Handy und Smartphone in der Schule - Mit Chancen und Risiken kompetent umgehen
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Tipps für den Umgang mit Handy und Smartphone in der Schule - gutes Miteinander, Jugendschutz, kreativ im Unterricht einsetzen etc.

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  • Saferinternet.at unterstützt InternetnutzerInnen – besonders Kinder, Jugendliche, Eltern und Lehrende – bei der sicheren Verwendung von Internet, Handy und Computerspielen. Auf der Webseite www.saferinternet.at finden sich Informationen und Tipps, kostenlose Materialien, Hotlines und das Veranstaltungsservice. <br /> Saferinternet.at arbeitet eng mit allen österreichischen Projekten im Bereich sicheres Internet und dem europäischen Safer Internet Netzwerk zusammen. <br />
  • SMS-Kürzel sind praktisch, da sie Emotionen einfach ausdrücken und Platz sparen. Schneller zu schreiben gehen sie natürlich auch. <br />
  • Das Handy hat viele umfangreiche Funktionen und erleichtert denn Alltag. <br />
  • Das Handy kann uns in vielen Bereichen des alltäglichen Lebens helfen. Die schnelle Kommunikation, egal wo man sich befindet, kann v.a. bei Notfällen extrem wichtig werden. <br />
  • Videos werden zuerst aus dem Internet auf den Computer heruntergeladen, von wo aus sie auf die Handys kopiert werden können. Die Übertragung von Handy zu Handy erfolgt via Bluetooth, Infrarot oder NFC. Mit jedem gängigen Handy lassen sich zudem ganz einfach selbst Videos drehen. <br />
  • Gewaltvideos üben auf Kinder und Jugendliche einen besonderen Reiz aus. Dabei kann es sich sowohl um selbstgefilmte Gewaltszenen als auch um Downloads aus dem Internet handeln. Videos solcher Art werden v.a. aus zwei Gründen angesehen: <br /> Unterhaltungsmotiv und Grenzerfahrung <br /> Das Überschreiten von Grenzen und etwas Aufregendes zu erleben stehen hier im Mittelpunkt. Außerdem besteht der Wunsch nach Protest und Abwechslung. <br /> Soziale und sozialintegrative Motive <br /> Das gemeinsame Bestehen von extremen Situationen verbindet – das gemeinschaftliche Anschauen von Gewaltvideos ist solch eine Situation. Besonders brutale Videos werden auch als Mutprobe angesehenen. Auch wenn viele Jugendliche auf Gewaltszenen mit Schock und Angst reagieren, geben sie dies in der Gruppe nicht zu. <br /> Für aggressive Jugendliche stellen die Täter/innen in den Videos oft ein Vorbild dar. <br />
  • Viele Gewaltvideos werden von Jugendlichen auf Videoportalen online gestellt, wie MyVideo, YouTube etc. <br />
  • Gewalt wird keinesfalls nur über Darstellungen aus dem realen Leben transportiert, auch einige Zeichentrickfilme oder Cartoon-Serien wie z.B. „Southpark“, „Happy Tree Friends“ oder „Itchy & Scratchy“ beinhalten äußerst brutale Szenen. Niedlich wirkende Figuren werden darin extremer Gewalt ausgesetzt oder üben diese an anderen aus. Größtenteils richten sich derartige Sendungen an Erwachsene, ziehen durch ihre Mach-Art aber natürlich auch die Aufmerksamkeit von jüngeren Kindern auf sich. Sie sind damit aber in der Regel emotional völlig überfordert. Im Internet können die brutalen Cartoons unbegrenzt konsumiert, auf das Handy geladen und an FreundInnen verschickt werden. Auf den ersten Blick wirken viele der Episoden ganz harmlos – sie beginnen oft ganz normal und werden erst nach einigen Minuten brutal. <br /> Im Übrigen betrifft dies auch etliche Games, die im Internet oder am Handy gespielt werden können. <br />
