Gebäudezertifizierung – Greenwash oder ein nachhaltiger Erfolg?<br />Philipp Kaufmann<br />
Philipp Kaufmann<br />Studien: Internationale Betriebswirtschaft (IBW) und Publizistik- und Kommunikations-wissenschaften ...
Referat in drei Akten<br />Prolog<br />Hauptstück<br />Epilog<br />Agenda<br />3<br />
VISIONENOHNE UMSETZUNGBLEIBEN TRÄUME<br />
5<br />
Die Gründe für unser Engagement<br />7<br />
Referat in drei Akten<br />Prolog<br />Hauptstück<br />Epilog<br />Agenda<br />8<br />
Konkrete Motivation<br />Alle<br /><ul><li>Reduzierung des„CO2-Footprint“
Effiziente Flächennutzung /weniger Versiegelung
Verbesserung Luft
Ressourcenschonung
Gesellschaftliche Verpflichtung
Lebensqualität</li></ul>Investoren / Entwickler<br /><ul><li>Vermarktungsvorteile
Immobilienwert (Transaktion)</li></ul>Mieter<br /><ul><li>CSR
Bewirtschaftungskosten
Höhere Produktivität durch Mitarbeiterzufriedenheitund niedrigeren Krankenstand, höhere Attraktivität imRecruitment</li></...
Entwicklung des Immobilienwertes
Bewirtschaftungskosten
Höhere Produktivität durch Mitarbeiterzufriedenheitund niedrigeren Krankenstand, höhere Attraktivität imRecruitment</li></...
 weniger lokale Emissionen</li></ul>Erneuerbare Energieressourcen<br /><ul><li> Windkraft
 Photovoltaik
 Solarthermie
 Geothermie
 Biomasse</li></ul>GreenBuilding<br />Reduzierung des Energiebedarfs<br /><ul><li> guter Wärmeschutz
 angepasste Betriebstemperaturen
 Intelligente Kontrollsysteme
 keine ständige Betriebsbereitschaft
 Effiziente Beleuchtungssysteme
 …</li></ul>Komfort<br /><ul><li>  thermischer Komfort
  visueller Komfort
  Luftqualität
 …</li></ul>Schutzziele der Ökologie<br />
Ökonomie<br /><ul><li> Life-Cycle-Costs
  Marktfähigkeit
  …</li></ul>Property Management<br /><ul><li> Vorbeugung von Abfall
 Abfalltrennung
 optimierte Erhaltungszyklen
 Wert- und Schadstoffentsorgung
 …</li></ul>Klimaschutz<br /><ul><li> weniger  fossile Brennstoffe
 weniger lokale Emissionen</li></ul>Erneuerbare Energieressourcen<br /><ul><li> Windkraft
 Photovoltaik
Solarthermie
Geothermie
 Biomasse</li></ul>Effiziente Beförderung<br /><ul><li> kurze Distanzen
 gemeinsame Autonutzung
 Emissionsfreier Transport
 Fahrradinfrastruktur
Upcoming SlideShare
Loading in...5
×

MMag. Philipp Kaufmann, MMas -Gründungspräsident ÖGNI - "Gebäudezertifizierung - Greenwash oder ein nachhaltiger Erfolg?" - 4. Mostviertler Nachhaltigkeitskonferenz, 12. - 13. September, 2011, Naturhotel Steinschaler Dörfl

1,534

Published on

MMag. Philipp Kaufmann, MMas – Gründungspräsident Österr. Gesellschaft für nachhaltige Immobilienwirtschaft (ÖGNI)
Vortrag im Rahmen der 4. Mostviertler Nachhaltigkeitskonferenz (12. – 13. September,2011 Naturhotel Steinschaler Dörfl, Pielachtal):
“Gebäudezertifizierung – Greenwash oder ein nachhaltiger Erfolg?
Gebäudezertifizierungen sind mit DGNB, LEED oder BREEAM zum Standard geworden. Ist es nur Greenwash eines kurzfristigen Hypes oder steckt dahinter tatsächlich ein nachhaltiger Erfolg? Welche Auswirkungen hat Nachhaltigkeit auf Asset-Management, Facility-Management, Projektentwicklung, Immobilien-Banking oder Immobilien-Bewertung?

