Musikmachen mit digitalen Kommunikationsmedien

  • 1,735 views
Uploaded on

Mediale Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen, …

Mediale Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen,
Musizieren im Social Web und mit mobilen Endgeräten ||

CeBIT sounds! 2011, Matthias Krebs, Keynote am 5.3.2011 ||

Neben persönlichen Kontakten in körperlich erfahrbaren Räumen, Erlebnissen und Aktivitäten vor Ort tritt die virtuelle Welt mit einigen neuartigen und auch vielen „alten“ Möglichkeiten. Das Internet (Web 2.0) wird zur Selbstdarstellung, Partizipation, Vernetzung und Beziehungspflege genutzt. Es entstehen Schauplätze alternativer Kulturalität, die sich entlang spezifischer Ausdrucksmöglichkeiten und jugendkultureller Rituale gestalten.

  • Full Name Full Name Comment goes here.
    Are you sure you want to
    Your message goes here
    Be the first to comment
No Downloads

Views

Total Views
1,735
On Slideshare
0
From Embeds
0
Number of Embeds
2

Actions

Shares
Downloads
19
Comments
0
Likes
2

Embeds 0

No embeds

Report content

Flagged as inappropriate Flag as inappropriate
Flag as inappropriate

Select your reason for flagging this presentation as inappropriate.

