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Generationen im kulturleben vortrag dr. s. keuchel fnf
 

Generationen im kulturleben vortrag dr. s. keuchel fnf

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Prof. Dr. Susanne Keuchel stellt die Ergebnisse der drei empirischen Forschungen "Kulturbarometer" vor. Der Schwerpunkt liegt auf Musik und den Zielgruppen, die Veranstalter erreichen können.

Prof. Dr. Susanne Keuchel stellt die Ergebnisse der drei empirischen Forschungen "Kulturbarometer" vor. Der Schwerpunkt liegt auf Musik und den Zielgruppen, die Veranstalter erreichen können.

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    Generationen im kulturleben vortrag dr. s. keuchel fnf Generationen im kulturleben vortrag dr. s. keuchel fnf Presentation Transcript

    • Generationen im Kulturleben – Stand der empirischen Forschung, Chancen, Strategien Mit Fokus auf die "Alten", die "Jungen" und Migration Prof. Dr. Susanne Keuchel / Zentrum für Kulturforschung (ZfKf ) 11.06.10 Zentrum für Kulturforschung / Susanne Keuchel
    • 11.06.10 Zentrum für Kulturforschung / Susanne Keuchel 1. Jugend-KulturBarometer (2004) Bundesweite Jugendumfrage der 14- bis 24-Jährigen Stichprobengröße: n = 2.625 Gefördert vom BMBF, Kunststiftung NRW, Stiftung Niedersachsen Sparkassen-Kulturfonds KulturBarometer 50+ (2007) Bundesweite Umfrage der 50-Jährigen und Älteren Stichprobengröße: n = 2.000 Gefördert vom BMBF 1. bis 8. KulturBarometer (letztes 2005) Bundesweite Bevölkerungsumfragen (neue und alte Bundesländer) Stichprobengröße: n = 2000 bis 2.500 (ab 14 Jahre) Gefördert vom BMBF u. wechselnden Partnern aus dem Kulturleben Basis: Zur Datenlage Repräsentative Nichtnutzer- bzw. Bevölkerungsumfragen
    • 11.06.10 Zentrum für Kulturforschung / Susanne Keuchel 11.06.10 Zentrum für Kulturforschung / Susanne Keuchel Warum ein Fokus auf die "Jungen" , "Alten" und "Migranten"?
    • 11.06.10 Zentrum für Kulturforschung/ Susanne Keuchel Prognosen zur Altersstruktur Zusammengestellt nach United Nations Population Division
    • 11.06.10 Zentrum für Kulturforschung / Dr. Susanne Keuchel Menschen mit Migrationshintergrund Im Jahr 2007 differenziert nach Altersgruppen (Nach Stat. Bundesamt)
    • 11.06.10 Zentrum für Kulturforschung / Susanne Keuchel 11.06.10 Zentrum für Kulturforschung / Susanne Keuchel Zur kulturellen Partizipation der Bevölkerung und einzelner Bevölkerungsgruppen Fokus: "Junge" "Alte" Junge Migranten
    • 11.06.10 Zentrum für Kulturforschung / Susanne Keuchel Interesse am Kulturgeschehen Bei unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen
    • 11.06.10 Zentrum für Kulturforschung / Susanne Keuchel Interesse an Kultursparten Bei verschiedenen Bevölkerungsgruppen
    • 11.06.10 Zentrum für Kulturforschung / Susanne Keuchel Persönliche Definition von Kultur Bei verschiedenen Bevölkerungsgruppen
    • 11.06.10 Zentrum für Kulturforschung / Susanne Keuchel 11.06.10 Zentrum für Kulturforschung / Susanne Keuchel Aktuelle Bestandsaufnahme und Empfehlungen für die Zielgruppe "Jugend" Themen: ... "Jugend – eine homogene Gruppe?" "Interesse ist nicht gleich Besuch!" "Kultur als Wohlfühlfaktor o. als Bildung?"
