2010 12 payoff magazine

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  • 1.  Nr. 12 | Dezember 2010 | 7. Jahrgang | www.payoff.ch | CHF 12.50 | EUR 8.– all about derivative investments Gewinnerstrategien im Zinspoker Aufgedeckt: Best of Multi Barrier Reverse Convertibles Schweizer Börse: Startschuss für das ETP-Segment
  • 2. OPINION 2 Daniel Manser Chefredaktor payoff F ocus 4 Gewinnerstrategien im Zinspoker 8 Aufgedeckt: Best of Multi Barrier Reverse Convertibles 12 Schweizer Börse: Startschuss für das ETP-Segment ublireportage P 17 Chancenreiche Anlage in asiatische Bonds Interview 20 André Buck, Head of Sales & Marketing Scoach Schweiz AG, zu den aktuellen Trends bei der Derivatbörse roduct News P 23 Reis: Der Preis ist heiss 25 Zinswende in Europa und den USA? 26 Dividenden: Neue Anlageklasse für Privatanleger 27 Schwarz und gewinnträchtig Investment idea 28 Lithium: Die neue Boombranche 29 Ihre Kern-Allokation in Rohstoffe DERIVE 31 UBS: Teilschutz ist die beste Wahl 32 USD/CHF: Kehrtwende in Sicht 33 Gold: Besser als Aktien und Obligationen Product review 34 Produktvorstellungen und was daraus wurde Learning CurvE 36 SVSP-Map: Die Produktfamilie erhält Nachwuchs Market monitor 38 Payoff Market Making Index 39 Korrelationsmatrix 40 Rating Watch Banken 41 Rating Watch Länder 42 Attraktive Produkte in Zeichnung 43 Meistgehandelte derivative Hebelprodukte 44 Meistgehandelte derivative Anlageprodukte Was kostet unser Geld Wer Geld braucht, ist derzeit in einer vorteilhaften Situation. Dank der Notenbanken sind die Zinsniveaus fast aller «Hartwährungen» rekordtief. Schweizer Immobilienbesitzer finanzieren so günstig wie noch nie. Und wie üblich gewöhnt sich der Mensch recht schnell an solche «Wohlfühlphasen». In Erwartung längerfristig tiefer Zinsen boomt der Immobilienmarkt. Viele Private erfüllen sich jetzt den Traum vom Eigenheim und Institutionelle lassen sich von den Traumrenditen von Immobilienprojekten leiten. Doch wir erinnern uns – der Crash des USImmobilienmarkts hatte seinen Ursprung in den dank Staatshilfe günstigen Finanzierungskonditionen. Ein solcher Einbruch ist in der Schweiz sicher nicht zu erwarten, aber die Gewohnheit an tiefe Zinsen kann trügerisch sein. Im payoff magazine vom November haben wir uns mit dem Kreditmarkt und der Verschuldungssituation europäischer Staaten befasst. Das Thema erreichte im Zusammenhang mit Irland in den letzten Wochen hohe Brisanz. Doch das Problem scheint dank der EU vorläufig gelöst. Einmal mehr musste eine Währung herhalten, um hausgemachte Probleme zu lösen. Das kann gut gehen, aber der Bogen ist schon ganz gewaltig gespannt, nicht nur in Europa. Dank Strukturierter Produkte besteht heutzutage auch für Privatinvestoren die Möglichkeit, sich gegen einen möglichen Zinsanstieg abzusichern. payoff zeigt Ihnen wie. Noch was ganz anderes: Die Schweizer Börse «SIX Swiss Exchange» hat ein ETP-Segment eingeführt. Was es damit auf sich hat, erfahren Sie auf den nächsten Seiten. Event 45 Traders Trophy erstmals in der Schweiz READER'S SERVICE 46 Reader’s Voice 47 Payoff Whisperer 48 Ticker News 48 Impressum www.payoff.ch | Dezember 2010 PS: Die Schweizer Franken Swap-Sätze sind seit zwei Wochen am steigen; der 10-Jahressatz liegt aktuell bei 2,04 % (+ 0,25 %!).
  • 3. ES WERDE LICHT! LED – INVESTIEREN IN DIE LICHTTECHNOLOGIE DER ZUKUNFT Künstliche Beleuchtung ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Galten zu Anfang des 20. Jahrhunderts die ersten Glühbirnen als eine technologische Seltenheit, betrachtet man sie gut 100 Jahre später als Auslaufmodell. Leuchtdioden kurz LEDs sind das Licht der Zukunft. Neue gesetzliche Regularien und eine kontinuierliche Erweiterung des Anwendungsbereichs lassen hoffen, dass LED die Lichttechnologie der Zukunft sein wird. Denn der sukzessive Abschied vom Glühfaden zwingt zu neuartigen Leuchten und neuer Lichtgestaltung. Mit der zweiten Stufe des EU Glühlampenverbots werden nun auch Glühlampen mit Leistungen von mehr als 60 Watt aus den Verkaufsregalen verschwinden. LEDs stehen als Leuchtmittelersatz zum Einsatz bereit. Hersteller von Leuchtdioden können von der aufkommenden Nachfrage nach LEDs profitieren. Mit Zertifikaten können Anleger auf diesen Trend setzen. R LO VA SIS BA WE RT H WÄ RU NG UF LA ZE IT T AL RW R VE BÜH E G S- ER LL 3 UE RS KT EFKU A I BR 11998135 Solactive® LED Performance Index 1 CHF Composite Open-End 1.20% p.a. CHF 142.50 11998136 Solactive® LED Performance Index 1 EUR Open-End 1.20% p.a. EUR 107.30 11998137 Solactive® LED Performance Index 1 USD Composite Open-End 1.20% p.a. USD 142.20 WORST-OF BARRIER REVERSE CONVERTIBLE AUF LED UNTERNEHMEN IN ZEICHNUNG BIS 03.12.2010 2 C P OU ON . . PA 15.00% SIS BA WE E RT H WÄ Aixtron, Cree, Veeco RU NG CHF (Quanto) UF LA ZE 1 Jahr IT BA RR 55% IER E R LO VA 12022476 DOUBLE COUPON BARRIER REVERSE CONVERTIBLE AUF LED UNTERNEHMEN IN ZEICHNUNG BIS 03.12.2010 2 11% (22%)4 Aixtron, Cree, Veeco CHF (Quanto) 1 2 3 4 1 Jahr 55% 12022478 Index berechnet von Structured Solutions AG. Die Zeichnungsperiode kann aufgrund veränderter Marktbedingungen vorzeitig durch die Emittentin beendet werden. Stand: 26.11.2010 Die Couponzahlung erfolgt am Ende der Laufzeit. Schliessen alle Basiswerte bei der Schlussfixierung über 100% des Fixierungslevels, so wirdder doppelte Coupon (2 x 11%) ausbezahlt. Den einfachen Coupon von 11% p.a. erhält der Anleger in jedem Fall. INTERESSIERT AN WEITEREN PRODUKTEN? info@efgfp.com – www.efgfp.com IHRE HAUSBANK NIMMT IHRE ZEICHNUNG GERNE ENTGEGEN. Jetzt kostenlos anmelden zum EINLEUCHTENDE INVESTMENTS: TRACKER ZERTIFIKATE – BEREITS AN DER SCOACH GELISTET G UN + 41 58 800 1111 EFG Financial Products AG – Public Solutions – Brandschenkestrasse 90 – Postfach 1686 – CH-8027 Zürich – www.efgfp.com ZUKUNFTSTECHNOLOGIESEMINAR Wann 9. Dezember 2010 um 18.30 Uhr Wo Convention Point-SIX Swiss Exchange Die Plätze sind begrenzt. Senden Sie eine E-mail an info@efgfp.com. RECHTLICHER HINWEIS Diese Publikation dient nur zu Informationszwecken und stellt weder eine Empfehlung zum Erwerb von Finanzprodukten noch eine Offerte oder Einladung zur Offertstellung dar und ist kein Research. Alle Angaben sind ohne Gewähr. Die in diesem Dokument erwähnten Finanzprodukte sind derivative Finanzinstrumente. Sie qualifizieren nicht als Anteile einer kollektiven Kapitalanlage im Sinne der Art. 7 ff. des schweizerischen Bundesgesetzes über die kollektiven Kapitalanlagen (KAG) und sind daher weder registriert noch überwacht von der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht FINMA. Die Anleger sind dem Kreditrisiko der Emittentin resp. der Garantiegeberin ausgesetzt. Diese Publikation stellt keinen vereinfachten Prospekt im Sinne des Art. 5 KAG dar. Die massgebende Produktdokumentation kann direkt bei EFG Financial Products AG unter Tel. +41 (0)58 800 1111, Fax +41 (0)58 800 1010 oder über E-Mail termsheet@efgfp.com bezogen werden. Verkaufsbeschränkungen bestehen für Europa, Hongkong, Singapur, die USA, US persons und das Vereinigte Königreich (die Emission unterliegt schweizerischem Recht).  © EFG Financial Products AG. Alle Rechte vorbehalten. Mitglied bei
  • 4. 4 FOCUS Gewinnerstrategien im Zinspoker www.istockphotos.com Die Geldschleusen der Notenbanken sind weit offen, die Zinsen entsprechend am Boden. Ob dies länger so bleibt oder der Zinshammer nicht mehr in allzu weiter Ferne ist und umso stärker ausfällt, darüber scheiden sich die Geister. Anleger sollten sich mit den richtigen Produkten vertraut machen, um nicht am Ende das «falsche Blatt» zu haben. und die Arbeitslosigkeit drücken wird, zweifeln Experten stark. Eher wird vermutet, dass das Entstehen von neuen Blasen gefördert wird. «Die meisten Notenbanken haben angesichts der angespannten wirtschaftlichen Lage ihr Zinspulver grosszügig verschossen.» Langfristige Investments sind nicht per se schlecht Entweder werden die Zinsen wegen Inflationsbedenken erhöht oder sie nehmen den «Japanischen Verlauf» und bleiben langfristig tief. In diesem Fall ist der Investor mit lang laufenden Obligationen vergleichsweise gut bedient, da sie einen höheren Zins als rollende kurzfristige Anlagen bieten. Anders ausgedrückt: Solange man nicht von bald steigenden Zinsen ausgeht, sollte man sich für längere Laufzeiten entscheiden und erst dann den Wechsel vornehmen, wenn mit einem Anziehen der Zinsen gerechnet wird. Zwar realisiert der Investor selbst bei einer Zinserhöhung keinen Verlust, falls die Obligation bis zum Laufzeitende gehalten Ein gutes Blatt hatte US-Notenbankchef Ben Bernanke bisher nicht. Martin Diethelm D ie aktuelle Situation an den Finanzmärkten bedeutet für den konservativen Anleger eine Herausforderung: Die Zinsen sind am Boden, sichere und gewinnbringende Investments sind rar. Nachdem sich die langfristigen Renditen (auf Seite 6) im letzten Jahrzehnt immerhin noch um die 3-4% gehalten haben, sind auch sie unter die 2%-Marke gefallen, wie die Grafik verdeutlicht. Dabei mag sich manch einer noch an die frühen 1980er-Jahre erinnern, als die kurzfristigen Zinsen in einem Zeitraum von nur gut zwei Jahren von quasi 0% auf über 10% anstiegen. www.payoff.ch | Dezember 2010 Tiefer geht’s nicht mehr Die meisten Notenbanken haben angesichts der angespannten wirtschaftlichen Lage ihr Zinspulver grosszügig verschossen, sodass sie bereits auf kreativere Massnahmen ausweichen müssen: So hat das US-Amerikanische FED vor einem Monat ein zweites Quantitative Easing-Programm beschlossen, unter dessen Namen Staatsobligationen im Wert von 600 Milliarden USDollar aufgekauft werden, um den Märkten Liquidität zu verschaffen und auch die Langfristzinsen nach unten zu bewegen. Daran, dass dieses Geld auch wirklich die einheimische (US-)Wirtschaft ankurbelt «Kleine Zinsänderungen haben grosse Auswirkungen auf langfristige Anleihen.» wird. Hingegen sieht sich der Halter von langfristigen Anleihen beim Anziehen der Zinskurve während der Laufzeit mit einem Buchverlust konfrontiert bzw. mit Opportunitätskosten, weil er sein Vermögen zu besseren Konditionen anlegen könnte, wenn es liquide wäre. Steigende Zinsen Ein Bild davon, wie gross Auswirkungen von Zinsänderungen auf Bonds sind, kann man sich durch den Kurs der Eidgenössischen 4%-Obligation machen, welche
  • 5. 5 FOCUS 1999 ausgegeben wurde und bis 2049 läuft: Der Kurs ist in den letzten zehn Jahren um gut 60% gestiegen, die Effektivverzinsung beträgt aktuell noch 1,96% pro Jahr. Eine plötzliche starke Steigerung der Langfristzinsen ist unwahrscheinlich. Als in den Jahren 1988-90 der LIBOR von 2% auf 10% schoss, stiegen sie nur von 4% auf 6,5%. Trotzdem wirken auch kleinere Bewegungen stark auf langfristige Investments: Bewegen sich die Zinsen innerhalb von zwei Jahren auf ein Niveau von 3,5%, würde der Investor im beschriebenen Bond einen erheblichen Buchverlust von 32% hinnehmen müssen. Dieser Effekt ist bei kürzeren Laufzeiten deutlich kleiner: Eine zehnjährige Bundesobligation rentiert momentan bei knapp 1,5%. Wenn in vier Jahren der entsprechende Marktzins auf 4% steigt, beträgt der Verlust zirka 15%. Breite Anlegerschaft betroffen Dabei sind diese Überlegungen nicht nur für wenige, spezifisch investierte Anleger relevant, sondern für die breite Masse: Ein stabiler Anteil von zirka 30% der Wertschriften in Kundendepots sind Obligati- onen. Noch immer stellt das relativ risikoarme festverzinsliche Wertpapier das Rückgrat der meisten Portfolios dar. Vor der Wahl von Absicherungsinstrumenten steht die Überlegung, wie stark das Gesamtportfolio eines Investors den Zinsen überhaupt exponiert ist. Wenn nebst einem Obligationsportfolio eine Hypothek in einer ähnlichen Grössenordnung und gleicher Fristigkeit besteht, heben sich die Effekte einer Zinserhöhung in etwa auf. «Noch immer stellt das relativ risikoarme festverzinsliche Wertpapier das Rückgrat der meisten Portfolios dar.» Der Buchgewinn auf der einen Seite entspricht dann dem Verlust auf der anderen Seite. Falls die Hypothek auf einen variablen oder LIBOR-Zins basiert, kann der Hedge einer langfristigen Obligation relativ einfach durch einen Switch der Geldmarkthypothek auf eine Festhypothek durchgeführt werden. Des Weiteren darf in der Gesamtüberlegung nicht vergessen werden, dass erhöhte Zinsen auch auf Aktienkurse meistens belastend wirken und auch in diesem Bereich ein Verlust droht. Die richtigen Produkte nutzen Um ein Portfolio von Schweizer Obligationen abzusichern, kann ein Short-MiniFuture der Royal Bank of Scotland auf den zehnjährigen Swiss Government Bond Future (CONF) gewählt werden. Das Produkt CNFMS mit einem aktuellen Hebel von gut 7 oder seine etwas aggressiveren Geschwister CNFLR und CNFKQ profitieren von einem Sinken der Kurse von Schweizer Bundesobligationen, welches mit der Erhöhung des Zinsniveaus einhergeht. Mit ihnen lässt sich auch eine Marktzinsveränderung auf Unternehmensanleihen abbilden. Ein Investor, welcher ein BondPortfolio von privaten Unternehmen zusammen mit einer geeigneten Anzahl Mini-Futures hält, kassiert die Risikoprämie der Bond-Emittenten ein, bleibt aber gegen Zinsänderungen immun. Für Anleger, welche Staatsanleihen halten, macht ein langfristiger Hedge mit den bestehenden Instrumenten wenig Sinn, weil die Rendite zum Beispiel von Mini-Futures jene der Staatsanleihe genau ausgleichen und ein simpler Verkauf der Bundesobligation die günstigere und einfachere Alternative wäre. Hingegen kann der Wechsel in ein variabel verzinsliches Vehikel sinnvoll Anzeige Jetzt informieren! www.hsbc-derivate.ch Tel.: 00800 4000 9100 Anruf kostenfrei Barrier Reverse Convertibles attraktive Coupons Renditen auch in Seitwärtsmärkten auf div. schweizer Bluechips Scoach kotiert HSBC Trinkaus & Burkhardt AG Marketing Retail Products Königsallee 21/23 D-40212 Düsseldorf Die hierin enthaltenen Produktinformationen stellen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf der darin besprochenen Wertpapiere seitens der HSBC Trinkaus & Burkhardt AG dar und können eine individuelle Anlageberatung durch die Hausbank nicht ersetzen. Die Programm Dokumentation und die Endgültigen Bedingungen können bei der HSBC Trinkaus & Burkhardt AG, Marketing Retail Products, Königsallee 21/23, D-40212 Düsseldorf, kostenlos bezogen werden und sind unter www.hsbc-derivate.ch einsehbar und/oder in elektronischer Form abrufbar. www.payoff.ch | Dezember 2010
  • 6. 6 FOCUS «Die Analystengemeinde wurde schon mehr als nur einmal von den neuen Realitäten der Notenbanken kalt erwischt.» situation in den westlichen Industrieländern, inklusive der Schweiz, bald drastisch ändert, glauben derzeit nur wenige Marktbeobachter. Doch die Analystengemeinde wurde schon mehr als nur einmal von den neuen Realitäten der Notenbanken kalt erwischt. Im Gegensatz zu anderen Notenbanken, speziell der US-Notenbank unter Führung von Ben Bernanke, plädieren – trotz dem jüngsten Irland-Debakel – viele europäische Notenbanker mittlerweile für eine moderate Straffung der Geldpolitik. Ein vehementer Vertreter dieser Linie ist Vorstandschef der deutschen Bundesbank, Axel Weber. Er forderte, umgehend aus dem Aufkaufprogramm für Staatsanleihen auszusteigen und die Geldpolitik anzuziehen. Das Risiko einer Cash-Blase sei schon wieder erkennbar. Jeder Anleger sollte daher vor Überraschungen gewappnet sein. Insbesondere die Führung des US-Notenbanksystems FED ist momentan nur schwer einzuschätzen, sodass auch die scheinbar unmöglichsten Szenarien denkbar werden. Die nächste Pokerrunde ■ könnte schon bald beginnen. Renditen im langfristigen Vergleich Julius Bär, allerdings mit einer Laufzeit nur bis Mitte 2012. Die implizite Volatilität ist relativ hoch und das Produkt ist aus dem Geld. Deshalb ist das Derivat nur für die kurzfristige Absicherung oder Spekulation zu empfehlen und weniger für den langfristigen Hedge. Daran, dass sich die Zins- % 12 10 8 6 4 2 0 1990 1994 CHF-3M-LIBOR 1998 CHF-10J-Swap 2002 2006 2010 CHF-30J-Swap Quelle: Bloomberg (ab 02.01.1990) sein. Wer trotz aller Unkenrufe an einen stabilen US-Dollar glaubt, findet im kapitalgeschützten Collared Floater VFUSC der Bank Vontobel ein interessantes Produkt: Das Derivat läuft bis Mitte 2015 und zahlt einen Coupon abhängig vom 3-Monats USD-LIBOR von 1,6% bis 5,25% p.a. Um eine kurzfristige Risikosteuerung vorzunehmen, würden sich Calls auf kurzfristige Zinsen in Schweizer Franken anbieten. Leider sind im Moment wenige Produkte mit vernünftigen Geld-BriefSpannen erhältlich. Hingegen gibt es zwei liquide Derivate auf den zehnjährigen CHF Swap, zum Beispiel den SFWTY der Bank PAYOFF Produkt-EMPFEHLUNG Aktuelle Kurse auf www.payoff.ch Symbol Basiswert Emittent Rating (S&P) Produkttyp Merkmale Kurswert 25.11.2010 100,30% (USD) Handelsplatz: Scoach CH VFUSC USD-3M-LIBOR Bank Vontobel A Kapitalschutz mit Coupon Laufzeit: 07.07.2015 Ø Spread: 0,50% Partizipation: 100% Kapitalschutz: 100% Quanto: Nein CNFMS Swiss Government CHF Bond Future RBS A+ Short Mini-Future Laufzeit: Ø Spread: Fin.Level Ratio Open-end 1,50% 159.45 10.00 CHF 2.00 Handelsplatz: Scoach CH SFWTY KONSERVATIV CHF-10Y-Swap Bank Julius Bär Aa3 (Moody´s) Call Warrant Laufzeit: Ø Spread: Strike: Ratio 07.06.2012 3,10% 2,50% 0.01 CHF 0.32 Handelsplatz: Scoach CH AGGRESSIV AGGRESSIV www.payoff.ch | Dezember 2010 Quelle: Derivative Partners Anlegertyp Risikoklasse
  • 7. kapit alsch utz Wir machen etwas daraus. Zeichnen Sie bis zum 3. Dezember 2010** Kapitalschutz-Zertifikat: 90% Kapitalschutz mit einem Bonus von 6%* und Partizipation bis zu 15% Das Kapitalschutz-Zertifikat auf drei Schweizer Blue Chips bietet Ihnen einen 90% Kapitalschutz des Nominals am Ende der Laufzeit, inklusive der Chance auf einen Bonus von 6%*. Die Auszahlung ist aber nicht auf die Rückzahlung des Nominals plus Bonus von 6%* beschränkt. Bei positiver Performance der drei Aktien kann diese auch höher ausfallen, wobei maximal CHF 1‘150 ausbezahlt wird. Das Verlustrisiko des Produkts ist begrenzt auf die Differenz zwischen dem Kaufpreis und dem Kapitalschutzlevel. Wir sind der erfolgsorientierte Emittent für erfolgsorientierte Anleger wie Sie. Macquarie OppenheiM • Basiswerte: Novartis, Swiss Re und Swisscom Valor: 11999075 • Basiswerte: Roche, Nestlé, Synthes Valor: 11999076 • Laufzeit: bis 10. Juni 2011 • Emissionspreis: CHF 1‘000 • Emittentin: Macquarie Structured Products (Europe) GmbH, Frankfurt/Main • Garantin: Macquarie Bank Limited, London Branch • Rating Garantin: A (S&P) / A1 (Moody‘s) / A+ (Fitch) macquarie-oppenheim.ch experten-hotline: 044 564 02 05 Diese Publikation erscheint lediglich zur Information und stellt weder einen Prospekt gem. Art. 652a bzw. 1156 OR noch gem. Art. 5 KAG oder dem Kotierungsreglement der SIX Swiss Exchange dar. Die allein massgeblichen Bedingungen sind dem Prospekt zu entnehmen, der unter www.macquarie‑ oppenheim.ch heruntergeladen werden kann bzw. kostenlos bei Macquarie Capital (Europe) Limited, Bahnhofstr. 46, CH‑8001 Zürich, bei BNP Paribas Securities Services, Zurich Branch, Selnaustrasse 16, CH‑8002 Zürich, erhältlich ist. Diese Publikation stellt keine Anlageempfehlung dar. Diese Publikation stellt weder eine Offerte oder Einladung zur Offertstellung noch eine Empfehlung zum Erwerb von Finanzprodukten dar; sie ersetzt nicht die individuelle Beratung durch die Hausbank. Dieses Produkt ist ein derivatives Finanzinstrument. Es besteht das Risiko des Totalverlusts des eingesetzten Kapitals ein‑ schliesslich Transaktionskosten. Anrufe auf unserer Experten‑Hotline werden aufgezeichnet. Bei Ihrem Anruf gehen wir davon aus, dass Sie mit dieser Geschäftspraxis einverstanden sind. Mit Ausnahme der Macquarie Bank Limited ABN 46 008 583 542 (MBL), sind die in dieser Publikation erwähnten Tochterunternehmen der Macquarie Gruppe keine lizenzierten Einlagenkreditinstitute im Sinne des Banking Act (Commonwealth of Australia; Gesetz über das Kreditwesen) von 1959. Die Verpflichtungen von Tochterunternehmen stellen keine Kundeneinlagen oder andere Verbindlichkeiten der MBL dar. Soweit nichts Gegenteiliges erwähnt wird, übernimmt MBL weder Garantien noch anderweitige Gewährleistungen für die Verpflichtungen dieser Tochterunternehmen. * Indikativ. Stand 24. November 2010. Die Festlegung der endgültigen Ausstattungsmerkmale erfolgt am 3. Dezember 2010 auf Schlusskursbasis (vorbehaltlich einer Verschiebung der Zeichnungsphase). Der Prozentsatz für den Bonus wird bei unveränderten Marktbedingungen dem genannten Wert entsprechen, kann jedoch +/‑1 Prozentpunkte davon abweichen. ** Zeichnungsphase bis 3. Dezember 2010, 14 Uhr. Vorzeitige Schliessung oder Verlängerung vorbehalten. Die Verschiebung der Zeichnungsphase kann die Änderung weiterer Daten zur Folge haben. Die Emittentin ist nicht verpflichtet, Zeichnungsaufträge anzunehmen.