Cancel
    No notes for slide

Transcript

  • 1. Musikmachen mit digitalen Kommunikationsmedien Mediale Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen Musizieren im Social Web und mit mobilen Endgeräten Matthias Krebs 05.03.2011Diese Präsentationsfolien können Sie unter www.slideshare.net/matzerak ansehen bzw. herunterladen.
  • 2. Diese Folien finden Sie unter: www.slideshare.net/matzerakIntro – Aus welcher Perspektive sehen die Jugendlichen die Medienwelt? Zusammenschnitt von Video- Eigenproduktionen von Jugendlichen Quellen: http://www.youtube.com/watch?v=uJTdcDJuw7M http://www.youtube.com/watch?v=QujE-Ux8jR4 http://www.youtube.com/watch?v=jTsOeo6Qa3Y http://www.youtube.com/watch?v=hibUv31Wf7M http://www.youtube.com/watch?v=C9m3uyd9Y1E http://www.youtube.com/watch?v=pITDhr62kTg• Neben persönlichen Kontakten in körperlich erfahrbaren Räumen, Erlebnissen und Aktivitäten vor Ort tritt die virtuelle Welt mit einigen neuartigen und auch vielen „alten“ Möglichkeiten. Das Internet (Web 2.0) wird zur Selbstdarstellung, Partizipation, Vernetzung und Beziehungspflege genutzt.• Es entstehen Schauplätze alternativer Kulturalität, die sich entlang spezifischer Ausdrucksmöglichkeiten und jugendkultureller Rituale gestalten.Matthias Krebs | Universität der Künste Berlin / 2
  • 3. Diese Folien finden Sie unter: www.slideshare.net/matzerakKurze VorstellungMatthias Krebs _ www.matthiaskrebs.net• Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentralinstitut für Weiterbildung (ZIW, UdK Berlin), Projektentwicklung „DigiMediaL – Strategisches Musikmarketing im Internet“• Dozent im Fortbildungsprogramm „Kunst und Musik“ (ZIW, UdK Berlin)• Lehraufträge an der Universität der Künste Berlin und Universität Potsdam• Studienrat (Musik, Physik), Dipl.-Musikpädagoge, Opernsänger• Medien- und Theaterpädagoge seit 2002• Dissertationsvorhaben „Musiklernen im Web 2.0“• Gründer des „DigiEnsemble Berlin“ - Musikmachen mit iPhone und Co• Blogger: www.handymusik.wordpress.com | www.netzmusik.wordpress.comMatthias Krebs | Universität der Künste Berlin / 3
  • 4. Diese Folien finden Sie unter: www.slideshare.net/matzerakAgenda 1. Mediennutzung in der Freizeit • Welche Nutzung spielt im Alltag der Jugendlichen eine Rolle? 2. Zur Bedeutung von Musik und Internet für Kinder und Jugendliche • Welche der zahlreichen Angebote und Dienste werden im Zusammenhang mit Musik genutzt und entsprechen den Bedürfnissen der Jugendlichen? 3. Herausforderungen für Musikpädagogik 4. Wie kann mit Kommunikationsmedien Musik gemacht werden? • Musikmachen im Web 2.0 • Gemeinsame Musizieren auf dem Hosentaschen-Instrument.Matthias Krebs | Universität der Künste Berlin / 4
  • 5. Diese Folien finden Sie unter: www.slideshare.net/matzerak1. MEDIENNUTZUNGMatthias Krebs | Universität der Künste Berlin / 5
  • 6. Diese Folien finden Sie unter: www.slideshare.net/matzerakGerätebesitz Jugendlicher und Kinder (Q: JIM- bzw. KIM-Studie)Geräte-Ausstattung im Haushalt 2010: • Vollausstattung (Handy, Computer/Laptop, Fernseher, Internet, DigiCam, MP3)JIM-Studie (12-19)Geräte-Ausstattung Jugendlicher: • 79 Prozent haben einen eigenen Computer bzw. Laptop zur Verfügung. • Einen Fernseher haben gut die Hälfte der Jugendlichen (58 %). • Jeder Zweite hat einen eigenen Internetzugang (52 %).KIM-Studie (6-13)Geräte-Ausstattung von Kindern: • Mobiler CD-Player, Spielkonsolen, Handy, Fernseher und MP3-Player sind ca. zu 50 Prozent vorhanden. • 15 Prozent haben einen eigenen Computer bzw. Laptop zur Verfügung. • Eins von zehn Kindern hat einen eigenen Internetzugang.Matthias Krebs | Universität der Künste Berlin / 6
  • 7. Diese Folien finden Sie unter: www.slideshare.net/matzerakJIM-Studie (12-19) – Freizeitaktivitäten (non-medial) Häufigkeit täglich/mehrmals pro Woche• Die nicht-medialen Freizeitaktivitäten sind auch über die vergangenen Jahre betrachtet relativ stabil.Matthias Krebs | Universität der Künste Berlin / 7
  • 8. Diese Folien finden Sie unter: www.slideshare.net/matzerakJIM-Studie (12-19) – Freizeitaktivitäten (medial) Häufigkeit täglich/mehrmals pro Woche• Aus Sicht der Jugendlichen sind die wichtigsten Medienaktivitäten Musik hören (MP3 & CD) und die Nutzung des Internets.• Jugendliche lesen weiter regelmäßig Bücher oder Tageszeitung bzw. deren Onlineangebote.Matthias Krebs | Universität der Künste Berlin / 8
  • 9. Diese Folien finden Sie unter: www.slideshare.net/matzerakJIM-Studie (12-19) – Nutzungsentwicklung von Medien• Während non-mediale Freizeitaktivitäten stabil relativ sind, spielt bei den Jugendlichen das Konvergieren der Medien eine große Rolle.Matthias Krebs | Universität der Künste Berlin / 9
  • 10. Diese Folien finden Sie unter: www.slideshare.net/matzerakSevenOne (14-49) – Mediennutzung anderer Altersgruppen Basis: 1006 Befragte (14-49 Jahre; Angabe in Minuten) Q: SevenOne Media• Bei der allgemeinen Mediennutzung ist ein deutlicher Schwerpunkt beim Fernsehen.• Insbesondere das Radio scheint seine Rolle als Informationsmedium an das Internet abzutreten.Matthias Krebs | Universität der Künste Berlin / 10