    • 11.06.10 Zentrum für Kulturforschung / Susanne Keuchel 11.06.10 Zentrum für Kulturforschung / Susanne Keuchel Geschlechtsverteilung der jungen Leute Im Kontext kultureller Partizipation
    • Schulbildung der jungen Leute im Kontext der kulturellen Bildung 11.06.10 Zentrum für Kulturforschung / Susanne Keuchel
    • Gemeinsamer Kulturbesuch mit den Eltern korreliert mit der Schulbildung der Eltern 11.06.10 Zentrum für Kulturforschung / Susanne Keuchel
    • 11.06.10 Zentrum für Kulturforschung / Susanne Keuchel 11.06.10 Zentrum für Kulturforschung / Susanne Keuchel Engagement der Schulformen Im Kontext von Kulturbesuchen
    • Beziehung zwischen Künstlerisch-kreativen und rezeptiven Erfahrungen speziell im Bereich der Musik 11.06.10 Zentrum für Kulturforschung / Susanne Keuchel 11.06.10 Zentrum für Kulturforschung / Susanne Keuchel
    • 11.06.10 Zentrum für Kulturforschung / Susanne Keuchel 11.06.10 Zentrum für Kulturforschung / Susanne Keuchel Zeitpunkt erster kultureller Erfahrungen In Beziehung zum aktuellen Kulturinteresse der jungen Leute
    • 11.06.10 Zentrum für Kulturforschung / Susanne Keuchel 11.06.10 Zentrum für Kulturforschung / Susanne Keuchel Anzahl der Multiplikatoren beim Kulturbesuch Verschiedene Begleitpersonen bzw. -institutionen
    • 11.06.10 Zentrum für Kulturforschung / Susanne Keuchel Am einfachsten zu erreichen aus dem Segment " Jugend": Weibliche, gebildete junge Menschen mit künstlerisch-kreativen Erfahrungen aus einem bildungsnahen Elternhaus! Will man weitere Gruppen innerhalb der Zielgruppe "Jugend" ansprechen, ist es nötig:
      • viele Multiplikatoren aus dem Umfeld der Zielgruppe zu erreichen: Schule, Jugendvereine, Eltern, Kindergärten etc.
      • in Jugendprojekten künstlerisch-kreative Erfahrungen zu vermitteln
      • in der Angebotsgestaltung Konzepte für unterschiedliche Alterszielgruppen des Segments zu entwickeln, die vor allem früh greifen (Kindergarten!), aber auch lebenslang begleiten!
    • 11.06.10 Zentrum für Kulturforschung / Susanne Keuchel 11.06.10 Zentrum für Kulturforschung / Susanne Keuchel Wie sieht es mit den Erwartungen der Jugend im Bereich Kunst und Kultur aus?
    • 11.06.10 Zentrum für Kulturforschung / Susanne Keuchel 11.06.10 Zentrum für Kulturforschung / Susanne Keuchel Erwartungen beim Kulturbesuch Bei jungen Leuten (14 bis 24 Jahre) und der Bevölkerung 50+
    • 11.06.10 Zentrum für Kulturforschung / Susanne Keuchel Maßnahmen für mehr Kulturpartizipation Speziell bei der jungen weniger kulturinteressierten Bevölkerung
    • 11.06.10 Zentrum für Kulturforschung / Susanne Keuchel Empfehlungen für ein jugendgerechtes Marketing:
      • "Der Unterhaltungsfaktor Kultur" muss in der Öffentlichkeitsarbeit wieder stärker vermittelt werden.
      • Junge Leuten müssen als Zielgruppe mit ihren eigenen Belangen von Kultureinrichtungen ernst genommen werden
      • Letzteres gilt auch für die Mitsprache und physische Repräsentanz in Kulturhäusern (siehe Comedyinteresse junger Migranten)
      • Kulturangebote für junge Leute dürfen nicht viel kosten!
      Fazit: Die Bindung junger Leute an Kultureinrichtungen ist personell sehr aufwendig – die Investition in den Nachwuchs also eine teure, aber notwendige Investition in den Erhalt des Kulturpublikums! Fakt des KulturBarometers 50+: 2% werden erstmals im Alter kulturell aktiv und besuchen eine Kultureinrichtung!
