Tiroler Sparkasse Bilanz 2011

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Im 190. Jahr ihres Bestehens legt die Tiroler Sparkasse erneut eine solide Bilanz und verzeichnet mit über drei Prozent Netto-Zuwachs einen neuen Kunden-Rekord. Mit deutlichem Einlagen- und Kreditwachstum, einem Jahresüberschuss von EUR 6,1 Mio. sowie einer weiter gestiegenen Kernkapitalquote von 13,24 % bestätigt die Sparkasse ihre Position als starker und verlässlicher Partner der regionalen Wirtschaft.

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Tiroler Sparkasse Bilanz 2011

  1. 1. Bilanz 2011Tiroler SparkasseBankaktiengesellschaft Innsbruck (Konzern)27. März 2012
  2. 2. Geschäfts- und Marktumfeld 2011 Staatsschuldenkrise drastischer Markteinbruch ab Juli (ATX – 33%) -Liquiditätsengpässe und -verteuerung am Interbankenmarkt -Rückgang des Zinsniveaus durch Intervention der EZB -Börsensituation lähmt Wertpapiergeschäft -Zwang zu mehr Eigenkapital (Vorziehen Basel III) mit Auswirkungen auf Kreditgeschäft -Trotz anhaltender Finanzkrise: stabile Entwicklung der regionalen Wirtschaft Auswirkungen für Tiroler Sparkasse: -Flaute im Kunden-Wertpapier-Geschäft im 2. Halbjahr Rückgang Provisionserträge -Mehr Kunden- weniger Bankeinlagen Verteuerung Refinanzierung (mehr Sparzinsen) -Moderate Kreditnachfrage geringere Zinserträge (in Relation) -Kosten aus Anpassung der Bilanzstruktur durch Abbau eig. Veranlagungen -Positiv: Starke Zuwächse im Kundengeschäft Geschäftsmodell als regionale Spk.Bilanz 2011 2
  3. 3. 2011: Gesundes Wachstum & StabilitätRekord-Kunden-Zuwachs um 3.877 auf 131.377 Kunden + 3,1 %Kundeneinlagen / Primärmittel stark gestiegen 2,19 Mrd. € + 5,1 % hv Spar-/Giroeinlagen 2,13 Mrd. € + 4,6 % hv eigene Sparkassenanleihen 49,75 Mio. € + 31,6 %Ausleihungen an Kunden moderat gestiegen 2,75 Mrd. € + 2,2 % Kernkapitalquote weiter gestiegen 13,24 % VJ: 12,75% Eigenmittelquote weiter gestiegen 14,14 % VJ: 14,02%Bilanz 2011 3
  4. 4. Hohe Kundenzufriedenheit & Kundenzuwachs 2011: Netto-Kundenzuwachs 3.877 = 3,1 % - vgl. 2003-2010: rd. 2.643 =. 2,3% - deutlich über Bevölkerungswachstum 131.377 127.500 125.000 123.000 120.000 117.000 114.000 112.000 109.000 „Kontinuierlich hat sich dieses leistungsstarke Haus aufgemacht, auch auf d. Königsweg des Bankgewerbes - der Vermögensverwaltung - eine gute Position einzunehmen. Innsbruck hat mit dieser Adresse als Finanzplatz nachhaltig gewonnen.“ Zitat Handelsblatt 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011Bilanz 2011 4
  5. 5. Kerngeschäft: Sparen, Vorsorgen, Anlegen in Mio. EuroKundeneinlagen/ + 5,1 % eig. Spk.Anleihen + 32,2 %Primärmittel (inkl. Nachrangkapital) 2.192 2.085 79,1 142.439 Sparbücher 49,5 44.761 Sparkarten 37,6Termin-/Giroeinlagen 2010 2011 2010 2011 März 2012Verwaltete Kundengelder ges. 4.298 Mio. stabil hv. WP-Depot 1.716 Mio. - 6,6 % hv. Bauspar-Einlagen 140 Mio. + 3,6 % hv. Versicherungs-Anlagen 273 Mio. + 4,1 %Bilanz 2011 5
