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dp payoff all about derivative investments

Nr. 6 | Juni 2008 | 5. Jahrgang | www.payoff.ch
CHF 12.50 | EUR 8.–

Einen küh...
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OPINION

INHALT

SEITE

OPINION
Ein Kamel für alle Fälle

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FOCUS
Einen kühlen Kopf bewahren, wenn es im Depot brennt
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FOCUS

Einen kühlen Kopf bewahren, wenn es
im Depot brennt

Bild: www.sxc.hu

Nicht nur für Hedge-Fonds ergeben sich tr...
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FOCUS

Die Entwicklung des Itraxx Crossover im Vergleich zum Euro Stoxx 50
in Basispunkten
650

in Punkten
4’600

600

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FOCUS

Krisensichere Strukturierte Produkte
Bezeichnung

Symbol

Verfall

Valartis SMI Buy Write ATM Zertifikat

BWSML

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Im Derivat-Markt gibt es viel Bewegung.
Und eine Zürcher Konstante.

Im Dickicht der vielen Angebote an Hebel-, Partizipat...
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FOCUS

Wetten, dass die Schweiz Europameister wird!
Das Fussballfieber hat die Schweiz erfasst. Die Europameisterschaft ...
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FOCUS

den dreimal höher eingeschätzt als bei
den Griechen vor der letzten EM. Aber
ein Aussenseitersieg stellt selbstv...
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EUROTOTO

EURO TOTO – Das Gewinnspiel zur Fussball-EM
Bild: www.sxc.hu

Die Europameisterschaft in der Schweiz und Öste...
EFG Financial Products AG
Brandschenkestrasse 90
P.O. Box 1686, CH-8027 Zurich
Phone +41 58 800 1111, www.efgfp.com

RENDI...
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FOCUS

The Convenient Truth of «GOR» – oder die
verzerrte Relation zwischen Gold- und Ölpreis!
Der Titel ist natürlich...
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FOCUS

GOR wieder deutlich ansteigt, oder noch
besser: das GOR könnte in den kommenden zwei bis drei Jahren neue Höchs...
13 FOCUS

Kaufkraft einbüssen und der Erdölpreis tatsächlich auf USD 200 ansteigen, dann ist
es nur eine Frage der Zeit, b...
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FOCUS

Dubai – Mehr als Aladin und die Wunderlampe
Die (Erfolgs-) Geschichte Dubais reicht in die erste Hälfte des 19....
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FOCUS

Neuer Finanzplatz mit viel Glamour
Mit der Gründung des Dubai International
Financial Centre (DIFC) ist dem Emi...
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FOCUS

Interview mit Georg von Wattenwyl
payoff sprach mit Georg von Wattenwyl, Head of Advisory &
Distribution Financ...
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Jetzt in Zeichnung bis zum
5. Juni zu attraktiven Konditionen

X-markets: Der Spezialist für strukturierte Prod...
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FOCUS

Discount-Zertifikate – erstaunliche Rendite bei
kalkulierbarem Risiko

Bild: www.sxc.hu

Das Anlegen mit Rabatt ...
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FOCUS

Attraktive Discount-Zertifikate auf Schweizer Titel (Kurse vom 26.05.08 in CHF)
Basiswert

Name

Emittent

ABB
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FOCUS

sultat hatten die Deep-Discount-Zertifikate,
deren Cap weit unter Kurs des Basiswertes
bei Emission liegt. In 16...
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FOCUS

Interview mit Stefan Armbruster
payoff sprach mit Stefan Armbruster, Director von X-Markets,
den Derivatspezial...
Nachfrage-Dynamik.
Es ist Zeit für mehr Portfolio-Power mit Rohstoffen.

100% Kapitalgeschützte Zertifikate von Lehman Bro...
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FOCUS

Energy Basket – Brennstoff fürs Depot

Bild: www.sxc.hu

Steigende Energiepreise liessen in den vergangenen Mon...
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FOCUS

Figure 8. World Marketed Energy Consumption, 1980 bis 2030
Quadrillion Btu
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History

Projections

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INTERVIEW

Interview mit Dr. Roger Fasnacht
payoff Sprach mit Dr. Roger Fasnacht, Direktor bei der Swisslos über die k...
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INTERVIEW

letzung eines wichtigen Spielers oder der
Ausgang der letzten Direktbegegnungen
zwischen zwei Teams stellen...
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PRODUCT NEWS

Autocallable Discount-Zertifikate von EFG Financial Products

Schnäppchenjagd mit Discount-Zertifikaten
At...
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PRODUCT NEWS

WKN: 392’901 – Rainbow-Zertifikat mit Kapitalschutz von Goldman Sachs

Besser als der Schweizer Pensionka...
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PRODUCT NEWS

WKN: UB0PAL – Open-end-Portable-Alpha-Zertifikat von UBS

Gewinne in Haussen und Baissen
Mit Alpha-Zertifi...
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PRODUCT NEWS

