One konferenz2012 usability-intranet-soultank_ag
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One konferenz2012 usability-intranet-soultank_ag One konferenz2012 usability-intranet-soultank_ag Presentation Transcript

  • Usability:Usability: 10 Do’s und Don’ts bei Intranet- Intranet-ProjektenONE Konferenz 2012, Dr. Marcel B.F. Uhr, soultank AG
  • Wer steht vor Ihnen? Marcel B.F. Uhr Dr. sc. techn. ETH Studium Biologie ETH Zürich mit Vertiefung in Ergonomie Doktorat an der ETH zum Thema Fahrsimulation Usability-Engineer seit ca. 15 Jahren CEO und Inhaber soultank AG Mitarbeit bei Intranet-Projekten: Swiss Life marcel.uhr@soultank.ch Visana Swisscom Suva Mobiliar ONE Konferenz 2012 | Folie 2
  • Am liebsten hätte ich alles im Intranet … E-Mail,Termine, Aufgaben und alles was sonst noch da Das Bewerten von Inhalten ist inist … unserem Unternehmen nicht so bekannt, das würde ein Kulturwandel bedingen. Das Intranet brauch ich vor allem, um andere Mitarbeiter der Unternehmung zu finden. Es wäre toll, wenn sich die Gruppe, der Bereich selbst auch darstellen könnte.Einen Inhalt im Intranetkommentieren, würde ich nicht, Ich weiss meistens, wo diedoch finde ich es gut, dass es Information ist, nur oft nicht ganzandere machen. genau. Das Intranet sollte das wichtigste Arbeitsinstrument für die Mitarbeiter sein.
  • Was ist an Intranet Projekten “speziell”?Intranet Projekte sind “speziell” weil …… alle Mitarbeiter sind End User sehr heterogene Bedürfnisse… ein Intranet unterstützt nicht einen spezifischen Geschäftsprozesssondern viele un- oder teilstrukturierte Informations- und Arbeitsprozesse alle Geschäftsbereiche sind Stakeholder… viele Intranet spezifische Themen müssen adressiert werden internes Know-How häufig nur beschränkt vorhanden… End User haben für viele Intranet Use Cases eine gute Alternativez.B. E-Mail ein schlechtes Intranet wird nicht genutzt Thomas Maeder ONE Konferenz 2012 | Folie 4
  • Agenda Wie UCD bei Intranet-Projekten anwenden? Vorgehensmodell Usability-Methoden Konkretes Projekt 10 Do’s und Don’ts aus der Erfahrung Wie den Erfolg messen? Schlusspunkt und Diskussion ONE Konferenz 2012 | Folie 5
  • User Centred Design
  • User Centred Design (UCD)? Was heisst das überhaupt? Im Deutschen: Nutzerorientierte Gestaltung Definition nach Wikipedia: Die nutzerorientierte Gestaltung zielt darauf ab, interaktive Produkte so zu gestalten, dass sie über eine hohe Gebrauchstauglichkeit (Usability) verfügen. Dies wird im Wesentlichen dadurch erreicht, dass der (zukünftige) Nutzer eines Produktes mit seinen Aufgaben, Zielen und Eigenschaften in den Mittelpunkt des Entwicklungsprozesses gestellt wird. ONE Konferenz 2012 | Folie 7
  • Vorgehensmodell: ISO 9241 Teil 210 Iteration ist zentraler Punkt bei diesem Modell! ONE Konferenz 2012 | Folie 8
  • Methoden zum ZielISO 9241-210 ONE Konferenz 2012 | Folie 9
  • Anwendung in einem konkreten Projekt
  • Konkretes Projekt1. IST-Analyse Expert Reviews, Fokusgruppen Workshops und Contextual Inquiries Bedürfnisanalyse2. Informationsarchitektur-Entwicklung3. Navigationskonzept-Entwicklung Usability- Walkthrough mit zwei Prototypen4. Design-Entwicklung Expert Reviews5. (Usability-Labortest vor Going-Live) ONE Konferenz 2012 | Folie 11
  • Konkretes Projekt1. IST-Analyse Expert Reviews, Fokusgruppen Workshops und Contextual Inquiries Bedürfnisanalyse ONE Konferenz 2012 | Folie 12
  • Konkretes Projekt2. Informationsarchitektur-Entwicklung Mittels Card Sortings ONE Konferenz 2012 | Folie 13
  • Konkretes Projekt3. Navigationskonzept-Entwicklung (durch Unic AG) Usability-Walkthrough mit zwei Prototypen ONE Konferenz 2012 | Folie 14
  • Konkretes Projekt4. Design-Entwicklung (durch Unic AG) Expert Reviews durch Usability Experten ONE Konferenz 2012 | Folie 15
  • Konkretes Projekt5. (Usability-Labortest vor Going-Live) Konnte leider aus zeitlichen Gründen nicht mehr durchgeführt werden ONE Konferenz 2012 | Folie 16
