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    Energiegenossenschaften. burghard flieger Energiegenossenschaften. burghard flieger Presentation Transcript

    • Energiegenossenschaften gründen Voller Energie Dr. Burghard Flieger, innova eG Projektbüro Freiburg, Erwinstrasse 29, 79102 Freiburg, Tel. 0761/709023 genossenschaft@t-online.de , www-innova-eg.de
    • innova eG KurzvorstellungEntwicklungspartnerschaft fürSelbsthilfegenossenschaften  Die innova eG ist ein bundesweit agierender genossenschaft- licher Zusammenschluss von Organisationen mit Hauptsitz in Leipzig. Schwerpunkte ihrer Aktivitäten liegen gegenwärtig in den neuen Bundesländern in Sachsen, in Nordrhein-Westfalen und zunehmen in Baden-Württemberg.  innova initiiert und begleitet neue Genossenschaftsformen. Beispielsweise entwickelt und unterstützt sie Modelle dauerhafter Beschäftigung für sozial Benachteiligte. Im Mittelpunkt stehen Qualifizierungsmaßnahmen sowie Beratungen und Expertisen.
    • Persönliche Erfahrungen Vorstellung Dr. Burghard Flieger, Volkswirt und Soziologe, Sitz in Freiburg Seit über 25 Jahre beratend, lehrend, publizierend im Genossen- schaftssektor tätig Vorstand und wissenschaftlicher Leiter innova eG Zahlreiche Veröffentlichungen mit Schwerpunkten im Bereich Produktiv-, Sozial- und seit neuem Energiegenossenschaften Berufliche Verbindung zu vielen Genossenschaften, bspw.: Zimmerei Grünspecht in Freiburg, Ökostromanbieter greenpeace engergy eG in Hamburg, Solar-Bürger-Genossenschaft eG in Bürstadt, Energie in Bürgerhand eG in Freiburg, Erzeuger- Verbaucher-Genossenschaft TAGWERK in Dorfen, Dozent für Sozialwirtschaft, Sozialmanagement und Betriebs- wirtschaftslehre an Fachhochschulen in Freiburg und München.
    • Folgen der ZukunftsentscheidungGlobalisierung Mit der fortschreitenden Globalisierung findet eine un- mittelbare kommunale bzw. regionale Wertschöpfung oft nur noch in sehr unzulänglicher Weise statt. Dies geht einher mit dem Wegfall von Möglichkeiten und Instru- menten zur Gestaltung des lokalen Sozialraums und zur Steuerung sozialräumlicher Entwicklung. Hier stellt sich die Frage „Wie wollen wir uns zukünftig organisieren, als Orte mit gewachsenen Traditionen, basierend auf gemeinschaftlicher Infrastruktur und Selbstverwaltung oder durchprivatisiert?“
    • Wichtige Alternative: Nutzerverpflichtungdie Genossenschaft  Um den mit der Globalisierung verbundenen Folgen aus der Vernachlässigung des Gemeinwesens und der damit oft verbun- denen einer sozial- und klimaverantwortungslosen Energiever- sorgung entgegenzuwirken, ist es erforderlich, weit mehr als bisher, alle Formen des Wirtschaftens im Quartier (lokale Ökonomie) und die vielfältigen Formen der Selbstorganisation aufzuwerten.  Die einzige wirklich Alternative zur gemeinwesenverantwort- lichen staatlichen Organisation der Energieversorgung ist eine privatrechtliche Unternehmung: die Genossenschaft, sowohl die Energieerzeugungs- als auch die Verbrauchergenossenschaft. Sie ist gesetzlich auf die Förderung ihrer Mitglieder, Bewohner des Gemeinwesens verpflichtet. Sie muss nutzer- statt investororien- tiert handeln.
    • Energie- Energie- Aufgabenvielfalt genossenschaften Energiegenossenschaften sind Selbsthilfeorganisationen. Zweck ist die wirtschaftliche und soziale Förderung ihrer Mitglieder. Sie tun dies durch die Bündelung und Konzentration ihrer Kräf- te und die nachhaltige Tätigkeit und Wirkung ihres genossen- schaftlichen Geschäftsbetriebes meist in einem überschaubarem Raum (Regionalitätsprinzip). Ideale Organisationsformen können Energiegenossenschaften bei der Umsetzung von Klimazielen sein, verbunden mit einer Energieversorgung abgekoppelt von global geprägten Gewinn- interessen und Vermeidung jeglicher spekulativer Einflüsse sowie hohem Identifikationspotenzial der Mitglieder mit ihrem Unternehmen. Neben der Nutzerverantwortlichkeit können sie damit auch Vorreiter für mehr Umweltverantwortung sein – wenn Politik sie machen lässt – aber auch unterstützt!!