JPBER – Reverse-Bonus-Zertifikat auf den DAX von JP Morgan

Gegen den Trend
Börsen sind keine Einbahnstra...
2008 06 payoff magazine
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  1. 1. dp payoff all about derivative investments Nr. 6 | Juni 2008 | 5. Jahrgang | www.payoff.ch CHF 12.50 | EUR 8.– Einen kühlen Kopf bewahren, wenn es im Depot brennt 3 Wetten, dass die Schweiz Europameister wird! 7 The Convenient Truth of «GOR» – oder die verzerrte Relation zwischen Gold- und Ölpreis! 11 Refinanzierung mittels Strukturierter Produkte – problematische Entwicklung 42 dp payoff all about derivative investments | Juni 2008
  2. 2. 2 OPINION INHALT SEITE OPINION Ein Kamel für alle Fälle 2 FOCUS Einen kühlen Kopf bewahren, wenn es im Depot brennt 3 Wetten, dass die Schweiz Europameister wird! 7 The Convenient Truth of «GOR» – oder die verzerrte Relation zwischen Gold- und Ölpreis! 11 Dubai – Mehr als Aladin und die Wunderlampe 14 Discount-Zertifikate – erstaunliche Rendite bei kalkulierbarem Risiko 18 Energy Basket – Brennstoff fürs Depot 23 Daniel Manser INTERVIEW Chefredaktor payoff Interview mit Dr. Roger Fasnacht 25 PRODUCT NEWS Schnäppchenjagd mit Discount-Zertifikaten 27 Ein Kamel für alle Fälle Besser als der Schweizer Pensionkassenindex 28 Gewinne in Haussen und Baissen 29 Gegen den Trend 30 Die Energiepreise steigen seit Monaten. Ein Fass Rohöl kostet heute doppelt soviel wie noch vor einem Jahr, respektive fünfmal soviel wie vor fünf Jahren. In der Schweiz werden die steigenden Kraftstoffpreise mit Unmut zu Kenntnis genommen, doch die Option, weniger Auto zu fahren, haben bisher die wenigsten in Betracht gezogen. Ganz anders in Indien – dort können sich viele Landwirte den Diesel für ihre Traktoren schlicht nicht mehr leisten. Die findigen Asiaten lassen deswegen aber nicht etwa die Köpfe hängen oder appellieren, wie einige Politiker hierzulande, für Steuererlasse. Die Inder hielten einfach nach günstigeren Produktionsmitteln Ausschau um ihre Äcker zu bestellen. Und sie wurden bei den Kamelen fündig. Die Wiederentdeckung des fast ausgestorbenen indischen Kamels führte nun dazu, dass sich die Preise für ein Kamel innert zwei Jahren auf CHF 1’000 verdreifachten. Trotzdem ist ein Kamel immer noch viermal billiger zu haben als ein einfacher Traktor. Dieses Beispiel zeigt, was für inflationäre Tendenzen die steigenden Energiepreise hervorrufen können. Doch keine Sorge, wie der zu erwartenden Inflation paroli geboten werden kann, lesen Sie in unserem spannenden Fokusartikel zum Thema «Gold». «Geld verdienen in der Krise»; mit Strukturierten Produkten ist dies durchaus möglich. Wie genau das funktionieren kann, können Sie im Leadartikel dieses payoff magazines nachlesen. Für die ganz Vorsichtigen hier noch ein persönlicher Absicherungstipp: Für CHF 3’000 ist im Zürcher Zoo (www.zoo.ch) eine Patenschaft für ein Kamel zu haben – man weiss ja nie… MUSTERPORTFOLIOS dp payoff all about derivative investments | Juni 2008 Trotz Börsenschwäche ein Plus von 5,4 Prozent in 15 Monaten 31 PRODUCT NEWS REVIEW Produktvorstellungen und was daraus wurde 33 DERIVE Stabiler Seitwärtstrend 35 Das Ende der Erholung naht 36 Erfolgversprechende Mean-Reversion-Spekulation? 37 LEARNING CURVE Rainbow-Mechanismus 38 INVESTMENT IDEAS Optimiert in Agrarrohstoffe investieren 40 Die ideale Alternative zum Geldmarkt – Cash Generator Zertifikate in CHF, EUR oder USD 41 RATING WATCH Refinanzierung mittels Strukturierter Produkte – problematische Entwicklung 42 MARKET MONITOR Attraktive Neuemissionen 46 Meistgehandelte derivative Hebelprodukte 47 Meistgehandelte derivative Anlageprodukte 48 STYLE & PEOPLE Rund um Lifestyle 49 READER’S SERVICE Reader’s Voice 51 Ticker News 52 Impressum 52
  3. 3. 3 FOCUS Einen kühlen Kopf bewahren, wenn es im Depot brennt Bild: www.sxc.hu Nicht nur für Hedge-Fonds ergeben sich trotz turbulenten Börsenzeiten attraktive InvestmentStrategien, auch Privatanleger und Vermögensverwalter können dank Strukturierter Produkte professionell auf schwache Börsen reagieren. fen geändert wurde, Jubelstimmung breit. Bedingt durch die wechselhaft gewordene Marktsituation stellt sich für Anleger nun die Frage, wie auch bzw. gerade in der zweiten Börsenhalbzeit Gewinne erwirtschaftet werden können. Mit den bröckelnden Börsenkursen wurde auch mancher Anleger verunsichert. Trotzdem lässt sich auch in Krisenzeiten gutes Geld verdienen. Martin Raab| Trotz milliardenschwerer Anfeuerungen durch führende Notenbanken und drastischen Zinssenkungen in den USA präsentiert sich die erste Halbzeit des Börsenjahres 2008 sehr durchwachsen. Enttäuschung überwiegt bei den Spielern auf dem Aktienmarkt, die relevanten Leitindizes wie SMI und Dow Jones sind seit dem Start der Saison im roten Bereich. Zwar schien zwischendurch etwas Hoffnung auf Besserung zu keimen, doch die exorbitant verteuerten Energiepreise sorgten wieder für einen kräftigen Kursrutsch. Die Mehrheit der Privatinvestoren hat nach einer Studie von JPMorgan nach wie vor ein neutrales bis negatives Stimmungsbild für die globalen Aktienmärkte. Doch trotz anhaltender Skepsis setzten bisher nur wenige Investoren und Vermögensverwalter auf fallende Aktienkurse – vielerorts war «Nur wer einen langen Atem hat, sollte jetzt im Obligationen- und Kreditmarkt eine Buy-and-HoldStrategie verfolgen.» man mehr dazu geneigt, die Einstandskurse zu verbilligen, als Short-Strategien gewinnbringend umzusetzen. So macht sich nur in Portfolios, in denen rechtzeitig die mentale Einstellung von kaufen auf verkau- dp payoff all about derivative investments | Juni 2008 Champions der Hedge-Fonds-Szene verdienen Milliarden trotz Krise Das grösste Talent, in der Krise Geld zu verdienen, hat bisher John Paulson unter Beweis gestellt. Während namhafte Investmentbanken milliardenschwere Abschreibungen auf Wertpapierbestände durchführen mussten, glänzte Paulsons Hedge-Fonds-Boutique mit einer Performance von 590 Prozent per Ultimo 2007. Sein konträres Erfolgsrezept: Er setzte zum einen mit Leerverkäufen auf den Abschwung des «ABX-Index», welcher der Wertentwicklung mit Hypotheken besicherter Anleihen folgt. Zum anderen erwarb Paulson sog. «Credit Default Swaps» auf im US-Markt engagierte Banken, deren Wert explodierte, als die Märkte einbrachen. Gemäß den bei Hedge-Fonds üblichen Verwaltungsgebühren (2 Prozent Fixgebühr / 20 Prozent Gewinnbeteiligung) kassierte der in New York ansässige Hedge-Fonds-Manager kürzlich seine Performance-Fee für das abgelaufene Jahr 2007 in Höhe von 3,7 Milliarden US-Dollar und wurde zum leibhaftigen Beispiel eines Krisengewinners. Doch die Goldgräberstimmung im Kreditmarkt hat die Bewertungsniveaus bereits merklich verteuert. Das Marktbarometer «iTraxx Crossover Index», welches gleichgewichtet 50 europäische Referenzschuldner im >
  4. 4. 4 FOCUS Die Entwicklung des Itraxx Crossover im Vergleich zum Euro Stoxx 50 in Basispunkten 650 in Punkten 4’600 600 4’400 550 4’200 500 4’000 450 400 3’800 350 3’600 300 negative Marktentwicklung als positive Rendite erzielen kann. Ausschlaggebend für die Ermittlung des Auszahlungsbetrages und somit der tatsächlichen Rendite ist in der Regel der Kurs des Basiswertes am Tag der Fälligkeit. Speziell all jene Investoren, die Aktienbestände halten und diese auch in der zweiten Halbzeit des Börsenjahres nicht verkaufen möchten, können beispielsweise über den Zukauf von Reverse-Bonus-Zertifikaten – bezogen auf die jeweilige Aktie oder einen Index – eine relativ unkomplizierte Absicherung ihrer Bestände herbeiführen. Neben «Bestandsaktionären» sind für alle Investoren, die in der aktuellen Kursentwicklung eine Bärenmarkt Rallye sehen, Reverse bzw. Inverse Derivate ideale Instrumente, um bei fortgesetztem Abschwung Kasse zu machen. 3’400 250 9.07 10.07 11.07 12.07 1.08 2.08 3.08 4.08 Itraxx Crossover - Non Investment Grade Euro Stoxx 50 - rechte Skala Quelle: Bloomberg Bereich mittlerer bis schwächerer Bonitäten bündelt, hat sich in den letzten Wochen entsprechend erholt. Viele Marktbeobachter halten die «Morgenstimmung» jedoch für noch etwas verfrüht. Nur wer einen wirklich langen Atem hat sollte jetzt im Obligationen- oder Kreditmarkt eine Buy-and-Hold-Strategie von «gefallenen Stars» verfolgen. Im Falle neuer Hiobsbotschaften könnte so mancher Obligation bzw. manchem Kreditindex schnell die rote Karte drohen. Optionsprämien als alternative Cashflows für den Investor Interessanter sind nach Ansicht vieler Marktbeobachter derzeit Investment-Strategien, bei denen der Anleger trotz Kursgewitter stetige Erträge erwirtschaften kann. So finden «Covered-Call» oder «Buy-Write»-Strategien bereits im Lager der institutionellen Spieler rege Anwendung. Hier wird der Basiswert (z.B. Roche) erworben und gleichzeitig eine Call-Option auf diesen Wert verkauft («geschrieben») – oder der Investor schreibt nur Optionen, ohne den Basiswert im Depot zu besitzen. Die aus dem Verkauf erzielte Optionsprämie sorgt für zusätzliche Einkünfte bzw. verringert den Kaufpreis des Basiswerts. Basierend auf dieser Strategie bietet beispielsweise die Valartis Bank zwei Produkte auf den SMI an. Der Anleger muss sich allerdings zwischen BWSML oder BWSMH entscheiden: Das erste Zertifikat setzt auf eine «at-the-money-Strategie», welche Optionen zum gleichen Preis verkauft, wie der Basiswert (Aktie) gekauft wurde. Diese Strategie brachte im Vergleich zum SMI im 10-JahresVergleich eine um 4 Prozent üppigere Rendite – bei rund 5 Prozent weniger Risiko. Das zweitgenannte Zertifikat verkauft die Call-Optionen 5 Prozent «out-of-the-money» und bescherte rund 2 Prozent mehr Rendite als der SMI selbst (siehe payoff magazine 03/08). Neben Zertifikaten sind auch erste ETFs (börsengehandelte Fonds) für «Buy-Write»-Strategien verfügbar. In der Rückrechnung haben «Buy-Write»-Strategien nahezu immer deutlich mehr Rendite erzielt als reine Index-Investments. Erträge dank «Reversen» und «Inversen» Derivaten Ebenfalls eine Optionsstrategie steckt hinter Reverse-Bonus-Zertifikaten und sog. «Inverse Reverse Convertibles» (vgl. Tabelle und Product News Seite 30). Diese Varianten setzen darauf, dass der Kurs des Underlyings ein bestimmtes Kursziel nicht erreicht oder überschreitet. Das Unterschreiten des unteren Schwellenwertes kann hingegen die Rendite des Anlegers steigern, da er nicht nur den festgelegten Bonusbetrag, sondern die komplette dp payoff all about derivative investments | Juni 2008 Mentale Überwindung für HedgeStrategien notwendig Mit Blick auf das Verhalten der heimischen Anleger werden Hedge- bzw. Short-Strategien bisher nur in sehr geringem Umfang gefahren. Eine exklusive Auswertung des payoff magazine über die Börsenumsätze von Januar bis April 2008 in Long bzw. Short-Produkten (Warrants und Mini-Futures) ergab, dass die überwiegende Mehrheit der Warrant-Käufer in allen vier Monaten auf Calls setzte. Selbst im Krisenmonat Januar war nur jede dritte Order ein Short-Produkt, die Masse der Anleger sah den Kurseinbruch eher als verlockende Kaufgelegenheit, was sich bekanntlich wenig später rächen sollte. Deutlich emanzipierter in Sachen Hedging zeigten sich die Mini-FuturesInvestoren. Diese setzten im Januar und März mehrheitlich auf Kursabschwünge und profitierten entsprechend üppig. Nach Ansicht von Experten ist die zögerliche Reaktion vieler Anleger auf massive Kursabschwünge eng mit mentaler Überwindung und Psychologie verbunden. Wenig verwunderlich daher, dass Anleger, die Kursdellen zum Verbilligen von Einstandskursen genutzt haben und damit letztlich auf einen Wiederaufschwung hoffen, nur selten darüber hinaus noch Put Warrants oder Mini Shorts in ihr Portfolio aufnehmen. Doch auch bei der Entwicklung von persönlichen Hedging-Strategien gilt wie so oft: Übung macht den Meister. Anleger sollten versuchen, ihre individuelle Markteinschätzung stets für positive Szenarien und auch die Umkehrseite zu perfektionieren – denn so kann auch in Krisenzeiten Geld verdient werden.
