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Mitbestimmung

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Schüler Partizipation

Schüler Partizipation

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  • 1.      fit für immung Mi tbest d Infos e Tipps un lervertretend für Schü AUTONOME PROVINZ BOZEN - SÜDTIROL PROVINCIA AUTONOMA DI BOLZANO - ALTO ADIGE Deutsches Bildungsressort Dipartimento istruzione e formazione tedesca
  • 2. m okr atiDe n die e igen   sich i e inz      
  • 3. ie H EIssT, elege n heite nnen Ang hen  zu misc … So hat es Max Frisch auf den Punkt gebracht und genau darum geht es     in dieser Broschüre !
  • 4. Schülervertreterinnen und Schülervertreter gestalten Schule mit,bringen Ideen ein und vertreten die Interessen und Bedürfnisseder gröSSten Personengruppe im System Schule:  der Schulerinnen und Schüler.  es cht brau h!    dic
  • 5. Damit Schülerpartizipation gelingt, braucht es den Einsatz allerBeteiligten. Es braucht engagierte und offene Ansprechpartner,die die Schülervertreterinnen und Schülervertreter ernst nehmen,sie als Experten für ihre eigenen Anliegen erkennen, sie ein-binden und unterstützen. Hier sind Lehrpersonen, Direktorenund Direktorinnen, Elternvertreter gefordert. Es braucht vorallem aber auch dich als aktive Schülervertreterin und aktivenSchülervertreter.In dieser Broschüre findest du wichtige Informationen für deineArbeit. Du kannst den Mitbestimmungs-Check machen, direinen Überblick über die verschiedenen Mitbestimmungsgre-mien der Schule verschaffen und du findest zahlreiche Tippsund Anregungen.Mach dich fit für Mitbestimmung ! Das Redaktionsteam
  • 6. EN DER  STUF izipationPa rt man v ersteht IPATION uppe, einer ter PARTIZ er Gr Un ein i iehung eins be Einbez es Ver die der ein ref fen. ation o sie bet Organis n, die ie ge nheite r tizipation d Angele eichnet Pa Bür- ein bez er und Allgem me der Bürg (politi- Teilnah samen aktive gemein ungen. en bei tscheid gerinn n und En Theme schen)
  • 7. Selbstverwaltung Selbstbestimmung Mitbestimmung Mitwirkung Einbeziehung Teilhabe Alibi-Teilhabe Dekoration FremdbestimmungLadder of Partizipation nach dem US-amerikanischen Sozialpsychologen Roger Hart (1992)
  • 8. Fremdbestimmung: Andere entscheiden über die Belange derZielgruppe, ohne diese anzuhören.Dekoration: Die Zielgruppe nimmt etwa an Veranstaltungen teil,ohne zu wissen, worum es geht.Alibi-Teilhabe: Die betroffene Gruppe kann freiwillig an Veran-staltungen teilnehmen, die Entscheidungen fällen andere. Die Infor-mation ist nicht so aufbereitet, dass sie von der Zielgruppe verstan-den wird, sondern richtet sich an die Entscheidungsträger. Diebetroffene Zielgruppe darf frei sprechen, ihr Wort zählt aber kaum.Teilhabe: Die betroffene Gruppe darf sporadisch mitreden, sie hatberatende Funktion, die Meinung ist für die Entscheidungsträger abernicht bindend.Einbeziehung: Bei allen Angelegenheit, die eine Personengruppebetreffen, wird diese gut informiert und kann den Entscheidungsträ-gern ihre Sicht darlegen. Sie hat jedoch keine Entscheidungsbefugnis.Mitwirkung: Die betroffene Personengruppe ist an der Ausführungbeteiligt. Sie hat Mitspracherecht. Entscheidungsmacht und Verant-wortung liegen aber bei anderen.Mitbestimmung: Betroffene können bei Planung und Ausführungvon Maßnahmen mitreden und bestimmte Entscheidungen treffen.Die Initiative geht jedoch von anderen aus.Selbstbestimmung: Eine Personengruppe initiiert selbst Projek-te und Tätigkeiten, sie ist bei allen Entscheidungen eingebunden.Die Entscheidungen werden mit anderen Personen oder Gruppenausgehandelt und ein Teil der Verantwortung wird übernommen.Selbstverwaltung: Alle Entscheidungsträger sind Teil der Grup-pe. Diese verwaltet sich absolut autonom und ist für alle getroffenenEntscheidungen auch selbst verantwortlich.