    • Neue Energie- Energie- Doppelcharaktergenossenschaften Der Doppelcharakter einer Genossenschaft beinhaltet , dass jede Genossenschaft Sozial- und Wirtschaftsorganisation zugleich ist. Dies mit positiven Konsequenzen verbunden. Als Wirtschaftsorganisation muss eine Genossenschaft wie jedes andere Unternehmen am Markt agieren: wirtschaftlich handeln. Die Mitglieder als Kapitaleigentümer haben in dieser Rolle andere Interessen, als wenn sie ihre Rolle als Beschäftigte, Anleger, Ein- zelhändler, Verbraucher oder Erzeuger ausfüllen. Letzteres erfolgt in der Sozialorganisation, in der sie ihre Interes- sen unter dem spezifischen zu fördernden Mitgliederblickwinkel und nicht als Eigentümer verfolgen. Hier spielt bei neuen Energie- genossenschaften die Beteiligung der Mitglieder an dem Ausbau der regenerativen Energie eine zentrale Rolle und damit nicht nur Wirtschaftlichkeit, sondern vor allem auch Umweltverantwortung!
    • Empowerment Warumwird aktiviert Genossenschaft? Im Unterschied zu anderen wirtschaftlichen Beteiligungsformen ist die Genossenschaftsmitgliedschaft eine direkte Beteiligung. Einflussnahme und Einflussinteresse sind dadurch leichter zu vermitteln und aufrecht zu erhalten. Analog dazu wirkt das demokratische Grundprinzip – „ein Mensch eine Stimme“: Die relative Gleichheit motiviert zu mehr Einsatz und stärkt die Identifikation mit dem Betrieb. Und was eine Genossenschaft noch auszeichnet: Sie verbindet soziale Leitbilder dauerhaft mit der wirtschaftlichen Betriebs- form. Genossenschaften stehen für Kooperation, gesellschaft- liche Verantwortung, betriebliche und zwischenbetriebliche Demokratie und vor allem gemeinschaftlicher Selbsthilfe.
    • Charakteristika von Definitions- Definitions-Genossenschaften merkmale  Das Förderungsprinzip besagt, nicht die Kapitalverwer- tung, sondern die Nutzerorientierung, die Befriedigung von Bedürfnissen der Mitglieder steht im Vordergrund.  Identitätsprinzip: Zwei Gruppen, die sich sonst am Markt gegenüberstehen wie Mieter und Vermieter oder Dienst- leistungsanbieter und –nutzer werden identisch, geben ihre „einseitige“ Rolle auf.  Demokratieprinzip: Unabhängig von der Einlage hat in der Mitgliederversammlung jedes Mitglied eine Stimme.  Solidaritätsprinzip: Zumindest in der Aufbau- und in Krisenzeiten muss auf die ausschließliche Durchsetzung der eigenen individuellen Interessen verzichtet werden. (Unbezahlte Vorleistungen / Ehrenamt).
    • Vorteile der RechtsformGenossenschaft Mit den Änderungen der Genossenschaftsgesetzesnovellierung von 2006 wird die historische Intention der genossenschaftlichen Rechtsform, einen gesetzlichen Rahmen für Menschen zur Verfügung zu stellen, die aus einer Mangelsituation zur wirt- schaftlichen Gruppenselbsthilfe greifen, gestärkt. Mangel ist in diesem Fall auch das Fehlen einer preisgünstigen und gleichzeitig klimaverträglichen Energieversorgung. Grundsätzlich kommen die Vorteile der Genossenschaft der Situ- ation von Menschen entgegen, die nicht über viel Geld verfügen. Durch ihre Eignung für Großgruppen kann eine Genossenschaft, im Gegensatz zur GmbH, viele, auch kleine Finanzierungsanteile für eine Gründung zusammentragen. Neben den NutzerInnen können Fördermitglieder Geschäftsanteile zeichnen und so die Genossenschaftsgeschicke demokratisch mitbestimmen.