  5. 5. 5 FOCUS Krisensichere Strukturierte Produkte Bezeichnung Symbol Verfall Valartis SMI Buy Write ATM Zertifikat BWSML Open-end Valartis SMI Buy Write OTM Zertifikat BWSMH Open-end GS Inverse Multi Barrier Rev. Conv. Swiss Stocks IVRBA Bearish Certificate Plus auf DAX Index Kurs Währung Handel 79.15 CHF Scoach CH 78.80 CHF Scoach CH 16.01.2009 104.60 CHF Scoach CH JPBER 21.04.2011 - EUR Scoach CH Reverse-Bonus-Zertifikat auf den DAX UBAAA 12.06.2009 9350.00 EUR Scoach CH Lyxor ETF DAXplusR Covered Call LYX0AE Open-end 55.66 EUR Frankfurt Lyxor ETF DAXplus Protected Put LYX0BU Open-end 43.47 EUR Frankfurt DB X-Tracker Euro Stoxx Short XSSX Open-end 55.55 CHF SWX Open-End-Short-Zertifikat auf CAC40 GS0QQ8 Open-end 62.54 EUR Scoach Eur. Open-End-Short-Zertifikat auf AEX Index GS0QQA Open-end 54.52 EUR Scoach Eur. Open-End-Short-Zertifikat auf AMEX Gold Bugs Index GS0QQ6 Open-end 14.75 EUR Scoach Eur. Open-End-Short-Zertifikat auf DAX GS0QQK Open-end 79.79 EUR Scoach Eur. Open-End-Short-Zertifikat auf DJ EURO STOXX 50 Index GS0QQL Open-end 47.32 EUR Scoach Eur. Open-End-Short-Zertifikat auf DJ Industrial Average Index GS0QQM Open-end 88.05 EUR Scoach Eur. Open-End-Short-Zertifikat auf FTSE 100 Index GS0QQB Open-end 80.11 EUR Scoach Eur. Open-End-Short-Zertifikat auf Hang Seng Index GS0QQC Open-end 14.88 EUR Scoach Eur. Open-End-Short-Zertifikat auf Nasdaq-100 Index GS0QQN Open-end 11.82 EUR Scoach Eur. Open-End-Short-Zertifikat auf Nikkei 225 GS0QQJ Open-end 11.91 EUR Scoach Eur. Open-End-Short-Zertifikat auf S&P 500 GS0QQP Open-end 95.48 EUR Scoach Eur. Quelle: Derivative Partners AG (Stand 27.5.08) Anzeige Clariden Leu Structured Products Room for Your Development. Für jedes Risikoprofil das richtige Produkt. Abonnieren Sie unsere Neuemissionen: www.claridenleu.com/strukturierteprodukte Beratung und Handel: Tel. +41 (0) 844 844 002* * Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass diese Telefonlinie aufgezeichnet wird. Wir gehen von Ihrer Zustimmung aus. dp payoff all about derivative investments | Juni 2008
  6. 6. Im Derivat-Markt gibt es viel Bewegung. Und eine Zürcher Konstante. Im Dickicht der vielen Angebote an Hebel-, Partizipations-, Renditeoptimierungs- und Kapitalschutz-Produkten schafft die ZKB Übersicht und zeigt Ihnen den Weg zum gewünschten Ziel. Unsere erfahrenen Spezialisten für strukturierte Produkte erreichen Sie über Tel. +41 (0)44 293 66 65 oder E-Mail derivate@zkb.ch. www.zkb.ch/strukturierteprodukte
  7. 7. 7 FOCUS Wetten, dass die Schweiz Europameister wird! Das Fussballfieber hat die Schweiz erfasst. Die Europameisterschaft 2008 steht vor der Tür und somit erfahren auch die vielfältigen Wettangebote einen Boom. Das Geld, welches Fussballfans am Kiosk für Paninibilder ausgegeben haben, können sie mit dem richtigen Tipp gleich wieder mit nach Hause nehmen. Bild: www.sxc.hu Wird die Schweiz, wie es Köbi Kuhn schon nach der WM 2006 als Ziel gesetzt hat, den Heimvorteil nutzen können und Europameister werden? Oder werden sich Tranquillo Barnetta und Co. schon nach der Rückrunde einen Platz vor dem Fernseher einrichten müssen? Wenn man den Wettquoten auf sporttip.ch folgt, so bestehen keine rosigen Aussichten für das helvetische Fussballherz. Ein Scheitern in der Vorrunde wird mit einer Quote von 1,40 für die wahrscheinlichste Variante gehalten – der EM-Titel (Quote 20,00) scheint schier unerreichbar. Dies muss aber für die Anpfiff zur EM! Mit dem Beginn der Europameisterschaft bricht auch das Wettfieber wieder aus. Tobias Walter| Mit der anstehenden Europameisterschaft wird das Fussballexpertentum in Europa neue Höhepunkte erreichen. Kaum ein Fussballfreund glaubt nicht, zu wissen, welche Mannschaft um den Titel mitspielen wird und welches Team unter den Erwartungen bleibt. Wer genug Vertrauen in das eigene Fachwissen setzt, der riskiert vielleicht die eine oder andere Wette auf ein Spiel. Dabei sind dem Fan durch die in den letzten Jahren stetig wachsende Angebotsvielfalt im Wettbereich kaum Grenzen gesetzt. In der Schweiz bietet Swisslos über das Wettformat Sporttip als einziger konzessionierter Anbieter die Möglichkeit, Geld auf Sportereignisse zu setzen (siehe Interview auf Seite 25). Daneben bestehen aber noch diverse Onlineplattformen, welche in einer legalen Grauzone operieren, sprich ihren Sitz in anderen Staaten haben, via Internet aber trotzdem auch für Schweizer Spieler zugänglich sind. 2004 – Griechenland, 2008 – die Schweiz? Wettangebote können in Bezug auf die Stärke eines Teams durchaus interessante Informationen liefern und viele Fussballfans in der Schweiz werden sich kurz vor Beginn der EM dieselben Fragen stellen. dp payoff all about derivative investments | Juni 2008 «Ein Scheitern des SchweizerTeams in der Vorrunde wird mit einer Quote von 1,40 für die wahrscheinlichste Variante gehalten.» Schweizer Fussballfans nicht völlige Konsternation zur Folge haben. Dass sich auch die Buchmacher durchaus einmal irren können, zeigte der Erfolg Griechenlands vor vier Jahren eindrücklich. Das Team von Trainer Otto Rehhagel war mit einer Quote von 60,00 als Underdog ins Turnier gestartet, liess seine Landsleute schlussendlich aber nicht nur über einen unerwarteten Europameistertitel, sondern einige von ihnen bestimmt auch noch über einen satten Gewinn jubeln. Die Chancen der Schweiz, einen ebensolchen Exploit zu landen, wer-
  8. 8. 8 FOCUS den dreimal höher eingeschätzt als bei den Griechen vor der letzten EM. Aber ein Aussenseitersieg stellt selbstverständlich die Ausnahme der Regel dar. Schon am darauffolgenden Grossereignis – der Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland – setzte sich mit Italien wieder ein Favorit durch. Die Bank gewinnt immer! Die Berechnungen der Buchmacher basieren hauptsächlich auf der Wahrscheinlichkeit des Eintritts eines Resultates – je höher die Wahrscheinlichkeit, desto tiefer die Quote. Damit verhält sich das «Pricing» einer Wette ähnlich demjenigen einer Option. Ist eine Option «in-the-money», so ist sie einiges teurer, als wenn noch eine grosse und damit unwahrscheinliche Kursänderung bis zum Break Even erfolgen muss. Analog ist der Erfolg einer starken Mannschaft gegen eine schwächere mit einer tiefen Quote verbunden. Die Quote errechnet sich an Hand der Formel: (1/Eintrittswahrscheinlichkeit) x 100 = Quote Die Chance, dass die Schweiz Europameister wird, beläuft sich demnach gemäss Swisslos auf 5 Prozent, was sich in der Quote von 20,00 niederschlägt. In dieser Quote ist jedoch auch noch eine Marge des Buchmachers enthalten. Diese wird dadurch erzielt, dass bei der gesamten Anzahl der Ergebnisvarianten auf ein Ereignis mit einem erhöhten Wahrscheinlichkeitswert gerechnet wird. Im folgenden Beispiel wird dies verdeutlicht: Für das Eröffnungsspiel am 7. Juli zwischen der Schweiz gegen Tschechien sind auf bwin.de folgende Quoten gegeben. Sieg Schweiz 2,90 = Wahrscheinlichkeit von 34,48 Prozent Unentschieden 3,10 = Wahrscheinlichkeit von 32,26 Prozent Sieg Tschechien 2,40 = Wahrscheinlichkeit von 41,67 Prozent Addiert man die Wahrscheinlichkeit, so kommt man auf ein Ergebnis von 108,41 Prozent. Rechnet man nun 1/1,0841, so ergibt sich ein Wert von 0,922. Zieht man dies nochmals von 1 ab, so ergibt sich eine Gewinnmarge des Buchmachers von (1 0,922 = 0,078) 7,8 Prozent. Verteilen sich also die Einsätze exakt gemäss den Wahrscheinlichkeiten, so wird für den Buchmacher ein Gewinn von 7,8 Prozent resultieren. Da dies aber in der Realität kaum der Fall sein wird, kann der Anbieter die Quoten dahingehend verändern, dass unbeliebte Aussenseitertipps durch höhere Gewinnchancen attraktiver werden. Schlussendlich gilt derselbe Grundsatz wie bei jedem Glückspiel: Insgesamt gewinnt die Bank! Hoher Gewinn oder kleines Risiko? Neben den klassischen Wetten auf Sieg der einen Mannschaft, Unentschieden oder Sieg des zweiten Teams, sind eine Vielzahl von weiteren Möglichkeiten gegeben, die eigene Erwartung eventuell in Geld umzumünzen. Schon erwähnt wurde der Tipp auf den Europameister oder auf den Zeitpunkt des Ausscheidens einer Mannschaft. Weiter kann aber auf eine Vielzahl von Ereignissen getippt werden. Zeitpunkt des Ausscheidens der Schweiz Vorrunde 1.40 Viertelfinale 2.10 Halbfinale 5.00 Finale 12.00 Europameister 20.00 So sind dies zum Beispiel die Anzahl der während des gesamten Turniers oder der nur an einem Austragungsort geschossenen Tore, der Torschützenkönig und die Finalpaarung, aber auch die Anzahl Tore, welche in den jeweils ersten zwanzig Spielminuten erzielt werden oder die Anzahl Eckbälle, Karten, Eigentore und Einwürfe während des Turniers. Die Möglichkeiten sind fast grenzenlos. Durch die Kombination von verschiedenen Wetten kann zudem die Gewinnquote erhöht werden, indem die Quoten aller kombinierten Wetten miteinander multipliziert werden. Dies bringt aber gleichzeitig auch ein grösseres Verlustrisiko mit sich, da bei Nichteintreffen einer Wettprognose die ge- dp payoff all about derivative investments | Juni 2008 samte Wette als verloren gilt. Ein gewisses Hedging ermöglichen die so genannten Systemwetten, bei denen in einer Kombination von mehreren Wetten einige Fehltipps erlaubt sind. Hier können Beispielsweise fünf Wetten miteinander kombiniert werden, wobei auch dann ein Gewinn erzielt wird, wenn nur zwei oder drei der Tipps zutreffen. «Durch die Kombination kann die Gewinnquote erhöht werden. Dies bringt aber gleichzeitig auch ein grösseres Verlustrisiko mit sich.» Bei aller Freude… Angesichts der Vielfalt an Wettmöglichkeiten und mit einer Prise EURO-Begeisterung verfällt der risikobereite Spieler leicht in ein Wettfieber. Doch dabei soll eines stets im Auge behalten werden: Wer auf dem Weg zum Stadion noch eine kleine Wette am Kiosk platziert, der verschafft sich zumindest einen extra Adrenalinkick, besonders wenn der Tipp noch richtig war, doch letztendlich gilt das Sprichwort: «Wo zwei wetten, muss einer verlieren.» Wer wird Europameister? Die Quoten. Deutschland 4.50 Italien 6.00 Spanien 6.00 Frankreich 7.00 Portugal 7.50 Niederlande 8.00 Kroatien 10.00 Tschechien 12.00 Schweiz 20.00 Schweden 22.00 Griechenland 22.00 Russland 25.00 Türkei 30.00 Rumänien 35.00 Polen 35.00 Österreich 60.00