  • 11. Diese Folien finden Sie unter: www.slideshare.net/matzerakMediennutzung Jugendlicher im Vergleich zur Gesamtbevölkerung Q: ARD/ZDF-Onlinestudie 2010• Große Unterschiede in der Mediennutzung• Der zunehmende Videoabruf (Youtube) führt bei den meisten Nutzern zu der Erwartung, dass die Medien zum zeit- und ortssouveränen Abruf im Netz bereitgestellt und untereinander multimedial vernetzt werden.• Diese Erwartungen offenbaren sich besonders deutlich bei der jüngeren Mediengeneration.Matthias Krebs | Universität der Künste Berlin / 11
  • 12. Diese Folien finden Sie unter: www.slideshare.net/matzerak Entwicklung der Internet-Nutzung Q: KIM-Studie 2010INTERNETNUTZUNGIM DETAILMatthias Krebs | Universität der Künste Berlin / 12
  • 13. Diese Folien finden Sie unter: www.slideshare.net/matzerakJIM-Studie (12-19) – Nutzungsdauer• Über 90% der Jugendlichen nutzen das Internet täglich (2003 – 66%).• Jungen schätzen ihre Nutzung mit 144 Minuten etwas höher ein als Mädchen (131 Minuten). (TV etwa 120 Minuten)• Mit zunehmendem Alter der Jugendlichen steigt die Online-Nutzung von 91 Minuten (12-13 Jahre) auf 172 Minuten (18-19 Jahre) täglich an. 138 117 99 Die Nutzungsdauer wird aufgrund 2006 2008 2010 der hohen Bedeutung des Mediums überschätzt (vgl. auch Studie SevenOne Media).Matthias Krebs | Universität der Künste Berlin / 13
  • 14. Diese Folien finden Sie unter: www.slideshare.net/matzerakJIM-Studie (12-19) – Nutzungsfrequenz und Nutzungsorte• In der subjektiv empfundenen Wichtigkeit der verschiedenen Medien liegt das Internet ganz vorne: Für 86% der Jugendlichen ist es sehr wichtig bzw. wichtig, das Internet zu nutzen (unabhängig vom Nutzungsweg) – nur Musik hören (91 %) nimmt einen höheren Stellenwert ein.• Der regelmäßige Zugang zur Online-Welt (täglich/mehrmals pro Woche) erfolgt beim Großteil der Jugendlichen vom eigenen Zimmer (71 %) bzw. generell von zu Hause aus (39 %). Weitaus weniger ritualisiert ist die Internet-Nutzung bei Freunden (11 %) oder in der Schule bzw. am Arbeitsplatz (13 %).• Mobiles Internet oder Netzzugang über Spielkonsolen nehmen zu, sind aber vergleichsweise bedeutungslos.Matthias Krebs | Universität der Künste Berlin / 14
  • 15. Diese Folien finden Sie unter: www.slideshare.net/matzerakJIM-Studie (12-19) – Inhaltliche Verteilung der Internetnutzung Q: JIM-Studie 2010 Häufigkeit der Nutzung in Prozent Unterhaltung: Computer und Internet fungieren als Musik-/Videoabspielstätte Kommunikation: Trend vom Instant Messenging zu Online Communities Informationssuche und Spiele: Soll hier nicht weiter betrachtet werden.Matthias Krebs | Universität der Künste Berlin / 15
  • 16. Diese Folien finden Sie unter: www.slideshare.net/matzerakJIM-Studie (12-19) – Internetnutzung: Schwerpunkt Kommunikation Häufigkeit der Nutzung in Prozent Q: JIM-Studie 2010• Mädchen haben das „Ritual“ stärker verinnerlicht als Jungen.• Privacy Awareness: 2010 nutzen zwei Drittel Privatsphäreneinstellungen.• Insgesamt lässt sich feststellen, dass das Internet aber auch hinsichtlich der negativen Erfahrungen im Alltag der Jugendlichen angekommen ist.Matthias Krebs | Universität der Künste Berlin / 16
  • 17. Diese Folien finden Sie unter: www.slideshare.net/matzerakKurze Zusammenfassung (12-19)1. Fast 98% der 12-19-Jährigen haben Tägliche Mediennutzung in Deutschland Zugang zum Internet. 250 244 Min./Tag2. Seit 2008 besitzen Jugendliche erstmals insgesamt 200 eher Computer als Fernseher. 14-19jährige3. Sie sind länger pro Tag online als 150 110 vor dem Fernseher. 107 Min./Tag 77 Min./Tag 100 Min./Tag4. Für den Großteil gehören Online- Communities selbstverständlich zum Alltag. 505. Es ist der Trend vom Instant-Messenging zu 0 Online-Communities ablesbar. Fernsehen Internet Q: ARD/ZDF-Onlinestudie 2010; JIM-Studie 2010Matthias Krebs | Universität der Künste Berlin / 17
  • 18. Diese Folien finden Sie unter: www.slideshare.net/matzerak2. ZUR BEDEUTUNG VON MUSIK UNDINTERNET FÜR KINDER UND JUGENDLICHEMatthias Krebs | Universität der Künste Berlin / 18
  • 19. Diese Folien finden Sie unter: www.slideshare.net/matzerakMusikvideo - Eigenproduktion http://www.youtube.com/watch?v=jTsOeo6Qa3YDies ist keine Nachahmung eines Musikvideos, sondern eine Parodie, die nur für Unterhaltung sorgen soll... Nichts weiter:)Sag deine Meinung, wie du unsere erste Offizielle Musikparodie findest :-) Das Video war wirklich sehr aufwendig und wir haben uns Mühe gegeben...Matthias Krebs | Universität der Künste Berlin / 19
  • 20. Diese Folien finden Sie unter: www.slideshare.net/matzerakSelbstverständlichkeit: Jugendliche Unterwegs im Netz• Das Web 2.0 erweitert den Erfahrungshorizont und beeinflusst auch das Handeln in der realen Welt. Auf kollektiven Internet-Plattformen werden Gestaltungsspielräume erprobt und als Inspirationsquelle für ästhetisch- gestalterische Experimente genutzt.• Der scheinbar unbegrenzte virtuelle Raum garantiert Sichtbarkeit und bietet als Ort mehrgleisiger Interaktion nicht zuletzt auch das Potenzial zum Provokationsraum (Stichwort „virtuelle Straßenecken“).Literatur (aus dem Bereich der Soziologie und der Kunstpädagogik):Richard, Grünwald, Recht, Metz (Hg.): „Flickernde Jugend – Rauschende Bilder“, Netzkulturen im Web 2.0, CampusVerlag, 2010Matthias Krebs | Universität der Künste Berlin / 20