    • Genossenschaften als Innovationsaufgabe Problemstellung Innovationen sind im Ergebnis neuartige Produkte oder Verfahren, die sich gegenüber dem vorangegangenen Zustand merklich unter- scheiden. Verschiedene Definitionen von Innovation haben die Ge- meinsamkeit, dass es sich um eine Neuheit oder (Er-)Neuerung handelt, die eingeführt und institutionalisiert wird bzw. werden soll. Innovationen stellen somit für die beteiligten Menschen einen Ein- griff in gewohnte Strukturen und Abläufe dar. Neue Energiegenossenschaftsgründungen können eindeutig als Innovationen bezeichnet werden. Hier werden von gegenwärtigen Unternehmensstrukturen abweichende Formen der Kooperation und Zusammenarbeit genutzt. Gleichzeitig sind Geschäftsideen und deren spezifische Ausrichtung weiterzuentwickeln, damit sich Form und Inhalt miteinander erfolgsträchtig verbinden.
    • Energiebeteiligungsgenossenschaft Spannender neuer Ansatz Energie in Bürgerhand eG Merzhauserstraße 177 79100 Freiburg Tel. +49.(0)761 2088830 Fax. +49.(0)761 3690420 info@energie-in-buergerhand.de www.energie-in-buergerhand.de
    • Zukunftsweisende Entstehung Energiewirtschaft Die Genossenschaft „Energie in Bürgerhand“ wurde gegründet am 09.04.2009, um mit vielen anderen die Idee einer ökologischen und zukunftsweisenden Energiewirtschaft zu verwirklichen. Durch das Prinzip „ein Mensch eine Stimme“ ist ausgeschlossen, dass sich Investmentgesellschaften einkaufen können, um die Ziele der Genossenschaft in ihrem eigenem Interesse zu beeinflussen. Viele der GründerInnen wickeln seit Jahren erfolgreich Projekte im Umwelt- und Energiesektor ab. Besonders bekannt sind der Solararchitekt Rolf Disch vom Büro und Michael Sladek, von den Elektrizitätswerken Schönau. Diese betreiben das Stromnetz in Schönau und versorgen bundesweit über 100.000 NutzerInnen mit grünem Strom. Sladek ist Aufsichtsratsvorsitzender der EiB.
    • GenossenschaftlicherFörderauftrag Mitgliedernutzen ergänzend zur Gewinnausschüttung  Ausstieg aus der Atomenergie  Organisation von Bürgerbeteiligung  Dezentrale, klimaverantwortliche Energieversorgung  Organisation lokaler Wertschöpfung
    • Finanzielle Eingänge und Zusagen Entwicklung Treuhandkonto
    • ZusagenundEinzahlungenStandEnde2010 Circa 30.000.000,00 € von über 5.000 BürgerInnen
    • Unternehmensgegenstand bzw.Geschäftszweck Energie in Bürgerhand eG  Beteiligungen an Stadtwerken und Stadtwerkeverbünden  Entwickeln und Betreiben dezentraler klimafreundlicher Kraftwerke  Betreuung von Partizipations- und Beteiligungskonzepten im Energiesektor durch Festigung lokaler Wertschöpfungs- partnerschaften mit den Kunden vor Ort
    • Sicherung der DeckungsbeiträgeWirtschaftlichkeit  Dividenden aus Beteiligungen  Verkauf von Energie (Wärme, Strom) aus den lokalen Kraftwerken (EEG)  Erlöse aus Beteiligungskonzepten (Beratung und Umsetzung)
    • Strategische Vorteile derStadtwerke Nutzen der Beteiligungspartner  Alleinstellungsmerkmal durch Konzeptumsetzung mit aktiver Bürgerbeteiligung  Langfristige, ausgeprägte Kundenbindung über konsequente Beteiligung  Bundesweiter Wettbewerbsvorsprung durch Glaubwürdigkeit  Zugang zu Kellern und Dächern der Kunden durch Vertrauen  Entwicklungsvorsprung bei zukunftsträchtigen Energiekonzep- ten durch Dezentralität, Bürgernähe und Umweltfreundlichkeit  Erweiterte Handlungsspielräume für die neuen Herausforderun- gen des Energiemarktes durch verbesserte Absicherung der eigenen Absatzmärkte  Steuerung des Beteiligungsinteresses von Bürgern über eine eigenständige Wirtschaftsorganisation
    • Begleitende Schritte bei Kooperations- Kooperations-einer Beteiligung entwicklung  Analyse der Ergebnisse durchgeführter oder durchzu- führender Due-Diligence-Prüfungen (Wertgutachten)  Ausarbeiten eines gemeinsamen Letter of Intent  Werbung bei den Bürgern der Region für eine Beteiligung  Ausarbeiten eines Strategiekonzepts „Bürger- Energiekonsens“  Konkretisierung der Bürgerbeteiligung vor Ort durch „Regionale Energiebeiräte“  Unterstützung anstehender Veränderungsprozesse durch engen, auf wechselseitiger Wertschätzung und Vertrauen aufbauenden Kontakt zu den Menschen
    • Zukunftsweisende Angebot an Energiewirtschaft Gemeinden Angebot 1: Die unkomplizierteste Form der Unterstützung ist die Beratung und Begleitung bei der Entwicklung einer eigen- ständigen Energiegenossenschaftsgründung mit Finanzierungs- überbrückung durch die EiB. Angebot 2: Erfahrungen zu den Schwierigkeiten und der Vorge- hensweise liegen bereits vor zu dem Ansatz wie in gegenwärtig in Jena angegangen wird: die Beteiligung an einem Stadtwerk durch Rückkauf einet „Fremdbeteiligung“, in der Regel eines der großen Energiekonzerne verbunden mit der Umsetzung einer Bürgerbeteiligung der EnergienutzerInnen des betreffenden Stadtwerks.