  9. 9. 9 EUROTOTO EURO TOTO – Das Gewinnspiel zur Fussball-EM Bild: www.sxc.hu Die Europameisterschaft in der Schweiz und Österreich rückt näher und der Fussball-Virus greift immer mehr um sich. Mit dem EURO TOTO von X-markets können auch Sie zu den Gewinnern zählen. Schon bald rollt er wieder, der Ball um den sich alles dreht! Nur noch zwei Tage müssen wir uns gedulden, bevor am 7. Juni 2008 der Schiedsrichter die Fussball-Europameisterschaft anpfeift. Für gut drei Wochen wird sich das kleine Helvetien im Ballfieber befinden. Doch bereits jetzt ist die Vorfreude spürbar. In Strassen und Shops gewinnt die Farbe rot nach und nach an Terrain, die Medien berichten schon umfassend vom bevorste- henden Spektakel und die Kids (und einige Erwachsene) sammeln schon eifrig PaniniBildchen. Stimmen Sie sich auf das bevorstehende Grossereignis ein und verkürzen Sie sich die Wartezeit, denn auch Sie als payoff-Leserin oder –Leser können «part of the game» sein! X-markets der Deutschen Bank lanciert in Zusammenarbeit mit der Finanz & Wirtschaft und dem payoff magazine ein Totospiel zum fussballerischen Highlight. Auf www.toto08.ch/toto kann der eifrige BallInteressierte seine Einschätzungen zu den Spielergebnissen abgeben. Zu gewinnen gibt es attraktive Preise mit einem Gesamtwert von über CHF 7’000.–. Doch auch wenn Sie kein Fussballkenner sind haben Sie gute Chancen auf einen Gewinn, denn dank einer Prognose-Funktion, der alle bereits abgegebenen Tipps zu Grunde liegen, können auch Fussball-Laien einfach erkennen, wer jeweils der Favorit des Spiels ist. Doch schauen Sie sich’s doch am besten gleich selber an. Viel Glück und Spass in den kommenden aufregenden Fussball-Wochen! Comic dp payoff all about derivative investments | Juni 2008 Die Preise im Überblick 1. Preis: Zertifikate von X-markets/Deutsche Bank im Wert von CHF 3000.– 2. Preis Zertifikate von X-markets/Deutsche Bank im Wert von CHF 2000.– 3.–5. Preis jeweils ein Fussballtrikot der Schweizer Mannschaft, bedruckt mit dem Namen des Gewinners 6. –25. Preis jeweils ein Jahresabonnement der Finanz & Wirtschaft oder vom payoff magazine Nutzen Sie Ihre Chance und geben Sie Ihren Tipp noch heute ab. Mit Fachwissen und ein bisschen Glück gehören Sie vielleicht schon bald zu den Gewinnern. Die Teilnahme am EURO TOTO ist für alle kostenlos. www.toto08.ch/toto
  10. 10. EFG Financial Products AG Brandschenkestrasse 90 P.O. Box 1686, CH-8027 Zurich Phone +41 58 800 1111, www.efgfp.com RENDITEOPTIMIERUNGSPRODUKT DES JAHRES! MIT BIS ZU 15.60% COUPON Ihre Markterwartung Sie erwarten einen moderaten Anstieg oder Seitwärtstrend der Basiswerte bis zum Laufzeitende des Produktes. Sie möchten eine attraktive Rendite erzielen. Konditionen Ein Jahr Laufzeit 79% Barrier Level 40’000’000 CHF/EUR Emissionsvolumen pro Struktur Denomination CHF/EUR 1’000 je Zertifikat Alle Produkte werden an der SWX Swiss Exchange kotiert Produktbeschreibung Die Investition in einen Multi Chance Barrier Reverse Convertible ermöglicht Ihnen in den Genuss von garantierten Couponzahlungen zu kommen und von einem bedingten Kapitalschutz profitieren zu können. Wird das Barrier Level während der Barrier Beobachtungsperiode von nicht mehr als zwei der Basiswerte berührt oder unterschritten oder handeln sämtliche Basiswerte per Verfall oberhalb deren Anfangslevel, erhält der Anleger am Rückzahlungsdatum die Denomination ausbezahlt. Andernfalls wird dem Anleger am Rückzahlungsdatum derjenige Basiswert mit der Schlechtesten Kursentwicklung per Verfall unter Berücksichtigung des entsprechenden Ausübungsverhältnisses geliefert. BASISWERTE Zeichnungsschluss 20.6.2008 WÄHRUNG COUPON VALOR Actelion / Clariant / Lonza / Novartis / Roche Barry Callebaut / Kühne & Nagel / Lindt & Sprüngli / Nestlé / Panalpina CHF 14.00% 3997536 CHF 12.80% Credit Suisse / Holcim / Nestlé / Swiss Re. / Zurich Fin. 3997537 CHF 12.50% 3997538 BNP Paribas / Commerzbank / Deutsche Bank / Fortis / Santander EUR 15.10% 3997539 Air Liquide / BASF / Bayer / Linde / Sanofi-Aventis EUR 12.00% 3997540 ABB / Clariant / Richemont / Julius Bär / Roche CHF 15.60% 3997543 ABB / Actelion / Credit Suisse / Nestlé / Nobel Biocare CHF 15.20% 3997541 Bâloise / Holcim / Nestlé / Novartis / Zurich Fin. CHF 10.30% Renditeoptimierungs-Produkte k erheit dan Mehr Sich obachtung erst Be Barrieren lfte der Laufzeit! 2. Hä in der 3997542 Zeichnungsschluss 27.6.2008 Aegon / Allianz / Axa / Assicurazioni Generali / Münchener Rück EUR 15.50% 3997544 BMW / Daimler Benz / Fiat / Porsche / Volkswagen EUR 14.90% 3997545 AKTUELL ÜBER 45 PRODUKTE IN ZEICHNUNG 15 Kapitalschutz Produkte auf GSCI- und Dow Jones AIG Rohstoff Indizes mit 100% Kapitalschutz, Partizipationsraten von 48% bis 81%, Auszahlungswährung in USD oder EUR, Währungsschutz in EUR, vier Jahre Laufzeit.1,2 1 2 10 Worst of Barrier Reverse Convertibles auf schweizer und europäische Aktien mit 75% Barrier Level, einem Jahr Laufzeit, Coupons von 11.00% bis 21.50% und Barrier Beobachtung nur in der zweiten Hälfte der Laufzeit.1,2 Zeichnungsschluss am 20.6.2008 Zeichnungsschluss am 27.6.2008 Ihre Hausbank nimmt gerne Ihre Zeichnung entgegen. EFG International tritt als Garantin für die Verpflichtungen der Emittentin gemäss den allgemeinen Produktebedingungen auf. EFG International ist Teil der EFG Bank European Financial Group – der drittgrössten Bankengruppe der Schweiz.* Financial Engineering & Distribution, Tel. +41 58 800 1111. www.efgfp.com Jan Schoch, Michael Hölzle, Christophe Spanier, Alex Pou-Cuturi, Sofiane Zaiem, Christoph Baumann, Patricia Benz, Laura Deneke, Florian Streiff, Silvan Lang. Diese Publikation dient nur zu Informationszwecken und stellt weder eine Empfehlung zum Erwerb von Finanzprodukten noch eine Offerte oder Einladung zur Offertstellung dar. Alle Angaben sind ohne Gewähr. Die in diesem Dokument erwähnten Finanzprodukte sind derivative Finanzinstrumente. Sie qualifizieren nicht als Anteile einer kollektiven Kapitalanlage im Sinne von Art. 7 ff. des schweizerischen Bundesgesetzes über die kollektiven Kapitalanlagen (KAG) und sind daher weder registriert noch überwacht von der Eidgenössischen Bankenkommission. Die Anleger sind dem Kreditrisiko der Emittentin resp. der Garantiegeberin ausgesetzt. Dieses Inserat stellt keinen vereinfachten Prospekt im Sinne von Art. 5 KAG sowie kein Kotierungsinserat im Sinne des Kotierungsreglementes dar. Die massgebende Produktdokumentation kann direkt bei EFG Financial Products AG unter Tel. +41 (0)58 800 1111, Fax +41 (0)58 800 1110 oder über E-Mail: termsheet@efgfp.com bezogen werden. Verkaufsbeschränkungen für Europa, Hong Kong, Singapur, die USA, US-Personen und Vereinigtes Königreich (die Emission unterliegt schweizerischem Recht). * Quelle: The Banker, Financial Times, nach BIZ-Kernkapital (CHF 6.3bn Tier 1) & Assets on Balance Sheet (CHF 83.4bn CHF) © EFG Financial Products AG. Alle Rechte vorbehalten. Mitglied bei 1. Platz
  11. 11. 11 FOCUS The Convenient Truth of «GOR» – oder die verzerrte Relation zwischen Gold- und Ölpreis! Der Titel ist natürlich eine kleine Anspielung auf «An Inconvenient Truth» von Al GORe, steht aber nicht in direktem Zusammenhang damit. Wie der Titel verrät, geht es hierbei auch nicht um eine unangenehme, sondern um eine angenehme Wahrheit. «GOR» steht nämlich für das Gold/ Oil-Ratio oder das Verhältnis zwischen Gold und Erdöl. Bild: www.sxc.hu beträgt nicht einmal die Hälfte des langfristigen Durchschnittskurses von 15 (siehe Grafik). Goldige Aussichten für Goldanleger - Die weltweite Nachfrage übersteigt die Produktion in grossem Masse. Oliver Disler| Ganz genau sagt das Gold/ Öl-Ratio (GOR) aus, welche Anzahl Fässer Erdöl mit einer Unze Gold erworben werden können. Warum ist das GOR aktuell mindestens so interessant wie der hohe Rohöl-Preis oder die bevorstehende Fussball-EM? Aktuell befindet sich das GOR bei rekordverdächtig tiefen 7 oder mit anderen Worten können für eine Unze Gold lediglich 7 Fässer Rohöl erworben werden. Der langfristige Durchschnitts-Kurs des GOR liegt bei rund 15 und die Höchstkurse wurden zu Beginn der siebziger Jahre mit über 30 erreicht. Aktuell liegt das GOR ungefähr «Aktuell befindet sich das GOR bei rekordverdächtig tiefen 7 oder mit anderen Worten können für eine Unze Gold lediglich 7 Fässer Rohöl erworben werden.» bei 7 und bewegt sich damit nicht nur in der Nähe seines Allzeit-Tiefs, sondern es dp payoff all about derivative investments | Juni 2008 Hat das Gold-Öl-Ratio immer noch seine Gültigkeit? Wie aus der GOR-Kursgrafik leicht zu entnehmen ist, tendiert das GOR seit ein paar Jahren leicht nach unten. Eine Erklärung dafür könnte sein, dass das GOR in Vergessenheit geraten ist, oder Investoren diesem Ratio gar keine Beachtung mehr schenken. Das erinnert an die Zeiten des «dot.comBooms» vor knapp 10 Jahren. Damals waren P/E-Ratios (Kurs-Gewinn-Verhältnisse bei Aktien) von über 200 nichts Besorgniserregendes, schliesslich hatte ja die «New Economy» begonnen und damit sollte alles anders und besser werden! Aber wie sieht das heute aus? Wenn man sich ein Gespräch mit FED Chairman Ben Bernanke vorstellt, so würde dieser wohl erzählen, dass die exorbitante Geldmengenausweitung lediglich das Finanzsystem vor seinem Untergang bewahren soll und auf keinen Fall zu einer höheren Inflation oder gar Hyperinflation führen könnte. Aber leider ist auch das ein Irrtum und das aktuelle Geldpapiersystem kann in arge Schieflage geraten. Solange Zentralbanken (nicht nur das FED) mit einem Freipass zum «Papier»-Geld drucken existieren, wird ein steigendes Geldangebot alle greifbaren Rohstoffe inklusive Gold und Rohöl nach oben treiben. Das ist somit schon fast eine Garantie, dass über kurz oder lang das >