    • 11.06.10 Zentrum für Kulturforschung / Susanne Keuchel 11.06.10 Zentrum für Kulturforschung / Susanne Keuchel Zur kulturellen Partizipation speziell "Junger Migranten" Themen: ... "Migrant ist nicht gleich Migrant" "Interesse an den eigenen Wurzeln" "Kultur schafft Verständigung"
    • Interesse an mind. einer klass. Kultursparte Bei Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund 11.06.10 Zentrum für Kulturforschung / Susanne Keuchel
    • 11.06.10 Zentrum für Kulturforschung/ Susanne Keuchel Interesse an klassischer Hochkultur Bei 14- bis 24-Jährigen differenziert nach Schulbildung und Herkunft
    • 11.06.10 Zentrum für Kulturforschung / Susanne Keuchel Mindestens ein Elternteil mit Abitur ... Interesse an klassischer Hochkultur Bei 14- bis 24-Jährigen differenziert nach Bildung der Eltern und Herkunft
    • 11.06.10 Zentrum für Kulturforschung / Dr. Susanne Keuchel Künstlerisch-kreative Aktivitäten Bei 14- bis 24-Jährigen nach Herkunftsländern der Eltern
    • 11.06.10 Zentrum für Kulturforschung/ Susanne Keuchel Ablehnung "fremdländischer" Kunst In Beziehung zur Schulbildung und Kulturinteresse der 14- bis 24-Jährigen
    • 11.06.10 Zentrum für Kulturforschung / Dr. Susanne Keuchel Wunsch der Jugendlichen nach mehr Präsenz anderer Kulturen in Kulturangeboten
    • 11.06.10 Zentrum für Kulturforschung / Susanne Keuchel Empfehlungen für ein jugendgerechtes Marketing für Migranten:
      • Das Herkunftsland aber auch andere Faktoren, wie Schulbildung, Elternhaus etc., beeinflussen das Interesse junger Migranten am Kulturgeschehen vor Ort.
      • Es besteht bei jungen Migranten, aber auch jungen Deutschen, ein Interesse mehr über Kunst aus typischen Migrantenherkunftsländern zu erfahren.
      • Es fehlt an Akteuren und künstlerischen Vorbildern aus der ("jungen") Migrantenszene in klassischen Kulturhäusern. (siehe Comedyinteresse junger Migranten)
      • Kulturinteressierte sind offener auf beiden Seiten für Kunst aus "fremden" Kulturkreisen".
    • 11.06.10 Zentrum für Kulturforschung / Susanne Keuchel 11.06.10 Zentrum für Kulturforschung / Susanne Keuchel Aktuelle Bestandsaufnahme und Empfehlungen für die Zielgruppe "50+" Themen: ... "50+ – eine homogene Gruppe?" "Gibt es altersspezifische Rollenmodelle" "Kultur als "Kitt" einer Gesellschaft?"
    • 11.06.10 Zentrum für Kulturforschung / Susanne Keuchel Interesse am Kulturgeschehen In der "Generation" 50+ und der Bevölkerung insgesamt
    • 11.06.10 Zentrum für Kulturforschung / Susanne Keuchel 11.06.10 Zentrum für Kulturforschung/ Susanne Keuchel ZfKf / GfK 1999 Top Ten der Hinderungsgründe Für kulturelle Partizipation im Alter (mind. 40% Zustimmung)
    • 11.06.10 Zentrum für Kulturforschung / Susanne Keuchel
      • Maßnahmen für mehr kulturelle Partizipation
      • Im Alter (Auswahl)
        • Teilgruppen der Bevölkerung 50+ sind auf Ermäßigungen bei Eintritts-geldern oder Erlass im Zuge ehrenamtlichen Engagement angewiesen.
        • I n Bewerbung eher jugendorientierter Kulturangebote sollte in Bild-botschaften auch die ältere Generation stärker eingebunden werden.
        • Angebote für 80+ in Wohnortnähe gewährleisten, z.B. von Schließung bedrohte Stadtteilbibliotheken umfunktionieren zu kulturellen Zentren
        • Mehr Service für Frauen und Alleinstehende im Hinblick auf den Nachhauseweg schaffen, z.B. durch Organisation von Sammeltaxis
        • Mehr Kontaktbörsen schaffen für kulturell Gleichgesinnte, um gemeinschaftliche Kulturbesuche ermöglichen zu können.
        • Mehr Angebote entwickeln für "Nichtkenner" von Kunst und Kultur, die einen ersten Einblick ermöglichen, hier z.B. auch DVD’s und Kurse von Kultureinrichtungen.