  • 9. b en ut ha  ... De nM Mei nungs eine zubringen in   e en zl von W - Matthias er schül  vertreter schule chober tschaf tsfa at und die Wir chülerr b esucht nra t, im S hüler­ Wenzl Klasse enzl Sc i as von er treter im thia s von W Landes ­ Matth d ist V ist Mat ed im hen un , weiters nd smitgli in Innic r Schule Vorsta t seine at und Schulra sschulr ler (LBS). im ande d Schü er im L nen un ver tret hülerin der Sc beirat
  • 10. „Was ist für dich Mitbestimmung?“Es gibt in Südtirol rund 14.000 Schülerinnen und Schüler inknapp 700 Klassen, die eine deutschsprachige Oberschulebesuchen. Eine durchaus beträchtliche Anzahl. Ist für so einegroße Gruppe das Recht auf Mitbestimmung nicht grundlegend?Und dieses Recht haben Schüler auch. Damit Mitbestimmungfunktioniert, muss man selber aktiv werden. Man braucht denMut seine Meinung einzubringen und für Konflikte konstruktiveLösungsvorschläge zu finden und diese umzusetzen. Als Schü-lervertreterin oder Schülervertreter ist es nicht immer einfach,doch man darf sich nicht entmutigen lassen und sollte das Rechtzur Mitbestimmung wahrnehmen. Eigentlich ist es das unserePflicht.Die Einstellung „Man kann sowieso nichts verändern” ist abso-lut tödlich für Demokratie, denn sie drückt Gleichgültigkeit aus.Jede und jeder sollte den Versuch wagen, etwas zu verändern.Ich kann aus eigener Erfahrung sagen: Es lohnt sich!Diese Broschüre hilft dir, die verschiedenen Gremien zu verste-hen. Sie enthält Tipps, wie du die Meinung der Schülerinnenund Schüler am besten vertreten kannst. Mitbestimmung heißt,den vielen Schülerinnen und Schülern eine Stimme zu geben.
  • 11. imm un best   mit m ageha eng & c   w issen Mur atterldun Kassl tin für ltur g BiSabina ä Landesr che ku und deuts„Wie wichtig ist das Engagement der Jugendlichen?“Junge Menschen sollten wissen, welche Möglichkeiten derMitbestimmung sie in unserer Gesellschaft haben. Gute Ideenentwickeln, die eigenen Interessen wahrnehmen, sich für an-dere einsetzen – das ist der Motor unserer Demokratie. Michfreut es immer, wenn Jugendliche selbstbewusst sind und aufsich aufmerksam machen. Das ist für mich gleichbedeutend mitErneuerung und Zukunftsfähigkeit. Ich begrüße jede Initiative,die die Jugendlichen in ihrer aktiven Teilhabe stärkt.
  • 12. ng:m ent, nance gl Höllri Peter amtsl eiter Schul Eine Gesellschaft funktioniert umso besser, je mehr Mitbestim- mung sie bietet. Die Voraussetzungen dafür müssen ständig verbessert und so weit angepasst werden, dass alle Interessier- ten sich wirksam einbringen können. Wenn es um Tätigkeiten und um Projekte an Schulen geht, sollen alle Beteiligten mit entscheiden können. Nur so eröffnet sich die Chance, dass sich wirklich alle mit den Vorhaben identifizieren und mit ganzem Herzen dabei sind. Mitbestimmung bedeutet mehr Engagement, mehr Wissen, mehr Chancen – ideal, wenn man damit in jun- gen Jahren beginnt.