  • 8. 8 FOCUS Aufgedeckt: Best of Multi Barrier Reverse Convertibles Barrier Reverse Convertibles erfreuen sich traditionell bei heimischen Investoren grosser Beliebtheit. Insbesondere Barrier Reverse Convertibles auf mehrere Basiswerte, sogenannte Multi Barrier Reverse Convertibles, sind heiss begehrt. Das payoff magazine zeigt, wo die Chancen und Gefahren dieser Produkte liegen und welches unsere Favoriten sind. vestor als Entschädigung ein Coupon ausbezahlt. Im Gegensatz zu RC weisen BRC zusätzlich einen bedingten Kapitalschutz, die Barriere, auf. Das Risikoprofil ist also etwas konservativer. Allerdings verringert dieser zusätzliche Risikopuffer auch den Coupon. Bei Verfall bestehen beim BRC drei mögliche Rückzahlungsszenarien: www.istockphotos.com 1) Der Basiswert unterschreitet oder berührt die Barriere während der Laufzeit des Produktes nicht. Der Investor erhält den Nominalbetrag sowie den Coupon ausbezahlt. 2) Die Barriere wird verletzt, der Basiswert notiert bei Verfall aber über dem Strike. Auch in diesem Szenario gelangen der Nominalwert sowie der Coupon zur Rückzahlung. 3) Im letzten Szenario fällt der Basiswert unter die Barriere und handelt bei Verfall nicht über dem Strike. In diesem Fall kommt neben der Gutschrift des Coupons eine vordefinierte Anzahl an Basiswerten zur Auslieferung. BRC eignen sich für Anleger, welche davon ausgehen, dass sich der Basiswert leicht negativ, seitwärts oder leicht positiv entwickeln wird. Bei heimischen Anlegern beliebt: Multi Barrier Reverse Convertibles Michael Däppen D er Markt für Strukturierte Produkte in der Schweiz gilt als der weltweit grösste. Die Bestände in Schweizer Wertschriftendepots belaufen sich auf zirka CHF 205 Milliarden (Ende August 2010). Dabei sind Kapitalschutzprodukte mit gut 40% am häufigsten vertreten, Partizipationsprodukte mit etwa 30% am zweithäufigsten und Renditeoptimierungsprodukte mit ungefähr 20% am dritthäufigsten. Wird die Anzahl gelisteter Anlageprodukte an der Derivatbörse Scoach CH betrachtet, www.payoff.ch | Dezember 2010 sieht das Bild anders aus. Renditeoptimierungsprodukte sind mit fast 60% die meist vertretene Kategorie. Mit beinahe 80% ist darunter der Produkttyp Barrier Reverse Convertibles (BRC) klar am beliebtesten. Dabei sind insbesondere Multi Barrier Reverse Convertibles (MBRC) gefragt. Renditepotenzial im Seitwärtsmarkt Wie bei klassischen Reverse Convertibles (RC) ist bei BRC der maximal mögliche Gewinn beschränkt. Dafür wird dem In- Die Bausteine eines BRC Ein BRC wird aus einem Zero-Bond sowie dem Verkauf eines At-The-Money Downand-In Puts (DIP) konstruiert (vgl. Grafik). Der Zero-Bond zeichnet sich dadurch aus, dass während der Laufzeit keine Couponzahlungen stattfinden. Dafür kommt beim Kauf ein Abschlag zum Nennwert zum Tragen. Der Nennwert entspricht bei Verfall dem Nominalwert plus dem Coupon des BRC. Bei einem DIP handelt es sich um eine Barrier Option, welche zur Gruppe der exotischen Optionen gehört. Barrier Options unterscheiden sich von klassischen Optionen, indem sie neben dem Strike eine Barriere beinhalten. Dies hat ein
  • 9. 9 FOCUS unsicheres Payoff zur Folge, was dazu führt, dass diese Art von Option billiger ist. Mittels dieser Bausteine kann der faire Wert (Fair Value) eines BRC ermittelt werden. Dieser setzt sich bei Initial Fixing aus «Ein BRC wird aus einem Zero-Bond sowie einem Verkauf eines DIP konstruiert.» dem Barwert des Nennwertes des ZeroBonds abzüglich der eingenommenen Prämie der Optionsposition zusammen. Wer sich dafür interessiert, wie die einzelnen Teile im Detail berechnet werden, kann dies in der Online-Ausgabe dieses Artikels auf www.payoff.ch/product/news/focus.de nachlesen. Der ideale Strukturierungszeitpunkt für BRC stellt ein Umfeld mit hohen Volatilitäten sowie hohen Zinsen dar. Dies ermöglicht einen hohen Coupon sowie eine tiefe Barriere. Der Grund dafür ist einfach: Hohe Zinsen führen zu einem tieferen Barwert des Zero-Bonds und die hohe Volatilität erhöht die Prämie des DIP. Mehr Basiswerte... mehr Coupon... mehr Risiko! Eine weitere Möglichkeit, den Coupon zu erhöhen oder über eine tiefere Barriere zu erreichen, stellen MBRC dar. Im Gegensatz zu klassischen BRC unterliegen dem Produkt mehrere Basiswerte mit prozentual gleichen oder unterschiedlichen Barrieren. Die Rückzahlungsszenarien entsprechen denjenigen eines BRC. Kommt es zu einer Basiswertlieferung, erhält der Anleger jedoch den Basiswert mit der schlechtesten Performance per Laufzeitende. MBRC werden deshalb oft auch als «Worst of»-Produkte bezeichnet. Im Unterschied zu BRC kommt bei MBRC kein «Eine tiefe Korrelation führt zu einem höheren Coupon, aber auch zu einem grösseren Risiko.» Short DIP, sondern eine Short Worst-of-Downand-In Put-Option zum Tragen. Neben den impliziten Volatilitäten der Basiswerte spielen bei dieser Option zudem die impliziten Korrelationen unter den Basiswerten eine entscheidende Rolle. Dabei erhöht eine tiefe Korrelation, aufgrund der zunehmenden Wahrscheinlichkeit der Optionsaktivierung, den Optionspreis. Dies ermöglicht einen höheren Coupon und/oder eine tiefere Barriere. Geringe Korrelationen steigern aber auch das Risiko, dass eine Barriere verletzt wird und der Titel mit der schlechtesten Performance zur Andienung gelangt. Anleger sollten sich daher nicht von den hohen Coupons blenden lassen. Die attraktivsten Multis Ex post war ein MBRC dann das ideale Anlageinstrument, wenn bei Verfall sämtliche Basiswerte zwischen der Barriere und dem Strike plus dem Coupon des Produktes notieren und die Barriere nie tangiert wurde. Dies hat zwei Implikationen zur Folge: 1) Die Basiswerte steigen während der Laufzeit nicht stark an. 2) Keiner der Basiswerte verletzt die Barriere. Interessant sind daher MBRC mit Basiswerten, welche eine hohe Korrelation untereinander aufweisen sowie für welche eine Seitwärtsbewegung erwartet wird. Das payoff magazine hat drei MBRC ausfindig gemacht, welche diesen Kriterien bestmöglich entsprechen. Ein erstes Produkt ist Auf eineN Blick: Bestandteile des multi barrier reverse convertible Payoff-Diagramme: Short Down-and-in Put DIP (at the money) Gewinn Zins { Barrier Reverse Convertible Gewinn { = Zero-Bond Basiswert bei Final Fixing Verlust www.payoff.ch | Dezember 2010 Prämie Verlust Gewinn Short Down-and-in Put Strike Basiswert bei Final Fixing Coupon { Barriere Barrier Reverse Convertible Strike Verlust Short Down-and-in Put Zero-Bond Basiswert bei Final Fixing Quelle: Derivative Partners + Zero-Bond
  • 10. Spitzenleistung. Made in Switzerland. 3.8 km schwimmen, 180 km biken, 42.2 km laufen – bei einem Triathlon werden jedem Athleten beeindruckende Leistungen abverlangt. Ansporn genug für uns, Ihnen als Investor mit unserem neuen Angebot an Warrants in der Schweiz aussergewöhnliche Chancen bei jeder Marktentwicklung zu bieten. Sie möchten investieren? Unsere Warrants erhalten Sie bei Ihrem Online-Broker oder Ihrer Hausbank. Mehr Informationen zu Warrants, weiteren Strukturierten Produkten und ETFs: www.zertifikate.commerzbank.ch zu unserem Engagement im Bereich Triathlon: www.commerzbank.de/triathlon Gemeinsam mehr erreichen Mathias Hecht, Schweizer Mitglied des Commerzbank Triathlon Teams. r: l. Power pu u Auswah arrants z 200 W
  • 11. 11 FOCUS VON168 von der Bank Vontobel auf Novartis und Roche. Das pfandbesicherte Produkt läuft bis zum 16. September 2011 und zahlt einen Coupon von 5,90% p.a. Die Barrieren befinden sich bei jeweils 75,00% des Strikes und der aktuelle Abstand beträgt 29,00% und 27,00%. Die Korrelation zwischen Novartis «Die Basiswerte eines attraktiven MBRC weisen eine hohe Korrelation auf sowie eine erwartete Seitwärtsbewegung.» und Roche beträgt aktuell 0.461. Das Produkt eignet sich für eher konservative Anleger. Etwas risikofreudiger ist der MBRC ZKB0T5 der Zürcher Kantonalbank auf ABB, Geberit und Holcim (Korrelation ABB/Geberit 0.594, ABB/Holcim 0.681, Geberit/Holcim 0.640). Das Produkt auf die drei Industriekonzerne besitzt einen Coupon von 12,00% p.a. und verfügt über Barrieren bei 75,00% des Strikes. Der aktuelle Abstand zur Barriere beträgt 17,00%, 32,00% und 31,00%. Risikofreudige Anleger sind mit dem BSREO der Bank Sarasin auf Credit Suisse, Julius Baer und UBS gut bedient. Die Barrieren des MBRC liegen bei 60,00% des Strikes und der Coupon beträgt 10,60% p.a. Der aktuelle Abstand zur Barriere beträgt 31,00%, 41,00% und 31,00%. Die Korrelationen liegen zwischen Credit Suisse und Julius Baer bei 0.633, zwischen Credit Suisse und UBS bei 0.771 und zwischen Julius Baer und UBS bei 0.630. Der Abstand zu den jeweiligen Barrieren kann auf www. payoff.ch abgefragt werden. Klumpenrisiken vermeiden Der Kauf von MBRC muss immer unter Berücksichtigung des Portfoliokontextes sowie den individuellen Bedürfnissen des Anlegers vorgenommen werden. Auch muss sich der Investor über die Risiken im klaren sein. Ein besonderes Augenmerk ist dabei auf die Vermeidung von Klumpenrisiken zu richten. Diverse Untersuchungen zeigen, dass Investoren den Wert des Coupons bei MBRC überschätzen und die Risiken unterschätzen. Dies scheint eine mögliche Erklärung für die ■ Beliebtheit dieser Produkte zu sein. PAYOFF Produkt-EMPFEHLUNG Aktuelle Kurse auf www.payoff.ch Symbol Basiswert AUSGEWOGEN VON168 Novartis / Roche Emittent Rating (S&P) Produkttyp Merkmale Bank Vontobel A Barrier Reverse Convertible (Bull) Laufzeit: Ø Spread: Coupon: Barriere: Seitwärtsren.: Pfandges.: 16.09.2011 0,99% 5,90% 75,00% 4,93% p.a. COSI 101,00% (CHF) Handelsplatz: Scoach CH Laufzeit: Ø Spread: Coupon: Barriere: Seitwärtsren.: 27.10.2011 0,50% 12,00% 75,00% 12,97% p.a. 100,15% (CHF) Handelsplatz: Scoach CH Laufzeit: Ø Spread: Coupon: Barriere: Seitwärtsren.: 26.09.2011 0,84% 10,60% 60,00% 17,61% p.a. ZKB0T5 ABB / Geberit / Holcim ZKB AAA Barrier Reverse Convertible (Bull) BSREO Credit Suisse / Julius Baer / UBS Bank Sarasin (kein externes Rating) Barrier Reverse Convertible (Bull) AUSGEWOGEN AGGRESSIV www.payoff.ch | Dezember 2010 Kurswert 25.11.2010 95,12% (CHF) Handelsplatz: Scoach CH Quelle: Derivative Partners Anlegertyp Risikoklasse
  • 12. 12 FOCUS Schweizer Börse: Startschuss für das ETP-Segment www.istockphotos.com Die SIX Swiss Exchange hat kürzlich das Produktsegment Exchange Trades Products (ETPs) neu eingeführt. Das payoff magazine zeigt mit Blick auf das neue Produktangebot, wo die Vorteile und Tücken liegen und welches die wesentlichen Unterschiede zu anderen Anlageinstrumenten sind. liche an der SIX zugelassenen Derivate sowie an einer ausländischen Effektenbörse mit gleichwertiger Regulierung kotierten Options- und Futureskontrakte erlaubt. Auch können Indizes, Devisen, marktübliche Zins- und Swapsätze, Edelmetalle sowie weitere Rohstoffe verwendet werden. Nicht zuletzt können Baskets aus den vorangehend genannten Instrumenten gebildet und als Underlying genutzt werden. Das Universum, was alles verpackt werden kann, ist somit riesig. Besicherung fragwürdig Damit ein Emittent ETPs an der SIX Swiss Exchange kotieren kann, muss der ausstehende Betrag entweder durch den Emittenten selber oder einer Dritten besichert werden. Dabei gibt es eine Vielzahl an Varianten. Einerseits kann der Basiswert direkt physisch oder in Form eines Terminkontraktes hinterlegt werden. Andererseits kann die Hinterlegung mit an der SIX Swiss Exchange oder an einer ausländischen Börse mit gleichwertiger Regulierung kotierten Beteiligungsrechten, Anleihen, kollektiven Kapitalanlagen sowie Ambitionierte Newcomer: ETPs sind jetzt am Start Michael Däppen S eit gut einem Monat verfügt die Schweizer Börse SIX Swiss Exchange über das neue Produktsegment «Exchange Traded Products» (ETPs). Am 15. Oktober 2010 trat das Zusatzreglement für die Kotierung von ETPs in Kraft. Bei ETPs handelt es sich um besicherte, unverzinste, auf Inhaber lautende Schuldverschreibungen, welche von 09:00 Uhr bis 17:30 Uhr an der Schweizer Börse gehandelt werden können. Für jedes Produkt wird ein Market Maker verpflichtet. Dadurch soll die kontinuierliche Kursstellung sowie ein liquider Handel gewährleistet werden. Seit Lancierung wurden in diesem Segment bisher 32 ETPs von drei Emittenten kotiert. www.payoff.ch | Dezember 2010 Vielfältige Basiswerte ETPs bilden die Kursentwicklung eines zugrunde liegenden Basiswertes ab, d.h. sie folgen dem Kurs wie ein Schatten. Sie gehören deshalb zu den passive Anlageinstrumenten. Die Nachbildung kann 1:1, mit Hebel sowie long oder short erfolgen. Auch replizieren ETPs nur symmetrische Auszahlungsprofile. Als Basiswerte kommen die an der SIX Swiss Exchange oder an einer ausländischen Börse mit gleichwertiger Regulierung kotierten Beteiligungsrechte (Aktien, Partizipationsscheine, Genussscheine) sowie Obligationen und kollektive Kapitalanlagen infrage. Weiter sind sämt- «Erstaunlich, dass im Kotierungsreglement keine Bestimmungen über eine regelmässige Überprüfung des Deckungsgrades der Sicherheiten sowie der Aufstockung bei Unterdeckung enthalten sind.» Rohstoffen erfolgen. Auch Barguthaben und Edelmetalle sind erlaubt. Die Verwahrung erfolgt bei einer vom Emittenten unabhängigen Drittpartei. Der Hinterlegungswert muss bei Emission mindestens dem ausstehenden Betrag des ETPs entsprechen. Auch besteht die Möglichkeit, dass eine Drittperson unter bestimmten
  • 13. 13 FOCUS staunt, ist, dass im Kotierungsreglement für ETPs keine Bestimmungen über eine regelmässige Überprüfung des Deckungsgrades der Sicherheiten sowie einer allfälligen Aufstockung bei einer Unterdeckung enthalten sind. Die Börse gibt nur die Leitplanken vor, die Umsetzung ist allein dem Alain Picard, Head of ETFs & other Financial Products Sales SIX Swiss Exchange «Die SIX Swiss Exchange ist sehr zufrieden mit dem Start des neuen Segments. Nach 3 Wochen sind schon 32 Produkte von 3 verschiedenen Anbieter kotiert und diese werden auch täglich gehandelt.» Voraussetzungen als Sicherheitsgeber auftritt. Dieses Verfahren ist grundsätzlich zu begrüssen, reduziert es doch das Emittentenrisiko des Anlegers. Was jedoch er- «ETPs können, im Gegensatz zu COSI, auch von ausländischen Emittenten ausgegeben werden.» Verwertung vorhanden wären. Im Interesse des Anlegers bleibt zu hoffen, dass hier noch einige Korrekturen vorgenommen werden und die Besicherung somit nicht zu mehr Schein als Sein verkommt. Auf jeden Fall ist dem Investor zu empfehlen, sich vor dem Kauf eines ETPs über deren Besicherung zu informieren. Emittenten überlassen. «Die Art der Besicherung ist sicherlich ein Teil wo sich die Anbieter in diesen Produkten differenzieren können und es ist auch Aufgabe des Investors zu prüfen, ob die jeweilige Besicherung seinen Bedürfnissen entspricht», so Alain Picard, Head of ETFs & other Financial Products Sales bei SIX Swiss Exchange. Mit anderen Worten bedeutet dies, dass nach der Emission keinesfalls mehr garantiert ist, dass im Falle eines Konkurses der Emittenten genügend Vermögenswerte zur Tibor Müller, Director Institutional Sales Source Auch Source-ETCs sind ab sofort an der SIX handelbar. Auf eineN Blick: abgrenzung der verschiedenen Produkte Exchange Traded Products (ETP) Zertifikate Pfandbesicherte Zertifikate (COSI) Struktur Fonds nach KAG Schuldverschreibung Schuldverschreibung Schuldverschreibung Laufzeit Open-end Open-end / beschränkt Open-end / beschränkt Max. 10 Jahre Besicherung Sondervermögen Hinterlegung einer Sicherheit bei einer Drittpartei Keine Pfandhinterlegung bei der SIX SIS AG Market Making Multi Market Making mit Verpflichtungen (i.d.R. Short Selling möglich) Multi Market Making mit Verpflichtungen (i.d.R. Short Selling möglich) Single Market Making ohne Verpflichtungen (i.d.R. durch Emittent; Short Selling intraday möglich) Single Market Making ohne Verpflichtungen (i.d.R. durch Emittent; Short Selling intraday möglich) Auszahlungsstruktur Symmetrisch Symmetrisch Symmetrisch & Asymmetrisch Symmetrisch & Asymmetrisch Börse SIX Swiss Exchange SIX Swiss Exchange Scoach CH Scoach CH www.payoff.ch | Dezember 2010 Quelle: In Anlehnung an SIX Swiss Exchange Exchange Traded Funds (ETF)
  • 14. Renditechance statt Träumerei Der Samichlaus kommt wieder! Das Schweizer X-markets Team der Deutschen Bank bietet Ihnen mit dieser Note einen Samichlaus-Sack der sich rentieren kann. Das 100% kapitalgeschützte Zinsprodukt bezahlt unter anderem am 6. Dezember Zinsen und ermöglicht es Ihnen, an potentiell steigenden Zinsen zu partizipieren. Konditionen: Mindestens 1.5% p.a. Zinsen während den ersten beiden Jahren (während der ganzen Laufzeit maximal 4.0% p.a. Zinsen) Variable Coupons 5 Jahre Laufzeit 100% Kapitalschutz bei Fälligkeit Kotierung: SIX Swiss Exchange (Scoach) Währung: CHF Samichlaus-Note Valor 11968905, Symbol SAMDB Zu zeichnen bei Ihrer Hausbank bis am 13. Dezember 2010 (16:00 Uhr MEZ) 1. Kontakt X-markets: X-markets, Ihr Zugang zur weltweiten Investment-Kompetenz der Deutschen Bank. www.xmarkets.ch Hotline: +41 44 227 34 20 E-mail: x-markets.ch@db.com Leistung aus Leidenschaft. 1 vorbehaltlich einer vorzeitigen Schliessung Steuerhinweis: Die Deutsche Bank AG übernimmt keine Haftung für Steuerfolgen. Sie empfiehlt, sich vor einer Anlage von einem Steuerberater im Zusammenhang mit den steuerlichen Folgen beraten zu lassen. Disclaimer: Dieses Werbeinserat stellt keinen Emissionsprospekt gem. Art. 652a bzw. 1156 OR, kein Kotierungsinserat und keinen vereinfachten Prospekt gem. Art. 5 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die kollektiven Kapitalanlagen (KAG) dar und ist nicht als Offerte oder Empfehlung zum Erwerb von Finanzprodukten zu verstehen. Der allein massgebliche Prospekt in englischer Sprache kann bei X-markets (an der obigen Adresse) bezogen werden. Strukturierte Produkte stellen keine Anteile an einer kollektiven Kapitalanlage im Sinne des KAG dar und unterstehen somit nicht der Genehmigung oder Aufsicht der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht FINMA. Für den Anleger besteht daher kein Anlegerschutz nach dem KAG. Er ist dem Emittentenrisiko ausgesetzt: Die Werthaltigkeit seiner Anlage hängt somit nicht nur von der Entwicklung der dem Produkt zugrundeliegenden Basiswertes ab, sondern auch von der Bonität des Emittenten. Eine Anlage in solche Produkte kann zu einem vollständigen Verlust des investierten Kapitals führen. Die Angaben in diesem Werbeinserat erfolgen ohne Gewähr.