  6. 6. Kerngeschäft: Finanzieren&Wohnen in Mio. Euro Gesamt + 2,2 % 2.688 2.746 Bestand Mio. € 1.029 1.060 hv. Wohnen + 3% 2010 2011Neugeschäft Wohnbaukredite Neu EUR 109 Mio. (742 Eigenheime) (inkl. Bauspar-Darlehen) Konsumkredite Neu EUR 29 Mio. 338 Mio. + 22% KFZ-/Mobilienleasing Neu EUR 17 Mio. (VJ: 278 Mio.) Firmenkredite NEU EUR 183 Mio. Bilanz 2011 6
  7. 7. Schwierige Zeiten: Respektables Ergebnis in Mio. Euro Betriebserträge 94,2 - 5,9 % hv Zinsüberschuss 60,1 - 6,8% hv Provisions-/Handelsergebnis 34,1 - 4,2 % Betriebsaufwendungen - 64,1 + 1,5 % hv Personalaufwand - 42,5 - 2,4 % hv Sachaufwand - 19,5 + 12,9 % Betriebsergebnis 30,0 - 18,6 % Bewertungsergebnis - 21,4 12,0 % hv Risikovorsorgen im Kreditgeschäft - 9,41 - 34,7 % hv Ergebnis aus eig. Veranlagungen - 11,9 - 21,4 % Jahresüberschuss nach Steuern 6,1 - 4,3 %Bilanz 2011 7
  8. 8. Trotz Krise: Sparkasse bei Kunden beliebt! Sympathiewerte (Innsbruck Stadt / Umgebung) Finanzkrisein % 42 41 40 40 40 39 36 Kunden 33 30 31 26 20 20 18 Welche Institute sind Ihnen persönlich besonders sympathisch, egal ob Sie dort Kunde sind? 10 2001/02 2002/03 2003/04 2004/05 2005/06 2006/07 2007/08 2008/09 2009/10 2010/11 Repräsentative Umfrage: ca. 1300 befragte ab 15 Jahre Schwankungsbreite: bis 2,5 % Punkte Bilanz 2011 8
  9. 9. Soziales & Regionales – Beispiele 2011 Zweite Sparkasse im 4. Jahr: rd. 600 Kunden Ausgezeichnet mit Graf-Chotek-Hochschulpreis Elektro-Drive : 2 Autos, 4 Räder+ Tankstelle Laufinitiative mit über 100.000 Läufern über 50.000 Besucher am Sparkassenplatz Bedeutender Arbeitgeber: 527 MitarbeiterInnen (Konzern Tiroler Sparkasse) 705 MitarbeiterInnen (inkl. Verbundunternehmen)Bilanz 2011 9
  10. 10. Wirtschaft & Region – Beispiele 2011 Filial-Neueröffnungen: Innsbruck West und Saggen Sparen und Investieren: Weltspartag & Spk.Anleihen Wirtschaftsdialog: Innovation durch Intuition Marksondierung: Touristiker in IstanbulBilanz 2011 10
  11. 11. Zusammenfassung & Ausblick Resumée 2011: Rekord-Kundenzuwachs im 190. Bestandsjahr Deutliches Wachstum bei Einlagen und Ausleihungen (Kerngeschäft) Ergebnis-Rückgang (Zinsspanne, Abbau Finanzanlagen) Sehr starke Kapitalausstattung & gute Liquiditätsbasis Ausblick/Strategie: Verstärkte Konzentration auf regionales Kerngeschäft (kostet Ertrag) Fokus 1: Qualitätsführerschaft (Beratungskompetenz, Informationsqualität, Innovation) Fokus 2: Neukundengewinnung (in allen Segmenten) Fokus 3: Zusammenarbeit der Sparkassengruppe (Bsp. Emissionsgemeinschaft, CEE)Bilanz 2011 11

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