  • 13.   MA CH DEN IMMUNGSMITBEST  !   C HECK TIPP ISSE chülerrat. ERGEBN ssen- oder S t über EURE mlung , im Kla Sprech versam einer Klassen in
  • 14. ICH …S- kenne die schulischen Mitbestimmungs­gremien. nutze die Möglichkeiten der Mitbestimmung. kenne die Schüler­ ertreter/innen v an meiner Schule. weiß, an wen ich mich bei Fragen wenden kann. kenne meine Rechte und Pflichten. bin mit den anderen Schülervertretern und Schülervertreterinnen gut vernetzt. habe als Schüler­ ertreter/in eine v klare Rolle und festgelegte Aufgaben. AN MEINER SCHULE … kann ich bei Entscheidungen, die mich betreffen, mitreden. lassen die meisten Lehrpersonen Kritik der Schüler/innen zu. können Schüler/innen ihre Meinung frei äußern. arbeiten Schüler-, Eltern- und Lehrervertreter/innen gut zusammen. werden Konflikte offen angesprochen. werden Lösungen gemeinsam gesucht. werden Ungerechtigkeiten wahrgenommen und thematisiert. gibt es keine Ausgrenzung. STIMMT STIMMT STIMMT STIMMT GAR NICHT WENIG ZIEMLICH GENAU
  • 15. WIE AG   CH’SS I    ?
  • 16. Du bist nicht nur Schülervertreter oder Schülervertreterin, du bist auch Schüler oder Schülerin. Gib deinem Gegenüber die Chance zu verstehen, aus welcher Rolle heraus du gerade sprichst:✗ „Ich wollte Sie fragen, ob wir die Schularbeit verschieben können.” „Als Klassensprecherin frage ich im Auftrag der Klasse 2B,✓ ob Sie die Schularbeit verschieben können.” Sag nicht nur, was nicht passt, sondern mach Verbesserungsvorschläge.✗ „Wir haben zu viele Schularbeiten!” „Unsere Klasse hat einen Vorschlag. Oft häufen sich die✓ Schularbeiten und das ist sehr anstrengend. Deshalb schlagen wir als Klasse vor, höchstens zwei Schularbeiten oder Tests pro Tag und insgesamt nicht mehr als fünf Schularbeiten pro Woche festzulegen.” Ob dein Gespräch erfolgreich verläuft oder nicht, hängt auch von den Rahmenbedingungen ab.✗ Ganggespräche zwischen Tür und Angel führen, oder „Abpassen” der Ansprechperson nach Unterrichts- oder Stundenende.✓ Vereinbare bei wichtigen Anliegen mit deinem Gesprächspartner einen Termin und bereite dich auf das Gespräch gut vor. Wenn du deinen Gesprächspartner angreifst, wird dieser automatisch in Abwehrhaltung gehen oder in den Gegen­ ngriff – deine Erfolgschancen sind dahin. a✗ „Ihnen ist ja egal, was wir Schüler zu sagen haben!” „Wir Schüler möchten unsere✓ Meinung einbringen und mitgestalten.”
  • 17. SCH ÜLER-NGS-   IMMU BEST RKMIT E   NETZW stem rbleitsy aus Grafik Fa
  • 18. KLASSEN KLASSEN KLASSEN RAT RAT RATKLASSE KLASSE KLASSE SCHLICHT UNGS  KOMMISSION .. S CH ULER RAT SCH ULRATLANDESBEIRAT DER SCHÜLER/INNEN LA ND ES SC H UL RAT
  • 19. D U BIST    EN- /in LASS CHErK  SPREDiese Rolle ist nicht im Gesetz der Mitbestimmungsgremienverankert. An einigen Schulen ist es Praxis, dass Klassenspre-cherinnen und Klassensprecher gleichzeitig auch Schülervertre-terinnen und Schülervertreter im Klassenrat sind.Worum geht es?Als Klassensprecherin oder Klassensprecher bist du Ansprech-person für deine Mitschülerinnen und Mitschüler, die Lehrper-sonen der Klasse und noch viele andere Personen der Schul-gemeinschaft, wenn es um Anliegen geht, die die gesamteKlasse betreffen. Deine genauen Aufgaben und Zuständigkeitensolltest du mit der Klasse und am besten auch mit dem Klas-senvorstand vereinbaren. Das schafft Klarheit und hilft, Miss-verständnisse sowie Über- oder Unterforderung zu vermeiden.TippsVersteht euch als Teamworker!Trennt zwischen eurer Rolle als Schülerin oder Schüler und derRolle als Klassensprecherin oder Klassensprecher.Informiert euch, mit wem ihr zusammenarbeiten und wen ihrum Unterstützung fragen könnt.