  • 15. 15 Kannibalismus im Produktdschungel Mit den ETPs fügt sich ein weiteres Produkt in die Reihe der «Drei-Buchstäber» (ETFs, ETCs, ETNs usw.) hinzu. Um das Begriffswirrwarr nicht noch weiter zu erhöhen, erläutert das payoff magazine die wichtigsten Unterschiede. Auf der einen Seite sind ETPs keine Anlagefonds und unterstehen somit nicht dem Bundesgesetz über die kollektiven Kapitalanlagen (KAG). Sie müssen daher klar von den sich mittlerweile etablierten Exchange Traded Funds (ETFs) abgegrenzt werden, welche dem KAG unterliegen und somit im Konkursfall als Sondervermögen gelten. Auch nicht zu verwechseln sind ETPs mit den pfandbesicherten Zertifikaten COSI (Collateral Secured Instruments). Bei COSI-Produkten hinterlegt der Emittent bzw. der Sicherungsgeber bei der Liberierung Wertschriften in der Höhe des Emissionspreises, welche bei der SIX SIS AG Thorsten Michalik, Head Global Exchange Traded Funds Deutsche Bank «Unsere ETC-Palette ist jetzt via Schweizer Börse noch schneller für hiesige Investoren erreichbar.» Der Besicherungsmechanismus ist also deutlich restriktiver als bei ETPs. Bedauerlicherweise ist diese Produktkategorie aber immer noch nur für Schweizer Emittenten zugänglich. Hier kann das neue Produktsegment auftrumpfen: ETPs können hierzulande auch von ausländischen Emittenten ausgegeben werden. «Die Gebühren von Exchange Traded Products sind äusserst kompetitiv.» Dr. Christian Katz, CEO of Cash Markets division SIX Group Christian Katz hielt die Ansprache zum neuen Produktsegment ETP. verwahrt werden. Dabei werden die Sicherheiten an jedem Bankwerktag bewertet und der Sicherungsgeber ist verpflichtet, die Höhe der Besicherung allfälligen Wertveränderungen anzupassen. www.payoff.ch | Dezember 2010 Exchange Traded Commodities (ETCs) und Exchange Traded Notes (ETNs) stellen neu eine Unterkategorie der ETPs dar. ETCs beziehen sich dabei auf Rohstoff-Basiswerte und ETNs auf andere Basiswerte wie Aktien, Indizes oder Währungen. Ausbaufähiges Emittententrio Zurzeit sind drei Anbieter im ETP-Segment der SIX Swiss Exchange tätig. Dabei handelt es sich um Clariden Leu, Deutsche Bank sowie Source. Seit dem 11. November 2010 ist Clariden Leu mit drei ETPs auf Gold (CHF / EUR / USD) vertreten. Die Management Fee p.a. beträgt dabei jeweils 0,30%. Die Deutsche Bank hat aktuell 14 ETPs in USD kotiert. Zehn dieser Produkte replizieren Rohstoffindizes und vier die Kursentwicklung von Edelmetallen. Die Management Fee p. a. liegt zwischen 0,29% und 0,45%. Source verfügt über 15 ETPs, wobei 14 die Entwicklung verschiedener Rohstoffindizes nachbilden und ein ETP den Kurs von physischem Gold. Die Management Fee p.a. beläuft sich auf 0,29% bis 0,49%. Aus Anlegersicht sind die äusserst kompetitiven Gebühren von ETPs positiv zu werten. Auch der Zugang von ausländischen Emittenten zum besicherten Produktmarkt in der Schweiz stellt eine Innovation dar und entspricht dem Interesse der Anleger. Wünschenswert wäre jedoch, dass betreffend Besicherung nachgebessert wird, um damit dem Anleger deutlich mehr Transparenz und Sicherheit bieten zu können. Auch in Sachen Basiswerte gibt es noch Nachholbedarf. «Bis anhin sind die meisten Produkte im Rohwaren- und Edelmetallbereich kotiert worden. In Zukunft sind sicherlich auch andere Basiswerte vorstellbar», so Alain Picard, Head of ETFs & other Financial Products Sales bei SIX Swiss Exchange. Die kreativen Köpfe bei den ETP-Emittenten sind jetzt also gefor■ dert.
  • 16. 16 FOCUS Startaufstellung: Produktübersicht Der an der Six Kotierten ETPs (per 24.11.2010) Mgt. Fee Anlageklasse Sicherheit CHF 1343.32 0,30% Rohstoffe physisches Gold Clariden Leu EUR 996.68 0,30% Rohstoffe physisches Gold GOLUS Clariden Leu USD 1358.18 0,30% Rohstoffe physisches Gold db Agriculture Booster ETC XCT6 DB ETC plc USD 132.05 0,45% Rohstoffe physisches Gold db Commodity Booster ETC XCT5 DB ETC plc USD 109.78 0,45% Rohstoffe physisches Gold db Energy Booster ETC XCT8 DB ETC plc USD 105.33 0,45% Rohstoffe physisches Gold db Industrial Metals Booster ETC XCT7 DB ETC plc USD 116.56 0,45% Rohstoffe physisches Gold db Natural Gas Booster ETC XCT2 DB ETC plc USD 78.12 0,45% Rohstoffe physisches Gold db Physical Gold ETC XGLD DB ETC plc USD 134.09 0,29% Rohstoffe physisches Gold db Physical Palladium ETC XPAL DB ETC plc USD 65.42 0,45% Rohstoffe physisches Palladium db Physical Platinum ETC XPLA DB ETC plc USD 164.36 0,45% Rohstoffe physisches Platin db Physical Silver ETC XSIL DB ETC plc USD 258.81 0,45% Rohstoffe physisches Silber db S&P GSCI Agriculture ETC XET6 DB ETC plc USD 141.72 0,45% Rohstoffe physisches Gold db S&P GSCI Energy ETC XET8 DB ETC plc USD 106.37 0,45% Rohstoffe physisches Gold db S&P GSCI ETC XET5 DB ETC plc USD 111.74 0,45% Rohstoffe physisches Gold db S&P GSCI Industrial Metals ETC XET7 DB ETC plc USD 117.25 0,45% Rohstoffe physisches Gold db WTI Crude Oil Booster ETC XCT9 DB ETC plc USD 104.96 0,45% Rohstoffe physisches Gold S&P GSCI Agric. TR T Bill Sec. Source ETC SFARM Source Phy.Markets plc USD 70.09 0,49% Rohstoffe US Treasury Bills & Cash S&P GSCI Copper TR T Bill Sec. Source ETC SCOPP Source Phy.Markets plc USD 49.64 0,49% Rohstoffe US Treasury Bills & Cash S&P GSCI Corn TR T Bill Secured Source ETC SCORN Source Phy.Markets plc USD 13.30 0.49% Rohstoffe US Treasury Bills & Cash S&P GSCI Energy TR T Bill Sec. Source ETC SENERG Source Phy.Markets plc USD 93.05 0.49% Rohstoffe US Treasury Bills & Cash S&P GSCI Enh. C. Oil TR T Bill Sec. Source ETC SEWTI Source Phy.Markets plc USD 169.39 0.49% Rohstoffe US Treasury Bills & Cash S&P GSCI Grains TR T Bill Sec. Source ETC SGRAIN Source Phy.Markets plc USD 43.79 0.49% Rohstoffe US Treasury Bills & Cash S&P GSCI Indust Met. TR T Bill Sec. Source ETC SIMETL Source Phy.Markets plc USD 174.02 0.49% Rohstoffe US Treasury Bills & Cash S&P GSCI Light TR T Bill Sec. Source ETC SGSLE Source Phy.Markets plc USD 32.48 0.49% Rohstoffe US Treasury Bills & Cash S&P GSCI Nat. Gas TR T Bill Sec. Source ETC SNGAS Source Phy.Markets plc USD 1.30 0.49% Rohstoffe US Treasury Bills & Cash S&P GSCI Prec. Metal TR T Bill Sec. Source ETC SPMETL Source Phy.Markets plc USD 17.55 0.49% Rohstoffe US Treasury Bills & Cash S&P GSCI Soybeans TR T Bill Sec. Source ETC SSOYB Source Phy.Markets plc USD 36.85 0.49% Rohstoffe US Treasury Bills & Cash S&P GSCI Sugar TR T Bill Sec. Source ETC SSUGAR Source Phy.Markets plc USD 24.45 0.49% Rohstoffe US Treasury Bills & Cash S&P GSCI TR T Bill Sec. Source ETC SGSCI Source Phy.Markets plc USD 43.98 0.49% Rohstoffe US Treasury Bills & Cash S&P GSCI Wheat TR T Bill Sec. Source ETC SWHEAT Source Phy.Markets plc USD 23.72 0.49% Rohstoffe US Treasury Bills & Cash Source Physical Gold P-ETC SGLD Source Phy.Markets plc USD 133.50 0.29% Rohstoffe physisches Gold Symbol Emittent wRG. Clariden Leu Open-end Tr. Zertif. auf Gold CHF GOLCH Clariden Leu Clariden Leu Open End Tr. Zertif. auf Gold EUR GOLEU Clariden Leu Open End Tr. Zertif. auf Gold USD www.payoff.ch | Dezember 2010 Quelle: SIX Swiss Exchange Kurs Name
  • 17. 17 PUBLIREPORTAGE Chancenreiche Anlage in asiatische Bonds Starkes Wirtschaftswachstum, niedrige Staatsverschuldung, unterbewertete Währungen – die asiatischen Rentenmärkte haben Investoren einiges zu bieten. Mit der Asia Max Strategie der Citi ist diese aussichtsreiche Asset-Klasse investierbar. Nicole Stäublin, Derivative Finanzlösungen Schweiz, Cross Asset Group, Citi E s sind magere Zeiten für FixedIncome-Anleger. Nachdem die USNotenbank (Fed) angekündigt hat, erneut US-Schuldverschreibungen aufzukaufen, sank die Rendite von fünfjährigen Treasuries auf mickrige 1,2 Prozent. Nicht wesentlich mehr Zinsen gibt es auf deutsche Staatsanleihen oder Schweizer Bundesobligationen. Kein Wunder, dass immer mehr Investoren nach rentableren Alternativen Ausschau halten, zumal das Vertrauen in den Dollar und den Euro durch die extrem expansive Fiskal- und Finanzpolitik zunehmend leidet. Vor diesem Hintergrund rücken verstärkt Staatsanleihen asiatischer Schwellenmärkte in den Blickpunkt der Anleger. Und tatsächlich sprechen einige Gründe für diese Asset-Klasse. Folgen der Asienkrise von 1997/98. Hinzu kommt, dass man sich in Fernost infolge der Finanzmarktkrise sowie der anschliessenden Rezession deutlich weniger stark verschuldet hat als zum Beispiel in den USA Ein besonders gewichtiges Argument sind die guten Fundamentaldaten, mit denen die Region aufwarten kann. So präsentiert sich die Konjunktur im asiatischen Raum in deutlich stärkerer Verfassung als in den USA, Westeuropa oder Japan. So geht der Internationale Währungsfonds IMF davon aus, dass die Schwellenländer Asiens – gemessen an den sogenannten ASIAN-5 (hierzu zählen: Indonesien, Malaysia, die Philippinen, Thailand und Vietnam) – in diesem Jahr ein Wirtschaftswachstum von stolzen 6,6 Prozent erzielen werden. Für 2011 lautet die Prognose auf 5,4 Prozent. Ein Plus an Zinsen Gemessen an fundamentalen Kriterien wie Geringe Staatsverschuldung Der wirtschaftliche Erfolg Asiens ist kein Zufall, sondern Resultat von konsequenten Reformen als Reaktion auf die rezessiven www.payoff.ch | Dezember 2010 «Asiens Rentenmärkte überzeugen mit ansehnlichen Renditen und guten Fundamentaldaten.» oder Europa. Zum Beispiel legte in der Gruppe der ASIAN-5 die Staatsverschuldung seit 2008 lediglich um 1,7 Prozentpunkte auf 40,5 Prozent des Bruttoinlandprodukts zu. Damit ist nach Schätzung des IWF der Peak auch schon erreicht. Bis 2015 soll die Quote wieder auf 37,8 Prozent zurückfallen. dem Wirtschaftswachstum, der Leistungsbilanz oder der Staatsverschuldung sind Investments in den asiatischen Ländern also weniger riskant als es vielleicht auf den ersten Blick den Eindruck macht. Natürlich neigen Schwellenmärkte zu einer höheren Volatilität. Auf der anderen Seite befinden sich die meisten asiatischen Bonds inzwischen im Investment-Grade-Bereich, und es ist zu erwarten, dass sich dieser Anteil in Zukunft noch deutlich erhöhen wird. Hinzu kommt ein ansehnlicher Renditeaufschlag. Südkoreanische Staatsanleihen rentieren zum Beispiel momentan um 250 und 300 Basispunkte höher als US-Bonds. Bei malaysischen oder thailändischen Papieren beträgt der Spread sogar mehr als 400 Basispunkte. Währungen unter Aufwertungsdruck Asiatische Schwellenmarktanleihen versprechen aber nicht nur ein «Mehr» an Zinsen, sondern auch die Chance auf Wechselkursgewinne. Denn die Mehrzahl der Volkswirte geht davon aus, dass die asiatischen Währungen aufgrund der starken Wachstumsaussichten gegenüber dem Dollar und Euro früher oder später an Wert zulegen werden. Dies ist in den exportorientierten Nationen Asiens zwar nicht Produktdaten: «Asia Max» Local Currency Denominated Government Bond Note Emittent Citigroup Funding Inc. Sicherheitsnehmer Basiswert Citigroup Inc. Citi Asia Maxi. Bond Index Laufzeit 3 Jahre Jährlicher Kupon Rückzahlung am Laufzeitende ISIN/ Valor 5% p.a., wenn der Index am jährlichen Beobachtungstag bei mindestens 25% seines Startwertes liegt Indexschlusswert abzüglich der bereits gezahlten Kupons Wird beantragt
  • 18. 18 PUBLIREPORTAGE «Die Wachstumsaussichten sind durch die derzeitigen Wechselkurse noch nicht voll abgebildet. Das impliziert zusätzliche Chancen.» Strategisch investieren Eine neue Möglichkeit, in den asiatischen Rentenmarkt zu investieren, stellt die Asia Max Strategie der Citi dar. Der zugrunde liegende Citi Asia Maximum Bond Index bildet die Wertentwicklung asiatischer Staatsanleihen ab, die aus Sicht des hauseigenen Research überdurchschnittlich hohe risikoadjustierte Renditen versprechen. Das Auswahluniversum des Index umfasst derzeit neun Länder aus Fernost, darunter Indonesien, Korea, Malaysia und Vietnam. In der Rückrechnung hat die Strategie überdurchschnittlich gut abgeschnitten. So legte der Index in Dollar berechnet in den zurückliegenden fünf Jahren um rund 88,6 Prozent zu, was einer annualisierten Performance von 13,5 Prozent pro Jahr entspricht. Kupon & Partizipation Investierbar ist die Strategie durch spezielle Anlageprodukte (Notes). Wie eine Note ausgestattet sein kann, zeigt folgendes Beispiel: Die Asia Max Local Currency Denominated Government Bond Note (siehe Steckbrief) verfügt über eine dreijährige Laufzeit und bietet dem Inhaber zum einen die Chance auf einen jährlichen Kupon in Höhe von 5 Prozent und zum anderen eine graduelle Teilhabe an Gewinnen des Citi Asia Maximum Bond Index. Voraussetzung für die Zahlung des Kupons ist, dass der Index an den jeweiligen jährlichen Bewertungstagen nicht unter 25 Prozent seines Startniveaus notiert. Der Index müsste also um mehr als 75 Prozent fallen, damit kein Kupon bezahlt wird. Darüber hinaus erhält der Anleger am Laufzeitende auch eine positive Performance des Index ausgezahlt, allerdings nur den Teil, der über die addierten Kuponzahlungen hinausgeht. Hat der Index zum Beispiel bis zum Laufzeitende 135 Prozent hinzugewonnen, würde die Note, falls alle drei Kupons von jeweils 5 Prozent ausgezahlt wurden, zu 120 Prozent des Nominals getilgt. Verluste würden dem Anleger entstehen, wenn der Index bei Fälligkeit unter seinem Startwert, etwa bei 90 Prozent, notiert. Denn abzüglich der Kupons gäbe es in diesem Fall lediglich 75 Prozent des Nominals zurück. Asiens Schwellenmärkte bleiben auf Wachstumskurs (Wirtschaftswachstum in %) Nicole Stäublin studierte an der ICN Business School in Nancy und hält einen Master in Wirtschaftswissenschaften. Danach arbeitete sie zwei Jahre in Tokyo bei der BNP Paribas im Bereich Equity Derivatives. In 2006 folgte der Wechsel zur Commerzbank nach London und später zu JPMorgan. Seit August 2009 ist Nicole Stäublin bei der Citi beschäftigt und verkauft derivative Finanzlösungen der Cross Asset Group im deutsch- und französischsprachigen Raum der Schweiz. Weitere Informationen zu strukturierten Produkten der Citi erhalten Sie unter: Hotline: (058) 750 62 00 Internet: www.citifirst.com Email: citifirst.switzerland@citi.com «Schulden machen» ist in Asien verpönt (Staatsverschuldung in % vom Bruttoinlandsprodukt) % % 140 8 120 6 100 4 80 2 40 0 2008 2009 2010e -2 2011e 2012e 2013e 2014e 2015e 20 0 -4 2008 ASIAN-5 G7 ASIAN-5 2009 2010e 2011e 2012e G7 G7: Kanada, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, Grossbritannien und USA I ASIAN-5: Indonesien, Malaysia, Philippinen, Thailand und Vietnam I e=erwartet www.payoff.ch | Dezember 2010 2013e 2014e 2015e Quelle: IMF, World Economic Outlook I Stand vom Oktober 2010 unbedingt erwünscht. Jedoch sind mittlerweile die Währungsverschiebungen zwischen den asiatischen Ländern und den USA und Europa derart gross, dass der Druck auf die asiatischen Regierungen, ihre Währungen aufwerten zu lassen, kontinuierlich zunimmt.
  • 19. 1891 spannende Hebelprodukte 1891 enge Spreads Eine Bank, die Ihnen hilft durchzustarten Mit mehr als 1891 Hebelprodukten der Credit Suisse können Sie jederzeit durchstarten und schnell auf Marktentwicklungen reagieren. Als einer der führenden Anbieter im Schweizer Markt bieten wir Ihnen eine stetig wachsende Palette von Warrants mit Basiswerten auf Aktien, Indizes, Gold und Währungen mit kontinuierlich engen Spreads: Basiswert Symbol Valor Typ Kurs Basiswert Verfall Strike Ratio Leverage Preis CHF GALN GALON 11 555 094 Call 495.00 18.3.2011 300 100:1 2.38x 2.00 GEBN GEBNCC 11 517 959 Call 200.40 16.9.2011 180 50:1 4.91x 0.56 NESN NESCV 10 806 899 Call 55.50 17.6.2011 54 16:1 8.92x 0.22 SMI SMICAB 11 838 002 Call 6 585.00 16.6.2011 6 400 500:1 12.10x 0.72 SMI SMIBN 11 202 676 Put 6 585.00 17.12.2010 6 600 500:1 27.43x 0.24 Nikkei 225 CNIKKC 12 000 389 Call 10 022.39 10.12.2010 10 000 20:1 7.81x 0.42 Nikkei 225 PNIKKC 12 000 393 Put 10 022.39 10.12.2010 10 000 20:1 6.10x 0.45 Gold XMGLDP 11 347 815 Call 1 348.70 17.12.2010 1 300 100:1 13.20x 0.64 Gold XMGLDV 11 347 820 Put 1 348.70 17.12.2010 1 300 100:1 32.50x 0.14 EUR/USD EEUSO 10 899 394 Put 1.3651 7.1.2011 1.38 0.1:1 21.67x 0.37 EUR/CHF EUCHAA 11 457 602 Call 1.3651 15.6.2011 1.36 0.1:1 18.09x 0.41 Aktien Indizes Gold Währungen Preise vom 19.11.2010 Warrants sind Hebelprodukte und eignen sich nur für Investoren, welche die Funktionsweise und insbesondere die damit verbundenen Risiken verstehen sowie deren Folgen tragen können. Bei Warrants besteht ein erhöhtes Risiko eines Totalverlusts des Kapitaleinsatzes, wenn die Marktmeinung des Investors nicht eintrifft. Mehr Informationen erhalten Sie auf unserer Website oder rufen Sie uns an: Institutionelle Anleger, Firmen und Banken 044 335 76 00*, Privatpersonen 044 332 66 68*, Unabhängige Vermögensverwalter 044 332 20 20*. Interessiert? Wenden Sie sich an Ihren Relationship Manager der Credit Suisse oder an Ihre Hausbank. credit-suisse.com/derivatives Dieses Dokument stellt weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Abschluss einer Finanztransaktion dar; die rechtlich massgebenden Bedingungen sind allein im Kotierungsprospekt enthalten. Bitte verlangen Sie vor einem Anlageentscheid die vollständigen Produktinformationen, insbesondere hinsichtlich produktspezifischer Risiken, Emissionspreis und allfälliger Gebühren. Diese können unter der entsprechenden Telefonnummer kostenlos bestellt werden. Die Prospektanforderungen gemäss Art. 652a/1156 des schweizerischen Obligationenrechts sind nicht anwendbar. Ferner ist das Produkt keine Kollektivanlage im Sinne des KAG, untersteht keiner Genehmigungspflicht und keiner Aufsicht der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht FINMA. Die Anleger tragen ein Emittentenrisiko. Die Werthaltigkeit der Warrants ist nicht allein von der Entwicklung der Basiswerte, sondern auch von der Bonität des Emittenten abhängig, welche sich während der Laufzeit des Warrants verändern kann. Warrants sind Hebelprodukte und eignen sich nur für Investoren, welche die Funktionsweise und insbesondere die damit verbundenen Risiken verstehen sowie deren Folgen tragen können. Bei Warrants besteht ein erhöhtes Risiko eines Totalverlusts des Kapitaleinsatzes, wenn die Marktmeinung des Investors nicht eintrifft. *Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass Gespräche auf unseren Linien aufgezeichnet werden. Bei Ihrem Anruf gehen wir davon aus, dass Sie mit dieser Geschäftspraxis einverstanden sind.