    • Zukunftsweisende Entstehung Energiewirtschaft Angebot 3: Vorgespräche laufen gerade in verschiedenen Kommu- nen ohne eigene Stadtwerke bei auslaufenden Konzessionsverträ- gen über eine Rekommunalisierung bei fehlenden Strukturen und Ressourcen vor Ort. Hierfür wird gerade eine strategische Partnerschaft „geschmiedet“. Voraussetzung: Für den wirtschaftlichen Betrieb eines Netzes über eine eigenständige Betriebsstätte vor Ort wird eine Mindestgröße von 25.000 Einwohnern als erforderlich angesehen. Für die Errich- tung einer eigenständigen Netzgesellschaft ist etwa eine Mindest- größe von 40.000 Einwohnern erforderlich. Gegebenenfalls sind auch kleinere Größen wirtschaftlich zu betreiben, wenn neben dem Stromnetz auch das Gasnetz und die öffentliche Beleuchtung betrieben werden können.
    • Zukunftsweisende Selbstverständnis Energiewirtschaft Modulare Struktur: Wie die Angebote für Kommunen aussehen können, befindet sich noch im Abstimmungsprozess. Klar ist eine Dreiteilung, ohne dass diese drei Teile teilweise oder vollständig genutzt werden müssen. Partner sind Alliander und die EWS Schönau. Beide verstehen sich wie die Energie in Bürgerhand als Partner der Kommunen zur Rekommunalisierung der Netze zwecks Stärkung der kommunalen Selbstbestimmung und Ausstieg aus der Atomenergie. Dazu gehört die Unterstützung der Schaffung von lokaler Wertschöpfung durch Betriebsstätten vor Ort.
    • Zukunftsweisende Partner Energiewirtschaft Die Energie in Bürgerhand eG bietet Eigenkapital zum Rückkauf des Netzes und den Aufbau einer kommunalen Energieversorgung. Da dies Bürgerkapital ist, solle damit auch immer ein Konzept der nicht nur finanziellen Beteiligung, sondern der Mitwirkung der Bürger vor Ort verbunden sein (Beirat, Aufsichtsrat, Entwicklung lokales Energiekonzept). Die EWS Schönau, mittlerweile von der Trägerorganisation als Genossenschaft organisiert ist einer der glaubwürdigsten Verbrauchergenossenschaften in Deutschland hinsichtlich der Versorgung mit Ökostrom. Sie bietet ihr Wissen an zum Einkauf und zur Lieferung von Ökostrom an die Endverbraucher.
    • Zukunftsweisende Partner Energiewirtschaft Die Firma Alliander ist ein Energieunternehmen in der Hand der niederländischen Kommunen. Es betreibt ausschließlich Netze. Alliander ist interessiert an der Übernahme und Betrieb von Ener- gieversorgungsnetzen (kein Stromverkauf, keine Stromerzeugung). Sie entwickelt die Stromnetze weiter zu intelligenten Netzen für eine nachhaltige, dezentral geprägte Energieversorgung. Alliander bietet Beteiligungskapital für das Netz an und das notwendige Know-how, diese Netz für nachhaltige, dezentrale Energieversorgung zu optimieren. Wenn der Preis vertretbar ist, spielen hier die notwendigen finanziellen Mittel eine untergeord- nete Rolle.