  • 21. Diese Folien finden Sie unter: www.slideshare.net/matzerak„virtuelle Straßenecken“ – Schauplätze einer Alternativkultur• Im Hinblick auf die Entwicklung jugendkultureller Praktiken gilt es zu untersuchen, inwieweit die Nutzung des Internets (Web 2.0-Plattformen) im Sinne „virtueller Straßenecken“ als Schauplätze einer Alternativkultur betrachtet werden können.Matthias Krebs | Universität der Künste Berlin / 21
  • 22. Diese Folien finden Sie unter: www.slideshare.net/matzerakKIM-Studie (6-13) – Themeninteressen (Allgemein) Häufigkeit der Nennungen in Prozent• Schon bei Kindern sind Kommunikationsmedien sehr präsent. Freunde und Freundschaft liegt jedoch an erster Stelle der Themeninteressen.• Fernsehen ist die häufigste Freizeitaktivität mit der höchsten Medienbindung.Matthias Krebs | Universität der Künste Berlin / 22
  • 23. Diese Folien finden Sie unter: www.slideshare.net/matzerakWo informieren sich Jugendliche zu bestimmten Themen? (nach JIM 2009 für 12-19)• Das Internet stellt gleich für 7 von 13 Themengebieten das Leitmedium dar. Es hat also alle anderen Medien als Informationsquelle überflügelt. Q: http://www.jugendmarketing.de/2009/11/jugendstudie-mediennutzung-stark-themenabhangig/Matthias Krebs | Universität der Künste Berlin / 23
  • 24. Diese Folien finden Sie unter: www.slideshare.net/matzerakJIM-Studie (12-19) – Wichtigkeit der Medien• Musikhören und die Nutzung des Internets sind wichtige MedienbeschäftigungenMatthias Krebs | Universität der Künste Berlin / 24
  • 25. Diese Folien finden Sie unter: www.slideshare.net/matzerakJIM-Studie (12-19) – Internetnutzung: Schwerpunkt Unterhaltung Häufigkeit täglich/mehrmals pro Woche• Computer (68 %) bzw. Internet (60 %) ist MusikabspielstätteMatthias Krebs | Universität der Künste Berlin / 25
  • 26. Diese Folien finden Sie unter: www.slideshare.net/matzerakJIM-Studie – Internetnutzung: Schwerpunkt Schule/Freizeit Häufigkeit täglich/mehrmals pro Woche• Während ein Drittel regelmäßig nach Informationen für die Schule bzw. Ausbildung sucht, zählt der Umgang mit Computer und Internet in der Schule nur für halb so viele zum Alltag.• Noch weniger verbreitet ist die Erstellung von Referaten und Präsentationen.Matthias Krebs | Universität der Künste Berlin / 26
  • 27. Diese Folien finden Sie unter: www.slideshare.net/matzerakBITKOM-Studie (10-18) – Internetnutzung• Das Internet wird überwiegend zur Informationssuche und Kommunikation genutzt.Matthias Krebs | Universität der Künste Berlin / 27
  • 28. Diese Folien finden Sie unter: www.slideshare.net/matzerakJIM-Studie (12-19) – Aktivitäten im Internet (Web 2.0/Social Media)• Das Veröffentlichen eigener Inhalte beschränkt sich bei den Jugendlichen in der Regel auf die Darstellungen in den Social Communities.• Das Erstellen eigener Internetinhalte findet nur sporadisch und selten statt.Matthias Krebs | Universität der Künste Berlin / 28
  • 29. Diese Folien finden Sie unter: www.slideshare.net/matzerakZur Bedeutung von Musik und Internet für Kinder und Jugendliche• Musikhören und Nutzung des Internets sind wichtige Medienbeschäftigungen - insbesondere für die Jugendlichen (Musik (91 %), Internet (86 %)).• Erfahrungen im Zusammenhang mit Musik waren stets ein sehr entscheidender Bestandteil der Netzkultur. Dies zeigt z. B. die Anziehungskraft der ersten große Online-Community MySpace.com. Bis 2009 orientierte sich diese ganz deutlich an einer musikbezogenen Nutzung und hat damit einen Nutzen und darüber hohe Popularität erreicht.• Eine aktive Beteiligung scheint bisher auf den verschiedenen Onlineplattformen, die das Veröffentlichen von Eigenproduktionen ermöglichen (sog. Social Media), nicht stattzufinden. • GründeMatthias Krebs | Universität der Künste Berlin / 29
  • 30. Diese Folien finden Sie unter: www.slideshare.net/matzerakKluft• Neben den produzierenden, mitteilenden Menschen existiert dabei natürlich auch die große Masse an „nichtpartizipierenden“, konsumierend-passiven Teilnehmern der Online-Welten (Stichwort: partizipative Kluft). Der unterschiedliche Umgang mit den neuen Anwendungen und Möglichkeiten der digitalen Kommunikationstechnologien könnte letztlich dazu führen, dass die rein konsumierende Masse die Chance verpasst, selbst die Inhalte und damit die Substanz der Mediendienste mitzugestalten (vgl. Richard et al, 2010).Matthias Krebs | Universität der Künste Berlin / 30