  12. 12. 12 FOCUS GOR wieder deutlich ansteigt, oder noch besser: das GOR könnte in den kommenden zwei bis drei Jahren neue Höchstkurse verzeichnen! Entwicklung des Gold-Öl Ratios seit 1986 bis heute Verzerrtes Verhältnis zwischen Goldund Rohölpreis Diese unglaubliche Flut von neu gedrucktem Geld fliesst bekanntermassen auch aus zusätzlich geopolitischen Gründen ins Rohöl. Die Investmentbank Goldman Sachs ist für akkurate Voraussagen des Rohölpreises bekannt und prognostizierte erst neulich, dass der Rohölpreis schon in den nächsten zwei Jahren bis auf etwa 200 US-Dollar an- 30 «Solange Zentralbanken (nicht nur das FED) mit einem Freipass zum «Papier»-Geld drucken existieren, wird ein steigendes Geldangebot alle greifbaren Rohstoffe inklusive Gold und Rohöl nach oben treiben.» steigen könnte. «Peak-Oil» ist mittlerweile Realität. Es wird also künftig jedes Jahr ein bisschen weniger Rohöl gefördert werden, und das bei steigender Nachfrage. Der Rohöl-Markt ist im wahrsten Sinne des Wortes auch um ein Vielfaches liquider als der zu- 35 25 20 15 10 5 7.86 7.89 7.92 7.95 7.98 7.01 7.04 7.07 Gold-Öl Ratio Quelle: Bloomberg dem sehr intransparente und vor allem von Zentralbanken manipulierte Gold-Markt. Das ist der Hauptgrund, warum das GOR seit einigen Jahren nach unten tendiert. Die meisten westlichen Zentralbanken haben keine Freude an einem zu schnell und zu stark ansteigenden Goldpreis. Das könnte die bereits verunsicherten Investoren noch mehr verängstigen und einen Vertrauensverlust gegenüber dem aktuellen Papiergeld-System akzentuieren. Zentralbanken verkaufen immer noch Gold und bewirken damit, wenn auch nur temporär, dass der Goldpreis phasenweise leicht unter Druck gerät. Sollte in den nächsten Monaten der US-Dollar tatsächlich weiter an Wert und Anzeige Suchen Sie in turbulenten Zeiten nach AAA Bonität? Rabobank, maßgeschneiderte Ideen für unsere Kunden. Seit 1986 zum 20. Mal in Folge von Standard & Poor’s und Moody’s ausgezeichnet mit der Bestnote für Bonität (AAA/Aaa) Strukturierte Produkte für Ihre individuellen Bedürfnisse dp payoff all about derivative investments | Juni 2008
  13. 13. 13 FOCUS Kaufkraft einbüssen und der Erdölpreis tatsächlich auf USD 200 ansteigen, dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis der Goldpreis kräftig nach oben schiesst. Über längere Zeiträume betrachtet, vermochte Gold nicht nur die Inflation wettzumachen, sondern überlebte mühelos sämtliche Papiergeld- Attraktive Produkte mit Gold als Basiswert «Die Menge des verfügbaren Goldes ist um ein Vielfaches kleiner als diejenige von Rohöl.» Experimente der letzten 300 Jahre. Gold war, ist und bleibt Geld! Die Menge des verfügbaren Goldes ist um ein Vielfaches kleiner als diejenige von Rohöl. Die Zentralbanken verfügen möglicherweise noch über zirka 20’000 Tonnen Reserven. In der Erdkruste vermuten US Geologen nochmals rund 40’000 Tonnen Gold. 20’000 Tonnen geteilt durch die aktuelle Weltbevölkerung von rund 7 Milliarden Menschen ergibt pro Kopf gerade einmal 3 Gramm Gold. Dem beschränkt verfügbaren Gold, steht unterdessen ein Papiergeldberg gegenüber, welcher bei aktuellen Goldpreisen gerechnet die gesamte Menge einige Tausend Mal kaufen könnte! Mit anderen Worten gibt es entweder viel zu viel Papiergeld oder der Goldpreis ist viel zu tief. Die jährliche Nachfrage Symbol Basiswert Produkttyyp Verfall Börse Kurs Währung Open-end SWX 2990 CHF ZGLD 100 Gramm Gold ETF VZOGO Gold Spot Tracker-Zertifikate Open-end Scoach CH 91.6 USD GOLDQ Gold Spot Tracker-Zertifikate Open-end (Quanto) Scoach CH 8.09 CHF XAUOZ Call Warrant 18.12.2009 Scoach CH 1.05 CHF Gold Spot Quelle: Derivative Partners AG (Stand 27.5.08) nach Gold beträgt rund 4’000 Tonnen. Pro Jahr werden aber nur etwas mehr als 2‘500 Tonnen gefördert. Das Defizit wird (noch) durch Verkäufe der Zentralbanken und durch Recycling gedeckt. Trotzdem gibt es definitiv viel zu wenig Gold für viel zu viele Investoren, die das eines Tages gerne – und zwar in physischer Form – noch kaufen möchten. Obwohl die Gold-Nachfrage von verunsicherten Anlegern nach Ausbruch der Finanzkrise deutlich zugenommen hat, macht diese immer noch erst einen sehr kleinen Teil der Gesamtnachfrage aus. Die Finanzkrise ist aber noch nicht ausgestanden, die Anleger haben sich lediglich an die täglich schlechten Nachrichten gewöhnt. Die USA ist de facto bankrott, der Appetit nach US-Staatsanleihen wird immer kleiner, Die Entwicklung der Gold-Öl-Korrelation Korrelation 1.0 0.8 0.6 0.4 0.2 0 -0.2 -0.4 -0.6 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 00 01 02 03 04 05 06 07 20-Tage Moving Average Gold-Öl-Korrelation Quelle: Bloomberg dp payoff all about derivative investments | Juni 2008 das Säbelrasseln im nahen Osten nimmt zu, ebenso die Spannungen zwischen dem Iran und den USA. All diese Faktoren dürften die US-Valuta in der zweiten Jahreshälfte weiter belasten und Gold nicht nur in USDollar gerechnet verteuern. Ein sinkender US-Dollar ist zusätzlicher Treibstoff für ei- «Diese unglaubliche Flut von neu gedrucktem Geld fliesst bekanntermassen auch aus zusätzlich geopolitischen Gründen ins Rohöl.» nen weiter stark ansteigenden Goldpreis. Das GOR hat also immer noch seine «Gültigkeit» und Aussagekraft und es dürfte lediglich eine Frage der Zeit sein, bis es wieder in den Bereich von 10 bis 15 zurückpendelt. Die angenehme Wahrheit von GOR ist, dass dank steigender Goldpreise auch das GOR wieder ansteigen wird. Leider gibt es bis heute (noch) keine Zertifikate, welche das GOR in einem Produkt zusammengefasst verbriefen. Emittenten von Finanzprodukten, könnten gar Hebel-Produkte auf das GOR emittieren. Die Auswahl an Produkten auf Gold und Rohöl dagegen ist schier unbegrenzt. Anleger, die einen Wiederanstieg des GOR auf 10 oder mehr erwarten, gehen grundsätzlich davon aus, dass der Goldpreis stärker ansteigen wird, als der Rohölpreis. Wer davon profitieren will, hat neben der Möglichkeit, Gold physisch zu erwerben eine Reihe von Finanzprodukte mit unterschiedlichem Risikoprofil zur Verfügung, welche von einem steigenden Goldpreis profitieren. Eine kleine Auswahl findet sich in obenstehender Tabelle.
  14. 14. 14 FOCUS Dubai – Mehr als Aladin und die Wunderlampe Die (Erfolgs-) Geschichte Dubais reicht in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts zurück – die wirtschaftliche Blüte dieses Emirates ist uns Europäern aber erst in den letzten Jahren bewusst geworden. Heute ist das Land, in dem das Schwarze Gold fliesst, reich. Reich an Geld, sprudelnd an Ideen und Visionären. Die Boommetropole in den Vereinigten Arabischen Emiraten hat den Schritt aus der Vergangenheit heraus in die Moderne hinein geschafft. Bild: www.sxc.hu services», sagte er in einem Interview im vergangenen Jahr. Insbesondere das Wachstum im Bereich der Finanzdienstleistungen ist bemerkenswert und dessen Anteil am BIP soll sich nach offiziellen Angaben bis zum Jahre 2015 vervierfachen. Überall werden neue Ideen in die Tat umgesetzt, an allen Ecken und Enden werden neue Rekorde aufgestellt. Der Eindruck entsteht, als wolle sich Dubai jeden Tag neu erfinden und immer wieder selbst übertrumpfen. So überrascht es auch nicht, dass Dubai, bezogen auf die Bevölkerungszahl,weltweit die meisten Millionäre aufzuweisen hat. Am aufstrebenden Finanzplatz Dubai ist wahrlich alles Gold was glänzt. Alexander Heftrich| Dubai wächst, boomt und sprüht geradezu vor Elan. Den Plänen von Scheich Mohammed Bin Rashid Al Aktienmarkt – Dubai Financial Market Index (Stand am 25.5.08: 5’696 Punkte) 6’500 6’000 «Den Plänen von Scheich Mohammed Bin Rashid Al Maktoum zufolge, soll sich das BIP der Arabischen Emirate bis zum Jahre 2015 verdreifachen.» 5’500 5’000 4’500 4’000 Maktoum zufolge, soll sich das BIP bis zum Jahre 2015 verdreifachen. «We will focus on the strong sectors in our economy including tourism, trade, transportation and financial 3’500 1.7.07 Quelle: www.gulfbase.ch dp payoff all about derivative investments | Juni 2008 1.10.07 1.1.08 1.4.08
  15. 15. 15 FOCUS Neuer Finanzplatz mit viel Glamour Mit der Gründung des Dubai International Financial Centre (DIFC) ist dem Emirat ein grosser Wurf gelungen. Heutzutage bietet der Onshore-Finanzplatz weit über 200 Banken und Finanzdienstleistern ein international kompatibles Rechtsumfeld, das sich an Best-Practice-Standards orientiert. Hinzu kommt, dass in Dubai auch die einzige internationale Rohstoffderivatebörse Financial Wealth Forecast, 2004-2011E (by Region, USD Trillions) USD 51.6 Mrd. 7.2 USD 30.7 Mrd. 3.7 USD 33.4 Mrd. 0.7 1.0 4.2 USD 37.2 Mrd. 0.9 0.8 1.3 5.1 1.4 12.7 8.4 7.1 7.6 8.9 9.4 9.3 «Dubai hat bereits vor Jahren begonnen, seine Wirtschaft vom Öl abzukoppeln und auf ein breiteres Fundament zu stellen.» im Mittleren Osten, die DGCX und die Ölderivatebörse DME ansässig sind. Sicherlich gehört dies alles mit zu den Gründen, warum die Bank Vontobel seit April 2008 das komplette Derivat-Emissionsgeschäft von den Cayman Islands nach Dubai verlagert hat (vgl. Interview Georg von Wattenwyl). Beispiele, welche die Bedeutung Dubais hervorheben, gibt es genügend. So untermauerte das Emirat unlängst mit der Gründung einer neuen islamischen Investmentfirma und dem weltgrössten korankonformen Rückversicherer seinen Führungsanspruch in der Islamic Finance. Mit dem anvisierten Khor Dubai Cultural Project soll in kurzer Zeit ein internationales Kulturzen- 1.2 2.2 10.2 11.3 15.8 2005 2006 2011E 2004 Global 6.8 10.1 At 6.8 % Global Growth 12.5 North America 7.0% Europe 4.3% Asia-Pacific 8.5 % Latin America 7.2 % Middle East 9.5% Africa 6.1% Quelle: World Wealth Report 2007 trum entstehen und aktuell werden sieben weitere Supertower mit jeweils mehr als 100 bewohnbaren Stockwerken gebaut. Da könnte einem der Atem stocken und so gibt es denn auch warnende Stimmen, die mit einer Konsolidierungsphase rechnen und ein verlangsamtes Wachstum erwarten. Die galoppierende Inflation in dieser Region könnte ein Anzeichen dafür sein. Dennoch Anzeige Swissquote ist die Schweizer Online-Bank, mit der Sie Ihr Vermögen selbst verwalten können. Profitieren Sie von unabhängigen Finanzinformationen sowie zahlreichen Analysetools und handeln Sie in Echtzeit mit Wertpapieren. Eröffnen Sie jetzt ein Konto auf www.swissquote.ch. dp payoff all about derivative investments | Juni 2008 bleibt eine Tatsache: Dubai hat bereits vor Jahren begonnen, seine Wirtschaft vom Öl abzukoppeln und auf ein breiteres Fundament zu stellen. Das Emirat hat sich als Finanzzentrum und Logistikzentrale profiliert und Touristenströme angelockt. Der Ölsektor macht heute nur noch fünf Prozent der Wirtschaft aus – Ende der 1980er-Jahre waren es noch knapp 30 Prozent.