  • Konkretes Projekt Insgesamt wurden ca. 150 Mitarbeiter von der gesamten Swisscom befragt und oder beobachtet Die Phase der UCD-Methoden dauerte ca. 5 Monate Es wurden sicher 500 A4-Seiten produziert ;-) ONE Konferenz 2012 | Folie 17
  • Agenda Wie UCD bei Intranet-Projekten anwenden? Vorgehensmodell Usability-Methoden Konkretes Projekt 10 Do’s und Don’ts aus der Erfahrung Wie den Erfolg messen? Schlusspunkt und Diskussion ONE Konferenz 2012 | Folie 18
  • 10 Do’s und Don’ts
  • 10 Do’s und Don’ts1. Mehrfachzugang anbieten2. Nicht anhand der Technologie entscheiden3. Personalisierung machen und Individualisierungermöglichen4. Sich nicht von der Unternehmenskultur einschränkenlassen5. Das Intranet nur als Ablage verstehen6. Mitarbeiter zu Mittätern machen7. Es darf Spass bei der Bedienung machen8. Nicht einfach die Struktur des Unternehmens abbilden9. Testen, testen, testen10. Nicht zu viel reinpacken ... zumindest am Anfang nicht ONE Konferenz 2012 | Folie 20
  • 1. Mehrfachzugang anbieten Der Google-Ansatz – nur einfach ein Suchfeld – funktioniert in Intranets nicht Nicht nur die Suche als Zugang zu den Informationen verstehen Mitarbeiter kennen die Unternehmung und wissen meist, wo was gefunden werden sollte Navigationszugang anbieten Im Gegensatz zu einer Internetseite ist die Informationsarchitektur bei Intranet um vieles wichtiger ONE Konferenz 2012 | Folie 21
  • 1. Mehrfachzugang anbieten Schwächen Tools & Applikationen 8% Navigation/Zugang zu Informationen Collaboration 35% 5% Design 14% Dokumenten- Management Personalisierung/ 5% Individualisierung 4% Inhalte Dialog/Web 2.0 17% 12% ONE Konferenz 2012 | Folie 22
  • 2. Nicht anhand der Technologie entscheiden Den Benutzer interessiert die hinter dem Intranet liegende Technologie meist nicht Limitationen seitens der Technologie behindern die konzeptionelle Arbeit Kompromisse werden dann in der Umsetzung noch früh genug gemacht! ONE Konferenz 2012 | Folie 23
  • 2. Nicht anhand der Technologie entscheiden Ihm ist es egal, wie der Patient geheilt wird, wichtig ist nur, dass er geheilt wird! Ähnlich geht es dem Mitarbeiter! Openwalls.com ONE Konferenz 2012 | Folie 24
  • 3. Personalisierung machen und Individualisierung ermöglichen Personalisierung = auf meine Rolle als Mitarbeiter zugeschnitten Individualisierung = ich als Benutzer kann es noch weiter meinen Bedürfnissen anpassen Der Mitarbeiter kann sein «Tool» selbst gestalten und trotzdem «verpasst» er keine Informationen ONE Konferenz 2012 | Folie 25
  • 3. Personalisierung machen und Individualisierung ermöglichen ONE Konferenz 2012 | Folie 26
  • 4. Sich nicht von der Unternehmenskultur einschränken lassen Oft gehört: Ja, das ist halt historisch so gewachsen … bei unserem Unternehmen geht das aus xyz Gründen halt nicht … Bei Einbezug von Mitarbeitern darauf achten und versuchen diese «Störeinflüsse» zu reduzieren Ein Intranet kann auch ein Unternehmenskulturbooster sein! ONE Konferenz 2012 | Folie 27
  • 4. Sich nicht von der Unternehmenskultur einschränken lassen ONE Konferenz 2012 | Folie 28
  • 5. Das Intranet nur als Ablage verstehen Intranets dürfen/müssen/sollen als lebende Objekte verstanden werden Verbindung zu Umsystemen sollen unbedingt ermöglicht werden Häufiger Wunsch von Mitarbeitern: Intranet ist der zentrale Einstiegspunkt zu Informationen jeglicher Art der Unternehmung ONE Konferenz 2012 | Folie 29
  • 5. Das Intranet nur als Ablage verstehen Stärken Navigation/Zugang zu Informationen 6% Personalisierung/ Tools & Applikationen Individualisierung 25% 4% Dialog/Web 2.0 12% Collaboration 6% Design 6% Dokumenten- Inhalte Management 41% 0% ONE Konferenz 2012 | Folie 30
  • 6. Mitarbeiter zu Mittätern machen Collaboration ist ein zentraler Punkt bei einem modernen Intranet Das Wissen der Unternehmung liegt in den Köpfen der Mitarbeiter, dies sollen sie teilen Das muss aber ganz einfach und möglichst intuitive passieren (z. B. Bewerten von Inhalten, Kommentieren von Inhalten, Corporate Microblogging mit Mobile App Anbindung) ONE Konferenz 2012 | Folie 31
  • 6. Mitarbeiter zu Mittätern machen http://blog.yammer.com/blog/2010/08/new-yammer-iphone-app-headed-your-way.html ONE Konferenz 2012 | Folie 32