  • 20. 20 INTERVIEW «Ich sehe das ETP-Segment als eine Bereicherung und weitere Ergänzung» André Buck, Head of Sales & Marketing Scoach Schweiz AG, im Gespräch mit payoff-Redaktor Dieter Haas zu den aktuellen Trends bei der Derivatbörse, ausverkauften Zertifikaten und der Sichtweise zum Thema MarketMaking-Vereinbarungen. Dieter Haas Die Anzahl gelisteter Produkte an der Scoach hat sich in diesem Jahr deutlich erhöht. Erwarten Sie eine Fortsetzung dieses positiven Trends? In der Tat sind zurzeit über 34´000 Produkte an der Börse Scoach handelbar. Die Aktienmärkte bewegen sich nach einer sommerlichen Konsolidierungsphase aus dem Tradingrange heraus nach oben – die Opportunitäten sind trotz der Unsicherheitsfaktoren vorhanden und eröffnen Anlagechancen für Investoren. Dies spiegelt sich auch in der hohen Emissionstätigkeit der Anbieter wider, die wiederum die Nachfrage der Investoren befriedigen. In diesem Wechselspiel sehe ich keinen Abbruch und erwarte weiterhin eine positive Emissionstätigkeit. «Ich erwarte weiterhin eine positive Emissionstätigkeit.» André Buck übernahm im August 2009 die Position als Head of Sales & Marketing bei Scoach Schweiz AG. Nach 14 Jahren Erfahrung im Bereich Trading bei der UBS in Zürich und London wechselte André Buck im Jahre 2000 zur Zürcher Kantonalbank, wo er mitunter führend war im Aufbau des Sales Teams für Strukturierte www.payoff.ch | Dezember 2010 Produkte. Während seiner Zeit bei der ZKB gehörte er dem Steering Comittee an, welches die Gründung des Schweizerischen Verbands für Strukturierte Produkte SVSP hervorbrachte. Vor seinem Wechsel zu Scoach leitete André Buck zwei Jahre lang das Sales Team für Strukturierte Produkte der Bank Vontobel in Zürich. Vor Kurzem lancierte die SIX Swiss Exchange das neue Exchange Traded Product Segment. An diesem können besicherte Tracker gelistet werden. Erwarten Sie für die Scoach eine Konkurrenz für das COSI-Segment? Von den momentan über 600 COSIProdukten sind weniger als 15% Partizipationsprodukte, also symmetrische Auszahlungsprofile, der Rest sind hauptsächlich Renditeoptimierungs- und Kapitalschutzprodukte mit einer Laufzeit von weniger als zwei Jahren. ETPs werden ausschliesslich mit langer Laufzeit oder Open-end versehen, die Basiswerte werden überwiegend auf Einzel-Commodities als Index-Tracker emittiert (symmetrisch). Zudem ist die Besicherung individuell, d.h. je nach Emittent ausgestaltet.
  • 21. 21 INTERVIEW Bei COSI-Produkten übernimmt ja die SIX Group die Abwicklung und Besicherung der Produkte nach einem standardisierten Verfahren. Ich sehe das ETP-Segment als eine Bereicherung und weitere Ergänzung in der Welt der passiven Finanzprodukte an, mit einer klaren Zuteilung in die jeweiligen Segmente. Das Thema Kreditausfallrisiken hat stark an Bedeutung gewonnen. Bis jetzt fehlen kotierte Derivate für Privatanleger. Wie steht die Scoach Schweiz etwa zu einer Kotierung der ausserbörslich gehandelten CD-Warrants der UBS, welche eine hervorragende Performance aufweisen und sich auch als Absicherungsinstrumente eignen? Die Börse Scoach freut sich immer über neue Basiswerte und Produkte, da dies die Innovationskraft und Stärke der Strukturierten Produkte aufzeigt. CD-Warrants erfreuen sich im aktuellen Umfeld vermehrter Nachfrage und scheinen die Bedürfnisse der Anleger zu treffen. Dabei gilt es aber zu beachten, dass alle für die Börse Scoach handelbaren Produkte einen Zulassungsprozess bei SIX Exchange Regulation (SER) durchlaufen. Diese Prüfung stellt sicher, dass alle Interessen wahrgenommen werden und der Handel unter fairen Bedingungen aufgenommen werden kann. Je nach Komplexitätsgrad in Bezug auf Auszahlungsstruktur oder Basiswert kann das Bewilligungsverfahren eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen. SER ist unabhängig von den kommerziellen Einheiten und organisatorisch direkt dem Verwaltungsratspräsidenten von SIX Group unterstellt. Dies erklärt, dass ich keine Auskunft über eine Zulassungsprüfung geben kann. Ist geplant, die bestehenden MarketMaker-Vereinbarungen (www.scoach. ch/DEU/ueber_scoach/marketmaker) bei Alternativen Investments oder Actively Managed Certificates (für die es Mindestvorschriften für Spreads und Angebotsgrösse der zu stellenden Geld-/ Brief-Kurse gibt) auf andere Teilsegmente auszuweiten? Wäre dies auch eine Möglichkeit zur Ausweitung eines akzeptablen Kotierungskreises? Dieses Thema wird regelmässig unter den Emittenten und Buy-Side-Vertretern diskutiert und war auch dieses Jahr in unserer «Wir beabsichtigen, die QQM noch zu verbessern.» Kommission ein Traktandum. Es wurde aber aus diversen Gründen verworfen, vor allem auch, weil der Markt sehr gut spielt. Mit den QQM’s (Quotes Quality Metrics) werden börsentäglich für jedes Einzelne der rund 34‘000 Produkte die Market Maker- Anzeige Seltene Erden & Seltene Metalle Diversifizierter Zugang über internationale Minengesellschaften Seltene Erden sowie seltene Metalle sind als Rohstoffe heutzutage in zahlreichen Produkten des täglichen Lebens zu finden. Sie sind unter anderem wichtige Bestandteile von Mobiltelefonen, LCD-Bildschirmen, Festplatten, Magneten und Batterien für Elektroautos. Aufgrund der Angebotsknappheit und der wachsenden Bedeutung bei der industriellen Verwendung konnten Aktien von Unternehmen aus diesem Sektor in der Vergangenheit bereits deutlich zulegen. Mit den neuen Zertifikaten auf den RBS Select Rare Earth Basket und den RBS Rare Metals Mining Index ermöglicht RBS Anlegern einen diversifizierten Zugang zu Minengesellschaften, die einen signifikanten Anteil ihrer Umsätze und Erträge in Verbindung mit seltenen Erden beziehungsweise seltenen Metallen erwirtschaften. Zudem bieten neue MINI Futures die Möglichkeit, gehebelt auf einzelne „Seltene Erden“Aktien zu setzen. Produkt Laufzeit RBS Select Rare Earth Total Return Basket Zertifikat RBS Rare Metals Mining Total Return Index Zertifikat Open End Open End Währung CHF USD Valor 11’279’150 11’279’148 Symbol RARER RAREM RBS – Ihr Partner für Rohstoff Investments! www.rbsbank.ch/markets · markets.ch@rbs.com · Tel. 044 285 58 58 Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass die Gespräche auf der angegebenen Linie aufgezeichnet werden. Bei Ihrem Anruf gehen wir davon aus, dass Sie mit dieser Geschäftspraxis einverstanden sind. Risikohinweis: Dieses Werbeinserat stellt keinen vereinfachten Prospekt im Sinne von Art. 5 des Bundesgesetzes über die kollektiven Kapitalanlagen (KAG) oder Emissionsprospekt im Sinne der Artikel 652a und 1156 des Schweizerischen Obligationenrechts (OR) dar. Die in dieser Anzeige beschriebenen Produkte werden von der The Royal Bank of Scotland N.V. („RBS N.V.“) mit Hauptsitz in Amsterdam emittiert und sind derivative Finanzinstrumente. Der alleinverbindliche Prospekt in englischer Sprache kann direkt bei The Royal Bank of Scotland N.V., Amsterdam, Zweigniederlassung Zürich, unter der Tel. 044/285 58 58 bezogen werden. Die Produkte qualifizieren nicht als Anteile einer kollektiven Kapitalanlage im Sinne des Bundesgesetzes über die kollektiven Kapitalanlagen (KAG) und sind daher auch nicht der Aufsicht der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA) unterstellt. Die Anleger sind dem Konkursrisiko der Emittentin ausgesetzt. Die Produkte sind weder für den Vertrieb in den Vereinigten Staaten, Grossbritannien oder den Niederlanden, noch an US-Personen bestimmt. © The Royal Bank of Scotland N.V. Alle Rechte vorbehalten. Emittent: The Royal Bank of Scotland N.V., Rating: A+ (S&P) / A2 (Moody’s) / AA- (Fitch) www.payoff.ch | Dezember 2010
  • 22. 22 Daten dargestellt (siehe www.scoach.ch). Im Weiteren werden diese Zahlen ja von Ihrem Magazin aggregiert und als Payoff Market Maker-Index dargestellt. Seit Einführung haben sich die Werte sehr gut entwickelt und wir beabsichtigen, die QQM noch zu verbessern, damit der Anleger noch detailliertere Informationen über die Market-Maker-Qualitäten erhält. Was unternimmt die Scoach, wenn ein Emittent für ein kotiertes Produkt keine Geld-/Brief-Kurse stellt? Scoach begrüsst es, wenn für sämtliche Produkte laufend Preise gestellt werden. Es gibt aber berechtigte Gründe, warum für einzelne Produkte befristet kein, oder nur ein Geldkurs gestellt wird. Zum Beispiel werden auch regelmässig Produkte dekotiert, d.h. vom Handel an der Börse Scoach zurückgezogen. Die Dekotierung nimmt einige Tage in Anspruch (Überprüfung der Dekotierungsvorschriften seitens SER), und da ist es für den Emittenten legitim, «Es gibt berechtigte Gründe, warum befristet kein, oder nur ein Geldkurs gestellt wird.» seine Kursstellung entsprechend anzupassen. Weiter gibt es viele unterschiedliche Corporate Actions von unterschiedlichen Judikativen, die einen direkten Einfluss auf die Handelbarkeit eines Basiswertes haben, und dies führt natürlich auch beim Derivat zu einer entsprechenden Anpassung. Wir stellen immer wieder fest, dass die Emittenten für ihre Kunden auch anspruchsvolle Basiswerte verbriefen und kotieren lassen und ihnen so Liquidität zur Verfügung stellen. In diesem Vertrauensverhältnis weiss der Kunde von den Anforderungen, die die Preisstellung bietet und verlangt kein ständiges Market Making. Dies ist der Vorteil einer Börse ohne Market Maker-Verpflichtung mit der Selbstregulierung mittels QQM. www.payoff.ch | Dezember 2010 INTERVIEW Einige der an der Scoach Schweiz gehandelten Zertifikate sind ausverkauft und können von den Anlegern nur noch an die Emittentin zurückverkauft werden (Null Volumen auf der Brief-Seite). Plant die Scoach Schweiz eine Übersichtsliste, auf der die betreffenden Derivate aufgeführt sind? Da sehe ich keinen Bedarf, eine spezielle Seite anzulegen – jedes Produkt ist auf unserer Webseite aufgeführt, somit ist sofort ersichtlich, ob Geld- und Briefkurs gestellt wird. Die Anzahl ist auch vernachlässigbar klein und verändert sich täglich. Einige Ihrer Weisungen sind bereits relativ alt. Sehen Sie zurzeit einen Anpassungsbedarf oder Neufassungen der bestehenden Richtlinien? Die SIX Swiss Exchange hat auf den 1. April ihre Regelwerke angepasst. Wir haben dies in den letzten Monaten zum Anlass genommen, unser Rule Book den neuen Gegebenheiten anzupassen, adjustiert natürlich auf die für die Börse Scoach bezogenen Punkte. Diese sind seit dem 1. November 2010 gültig und können auf www.scoach.ch/DEU/ ueber_scoach/handelsregeln eingesehen werden. Wer entscheidet, ob ein durch eine Handelstransaktion zustande gekommenes Geschäft erheblich vom Marktpreis abweicht und eine Mistrade-Prüfung vorgenommen wird? Das Team Exchange Operations überwacht sämtliche Abschlüsse, die an der Börse Scoach (und auch der SIX Swiss Exchange) stattfinden. Abhängig von der unterschiedlichen Ausgestaltung und Komplexität der Produkte können verschiedene voreingestellte Parameter einzelne Trades aufwerfen. Das Team überprüft anschliessend jeden dieser Trades und entscheidet, ob ein Mistrade vorliegt. So werden jährlich gegen 30‘000 Trades (rund 2% aller Trades) individuell überprüft und ein Teil davon als Mistrade eingestuft. Herzlichen Dank für das Interview. ■ Falls ein Anleger mit der Entscheidung über ein Mistrade nicht einverstanden ist, an wen kann oder sollte er sich wenden? Die SIX Exchange Regulation ist Anlaufstelle für Anfragen dieser Art. Eine unabhängige Beschwerdeinstanz kann angerufen werden. Sofern hier keine Einigung erzielt werden kann, besteht die Möglichkeit der Klage beim Schiedsgericht der SIX Swiss Exchange. Dieser Entscheid ist ausschliesslich und endgültig. Weitere Informationen sind auf der Webseite www.six-exchangeregulation.com ersichtlich, wo auch Sanktionsentscheide eingesehen werden können.
  • 23. 23 PRODUCT NEWS CRRCI – Tracker-Zertifikat der UBS auf UBS Bloomberg CMCI R. Rice CHF Hgd. TR Index Klimakapriolen dezimieren die diesjährige Ernte und sorgen für eine angespannte Versorgungslage. Steigt der Importbedarf der Philippinen wegen der jüngsten Unwetterkatastrophen, könnte der Kurs des Reises regelrecht explodieren. payoff factBOX Aktuelle Kurse auf www.payoff.ch Chance/Risiko1 Symbol CRRCI Produkttyp Tracker-Zertifikat (ETC) Basiswert UBS Bloomberg CMCI R. Rice CHF Hedged Total Return Index Emittent Rating (S&P) UBS A+ Ausstattung Laufzeit Partizipation Quanto Open-end 100% Nein *(siehe Hinweis) Kennzahlen Ø Spread 5Tg Mgt. Fee 1,78% 1,18% p.a. Kurs Brief (25.11.2010) Handelsplatz CHF 1'163.00 Scoach CH Dieter Haas Gerade rechtzeitig wurden vor Kurzem mit den rolloptimierten Tracker-Zertifikaten TRRCI (USD), ERRCI (EUR) und CRRCI (CHF) neue Anlagemöglichkeiten auf das wichtigste Grundnahrungsmittel Asiens herausgegeben. Bislang existierte mit RRICE (USD) nur ein einziges in der Schweiz kotiertes Anlageprodukt auf das Agrargut. Im Unterschied zur Konkurrenz basiert RRICE auf den nächsten Futures-Kontrakten. «Für längerfristig orientierte Investoren besitzen rolloptimierte Lösungen auf Rohstoffe eindeutige Vorteile.» Durch das ständige Rollen verlor es wegen der mehrheitlich positiv gekrümmten Terminkurve stetig an Partizipation. Für kurzfristig disponierende Investoren spielt dies keine Rolle. RRICE hält in der aktuellen Hausse problemlos mit TRRCI Schritt, weil der Kursanstieg des Reises sich vor allem am vorderen Ende der Terminkurve abspielt. Für längerfristig orientierte Investoren besitzen hingegen rolloptimierte Lösungen Vorteile, da es ihnen besser gelingt, die Preisentwicklung abzubilden (vgl. Grafik). Das Produkt CRRCI ist zu neu, um in der Darstellung sinnvoll abgebildet zu werden – es vollzieht 1:1 die Wertentwicklung des Basiswerts (Total Return Index). Asien produziert rund 90% der Welternte Gemäss neuester Schätzung des U.S. Department of Agriculture wird für das Erntejahr 2010/11 mit der Einbringung einer weltweiten Rekordernte von 452.5 Millionen www.payoff.ch | Dezember 2010 Tonnen gerechnet. Trotz nicht allzu üppiger Lagervorräte scheint vordergründig alles in Ordnung. Da jedoch nur ein kleiner Teil der Weltproduktion (rund 30 Millionen Tonnen) in den Export geht, können plötzliche Engpässe wichtiger Exportländer starke Preisverwerfungen nach sich ziehen. Ein typisches Beispiel dafür war der kometenhafte Anstieg des Weizenkurses im August. Russland sah sich wegen Ernteausfällen gezwungen, zur Sicherstellung des Eigenbedarfs einen Exportstopp bis Ende Jahr zu verhängen. Beim Reis ist die Lage noch nicht ganz so dramatisch. Allerdings bleibt abzuwarten, wie stark die Beeinträchtigungen der Ernte in den Philippinen wegen der jüngsten Wirbelstürme ausfallen. Denkbare Exportbeschränkungen wichtiger Ausfuhrländer Sollte der auf Reisimporte angewiesene Inselstaat deutlich höhere Einfuhren benötigen und gleichzeitig bedeutende Exporteure wie Thailand oder Vietnam wegen der durch Überschwemmungen beeinträchtigten Inlandernten ihre Ausfuhren dauerhaft einschränken, bliebe dies nicht ohne Auswirkungen auf den Preis. In Antizipation einer Verschärfung der Knappheit hat der Kurs zwar bereits einiges eskomptiert, der Kursgipfel dürfte aber längst nicht erreicht sein. Wegen der langfristigen Schwäche des USD verspricht der CHF-gehedgte Tracker CRRCI das grösste Kursgewinnpotenzial. Basierend auf den SVSP-Risikokennzahlen www.svsp-verband.ch/riskrating_de/. Falls keine Kennzahlen bei SVSP verfügbar sind, Schätzung der Redaktion. 1 % 110 105 100 95 90 85 80 75 70 65 Jan.10 Apr.10 CRRCI Jul.10 Okt.10 Rough Rice Generic Futures UBS CMCI Rough Rice CHF Hgd. TRI payoffEinschätzung Exporteinschränkungen wichtiger Produzentenländer Kein Währungsrisiko für Anleger mit der Referenzwährung CHF Unbeschränkte Laufzeit Auch Reis unterliegt Double-Dip-Gefahr * Der Hedge des CRRCI ist nahe 100%, aber nicht immer exakt. Daher darf das Produkt vom Emittenten nicht als «Quanto» (=100% währungsgesichert) bezeichnet werden. Quelle: Bloomberg (indexiert in CHF ab 02.01.2010) Reis: Der Preis ist heiss
  • 24. Geballtes Wissen über Strukturierte Produkte DIE WELT DER STRUKTURIERTEN PRODUKTE DAS BUCH ZUR SVSP SWISS DERIVATIVE MAP© Martin F. Meier Paolo Vanini Philippe Béguelin Daniel Manser Eric Wasescha HERAUSGEBER dp_buch_zur_map_COVER.indd 1 PARTNER 08.06.10 08:57 DAS BUCH ZUR SVSP SWISS DERIVATIVE MAP© Bestellen Sie jetzt das neue, über 350 Seiten umfassende Standardwerk des SVSP zu Strukturierten Produkten. Weitere Informationen und Bestellung unter: www.svsp-verband.ch/wissen
  • 25. 25 PRODUCT NEWS MBUNP – Mini-Future (Short) der Bank Vontobel auf den Euro Bund Future Seit der Bekanntgabe des Fed, erneut 600 Milliarden USDollar ins Finanzsystem einzuschiessen, geben die Bondmärkte weltweit nach. Es scheint, als ob die US-Notenbank den Bogen überspannt hat. Breite Auswahl an Mini-Shorts auf den Euro Bund Future Recht umfangreich ist das Angebot an Hebelprodukten auf den Euro Bund Future. Er ist ein Terminkontrakt auf eine fiktive www.payoff.ch | Dezember 2010 Aktuelle Kurse auf www.payoff.ch Chance/Risiko1 Schuldverschreibung der Bundesrepublik Deutschland mit einem Coupon von 6% und einer Restlaufzeit zwischen 8.5 und 10.5 Jahren zum Liefertag des Futures. Da Deutschland als finanzstärkstes Land im Euroverbund immer zur Kasse gebeten wird, wenn eines der Sorgenkinder in Nöte «Die Zeit des billigen Geldes diesseits und jenseits des Atlantiks neigt sich dem Ende zu.» gerät, hängt unser nördlicher Nachbar voll im Schlamassel drin. Beim Dezembergipfel der Staats- und Regierungschefs sollen zwar Vorschläge auf dem Tisch liegen, um den Lissabon-Vertrag abändern zu können, dass ein permanenter Krisenbewältigungsmechanismus zur Sicherung der Eurozone die aktuelle Sippenhaftung überwindet. Symbol MBUNP Produkttyp Mini-Future (Short) Basiswert Euro Bund Future (Front Month) Emittent Rating (S&P) Dieter Haas Die Bondmärkte in den USA und Europa zeigen den Notenbankpolitikern die Gelbe Karte. Die Zeit des billigen Geldes diesseits und jenseits des Atlantiks neigt sich dem Ende zu. Trotz ständiger Frischgeldzufuhr gelingt es nicht mehr, die stetige Neuverschuldung zu kompensieren. Einen drastischen Vorgeschmack erleben Länder wie Irland, Griechenland und Portugal, deren Zinsen auf Staatsobligationen in den letzten Wochen regelrecht explodierten. Das erschwert oder verunmöglicht es den EUSorgenkindern, sich aus eigenem Schopfe aus ihrem Verschuldungssumpf herauszuziehen. Vom Zinsbazillus infiziert sind inzwischen auch EU-Nationen wie Italien oder Spanien. Jenseits des grossen Teichs in den USA sieht es nicht besser aus. So sind die zehn- und 30-jährigen Zinssätze auf USTreasuries kräftig gestiegen. Der einzige an der Scoach Schweiz kotierte Mini-Short auf den US Long Bond USDLP verteuerte sich folgerichtig im dritten Quartal. Da das Fed sich bei seinen Rückkäufen im Rahmen des QE-II-Programms vor allem auf US T-Bonds (10-jährige Laufzeiten) fokussiert, dürfte das Zinsersteigungsrisiko bei den US-LongBonds (30-jährige Laufzeiten) vorderhand höher sein. USDLP besitzt daher wohl ein etwas grösseres Kursgewinnpotenzial als vergleichbare Mini-Shorts auf den U.S. Treasury Note Future. payoff factBOX Bank Vontobel A Ausstattung Laufzeit Stop Loss Fin.Level Ratio Quanto Open-end CHF 132.68 CHF 133.01 5:1 Nein Kennzahlen Ø Spread 5Tg Hebel 1,06% 27,74 Kurs Brief (25.11.2010) Handelsplatz CHF 1.46 Scoach CH Basierend auf den SVSP-Risikokennzahlen www.svsp-verband.ch/riskrating_de/. Falls keine Kennzahlen bei SVSP verfügbar sind, Schätzung der Redaktion. 1 EUR (Pkt.) 138 CHF 3.00 136 2.50 134 2.00 132 1.50 130 1.00 128 0.50 126 0.00 Jul.10 Bis die angestrebte Anpassung rechtsgültig verabschiedet ist, bleiben die europäischen Bondmärkte fragil. Eine Verschärfung der Krise reisst alle mit in die Tiefe, was in Ansätzen deutlich sichtbar geworden ist. Gegen ein solches Negativ-Szenario kann sich der Anleger mit dem Kauf von Short Mini-Futures auf den Euro Bund Future absichern. Steigen die Zinsen, dann sinken die Futures-Kurse auf den Euro Bund. Besonders vorteilhaft sieht das Chancen-/RisikoProfil des seit Juni kotierten MBUNP aus. Aug.10 Sep.10 Okt.10 Nov.10 MBUNP Mini-Short auf Euro Bund Future - rechte Skala Euro Bund Futures payoffEinschätzung Negative Markttechnik des Euro Bund Futures Absicherung gegen Zinssteigerung Handelswährung CHF Wegen des hohen Hebels nur für Profis geeignet Quelle: Bloomberg (ab 01.07.2010) Zinswende in Europa und den USA?
