Blu-ray, DVD- und CD-Neuheiten Februar 2012 Nr. 3 (Im Vertrieb der NAXOS Deutschland GmbH)

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  • 1. ertriebslabels
  • 2. DVD Ehrgeizig, skrupellos, machtbesessen, grausam und sexy: Simon Keenlyside und Liudmyla Monastyrska begeistern Kritik und Publikum als Macbeth und seine Lady in dieser opulenten Inszenierung. Unterstützt wird die künstlerisch in jeder Hinsicht überzeugende Leistung des Ensembles durch die eindringliche Regiearbeit von Phyllida Lloyd, die nah an den Personen und der von ihnen selbst heraufbeschworenen Katastrophe bleibt. Die Szenerie, geprägt von Listigkeit und Hexerei, von heraufbeschworenem Schicksal und blinder Gier, lässt die Handelnden ­ der Atmosphäre angemessen ­ häufig wie in einem gotischen Fresco wirken.Die in High­Definition gefilmte Produktion im True­Surround­Sound macht zudem das meisterhafteDirigat Antonio Pappanos zu einem Genuss jenseitsdes Begriffes "Live­Mitschnitt". FSK: 6 2
  • 3. DVD Während des jährlich in Florenz stattfindenden Opernfestivals, das Maggio Musicale Fiorentino, wurde im Jahr 2011 Verdis Erfolgsoper Aida aufgeführt. Trotz der engen Verbundenheit zur weltberühmten Arena di Verona ­ das Werk ist dort seit 1913 die bis heute meistgespielte Oper ­ ließen es sich der künstlerische Leiter des Festivals und der Chefdirigent Zubin Mehta nicht nehmen, den türkisch­italienischen Filmregisseur Ferzan Ozpetek mit einer Neuinszenierung zu beauftragen. In den Hauptrollen sind Hui He (Aida), Giacomo Prestia (Ramses), Luciana dIntino (Amneris) und Marco Berti (Radames) zu erleben.Die Oper entstand als Auftragswerk des damaligenVizekönigs Ismail Pascha, der den Wunschäußerte, eine Oper mit dem Thema Ägyptenaufführen zu wollen. Verdi beendete seineKomposition innerhalb kurzer Zeit. Die Uraufführungfand jedoch erst am 24. Dezember 1871 statt. DiePremiere war schließlich ein sensationeller Erfolg.Die Oper ist seither fest im Reperoire verankert. 3
  • 4. DVD Der Regisseur Eric Schulz begibt sich in seinem filmischen Porträt auf die Spuren von Kleibers letzter Reise, die von seinem Wohnort München ins slowenische Bergdorf Konjsica führt, und zeichnet dabei mit Hilfe von Erinnerungen enger Freunde und Wegbegleiter sowie anhand rarer Archivaufnahmen das Leben des ebenso schwierigen wie genialen Dirigenten nach. Zu Wort kommen dabei unter anderem Plácido Domingo, Otto Schenk, Michael Gielen, Brigitte Fassbaender, Otto Staindl und nicht zuletzt Veronika Kleiber, die Schwester des 2004 verstorbenen Dirigenten. Explizit für diesen Film gab sie ihr erstes und einziges Interview, obwohl es eigentlich ihrer Ansicht widersprach.Ausgezeichnet mit dem Echo Klassik undJahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik 2011"Exzellent!" (DER STERN)"Von der ersten bis zur letzten Minute fesselt unsdieser Film!" (FAZ) FSK: 0 4
  • 5. DVD Die klassische und überaus erfolgreiche Produktion von Emilio Sagi fängt den eleganten Witz und das theatralische Moment in Mozarts heiterem Meisterwerk von der ersten Note der Ouvertüre bis zum letzen Vorhang perfekt ein. Es geht ­ wie so oft im Leben ­ um das Verhältnis zwischen Männern und Frauen. Das allein böte schon ausreichend Stoff. Doch durch die zahlreichen Irrungen und Wirrungen, die besonders durch die verschiedenen sozialen Schichten der Protagonisten entstehen, entwickelt das Werk ein fulminantes und vorwärtstreibendes Gemisch aus Leidenschaft, Humor, Drama und Spannung.Bei allem Witz bleibt Mozarts Oper in dieserProduktion aus dem Teatro Real de Madrid eineprofunde und zeitlose Geschichte über Liebe,Betrug und Vergebung. 5