  • 7. Es darf Spass bei der Bedienung machen Wenn Menschen ein System bedienen sollen, muss die Experience der Bedienung hoch sein (Apple-Effekt) Ruhig kleine Aufsteller einbinden (z. B. daily comix, Spruch des Tages …) Das animiert auch mehr zum mittun (siehe Punkt 6) ONE Konferenz 2012 | Folie 33
  • 7. Es darf Spass bei der Bedienung machen Definition von Usability: Ein System ist … • leicht erlernbar • eine geringe Fehlerrate aufweist (effektiv) • effizient benutzbar • Benutzerbefriedigung bewirken ONE Konferenz 2012 | Folie 34
  • 8. Nicht einfach die Struktur des Unternehmens abbilden Ein Intranet soll auch als verbindendes Element zwischen den Mitarbeitern, den Abteilungen und den Organisationsbereichen verstanden werden Gärtli-Denken sollte vermieden werden Bei Card Sortings sortieren die Leute oft mehr nach Tätigkeiten/Aufgaben als nach Organisationseinheiten ONE Konferenz 2012 | Folie 35
  • 8. Nicht einfach die Struktur des Unternehmens abbilden Ein Intranet soll auch als verbindendes Element zwischen den Mitarbeitern, den Abteilungen und den Organisationsbereichen verstanden werden Gärtli-Denken sollte vermieden werden Bei Card Sortings sortieren die Leute oft mehr nach Tätigkeiten/Aufgaben als nach Organisationseinheiten ONE Konferenz 2012 | Folie 36
  • 9. Testen, testen, testen Früh visualisieren, schnell testen! Bei bestehendem Intranet schon mal über die Schulter schauen (das Rad muss nicht immer neu erfunden werden) Workshops für die Bedürfnisse der Mitarbeiter durchführen (abteilungsgetrennt, abteilungsdurchmischt?!?) Möglichst bald Prototypen entwickeln, die mit realen Benutzern getestet werden können und dann iterieren! ONE Konferenz 2012 | Folie 37
  • 9. Testen, testen, testen Picture HTML (pixel accurate) Prototyp – Visual Elaboration + clickable Slideshow HTML Wireframes Wireframes Paper&Pencil – Interactivity + ONE Konferenz 2012 | Folie 38
  • 10. Nicht zu viel reinpacken ... zumindest am Anfang nicht Ergonomischer Grundsatz: less is more Intranets sollen als lebende Objekte verstanden werden und auch nach Relaunch immer weiterentwickelt werden Dies hält auch die «Spannung» für den Benutzer aufrecht … doch aufgepasst, nicht zu wild! ONE Konferenz 2012 | Folie 39
  • Agenda Wie UCD bei Intranet-Projekten anwenden? Vorgehensmodell Usability-Methoden Konkretes Projekt 10 Do’s und Don’ts aus der Erfahrung Wie den Erfolg messen? Schlusspunkt und Diskussion ONE Konferenz 2012 | Folie 40
  • Den Erfolg messen triplepundit.com
  • Wie den Erfolg messen? Wichtig ist, dass schon beim Start eines Intranet-Projektes daran gedacht wird, wie in Bezug auf die Usability der Erfolg gemessen werden soll! Die Mitarbeiter entscheiden über die Qualität des Intranets Vorher-Nachher-Studien durchführen (vor allem bei schon bestehendem Intranet) Befragung (z . B. Zufriedenheitsmessungen) Statistiken (z. B. Zugriffszahlen …) ONE Konferenz 2012 | Folie 42
  • Wie den Erfolg messen? Suva Intranet Redesign: Steigerung der Zufriedenheit um 15% ONE Konferenz 2012 | Folie 43
  • Agenda Wie UCD bei Intranet-Projekten anwenden? Vorgehensmodell Usability-Methoden Konkretes Projekt 10 Do’s und Don’ts aus der Erfahrung Wie den Erfolg messen? Schlusspunkt und Diskussion ONE Konferenz 2012 | Folie 44
  • Richtig gemacht? Das haben Swisscom, Suva und Die Mobiliar besser gemacht als andere Firmen? Die Mitarbeiter – also die effektiven Benutzer des Intranets – ins Zentrum gestellt Der Usability einen sehr hohen Stellenwert im Projekt beigemessen Den UCD-Ansatz konsequent gelebt! ONE Konferenz 2012 | Folie 45
  • Schlusspunkt«Das Intranet soll mein wichtigstesArbeitsinstrument sein» Die Mitarbeiter sind sich der Wichtigkeit eines Intranets bewusst Wenn ein Mitarbeiter schneller die Information findet, die er für seine tägliche Arbeit braucht, spart dies Geld für das Unternehmen Wird nach dem UCD-Ansatz entwickelt, kann gespart werden! ONE Konferenz 2012 | Folie 46
  • Fragen, Bemerkungen, Anregungen … ?http://www.flickr.com/photos/21496790@N06/5065834411/