Konjunktur  und Kapitalmarktausblick 2012 des Erste Group Research Präsentation Jänner2012
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Konjunktur und Kapitalmarktausblick 2012 des Erste Group Research Präsentation Jänner2012

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Für 2012 erwartet das Erste Group Research eine Fortsetzung des langsamen Lösungsprozesses der Staatsverschuldungskrise. Weitere Eskalationen, gefolgt von weiteren Maßnahmen – insbesondere ...

Für 2012 erwartet das Erste Group Research eine Fortsetzung des langsamen Lösungsprozesses der Staatsverschuldungskrise. Weitere Eskalationen, gefolgt von weiteren Maßnahmen – insbesondere Ausweitung der Finanzierungsunterstützung – scheinen absehbar zu sein. Die Analysten erwarten keinen Durchbruch, aber auch kein Auseinanderbrechen der Eurozone. Insgesamt deuten alle Zeichen auf ein „hindurchstolpern“ der Eurozone 2012 hin. Ab 2013 wird wieder Wachstum mit 1,2% erwartet.

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Konjunktur  und Kapitalmarktausblick 2012 des Erste Group Research Präsentation Jänner2012 Konjunktur und Kapitalmarktausblick 2012 des Erste Group Research Präsentation Jänner2012 Presentation Transcript

  • Makro Ausblick 2012 – kommt die Rezession? 25 Jänner 2012 Wien
  • Eurozone Fokus auf Verschuldungskrise
    • Nachhaltige Verschuldung sinkt ab
    • Defizit
    • Nominelles Wachstum
    • Zinszahlungen
    • Wege aus der Verschuldung:
    • Konsolidierung/Wachstum – “natürliche” Grenze, Unterstützung oft notwendig
    • Inflation: bei unabhängiger Zentralbank sehr unwahrscheinlich
    • Asset Sales/Default (unmittelbare Reduktion der Verschuldung)
    Verschuldung/BIP Szenarios Portugal 2011
  • Eurozone Fokus auf Verschuldungskrise
    • Eurozone: Kombination aus begrenzter Finanzunterstützung, verstärkte fiskale Supervision, Konsolidierung (und Default?)
    • Eurobonds: verglichen mit begrenzter Haftung unvorteilhaft
    • Fazit: weitere Eskalationsrunden, weitere Ankündigungen – monetäre Union aber keine Fiskalunion
    Dollar zuletzt sicherer Hafen – aber Ausmass begrenzt
  • Eurozone Milde Rezession
    • Exporte haben Aufholprozess nach Krise beendet – nur moderater Beitrag erwartet
    • Invesitionen und Arbeitsmarkt haben sich nicht verbessert
    • Unsicherheit sollte Stimmung drücken
    • Konsolidierung belastet
    Source: Datastream, Erste Group Research Source: Datastream, Erste Group Research DE: Exporte und Auftragseingänge DE: Investitionen und IFO
  • Eurozone Milde Rezession
    • Exportorientierte Kernländer wachsen deutlich schneller als Peripherie
    • Arbeitslosigkeit steigt dort an (ES, IT), sollte in der Eurozone 2013 Höhepunkt bei 10,5% erreichen
    • Konsum dementsprechend gedämpft, kann nur marginal stabilisieren
    • Fazit: Nullwachstum 2012, erst 2013 wieder 1,2% BIP Wachstum
    Source: Datastream, Erste Group Research Source: Datastream, Erste Group Research Konsum j/j und Konsumentenstimmung Arbeitslosigkeit
  • Eurozone Inflationsdruck gedämpft
    • Schwaches Wachstum und Arbeitsmarkt erzeugen mittelfristigen Abwärtsdruck auf Inflation
    • Erneutes Risiko: Ölpreis
    • MWSt Erhöhungen verzerren
    • 2012 Inflation bei 1,8% erwartet
    Inflation und Output Gap
  • Eurozone Zinssenkungen auf 0,5% erwartet
    • Inflation und Arbeitslosigkeit deuten auf Zinssenkungen
    • Draghi “amerikanischer” als Trichet, mehr auf wirtschaftliche Risiken fokusiert
    • Drastische Ausweitung Liquidität
    • Anleiheankäufe: möglich im Fall von Deflationsrisiken (etwa bei stärkerer Rezession), aber nicht auf einzelne Länder ausgerichtet daher keine monetäre Finanzierung
    EZB Leitzinssatz und Taylor Rule
  • Eurozone Zinserwartung drückt Renditen
    • Benchmark Renditen (DE) gedrückt durch Erwartung sinkender Zinsen
    • Staatsverschuldungskrise und EZB Liquidität führen zu zusätzlichen Zuflüssen besonders am kurzen Ende
    • Äusserst moderate Renditeanstiege im Jahresverlauf erwartet
    Renditestrukturkurve DE Prognose
  • USA Moderat positives Wachstum
    • Stimmungsindikatoren wieder besser (ISM, NFIB, U. of Michigan),
    • Rezessionrisiken geringer, 2012 BIP Wachstum 1,8% erwartet
    • Nettoexporte und Investitionen stützen
    • Seit Krise niedrigeres Wachstum durch gedämpften Konsum
    Source: Datastream, Erste Group Research Source: Datastream, Erste Group Research Wachstumsbeiträge verschieben sich BIP j/j vs. ISM
  • USA Moderat positives Wachstum
    • Wachstum zu schwach für Erholung am Arbeitsmarkt – Arbeitslosenrate unverändert nahe 9%
    • Dämpft Einkommen und somit Konsum
    • Sparquote höher seit 2008, sollte stabil bleiben – Konsumwachstum niedriger als vor der Krise
    • Arbeitsmarkt dämpft auch Inflation, 1,7% für 2012 erwartet
    Source: Datastream, Erste Group Research Source: Datastream, Erste Group Research Haushaltseinkommen und -ausgaben Sparquote und Konsumentenstimmung
  • USA Zinsen und Renditen niedrig
    • Fed: Zinsen niedrig mindestens bis Mitte 2013 – womöglich 2014?
    • Weitere Ankäufe (MBS) möglich
    • Renditen gedrückt durch Zinsausblick/Fed sowie Eurozone Verschuldung
    Source: Datastream, Erste Group Research Source: Datastream, Erste Group Research Taylor rule und Fed funds rate Yield Curve
  • USA Dollar bei 1,25 in 2012
    • Dollar zuletzt sicherer Hafen für Verschuldungskrise – aber Ausmaß begrenzt
    • Zinsdifferenz: EZB sollte mehr lockern als Fed, was Euro negativ ist
    • Fairer Wert bei EURUSD 1,25
    Source: Datastream, Erste Group Research Source: Datastream, Erste Group Research Zinsdifferenz/Geldmenge Euro negativ Fairer Wert bei 1,25
  • Eurozone und USA Prognosen Prognose Quelle: Bloomberg, Erste Group Research BIP Inflation Zinsen | Renditen Wechselkurse