  • 31. Diese Folien finden Sie unter: www.slideshare.net/matzerakWie machen Jugendliche mit Medien Musik?• Studien darüber, wie Kinder und Jugendliche das Internet tatsächlich aktiv gestaltend im Zusammenhang mit Musik nutzen, existieren bisher nicht. Dabei haben sich die Möglichkeiten Musik kreativ zu gestalten mit Hilfe der weit verbreiteten Kommunikationsmedien (Internet, Smartphones) durch viele neuartige Möglichkeiten stark erweitert (siehe Kapitel 4).• Neue mediale Strukturen erfordern eine Neuentwicklung von Forschungsmethoden für die neuartigen jugendlichen Netzkulturen.Matthias Krebs | Universität der Künste Berlin / 31
  • 32. Diese Folien finden Sie unter: www.slideshare.net/matzerak3. PÄDAGOGISCHE HERAUSFORDERUNGMatthias Krebs | Universität der Künste Berlin / 32
  • 33. Diese Folien finden Sie unter: www.slideshare.net/matzerakAus dem Rahmenplan für die gymnasiale Oberstufe, Berlin „Musikunterricht ermöglicht den Schülerinnen und Schülern eine selbstbestimmte, verantwortungsvolle Teilnahme am Musikleben. Notwendige Grundlage dafür ist die musikbezogene Ausbildung und Verfeinerung allgemeiner Fähigkeiten. Dazu gehören die Differenzierung der Wahrnehmungs- und Empfindungsfähigkeit, die Entwicklung der Ausdrucks- und Gestaltungsfähigkeit sowie die fachliche Fundierung der Reflexions- und Urteilsfähigkeit.“http://www.berlin.de/imperia/md/content/sen-bildung/schulorganisation/lehrplaene/sek2_musik.pdf?start&ts=1245159490&file=sek2_musik.pdfMatthias Krebs | Universität der Künste Berlin / 33
  • 34. Diese Folien finden Sie unter: www.slideshare.net/matzerakMusiklernen im Web 2.0?Noch wissen wir wenig darüber wiesich Jugendliche mittels der Angeboteim Social Web medialer Ausdrucks-und Gestaltungsmöglichkeitenbedienen. Während Medienpädagogen nur wenig an der Musik selbst interessiert zu sein scheinen, fühlen sich Musikpädagogen von der technischen Komplexität über- fordert oder stellen den musikalischen Wert der Ergebnisse in Frage.Matthias Krebs | Universität der Künste Berlin / 34
  • 35. Diese Folien finden Sie unter: www.slideshare.net/matzerakFragestellungenZiel: Besser zu verstehen, was passiert, wenn Jugendliche auf Online-Musikplattformen mit Musik umgehen?• Wie ist die Musik beschaffen, die unter den spezifischen Bedingungen des Web 2.0 entsteht?• Welche Strategien lassen sich bei der kreativen Gestaltung mit Musik auf Online-Plattformen unterscheiden?• Aus welchen Motiven nutzen Menschen Online-Musikplattformen?• In welcher Form findet Musiklernen durch die Nutzung von Online- Musikplattformen statt?Diese Fragestellungen gelten auch für den Gebrauch von mobilen Endgeräten.Matthias Krebs | Universität der Künste Berlin / 35
  • 36. Diese Folien finden Sie unter: www.slideshare.net/matzerakIgnoranz?• Im Programm des VdM • Keine Fortbildungsangebote für Musiklehrer für den Bereich Social Media• Bisher kaum Publikationen• kaum musikpädagogische Seminare zu Social Media an deutschen HochschulenMatthias Krebs | Universität der Künste Berlin / 36
  • 37. Diese Folien finden Sie unter: www.slideshare.net/matzerakAbleitungen• „Computer und Internet sind Realität und Alltag“ (JIM 2010).• Musikunterricht, in dem die Mediennutzung der Jugendlichen ignoriert wird, hat den Habitus einer inhaltsleeren Form, weil er einem kulturellen Verständnis entstammt, mit dem Jugendliche in der Regel nicht in Kontakt kommen.• Es entsteht eine Gegenwelt, die bewirkt, dass sich die Mehrheit der Schüler in eine innere Emigration zurückziehen und ihre Kreativität woanders ausleben.Matthias Krebs | Universität der Künste Berlin / 37
  • 38. Diese Folien finden Sie unter: www.slideshare.net/matzerakDas Internet hat sich zum selbstverständlichen Alltagsmedium entwickelt.• In einer groß angelegten Werbekampagne warb Boris Becker ab Herbst 1999 für den Internet-Pionier AOL mit dem Slogan „Ich bin drin!“ http://www.youtube.com/watch?v=4X11JCrq1V0 Parodie: http://www.youtube.com/watch?v=rt1baGnZoaY• Heute sagt man genauso wenig „Ich bin im Internet“ wie „Ich bin auf der Autobahn“.Matthias Krebs | Universität der Künste Berlin / 38
  • 39. Diese Folien finden Sie unter: www.slideshare.net/matzerak4. WIE KANN MIT KOMMUNIKATIONS-MEDIEN MUSIK GEMACHT WERDEN?Matthias Krebs | Universität der Künste Berlin / 39
  • 40. Diese Folien finden Sie unter: www.slideshare.net/matzerakAnsatz: Nutzung am Markt vorhandene Komponenten. Online-Musikplattformen • Hohe Verbreitung • In der Grundfunktionalität zumeist kostenlos nutzbar • Hoher Vernetzungsgrad • Kollaboration • Öffentliche KommunikationMatthias Krebs | Universität der Künste Berlin / 40
  • 41. Diese Folien finden Sie unter: www.slideshare.net/matzerakAnsatz: Nutzung am Markt vorhandene Komponenten. Mobile Endgeräte • Hohe Verbreitung (Handys, tragbare Spielkonsolen) • Alltägliche Geräte – nicht „teuren“ Instrumente, Hosentascheninstrumente • graphische Steuerung, intuitive Gestaltungsmöglichkeiten • Anforderungen an Musizierenden sind skalierbarMatthias Krebs | Universität der Künste Berlin / 41
  • 42. Diese Folien finden Sie unter: www.slideshare.net/matzerakKurzer theoretischer ExkursWEB 2.0 / SOCIAL MEDIA 3/2007Matthias Krebs | Universität der Künste Berlin / 42