  • 26. 26 PRODUCT NEWS DIVIA und DIVIB – Tracker-Zertifikate von Exane auf den Euro Stoxx 50 Dividenden-Future 2012 Dividenden: Neue Anlageklasse für Privatanleger Investitionen in Dividenden waren lange Zeit professionellen Investoren vorbehalten. Die Derivatebörse Eurex hat Mitte 2008 die ersten Dividenden-Futures lanciert. Damit wurde die Basis für eine neue Assetklasse für Privatanleger geschaffen. Andreas Hausheer Dividendenanlagen für Privatpersonen Mit Tracker-Zertifikaten auf DividendenFutures können auch Private in diese Anlageklasse investieren. Am Ende der Laufzeit steht dem Anleger eine Auszahlung in Höhe des Future-Schlussstandes zu. Bei der Preisbildung vor Fälligkeit ist zu beachten, dass der Kurs des Zertifikates nicht perfekt dem Stand des jeweiligen Futures entspricht, www.payoff.ch | Dezember 2010 sondern in der Regel tiefer notiert. Dies insbesondere aus zwei Gründen: Erstens muss der Anleger Geld zum Kauf des Zertifikates aufwenden, das er erst bei Verfall zurückerhält, sodass der Betrag zinstragend dem Emittenten zur Verfügung steht. Zweitens übernimmt der Anleger das Kreditausfallrisiko des Emittenten. «Lukrative Anlagemöglichkeit für alle, die an die Dividendenprognosen der Analysten glauben.» Aktuelle Kurse auf www.payoff.ch Chance/Risiko1 Symbol DIVIA und DIVIB Produkttyp DIVIA: TrackerZertifikat DIVIB: Div. Hebelprodukte Basiswert Euro Stoxx 50 Dividenden-Future 2012 Emittent Rating (S&P) Exane Derivatives A- Ausstattung Laufzeit Partizipation Quanto 21.12.2012 100% DIVIA, 200% DIVIB Ja Kennzahlen Ø Spread 5Tg Mgt. Fee 1,00% jeweils 1,00% p.a. Kurs Brief (25.11.2010) Handelsplatz CHF 95.75 (DIVIA) CHF 91.65 (DIVIB) Scoach CH Basierend auf den SVSP-Risikokennzahlen www.svsp-verband.ch/riskrating_de/. Falls keine Kennzahlen bei SVSP verfügbar sind, Schätzung der Redaktion. 1 Pkt. (EUR) 130 Mit zwei Zertifikaten auf den Euro Stoxx 50 Dividenden-Future 2012 hat Anfang November Exane Derivatives seine ersten Produkte in der Schweiz lanciert. Während DIVIA eine 1:1-Partizipation ermöglicht, ist DIVIB mit einem Hebel von 2 ausgestattet. Beide Zertifikate sind währungsabgesichert in CHF denominiert. Es wird eine Management-Fee von 1% p.a. belastet, die vor allem auf die Währungsabsicherung zurückzuführen ist. Eine Investition in den Dividendenfuture 2012 könnte durchaus lukrativ sein. Während der Konsens der Analysten davon ausgeht, dass das Wachstum der Unternehmensgewinne in Europa bis 2012 einen Anstieg der Dividendenzahlungen zur Folge haben wird, impliziert der Dividenden-Future 2012 geringere Dividendenzahlungen als 2010. Diese Konstellation ermöglicht all jenen lukrative Chancen, die an das Analystenszenario glauben. 120 110 100 90 80 Jan.10 Mrz.10 Mai.10 Jul.10 Sep.10 Nov.10 EURO STOXX 50 Dividend Future Dez. 2010 EURO STOXX 50 Dividend Future Dez. 2012 payoffEinschätzung Erweiterung des Anlageuniversums für Privatpersonen Währungsrisiko EUR/ CHF ist abgesichert Liquiditätsmangel im Basiswert in turbulenten Börsenzeiten Quelle: Bloomberg (ab 01.01.2010) Eine Investition in Dividenden hat einige Vorteile für Anleger. Sie können eine Anlageklasse ins Portfolio aufnehmen, die im Vergleich zu Aktien tendenziell eine niedrigere Volatilität aufweist. Dividenden werden stärker von Fundamentaldaten getrieben und viele Unternehmen pflegen eine gewisse Dividendenkontinuität. Dennoch sind Investments in Dividenden nicht frei von Risiken. Es werden die Erwartungen der Marktteilnehmer bezüglich den zukünftigen Dividendenausschüttungen gehandelt. Und diese Erwartungen können durchaus auch pessimistischer werden. Am 30.06.2008 lancierte die Derivatebörse Eurex die ersten Dividenden-Futures basierend auf dem Euro Stoxx 50. Basis eines Euro Stoxx 50 Dividenden-Futures bildet die Summe der in einem Kalenderjahr ausgeschütteten Bruttodividenden aller Indexmitglieder. Dabei werden nur Cashdividenden aus dem operativen Gewinn miteingerechnet. Sonderdividenden oder Kapitalmassnahmen finden keine Berücksichtigung. payoff factBOX
  • 27. 27 PRODUCT NEWS XS0548803674 – Tracker-Zertifikat von Morgan Stanley auf einen Kohleaktienbasket Rohstoffe werden unter Anlegern als alternative Anlageklasse immer beliebter. Dabei gelangen insbesondere die Energierohstoffe immer stärker in den Fokus. Zu diesen gehört auch Kohle und in deren Schlepptau die Kohleproduzenten. Andreas Hausheer Rohstoffe gewinnen als Anlageklasse an Bedeutung. Sie eignen sich unter anderem zur Diversifikation und bieten einen gewissen Inflationsschutz. Energierohstoffe spielen dabei eine zunehmend wichtige Rolle. Es muss davon ausgegangen werden, dass fossile Energieträger trotz der rasanten Entwicklung bei den erneuerbaren Energien noch länger unverzichtbar bleiben. Durch den Anstieg des Ölpreises und ein mögliches Ende der Ölvorkommen werden alternative fossile Energieträger wie Kohle zur Wärmegewinnung wichtiger. Bereits heute wird «Mit einer einzigen Transaktion diversifiziert in 14 globale Kohleproduzenten investieren.» rund ein Drittel der weltweiten Primärenergienachfrage von Kohlekraftwerken gestillt. Das Wachstum der Schwellenländer dürfte diesen Trend weiter verstärken. Besonders die chinesische Nachfrage nach Kohle wächst nach wie vor. Dieser Anstieg der globalen Nachfrage dürfte zusammen mit möglichen Angebotsengpässen einen gewissen Druck auf den Kohlepreis ausüben, wovon die grossen globalen Kohleproduzenten profitieren könnten. Kohleaktien als Anlagethema Anleger, die an das obige Szenario glauben, können mit einem Zertifikat auf einen Kohleaktienbasket an dieser Entwicklung partizipieren. Der Basket setzt sich aus folgenden 14 Aktien zusammen: Mechel, Xstrata Plc. (Gewichtung bei Fixierung je 11,10%), China www.payoff.ch | Dezember 2010 Coal Energy Co., China Shenhua Energy Co., Yanzhou Coal Mining Co., Peabody Energy Corp., Arch Coal Inc., Walter Energy Inc., Bumi Resources TBK, Exxaro Resources Ltd., Whitehaven Coal (alle 7,40 %), Cloud Peak Energy Inc., New World Resources (beide 3,75 %) und Indo Tambangraya Megah (3,70%). Bezogen auf die Herkunft der Unternehmen lässt sich folgende Aufteilung vornehmen: USA 25,95% Gewichtung bei Fixierung, China 22,20%, Indonesien, Russland und Grossbritannien je 11,10%, Südafrika und Australien je 7,40%, Kanada 3,75%. Wichtig ist, zu wissen, dass nicht immer die Entwicklung an der Landesbörse massgebend ist. So wird für die chinesischen Unternehmen die Kotierung in Hong Kong herangezogen, für die russische Mechel ist das ADR an der New Yorker Börse entscheidend. Leider ist das Zertifikat nicht an der Schweizer Börse kotiert. Preisindikationen finden sich auf der Homepage von Morgan Stanley (www.morganstanleyiq.ch/DE/Home). Es fallen keine laufenden Managementgebühren an. Dafür verzichtet der Anleger auf eine Beteiligung an den Dividendenerträgen. Diese beträgt über den Basket gerechnet rund 1,50% p.a. Nicht unterschätzt werden darf das Währungsrisiko. Das Zertifikat lautet auf USD. Zu diesem USD/CHF-Risiko kommen noch mögliche Währungsschwankungen zwischen den Basiswährungen der Aktien (HKD, GBP, IDR, ZAR, AUD) und dem USD. payoff factBOX Aktuelle Kurse auf www.morganstanley.ch Chance/Risiko1 ISIN XS0548803674 Produkttyp Tracker-Zertifikat Basiswert Kohleaktienbasket Emittent Rating (S&P) Morgan Stanley A Ausstattung Laufzeit Partizipation Quanto 12.10.2015 100% Nein Kennzahlen Ø Spread 5Tg Mgt. Fee 1,00% 0,00%, dafür Verzicht auf Dividenden Kurs Brief (25.11.2010) Handelsplatz USD 104.53 OTC Basierend auf den SVSP-Risikokennzahlen www.svsp-verband.ch/riskrating_de/. Falls keine Kennzahlen bei SVSP verfügbar sind, Schätzung der Redaktion. 1 % 180 160 140 120 100 80 60 40 20 Apr.08 Okt.08 Apr.09 Okt.09 RBS World Coal TR Index Apr.10 Okt.10 MSCI World TR Index Stowe Global Coal TR Index payoffEinschätzung Erschliesst ein interessantes Investitionsthema Keine Kotierung an der Schweizer Börse Währungsrisiken USD/ CHF und innerhalb des Baskets Quelle: Bloomberg (indexiert in CHF ab 01.04.2008) Schwarz und gewinnträchtig
  • 28. 28 INVESTMENT IDEA Präsentiert von der Basler Kantonalbank Lithium: Die neue Boombranche Vieles spricht dafür, dass in den kommenden Jahren mit einem vielversprechenden Aufschwung am Lithium-Markt gerechnet werden darf. Unternehmen Gewicht. der Aktie im Basket Kapitalisierung Sociedad Quimica y Minera de Chile SA 20% USD 13‘675 Mio. Saft Groupe S.A. 15% EUR 700 Mio. Rockwood Holdings Inc. 20% USD 2‘510 Mio. FMC Corp. 20% USD 2‘510 Mio. Avalon Rare Metals Inc. 12,5% CAD 389 Mio. Talison Lithium Ltd. 12,5% CAD 426 Mio. Produktpräsentation: PDF Termsheet: PDF N eben bekannten und erprobten Einsatzgebieten in der Telekommunikationsbranche wird die Speicherung von Strom zur Schlüsselfrage der nächsten Jahre. Grundlage für die steigende Nachfrage bietet unter anderem das stark wachsende Feld der alternativen Energien. Doch Strom aus Windund Solarenergie kann nur gewonnen werden, wenn die richtigen klimatischen Bedingungen herrschen. Für die Speicherung wird dabei fast ausschliesslich auf die Lithium-Ionen-Batterie gesetzt. Mit einer noch massiv grösseren Nachfrage dürfen die Produzenten der neuartigen Batterien aus der Autoindustrie rechnen. Nach der Krise liegt der Fokus noch stärker auf kleinen, emissionsarmen Autos mit Elektro-Antrieben. Bis 2015 wird die Nachfrage nach Lithium von aktuell USD 4 Mrd. auf über USD 20 Mrd. explodieren. Die Industrie geht davon aus, dass bis 2020 rund 250 Mio. Elektroautos verkauft werden (besonders in den BRIC-Staaten). Grosses Interesse kommt allerdings auch aus den USA, wo die Regierung allein im vergangenen Jahr Subventionen von USD 25 Mrd. für die Forschung und Entwicklung von LithiumIonen Batterien bereitgestellt hat. www.payoff.ch | Dezember 2010 Der Anwendungsbereich von Lithium wird sich ohne Zweifel in den nächsten Jahren massiv in Richtung Batterien bewegen. Um schon heute von dieser künftigen Entwicklung profitieren zu können, hat die Basler Kantonalbank den BKB-Lithium Tracker lanciert. Mit dem neuen BKB-Lithium Tracker partizipiert der Anleger an der Kursentwicklung der im Basket enthaltenen Unternehmen. Dabei handelt es sich um globale Firmen, welche in verschiedenen Bereichen der Lithiumindustrie tätig sind und gute Wachstumsaussichten versprechen. Des Weiteren zeichnet sich dieses InvestmentProdukt durch das Wegfallen der Courtage während der Zeichnungsfrist sowie dem A++ Rating der Basler Kantonalbank aus. Somit investieren Sie schon heute mit einem soliden Partner in die Boombranche von morgen! Anwendungsbereiche für Lithium Glas & Keramik 23% 24% Kühlschmiermittel Luftaufbereitung Strangguss Aluminiumproduktion Batterien Andere 3% 4% 5% 10% 31%
  • 29. 29 INVESTMENT IDEA Präsentiert von UBS Ihre Kern-Allokation in Rohstoffe Verfolgen Sie jede Bewegung der Rohstoff-Preise im Sekundentakt oder gehören Sie zu den langfristigen Investoren? UBS präsentiert eine innovative Lösung für Anleger mit einem strategischen Anlagebedürfnis. U m Kosten und Risiken zu minimieren, setzen Investoren vermehrt auf eine passive, diversifizierte Investitionsstrategie. Bei einer Core/SatelliteStrategie empfiehlt sich als Kernanlage ein kostengünstiges Produkt, welches den Markt grösstenteils abdeckt. Die Investition erfolgt also in ein repräsentatives Universum, welches die Rendite des Benchmarks widerspiegelt. Der UBS Bloomberg CMCI Composite Index hat sich als Massstab im Rohstoffmarkt etabliert. Er ist als erster und führender Rohstoff-Benchmark der zweiten Generation anerkannt. Dabei führt die Diversifikation über verschiedene Futures-Laufzeiten im historischen Vergleich zu besseren Renditen und tieferen Volatilitäten als bei Indizes der ersten Generation. Zum Vergleich: Der CMCI hat seit seiner Lancierung vor über drei Jahren den DJUBS Commodity Index um rund 32% und den S&P GSCI Index sogar um rund 39% übertroffen. www.payoff.ch | Dezember 2010 Der erwähnte Rendite-Unterschied zwischen Rohstoffanlagen der ersten und zweiten Generation kann durch eine «Long Position» im CMCI und eine «Short Position» in einem herkömmlichen Rohstoffindex isoliert werden. Damit wird das Alpha extrahiert. Der UBS Bloomberg CMCI Essence Index verfolgt diese marktneutrale Strategie mit historisch hohem Sharpe Ratio. Weil die zeitnahen Futures in einem positiven Marktumfeld üblicherweise stärker steigen als diejenigen am hinteren Ende der Futures-Kurve, fällt der Ertrag des CMCI Essence Index während dieser Periode. Historisch gesehen weist er dafür in Zeiten von sinkenden und stagnierenden Rohstoffpreisen eine starke Rendite aus. Dank dieser Eigenschaft eignet sich der CMCI Essence Index gut als Ergänzung zu Direktinvestitionen in die Rohstoffmärkte. Eine Kombination der beiden vorgestellten Indizes ist deshalb eine naheliegende Lösung. Wie die Grafik illustriert, entsteht durch ein Investment von 100% in den CMCI Composite Index und 100% in den CMCI Essence Index mit einer Zielvolatilität von 10% eine geglättete Rendite. Mit diesem Produkt trägt der Investor das Risiko der unterliegenden Rohstoff-Terminkontrakte. Weitere Informationen zu dieser Kombination und dem bestehenden Produkt (Valor: 11927408) finden Sie unter www.ubs.com/keyinvest. % 950 850 750 650 550 450 350 250 150 50 Okt.00 Okt.01 Okt.02 CMCI Composite Index Okt.03 Okt.04 CMCI Essence Index Okt.05 Okt.06 Okt.07 CMCI Kombination Okt.08 Okt.09 Okt.10 Quelle: UBS, Bloomberg (Okt. 2000 bis Okt. 2010) Diese bemerkenswerte Rendite ist hauptsächlich auf die in den Rohstoffmärkten typischerweise vorherrschende ContangoSituation zurückzuführen, bei welcher der zeitnahe Future tiefer handelt als der nächstfolgende. Bei Rohstoffindizes der ersten Generation führt dieser Effekt zu Rollverlusten, da die Futures günstig verkauft und teuer neu eingekauft werden müssen. Der CMCI ermöglicht durch das Prinzip der «Constant Maturity» eine Minimierung dieser Verluste.
