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Das neue BDSG und seine Folgen




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Willkommen beim Vortrag:


   So erhalten Sie erfolgreich Ihre
Opt-ins - auch nach der BDSG-Novelle

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War das wirklich so schlimm?




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War das wirklich so schlimm?




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War das wirklich so schlimm?




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Rechtsgrundlagen des Direktmarketing

                           Rechtsgrundlagen
                                   Kanal...
Überblick BDSG-Novellen
  BDSG-Novelle I – Auskunfteien und Scoring
    tritt am 01.04.2010 in Kraft
    Inhalt: Tätigkeit...
Paradigmenwechsel: Vom Opt-out zum Opt-in
   Grundsystematik altes BDSG:
                  Datenverarbeitungen und -nutzun...
Vom Opt-out zum Opt-in




                   Schriftliche

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Ausnahmen vom Opt-in-Prinzip
  Bewerbung eigener Angebote:
    gegenüber Bestandskunden / Interessenten:
     • mit Listen...
Ausnahmen vom Opt-in-Prinzip
    mit Listendaten aus allgemein zugänglichen Verzeich-
    nissen:
     • allgemein zugängl...
Ausnahmen vom Opt-in-Prinzip
  B2B-Werbung:
    mit Listendaten, auch von Ansprechpartnern in Unterneh-
    men, z. B. Lei...
Ausnahmen vom Opt-in-Prinzip
  Übermittlung von Listendaten an Dritte für Werbezwecke:
    Transparenz von Datenquelle und...
Ausnahmen vom Opt-in-Prinzip
  Werbung für fremde Angebote:
    Datennutzung zur Bewerbung fremder Angebote,
    insbesond...
Anforderungen an Opt-ins
  spezifische neue Anforderungen an vorherige Einwilligun-
  gen (Opt-ins) für Werbezwecke (§ 28 ...
Anforderungen an Opt-ins
    Koppelungsverbot: marktbeherrschende Unternehmen
    dürfen Vertragsabschluss nicht von Einwi...
Ist das die Zukunft des Dialogmarketings?




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BtB-Beispiele




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Messe-Eintrittskarte




Folie 19 • 19. November 2009
Wert-Schecks für Responseanreiz/Kundenbindung




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Druck-Dienstleister (1)




Folie 21 • 19. November 2009
Microsoft-Partner auf der CRm-expo




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BtC-Beispiele




Folie 23 • 19. November 2009
EVF- Gewinnspiel




Folie 24 • 19. November 2009
DAB-Bank Kundengewinnung




Folie 25 • 19. November 2009
Neckermann – Coupon-Katalog




Folie 26 • 19. November 2009
Abo-Gewinnung




Folie 27 • 19. November 2009
Dialog-Kampagne: Initial-Mailing


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      ing
  Mail
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Beispiel-Kampagnen
  Stapeles/3 M-Produktenführung:
  www.buerotipps.org/sina_meschbach


  Cicero Abo-Gewinnung
  www.wah...
Neukunden-Telefonat
  Sie erhalten einen Anruf eines Bestellers, der bisher nicht in
  der Datenbank registriert war.
  Si...
Stamm-Kunde
  Sie haben von einem Stammkunde die postalische (ohne Opt-
  in) und E-Mail-Adresse (inkl. Opt-In)
  Sie möch...
Ehemaliger Kunde
  Sie haben von einem ehemaligen Kunden (Abo storniert oder
  schon länger als 12 Monate nicht bestellt) ...
Folie 33 • 19. November 2009
Abschlussvideo
  Loriot – Schmidt




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 Rechtsanwalt und                   ...
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BDSG : Alterian Kleiner Commundia 091119