  • 43. Diese Folien finden Sie unter: www.slideshare.net/matzerakGrundlegende Prinzipien des InternetsEs werden in erster Linie auf technisch-formaler Ebene drei Eigenschaften bedeutsam:1. die kommunikative Verbindung räumlich getrennter Menschen,2. der Zugriff auf große Datenmengen sowie3. die Multimedialität.Matthias Krebs | Universität der Künste Berlin / 43
  • 44. Diese Folien finden Sie unter: www.slideshare.net/matzerakGrundlegende Prinzipien des Web 2.0 Verschlagwortung Verbreitung Verarbeitung (Indexierung) (Sharing) (Processing)Matthias Krebs | Universität der Künste Berlin / 44
  • 45. Diese Folien finden Sie unter: www.slideshare.net/matzerak► Verarbeitung - Was macht das Web 2.0 aus den Daten? www.inbflat.net http://trendpiraten.tv/2009/03/geniale-mashup-musik-aus-youtube-videosz.B. Mashup(engl. für Vermanschung, „vermischen“)• bedeutet auch Remix• Erstellung neuer Webinhalte durch (Re-)Kombination bestehender Webinhalte und – angebote aus verschiedenen Quellen• Inhalte der Mashup-Website werden über Programmierschnittstellen (API), per Web- Feed (z.B. RSS) oder JavaScript eingebundenMatthias Krebs | Universität der Künste Berlin / 45
  • 46. Diese Folien finden Sie unter: www.slideshare.net/matzerakNeben persönlichen Kontakten in körperlich erfahrbaren Räumen,Erlebnissen und Aktivitäten vor Ort… …tritt die virtuelle Welt mit einigen neuartigen• Reden und auch vielen „alten“ Möglichkeiten.• Schreiben• Musizieren• Malen• Fotografieren• Spielen• Sporttreiben• Lernen• Kuscheln, Berühren• Basteln• Kochen Gemeinsam, Inspiration, Austausch,• … Motivation, Info, Experten, Fans, Sprachen, Hobbys, Wettkampf …Matthias Krebs | Universität der Künste Berlin / 46
  • 47. Diese Folien finden Sie unter: www.slideshare.net/matzerakSocial MediaSpektrumMatthias Krebs | Universität der Künste Berlin / 47
  • 48. Diese Folien finden Sie unter: www.slideshare.net/matzerakKulturelle Praktiken (Auswahl)• Internetradio – z.B.: http://www.radio.de/• Plattformen für Musikclips – z.B.: http://www.putpat.tv/• Musikspiele – z.B.: http://www.jamlegend.com/• Musikdatenbanksysteme – z.B.: http://www.musicline.de/• Musikforen – z.B.: http://www.musiker-board.de/forum/• Empfehlungssysteme – z.B.: http://www.lastfm.de/• Musik-Communities - http://musikernetz.cc/• Musikblogs – z.B.: http://www.numblog.de/• Musik bei Twitter, Facebook etc. – z.B.: http://blip.fm/• Soundtoys / Flash-Animationen mit Musik – z.B.: http://www.sas.mdx.ac.uk/sweetshop/• Musik-Video-Livestream – z.B.: http://www.ustream.tv/discovery/live/music• Musikvertrieb – z.B.: http://www.musicload.de/• Musiktauschbörsen• Online-Musikmagazine – z.B.: http://www.laut.de/ http://www.klassik.com/• Veranstaltungsplattformen – z.B.: http://www.livegigs.de/Matthias Krebs | Universität der Künste Berlin / 48
  • 49. Diese Folien finden Sie unter: www.slideshare.net/matzerakMUSIKMACHEN IM WEB 2.0Matthias Krebs | Universität der Künste Berlin / 49
  • 50. Diese Folien finden Sie unter: www.slideshare.net/matzerakOnline-MusikplattformenMatthias Krebs | Universität der Künste Berlin / 50
  • 51. Diese Folien finden Sie unter: www.slideshare.net/matzerakBeispiel – Musik aus viele kurzen musikalischen Gedanken• Auf www.thounds.com können Musiker kurze musikalische Gedanken mit dem (Laptop-)Mikrophon direkt ins Internet aufnehmen. Befreundete Musiker können dann weitere Instrumente hinzuspielen. 1. Einzelaufnahme 2. Kollaborative Musik • einzelne Spuren können auchVideo: http://www.vimeo.com/6295906 stummgeschalten werdenMatthias Krebs | Universität der Künste Berlin / 51
  • 52. Diese Folien finden Sie unter: www.slideshare.net/matzerak Beispiel – Notenschreiben und gemeinsame Kompositionen • Mit dem Notensatzprogramm Noteflight (http://www.noteflight.com) können Noten im Internet-Browser mit intuitiver Noten-eingabe gesetzt sowie fertige Kompositionen im Internet publiziert werden. • Die Noten können akustisch wiedergegeben werden (auch einzelne Stimmen), Möglichkeit zum Ausdrucken sowie Speicherfunktion• Die Noten können auch in und aus anderen Notationsprogrammen • Kollaboratives Editieren von Noten – exportiert bzw. importiert werden ermöglicht Gemeinschaftskompositionen oder (MusicXML, MIDI, WAV) das Unterstützen von Lehrern/Mitschülern• Notenblätter können auf andere Seiten und z.B. Blogs angezeigt • Die Nutzung von Noteflight ist kostenlos. und abgespielt Siehe auch: Artikel in Üben & Musizieren 5/10 Matthias Krebs | Universität der Künste Berlin / 52
  • 53. Diese Folien finden Sie unter: www.slideshare.net/matzerakBeispiel – musikalisches Spielzeug • Unter www.inudge.net findet man das sehr reduzierte Musikprogramm iNudge, mit dem auch Nutzer ohne musikalische Vorkenntnisse experimentieren können. • iNudge bietet eine einfache Version und eine erweiterte Version, in der man die Zeitleiste um weitere Abschnitte verlängern kann. • Die entstehenden mehrstimmigen Kompositionen können an Freunde verschickt werden, die ihrerseits musikalisch antworten können.Matthias Krebs | Universität der Künste Berlin / 53