  • 30. t neu! Das führende Derivat-Portal jetz Spannende Diskussionen unter Börsenjüngern im Forum auf www.payoff.ch
  • 31. 31 Derive UBS: Teilschutz ist die beste Wahl Der Kurs der Grossbank lässt vorerst keine Wende nach oben erwarten. Umsetzung Analyse UBS AG  CHF 16.44 CH0024899483 | UBSN | Schweiz Analyse vom 20-Nov-2010  Schlusskurs vom 19-Nov-2010 UBS AG gehört zur Branche «Geldinstitute» und dort zum Sektor «Banken». Mit einer Marktkapitalisierung von 63.04 Milliarden US Dollar zählt sie zu den «large-cap» Gesellschaften. Während der letzten 12 Monate lag der Kurs zwischen CHF 18.48 und CHF 13.63. Der aktuelle Preis von CHF 16.44 liegt 11,0% unter ihrem höchsten und 20,6% über ihrem tiefsten Wert in dieser Periode. Ergebnis seit 18. November 2009: UBS AG -2,4%, Geldinstitute -9,4%, DJ Stoxx 600 8,0% Wertentwicklung (%) 15.0 7.5 Quelle: thescreener.com 0.0 -7.5 -15.0 -22.5 Nov.09 Jan.10 UBSN Mrz.10 Mai.10 Jul.10 Sep.10 Nov.10 Branchenvergleich DJ Stoxx 600 Fundamentale und technische Analyse Risikoanalyse Neutral Mittleres Risiko Wie im echten Leben kommt es auch an der Börse auf den Blickwinkel an. Setzt man das aktuelle Niveau der UBS-Aktie in Relation zum während der Finanzkrise markierten Tiefstkurs, hat sich der Bankvalor fast verdoppelt. Über die Jahre 2009 und 2010 hinweg betrachtet, war die Performance ein Nullsummenspiel. Die aktuelle Analyse von theScreener macht wenig Mut für eine nachhaltige Wende zum Guten in Form höherer Kurse. Zwar kommt die Auswertung zu dem Schluss, dass die Aktie fundamental unterbewertet ist, doch im Vergleich zur Branchenkonkurrenz ist die UBS «weniger attraktiv». Auffällig ist, dass viele Experten derzeit ihre Gewinnerwartungen an die Grossbank nach unten schrauben. Innert sieben Wochen sind die Ergebnisschätzungen um 5,65% gefallen. Allerdings handelt es sich bei diesem Negativtrend um kein UBS-spezifisches Problem. Vielmehr befinden sich die Gewinnerwartungen des gesamten Bankensektors im Sinkflug. Nach unten zeigt auch der technische Trend – für die gesamte Branche als auch die UBS. Immerhin: Auf Sicht von zwölf Monaten schneidet der heimische Geldkonzern besser als der Sektor ab. Am angekratzten Chartbild kann dies jedoch nichts ändern. Zuletzt fiel die UBS unter die markante technische Unterstützung bei CHF 16.50. Nun droht sich das Ende Juli nach oben gerissene Gap zu schliessen, was ein kurzfristiges Rückschlagspotenzial bis CHF 15.70 andeutet. Da auch die Risikoanalyse von theScreener wenig erbaulich ausfällt, halten wir ein Investment mit Teilschutz für die beste Wahl. Einen Risikopuffer von gut einem Viertel bringt der Barrier Reverse Convertible CBUBI mit. Hält die auf CHF 11.819 fixierte Barriere, dann wirft das Coupon-Papier Mitte September 2011 eine Rendite von gut 15% p. a. ab. payoff factBOX Sehr negativ Sehr Hohes positiv Risiko Geringes Risiko Chance/Risiko1 Aktuelle Kurse auf www.payoff.ch Gesamteindruck Eher negativ Neutral Eher positiv Positiv Preis • Bei CHF 16 fundamental leicht unterbewertet (5-15%) • Branchenpotenzial «Banken»: Sehr gut (>15%) Gewinnprognosen • Die in der letzten Zeit negativen Gewinnrevisionen der Analysten stehen im Einklang mit der negativen tech nischen Tendenz Technische Tendenz • Unter Druck Risiko • Hohe Abhängigkeit vom Gesamtmarkt; Korrelation von 76% mit dem DJ Stoxx 600. • Über ein Jahr betrachtet hohes Beta von 1.37 • Trotz in letzter Zeit gesunkener Volatilität wird das Risiko der Aktie im Vergleich zu anderen Aktien als hoch eingestuft. www.payoff.ch | Dezember 2010 Symbol CBUBI Produkttyp Negativ Barrier Reverse Convertible Basiswert UBS Emittent Rating (S&P) Commerzbank A Ausstattung Laufzeit Coupon 15.09.2011 8,50% p.a. Kennzahlen Ø Spread Abstand Barriere Seitwärtsrendite 0,10% 24,53% 15,02% p.a. Kurs Brief (25.11.2010) Handelsplatz 95,54% (CHF) ohne Marchzins (clean) Scoach CH Basierend auf den SVSP-Risikokennzahlen www.svsp-verband.ch/riskrating_de/. Falls keine Kennzahlen bei SVSP verfügbar sind, Schätzung der Redaktion. 1
  • 32. 32 Derive USD/CHF: Kehrtwende in Sicht Die Dollar-Schwäche schwächelt, ein Trendwechsel ist aber noch nicht bestätigt Umsetzung USD/CHF (daily) SWISS FRANC [CHF= BID Täglich] 22.11.2010 - O:0,99 H:0,99 L:0,98 C:0,99 Moving Average Simple [Close, 200, Nein] 1,05 {CHF=} CHF/USD 1,15 1,10 1,05 2 Quelle: www.tradesignal.com 1,00 0,95 MACD 1 1 3 MACD [12, 26, 9] 0,0039 Trigger 0,00 {CHF=} 0,00 Jul.09 Sep.09 Nov.09 Jan.10 Mrz.09 Mai.09 Jul.09 Sep.10 Nov.10 Rückeroberung der Parität als Signalgeber Das temporäre Abgleiten des US-Dollar im Vergleich zum Schweizer Franken unter das Tief vom März 2008 bei CHF 0.9674 erwies sich letztlich als zu viel des «Schlechten». Auf dieser Basis arbeitet der Greenback vielmehr an einem klassischen 1-2-3-Tief. Hoffnung auf eine erfolgreiche Bodenbildung machen die jüngst erfolgten Brüche diverser Baissetrends. In erster Linie sind an dieser Stelle der Abwärtstrend seit Juni (akt. bei CHF 0.9354 ) bzw. das seit August bestehende Pendant (akt. bei CHF 0.9811 ) zu nennen. Trotz dieser positiven Signale steht allerdings der entscheidende Zündfunke für eine erfolgreiche Bodenbildung noch aus. Als solchen definieren wir einen Spurt über die Widerstandszone aus verschiedenen Hoch- und Tiefpunkten zwischen CHF 0.9914 und CHF 1.0009. Im Erfolgsfall wäre nicht nur besagtes 1-2-3-Tief komplettiert, sondern es ließe sich auch erstmals gemäß der DowTheorie wieder ein USD-Haussetrend definieren. Das Januartief bei CHF 1.0127 bzw. die Kombination aus dem Tief von Anfang August (CHF 1.0328) und dem 38,2%-Fibonacci-Retracement des Baisseimpulses von Mai bis Oktober (CHF 1.0330) dürften dann nur Zwischenetappen darstellen. Schließlich lässt sich das rechnerische Anschlusspotenzial der beschriebenen Umkehrformation auf rund 5% beziffern. Dieses kalkulatorische Potenzial harmoniert zudem sehr gut mit der 200-Tages-Glättung des Währungspaares (akt. bei CHF 1.0515 ). Rückenwind kommt auf der Indikatorenseite vor allem vom MACD und Stochastik, die jeweils «long» positioniert sind. Per Saldo dürfte ein Sprung über die Widerstände bei CHF 0.9914/1.0009 den Boden für eine weitere Dollar-Erholung zum Schweizer Franken in Richtung der Marke von rund CHF 1.05 Jörg Scherer, Technischer Analyst, HSBC Trinkaus bereiten. www.hsbc-zertifikate.ch www.payoff.ch | Dezember 2010 Aus ökonomischer Sicht gleichen sich die Schweiz und die USA derzeit wie Zwillinge. Experten gehen für beide Nationen von einem BIPWachstum für 2010 von 2,7% aus, ebenso befindet sich das Zinsniveau hierzulande wie auch in Übersee nahe der Nulllinie. Dennoch wertete der Dollar im Vergleich zum Franken in den vergangenen sechs Monaten um 14% ab. Die Marktteilnehmer trauen der Konjunktur in den USA noch nicht, denn der Aufschwung gilt angesichts des anhaltend schwachen Arbeits- und Immobilienmarktes als brüchig. Zudem begünstigt den Franken seine Eigenschaft als sicherer Hafen in stürmischen Zeiten. Das Währungsduo USD/CHF unterschritt im September erstmals seit dem Lehman-Kollaps in 2008 wieder die Parität. Der Ausverkauf geht Jörg Scherer von HSBC Trinkaus aber mittlerweile zu weit. Er sieht gute Chancen für eine Bodenbildung, aus der sich später sogar eine Umkehrformation bilden könnte. Tatsächlich hat das FX-Gespann zuletzt seine Abwärtsfahrt gestoppt und ist in eine Seitwärtsphase übergegangen. Allerdings gelang es dem Greenback nicht, die 1er-Hürde nachhaltig zu überwinden. Auf diesem Niveau haben immer noch die Dollar-Bären das Zepter in der Hand. Die Charttechnik sieht bei einem Sprung über diesen Widerstand ein Erholungspotenzial bis auf CHF 1.05. Risikoerprobte Anleger können sich bereits vor dem Ausbruch über diese Zone auf die Long-Seite stellen. Ideal ist beispielsweise der Knock-OutWarrant TURPM. Das UBS-Produkt hebelt die Kursbewegungen des Währungspaares um den Faktor 10.5, der Puffer zum Knock-Out beträgt etwas mehr als 9%. Da noch nicht klar ist, ob dieser Ausbruch auch gelingt, sollten Anleger nur ein Anfangsinvestment eingehen und die Position bei einem erfolgreichen Überwinden der 1er-Marke ausbauen. payoff factBOX Chance/Risiko1 Aktuelle Kurse auf www.payoff.ch Symbol TURPM Produkttyp Knock-Out Warrant (Call) Basiswert USD/CHF Emittent Rating (S&P) UBS A+ Ausstattung Laufzeit 25.03.2011 Kennzahlen Ø Spread Knock-Out Ratio 2,13% 0.90 (Abstand zum KO 9,98%) 0.10 Kurs Brief (25.11.2010) Handelsplatz CHF 1.03 Scoach CH Basierend auf den SVSP-Risikokennzahlen www.svsp-verband.ch/riskrating_de/. Falls keine Kennzahlen bei SVSP verfügbar sind, Schätzung der Redaktion. 1
  • 33. 33 Derive Gold: Besser als Aktien und Obligationen Derivative Partners – Empfehlung für Dezember 2010 Umsetzung Analyse Dow Jones Industr. Av. Index : Gold (jew. in USD) 45 40 35 30 25 Quelle: Bloomberg (ab 02.01.1920) 20 15 10 5 0 1920 1938 1956 1974 1992 2010 Dow/Gold-Ratio Kommentar Derivative Partners AG Die technische Intermarket-Analyse, welche Wirkungszusammenhänge zwischen verschiedenen Anlageklassen grafisch aufzeigt, spricht eine deutliche Sprache. Nachdem Gold sich schon seit längerer Zeit wesentlich besser schlägt als der amerikanische Aktienmarkt (vgl. Grafik), konnte in den letzten Wochen erstmals eine relative Stärke zum US-Bond-Markt festgestellt werden. Im Dow/ Gold-Ratio wird das Verhältnis Kurs des Dow Jones Industrial Average Index vs. Goldpreis abgebildet. Ein fallender Dow-Gold-Ratio zeigt, dass ein Investment in Gold besser ist als in Aktien. Parallel verzeichnen seit drei Jahren Obligationenfonds massive Zuflüsse in den USA, während in Aktienfonds Mittel abgezogen wurden. Zwar vermochten auch Edelmetallanlagen eine konstant steigende Nachfrage auf sich zu ziehen, der eigentliche Run ist bisher aber ausgeblieben. Fällt mit den Bonds einer der bisherigen Pfeiler der Vermögensallokation aufgrund der kaum mehr vorhandenen Kursgewinnchancen und zunehmender Risiken allmählich aus, wird Gold vermehrt in den Blickpunkt der Investoren rücken. Das Edelmetall gilt dank seiner langfristigen Wertbeständigkeit bekanntlich als die ultimative Währung. Wer bereits heute von einer Blasenbildung spricht, der verkennt die historischen Gegebenheiten. So wurde in der Vergangenheit ein Maximum zwischen Goldpreis und Dow Jones Industrial Index in der Regel erst bei einem Verhältnis von 1:1 erreicht. Solange das Fed alles unternimmt, um auf dem Wege des Gelddruckens die Wirtschaft in Schwung zu halten und gleichzeitig versucht, einen Schuldenabbau über eine Inflationierung zu erreichen, ist kein Ende der relativen Stärke des gelben Metalls in Sicht. www.payoff.ch | Dezember 2010 GOLCH – erstes physisch gedecktes Zertifikat Der Erwerb von Gold als Wertanlage hat an Beliebtheit stark zugenommen. Sehr hoch in der Gunst der Anleger stehen physisch besicherte Anlagefonds wie der Exchange Traded Fonds ZGLD, bei denen die Möglichkeit einer Auslieferung besteht. Alternativ könnte Barrengold direkt bei einer Bank erworben werden und zu Hause unter der Matratze oder in einem Safe gelagert werden. Dies ist aber eher umständlich und versicherungstechnisch nachteilig. Nebst ZGLD, dem Vorläufer in der Schweiz, haben mittlerweile diverse Emittenten vergleichbare Produkte im Angebot. Erwähnenswert ist der CHFgehedgte Exchange Traded Fonds JBGOCA. Wer aber effektiv mit dem Gedanken spielt, sich das Gold einmal ausliefern zu lassen, für den eignen sich die Produkte nur bedingt, da sie in der Regel auf Barrengrössen von 12,5 kg beruhen, was bei einem heutigen Kilopreis von rund CHF 44‘000 einem Wert von mehr als einer halben Million entspricht. In diese Lücke ist Clariden Leu gestossen mit seinen Tracker-Zertifikaten GOLCH (CHF), GOLUS (USD) und GOLEU (EUR). So erhalten auch Kleinanleger Zugang zu physisch besicherten GoldInvestments mit Lieferanspruch. Konkret kann einmal monatlich eine physische Lieferung verlangt werden, und zwar entweder in Münzen mit Clariden Leu-Prägung mit einem Gewicht von einer Unze, in Barren mit einem Gewicht von 1 kg oder in Standardbarren mit einem Gewicht von 12,5 kg. Für Investoren mit kleinerem Geldbeutel eine feine Sache. Einziges Manko für einen Käufer mit der Referenzwährung CHF ist das Währungsrisiko, da der Goldpreis in USD festgelegt wird. payoff factBOX Chance/Risiko1 Aktuelle Kurse auf www.six-swiss-exchange.com Symbol GOLCH Produkttyp Tracker-Zertifikat (ETC) Basiswert 1 Unze Gold Emittent Rating (Moody's) Clariden Leu Aa2 Ausstattung Laufzeit Partizipation Open-end 100% Kennzahlen Ø Spread Mgt. Fee 0,30% 0,30% p.a. Kurs Brief (25.11.2010) Handelsplatz CHF 1'352.23 SIX Swiss Exchange (ETP) Basierend auf den SVSP-Risikokennzahlen www.svsp-verband.ch/riskrating_de/. Falls keine Kennzahlen bei SVSP verfügbar sind, Schätzung der Redaktion. 1
  • 34. 34 PRODUCT REVIEW Produktvorstellungen und was daraus wurde In der Product Review analysieren wir den Erfolg oder Misserfolg der vor einem Jahr im payoff express oder payoff magazine präsentierten Strukturierten Produkte. SILCH - kein Ende der Hausse in Sicht Silber ETF, Silber ETC und Silber Mining Index CH0027894275 Produkttyp Tracker-Zertifikat Basiswert RBS Silver Mining TR Index Emittent RBS Laufzeit Open-end Performance seit Vorstellung Fazit + 49,28% % 170 Quelle: Bloomberg (indexiert in CHF ab 02.01.2010) ISIN 160 150 Ausblick 140 130 120 110 100 90 Das vor Jahresfrist vorgestellte Zertifikat (payoff magazine 12/09) bescherte seinen Inhabern satte Kursgewinne. Die damaligen Aussagen gelten weiterhin. Die jüngste Ausweitung der Liquidität durch die US-Notenbank sowie die explizit geäusserten Aussagen eines Inflationsziels sind Wasser auf die Mühlen für den Silberpreis. Er dürfte weiter anziehen und die im RBS Index enthaltenen Aktien der Silberproduzenten Silver Wheaton, Industrias Penoles, Fresnillo, Pan American Silber, Hochschild, Coeur d’Alene, Silver Standard Resources, Hecla Mining, Silvercorp Metals, Gammon Gold, First Majestic Silver und Fortuna Silver Mines mit sich 80 Jan.10 Apr.10 Jul.10 Okt.10 SILCH Tracker-Zertifikat auf RBS Silver Mining TR Index CSICI Silber ETC ZSIL Silber-ETF ziehen. Da es sich bei SILCH um eine Composite- und keine Quanto-Lösung handelt, hat eine Schwäche des US-Dollars zum Franken eine performancemindernde Wirkung. Dieser Effekt wurde in den letzten Wochen, als der Greenback auf Tauchstation ging, durch die Kursfortschritte der im Index enthaltenen Aktien mehr als wettgemacht. Das Tracker-Zertifikat bleibt weiterhin kaufenswert. HV5YFZ – Reis nach Durststrecke auf dem Vormarsch Tracker-Zertifikate auf Reis vs. Basiswert DE000HV5YFZ Produkttyp Tracker-Zertifikat Basiswert CBOT Rough Rice Futures Contract Emittent UniCredit Laufzeit Open-end Performance seit Vorstellung Fazit - 9,03% % 110 100 Ausblick 90 80 70 60 Das im payoff express 12/09 vorgestellte, in EUR gehandelte TrackerZertifikat HV5YFZ auf Reis, welches an der Scoach Deutschland kotiert ist, entwickelte sich bis Anfang Juli nicht unseren Erwartungen entsprechend. Erst ab Mitte des Jahres im Soge von Weizen, Mais und anderen Agrargütern verteuert sich auch das Hauptgrundnahrungsmittel für die Hälfte der Weltbevölkerung. Allerdings liegen die aktuellen Notierungen noch ein beträchtliches Stück unter den Allzeit-Höchstkursen. Das ständige Rollen erfordert wegen der vorwiegenden Contango-Situation einen gewissen Tribut und verhindert eine langfristig deckungsgleiche Partiziwww.payoff.ch | Dezember 2010 Jan.10 Mrz.10 HV5YFZ Tracker-Zertifikat Mai.10 Jul.10 Sep.10 Nov.10 Rough Rice Generic Futures RRICE Tracker-Zertifikat pation des Basiswerts (vgl. Grafik). Das gilt auch für das in der Schweiz kotierte, auf USD lautende Tracker-Zertifikat RRICE. Seit Neuestem bietet die UBS rolloptimierte Lösungen auf Reis an und konkurriert damit die bisherigen Platzhirsche. Wegen der durch Überschwemmungen in vielen Ländern Asiens verursachten Ernteausfälle dürfte der Aufwärtstrend der Partizipationsprodukte in den kommenden Monaten anhalten. Quelle: Bloomberg (indexiert in CHF ab 02.01.2010) ISIN
  • 35. 35 PRODUCT REVIEW MLSMI – stressfreie Partizipation am SMI Performance Kapitalschutz mit Cap (MLSMI) vS. SMI XS0372157163 Produkttyp Kapitalschutz mit Cap Basiswert SMI Emittent Merrill Lynch Laufzeit 06.06.2011 Performance seit Vorstellung Fazit + 7,87% % 120 110 Ausblick Das im payoff magazine 12/09 vorgestellte Kapitalschutzprodukt mit Cap MLSMI auf den SMI hat seine Tauglichkeit eindrücklich unter Beweis gestellt. Steigt der Index über 6772.74 SMI-Punkte, dann hängt sich das Anlageprodukt bis zum Cap bei 9481.81 SMIPunkten vollständig an die Entwicklung des schweizerischen Blue Chip Index. Aktuell stehen die Zeichen günstig, dass bis zum Ende der Laufzeit am 06.06.2011 mehr als der garantierte Kapitalschutz herausspringt. Da es sich beim SMI um einen Kursindex handelt, muss der Inhaber auf allfällige Dividenden verzichten. Inhabern des Produktes empfehlen wir ein Halten bis Frühjahr 2011. Neue Interessenten haben leider das Nachsehen, da das 100 90 80 Jan.10 MLSMI Mrz.10 Mai.10 Jul.10 Sep.10 SMI Produkt seit Längerem ausverkauft ist und nur noch Volumen auf der Verkaufsseite gestellt werden. Der Spread (Geld- zu Briefkurs) ist allerdings viel zu gross und unterstreicht das ungenügende Market Making des Emittenten. Eine vergleichbare Alternative zu MLSMI ist am ehesten SSMGL (100% Kapitalschutz, Strike 6298.57, Cap 8818.58, Verfall 4.6.15). Anzeige Cha nüt me schief ga! Effektiver Handel und Sicherheit schliessen sich nicht aus. Jedes gewinnbringende Geschäft setzt auch einen sicheren und transparenten Handel voraus. Das garantiert Scoach, Ihre Börse für Strukturierte Produkte, durch die Abwicklung aller Ordergrössen unter der Kontrolle einer neutralen Marktüberwachung. Anleger und Emittenten profitieren so gleichermassen von einem Maximum an Sicherheit und Transparenz. Ergänzend sorgen wir durch innovative Massnahmen für zusätzliche Qualität: Die neuen COSI-Produkte sind dabei nur eine von vielen Neuerungen, um die Herausforderungen des Marktes anzunehmen. Testen Sie auch unseren Qualitätscheck auf scoach.ch, mit dem Sie alle Produkte auf ihre Handelsqualitäten vergleichen können. Sicher börslich handeln: Scoach. www.scoach.ch www.payoff.ch | Dezember 2010 Nov.10 Quelle: Bloomberg (indexiert in CHF ab 02.01.2010) ISIN