  • 20. m DU BIST i    ASSE NRATKLWenn du nicht gleichzeitig auch Klassensprecherin oder Klas-sensprecher bist, ist eine gute Vernetzung untereinander sehrwichtig, um Anliegen der Klasse oder einzelner Schülerinnenund Schüler voranzubringen. Als Mitglied im Klassenrat bist duauch Mitglied im Schülerrat.Wer ist dabei?Alle Lehrpersonen der Klasse, 2 Elternvertretende, 2 Schüler-vertretende, Direktorin oder DirektorWorum geht es?Die Beteiligten tauschen sich über die Klassensituation und dieAnliegen aus. Themen, die die Klasse betreffen, wie Vorschlägezu Erziehungs- und Unterrichtstätigkeit, werden erarbeitet. DerKlassenrat beschließt den Ausschluss aus der Schulgemeinschaftund andere Disziplinarmaßnahmen, sofern dies von der Schul-ordnung vorgesehen ist.TippsBereitet euch in einer Klassenversammlung auf den Klassenratvor. Haltet die Punkte, die ihr ansprechen wollt, schriftlich fest.Macht euch im Klassenrat Notizen und informiert die Mitschü-lerinnen und Mitschüler.
  • 21. m DU BIST i    h üle rRATScDer Schülerrat ist ein beratendes Gremium auf Schulebene. FürVernetzung und Informationsaustausch bietet der Schülerrat dieideale Plattform. Die Vorsitzende oder der Vorsitzende kommtaus seiner Mitte und beruft die Sitzungen ein.Wer ist dabei?Alle Schülervertreterinnen und Schülervertreter der SchuleWorum geht es?Der Schülerrat äußert sich zu aktuellen Themen der Schule. DieVertreterinnen und Vertreter der verschiedenen Klassen undGremien tauschen sich über Schüleranliegen aus und erarbeitenVorschläge.TippsAchtet darauf, dass die Sitzungen gut organisiert sind undwirklich für die Diskussion genutzt werden, dann werdet ihrauch ernst genommen! Weist „Störenfriede“ sofort zurecht!Berichtet in euren Klassenversammlungen vom Schülerrat undumgekehrt. Da die drei Schülervertreterinnen oder -vertreterim Schulrat auch Mitglieder im Schülerrat sind, bereitet gemein-sam mit ihnen die Themen für den Schulrat vor.
  • 22. m DU BIST i lRAT   SchuDer Schulrat ist das wichtigste Gremium der Schule. Hier fallenalle bedeutenden Entscheidungen. Damit Schüleranliegen gutvertreten sind, ist es wichtig, dass alle Schülervertreter undSchülervertreterinnen gut miteinander vernetzt sind.Wer ist dabei?3 Schülervertreter/innen, 3 Elternvertreter/innen, 6 Lehrperso-nen, 1 Vertreter/in des Verwaltungspersonals, Direktor/inZu den Sitzungen eingeladen, aber nicht stimmberechtigt sind:Die Vorsitzenden von Eltern- und Schülerrat, sowie die Ver-treter/innen im Landesbeirat der Schülerinnen und Schüler undim Landesbeirat der Eltern.Worum geht es?Der Schulrat entscheidet über die gesamte Organisation des Schul-betriebes. Er legt die Verwendung der Finanzmittel fest. Er beschließtdie Schwerpunktsetzungen und die Ausrichtung der Schule.TippsTrefft euch als Schülervertreter und Schülervertreterinnen imSchulrat und vereinbart gemeinsam, wie ihr eure Arbeit gestal-ten könnt. Holt euch im Vorfeld der Sitzungen alle nötigenInfos und sprecht euch ab. Bei wichtigen Themen kontaktiertden Vorsitzenden oder die Vorsitzende des Schülerrates undüberlegt, eine Schülerratssitzung einzuberufen.