  16. 16. 16 FOCUS Interview mit Georg von Wattenwyl payoff sprach mit Georg von Wattenwyl, Head of Advisory & Distribution Financial Products bei Bank Vontobel Investment Banking, über den Finanzplatz Dubai. Sehr geehrter Herr von Wattenwyl, seit kurzem emittiert Ihr Haus Strukturierte Produkte nicht mehr von den Cayman Islands, sondern aus Dubai. Was hat Sie dazu bewogen, sich von der so genannten «Schweiz der Karibik» zu verabschieden und die Reise in den Mittleren Osten anzutreten? Es ist einfacher, gutes Personal für Dubai zur rekrutieren als für Cayman. Zudem bietet die Regulationsbehörde in Dubai gute Rahmenbedingungen. Dubai ist kein Offshore-Standort im klassischen Sinn. Hinzu kommen die Zeitverschiebung, die für Europa günstiger ist, sowie das enorme Kapital, das in der Region vorhanden ist. «Durch seine überzeugende Attraktivität als Wirtschaftsstandort zieht Dubai viele international tätige Unternehmen und Finanzdienstleister an.» Seit der Eröffnung des Dubai International Financial Centre (DIFC) im September 2004 haben sich dort zahlreiche international tätige Unternehmen und Finanzdienstleister angesiedelt. Was macht den besonderen Reiz Dubais nach Ihrer Meinung aus? In der Region werden die Vermögen vermehrt von Dubai aus verwaltet. Daraus wird schon bald eine Industrie entstehen. Für uns ist dort vorerst das institutionelle Segment interessant. Erläutern Sie bitte kurz die Vorteile der neuen Emissionsplattform in Dubai. Wo liegen die strategischen Vorteile? «Mit unserer Präsenz in Dubai optimieren wir die Rahmenbedingungen für das Geschäft mit Derivaten und Strukturierten Produkten weiter.» Mit unserer Präsenz in Dubai optimieren wir die Rahmenbedingungen für das Geschäft mit Derivaten und Strukturierten Produkten weiter, vereinfachen das operative Tagesgeschäft und schaffen eine hervorragende Plattform für das weitere internationale Wachstum in diesem Bereich. Die Wachstumsregionen im Mittleren Osten stehen im Fokus vieler finanzpolitischer Überlegungen. Wird diese Entwicklung vor Ort zu stetiger und nachhaltiger Prosperität führen oder könnte es auch manch „dunkles Wölkchen“ am Horizont geben? Dubai zeichnet sich aufgrund zahlreicher Eigenschaften als attraktiver Standort aus: – Es bietet sich als interessante Drehscheibe zwischen dem europäischen und dem asiatischen Markt und Wirtschaftsraum an. – Es zeichnet sich durch ein ausserordentliches Wirtschaftswachstum aus, das sich auf eine liberale Wirtschaftspolitik und neben dem Ölreichtum auf eine Diversifikation in weitere Industriezweige stützt. – Der lokale Kapitalmarkt bietet aussichts- dp payoff all about derivative investments | Juni 2008 Georg von Wattenwyl ist bei der Bank Vontobel Leiter Advisory & Distribution Financial Products. Er begann seine berufliche Karriere 1989 bei der Credit Suisse in Basel wo er über die Jahre als Devisenhändler, Fixed Income- und Derivatspezialist im Bereich „Short Term Interest Rates“ arbeitete. 1998 wechselte er zu der Bank Vontobel. Seit 2007 obliegt ihm die globale Beratungs- und Vertriebsverantwortung für sämtliche Finanzprodukte. Von Wattenwyl absolvierte 2002 das Executive Program der Swiss Banking School und 2007 das international Executive Program IEP an der Insead in Fontainebleau und Singapur. reiche Möglichkeiten für weiteres Entwicklungspotenzial vor Ort. – Durch seine überzeugende Attraktivität als Wirtschaftsstandort zieht Dubai viele international tätige Unternehmen und Finanzdienstleister an. Kann Dubai, als Schnittstelle des Mittleren Ostens, dauerhaft zu den bedeutendsten Finanzplätzen aufschliessen? Das Land verfügt über grosse politische und ökonomische Stabilität und setzt seinen Ölreichtum für eine anhaltende Diversifizierung und Modernisierung der Wirtschaft ein, was seine Attraktivität für ausländische Investoren auch über die nächsten Jahre hinaus anhalten lassen sollte. Die Aussichten stehen also gut, dass Dubai zu den bedeutendsten internationalen Finanzplätzen aufschliessen kann. Herzlichen Dank für dieses Interview.
  17. 17. 17  FOCUS Jetzt in Zeichnung bis zum 5. Juni zu attraktiven Konditionen X-markets: Der Spezialist für strukturierte Produkte auf Schweizer Basiswerte Allgemeine Informationen: Zertifikate auf Schweizer Aktien: Das X-markets Team der Deutschen Bank stellt eine Selektion an Zertifikaten auf Schweizer Aktien vor. Dabei handelt es sich sowohl um Klassiker wie Worst of Barrier Reverse Convertibles (d.h. Barrier Reverse Convertibles auf einen Aktienkorb), als auch um Worst of Bonus Zertifikate. Worst of Bonus Zertifikate beziehen sich ebenfalls auf einen Aktienkorb und bieten die Zahlung eines Bonusbetrages, solange die Barriere nicht berührt worden ist. Zusätzlich partizipiert der Anleger bei Bonus Zertifikaten unbegrenzt an der Performance der Basiswerte. Emittentin Deutsche Bank AG, Frankfurt Kotierung SWX Swiss Exchange Handelsstart SWX 12. Juni 2008 Verkaufseinschränkungen USA, US Personen, UK, Europäischer Wirtschaftsraum, Kanada, Japan Worst of Barrier Reverse Convertibles (Multi Underlying) auf eine breite Palette von Schweizer Basiswerten mit Coupons zwischen 11.25% p.a. und 15.50% p.a. und Barrieren zwischen 59.00% und 74.00%. Zum Beispiel auf: Coupon Barriere Valor ISIN Kontakt X-markets: Nestlé, Novartis und Roche 11.25% p.a. 74.00% 4211884 DE000DB3QAC9 Swiss Re, Zürich und Baloise 13.75% p.a. 64.00% 4211885 DE000DB3QAD7 ABB, UBS und Zürich 13.00% p.a. 59.00% 4211890 DE000DB3QAJ4 X-markets, Ihr Zugang zur weltweiten Investment-Kompetenz der Deutschen Bank. www.x-markets.ch Hotline: +41 44 227 34 20 E-mail: x-markets.ch@db.com Die Notes sind bis zum 05.06.2008 in der Zeichnung, werden am 12.06.2008 an der SWX gelistet und haben eine Laufzeit bis 05.06.2009 Worst of Bonus Zertifikate (Multi Underlying) auf eine breite Palette von Schweizer Basiswerten mit Boni bis zu 138% und Barrieren zwischen 59.00% und 69.00%. Zum Beispiel auf: Bonus Nestlé, Novartis und Roche Barriere Valor ISIN 119% 69.00% 4211878 DE000DB3PZW6 Swiss Re, Zürich und Baloise 129% 69.00% 4211880 DE000DB3PZY2 ABB, UBS und Zürich 126% 69.00% 4211883 DE000DB3QAB1 Leistung aus Leidenschaft. Die Notes sind bis zum 05.06.2008 in der Zeichnung, werden am 12.06.2008 an der SWX gelistet und haben eine Laufzeit bis 04.12.2009 Barrier Reverse Convertibles und Bonus Zertifikate auf Schweizer Basiswerte können über die SWX zu attraktiven Konditionen erworben werden. Steuerhinweis: Die Deutsche Bank AG übernimmt keine Haftung für Steuerfolgen. Sie empfiehlt potentiellen Anlegern, sich vor einer Anlage in diese Wertpapiere von einem Steuerberater im Zusammenhang mit den steuerlichen Folgen beraten zu lassen. Disclaimer: Diese strukturierten Produkte stellen keine Beteiligung an einer kollektiven Kapitalanlage gemäss Bundesgesetz über die kollektiven Kapitalanlagen („KAG“) dar und unterstehen somit nicht einer Bewilligungspflicht der Eidgenössischen Bankenkommission. Für den Anleger besteht deshalb kein Anlegerschutz nach dem „KAG“. Dieses Inserat stellt keinen Emissionsprospekt im Sinne von Art. 652a resp. 1156 OR sowie kein Kotierungsinserat im Sinne des Kotierungsreglements dar. Der Prospekt in englischer Sprache kann bei der X-markets bezogen werden (Adresse siehe oben). Der Anleger ist dem Emittentenrisiko ausgesetzt; die Werthaltigkeit seiner Anlage hängt somit nicht nur von der Entwicklung und Bonität der dem Produkt zugrundeliegenden Basiswerte ab, sondern auch von der Bonität des Emittenten. Das Verlustpotenzial entspricht der prozentualen Verringerung des Wertes des Basiswertes zwischen dem Emissionstag und dem Verfalltag. Dies kann zu einem vollständigen Verlust des investierten Kapitals führen. MiFID: Weitere Informationen zu Risiken gemäss MiFID können Sie im Internet unter folgender Adresse erhalten: http://globalmarkets.db.com/riskdisclosures
  18. 18. 18 FOCUS Discount-Zertifikate – erstaunliche Rendite bei kalkulierbarem Risiko Bild: www.sxc.hu Das Anlegen mit Rabatt bringt mehr Erfolg als viele glauben. Gemäss einer Studie der Deutschen Bank haben sich fast 50 Prozent der insgesamt 7376 untersuchten Discount-Zertifikate über die Produktlaufzeit besser entwickelt als der Basiswert. Mit Discount-Zertifikaten kann der Anleger manches Schnäppchen erjagen . Dieter Haas| Discount-Zertifikate haben in unserem Land einen schweren Stand. Statt eine Abschlagszahlung zum Basiswert zu bekommen, setzen die risikoscheuen Eidgenossen bei Renditeoptimierungs-Produkten viel lieber auf Reverse Convertibles. Im Endeffekt spielt es zwar keine Rolle, ob ein Discount oder ein Coupon offeriert wird, aber offenbar scheinen hiesige Anleger eine garantierte Auszahlung einer Rabattzahlung vorzuziehen. Ganz anders sieht dies der deutsche Anleger. Hier fristen Aktienanleihen, wie die Reverse Convertibles genannt werden, ein Schattendasein und sind die Discount-Zertifikate äusserst beliebt. Die Jagd nach Schnäppchen liegt den Bewoh- nern des grossen Kantons wohl mehr im Blut, zumal es sich dabei durchaus nicht um das Sammeln von Ladenhütern handelt, wie eine umfassende Studie der Deutschen Bank jüngst nachgewiesen hat. Obwohl Gewinne erzielen in leicht steigenden, seitwärts laufenden oder leicht fallenden Märkten wenig spektakulär scheint, dürften die Resultate manchen Anleger verblüffen. Sie offenbaren nämlich erstaunliche Qualitäten der als eher langweilig verschrieenen Kategorie. Grundlagen der Untersuchung Die jährlich durchgeführte Studie basiert auf einem Gesamtvolumen von 12,5 Milliarden Euro. Untersucht wurden insgesamt dp payoff all about derivative investments | Juni 2008 7’376 Discount-Zertifikate, deren Emission nach dem 4. November 1999 erfolgte und die spätestens am 22. Dezember 2007 ausgelaufen sind. Das Gros, nämlich 5’912 entfiel dabei auf Aktien, 1’446 auf Indizes und 18 auf Edelmetalle. Der geographische Schwerpunkt der Basiswerte lag mit 58,2 Prozent bei deutschen Aktien und Indizes. Die Beobachtungsperiode umfasste sowohl gute wie schlechte Börsenphasen (vgl. Grafik). Das letzte Jahr war eines mit stark erhöhten Volatilitäten, was zu einer verstärkten Attraktivität der Discount-Zertifikate geführt hat. Für die Untersuchung wurde die Rendite des Zertifikates mit der Rendite des Basiswertes verglichen. Bei ausländischen, nicht in Euro notierenden Basiswerten erfolgte eine Wechselkursbereinigung, dabei blieben allfällige Dividendenzahlungen vornehmlich wegen unterschiedlicher steuerlicher Handhabung ausser Betracht. Keine Berücksichtigung fanden ferner Ausgabeaufschläge und Transaktionskosten. Verblüffende Ergebnisse Wer gedacht hat, ausser Spesen sei mit Discount-Zertifikaten nichts gewesen, der irrt. Bei einer durchschnittlichen Laufzeit von 460 Tagen erzielten fast 50 Prozent der Renditeoptimierungs-Produkte im Beobachtungszeitraum eine höhere Performance als eine Direktinvestition. Zudem wiesen insgesamt 83 Prozent der Discounter eine positive Wertentwicklung auf. Bei den Basiswerten lag diese Zahl lediglich bei 70,4 Prozent. Massgeblichen Anteil an diesem Re-