  • 6. DVD Bei ihrem Rollendebüt als Lucrezia Borgia in Gaetano Donizettis gleichnamiger Oper hat Edita Gruberova im Jahr 2009 im Münchner National­ theater einen umjubelten Triumph gefeiert. Die in der Slowakei geborene Künstlerin zog das Publikum in Donizettis Belcanto­Oper mit makel­ losen Koloraturen und Spitzentönen in ihren Bann. Und so wird die mittlerweile über 60­jährige Künstlerin, die immer noch für eine Überraschung gut ist, auch in diesem Jahr wieder für Belcanto­ Sternstunden sorgen."Alle Vorstellungen waren schon vor der Premiererestlos ausverkauft. Der Grund heißt EditaGruberova. Die Sopranistin gibt ihr Rollendebut andiesem Abend ­ und brilliert. Makellos ist derGesang der Slowakin, hinreißend ihre Koloraturen.Leicht, klar und wunderschön klingt sie mit62 Jahren ­ Gruberova ist ein Phänomen." (SZ)Bereits als DVD erhältlich: 2072458 FSK: 6 6
  • 7. DVD Die Waldbühne in Berlin, eine der schönsten und imposantesten Freiluft­Bühnen Europas, bietet dem jährlichen Sommerkonzerts der Berliner Philharmoniker eine adäquate Kulisse. Mit über 20.000 Zuschauern und ihrer einmaligen Atmosphäre gehören diese Konzerte zu den populärsten Klassik­ Konzerten der Welt.Unter der Leitung von Riccardo Chailly, bekannt fürsein breites Repertoire, präsentiert das OrchesterWerke von Schostakowitch, Rota und Respighi,darunter die berühmte Shostakovich Suite Nr. 2 fürJazz Orchester und Filmmusik aus Fellinis"La Strada". FSK: 0 7
  • 8. DVD CDIn der von Elijah Moshinsy inszeniertenProduktion, die zu den beliebtesten derAustralischen Oper gehört, wird Verdis dunklesDrama zu einem von Fellinis La Dolce Vitainspirierten Mafia­Melodram.Diese überaus populäre Verdi­Oper, die sowohlfür Liebhaber also auch für Einsteiger geeignetist, besticht durch ein internationales Cast;allen voran Bariton Alan Opie als gequälterHofnarr und Emma Matthews als seine TochterGilda sowie Paul O Neil als lüsterner Herzogvon Mantua.Giovanni Geggioli gelingt eine großartigeUmsetzung der üppigen und dennoch fragilenTöne, die Verdi in diesem Meisterwerkanschlägt. 8
  • 9. DVD Bodas de sangre (Bluthochzeit) basiert auf der gleichnamigen Tragödie von Federico García Lorca und beschreibt den Zwiespalt zwischen Gefühl und Vernunft in einer von Zwängen und Sittenstrenge geprägten Gesellschaft. Das Werk, das Antonio Gades 1974 choreografierte, erzählt die Geschichte einer Braut, die in der Hochzeitsnacht mit ihrem mittlerweile verheirateten Ex­Liebhaber flieht. Der gehörnte Bräutigam folgt ihnen; zwischen den beiden Männern kommt es zu einem Kampf auf Leben und Tod. Die Suite flamenco besteht aus sieben traditionellen Flamenco­Stücken, die von der Compañía Antonio Gades zum 75. Geburtstag des großen spanischen Choreografen im Teatro Madrid aufgeführt wurden.Gades, der diese Tänze ­ Soli, Duette oderGruppentänze ­ mit seinem einzigartigen Einblick indie Ästhetik des Flamencos auf die Bühne gebrachthat, galt zunächst als Avantgardist. Heute sindseine Choreographien echte Klassiker. FSK: 0 9