Published in: Business
0 Comments
1 Like
Statistics
Notes
  • Be the first to comment

No Downloads
Views
Total Views
1,534
On Slideshare
0
From Embeds
0
Number of Embeds
1
Actions
Shares
0
Downloads
0
Comments
0
Likes
1
Embeds 0
No embeds

No notes for slide

Transcript of "MMag. Philipp Kaufmann, MMas -Gründungspräsident ÖGNI - "Gebäudezertifizierung - Greenwash oder ein nachhaltiger Erfolg?" - 4. Mostviertler Nachhaltigkeitskonferenz, 12. - 13. September, 2011, Naturhotel Steinschaler Dörfl"

  1. 1. Gebäudezertifizierung – Greenwash oder ein nachhaltiger Erfolg?<br />Philipp Kaufmann<br />
  2. 2. Philipp Kaufmann<br />Studien: Internationale Betriebswirtschaft (IBW) und Publizistik- und Kommunikations-wissenschaften (PKW) an der Universität Wien sowie Postgraduale Studien an der TU Wien<br />Immobilientreuhänder & Sachverständiger<br />Mitarbeiter am „Forschungsinstitut für Raum- und Immobilienwirtschaft“ der Wirtschaftsuniversität Wien (WU Wien)<br />Gründungspräsident der ÖGNIundPräsident des Bauträgerverbandes<br />2<br />
  3. 3. Referat in drei Akten<br />Prolog<br />Hauptstück<br />Epilog<br />Agenda<br />3<br />
  4. 4. VISIONENOHNE UMSETZUNGBLEIBEN TRÄUME<br />
  5. 5. 5<br />
  6. 6.
  7. 7. Die Gründe für unser Engagement<br />7<br />
  8. 8. Referat in drei Akten<br />Prolog<br />Hauptstück<br />Epilog<br />Agenda<br />8<br />
  9. 9. Konkrete Motivation<br />Alle<br /><ul><li>Reduzierung des„CO2-Footprint“
  10. 10. Effiziente Flächennutzung /weniger Versiegelung
  11. 11. Verbesserung Luft
  12. 12. Ressourcenschonung
  13. 13. Gesellschaftliche Verpflichtung
  14. 14. Lebensqualität</li></ul>Investoren / Entwickler<br /><ul><li>Vermarktungsvorteile
  15. 15. Immobilienwert (Transaktion)</li></ul>Mieter<br /><ul><li>CSR
  16. 16. Bewirtschaftungskosten
  17. 17. Höhere Produktivität durch Mitarbeiterzufriedenheitund niedrigeren Krankenstand, höhere Attraktivität imRecruitment</li></ul>Eigennutzer<br /><ul><li>CSR
  18. 18. Entwicklung des Immobilienwertes
  19. 19. Bewirtschaftungskosten
  20. 20. Höhere Produktivität durch Mitarbeiterzufriedenheitund niedrigeren Krankenstand, höhere Attraktivität imRecruitment</li></li></ul><li>Klimaschutz<br /><ul><li> weniger fossile Brennstoffe
  21. 21. weniger lokale Emissionen</li></ul>Erneuerbare Energieressourcen<br /><ul><li> Windkraft
  22. 22. Photovoltaik
  23. 23. Solarthermie
  24. 24. Geothermie
  25. 25. Biomasse</li></ul>GreenBuilding<br />Reduzierung des Energiebedarfs<br /><ul><li> guter Wärmeschutz
  26. 26. angepasste Betriebstemperaturen
  27. 27. Intelligente Kontrollsysteme
  28. 28. keine ständige Betriebsbereitschaft
  29. 29. Effiziente Beleuchtungssysteme
  30. 30. …</li></ul>Komfort<br /><ul><li> thermischer Komfort
  31. 31. visueller Komfort
  32. 32. Luftqualität
  33. 33. …</li></ul>Schutzziele der Ökologie<br />
  34. 34. Ökonomie<br /><ul><li> Life-Cycle-Costs
  35. 35. Marktfähigkeit
  36. 36. …</li></ul>Property Management<br /><ul><li> Vorbeugung von Abfall
  37. 37. Abfalltrennung
  38. 38. optimierte Erhaltungszyklen
  39. 39. Wert- und Schadstoffentsorgung
  40. 40. …</li></ul>Klimaschutz<br /><ul><li> weniger fossile Brennstoffe
  41. 41. weniger lokale Emissionen</li></ul>Erneuerbare Energieressourcen<br /><ul><li> Windkraft
  42. 42. Photovoltaik
  43. 43. Solarthermie
  44. 44. Geothermie
  45. 45. Biomasse</li></ul>Effiziente Beförderung<br /><ul><li> kurze Distanzen
  46. 46. gemeinsame Autonutzung
  47. 47. Emissionsfreier Transport