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  1. 1. Das neue BDSG und seine Folgen Folie 1 • 19. November 2009
  2. 2. Willkommen beim Vortrag: So erhalten Sie erfolgreich Ihre Opt-ins - auch nach der BDSG-Novelle Ihre Referenten: Folie 2 • 19. November 2009 Dr. Markus Klinger – Kleiner Rechtsanwälte und Georg Blum - CommunDia
  3. 3. War das wirklich so schlimm? Folie 3 • 19. November 2009
  4. 4. War das wirklich so schlimm? Folie 4 • 19. November 2009
  5. 5. War das wirklich so schlimm? Folie 5 • 19. November 2009
  6. 6. Rechtsgrundlagen des Direktmarketing Rechtsgrundlagen Kanal Adress- und (Post, Telefon, Botschaft Kundendaten Telefax etc.) datenschutzrechtliche wettbewerbsrechtliche inhaltliche Anforderungen Anforderungen Anforderungen Bundesdatenschutzgesetz § 7 UWG, BGB, TMG, (BDSG), Telemediengesetz TKG etc. UWG, UrhG Folie 6 • 19. November 2009 (TMG) etc. etc.
  7. 7. Überblick BDSG-Novellen BDSG-Novelle I – Auskunfteien und Scoring tritt am 01.04.2010 in Kraft Inhalt: Tätigkeit von Auskunfteien, z. B. Schufa, und Sco- ring-Verfahren, insbesondere Kredit-Scoring-Verfahren; sog. Werbescoring wohl nicht erfasst BDSG-Novelle III – Umsetzung Verbraucherkreditrichtlinie tritt am 11.06.2010 in Kraft; Inhalt: Prüfung Kreditwürdig- keit bei Verbraucherdarlehen Folie 7 • 19. November 2009 BDSG-Novelle II – Datenhandel ist im Wesentlichen am 01.09.2009 in Kraft getreten Inhalt: u.a. Datenverwendung für Adresshandel / Werbung
  8. 8. Paradigmenwechsel: Vom Opt-out zum Opt-in Grundsystematik altes BDSG: Datenverarbeitungen und -nutzungen zu Werbezwecken zulässig, wenn alternativ (§§ 4 Abs. 1, 28 Abs. 4 BDSG) gesetzlicher Erlaubnistatbestand, solange Einwilligung (Opt-in) kein Widerspruch (Opt-out-Prinzip) Grundsystematik neues BDSG: Datenverarbeitungen und -nutzungen zu Werbezwecken nur noch zulässig, wenn Folie 8 • 19. November 2009 (§ 28 Abs. 3 BDSG n.F.) Grundsatz: Ausnahme: Einwilligung (Opt-in-Prinzip) „Listendatenprivileg“ in fünf Fällen
  9. 9. Vom Opt-out zum Opt-in Schriftliche Out Folie 9 • 19. November 2009
  10. 10. Ausnahmen vom Opt-in-Prinzip Bewerbung eigener Angebote: gegenüber Bestandskunden / Interessenten: • mit Listendaten: Zugehörigkeit zu einer bestimmten Personengruppe, Berufs-, Branchen- oder Geschäfts- bezeichnung, Name, Titel, akademischer Grad, An- schrift und Geburtsjahr • Listendaten zuvor mit Hinweis auf Werbewiderspruchs- recht im Rahmen eines Vertrags oder vertragsähnli- chen Verhältnisses, z. B. Gewinnspiel, erhoben Bestandskunden- / Interessentendaten Folie 10 • 19. November 2009 • Hinzuspeicherung weiterer rechtmäßig erhobener Daten, z. B. zu Selektionszwecken, möglich • keine entgegenstehenden schutzwürdigen Interessen
  11. 11. Ausnahmen vom Opt-in-Prinzip mit Listendaten aus allgemein zugänglichen Verzeich- nissen: • allgemein zugängliche Verzeichnisse: – öffentliche Adress-, Rufnummern-, Branchen- oder ver- gleichbare Verzeichnisse – können entgeltlich sein – wird zur Entstehung neuer Adressverzeichnisse führen • Hinzuspeicherung weiterer rechtmäßig erhobener Daten möglich Folie 11 • 19. November 2009 • keine entgegenstehenden schutzwürdigen Interessen
  12. 12. Ausnahmen vom Opt-in-Prinzip B2B-Werbung: mit Listendaten, auch von Ansprechpartnern in Unterneh- men, z. B. Leiter Einkauf, gegenüber „beruflich Tätigen“ unter deren Geschäftsadresse Hinzuspeicherung weiterer Daten nicht vorgesehen keine entgegenstehenden schutzwürdigen Interessen Spendenwerbung: steuerbegünstigte Organisationen, z. B. gemeinnützige Organisationen oder Parteien, mit Listendaten zu Folie 12 • 19. November 2009 Zwecken der Spendenwerbung Hinzuspeicherung weiterer Daten nicht vorgesehen keine entgegenstehenden schutzwürdigen Interessen
  13. 13. Ausnahmen vom Opt-in-Prinzip Übermittlung von Listendaten an Dritte für Werbezwecke: Transparenz von Datenquelle und -übermittlungsweg: • in jeder Werbeaussendung des Dritten muss Her- kunft der Daten, d. h. das erstmals erhebende Unter- nehmen, eindeutig (im Klartext) ausgewiesen sein • ab 01.04.2010 ist jede Datenübermittlung mit Her- kunft der Daten und Empfänger für zwei Jahre zu speichern keine entgegenstehenden schutzwürdigen Interessen Folie 13 • 19. November 2009 postalische Neukundengewinnung mit gekauften Adress- listen und Datenübermittlung in Konzernen bleibt möglich Anwendbarkeit auf Listbroking / Lettershop-Verfahren?