  • 36. 36 LEARNING CURVE SVSP-Map: Die Produktfamilie erhält Nachwuchs www.istockphotos.com Die beiden Neuzugänge «Kapitalschutz mit double KnockOut» und «Spread-Warrants» ergänzen die neue SVSP Swiss Derivative Map. In Sachen Charaktereigenschaften könnten die beiden Newcomer nicht unterschiedlicher sein – chancenreich sind aber beide. Optionen wird mit einem Abstand zum Basiswertkurs bei Emission des Produkts fixiert. Nach oben ist ein Cap Level und nach unten ist ein Floor Level definiert. Eine Knock-Out-Funktion bei Optionen ist vereinfacht ausgedrückt eine Art Selbstzerstörungsmechanismus. Somit «lebt» die Option bis zum Erreichen der vorab definierten Kursbarriere. Beim Erreichen oder Überschreiten «stirbt» die Option und verfällt. Knock-Out-Optionen sind daher günstiger als standardisierte (Plain-Vanilla-) Optionen. «Kapitalgeschützte Produkte mit Knock-Out sind auch als Shark Notes bekannt.» Zwei neue Produkte haben sich in der SVSP-Map eingenistet. Martin Raab Erster Neuzugang auf der bekannten SVSP Swiss Derivative Map ist das Kapitalschutzprodukt mit double Knock-Out. Die Gattung der kapitalgeschützten Produkte mit Knock-Out ist im Fachjargon auch als «Shark Notes» bekannt. Der Name ist von der Darstellung des Auszahlungsprofils per Verfall abgeleitet und hat nichts mit der Gefährlichkeit des Produkts zu tun. Die Darstellung ähnelt einer auftauchenden Haifischflosse, daher der animalische Spitzname. Double Knock-Out heisst es, weil eine Kombination aus einem Bull- und Bear-Zertifikat gebildet wird, beide jeweils zusätzlich mit einer Knock-Out-Schwelle ausgestattet. Das Produkt partizipiert somit an steigenden und fallenden Kursen – jeweils allerdings nur bis zum entsprechenden Knock-Out. www.payoff.ch | Dezember 2010 Zerobond und Optionszugabe Um ein besseres Verständnis für den Mechanismus des Produkts zu bekommen, müssen die Einzelteile kurz analysiert werden: Wesentliches Element ist ein Zerobond. Diese abgezinste Obligation startet bei Emission «unter pari», d.h. mit einem Kurs von unter 100% und erreicht bis zum Laufzeitende exakt 100% als Zielmarke. Hierdurch wird die Rückzahlung des Nominalbetrags an den Anleger dargestellt. Die Garnierung der Zerobond-Komponente erfolgt nun durch zwei Optionen. Erstens eine Up-and-Out-Call-Option. Diese bewirkt die renditebringende Teilnahme an Kursanstiegen bis zu einer vordefinierten Schwelle. Fürs Renditeproduzieren bei fallenden Kursen sorgt zweitens die Downand-Out-Put-Option. Die Schwelle beider Als Trost gibt’s einen Rabatt Anhand von EFBPT, einem Kapitalschutzprodukt mit double Knock-Out von EFG Financial Products, können die oben beschriebenen Funktionen und Bestandteile anschaulich beschrieben werden. Als Basiswert dient der Öl-Future (NYMEX Sweet Crude). Die Knock-Out-Schwelle befindet sich in diesem Fall bei 132,50% (Cap) bzw. 67,50% (Floor). Der Anleger erhält damit die absolute Wertentwicklung des Öl-Future, solange dieser zwischen den beiden Schwellen bleibt. Sollte aber der Kurs des Öl-Future beispielsweise um 33% ansteigen und damit den Cap bei 132,50% überschreiten, verfällt die Up-and-OutCall-Option. Ebenfalls «Game Over» ist bei Berühren oder Unterschreiten des FloorLevels bei 67,50%. Das Trostpflaster für den Anleger ist hier aber eine sogenannte Rebate-Zahlung. Die Rebate-Zahlung versüsst die Selbstzerstörung der Option etwas. Der Rabatt der Option entspricht oftmals der Höhe des Kurses eines Bonds mit vergleichbarer Laufzeit und gleichem Rating. Auch bei diesem Produkt sollte der Anleger eine klare Marktmeinung haben. Wenn man eine deutlich höhere
  • 37. 37 LEARNING CURVE Wertentwicklung als das Cap-Level sieht oder eine tiefere als das Floor-Level, ist es sicher angebracht, auf andere, passendere Produkte wie Call/Put-Warrants oder beispielsweise Outperformance-Zertifikate umzusteigen. Voraussetzung ist selbstverständlich eine entsprechende Risikotragfähigkeit, denn Kapitalschutz ist bei solchen Produkten ein Fremdwort. Die Produktauswahl bei den double Knock-Outs ist noch sehr bescheiden. Auf payoff.ch finden sich gerade mal zehn Produkte, rund die Hälfte hat einen Rohstoff als Basiswert. gegenüber verfallen Put Spread Warrants wertlos, wenn die Schlussfixierung des Basiswerts grösser als der obere Ausübungspreis ist. Der Kurs des Basiswerts hat die Warrant im Gewinnkorsett Der zweite Newcomer hört auf den Namen Spread Warrants. Das Hebelprodukt besitzt hingegen keine Knock-Out-Funktion. Per Verfall berechtigen Spread Warrants den Inhaber zum Erhalt ihres inneren Werts. Dieser und das damit verbundene Gewinnpotenzial werden im Unterschied zu herkömmlichen Warrants aber durch einen Spread – bestehend aus einem oberen und einem unteren Ausübungspreis – begrenzt. Die höchstmögliche Auszahlung wird dann erzielt, wenn sich der Schlusskurs des Basiswertes bei Call-Spread Warrants oberhalb des oberen Ausübungspreises befindet. Bei Put-Spread Warrants ist es genau umgekehrt. Hier sollte der Kurs des Basiswerts unterhalb des unteren Ausübungspreises liegen. Entsprechend der generellen Logik können Anleger mit Call-Spread Warrants von steigenden, mit Put-Spread Warrants von fallenden Basiswert-Kursen gehebelt profitieren. Beliebte «Informations-Tapete» Die SVSP Swiss Derivative Map umfasst damit in der aktuellen Edition insgesamt 22 Produkttypen, die sich in fünf Kategorien aufteilen. Das aktuelle Exemplar der Derivate-Landkarte kann jederzeit kostenlos auf der Website des SVSP (www.svsp-verband.ch) in drei Sprachen bestellt werden. Die Map ist ein ideales Mittel, um sich rasch im Universum der Strukturierten Produkte zu orientieren und hat sich schon in vielen Situationen als sehr nützliches Medium erwiesen. So ist sie inzwischen eine beliebte «Informations-Tapete» in den Büroräumen unzähliger Banken und Vermögensverwalter geworden. Einige Privatanleger sehen sie sogar schon als unverzichtbar an, speziell der SVSP Produkte-Index. Dort wird jede Produktbezeichnung des Emittenten in eine Kategorie übersetzt. Anders sei der Wildwuchs an Produkten nur noch schwer zu überblicken. Lobenswert ist da der Vorstoss der ZKB, künftig auf Eigennamen bei Strukturierten Produkten zu verzichten. Ein «Geburtenrückgang» kann also auch etwas Positives haben – aber nur bei verwirrenden Produktnamen. ■ «Bei Spread Warrants sieht der Verfall deutlich trostloser aus.» Die newcomer auf einem Blick: Kapitalschutz mit double Knock-Out (1135) Gewinn Rebate Rebate 0 Knock-Out Knock-Out www.payoff.ch | Dezember 2010 Ba sis Verlust Markterwartung Steigender oder sinkender Basiswert Keine grossen Kursausschläge (Basiswert verlässt die Range nicht) Spread Warrants (2110) Ca ll Gewinn t Pu Strike w er t 0 Verlust Ba sis Kein Trostpflaster für Trader Im Gegensatz zur oben beschriebenen Rabattierung bei den «Shark-Notes» sieht bei den Spread Warrants der Verfall deutlich trostloser aus. Das Produkt verfällt am Laufzeitende wertlos, wenn (Call Spread Warrants) die Schlussfixierung des Basiswerts tiefer als der untere Ausübungspreis ist. Der Kurs ist quasi «durchgefallen». Dem- w er t Marke also «überrannt». Gegenwärtig sind rund 160 Spread-Warrants zum Handel an der Scoach verfügbar. Die überwiegende Mehrheit davon sind Call Spread-Warrants. Markterwartung Spread Warrant (Bull): Steigender Basiswert Spread Warrant (Bear): Sinkender Basiswert
  • 38. MARKET MONITOR 38 Payoff Market Making Index Trotz einer deutlich gesteigerten Anzahl gehandelter Produkte blieb der PMMI nahezu stabil. Die Verschiebungen in der Rangliste sind marginal. Entwicklung des payoff market making index der zehn grössten emittenten VOM 01.07.2010 BIS 22.11.2010 100 95 90 85 80 75 70 65 Jul.10 Aug.10 Sep.10 Okt.10 Bank Julius Bär Bank Vontobel Clariden Leu Goldman Sachs m HSBC Trinkaus Royal Bank of Scotland Credit Suisse Deutsche Bank Nov.10 Quelle: Derivative Partners Der Durchschnittswert des PMMI hat sich gegenüber der letzten Berichtsperiode minimal von 88.86 auf 88.67 Punkte zurückgebildet. Das Feld ist aber insgesamt näher zusammengerückt. Abgesehen von den beiden abgeschlagenen Schlusslichtern Merrill Lynch und Société Générale weisen alle übrigen Emittenten Durchschnittswerte über 80 Punkte auf. Neuer Spitzenreiter ist die Bank Sarasin, gefolgt von Macquarie Capital und EFG Financial Products. Erstmals in der vorderen Ranglistenhälfte findet sich die Banque Cantonale Vaudoise dank gesteigerter Verfügbarkeit ihrer Quotes. Ungeachtet einer Erhöhung der im PMMI berücksichtigten Produkte um rund 20% konnte die Bank Julius Bär ihren Platz im vorderen Mittelfeld verteidigen. Sehr schön zu sehen sind in der Grafik oben die Ausreisser bei Goldman Sachs. Hier sorgte ein misslungenes Update im Handelssystem für kurzfristiges Abtauchen. In der unteren Tabellenhälfte vermochte die Barclays Bank einige Plätze gutzumachen, ebenfalls dank höherer Verfügbarkeit ihrer Quotes. Dagegen verlor JP Morgan rund zwei Punkte gegenüber dem Vormonat. Die Emittenten, die unter dem Durchschnitt liegen, kranken entweder an zu geringen Volumina ihrer angebotenen Produkte oder an zu hohen Spreads. UBS ZKB Payoff Market Making Index Durchschnittswerte 25.10.2010 bis 22.11.2010 Anzahl Produkte Bank Sarasin Macquarie Capital EFG Financial Products Clariden Leu Commerzbank Sal. Oppenheim Bank Julius Bär Zürcher Kantonalbank Deutsche Bank Bank Vontobel Banque Cantonale Vaudoise Basler Kantonalbank Royal Bank of Scotland Barclays Bank Rabobank Credit Suisse Goldman Sachs UBS HSBC Trinkaus UniCredit Bank JP Morgan Société Générale Merrill Lynch Erfüllungsgrad Kurs-Verfügbarkeit Spread Volumen * 299 42 1008 1174 508 102 1817 3493 1018 9372 213 446 2184 54 94 1973 1760 6272 988 22 63 117 168 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100 * PMMI-Werte über 80 Punkten gelten als genügend, Werte unter 80 Punkten sind ungenügend. Market Making Mit dem Market Making (den Markt machen, Marktpflege) stellt der Emittent sicher, dass in einem ausgegebenen Produkt jederzeit Geld- und Briefkurse mit ausreichendem Volumen gestellt sind und so die Marktliquidität gewährleistet ist. Ein gutes Market Making gibt den Investoren die Sicherheit, ein Produkt jederzeit zu fairen Preisen kaufen und verkaufen zu können. www.payoff.ch | Dezember 2010 Quelle: Derivative Partners Dieter Haas
  • 39. MARKET MONITOR 39 Korrelationsmatrix: 10-Jahre-CHF-Swap schert aus Dieter Haas Beim Gleichlauf unter den wichtigsten Aktienmärkten gab es keine nennenswerten Verschiebungen – abgesehen beim DAX Global BRIC. Weniger ruhig verlief die Entwicklung im Rohstoffbereich. Hier gab es Sonderbewegungen in beide Richtungen. Während der Bereich Vieh entgegen dem allgemeinen Trend schwächer notierte, stieg die Korrelation des Goldes zum Rest der Commodities. Bei den Währungen fiel die Relation EUR/CHF aus dem Rahmen. Die eingetretene Abschwächung des Schweizer Frankens zur europäischen Leitwährung Steigende Zinssätze in den Industriestaaten verminderten die Korrelation in den vergangenen Wochen zu fast allen übrigen Anlageklassen, wie die 10-Jahres-CHF-Swaps exemplarisch belegen. zeigte Spuren in der Interaktion nahezu aller aufgeführten Vergleichsgrössen. Ein differenzierteres Bild gab es beim Wechselkursverhältnis USD/CHF. Durch die eingetretene Erholung verstärkte sich die Korrelation zur Entwicklung an den Börsen, während sie sich gegenüber den meisten Rohstoffsegmenten reduzierte. Besonders aufgefallen ist in den letzten vier Wochen, wie erwähnt, das Auseinanderlaufen zwischen den 10-JahreCHF-Swaps und dem restlichen Universum als Folge der zunehmenden Flucht in Realwerte. Ein Trend, der anhalten dürfte. 16 17 18 19 0.06 -0.07 0.04 -0.03 -0.05 0.00 -0.03 -0.03 -0.09 0.02 0.00 -0.01 -0.01 0.09 -0.09 0.00 0.00 -0.04 0.11 -0.02 -0.06 -0.08 0.01 0.02 0.00 0.00 0.08 -0.03 0.02 0.01 -0.08 0.03 0.04 0.01 0.05 0.15 0.01 -0.03 0.02 -0.03 0.00 -0.05 0.04 0.00 0.04 0.00 -0.01 -0.01 0.04 -0.06 0.05 0.02 0.08 0.06 0.00 0.03 -0.05 0.02 0.06 0.01 0.01 -0.01 0.10 -0.07 -0.06 0.01 -0.03 0.07 -0.15 0.02 0.04 0.01 -0.06 0.02 0.00 0.04 0.02 -0.05 0.05 -0.02 0.10 -0.01 0.06 -0.01 -0.13 -0.10 -0.02 0.12 -0.05 -0.06 0.05 -0.13 0.02 0.05 -0.08 -0.19 -0.11 -0.01 0.06 -0.03 -0.07 0.04 -0.12 0.02 0.11 -0.06 -0.12 0.05 0.04 -0.12 -0.06 0.00 -0.19 0.06 0.18 -0.02 -0.10 0.21 -0.11 0.03 0.00 -0.08 -0.08 -0.23 0.15 0.01 -0.10 -0.03 -0.14 -0.03 -0.07 -0.18 0.16 0.05 -0.02 -0.05 DAX 0.87 3 DJ EURO STOXX 50 0.89 0.94 4 S&P 500 0.80 0.86 5 NIKKEI 225 0.57 0.60 0.57 0.63 6 DAXGlobal BRIC 0.69 0.72 0.66 0.69 7 VSMI (Volatilität) -0.82 -0.77 -0.83 -0.75 -0.59 -0.68 8 S&P GSCI Total Return 0.67 0.67 0.69 0.75 0.47 0.64 -0.60 9 S&P GSCI Crude Oil 0.62 0.61 0.63 0.68 0.44 0.63 -0.57 0.97 0.86 0.01 0.62 0.02 10 S&P GSCI Industrial Met. 0.58 0.57 0.66 0.66 0.43 0.52 -0.51 0.73 0.66 11 S&P GSCI Soft Comm. 0.22 0.16 0.26 0.19 -0.01 0.08 -0.17 0.28 0.15 0.37 12 S&P GSCI Agricultural 0.21 0.14 0.25 0.25 -0.01 0.00 -0.19 0.33 0.15 0.30 0.69 13 S&P GSCI Livestock 0.07 0.02 0.03 0.10 0.16 0.05 -0.02 0.21 0.14 0.24 0.03 14 Brent Oil - Generic Future 0.66 0.67 0.66 0.73 0.49 0.64 -0.58 0.97 0.97 0.67 0.15 0.17 0.20 15 Gold - Generic Future 0.37 0.36 0.28 0.40 0.17 0.52 -0.28 0.45 0.33 0.11 0.18 0.07 16 USD/CHF -0.11 -0.17 -0.27 -0.31 -0.17 -0.05 0.29 -0.47 -0.41 -0.39 -0.24 -0.41 -0.14 -0.41 -0.24 0.51 0.03 -0.04 0.03 -0.05 0.00 -0.05 0.07 -0.06 0.03 -0.06 0.00 0.10 0.02 -0.16 -0.18 -0.02 -0.10 0.01 -0.24 0.00 0.00 0.02 0.22 EUR/CHF 0.03 0.05 0.13 0.17 0.01 -0.26 0.03 0.06 0.05 0.19 0.08 0.11 -0.04 0.07 -0.19 0.10 3 Monate CHF LIBOR 0.13 0.18 0.25 0.36 0.19 0.08 -0.08 0.29 0.23 0.38 0.18 0.22 0.22 0.27 0.01 -0.30 0.07 19 10 Jahre CHF SWAP 0.46 0.55 0.53 0.44 0.39 0.40 0.42 0.42 0.29 -0.04 -0.04 0.06 0.44 0.04 -0.03 0.00 0.30 20 ZKB IMMOFONDS CHF 0.20 0.19 0.28 0.09 0.36 0.20 -0.27 0.04 0.08 0.17 -0.11 0.05 -0.10 -0.02 0.09 -0.21 -0.11 Korrelation (linkes, unteres Dreieck): n > 0.8 n 0.5 - 0.8 n 0.25 - 0.5 Veränderung der Korrelation in den letzten 3 Monaten (oberes, rechtes Dreieck): n > 0.05 0.10 -0.02 -0.03 0.05 17 0.11 -0.03 -0.14 -0.07 0.51 18 -0.41 0.02 n < -0.1 n < - 0.05 0.04 -0.10 -0.01 -0.08 -0.05 0.05 0.03 -0.03 0.04 Quelle: Bloomberg 2 -0.01 -0.06 -0.03 0.00 10 Jahre CHF SWAP -0.02 0.00 SMI USD/CHF 0.01 DJ EURO STOXX 50 0.00 0.00 1 www.payoff.ch | Dezember 2010 20 ZKB IMMOFONDS CHF 15 3 Monate CHF LIBOR 14 EUR/CHF 13 Gold - Generic Future 12 Brent Oil - Generic Future 11 S&P GSCI Livestock 10 S&P GSCI Agricultural 9 S&P GSCI Soft Comm. VSMI (Volatilität) 8 S&P GSCI Industrial Met. 7 S&P GSCI Crude Oil 6 S&P GSCI Total Return 5 -0.01 -0.03 -0.03 0.07 0.01 SMI 4 DAXGlobal BRIC 3 NIKKEI 225 2 DAX 1 S&P 500 Korrelationsmatrix
  • 40. 40 Rating Watch Banken: Anhaltender Rückgang der Credit Spreads MARKET MONITOR Ratings und Credit Spreads von in der Schweiz tätigen Derivat-Emittenten* Emittent Kredit-Rating Moody’s S&P Fitch Tier 1 Ratio Credit Spreads 1J (USD) in BPS, per 22.11.2010 Veränderung zum Vormonat A2 A A+ 10.4 86 -39 Bank Julius Bär Aa3 - - 24.2 - Bank Sarasin - - - 16.3 - - - A - 20.9 - - Banque Cantonale Vaudoise A1 AA- - 17.8 - - Barclays A1 AA AA- 13.0 45 -17 - AA+ - 13.5 - - BNP Paribas Aa2 AA AA- 10.1 54 13 Citigroup A3 A A+ 11.7 76 -18 ➘ - Bank Vontobel Die Kreditaufschläge der an der Scoach Schweiz aktiven Finanzinstitute gingen abermals mehrheitlich zurück. Das Emittentenrisiko ist aktuell verschwindend gering. Bank of America Trend Basler Kantonalbank Aa2 - - - - - Aa3 A A+ 10.5 52 10 Crédit Agricole Aa1 AA- AA- - 84 29 Dieter Haas Credit Suisse Aa1 A+ AA- 16.3 38 -10 Im Augenblick muss sich ein Anleger, der Strukturierte Produkte erwirbt, kaum Gedanken über die Bonität des Emittenten machen. Die einjährigen Credit Spreads verringerten sich seit der letzten Ausgabe des payoff magazine vor allem bei Finanzinstituten mit den damals höchsten Werten. Trotz der wieder virulenteren Länderrisiken hat sich die Lage bei den Banken beruhigt. Sehr ausgeprägt waren die eingetretenen Abschläge bei etlichen angelsächsischen und US-Banken (vgl. Grafik). Das gilt auch für Merrill Lynch, welche Ende 2008 von der Bank of America übernommen wurde. Im neuen Jahr wird ML/BoA erwartungsgemäss im schweizerischen Derivatemarkt wieder Gas geben. Daran ändert auch die Ende Oktober bekanntgegebene leichte Rückstufung des fundamentalen Kredit-Ratings von Fitch nichts, welche ihre aktuelle Einstufung mit einem negativen Ausblick versehen hat. Hier handelt es sich lediglich um ein Nachziehen gegenüber den Konkurrenzinstituten. Für die Gesamtheit der Emittenten gilt: Solange die positive Grundstimmung an den Börsen anhält, besteht kein Grund zur Besorgnis. Zumindest bis Frühjahr 2011 sollte die gegenwärtige Schönwetterphase anhalten. Das schafft beste Voraussetzungen zur Stärkung der bestehenden Eigenkapitalbasis. Deutsche Bank Aa3 A+ AA- 12.6 44 8 EFG Financial Products A3 - A 13.7 - - Goldman Sachs A1 A A+ - 68 -23 HSBC Trinkaus - - AA 10.4 30 -1 Aa1 AA- AA- - 37 -7 - 128 -6 - 102 -37 ➚ ➘ www.payoff.ch | Dezember 2010 JP Morgan Chase Bank - A A+ Merrill Lynch A2 A A+ Morgan Stanley A2 A A - - Aaa AAA AA+ 13.8 37 10 Royal Bank of Scotland A2 A+ AA- - 95 14 Société Générale Aa2 A+ A+ 10.7 80 15 UBS Aa3 A+ A+ 15.4 39 -10 A+ 17.8 43 11 AAA 14.1 - ➘ ➘ ➘ ➘ ➘ - Rabobank ➚ ➚ ➘ ➚ - Macquarie Bank UniCredit Bank A1 A Zürcher Kantonalbank Aaa AAA ➚ ➚ ➚ ➘ ➚ Quellen: S&P, Moody’s, Fitch, ZKB, Bloomberg Clariden Leu Commerzbank ➘ * Die oben angegebenen Credit Spreads beziehen sich nicht zwangsläufig auf den Emittenten, der das jeweilige Produkt bewirbt, sondern können sich im Einzelfall auch auf den Mutterkonzern beziehungsweise auf den Garantiegeber beziehen. Kursentwicklung Credit Spreads (USD) - 1 Jahr BPS 300 250 200 150 50 Dez.09 Feb.10 Goldman Sachs Apr.10 Merrill Lynch Jun.10 Bank of America Aug.10 Okt.10 Quelle: Bloomberg 100
  • 41. 41 Ratings und Credit Spreads verschiedener Länder (nach Credit Spread sortiert) Kredit-Rating Credit Spreads 5J (USD) Veränderung in BPS, per 22.11.10 zum Vormonat Dieter Haas Inwieweit die geplante Hilfe für den Inselstaat durch die EU und den Internationalen Währungsfonds die Gemüter beruhigt, wird sich zeigen. Nach einer Durchschnaufpause dürften die Marktakteure wohl bereits ihr nächstes Opfer ins Auge fassen. Besonders gefährdet erscheint Portugal, anschliessend könnte es für Spanien eng werden. Zwar verschlechtert sich auch die Lage in vielen Bundesstaaten der USA, dennoch bleiben Europa und der Euro im Brennpunkt des medialen Geschehens. Immer deutlicher zeigt sich, dass eine Gemeinschaftswährung ohne eine durchsetzungsfähige europäische Regierung auf Sand gebaut ist. Zu sehr dominieren nationale Interessen. Verkommt die EU zur Transferunion, wie viele fürchten, dann drohen auch den Kernstaaten Deutschland und Frankreich starke Zinserhöhungen. Ein Szenarium, welches im Ernstfall die Aktienmärkte mit einer gewissen Verzögerung ebenfalls mit in den Strudel reissen würde. Anleger tun daher gut daran, sich stärker an den Credit Spreads zu orientieren. Sie reflektieren das Marktgeschehen weit besser, schneller und geben adäquatere Hinweise auf das Befinden. S&P Fitch Norwegen Aaa AAA AAA 23 0 Schweden Aaa AAA AAA 29 0 Deutschland Aaa AAA AAA 38 5 USA Aaa AAA AAA 40 2 Schweiz Aaa AAA AAA 43 2 Niederlande Aaa AAA AAA 47 4 Australien Aaa AAA AAA 47 7 Neuseeland Aaa AAA AAA 57 6 Japan Aa2 AA AA- 57 3 China Aa3 A+ AA- 58 1 Grossbritannien Aaa AAA AAA 60 5 Österreich Die Sorgenkinder der EU verursachten im November wieder Turbulenzen. Dabei war es Irland, welches in Brüssel nach Milliarden flehte und für stark anziehende Kreditaufschläge sorgte. Moody’s Aaa AAA AAA 72 3 Frankreich Aaa AAA AAA 81 12 Südkorea A1 A+ AA 85 6 Brasilien Baa3 BBB+ BBB- 107 8 Mexiko Baa1 A BBB+ 113 6 Südafrika A3 A+ A 121 1 Türkei Ba2 BB+ BB+ 131 -6 Belgien Aa1 AA+ AA+ 135 13 Russland Baa1 BBB+ BBB 144 1 B1 BB- B+ 184 10 Spanien B1 BB- B+ 262 57 Portugal A1 A- AA- 414 68 Irland Aa2 ➘ A A+ 506 85 Argentinien WR B B 681 -59 Griechenland Ba1 BB+ BBB- 983 299 Italien ➘ ➘ ➚ ➚ ➚ ➚ ➚ ➚ ➚ ➚ ➚ ➚ ➚ ➚ ➚ ➚ ➚ ➘ ➚ ➚ ➚ ➚ ➚ ➚ ➘ ➚ kursentwicklung credit spreads (usd) - 5 Jahre BPS 700 600 500 400 300 200 100 0 Feb.10 Dez.09 Spanien www.payoff.ch | Dezember 2010 Trend Quelle: Bloomberg Land Apr.10 Portugal Jun.10 Irland Aug.10 Okt.10 Quelle: Bloomberg Rating Watch Länder: PIIGS erneut im Rampenlicht MARKET MONITOR