  48. 48. Fahrradinfrastruktur
  49. 49. …</li></ul>BlueBuilding<br />Reduzierung des Wasserverbrauchs<br /><ul><li> Regenwassermanagement
  50. 50. Schmutzwassermanagement
  51. 51. wassersparende Techniken</li></ul>Reduzierung des Energiebedarfs<br /><ul><li> guter Wärmeschutz
  52. 52. angepasste Betriebstemperaturen
  53. 53. Intelligente Kontrollsysteme
  54. 54. keine ständige Betriebsbereitschaft
  55. 55. Effiziente Beleuchtungssysteme
  56. 56. …</li></ul>Gesundheit + Komfort<br /><ul><li> thermischer Komfort
  57. 57. visueller Komfort
  58. 58. Luftqualität
  59. 59. keine Ausdünstungen
  60. 60. …</li></ul>Materialien / Ressourcen<br /><ul><li> niedriger Primärenergiebedarf
  61. 61. reduzierter Materialverbrauch
  62. 62. Nachhaltigkeit, Langlebigkeit
  63. 63. Recyclingfähigkeit
  64. 64. geringe Naturrauminanspruchnahme
  65. 65. …</li></ul>Menschengerechtes Umfeld<br /><ul><li> Mikroklima und Außenraumgestaltung
  66. 66. Behindertengerechte Bauweise
  67. 67. …</li></ul>Schutzziele der Nachhaltigkeit<br />
  68. 68. Mehr als Energieeffizienz<br />Green Buildings sind mehr als der Energieausweis<br />Blue Buildings ist mehr als Energieeffizienz<br />
  69. 69. Blue Building<br />
  70. 70. Der Paradigmenwechsel<br />Die konsequente Ausrichtung aller Entscheidungen an den Erfordernissen der Nachhaltigkeit ||| Nachhaltigkeit als Maxime<br />Der koordinierte Einsatz neuer Instrumente zur Schaffung, dauerhafter Erreichung und Einhaltung der Schutzziele ||| Nachhaltigkeit als Mittel<br />Die systematische, moderne Techniken nutzende Entscheidungsfindung ||| Nachhaltigkeit als Methode<br />14<br />
  71. 71. Nachhaltigkeit im Immobilien-Dreieck<br />Projektentwicklung<br />Nutzer<br />Eigentümer<br />15<br />Bewertung<br />CREM<br />FM<br />PREM<br />Architektur<br />Investment<br />GM<br />Asset Management<br />CRM<br />Betreiber<br />
  72. 72. Qualitäts- und Effizienzfalle – Dilemma 1<br />Wasistenthalten?<br />16<br />
  73. 73. Qualitäts- und Effizienzfalle – Dilemma 2<br />Wie gut ist gut?<br />Zeit<br />17<br />
  74. 74. Die Antwort: Ein Auszeichnungssystem<br />18<br />
  75. 75. Nachhaltigkeitszertifikat für Bauwerke<br />Qualität messbar machen – Exzellenz auszeichnen<br />Verbesserung der Gebäudequalität über den gesamten Lebenszyklus <br />Quantifizierung relevanter Themen mit Hilfe eines umfassenden und erweiterbaren Kriterienkatalogs<br />Entwicklung eines europäischen Zertifizierungssystems<br />19<br />
  76. 76. Nachhaltigkeit im System: die Schutzziele<br />20<br />Schutzziele<br />Natürliche Umwelt Natürliche Ressourcen Gesundheit Ökonomische Werte Soziale u. kulturelle Werte<br />Schutzgüter<br />Senkung der<br /> Lebenszykluskosten<br />Erhalt ökonomischer Werte<br />Sicherung von Gesundheit / Behaglichkeit im Gebäude <br />Schutz der <br />natürlichen Umwelt<br />Menschengerechtes Umfeld / Erhaltung sozialer und kultureller Werte<br />Schonung der natürlichen Ressourcen<br />Ökonomie<br />Ökologie<br />Soziale Aspekte<br />
  77. 77. Die Systematik: 5 + 1<br />21<br />ÖkologischeQualität<br />ÖkonomischeQualität<br />Soziokulturelle und funktionale Qualität<br />Technische Qualität<br />Prozessqualität <br />Standortqualität <br />Ökonomie<br />Ökologie<br />Soziale Aspekte<br />
  78. 78. Systemarchitektur<br />Übergeordnetes Ziel<br />1 Ziel<br />Schutzziele<br />6 Gruppen<br />Quantifizierungs-methoden<br />~50 Kriterien<br />Unendliche Anzahl anLösungswegen<br /> Umsetzung in Planung, Ausführung und Betrieb<br />22<br />