  • Kinder und Jugendliche stoßen beim Internet surfen unweigerlich auf Pornos. Pornos vermitteln den Kindern jedoch ein verzerrtes Bild von Intimität, Sexualität und Beziehungen und erzeugen unwirkliche Vorstellungen. <br />
  • Kinder und Jugendliche stoßen beim Internet surfen unweigerlich auf Pornos. Pornos vermitteln den Kindern jedoch ein verzerrtes Bild von Intimität, Sexualität und Beziehungen und erzeugen unwirkliche Vorstellungen. <br />
  • Posing nennt man das notorische Selbstdarstellen in jeder Lebenssituation. Die so entstandenen Bilder werden meist in Sozialen Netzwerken veröffentlicht. Fast immer sind die Gründe dieser übermäßigen Selbstdarstellung die Suche nach Anerkennung und Bestätigung. Dies liegt entweder an einer persönlichen Unsicherheit oder an der Selbstverliebtheit eines Narzissten. <br />
  • „Sex“ und „Texting“ (engl. für das Senden von SMS). Damit ist vor allem die Erpressung durch intime Fotos gemeint. Erotische Bilder oder Nacktaufnahmen werden vorerst „nur“ zwischen Pärchen oder besten FreundInnen verschickt, z.B. als eine Art Liebes- oder Freundschaftsbeweis oder zum Flirten. Wenn die Beziehungen oder Freundschaften aber in die Brüche geht, landen einige der Fotos aus Rache auf diversen Handys bzw. öffentlich im Web oder werden als Druckmittel verwendet, z.B. damit weitere Fotos geschickt werden.  <br /> Was die meisten Jugendlichen dabei nicht wissen: Das Verbreiten und Veröffentlichen erotischer Fotos Minderjähriger ist illegal (§ 207a StGB – Pornografische Darstellungen Minderjähriger) und kann rechtliche Konsequenzen haben. Dies gilt auch, wenn die abgebildete Person mit der Aufnahme einverstanden war bzw. diese selbst verschickt hat. <br /> Problem: Sind solche Bilder mal in Umlauf gebracht, besteht kaum mehr eine Möglichkeit die Verbreitung zu stoppen. Die Fotos geraten schnell in falsche Hände. <br />
  • Die Bezeichnung „Happy Slapping“ ist unpassend und verharmlosend. Es handelt sich bei den Angriffen selten um Scherze, sondern um ernst zu nehmende Straftaten. Auch das Versenden von gewaltverherrlichenden Bildern oder Videos an andere Minderjährige kann bereits strafbar sein, ebenso das öffentliche Zugänglichmachen, z.B. auf einer Website. <br /> Achtung: Nicht das Handy ist die problematische Gefahrenquelle, sondern die Bereitschaft der TäterInnen zu Gewalttaten. <br />
  • Das Handy ist für Kinder und Jugendliche sehr bedeutend, doch der verantwortungsvolle Umgang damit muss erst gelernt werden. Die Kosten können sehr hoch werden, wenn es zu exzessiv genützt wird. Um den Kindern den richtigen Umgang beizubringen sollten sie auch die Verantwortung für ihre Fehler selbst übernehmen und zB bei einer zu hohen Rechnung selbst bezahlen. <br /> Wenn Jugendliche selbst nicht im Stande sind, ihr Handy angemessen zu nutzen, ist die Kontrolle durch andere wichtig. Wenn es jedoch keinen konkreten Anlass dazu gibt, muss die Privatsphäre des Kindes auch respektiert werden. <br />
  • Auch für die Schulen ist der Umgang mit dem Handy nicht immer leicht, denn völliges Handyverbot ist langfristig unmöglich durchzusetzen. In der Hausordnung oder in Verhaltensvereinbarungen sollte festgelegt sein, was im Falle einer Regelüberschreitung passiert und welche Maßnahmen der Lehrer ergreifen darf. <br />
  • Im Unterricht oder bei schulischen Projekten kann das Handy als Hilfsmittel genutzt werden. Ob Handyvideos, Fotostorys, Audiodateien mit Vokabeln u.v.m. – das Handy bietet als Lernmedium vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Jugendliche, die ihr Mobiltelefon auf diese Weise nutzen, gewinnen auch an Medienkompetenz. <br />
