichnamige Eier legende Blog. Sie müssen nicht, aber ich persönlich halte es für empfehlenswert. Es ist eine gute Möglichkeit für Kreative, ihr Portfolio zu zeigen. Ob das jetzt Texter sind oder Designer, ist egal – hier können sie sich präsentieren. Ich selbst würde keinen Designer mehr anstellen, der keine eigene Webpräsenz hat, auf der ich mich durch seine Arbeiten klicken kann. Denn nur so sehe ich, welchen Stil er hat und ob er zu uns passt. Aber so ein Blog ist ganz schön aufwendig. Nicht jeder Jobsuchende nimmt sich dazu die Zeit. Es muss ja kein Blog sein. Ein Blog würde ich mir als Freelancer auch nicht ans Bein binden wollen, wenn ich nicht selbst ein Faible fürs Schreiben hätte und mir das Spaß machen würde. Denn so ein Blog erzeugt Druck und Stress, weil man es ja aufrechterhalten möchte und immer neue Inhalte bieten muss, das merke ich auch bei unserer »Wollmilchsau«. Aber es muss ja wie gesagt auch kein Blog sein, es reicht schon eine Microsite, eine kleine Visitenkarte im Netz. Ein paar Punkte zum eigenen Lebenslauf und zur Person, dazu ein schön gestaltetes Portfolio mit aussagekräftigen Arbeitsproben und natürlich ganz wichtig eine Möglichkeit, in Kontakt zu treten. Das reicht. Eine ganz minimalistische Seite zum Durchklicken ist doch schnell gemacht. Worauf sollte man dabei achten? 64 So ein Auftritt muss unter dem eigenen Namen stattfinden oder unter einem prägnanten Firmennamen, den man sich ausdenkt und dann überall verwendet. Dann finde ich wichtig, dass man sich eine eigene Domain registriert und unter dieser Domain seine Visitenkarte einrichtet. Dazu gehört © Stefan Malzkorn Muss ich wirklich eine eigene Internetseite haben?
  21. 21. auch die passende Mailadresse von dieser Domain aus. Das vermittelt einfach einen Eindruck von Professionalität. Wichtig ist vor allem: Sie müssen gefunden werden können! Und das geht eben nur durch ein professionelles Auftreten im Netz und durch gute Verbindungen Ihrer Profile in den verschiedenen Netzwerken. Was ist denn den Personalern wichtig? Also zum einen muss ich hier mal eines festhalten: Personaler wollen Leute einstellen! Es wird oft vermittelt, Personaler würden eher nach Gründen suchen, jemanden nicht einzustellen. Sie wollen aber vor allem eines: sich ein vollständigeres Bild des Bewerbers machen. Und noch etwas: Personaler wollen schnell finden, was sie suchen. Eine verschwurbelte Bleiwüste wird er gleich wieder wegklicken. Lieber kurz, knapp und prägnant formulieren und in wenigen Sätzen sagen, was Sie können und was Sie ausmacht. Ich würde bei der Suche nach einem Auftragnehmer auch danach schauen, ob er in einschlägigen Plattformen auftaucht, sich also in Fachforen einbringt und sich engagiert. Ich will mir als Personaler ein Bild machen können von dem Menschen, der mir sonst sehr abstrakt erscheint anhand einer Bewerbungsmappe oder einer Onlinebewerbung. Gibt es noch einen Tipp in Sachen Social Recruiting? Ich würde nicht nur auf die bekannten, großen Jobbörsen setzen. Es gibt im deutschsprachigen Raum 2.000 Jobbörsen. Zudem gibt es auch Foren zu bestimmten Themen, bei denen ich mein Profil einstellen würde. Bewerber sollten sich aber nicht nur dort tummeln, wo andere Bewerber sind – sondern am besten dort, wo auch mal ein Auftraggeber vorbeischaut, zum Beispiel bei jovoto.com. 65
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