  79. 79. Nachhaltiges Bauen in Österreich<br />Leitgedanken der Umsetzung:<br />Europäisches / Internationales System<br />„Aus der Branche für die Branche“<br />Marktkräfte nutzen<br />
  80. 80. Internationale Standards<br />ISO TC59 / SC17 „Nachhaltiges Bauen”<br />General Principles, Terminology & SustainabilityIndicators<br />Nachhaltigkeit ganzheitlich betrachtet<br />Declarationand Assessment<br />Fokus (noch) auf Umweltaspekte, weitere Felder in Vorbereitung<br />ISO TC59 / SC14 “Design Life”<br />Design Life, Service Life, Life Cycle Costing, Environmental Assessment, Condition Assessment<br />Bestimmung von Aspekten der Nutzungsdauer, Basis für Lebenszyklusbetrachtung<br />CEN TC350 „Nachhaltigkeit von Bauwerken“<br />Bringt die ISO Normen in den europäischen Kontext<br />Adressiert alle drei Nachhaltigkeitsaspekte<br />24<br />
  81. 81. Kernsatz der ISO 15392:2008<br />Grundanforderung der Nachhaltigkeit<br />Die geforderte Funktionalität und Leistung bringen, bei möglichst minimierten negativen ökologischen Auswirkungen und gleichzeitigem positiven Einfluss auf ökonomische und soziokulturelle Aspekte im lokalen, regionalen und globalen Kontext<br />Ganzheitliche Betrachtung der Nachhaltigkeitsaspekte<br />Ökologische, ökonomische und soziokulturelle Aspekte auf der Basis von Funktionalität und Performance.<br />Lebenszyklusperspektive<br />25<br />
  82. 82. Aspekte der Zukunft früh einbeziehen!<br />26<br />Quelle: Hegger & Fuchs<br />
  83. 83. Europäische Normung: CEN/TC 350<br />27<br />SustainabilityofConstructionWorks<br />Quelle: www.cen.eu | Stand Juni .2011<br />
  84. 84. Das hehre Ziel der Normung<br />Leistungsbezogen, nicht beschreibend<br />Innovationen nicht ausbremsen<br />Internationalen Austausch von Gütern und Dienstleistungen ermöglichen / fördern<br />Keine politischen Zielvorgaben treffen<br />Im Business Environment funktionieren<br />Kompatibilität und Anwendbarkeit sichern<br />Konsens zu Kernanforderungen erzeugen<br />Begriffe, Kerninhalte und Herangehensweisen festlegen<br />28<br />
  85. 85. EU Directives<br />Construction Products Directive<br />6 Essential Requirements to be fulfilled throughout the working life of buildings<br />To be re-released as Construction Products Regulation amended with 7th ER on Sustainable Use of Resources<br />Energy Performance of Buildings Directive<br />NationaleUmsetzung Energieausweis in Österreich<br />Eco-Design Directive<br />Erweiterung voraussichtlich auf „all energyconsumingproducts“<br />WasteDirective<br />Bauschutt, Baustellenabfälle<br />29<br />
  86. 86. Sind Gebäude vergleichbar?<br />Zertifizierung ist eine Extremform von Vergleich<br />Zertifizierung ist von Optimierung zu unterscheiden<br />30<br />Power Tower, Linz<br />Viertel Zwei, Wien<br />
  87. 87. Methodologies, Standards, Rating Tools<br />Methoden sind flexibel an Entscheidungsalternativen und Kontext anpassbar<br />Normen / Standards definieren die Methoden, nicht detaillierte Szenarien, Zielwerte oder Benchmarks<br />Rating Tools oder Labelingschemes (Zertifizierungssysteme) haben weitere Konventionen mit dem Ziel:<br />Vergleich und Kommunikation vereinfachter Informationen<br />Bewertung verschiedener Gebäude auf gemeinsamer Basis<br />Gleiche Parameter und Ergebnisdarstellungen<br />Detailliert festgelegtes Herangehen, um Vergleichbarkeit zu erzeugen<br />31<br />
  88. 88. Bausteine des Systems<br />32<br />