    • Zukunftsweisende Chance Energiewirtschaft für Kommunen Wenn die Gemeinden kurz-, mittel- oder langfristig ein eigenes Stadtwerk aufbauen wollen und können, aber aus finanziellen Engpässen heraus nicht direkt einen nennenswerten Anteil des Netzes oder des Vertriebssystems übernehmen, können dafür entsprechende Kaufoptionen eingeräumt werden. Zusätzlich kann die Unterstützung für den Aufbau einer lokalen Energiegenossenschaften erfolgen, die sich auf die Errichtung und das Betreiben von Erzeugungsanlagen und damit den Aufbau lokaler Energieerzeugungsstrukturen konzentriert und deren Energie mittelfristig, wenn das EEG für die Einspeisung nicht mehr attraktiv sein sollte, über das lokale Netz vertrieben wird. Dafür können gegebenenfalls Exklusivverträge entwickelt werden.
    • GenossenschaftlichesFranchise-SystemFranchise- WeiterentwicklungFür Energiegenossenschaften könnte ein „Ökofranchising“ aufgenossenschaftlicher Basis entwickelt werden. Vorteile: Einsatz zur Verbreitung ökologischer Programme und Organisationen Steuerung und Vernetzung ähnlicher Organisationen Nicht gewinnorientierte Ausrichtung des Systemanbieters Profilierung mit dem öko-sozialen Anspruch Weiterentwicklung des Systems nutzt den Franchisenehmern Professionalisierung von Querschnittsaufgaben und Effizienz- steigerung.
    • GenossenschaftlichesFranchisesystem ChancenWeitere Argumente für die Entwicklung eines solchen öko-sozialen Franchisesystems: Kompromiss zwischen totaler lokaler Abhängigkeit und zentralisierter Kontrolle durch den Franchisegeber. Betonung der partnerschaftlichen Beziehung Verknüpfung von lokalem Know-how mit System-Know-how autonome Spielräume vor Ort bleiben weitgehend erhalten Ausgleich des Vorurteils einer „ökonomischen Unterentwick- lung“ mancher Energiegenossenschaften.
    • Konzept Bürgerenergiegenossenschaften als EnBW- EnBW-Imagearbeit 29
    • Konzept BausteineBürgerenergiegenossenschaften  Gründungshilfen durch Satzung, einfachen Berechnungs- charts für eine Photovoltaikanlage, Durchführung einer öffentlichen Gründungsveranstaltung, Lay-Out und Struktur für eine Website  Grundmuster mit Einbindung kleiner Gemeinden und möglichst des Bürgermeisters vor Ort  Verband der Baden-Württembergischen Bürgerenergie- genossenschaften als Zusammenschluss, der Qualifizierungen und Austauschmöglichkeiten bietet
    • Konzept Weser-Ems-Modell Weser-Ems-Volksbanken-EnergiegenossenschaftVolksbanken-
    • Weser-Ems-ModellWeser-Ems- Bausteine CD-ROM mit ausführlichen Gründungsunterlagen von der Satzung, über Wirtschaftlichkeitsplan, Powerpointpräsentation für Einführungsveranstaltung, Flyer- und Plakatvorlagen, Websiteaufbau etc. zum Preis von 2.000 Euro für Volksbanken Weitere Begleitung durch den jeweiligen DGRV-Genossenschafts- verband, wobei Schwerpunkte dazu beim Verband Weser-Ems und beim Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverband liegen.
    • Konzept des Bayerischer Bauernverbands bzw. der Agrokraft GmbH 33
    • Konzept BausteineFriedrich-Wilhelm Raiffeisen EnergieFriedrich- Die Agrokraft GmbH entwickelt seit circa drei Jahren ein repro- duzierbares Konzept, das sie für 5.000 Euro verkauft. Zu den wichtigsten Elementen gehört:  Anschluss an Raiffeisen und sein Genossenschaftskonzepts als traditionelles Leitbild landwirtschaftlicher Genossen- schaften  Gemeinsame Corporate Design-Elemente durch das Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Porträt und grau-gelb als Farbkombination  Partiarisches Darlehen als zentrale Finanzierungselement mit projektbezogener Vertragsgestaltung  Satzung, Sparbuch, Webesitestruktur, Berechnungs- und Verwaltungstool als weitere wichtige Bausteine
    • KonzeptSolar-Bürger-Genossenschaft eGSolar-Bürger- Sitz Solar-Bürger-Genossenschaft eG Bahnhofstraße 12, 76855 Annweiler www.Solar-Bürger-Genossenschaft.de www.solar-buerger.de info@solar-buerger.de
    • Solar-Bürger-Solar-Bürger- KonzeptgrundlageGenossenschaft eG Die Bürger-Solar-Genossenschaft eG ist in den Bereichen Planung, Erstellung und der Betrieb von Anlagen zur regenerativen Energie- erzeugung in Süddeutschland tätig. Sie sucht dafür die Standorte, projektiert die Anlagen, und stellt die Realisierung sicher. Die Mitglieder werden in der Regel zu einer Einzelanlage vor Ort geworben. Das bedeutet, ein regionaler Ansatz ist mit einem über- regional nutzbaren Konzept verbunden. Die Solar-Bürger-Genos- senschaft bietet sich entsprechend als Organisationsform bzw. Dach an, damit lokale Gruppen vor Ort ihre eigene Solaranlage errichten können.