  • 23.     gs- htun n Dieschlic ssio ko mmiDie Schlichtungskommission tritt zusammen, wenn ein Rekursgegen eine Disziplinarmaßnahme oder wenn eine Anfrage zurAuslegung der Schülerinnen- und Schülercharta eingereichtwird.Wer ist dabei?Mindestens 1 Schülervertreter/in, 1 Elternvertreter/in, 2 Lehrer­vertreter/innen, die Schulführungskraft.Worum geht es?Die Schlichtungskommission versucht bei Rekursen gegen Dis-ziplinarmaßnahmen zwischen den Parteien zu schlichten. Wenndies misslingt, entscheidet sie über Annahme oder Ablehnungdes Rekurses. Sie ist für Anfragen zur Auslegung oder Verletzungder Schüler- und Schülerinnencharta zuständig.TippsVerhalte dich möglichst unparteiisch.Besorg dir alle nötigen Unterlagen: Was sagt die Schüler- undSchülerinnencharta zu diesem Thema, was genau besagen dieSchulordnung und die Disziplinarordnung?Es geht nicht darum, zu entscheiden, was du als gerecht emp-findest, sondern was die Regelungen sagen. Die Entscheidungist aufgrund dieser zu treffen und zu begründen.
  • 24. Der t iran esbe    dLanr SchülerBnne i S) de chüler (L und SDer LBS ist das oberste Schülergremium des Landes und hatberatende Funktion. In den Sitzungen erhalten die Mitgliedereine Vielzahl von Informationen: Sie können die Anliegen derSchülerinnen und Schüler aller Oberschulen im Land an wichti-ge Entscheidungsträger aus Verwaltung und Politik weitergeben.Wer ist dabei?2 Schüler/innen aus jeder OberschuldirektionWorum geht es?Der Landesbeirat setzt sich mit aktuellen Themen der Schulweltauseinander und erarbeitet dazu Stellungnahmen. Wesentlichist dabei der direkte Austausch und die Diskussion mit denVerantwortlichen der Schulwelt.TippsEure regelmäßige Teilnahme an den Sitzungen ist wichtig,damit die Anliegen aller Schüler und Schülerinnen im Land gutvertreten sind und ihr wichtige Informationen erhält.Lernt von anderen Schulen! Tauscht euch im LBS mit den an-deren Mitgliedern aus, so erhält ihr Ideen und Anregungen füreure Schule. Berichtet regelmäßig bei Schülerratssitzungen ausdem LBS und bringt umgekehrt die Anliegen eurer Schule imLBS ein.
  • 25. Der    des- lan rat s chulIm Landesschulrat sind alle drei Sprachgruppen vertreten. Er istdas oberste Mitbestimmungsgremium. Hier sind alle Personen-gruppen vertreten, die direkt oder indirekt mit Kindergarten undSchule zu tun haben.Wer ist dabei?Der Landesschulrat hat insgesamt 63 Mitglieder.5 Schülervertreter/innen, Bildungslandesräte, Schulamtsleiterund Schulamtsleiterin, Elternvertreter/innen, Lehrpersonen,Inspektoren und Inspektorinnen, Direktoren und Direktorinnen,Vertreter/innen außerschulischer Organisationen (Gemeinden,Wirtschaft, Universität …) und andere.Worum geht es?Der Landesschulrat erstellt hauptsächlich Gutachten für dieSchulämter und die Landesregierung zu aktuellen Themen. Erist ein beratendes Gremium und für alle Bildungsstufen, vomKindergarten bis zur Oberschule und alle drei Sprachgruppenzuständig. Falls ein Thema nur Schulen einer Sprachgruppebetrifft, treffen sich die Mitglieder dieser Sprachgruppe zu einergetrennten Sitzung. Themen, die im Landesschulrat behandeltwerden, sind Neuerungen im Schulbereich, der Schulvertei-lungsplan, die Rahmenrichtlinien, der Schulkalender oder Maß-nahmen zur Unterstützung von Schülerinnen und Schülern.
  • 26. t Wu sstes u,   ass …d d    ?