  19. 19. 19 FOCUS Attraktive Discount-Zertifikate auf Schweizer Titel (Kurse vom 26.05.08 in CHF) Basiswert Name Emittent ABB Actelion Burckhardt Ciba Clariant Georg Fischer Gurit Helvetia Holcim Julius Bär Kühne und Nagel Logitech Nestlé Novartis Petroplus Richemont Richemont Roche GS Sonova Swiss Re Syngenta Zurich SMI SMI TOABB ATLCC JTBCH CIBCB VCCLN JTGFD GURXI HELBO HOLAJ BAEAA VCKNI LOGAC NESTI NOVDK PPHCA CFRAA CFRAH JTROD SOOCA RUKAU VCSYN TOZUR BSDAB BSDAC CS ZKB Bär ZKB Vontobel Bär Valartis Cleu Sal.Opp. Sal.Opp. Vontobel Sal.Opp. Sal.Opp. Sal.Opp. ZKB Sal.Opp. Sal.Opp. Bär ZKB Sal.Opp. Vontobel CS Sarasin Sarasin Verfall Kurs Kurs Aktie Cap Discount (%) 18.12.08 12.01.09 06.08.08 12.01.09 18.02.09 14.04.09 19.12.08 05.05.09 20.03.09 20.03.09 06.11.08 23.01.09 05.05.09 05.05.09 12.01.09 23.01.09 20.03.09 14.04.09 12.01.09 23.01.09 18.02.09 06.05.09 14.01.09 19.06.09 29.30 49.95 316.25 28.85 8.58 462.00 766.00 351.25 89.65 64.75 100.20 27.30 456.50 48.60 55.70 55.00 49.25 153.10 84.95 71.30 273.00 265.75 65.15 62.90 33.30 55.35 339.75 32.84 11.23 539.5 919.00 408.75 98.00 79.40 110.00 32.56 500.50 53.70 64.00 63.50 63.50 173.70 95.35 77.55 312.25 303.25 7400 7400 32.90 58.00 340.00 32.50 9.50 550.00 850.00 400.00 99.50 70.50 108.75 30.00 505.00 54.00 62.79 61.00 53.00 170.00 93.00 80.00 305.00 310.00 6881 6881 12.0 9.8 6.9 12.1 23.6 14.4 16.6 14.1 8.5 18.5 8.9 16.2 8.8 9.5 13.0 13.4 22.4 11.9 10.9 8.1 12.6 12.4 12.0 15.0 Maximale Rendite (%) 12.3 16.1 7.5 12.7 10.7 19.0 11.0 13.9 11.0 8.9 8.5 9.9 10.6 11.1 12.7 10.9 7.6 11.0 9.5 12.2 11.7 16.7 5.6 9.4 Maximale Rendite p.a. (%) 21.9 25.8 38.6 20.3 14.8 21.7 19.7 14.8 13.8 11.2 23.0 16.0 11.5 12.2 20.3 16.9 9.7 12.9 15.6 18.9 16.3 17.9 9.0 9.1 Anzeige Mit 100% Kapitalschutz liegen Sie goldrichtig. Vontobel Exchangeable Note auf Xetra-Gold Sie rechnen mit einem weiteren Anstieg des Goldpreises und suchen einen effizienten und kostengünstigen Zugang zu Gold, der gleichzeitig Ihr Kapital schützt. Die Vontobel Exchangeable Note auf Xetra-Gold bietet einen Kapitalschutz von 100%, einen fixen jährlichen Coupon von 0.125% und lässt Sie an der Wertentwicklung des Basiswerts Xetra-Gold partizipieren. Xetra-Gold ist eine auf Gold lautende Schuldverschreibung, wird in Euro gehandelt, entspricht einem Gramm Gold und kann jederzeit bei der Deutsche Börse Commodities GmbH in physisches Gold umgetauscht werden. Weitere Informationen zu diesem Produkt finden Sie auf www.derinet.ch Gratis Hotline für strukturierte Produkte 00800 Deriline 00800 3374 5463 dp payoff all about derivative investments | Juni 2008
  20. 20. 20 FOCUS sultat hatten die Deep-Discount-Zertifikate, deren Cap weit unter Kurs des Basiswertes bei Emission liegt. In 16,1 Prozent der Fälle erreichte der Anleger mit Discount-Zertifikaten eine positive Rendite, obwohl sich der zugrunde liegende Basiswert negativ entwickelt hat. Die maximale Rendite, quasi den Jackpot, erreichten fast 60 Prozent. Negativ zu Buche schlug die lange Zeit sehr niedrige Volatilität. So betrug etwa die Durchschnittsrendite von Discount-Zertifikaten auf den DAX 6,8 Prozent, während das deutsche Blue-Chip Barometer im Schnitt über die jeweiligen Laufzeiten der einzelnen Zertifikate um 20,7 Prozent zulegen konnte. Allgemein gilt: Je länger die Laufzeit und je höher die Volatilität, desto grösser fällt der Discount aus. Das ausstehende Volumen der DiscountZertifikate in Deutschland ist bis Ende 2006 stetig auf rund 6 Milliarden Euro angestiegen. Einzig 2005, während der Phase sehr niedriger Volatilitäten, war eine länger andauernde Stagnation festzustellen. Im vergangenen Jahr explodierten die Umsätze dank der erhöhten Marktturbulenzen richtiggehend und erreichten Ende November den bisherigen Höchststand von 14,1 Milliarden Euro. Da im Dezember viele Produkte fällig wurden, verminderte sich das Open Interest zu Jahresende auf den eingangs erwähnten Wert von 12,5 Milliarden Euro. Dow Jones Euro Stoxx (SX5E) versus VSTOXX Geringe Renditeschwankungen bei Discount-Zertifikaten Die grafische Auswertung zeigt das typische Performancebild. Bei den Discount-Zertifikaten verläuft die Renditekurve sehr viel steiler und ist an den beiden Enden wesentlich schlanker als im Falle der Basiswerte. Rund zwei Drittel der Renditen bewegen sich zwischen minus zehn und plus 20 Prozent, während die Underlyings nur in gut 40 Prozent der Fälle in diesem Intervall lagen. Eindeutig am schlechtesten schneiden Discount-Zertifikate ab, wenn das Kurspotenzial des Basiswertes unterschätzt wird. So verzeichneten lediglich rund 23 Prozent der untersuchten Discounter eine Rendite von mindestens 20 Prozent auf, während über 40 Prozent der Basiswerte diese Schwelle überschritten. Klar ersichtlich ist auf der negativen Seite der Grafik, dass Discounter selbst im ungünstigsten Falle immer besser abschneiden als die Underlyings. Gerade Verteilung Performance Basiswerte versus Discount-Zertifikate 6’000 65 5’600 60 5’200 55 4’800 50 4’400 45 4’000 40 3’600 35 3’200 30 2’800 25 2’400 20 2’000 15 10 1’600 1.11.99 8.11.00 15.11.01 25.11.02 4.12.03 14.12.04 19.12.05 22.12.06 7.1.08 SX5E – linke Skala CSTOXX – rechte Skala Quelle: Bloomberg in schwierigen Zeiten, wie wir sie zuletzt erlebten, ist es oft besser auf den Spatz in der Hand zu setzen, als auf die Taube auf dem Dach zu hoffen. Die weit verbreitete Ansicht, wonach in Dürreperioden nur kurz- fristiges Handeln mit möglichst riskanten Hebel-Produkten Erfolg verspricht, wird mit dieser Studie klar widerlegt. Oftmals ist eine Politik der ruhigen Hand ertragsreicher als ein hektisch hin und her. 20 % 15% 10% 5% -100% -90% -80% -70% -60% -50% -40% -30% -20% -10% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% 110% 120% 0% Diskont-Zertifikat Quelle: Deutsche Bank dp payoff all about derivative investments | Juni 2008 Rendite Basiswert
  21. 21. 21 FOCUS Interview mit Stefan Armbruster payoff sprach mit Stefan Armbruster, Director von X-Markets, den Derivatspezialisten der Deutschen Bank, über ihre kürzlich veröffentlichte Discount-Zertifikate-Studie. Hohe Volatilitäten begünstigen die Emission von Discount-Zertifikaten, ein negatives Marktumfeld ist eher hemmend. Wie hat sich das Geschäft in diesem Spannungsfeld in den ersten Monaten dieses Jahres entwickelt? Wir konnten in dem schwierigen Marktumfeld einen Rückgang des Umsatzes in Struktuierten Produkten feststellen. Allerdings war insbesondere bei Discount-Zertifikaten ein positiver Trend feststellbar. Meiner Ansicht nach liegt dies daran, dass DiscountZertifikate etablierte und bekannte Strukturen sind, welche von den Investoren gut eingeschätzt werden können und daher regen Zuspruch finden. «Discount-Zertifikate sind etablierte und bekannte Strukturen, welche von den Investoren gut eingeschätzt werden können und daher regen Zuspruch finden.» Welche Tendenzen innerhalb der Gruppe der Discount-Zertifikate haben sich in den vergangenen Wochen herauskristallisiert in Bezug auf die Restlaufzeit sowie die Discounthöhe? Unsere Studie bezieht sich ja auf Deutschland und dort sehen wir die Besonderheit der Änderung der Besteuerung per Juni 2009 und damit eine Fokussierung auf den Verfallstermin Juni 2009. Ansonsten kann man beobachten, dass Anleger Produkte mit einer Laufzeit von 12 bis 15 Monaten be- vorzugen, bei denen der Cap ungefähr dem aktuellen Niveau der Aktie oder des Index entspricht. Planen Sie die Emission von neuartigen Subtypen? Wenn ja welche? «Anleger bevorzugen DiscountZertifikate mit einer Laufzeit von 12 bis 15 Monaten, bei denen der Cap ungefähr dem aktuellen Niveau der Aktie oder des Index entspricht.» Nein, aktuell werden bekannte, transparente Strukturen von den Investoren nachgefragt. Deshalb sind zurzeit keine neuartigen Subtypen in Planung. Sind die in Deutschland noch wenig populären Barrier Reverse Convertibles eine Gefahr für die Umsatzentwicklung bei den Discount-Zertifikaten? Die Gefahr sehe ich nicht. Barrier Reverse Convertibles sind in Deutschland einfach «Wegen der in den letzten Monaten gestiegenen Volatilität an den Märkten sind Discount-Zertifikate wieder eine interessante Alternative zur Aktienanlage.» keine populären Produkte. Ich kann mir hingegen sogar vorstellen, dass in der Schweiz dp payoff all about derivative investments | Juni 2008 Stefan Armbruster ist seit 14 Jahren im Bereich Derivate tätig. Er begann seine Laufbahn als Optionshändler und ist aktuell bei der Deutschen Bank zuständig für das Marketing von Optionsscheinen und Strukturierten Produkten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. ein Teil des Volumens von Barrier Reverse Convertibles nach der Marktentwicklung im ersten Quartal nun in Discount-Zertifikate abwandert. Wie fliesst eine Veränderung des Credit Spreads der Deutschen Bank in die Bewertung der hauseigenen DiscountZertifikate ein? Der Credit Spread hat aufgrund der typischerweise kurzen Laufzeit der Produkte keinen wesentlichen Einfluss auf die Preisbildung. Der zentrale Parameter ist die Volatilität des Basiswertes. Wegen der in den letzten Monaten gestiegenen Volatilität an den Märkten sind Discount-Zertifikate wieder eine interessante Alternative zur Aktienanlage. Was sind Ihre Erwartungen für die Volatilität und das Marktgeschehen bis Ende Jahr? Die zentrale Frage ist, wie sich die Unsicherheit durch die amerikanische SubprimeKrise entwickelt. Dadurch wird dieses Jahr wahrscheinlich die Volatilität an den Märkten bestimmt. Allgemein denke ich, dass wir dieses Jahr, was die Umsätze angeht, nicht an das Vorjahr anknüpfen können.