  • 42. MARKET MONITOR 42 Attraktive Produkte in Zeichnung Weitere Produkte in Zeichnung finden Sie auf www.payoff.ch/zeichnungskalender Partizipationsprodukte Symbol Basiswert Emittent Produkttyp Subtyp Partizipation TELAVI Tel Aviv 25 Index ZKB Tracker-Zertifikate Bull 100,00% 1. Handelstag 08.12.2010 Verfall Währung Open-end CHF VZSTB VT Strombasket IV Basket VT Tracker-Zertifikate Bull 100,00% 10.12.2010 30.11.2012 CHF VZBZC Brazilian Growth II Basket VT Tracker-Zertifikate Bull 100,00% 10.12.2010 02.12.2014 CHF PLNEN Nestlé UBS Outperfor.-Zertifikate Bull 142,50% 16.12.2010 15.06.2011 CHF Renditeoptimierungsprodukte Symbol Basiswert Emittent Produkttyp Subtyp Coupon p. a./ Max Rendite Barriere 1. Handelstag Verfall Währung FBPAL Palladium CLEU Barrier Reverse Conv. Bull 3-M CHF LIBOR + 6,75% 59,00% 07.12.2010 03.12.2012 CHF FBSIL Silber CLEU Barrier Reverse Conv. Bull 3-M CHF LIBOR + 4,00% 59,00% 07.12.2010 03.12.2012 CHF FBSES EURO STOXX 50 / S&P 500 / SMI CLEU Barrier Reverse Conv. Bull 3-M CHF LIBOR + 3,75% 49,00% 09.12.2010 03.12.2013 CHF KIATI EURO STOXX 50 UBS Barrier Reverse Conv. Bull 3-M USD LIBOR + 5,50% 50,50% 10.12.2010 03.12.2012 USD EFINI BHP Billiton, Rio Tinto, Xstrata EFG Barrier Reverse Conv. Bull 11,50% 60,00% 13.12.2010 05.12.2011 GBP EFINC First Solar / Suntech Pwr / Trina Solar EFG Barrier Reverse Conv. Bull 15,25% 49,00% 13.12.2010 05.12.2011 CHF Kapitalschutzprodukte Symbol Basiswert Emittent Produkttyp Subtyp Kapitalschutz Coupon p. a./ Partiziption 1. Handelstag Verfall Währung VFEUJ 3M EURIBOR VT Kapitalschutz mit Coupon Bull 100,00% 1,50% (min.), 5,00% (max.) 17.12.2010 15.12.2015 EUR ZKB0V5 Aktien Schweiz ZKB Kapitalschutz mit Coupon Bull 100,00% 0,40% (min.), 2,40% (max.) 20.12.2010 11.12.2015 CHF EFIEJ SMI EFG Kapitalschutz ohne Cap Bull 100,00% 50,00% 22.12.2010 14.12.2018 CHF EFIEK EURO STOXX 50 EFG Kapitalschutz ohne Cap Bull 100,00% 70,00% 22.12.2010 14.12.2018 EUR Alle Angaben verstehen sich als indikativ. Anzeige Excellence * Passion * Integrity Jetzt bei Derivative Partners Swiss Derivative Institute Geschäftsführer (m/w) einsteigen! Derivative Partners Research AG Supervisor / Datacenter (m/w) Dateneditor (m/w) Hier erhalten Sie weitere Informationen: www.derivativepartners.com (Stellenangebote) www.payoff.ch | Dezember 2010
  • 43. MARKET MONITOR 43 Meistgehandelte derivative Hebelprodukte Die umsatzstärksten Produkte der 20 gefragtesten Basiswerte der Woche 47. Daten, Kurse und Termsheets aller Scoach-gelisteten Derivate finden Sie auf www.payoff.ch Der SMI und ein dazugehöriger Call-KO-Warrant haben den ersten Platz bei den Hebelprodukten zurückerobert. Die Rede ist von KSMIS (CHF 31.3 Mio.), emittiert von der ZKB mit bescheidener Restlaufzeit bis zum 17. Dezember 2010 und Strike 6‘200. Hier sorgten zuletzt Verkäufe für den Umsatzanstieg. Einen schwierigen Start hatte die Nummer 2, RUKJQ (CHF 14.6 Mio.), ein CallWarrant auf Swiss RE. Kaum emittiert tauchte der Basiswert nach Basiswert Symbol Produkttyp Art Süden ab. Dennoch der Stock hat Potenzial. In die Top-20-Liste haben es diesmal auch nur wieder zwei Short-Produkte geschafft. CBCSP2 (CHF 8.0 Mio.), ein Put-Warrant der Commerzbank bezogen auf die Aktie der Credit Suisse und MDAXS (CHF 2.5 Mio.) ein Mini-Future Short der Bank Vontobel auf den DAX Index. Das gesamte Spektrum bei den Hebelprodukten ist in der 47. KW sehr aktienlastig. Emittent Verfall Strike Kurs Basiswert Kurs Produkt Währung CHF Umsatz KSMIS Knock-Out Warrants Call ZKB 17.12.2010 6200.00 6542.30 0.63 CHF RUKJQ Warrants Call BAER 17.06.2011 50.00 48.30 0.17 CHF 14'593'200 Zurich Financial Services AG ZURDB Warrants Call DB 16.09.2011 230.00 233.40 0.23 CHF 11'208'768 Credit Suisse Group N CBCSP2 Warrants Put COBA 15.06.2011 39.00 39.16 0.00 CHF 7'915'000 Nasdaq 100 Index XNDXD Mini-Futures Long DB 1653.29 2153.91 5.12 CHF 7'474'600 Nobel Biocare NOBBE Warrants Call BAER 18.03.2011 16.00 16.90 0.21 CHF 6'046'668 Holcim N HOLJA Warrants Call BAER 18.03.2011 70.00 66.65 0.11 CHF 4'947'988 Roche GS ROGGK Warrants Call BAER 18.03.2011 140.00 141.70 0.18 CHF 4'825'666 - 31'295'562 Nestlé N NESKE Warrants Call ZKB 17.12.2010 52.50 56.75 0.47 CHF 3'836'356 Julius Baer Group BAEJG Warrants Call BAER 18.03.2011 35.00 39.17 0.28 CHF 3'509'790 ABB N ABBDE Warrants Call DB 18.03.2011 19.00 19.96 0.41 CHF 3'294'394 Novartis N NOVKQ Warrants Call ZKB 18.03.2011 52.50 55.15 0.40 CHF 2'953'450 2'472'524 DAX Index MDAXS Mini-Futures Short VT 7023.65 6875.00 0.42 CHF Nikkei 225 Index NIKHC Warrants Call VT 09.03.2011 - 10000.00 10113.24 0.31 CHF 2'241'316 Sulzer AG SUNJE Warrants Call BAER 16.12.2011 120.00 131.80 0.45 CHF 1'807'900 Silver XAGZK Warrants Call ZKB 17.12.2010 21.00 27.06 1.50 CHF 1'676'965 Syngenta N BKSYNS Warrants Call BKB 18.03.2011 260.00 287.20 0.46 CHF 1'549'800 16.12.2011 120.00 117.90 0.27 CHF 1'260'150 0.90 1.00 1.04 CHF 1'187'840 16.00 15.68 0.10 CHF 1'037'680 Swiss Life Holdg N SLHJF Warrants Call BAER Devisen USD/CHF MUSDG Mini-Futures Long VT UBS N UBSNF Warrants Call BAER 186x75_DP payoff magazine_Mag.qxd:- 4.1.2010 14:18 18.03.2011 Pagina 1 Lucasdesign.ch Anzeige SCHWEIZER BANKIERS SEIT 1873 SCHWEIZER BANKIERS, VERTRAUEN UND HERZ. DAFÜR STEHT BSI. www.bsibank.com A company of the Generali Group www.payoff.ch | Dezember 2010 Aktuelle Daten und Termsheet: www.payoff.ch SMI Index Swiss RE N
  • 44. 44 MARKET MONITOR Meistgehandelte derivative Anlageprodukte Die umsatzstärksten Produkte der 20 gefragtesten Basiswerte der Woche 47. Daten, Kurse und Termsheets aller Scoach-gelisteten Derivate finden Sie auf www.payoff.ch Auch dieses Mal dominiert bei den Anlageprodukten das Thema «Money Market». Platzhirsch in der diesmaligen League-Table ist VXEUD (CHF 10.5 Mio.), das bekannte Tracker-Zertifikat der Bank Vontobel auf den EUR 6M Swap. Weitere Geldmarkt-Produkte tummeln sich in den oberen Reihen. Interessanter Umsatzaufsteiger bei den meistgehandelten Anlageprodukten ist RIAGE (CHF 3.6 Mio.), ein Tracker-Zertifikat der RBS auf den RICI Enhanced Agriculture Index. Die Wertentwick- lung dieses Agro-Index aus der Feder der «Jim Rogers Familie», war im bisherigen Jahresverlauf sehr attraktiv. Entsprechend haben sich einige Anleger zu Gewinnmitnahmen entschieden. Wer länger schon investiert ist, muss sich noch in etwas Geduld üben. Ebenfalls branchenverwandt ist TAGCI (CHF 3.4 Mio.), ein Tracker-Zertifikat bzw. ETC der UBS. Dem Thema Agrar-Rohstoffe wird auch im neuen Jahr weiterhin eine sehr hohe Aufmerksamkeit der Anlegerschaft sicher sein. Symbol Produkttyp Produktname Emittent EUR 6M Swap VXEUD Tracker-Zertifikate Money Market Notes VT - - 114.90 EUR 10'458'010 VT Raiffeisen Basket RZBON Kapitalschutz mit Coupon Raiffeisen Zinspapier VT 08.12.2010 - 100.80 CHF 7'178'472 CHF 3M LIBOR RZCHF Kapitalschutz mit Coupon Raiffeisen Zinspapier VT 09.10.2015 - 100.30 CHF 7'175'235 USD 6M Swap VXUSD Tracker-Zertifikate Money Market Notes VT - - 117.00 USD 4'963'251 Danone SA VON1BW Barrier Reverse Conv. Defender Vonti VT 13.01.2011 45.83 100.40 EUR 3'902'966 RICI Enhanced Agriculture Index RIAGE Tracker-Zertifikate Zertifikat RBS - 888.78 100.50 EUR 3'635'382 DAX Index DAXDR Tracker-Zertifikate Participations COBA - 6875.00 68.30 EUR 3'630'900 UBS WTI Crude Oil TR Index TCLCI Tracker-Zertifikate ETC UBS - - 1212.00 USD 3'384'911 UBS Agriculture TR Index TAGCI Tracker-Zertifikate ETC UBS - - 1537.00 USD 3'352'945 CHF 6M Swap VXCHD Tracker-Zertifikate Money Market Notes VT - - 106.70 CHF 3'322'087 RBS Select Rare Earth TR Basket RARER Tracker-Zertifikate Zertifikat RBS - - 108.00 CHF 2'911'028 Credit Suisse Group N JKCSA Barrier Reverse Conv. Knock-In ICE BAER 14.01.2011 39.16 73.50 CHF 2'347'890 BKB CH Blue Chips Strat. Basket BSAAF Tracker-Zertifikate Zertifikat BKB - - 105.10 CHF 2'074'465 ABB N VON970 Barrier Reverse Conv. BRC VT 100.40 CHF 1'778'084 Nestlé / Novartis / Roche GS MBNNR Bonus-Zertifikate Multi Bonus Zertifikat CLEU 26.11.2012 - 941.50 CHF 1'740'963 GS Commodities Basket BASEU Bonus-Zertifikate Bonus Certificate GS 28.01.2013 - 107.35 USD 1'639'034 3M EURIBOR EFRNA Kapitalschutz mit Coupon FRN with Floor and Cap UBS 26.02.2014 1.03 100.05 EUR 1'531'037 SMI Future DEC 10 CTSMI Diverse Partizip.Produkte Bear-Tracker-Zertifikat BCV 17.12.2010 - 91.65 CHF 1'451'730 Telecom Italia SPA VONAIR Barrier Reverse Conv. VT 11.11.2011 0.97 96.00 EUR 1'427'489 CHF 10Y Swap / CHF 2Y Swap ABR05 Kapitalschutz mit Coupon Yield Generator Note RBS 14.04.2015 - 98.20 CHF 1'422'350 Defender Vonti Verfall Kurs Basiswert 13.12.2010 19.96 Kurs Währung CHF Umsatz Produkt Anzeige Bitte treten Sie ein. Die charmante Atmosphäre lässt Ihre Ferien sogleich beginnen. Ob mit prickelndem Lifestyle, abstrakter Kunst, Business, Sport oder Wohlfühlambiente, St. Moritz verzaubert – und beginnt im Hotel Eden. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. www.edenstmoritz.ch HotelEden_Inserat_NovemberRZ.indd 1 www.payoff.ch | Dezember 2010 TEL +41 (0)81 830 81 00 23.11.2010 9:50:49 Uhr Aktuelle Daten und Termsheet: www.payoff.ch Basiswert
  • 45. EVENT 45 Menno Haesen, Direktor vom Veranstalter Oxyor, gibt die Gewinner bekannt. Finalteilnehmer im virtuellen Handelsraum an der SIX Swiss Exchange. Traders Trophy erstmals in der Schweiz Vom 17. bis 19. November fand zum ersten Mal die Traders Trophy Worldwide in der Schweiz statt. Dabei haben Studenten aus der ganzen Schweiz ihr Können als Trader unter Beweis gestellt. Mittels virtuellen Trading Desks wurden sie anhand der Profitabilität sowie weiteren Kriterien wie Risikomanagement und Kommunikation beurteilt. Von über 175 Studenten an den Vorrunden haben es die 25 erfolgreichsten Trader ins Finale in einem virtuellen Handelsraum an der SIX Swiss Exchange geschafft. Als bester Trader wurde schliesslich der 20-jährige Marc Bareth, Student an der Universität Zürich, ausgezeichnet. Er wird an der globalen Endausscheidung in Amsterdam teilnehmen. Mit einem virtuellen Trading Desk können die Teilnehmer wie echte Profis handeln. Angeregte Diskussionen nach dem Finale. Der glückliche Sieger: Marc Bareth (20) von der Universität Zürich. www.payoff.ch | Dezember 2010
  • 46. READER'S SERVICE 46 Reader's Voice Die Ausbildungsexperten des Swiss Derivative InstituteTM antworten auf payoff-Leserfragen Ich interessiere mich für die aktuell beworbenen «Christmas Warrants». Was ist das genau, und welche Chancen habe ich damit für mein Portfolio? Name der Redaktion bekannt, per E-Mail. Feiertage oder spezielle Anlässe (FussballWM etc.) verleiten Emittenten, Produkte zu lancieren, deren Erfolgsaussichten oft sehr zweifelhaft sind. In diesem Fall setzt das Hebelprodukt JBXMS darauf, dass der SMI an den 24 Handelstagen bis zum 23. Dezember möglichst wenig schwankt. Für jeden Tag, an welchem der Swiss Market Index SMI in der Range von +/-0,40% schliesst (Basis: Schlussstand des Vortages), akkumuliert der Warrant einen Betrag von CHF 0.01. Sollte der Index während aller 24 Handelstage innerhalb der definierten Daily Range schliessen, wird der Warrant zu CHF 0.24 zurückbezahlt. Der Break Even in Bezug auf den Emissionspreis von CHF 0.12 ist erreicht, sobald der SMI während der Hälfte aller Handelstage in der Range schliesst. Sollte der Schlussstand des SMI nie innerhalb der Range liegen, ist ein Totalverlust möglich. In den letzten zehn Jahren hätte ein so konstruierter Christmas Warrant einzig 2005 einen kleinen Gewinn abgeworfen. Zwar stirbt die Hoffnung be- kanntlich zuletzt, aber aufgrund der Historie darf bezweifelt werden, dass ein solches Konstrukt Ihnen ausgerechnet dieses Jahr einen echten Nutzen bringt.  Nutzen Sie das Know-how unserer Experten des Swiss Derivative InstitutesTM und senden Sie uns Ihre Fragen zu Strukturierten Produkten an: info@swissderivativeinstitute.ch. Veranstaltungskalender 02.-04.02.11 Finanzmesse: FONDS'11 Zürich www.fonds-messe.ch 10.02.11 9. Europ. Financial Services Conference Brüssel www.forum-europe.com 16.-17.02.11 XENIX Investor Conference 2010 Berlin www.xenix.eu/de/xenix-events/xic-berlin-2011 17.03.11 Exchange Traded Product Day Genf www.etpd.ch 18.-20.03.11 Anlegermesse Invest Stuttgart www.invest2011.de 22.-23.03.11 Basisseminar SDI Zürich www.swissderivativeinstitute.ch 31.03.11 Exchange Traded Product Day Zürich www.etpd.ch 27.-29.04.11 9. CIFA International Forum Monaco www.cifango.org 02.-04.05.11 Masterseminar SDI Zürich www.swissderivativeinstitute.ch 07.04.11 Swiss Derivative Awards Zürich www.swiss-derivative-awards.ch Frankfurt / Main 06.-07. 05.11 Deutsche Anleger Messe 2011 www.anlegermesse-frankfurt.de 09.-10.06.11 Basisseminar SDI Zürich www.swissderivativeinstitute.ch 20.-21.09.11 Basisseminar SDI Zürich www.swissderivativeinstitute.ch www.payoff.ch | Dezember 2010 tweet ... tweeet ... Unverzichtbar - Informiert bleiben mit payoff Tweet! www.twitter.com/payoff_ch Im nächsten payoff berichten wir unter anderem über... ...die Chancen und Risiken, die sich für Anleger im neuen Börsenjahr 2011 in den Rohstoffmärkten bieten. Welche Commodities erscheinen warum besonders aussichtsreich, wo sollte man besser die Finger weglassen und welche Strukturierten Produkte passen bestmöglich für eine Umsetzung. Ferner geben wir einen Marktüberblick, was sich so mancher Emittent für das neue Jahr an Zielen gesteckt hat und fühlen den Puls in Sachen Produktpipeline und Stossrichtung. All dies und viele weitere Informationen finden Sie in der Januar-Ausgabe des payoff magazine. Ihre payoff-Redaktion
  • 47. Whisperer Whisperer Whisperer UBS – Actelion - Gold Irland ist gerettet – wird nun alles gut? Whisperer er rer READER'S SERVICE 47 Die Rettung Irlands über das Weekend hilft kurzfristig den Banken und ermöglicht Kursgewinne. Wie in der letzten Ausgabe erwähnt, bin ich bullish auf UBS. Zwar hat die Performance bislang nicht überzeugt, in Hinblick auf das Whisperer Jahresende bleibe ich aber Optimist und setzte mit dem Call UBSCKK der Credit Suisse (Verfall Juni 2011) auf ein Comeback. Der Warrant liegt mit seinem Strike von CHF 14.50 etwas im Geld, auch der Hebel von 4,4 passt mir gut. Nach Irland steht Spanien am Pranger und damit der Süden Europas. Spanien hat einen ganz anderen Stellenwert als Portugal oder Irland. Wie früher erwähnt, bin ich sehr negativ, was die Schuldenentwicklung in Europa anbelangt. Auf meiner Watchliste befindet sich auch Italien oder Grossbritannien. Der Markt zeigt hier bereits die gelbe Karte! Bei Myriad bleibe ich weiterhin dabei. Die Kursentwicklung in den letzten Wochen war zwar moderat, dennoch höre ich unvermindert Geräusche... Gleiches gilt für Actelion. Die Titel sind zwar anfällig in schwachen Markttendenzen, ich erwarte aber Kurssprünge in diesen Tagen! Kurzfristig lässt sich mit dem MiniFuture FATLH (5,5er Hebel), emittiert von der UBS, vom Aufschwung von Actelion profitieren. flammen der Staatsschulden in Spanen und Italien einen neuen Move in Gold und Silber. Die Trader positionieren sich erneut mit Mini-Futures und Warrants. Die Vola bereitet mir zwar Sorgen, darum favorisiere ich Mini-Futures. Aussichtsreich ist der XAUVU von der RBS. Doch Vorsicht, das Produkt hat einen Hebel von fast 12. Da sollten sich primär Profis ran wagen, man kann sich am glänzenden Metall schnell die Finger verbrennen. Wie meine Fans wissen, bin ich nicht sonderlich bullish auf Gold. Mich stört die Blasenbildung der vergangenen Monate und die fehlenden Argumente. Doch auch ich kann mich irren. Nach der Korrektur der letzten 10 Tage erwarte ich mit dem Auf- Bis zum nächsten Mal, euer payoff Whisperer Anzeige Basis-Seminare in Zürich Basis-Seminare in Zürich Frühjahr-Seminar Frühjahr-Seminar Di/Mi 22./23. März 2011 Di/Mi 22./23. März 2011 Weitere Informationen auf Sommer-Seminar Do/Fr 9./10. Juni 2011 Sommer-Seminar Do/Fr 9./10. Juni 2011 www.swissderivativeinstitute.ch Herbst-Seminar Herbst-Seminar Weiterbildungsangebote im Bereich Strukturierter Produkte Di/Mi 20./21. September 2011 Di/Mi 20./21. September 2011 Winter-Seminar Winter-Seminar Do/Fr 8./9. Dezember 2011 Do/Fr 8./9. Dezember 2011 Das neue Kursprogramm 2011 Basis-Seminare in Zürich Master-Seminare in Zürich Master-Seminare in Zürich Frühjahr-Seminar Di/Mi 22./23. März 2011 Sommer-Seminar Sommer-Seminar Mo-Mi 2.-4. Mai 2011 Mo-Mi 2.-4. Mai 2011 Sommer-Seminar Do/Fr 9./10. Juni 2011 Winter-Seminar Winter-Seminar Mi-Fr 2.-4. November 2011 Mi-Fr 2.-4. November 2011 Herbst-Seminar Di/Mi 20./21. September 2011 Winter-Seminar Do/Fr 8./9. Dezember 2011 Master-Seminare in Zürich Sommer-Seminar www.payoff.ch | Dezember 2010 Mo-Mi 2.-4. Mai 2011
  • 48. READER'S SERVICE 48 ++ Ticker News +++ Ticker News Scoach Schweiz: Fast alles im Plus Die jüngsten Zahlen der Derivatbörse Scoach stimmen zuversichtlich. Der Umsatz ist von CHF 3.094 Mrd. auf CHF 3.313 Mrd. gestiegen (+7,08%). Die Anzahl kotierter Produkte ist von 29‘357 auf 31‘619 gestiegen (+7,71%) und die Anzahl der Trades ist von 101‘032 auf 109‘578 gestiegen (+8,46%). Einzig bei den neu kotierten Produkten gab es einen Einbruch von -30,70% auf 3‘400 vs. 4‘906 gegenüber dem Verfallsmonat September. Finnland: Nordic Derivatives Exchange startet Handel mit Strukis Die zur Gruppe Börse Stuttgart gehörende Nordic Derivatives Exchange (NDX) expandiert nach Finnland. So haben finnische Investoren nun die Möglichkeit, am Handel mit verbrieften Derivaten teilzunehmen. Der Handel findet in Euro statt, die technische Abwicklung erfolgt durch die Euroclear Finnland. In Schweden hatte die NDX im September erstmals mehr als SEK 2 Milliarden (umgerechnet rund EUR 222 Millionen) umgesetzt. Im Jahr 2008 hat die Börse Stuttgart den schwedischen Handelsplatz Nordic Growth Market (NGM) übernommen. Impressum Herausgeberin Derivative Partners Media AG Splügenstrasse 10, 8002 Zürich Telefon 043 305 05 30 www.derivativepartners.com Chefredaktion Daniel Manser REDAKTIONSLEITUNG Martin Raab Autorenteam Michael Däppen, Martin Diethelm, Dieter Haas, Andreas Hausheer, Philipp Horsch, Christoph Meier, Martin Plüss, Philipp Vontobel redaktion@payoff.ch Anzeigen Jana Schultze jana.schultze@derivativepartners.com Design und Layout Veronika Kinzel veronika.kinzel@derivativepartners.com iShares: Christian Gast neuer Schweiz-Chef, David Gardner künftig Boss für EMEA Nach rund elf Jahren bei UBS Global Asset Management und in deren ETFGeschäft tätig, wird Christian Gast (linkes Bild) künftig die Geschicke von iShares, der Exchange Traded FundsSparte des US-Fondshauses BlackRock, führen. Er arbeitet im Zürcher Büro und rapportiert an David Gardner, der ebenfalls neu positioniert wurde. David Gardner wurde Ende November zum neuen Vertriebsleiter für iShares in der Region Europa, Mittlerer Osten und Afrika ernannt. Druck Effingerhof AG Storchengasse 15, 5201 Brugg www.effingerhof.ch ABOS und adressänderungen www.payoff.ch/abo Deutschland: Strukis legen leicht zu, CoBa erstmals Marktführer Zum dritten Quartal 2010 stieg das in Strukturierte Produkte angelegte Vermögen (YTD) um 4,3% auf jetzt EUR 108 Mrd. an. Das Marktvolumen teilt sich zu 99% auf Anlageprodukte auf, 1% entfällt auf Hebelprodukte. Erstmals konnte dabei die Commerzbank zur Nr. 1 in Deutschland aufrücken. Erzrivale Deutsche Bank rutschte auf Platz 2. Die «Gelben» konnten ihren Marktanteil auf 17,6% ausweiten, die Deutsche Bank folgte mit einem Marktanteil von 17,4%. Erscheinungsweise/Abo payoff erscheint 12-mal jährlich 1-Jahres-Abo Druckausgabe: CHF 129.– Online-Abo (per E-Mail): kostenlos Auflage Wird in gedruckter Form und als E-Mail an rund 25’000 Anleger verschickt Risikohinweis/Disclaimer Für die Richtigkeit der über payoff verbreiteten Informationen und Ansichten, einschliesslich Informationen und Ansichten von Dritten, wird keine Gewähr geleistet, weder ausdrücklich noch im­ lizit. Derivative Partners Holding AG und ihre p Tochtergeselleschaften unternehmen alle zumutbaren Schritte, um die Zuverlässigkeit der präsentierten Informationen zu gewährleisten, doch machen sie keinerlei Zusagen über die Korrektheit, Zuverlässigkeit oder Vollständigkeit der enthaltenen Informationen und Ansichten. Leser, die aufgrund der in diesem Magazin veröffentlichten Inhalte Anlageentscheide fällen, handeln auf eigene Gefahr, die hier veröffentlichten Informationen begründen keinerlei Haftungsansprüche. Eine Haftung für eventuelle Vermögensschäden, die aufgrund von Hinweisen, Vorschlägen oder Empfehlungen des payoff aufgetreten sind, wird kategorisch ausgeschlossen. www.payoff.ch | Dezember 2010