  • 10. CD Seit sich die Bamberger Symphoniker und Jonathan Nott mit den Sinfonien von Gustav Mahler beschäftigen, schreiben sie ein besonderes Kapitel der Schallplattengeschichte. Jede bisher veröffentlichte Aufnahme hat Aufsehen erregt, weil neben der Beherrschung des musikalischen Handwerks immer wieder neue Perspektiven eröffnet worden sind. Und nun begegnet man mit der Sinfonie Nr. 7 einem Meisterwerk, das von Theodor W. Adorno als "schwaches Stück" bezeichnet worden ist. Von solch irritierenden Einschätzungen ist bei Jonathan Nott und seinem Orchester nichts zu hören. Er präsentiert ein großartiges Werk, in der formalen Gestaltung, in der Instrumentierung und vor allem im Gehalt."Meine Zeit wird kommen", war eineAussage von Gustav Mahler. Dies giltinsbesondere für die Sinfonie Nr. 7, ihreZeit ist mit dieser Aufnahme gekommen­ die Zeit der eingeschränkten Analyseund der Ratlosigkeit ist vorbei: endlichspricht die Musik! 10
  • 11. CD Der Weltklasse­Cellist Gavriel Lipkind hat die einzigartige Serie "Cello Heroics" aus der Taufe gehoben. Seine schon sehr früh beginnende und sehr erfolgreiche Bühnenkarriere hat er für einen Zeitraum von drei Jahren ruhen lassen, damit seine weitreichenden Erfahrungen als Künstler in die Serie "Cello Heroics" einfließen konnten. Jede CD der Serie, die seine 100 Lieblingsstücke für Cello und Orchester umfassen wird, enthält nur ein einziges Werk. Doch in jedes dieser Werke ist nicht nur das gesamte Wissen und Können des Cellisten, der mit so großen Künstlern wie Mehta, Sinopoli, Kremer, Zukerman oder Bashmet auf Augenhöhe arbeitet, eingeflossen ­ auch sein gesamtes Herzblut steckt in jeder einzelnen Aufnahme."Ein neuer Stern am Cellohimmel" (FAZ)"Als wären Cello und Komposition einTeil seiner selbst, so selbstverständlich,liebevoll und voller Leichtigkeit nutzteGavriel Lipkind beides zum Ausdruckeiner tiefgreifenden Botschaft über dasPhänomen Musik." (FAZ) 11
  • 12. CD André Caplet ist als Freund und Schüler Claude Debussys bekannt. Inspiriert von Debussys Klangvorstellungen entwickelte André Caplet in seinem kurzen Leben jedoch eine ganz eigene musikalische Sprache. Das Hauptwerk Le Miroir de Jésus kam am 1. Mai 1924 in Paris unter der Leitung des Komponisten selbst zur Uraufführung. Mit der vorliegenden CD mit dem Mädchenchor Hannover unter Gudrun Schröfel ist erstmals eine Einspielung in der Besetzung der Uraufführung zu hören: Caplet ließ 1924 einen Mädchenchor von solistischen Streichern begleiten. Die streng durchgearbeitete Partitur, die ohne jedes für Klangrausch sorgende Beiwerk auskommt, funktioniert in dieser kleinen Besetzung hervorragend.Ferjencíková studierte an der Hochschule für Musik in Bratislava bei Ján Vladimír Michalko und an der Universität für Musik unddarstellende Kunst in Wien. Seit September 2006 ist sie Stiftsorganistin der Benediktinerabtei Unserer Lieben Frau zu den Schotten inWien, wo sie 2007 das Internationale Orgelfestival Dialogues Mystiques begründete und seither künstlerisch leitet. 2011 gründete sie dieWiener Franz Liszt­Gesellschaft, deren Präsidentin sie ist. Anlässlich des 200. Geburtstages von Franz Liszt im Jahr 2011 brachte sie ander großen Orgel der Schottenabtei in einer Serie von sechs Konzerten das gesamte Orgelwerk Liszts zur Aufführung. 12