    • 11.06.10 Zentrum für Kulturforschung / Susanne Keuchel Besuch von ausgewählten Konzerten In den letzten drei Jahren in der Bevölkerung 50+ nach Alter differenziert
    • 11.06.10 Zentrum für Kulturforschung / Susanne Keuchel Typologie der Kulturaktivisten im Alter In der Bevölkerung 50+ Erlebnisorientierte Aktive Kulturell Aktive Passive Ältere am ehesten ... (50- bis 59 Jahre) (60- bis 69 Jahre) (70 Jahre u. älter)
    • 11.06.10 Zentrum für Kulturforschung / Susanne Keuchel Erlebnisorientierte Aktive In der Bevölkerung 50+ am ehesten ... (50- bis 59 Jahre)
      • Soziodemographische Merkmale
      • Höhere Schulabschlüsse
      • Weniger Kinder /Enkelkinder Höhere Scheidungsrate
      • Voll im Berufsleben stehend
      • Unabhängige Wohnverhältnisse
      • Mehr Singles
      • Offen für (Weiter-) Bildung
      • Umgang mit Neuen Medien
      • Kulturelle Aktivität
      • Klassische Kulturinteressen
      • Zunehmend jedoch auch offen für neuere Kunstrichtungen, jugendkulturelle Angebote u. Formate, wie Musicals, Popmusik oder Events
      • Tendenziell spontaner u. mobiler
      • Bindeglied für eine Umorientierung der Kultureinrichtungen hin zu den Bedürfnissen eines jungen Zielpublikums
    • 11.06.10 Zentrum für Kulturforschung / Susanne Keuchel Kulturell Aktive In der Bevölkerung 50+ am ehesten ... (60- bis 69 Jahre)
      • Soziodemographische Merkmale
      • Eher "Erlebnisorientiert" als "Passive Ältere"
      • Aber stärkere familiäre Bindung
      • Kulturelle Aktivität
      • Klassische Kulturinteressen
      • Traditionelle Inhalte und Angebotsformate
      • Kulturell sehr aktiv u. mobil
      • Eher organisiert in Vereinen
    • 11.06.10 Zentrum für Kulturforschung / Susanne Keuchel Passive Ältere In der Bevölkerung 50+ am ehesten ... (70 Jahre u. älter)
      • Soziodemographische Merkmale
      • Niedrige Schulabschlüsse
      • Mehr Verwitwete (altersbedingter Wegfall von Freunden)
      • Gesundheitliche Einschränkungen
      • Zunahme betreuter Wohnverhältnisse
      • Wenig Interesse für Weiterbildung
      • Kein Umgang mit Neuen Medien
      • Wenig Umgang mit jungen Menschen (Enkel oft wegen beruflicher Flexibilität in entfernten Städten lebend)
      • Kulturelle Aktivität
      • Vielfach gesundheitlich in der kulturellen Teilhabe eingeschränkt
      • Bevorzugt langfristige Planung, Angebote in Wohnort- und Stadtteilnähe sowie traditionelle Angebotsformate
    • 11.06.10 Zentrum für Kulturforschung / Susanne Keuchel
      • Auswirkungen des soziodemografischen Wandels ohne konkrete Maßnahmen von Seiten der Kulturakteure u. -politik:
      • Ein Drittel der "Alten" geht verloren, wobei diese Gruppe im Rahmen des soziodemografischen Wandels kontinuierlich größer wird.
      • Das Publikum von Morgen interessiert sich nicht mehr für klassische Kunst und dem kulturellen Erbe
      • Ein Teil des künftigen Drittels in der Bevölkerung mit Migrationshintergrund interessiert sich grundsätzlich nicht für Kunst des europäischen Kulturkreises. …
    • 11.06.10 Zentrum für Kulturforschung / Susanne Keuchel Neben der Vor- und Fürsorge um das "eigene Publikum" kann eine kulturelle Bürgernähe auch den Wandel der Gesellschaft aktiv mit beeinflussen ... Ein Beispiel: Kulturelle Partizipation fördert gesellschaftliche Partizipation im Alter
    • 11.06.10 Zentrum für Kulturforschung / Susanne Keuchel 11.06.10 Zentrum für Kulturforschung/ Susanne Keuchel Einstellung zum "Lebenslangen Lernen" Bei Hauptschulabsolventen 50+ differenziert nach Kulturinteresse 65% mit niedriger Schulbildung (max. Hauptschulabschluss)
    • 11.06.10 Zentrum für Kulturforschung / Susanne Keuchel Fazit Zur kulturellen u. gesellschaftlichen Partizipation Kulturelle Partizipation ist eine sehr intensive Form der gesellschaftlichen Partizipation, die in Zusammenhang mit vielen weiteren gesellschaftlichen Aktivitäten und der Bereitschaft zum lebenslangen Lernen steht. Damit birgt Kulturelle Bildung ein Potential "Junge", "Alte", "Migranten", "bildungsferne" wie "bildungsnahe" Bevölkerungsgruppen durch gezielte Angebote (wieder) stärker für gesellschaftliche Prozesse zu aktivieren und durch intergenerative wie interkulturelle Ansätze in die Gesellschaft einzubinden.
    • Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit 11.06.10 Zentrum für Kulturforschung / Susanne Keuchel Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!