    • Solar-Bürger-Solar-Bürger-Genossenschaft eG Projekte unter einem Dach Wenn die finanziellen und organisatorischen Möglichkeiten der Gruppe vor Ort nicht ausreichen, erfolgen Unterstützung und Querfinanzierungen von Mitgliedern aus anderen Regionen. Eine Anlage steht bisher in Bürstadt-Riedrode, eine in Darmstadt. Die Bürstädter Anlage ist auf einem Feuerwehrhaus errichtet, die Darmstädter auf einer Schule. Wichtig: Auch wenn die Anleger als neue Genossenschaftsmit- glieder jeweils im Zusammenhang mit einer neuen Anlage gewor- ben werden, sind sie immer am Gesamterfolg der Genossenschaft und nicht nur an Ausschüttung für eine einzelne Anlage beteiligt. Der Vorteil der Genossenschaft liegt somit darin die Verwaltungs- lasten der Organisation auf viele Anlagen zu verteilen.
    • KONZEPT PROJEKTENTWICKLER/INFÜR ENERGIEGENOSSENSCHAFTEN
    • Inhalte und Struktur Gestaltung Der Schwerpunkt der Qualifizierung liegt im Bereich der Gründungsvorbereitung von Energiegenossenschaften. Themen sind Gruppenentwicklung, Geschäftsideenausar- beitung, Rechtsform Genossenschaft, Wirtschaftsplan, Finanzierung sowie Mitgliedergewinnung und Genossen- schaftsmarketing. Die TeilnehmerInnen betreuen schon während der Weiter- bildung eine Energiegenossenschaftsinitiative. Das in der Weiterbildung Gelernte wird so direkt angewendet. Zukünftig sollen die Teilnehmer immer ausgeprägter eine unterstützende Begleitung erhalten, als Support bezeichnet. Dies dient auch der Weiterentwicklung bestehender Energiegenossenschaften
    • Instrumentenkastenfür Gründungen HilfsmittelFür die Qualifizierung existieren zahlreiche Materialien z.B.: Sogenannte Stopper als visuelles Gestaltungselement plus Slogan „Energiewende jetzt“ Powerpointpräsentationen Lehrstudienbriefe Mustersatzung sowie Geschäftsordnung Exceltool zur Berechnung einer Photovoltaikanlage Hilfen für die Aufstellung des quantitativen Wirtschaftsplans Umfangreiche weitere Materialien
    • Entwicklung der Supportstrukturen Zukünftige Gründerfibel Energiegenossenschaften Gestaltung Ergänzung Website energiegenossenschaften-gruenden.de mit Kommunikationsplattform Börse „Projektentwickler/in für Energiegenossenschaften“ Vernetzung der Projektentwickler/innen mit Newsletter Eintägigen Fortbildungsveranstaltungen Qualifikationserweiterung „Projektentwickler zur Bioenergie“, Eigenverbrauch, Speicherung, Contracting etc. Abklärungen Verwaltungsprogramm für Mitgliederbetreuung und Abrechungsabwicklung Einkaufskooperation bzw. Zugang zur Einkaufsorganisationen
    • Impressum:© innova eG, LeipzigKurt-Eisner-Str. 41Kurt-Eisner-04275 LeipzigTel.: 0341-6810985 0341-Fax: 0341-6811786 0341-E-Mail: burghard.flieger@innova-eg.de burghard.flieger@innova-www.innova-eg.dewww.innova-Inhalt und Entwicklung:Dr. Burghard FliegerDigitale Vervielfältigung nurmit Genehmigung der innova eG