  • Stopline: Anonyme Meldestelle gegen Kinderpornografie und nationalsozialistische Wiederbetätigung. <br /> 147 Rat auf Draht: Die kostenlose 24h-Telefonhotline für Kinder und Jugendliche unter der Nummer „147“ steht auch Eltern zur Verfügung. Auf der Website werden zudem Tipps & Informationen sowohl für Jugendliche als auch für Eltern (http://www.rataufdraht.at/?area=Eltern) auch rund um das Thema „Handy & Internet“ angeboten. <br /> Saferinternet.at: Infos, Tipps und Materialien zur sicheren Internetnutzung für Eltern, Lehrende und Schüler/innen. Veranstaltungsservice zum Buchen von Workshops für Schüler/innen, Lehrende und Eltern. Aktuelles unter www.facebook.com/saferinternetat. <br /> Schulpsychologie-Bildungsberatung: Psychologische Beratung und Betreuung bei Problemlagen im Bereich Schule. <br /> Internet Ombudsmann: Kostenlose Online-Beratung und Streitschlichtung bei Problemen mit Online-Shopping, Internet-Betrug, Datenschutz & Urheberrecht. <br /> Handywissen.at: Partnerprojekt von Saferinternet.at, Tipps und Unterlagen zur sicheren und verantwortungsvollen Handynutzung. <br />

Handy und Smartphone in der Schule - Mit Chancen und Risiken kompetent umgehen Handy und Smartphone in der Schule - Mit Chancen und Risiken kompetent umgehen Presentation Transcript

  • Das Handy und Smartphone in der Schule Mit Chancen und Risiken kompetent umgehen Co-funded by the European Union
  • SMS-Kürzel 8ung Achtung dg stn j4f bbb 2g4u t+ :-) lächeln :-o ;-) :o/ :-( :-x Kuss :-9 lecker cu lol 2L8 bs *ahem* *ggg* @---}– See you Laughing out loud Too late big smile räuspern Dreifaches Grinsen Rose Dumm gelaufen Überrascht Schönen Tag noch zwinkern Quelle: http://www.rhusmann.de/kuerzel/inhalt.htm www.saferinternet.at Just for Fun skeptisch Bye bye baby Traurig, schlecht drauf Too good for you Think positive
  • Wozu ein Handy/Smartphone? Telefon SMS Kamera, Aufnahme -gerät Musik Fernsehen/ Radio Bluetooth Internet Spiele Apps Cc by TheLightworks www.saferinternet.at
  • Warum ist das Handy/ Smartphone wichtig? Organisation des Alltags Selbstdarstellung, Spaß www.saferinternet.at Beziehungsund Gefühlsmanagement Identitätsbildung
  • Wie kommt ein Video auf das Handy? NFC Infrarot Bluetooth www.saferinternet.at
  • Warum faszinieren Gewaltvideos? Unterhaltung und Grenzerfahrung Mutprobe oder Heldentat Reiz des Verbotenem Soziale und sozialintegrative Motive www.saferinternet.at
  • Gewaltvideos www.saferinternet.at
  • (Ver)niedlich(t)e Gewalt www.saferinternet.at
  • Generation Porno  Pornos bereits als Kind konsumiert  Viele und häufig wechselnde Sexualpartner  Pornos als Aufklärung  Verzerrtes Bild von Intimität  Beziehungsunfähig  Keine Aufklärung durch Eltern  Zunehmende Teenager-Schwangerschaften  Schlussmachen per SMS  Frauen von Männern im Porno beherrscht www.saferinternet.at
  • Generation Porno  Sehnsucht nach Familie und Treue Jugendliche können mit Eltern über Sex sprechen  Generell besseres Verhältnis Eltern-Kinder Das 1. Mal kaum früher als bei früheren Generationen Pornos können von „normaler Welt“ unterschieden werden Sexuelle Verwahrlosung in sozial schwächeren Familien www.saferinternet.at
  • Posing: Selbstdarstellung im Netz www.saferinternet.at
  • Sexting „Sex“ und „Texting“ (engl. für das Senden von SMS). Erpressen durch Nacktbildern, oft nach einem Beziehungsende www.thatsnotcool.com cc DigitalArtBerlin/flickr.com www.saferinternet.at