  • 54. Diese Folien finden Sie unter: www.slideshare.net/matzerakBeispiel – Musikbegleitung aus der Box• Jamstudio (http://www.jamstudio.com) ist eine Online-Musikplattform auf der man Begleitungen entwickeln kann.• Taktweise können Harmonien festgelegt und dazu Perkussion- und Begleitinstrumente in verschiedenen Stilistiken arrangiert werden.• Harmoniewahl mit Grundakkorden und • Jamstudio eignet sich z.B. erweiterten Akkorden (7, maj7...) wunderbar für das Hören von• Transponieren der Akkordfolgen harmonischen Wendungen (entdeckendes Lernen: Wie klingen• 8 Slots beliebig mit insgesamt 8 bestimmte Harmonieverbindungen?) verschiedenen Instrumententypen • Zu eigenen Arrangements kann gesungen oder improvisiert werden.Matthias Krebs | Universität der Künste Berlin / 54
  • 55. Diese Folien finden Sie unter: www.slideshare.net/matzerakBeispiel – Tonstudio im Internet-Browserhttp://www.aviary.com/tools/MynaMatthias Krebs | Universität der Künste Berlin / 55
  • 56. Diese Folien finden Sie unter: www.slideshare.net/matzerakBeispiel – komplexes Musikstudio mit Sequenzerhttp://www.audiotool.comMatthias Krebs | Universität der Künste Berlin / 56
  • 57. Diese Folien finden Sie unter: www.slideshare.net/matzerakBeispiel – Lernen eines Instruments im Internet?• iPerform3D (www.iperform3d.com/) ist eine kommerzielle Online-Gitarrenschule• Angefangen beim Spielen einfacher Akkorde und Anschlagarten werden auch Notenkenntnisse vermittelt• Als Gitarrenlehrer fungiert eine Gruppe realer Menschen, die über aufwendige Technik in allen Bewegungen digitalisiert wurden• Das virtuelles Modell eines Gitarrenlehrers kann frei von allen Seiten betrachtet (auch durch das Griffbrett hindurch) und das Tempo kann frei gewählt werden• Das System sieht Stufen unterschiedlichen • Der iPerform-Gitarrenkurs ist ganz klar kein Schwierigkeitsgrades vor, die frei wiederholt oder Ersatz für eine Instrumentalausbildung an einer Musikschule. Hier werden aber Ansätze übersprungen werden können deutlich, wie das Musiklernen im digitalen• Der Gitarrenschüler, kann sein Spiel aufnehmen und Zeitalter aussehen kann und welche bewerten lassen – die realen Lehrer geben Feedback Konsequenzen die neuen Technologien auch• Es gibt auch Funktionen um andere Schüler für den Instrumentalunterricht haben werden. kennenzulernen um auch gemeinsam zu üben • Üben muss jeder Gitarrenschüler noch selbst!Matthias Krebs | Universität der Künste Berlin / 57
  • 58. Diese Folien finden Sie unter: www.slideshare.net/matzerakOnline-Musikplattformen Bisher wurden 43 Online-Musikplattformen untersucht. Um die Vielzahl an Möglichkeiten zur Auseinandersetzung mit Musik zu beschreiben, werden folgende Klassen unterschieden: 1. (Step-)Sequenzer-Programme / Begleitungen / Musikproduktionen 2. Livejamming / Musizieren 3. Kollaborative Plattformen 4. Musik-Communities / Kommunikation 5. Soundtoys und Musikspiele 6. Notensatzprogramme / Gehörbildung / multimediale Nachschlagewerke 7. Kunst (Genre: Netzmusik) 8. Musik/Samplearchive und -bibliotheken 9. Recherche: Musikblogs, ExpertenseitenMatthias Krebs | Universität der Künste Berlin / 58
  • 59. Diese Folien finden Sie unter: www.slideshare.net/matzerak Blog: http://handymusik.wordpress.comMUSIKMACHEN AUF MOBILENENDGERÄTENMatthias Krebs | Universität der Künste Berlin / 59
  • 60. Diese Folien finden Sie unter: www.slideshare.net/matzerakJIM-Studie – Handy-Besitzer 2010• Seit Mitte der 90er, Handy Alltagsgegenstand für fast alle Jugendlichen, Vollausstattung• Der aktuelle Trend zu multifunktionalen Handys (iPhone oder ähnliches) macht auch vor Jugendlichen nicht haltMatthias Krebs | Universität der Künste Berlin / 60
  • 61. Diese Folien finden Sie unter: www.slideshare.net/matzerakJIM-Studie – Nutzung verschiedener Handy-Funktionen Häufigkeit täglich/mehrmals pro Woche• Inzwischen nutzen fast zwei Drittel das Handy regelmäßig als Musikabspielgerät (63%), 37 Prozent fotografieren oder filmen mehrmals die Woche. Per Bluetooth überträgt ein Viertel MP3-Dateien, ein Fünftel Fotos oder Filme auf andere Geräte.Matthias Krebs | Universität der Künste Berlin / 61
  • 62. Diese Folien finden Sie unter: www.slideshare.net/matzerakSmartphone-Nutzung• Im Schnitt haben Jugendliche 24 Apps auf dem Handy geladen. Am wichtigsten sind hierbei Tools zur Nutzung von Communities und Computerspiele. Mit etwas Abstand folgen Apps, die die Kommunikation über Instant Messenger ermöglichen, Musikprogramme, Nachrichtendienste, Navigationsprogramme und Videoportale (siehe JIM-Studie 2010).• Anfang 2011 existieren in der Kategorie Musik des Apple App Store über 6600 Apps für iPhone und über 1200 Apps für iPad. Q: http://www.mobile-zeitgeist.com/2011/01/05/infografik- apple-app-store-in-numbers/Matthias Krebs | Universität der Künste Berlin / 62
  • 63. Diese Folien finden Sie unter: www.slideshare.net/matzerakBeispielvideos – Musizieren auf mobilen EndgerätenVideosammlung unter: www.youtube.de/user/digiensembleMatthias Krebs | Universität der Künste Berlin / 63