  89. 89. Werkzeuge der Umsetzung<br />33<br />Europäische Rahmenbedingung<br /><ul><li>Bauprodukterichtlinie
  90. 90. EPDs</li></li></ul><li>EBPD: Auswirkungen in Österreich<br />Bekannt als „Energieausweis“<br />Durchsetzungsprobleme, jedoch Verschärfung mit 01.01.2012<br />Zusammenhang zum Verbrauch auf Ebene des Nutzers<br />Verwendung bei Bewertungsgutachten: ImmoMarktEffizienz-Studie der WU Wien (Maier / Kaufmann, 2011)<br />69 Prozent der Gutachten erwähnen den Energieausweis nicht<br />Nur 2 Prozent berücksichtigen die Energieeffizienzin der Bewertung<br />34<br />
  91. 91. Bedeutung des Energieausweises<br />35<br />Quelle: Oberhuber / Schuster / Kaufmann, FGW 2010<br />
  92. 92. LCA-Methode: Ökobilanz<br />LCA<br />Definition der Ökobilanz nach ÖN ISO 14040 ff:<br />Die Ökobilanz ist die Zusammenstellung und Beurteilung der <br /> Input– und Outputflüsse und der potentiellen Umweltwirkungen<br /> eines Produktsystems im Verlauf seines Lebenswegs!<br />36<br />36<br />
  93. 93. Vorgehensweise bei der Erstellung<br />Energieverbrauch, Rohstoffverbrauch, <br />Treibhauseffekt, Sommersmog, Versauerung, Überdüngung, <br />Umweltgifte, Abfallproblematik etc. <br />Wirkungs-abschätzung<br />Emissionen<br />Abfälle<br />Output<br />Output<br />Output<br />Output<br />Output<br />Sachbilanz<br />Input<br />Input<br />Input<br />Input<br />Input<br />Ressourcen<br />EntsorgungVerwertungDeponierung<br />Herstellung<br />Vorprodukte<br />Rohstoffabbau<br />und Aufbereitung<br />Lebenszyklus-Schritte<br />Nutzung<br />Produktion<br />Lebenszyklus-Phasen<br />Produktionsphase<br />Nutzungsphase<br />End of Life<br />37<br />37<br />
  94. 94. Datenaufnahme bei der Sachbilanz<br />Produktion<br />38<br />
  95. 95. Lohnt sich Energieeffizienz?<br />39<br />
  96. 96. Energieeffizienz lohnt sich nicht!<br />ImmoMarktEffizienz-Studie der WU (Maier / Kaufmann, 2011):<br />Kein Zusammenhang zwischen Miete und Betriebskosten (insbesondere Heizung)<br />Daher: kein ökonomischer Anreiz für höhere Energieeffizienz nachweisbar<br />Konsequenz: Veränderung der Rahmenbedingungen bzw. Förderung als Anreiz<br />40<br />
  97. 97. Paradigmenwechsel<br />41<br />Normen &Gesetzliche Rahmenbedingungen<br />
  98. 98. Verfügbare DGNB Zertifizierungen<br />42<br />
  99. 99. DGNB Zertifizierungen in Entwicklung<br />43<br />
  100. 100. Abschließende Gedanken<br />Keine Lösung allein mit dem Neubau ohne den Bestand(Ist-Analyse, Modernisierung, Sanierung, Redevelopment, etc.)<br />Verbindung der unterschiedlichen Interessen und Aufgabengebiete, wie Stadtplanung, Regionalentwicklungoder Projektentwicklung<br />Gelebte Lebenszyklusbetrachtung mit Lösung der Interdependenz-Problematik / der Brüche<br />(Partnerschaftliches) Vorgehen (Wettbewerbe, Integrale Planung und Monitoring bzw. Controlling etc.)<br />Nachhaltige Tourismusimmobilien sind zertifizierbar!<br />44<br />
  101. 101. Referat in drei Akten<br />Prolog<br />Hauptstück<br />Epilog<br />Agenda<br />45<br />
  102. 102. Strategische Konzeption<br />46<br />2010<br />2012<br />2011<br />
  103. 103. Wir wollen nicht Verzicht lehren, sondern Gewinn ermöglichen.Uns geht es nicht um Beschränkungsondern um Verantwortung. Nicht um Gängelungsondern um Freiheit.Wir wollen lustvoll bauen, bewirtschaften und leben.<br />
  104. 104. LUST aufMEHR…<br />Österreichische Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft (ÖGNI)<br />Pillweinstr. 48<br />4020 Linz<br />E-Mail office@ogni.at<br />Internet www.ogni.at<br />

×