  • Happy Slapping „lustiges Schlagen“ Brutale und verbotene Inhalte  Angriffe auf Personen, die mit dem Handy mitgefilmt und anschließend verbreitet werden.  Ziel: möglichst viel Aner-kennung für das Video bekommen  beliebtes Sammel- und Tauschgut www.saferinternet.at
  • Herausforderungen für die Jugendlichen  Umgang mit Kosten  Kontrolle durch andere (Eltern, FreundInnen)  Die eigene Privatsphäre  Belästigung www.saferinternet.at
  • Herausforderungen für die Schule www.saferinternet.at
  • Handy wegsperren?  In der Hausordnung regeln  Verhaltensvereinbarungen gemeinsam erstellen  Realistische Vereinbarungen: 1) Handy ist abgedreht in der Schultasche/am Tisch 2) Handy wird während des Unterrichtes nicht zu Privatzwecken genutzt  Umgang auf Schulveranstaltungen: Eltern einbeziehen Cc by library mistress www.saferinternet.at
  • Verhaltensvereinbarungen Vereinbaren schafft Verantwortung SchülerInnen entwickeln lassen Eltern machen mit www.saferinternet.at Gemeinsame Regeln Lehrende machen mit Klare Konsequenzen ausmachen Jährlich erneuern
  • Verhaltensvereinbarungen Vereinbarungen  Wann ist das Handy erlaubt, wann nicht?  Wo muss das Handy während des Unterrichts sein?  Wo ist das Handy während Nachmittagsbetreuung /Turnen?  Was passiert damit auf Schulveranstaltungen?  Darf gefilmt/fotografiert und veröffentlicht werden?  Wie bindend sind die Vereinbarungen?  Konsequenzen, wenn Regeln nicht eingehalten werden?  Wie werden Regeln überprüft und erneuert? www.saferinternet.at
  • Jugendgefährdende Inhalte www.saferinternet.at
  • Jugendgefährdende Inhalte Jugendschutzgesetz: Jugendliche sind vor solchen Inhalten zu schützen! Prävention: Ohne Anlass in Klasse thematisieren: Was tue ich, wenn www.saferinternet.at Eltern informieren und einbinden; Polizei nur in extremen Fällen (Ausnahme: Präventionsbeamt/innen )
  • Das Handy als digitaler Lernbegleiter Alle Gegenstände Projekte Kommunikation, Audio-, Videoaufnahmen, Geotagging, Notizen, Apps… www.saferinternet.at
  • Ideen für den Unterricht SMSGedichte Mathe & Statistik Vokabeln Geocaching Foto &Video Projekte, Doku www.saferinternet.at
  • Hilfe und Links www.rataufdraht.at www.stopline.at www.saferinternet.at www.schulpsychologie.at www.ombudsmann.at Facebook.com/saferinternetat www.saferinternet.at www.handywissen.at
  • Die Saferinternet.at„Unterrichtsmaterialien“ Kostenlose Unterrichtsmaterialien zur sicheren Internet- und Handynutzung • Unterrichtsmaterial „Sex und Gewalt in digitalen Medien“ • Unterrichtsmaterial „Safer Internet im Kindergarten“ • Unterrichtsmaterial „Safer Internet in der Volksschule“ • Unterrichtsmaterial „Medien und Gewalt“ • Unterrichtsmaterial „Das Handy in der Schule“ • Unterrichtsmaterial „Schutz der Privatsphäre im Internet“ • Unterrichtsmaterial „Aktiv gegen Cyber-Mobbing“ • Unterrichtsmappe „Das Handy sicher und verantwortungsvoll nutzen“ • Unterrichtsmappe „Erst denken, dann klicken“ zum Thema Konsumentenrechte im Internet • Unterrichtsmaterial „Internetabzocke – ‚Gratis‘-Angebote im Internet“ www.saferinternet.at www.saferinternet.at/broschuerenservice
  • Die Saferinternet.at„Schutzimpfung“ Vormittag  Je Klasse (z. B. 6./7. Schulstufe) eine Stunde im EDV-Saal – Basisworkshop „Internet und Handy sicher nutzen“ Nachmittag  Workshop/Konferenz für Lehrende Abend  Elternabend mit Diskussion Bei Interesse: www.saferinternet.at www.saferinternet.at/veranstaltung-buchen So wird‘s für alle ein Thema!