  14. 14. Ausnahmen vom Opt-in-Prinzip Werbung für fremde Angebote: Datennutzung zur Bewerbung fremder Angebote, insbesondere für Beipack- und Empfehlungswerbung Transparenz der Datenquelle: in jeder Werbeaussen- dung muss die für die Datennutzung verantwortliche Stelle eindeutig (im Klartext) erkennbar sein Anwendbarkeit auf Listbroking / Lettershop-Verfahren? keine Beschränkung auf Listendaten? Folie 14 • 19. November 2009 entgegenstehende schutzwürdige Interessen unerheblich?
  15. 15. Anforderungen an Opt-ins spezifische neue Anforderungen an vorherige Einwilligun- gen (Opt-ins) für Werbezwecke (§ 28 Abs. 3a/b BDSG n.F.): schriftlich (eigenhändige Unterschrift) oder elektronisch (wenn protokolliert sowie jederzeit abruf- und widerrufbar) ansonsten (z. B. bei mündlicher Einwilligung): schriftli- che Bestätigung erforderlich im Rahmen von AGB oder zusammen mit anderen Erklä- rungen schriftlich erteilte Opt-ins: • postalische Werbung: deutliche drucktechnische Her- Folie 15 • 19. November 2009 vorhebung • elektronische Werbung (E-Mail, Telefon etc.): geson- derte Unterschrift / Ankreuzkästchen (Payback-Urteil)
  16. 16. Anforderungen an Opt-ins Koppelungsverbot: marktbeherrschende Unternehmen dürfen Vertragsabschluss nicht von Einwilligung abhängig machen bereits geltende strenge Anforderungen an Opt-ins: informierte Einwilligung: vorherige Aufklärung: wer verarbeitet wie welche Daten für welche Zwecke? bewusste, eindeutige und freiwillige Erteilung hinreichende Verständlichkeit der Einwilligung hinreichende Bestimmtheit der Einwilligung: (möglichst) Folie 16 • 19. November 2009 konkrete sachliche und persönliche Reichweite keine Generaleinwilligung, z. B. „Ich bin einverstanden, dass ich über interessante Angebote - auch durch Dritte und Partnerunternehmen - informiert werde.“
  17. 17. Ist das die Zukunft des Dialogmarketings? Folie 17 • 19. November 2009
  18. 18. BtB-Beispiele Folie 18 • 19. November 2009
  19. 19. Messe-Eintrittskarte Folie 19 • 19. November 2009
  20. 20. Wert-Schecks für Responseanreiz/Kundenbindung Folie 20 • 19. November 2009
  21. 21. Druck-Dienstleister (1) Folie 21 • 19. November 2009
  22. 22. Microsoft-Partner auf der CRm-expo Folie 22 • 19. November 2009
  23. 23. BtC-Beispiele Folie 23 • 19. November 2009
  24. 24. EVF- Gewinnspiel Folie 24 • 19. November 2009
  25. 25. DAB-Bank Kundengewinnung Folie 25 • 19. November 2009
  26. 26. Neckermann – Coupon-Katalog Folie 26 • 19. November 2009
  27. 27. Abo-Gewinnung Folie 27 • 19. November 2009
  28. 28. Dialog-Kampagne: Initial-Mailing piel beis ing Mail Unter www.Ihre-Firma.de/ MaxMustermann finden Sie ein spannendes Angebot Folie 28 • 19. November 2009 http://www.Ihre-Firma.de/MaxMustermann http://www.Ihre-Firma.de/MaxMustermann
  29. 29. Beispiel-Kampagnen Stapeles/3 M-Produktenführung: www.buerotipps.org/sina_meschbach Cicero Abo-Gewinnung www.wahlen09.info/georg-blum Folie 29 • 19. November 2009
  30. 30. Neukunden-Telefonat Sie erhalten einen Anruf eines Bestellers, der bisher nicht in der Datenbank registriert war. Sie nehmen die Bestellung auf. Er wird somit zum Neukunden. Sie möchten ihn zukünftig kontaktieren. Was ist zu tun? Folie 30 • 19. November 2009
  31. 31. Stamm-Kunde Sie haben von einem Stammkunde die postalische (ohne Opt- in) und E-Mail-Adresse (inkl. Opt-In) Sie möchten ihn auch in Zukunft immer wieder schriftlich kontaktieren. Was ist zu tun? Bis wann? Folie 31 • 19. November 2009
  32. 32. Ehemaliger Kunde Sie haben von einem ehemaligen Kunden (Abo storniert oder schon länger als 12 Monate nicht bestellt) die postalische (ohne Opt-in) und E-Mail-Adresse (inkl. Opt-In) und die Telefonnummer (ohne Opt-in) Sie möchten ihn telefonisch kontaktieren. Was ist zu tun? Bis wann? Folie 32 • 19. November 2009
  33. 33. Folie 33 • 19. November 2009
  34. 34. Abschlussvideo Loriot – Schmidt Folie 34 • 19. November 2009 http://www.youtube.com/watch?v=5lX3150SuZ4
  35. 35. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Dr. Markus Klinger Georg Blum Rechtsanwalt und Geschäftsführer Fachanwalt für IT-Recht Alexanderstraße 3 Martinstr. 52 70184 Stuttgart 73061 Ebersbach Telefon: (07 11) 601 708-14 07163/5363-10 E-Mail: mklinger@kleiner-law.com Blum@CommunDia.de Folie 35 • 19. November 2009 www.kleiner-law.com/do-marketing www.CommunDia.de
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