  • 27. … es seit Ende der 70er-Jahre die meisten der heutigen Mit-bestimmungsgremien gibt? Mit Einführung der Schulautonomieim Jahr 2000 haben sie an Bedeutung gewonnen.… an vielen Schulen Schüler und Schülerinnen der oberenKlassen Patenschaften für Schülervertretende der 1. Klassenübernehmen und diese unterstützen?… es an manchen Schulen Schülerparlamente und/oder regel-mäßige Schülerratssitzungen gibt?… manche Schulen regelmäßig Fortbildungen für Schülerver-treterinnen und Schülervertreter anbieten?… in Schulen mit aktiver Schülerbeteiligung Ideen und Wünscheder Schülerinnen und Schüler oft umgesetzt werden?… ehemalige Schülervertreterinnen und Schülervertreter ange-ben, sehr viele Erfahrungen gesammelt zu haben?
  • 28. ? ie gut  W nd eure si ung enSitz Wie erlebst du eure Sitzungen? Schau zurück auf die bisherigen Sitzungen dieses Schuljahres und bewerte die Aussagen im Test. Anregungen zur Gestaltung und Moderation von Klassen- versammlungen findest du unter: www.provinz.bz.it/mitbestimmung
  • 29. vor der sitzungDie Sitzungsleitung ist inhaltlichund methodisch vorbereitet.Die Tagesordnung und das Zielder Sitzung sind allen bekannt.Während der sitzungAlle Teilnehmenden arbeitenkonstruktiv mit.Störendes Verhalten wirdangesprochen.Die Beteiligten verhalten sich fairund offen zueinander.Zwischenergebnisse und Ergebnissesind visualisiert.nach der sitzungWenn notwendig, geben wirInformationen an andere Gremienoder Personen weiter.Wir halten uns an Entscheidungen,die wir getroffen haben. STIMMT STIMMT STIMMT STIMMT GAR NICHT WENIG ZIEMLICH GENAU
  • 30. g ützun g Unterst /mitbestimmun z.bz.it provin www.Tel. 0471 060430www.jugendring.it; info@jugendring.itDer Südtiroler Jugendring (SJR) ist eine Arbeits- und Aktions-gemeinschaft der Kinder- und Jugendorganisationen Südtirols.Er setzt sich für die Interessen dieser Verbände ein und wirkt alsSprachrohr für die Kinder und Jugendlichen.  Tel. 0471 060420online@young-direct.it; www.young-direct.itJugendtelefon: 8400 36366von Montag bis Freitag von 14.30 bis 19.30sowie Freitag, Samstag, Sonntag von 19.30 bis 1.00 nachtsYoung+Direct ist eine Beratungsstelle für junge Menschen inSüdtirol. Jugendliche erhalten anonym und kostenlos Beratung.Egal, um welche Fragen, Probleme oder Zweifel es geht, dieBerater/innen haben stets ein offenes Ohr und helfen weiter.
  • 31. Bereich Innovation und BeratungTel. 0471 417221www.schule.suedtirol.it/piDer Bereich Innovation und Beratung am Deutschen Bildungs-ressort unterstützt Schulen und berät sie. Für Schülervertreterund Schülervertreterinnen läuft das Projekt „Fit für Mitbestim-mung“. Rechtliche InfosGesetzliche Grundlagen: www.provinz.bz.it/schulamt/schulrecht.aspDetaillierte Beschreibung der einzelnen Gremien auf Schul- undLandesebene: www.provinz.bz.it/schulamt/schulgremien.aspAuch interessantLexikon der Bundeszentrale für politische Bildungwww.bpb.de/lexikaHomepage der Bundeszentrale für politische Bildung:www.bpb.deMagazin der Bundeszentrale für politische Bildung:www.Fluter.de
  • 32. Herausgeber:Deutsches Bildungsressort,Amba-Alagi-Straße 10, 39100 Bozen,Tel. 0471 417221 - www.schule.suedtirol.it/piRedaktion: Jacob Geier, Elisabeth Mairhofer, Andrea Perger, Thomas SummererFotos: Deutsches Bildungressort, Brian Boaretto, Benedikt TrojerGrafik und Druck: Lanarepro, LanaJuni 2012

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