  • 64. Diese Folien finden Sie unter: www.slideshare.net/matzerakApple Keynote – Vorstellung des iPad 2 am 2. März 2011• Einer der Höhepunkte der Präsentation war die neue Musik-App GarageBandMatthias Krebs | Universität der Künste Berlin / 64
  • 65. Diese Folien finden Sie unter: www.slideshare.net/matzerakFAZITMatthias Krebs | Universität der Künste Berlin / 65
  • 66. Diese Folien finden Sie unter: www.slideshare.net/matzerakMusikmachen mit digitalen KommunikationsmedienMusik ist im Internet! Musik kann im Internet gestaltet werden! Wann, wie, mit wem und mit welchem musikalischem Ergebnis entscheidet der Musizierende, der es vor einem Publikum präsentieren kann.Matthias Krebs | Universität der Künste Berlin / 66
  • 67. Diese Folien finden Sie unter: www.slideshare.net/matzerakMusikmachen mit digitalen Kommunikationsmedien• An der Musikkultur teilzuhaben, schließt heute also auch mit ein, Angebote des Internets zu nutzen und damit umgehen zu können.• Bei der Auseinandersetzung mit den neuartigen Musiktechnologien gilt nicht so sehr auf die „schöne neue Welt“ der potenziellen Möglichkeiten abzuheben, sondern die Jugendlichen mit ihren alltäglichen Umgangsweisen in den Blick zu nehmen und versuchen zu verstehen.• Wir werden uns daran gewöhnen müssen, dass Babys mit dem iPhone spielen und später einmal ohne Bücher zur Schule gehen. Smartphones und Tablets verändern unseren Alltag und stellen unsere Kinder vor neue Herausforderungen. Das Beste, was Eltern und Lehrer tun können: Mobile Technik kennenlernen, um den Nachwuchs – die iGeneration – darauf vorzubereiten (www.justapps.de).Matthias Krebs | Universität der Künste Berlin / 67
  • 68. Diese Folien finden Sie unter: www.slideshare.net/matzerakQuellen/LiteraturStudien: • JIM 2010 und KIM 2010 http://www.mpfs.de • BITKOM Jugend 2.0 (2010) http://www.bitkom.org/files/documents/BITKOM_Studie_Jugend_2.0.pdf • ARD/ZDF-Onlinestudie 2010 http://www.ard-zdf-onlinestudie.de • SevenOne Media http://www.neu.kommunikationskongress.de/_files/vortraege/2010/Kommunikationskongress_Hammen_Mediennutzung.pdfAufsatz: • „Musikmachen im Web 2.0“, in: Üben und Musizieren 05/10 http://www.musikpaedagogik-online.de/journal/um/issues/showarticle,31552.html -> http://issuu.com/matthiaskrebs/docs/uebenmusizieren_musikmachen_im_web_2.0Weitere Literatur (aus dem Bereich der Soziologie und der Kunstpädagogik): Richard, Grünwald, Recht, Metz (Hg.): „Flickernde Jugend – Rauschende Bilder“, Netzkulturen im Web 2.0, Campus Verlag, 2010Matthias Krebs | Universität der Künste Berlin / 68
  • 69. Diese Folien finden Sie unter: www.slideshare.net/matzerakCreative-Commons-Lizenz für diese Vortragsfolien Was sind Creative-Commons-Lizenzen? http://de.creativecommons.org/was-ist-cc/Matthias Krebs | Universität der Künste Berlin / 69
  • 70. Diese Folien finden Sie unter: www.slideshare.net/matzerakVielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!Ich freue mich auf Ihre Fragen und Hinweise. Zentralinstitut für Weiterbildung (ZIW) Matthias Krebs Wissenschaftliche Projektentwicklung DigiMediaL krebs@udk-berlin.de Kontakt: www.matthiaskrebs.net krebs@udk-berlin.de www.handymusik.wordpress.com 0177 7373939 www.netzmusik.wordpress.com www.muvipro.wordpress.com www.facebook.com/matthiaskrebs www.musiklernen.tumblr.com www.slideshare.net/matzerakMatthias Krebs | Universität der Künste Berlin
  • 71. Diese Folien finden Sie unter: www.slideshare.net/matzerak Aus dem CeBIT-Programm Mobile Music Apps Musikerlebnis im digitalen Wandel Welche Möglichkeiten bieten Musik- Wie sehen die sogenannten DigitalAnwendungen auf mobilen Endgeräten für die Natives das Musikangebot im Netz und wie ist dieMusikschaffenden? Sind das nur Spielereien für Wertschätzung? Wie charakterisiert sich derFreaks und den privaten Musiker oder bieten die Apps private bzw. semi-professionelle Musikschaffendeauch Möglichkeiten für den professionellen Bereich? im Netz und wie möchte er/sie, dass mit seinenDas Panel diskutiert aktuelle Anwendungen und ihre Werken umgegangen wird? WelchesPraxistauglichkeit. Medienverständnis gilt es durch Familie, Schule und Gesellschaft zu vermitteln? Diese und weitere 04.03.2011, 15:30 - 16:15 Fragen diskutiert das abschließende Keynote-Halle 19, CeBIT sounds! Bühne Panel CeBIT am Samstag. 05.03.2011, 10:10 - 12:00 Halle 19, CeBIT sounds! Bühne Matthias Krebs | Universität der Künste Berlin
  • 72. Diese Folien finden Sie unter: www.slideshare.net/matzerak► Extra: Musikvideos im Musikunterricht (WS 2010/11)• Musikpädagogisches Proseminar UdK Berlin• Seminar wurde auf dem Seminarblog (www.muvipro.wordpress.com) begleitet.• 25. Januar 2011 - Unterrichtsprojekt MuviPro-LAB • 8 Studierende • 6 verschiedene Projekte • 12 Musikvideos • Videobesprechungen mit den SuS in Folgestunden • Videoergebnisse unter www.youtube.de/user/muviprolab• Alle Konzepte zu den einzelnen Videoprojekten werden als Unterrichtsideen für Musiklehrerinnen und -lehrer veröffentlicht.Matthias Krebs | Universität der Künste Berlin