  22. 22. Nachfrage-Dynamik. Es ist Zeit für mehr Portfolio-Power mit Rohstoffen. 100% Kapitalgeschützte Zertifikate von Lehman Brothers auf einen Rohstoffkorb 100% Kapitalgarantie bei Laufzeitende 119% des Nominalbetrags, wenn der Basiswert am Laufzeitende zwischen 100% und 119% des Fixingstandes notiert 100% Partizipation an der Rohstoffperformance, wenn der Basiswert am Laufzeitende auf oder über 119% des Fixingstandes notiert Basiswert Korb mit 7 Rohstoffen: Aluminium, Kupfer, Nickel, Rohöl, Erdgas, Mais, Sojabohnen Laufzeit von 3 Jahren Kotierung wird an der SWX Swiss Exchange beantragt Valor 3930867 / ISIN CH0039308678 Die 100% Kapitalgeschützten Zertifikate von Lehman Brothers auf einen Rohstoffkorb bieten Investoren die Chance auf höhere Renditen sowie die Möglichkeit, an einer positiven Entwicklung der Rohstoffpreise dieses Korbs insgesamt zu partizipieren. Notiert der Rohstoffkorb am Laufzeitende zwischen 100% und 119% des initialen Fixingstandes, erhält der Investor bei Laufzeitende 119% des Nominalbetrags. Notiert der Rohstoffkorb am Laufzeitende auf oder über 119% des Fixingstandes, partizipieren Sie zu 100% an der Rohstoffperformance. Ihr Investment ist aufgrund der Kapitalgarantie am Laufzeitende zu 100% gegen fallende Preise abgesichert. Basiswert Korb mit 7 Rohstoffen Erster Handelstag Emittentin Lehman Brothers Treasury Co. B.V. Schlussfixierung 19.05.2011 Nominalbetrag USD 1’000 Rückzahlungsdatum 30.05.2011 Lehman Brothers International (Europe), Zurich Branch Talstrasse 82, 8001 Zürich, Tel: 044 287 88 88 E-Mail: solution@lehman.com, www.lehman.com/structuredinvestments 06.06.2008 Member of Lehman Brothers: 8x in Folge ausgezeichnet: Bestes US Research Fixed Income. 5x in Folge ausgezeichnet: Bestes US Research Equities.* Die Nummer 1 beim Aktienhandelsvolumen in London, die Nummer 1 beim Aktienhandelsvolumen auf XETRA, die Nummer 1 beim Aktienhandelsvolumen an der Euronext.** * Quelle: Institutional Investor, US ** Quelle: LSE, XETRA und Euronext; Januar bis Dezember 2007. Die in diesem Dokument erwähnten strukturierten Produkte («Produkte») sind derivative Finanzinstrumente. Die Produkte qualifizieren nicht als Anteile einer kollektiven Kapitalanlage im Sinne des Bundesgesetzes über die kollektiven Kapitalanlagen (KAG) und sind daher weder registriert bei noch überwacht von der Eidgenössischen Bankenkommission (EBK). Anleger sind dem Kreditrisiko der Emittentin bzw. der Garantiegeberin ausgesetzt. Die gemachten Angaben ersetzen nicht die vor dem Eingehen von Derivatgeschäften in jedem Fall unerlässliche und an der Kundensituation ausgerichtete Beratung durch einen Finanzberater. Dieses Dokument stellt kein Kotierungsinserat im Sinne des Kotierungsreglements der SWX Swiss Exchange sowie keinen Emissionsprospekt im Sinne von Art. 652a resp. 1156 OR dar. Die Angaben in diesem Dokument dienen lediglich der Information und stellen weder eine Empfehlung zum Erwerb von Produkten noch eine Offerte oder eine Einladung zur Offertestellung dar. Alle Angaben sind ohne Gewähr. Der Kotierungsprospekt mit den allein massgeblichen Bedingungen sowie ausführlichen Risikohinweisen in englischer Sprache und weitere Informationen können beim Lead Manager, c/o Lehman Brothers International (Europe), Zurich Branch, Talstrasse 82, 8021 Zürich, oder per E-Mail unter solution@lehman.com bezogen werden. Die Produkte dürfen nicht in den U.S.A. oder an eine U.S.-Person im Sinne der Regulation S des U.S. Securities Act 1933 verkauft werden. Die Performance der den Produkten zugrunde liegenden Basiswerte in der Vergangenheit stellt keine Gewähr auf die zukünftige Wertentwicklung dar. Der Wert der Produkte unterliegt den Schwankungen des Marktes, welche zum ganzen oder teilweisen Verlust des Investments in die Produkte führen können. Der Erwerb von Produkten ist mit Kosten/Gebühren verbunden. Lehman Brothers und/oder ein verbundenes Unternehmen können in Bezug auf die Produkte als Market Maker auftreten, Eigenhandel betreiben sowie Hedging-Transaktionen vornehmen. Dies könnte den Marktkurs, die Liquidität oder den Wert der Produkte beeinträchtigen. Marktpreise, Daten und andere in diesem Dokument enthaltene Informationen können Änderungen unterliegen, ohne dass ein Hinweis erfolgt. Lehman Brothers agiert weder als Berater noch als Treuhänder für Käufer der Produkte. © 2008 Lehman Brothers Inc. Alle Rechte vorbehalten. Mitglied der Securities Investor Protection Corporation (SIPC). Lehman Brothers International (Europe) ist durch die Financial Services Authority autorisiert und reguliert.
  23. 23. 23 FOCUS Energy Basket – Brennstoff fürs Depot Bild: www.sxc.hu Steigende Energiepreise liessen in den vergangenen Monaten die Bevölkerung aufhorchen. Trotz bereits rekordhohen Preisnotierungen kann weiter davon ausgegangen werden, dass die Energiepreise in Zukunft noch weiter ansteigen werden. Ein diversifiziertes Investment in Energierohstoffe ist deswegen betrachtenswert. Die starke Nachfrage bei den Energierohstoffen wird den Ölpreis auch noch in den kommenden Jahren Richtung Norden treiben. Von Mario Schlup, Lehman Brothers| Der Schreck kommt beim Tanken: Ganz gleich ob Diesel oder Benzin, die Spritpreise steigen in extreme Höhen. Weil der Preis für Rohöl eine Rekordmarke nach der anderen erklimmt, klettern für die Autofahrer auch die Kosten an der Zapfsäule. Weiter verdüstert wird die Stimmung der Verbraucher durch den Blick auf die Rechnung ihrer Gasversorger oder Heizöllieferanten. Denn der Gaspreis ist ans Öl gekoppelt und verteuert sich wie Heizöl ständig. Kein Ausweg also aus der Preisspirale? Was den Autofahrer, Hausbesitzer oder Mieter als Verbraucher ärgert, kann für ihn als Anleger ein Segen sein. Wer sich gegen steigende Energie- kosten absichern (hedging) oder einfach an der Wertentwicklung dieser Rohstoffe teilhaben möchte, kann über Derivate mit überschaubarem Risiko an diesem Markt partizipieren. Bereits in den vergangen drei Jahren konnten Anleger mit Rohstoff-Investments gute Renditen erzielen und die Nachfrage nach Energierohstoffen steigt weiter. Angeheizt wird der Hunger nach Öl, Gas und Co durch das anhaltende Wirtschaftswachstum auf der Welt, insbesondere durch die enorme Nachfrage in Ländern wie China, Südafrika oder Indien. Unterschiedliche Analysten gehen davon aus, dass der Anstieg im Rohstoffzyklus noch wenigstens fünf weitere Jahre dp payoff all about derivative investments | Juni 2008 Bestand haben wird. Der Zyklus begann im Jahr 2001 nach einer fast 20-jährigen Phase sinkender Preise. Weil in diesen 20 Jahren Investitionen in Förder- und Produktionsanlagen weit zurückgefahren wurden, wird es noch einige Jahre dauern, bis diese Kapazitäten der steigenden Nachfrage wieder angepasst sind, sich der Zyklus schliesst und damit die Preise für Energierohstoffe wieder sinken könnten. Damit bleiben die Aussichten glänzend für die Grundstoffe der weltweiten Energieversorgung: Rohöl, Heizöl, Erdgas, Elektrizität und Kohle. Bei WTI-Rohöl können mehrere Preistreiber identifiziert werden. Neben dem steigenden Hunger der Nicht-OECD-Länder nach dem schwarzen Gold treibt auch das so genann- «Was den Autofahrer, Hausbesitzer oder Mieter als Verbraucher ärgert, kann für ihn als Anleger ein Segen sein.» te Delta-Hedging etwa der Fluglinien die Kosten nach oben. Damit sichern sich die Airlines gegen steigende Kerosinpreise durch Call-Optionen auf Öl ab, wobei die Optionen immer mehr «in-the-money“ getrieben werden. Hierauf wiederum reagieren die Optionsverkäufer mit dem Kauf von Öl-Futures, um das Risiko zu neutralisieren. Der Effekt: Die Preise steigen weiter. Nicht umsonst sehen einige Marktreporte den Ölpreis künftig sogar bei schwindelerregenden 200 USD pro Barrel, was aber sehr umstritten ist.
  24. 24. 24 FOCUS Figure 8. World Marketed Energy Consumption, 1980 bis 2030 Quadrillion Btu 800 History Projections 702 654 607 600 559 511 447 400 283 309 347 366 1990 1995 400 200 0 1980 1985 2000 2004 2010 2015 2020 2025 2030 Quelle: History: Energy Information Administration (EIA), International Energy Annual 2004 (May-July 2006), Projections: EIA, System for the Analysis of Global Energy Markets (2007). www.eia.doe.gov/iea Die Kosten für Heizöl haben im vergangenen Jahr um 50 Prozent angezogen. Mit einem halben Jahr Verzögerung spüren das die Verbraucher in ihren Portemonnaies, was eine Absicherung gegen diese Verteuerung sinnvoll macht. Bei den Preisen für Erdgas schlägt die Entwicklung des Rohölpreises durch, denn Erdgas ist stark an die Marktentwicklung des Öls gekoppelt. Zudem verteuert sich das Gas, weil dessen Produzenten mit höheren Transportkosten und den Auswirkungen des Klimawandels zu kämpfen haben. Wegen des Klimawandels nehmen Mit dem Energy Basket profitiert der Anleger 1:1 an der Entwicklung der Basiswerte inklusive einem 100-prozentigen Kapitalschutz Quelle: Lehman Brothers Häufigkeit und Schwere der Unwetter in den Fördergründen des Golfs von Mexiko zu und erschweren die Exploration des Gases. Die Energieträger Kohle und Elektrizität dagegen spüren das gestiegene Umweltbewusstsein. Neue Standorte für Kohlekraftwerke sind politisch immer schwerer durchzusetzen. Gleichzeitig ist es nicht möglich, den preiswerten aber gesellschaftlich umstrittenen Atomstrom vollständig und kostenneutral durch erneuerbare Energien zu ersetzen. Während also neue Produktionskapazitäten gerade bei Kohle nicht geschaffen werden, bleibt die Nachfrage aus China und Indien hoch – als Folge ziehen die Preise weiter an. Das Fazit: Energie ist ein knappes und begehrtes Gut, das auf absehbare Zeit steigende Preise sehen kann. Für Anleger, die auf diesen Trend setzen möchten, bietet Lehman Brothers einen so genannten Energy Basket (Valor 3’689’124). Der Energy Basket ist eine Anleihe, die zu jeweils 20 Prozent in die Energieträger Erdöl, Heizöl, Erdgas, Elektrizität und Kohle investiert. Das Produkt hat eine Laufzeit von noch drei Jahren und vier Monaten bis zum 21.09.2011 und bietet dem Anleger zusätzlich einen Kapitalschutz. Der Anleger investiert zu Beginn 100 Prozent in die Anleihe. Notieren die enthaltenen Roh- dp payoff all about derivative investments | Juni 2008 Lehman Brothers ist ein innovativer Anbieter von Finanzdienstleistungen für Unternehmen und den öffentlichen Sektor sowie für institutionelle und vermögende Privatkunden auf der ganzen Welt. Im Jahr 1850 gegründet, nimmt Lehman Brothers heute führende Positionen in folgenden Geschäftsfeldern ein: Sales, Handel und Analyse von Aktien und festverzinslichen Wertpapieren, Investmentbanking, Investment Management und Vermögensverwaltung sowie Private Equity. Hauptsitz des Unternehmens ist New York; darüber hinaus unterhält Lehman Brothers ein weltweites Netz von Niederlassungen mit regionalen Schwerpunkten in London und Tokio. stoffe an einem Stichtag zum Ende der Laufzeit zwischen 100 und 125 Prozent, erhält der Anleger eine Rendite von 25 Prozent. Ist der Energy Basket gar noch stärker etwa auf 130 oder 135 Prozent seines Ursprungswertes gestiegen, partizipiert der Anleger linear, das heisst, er erhält 30 beziehungsweise 35 Prozent Rendite. Sollte der Wert der Rohstoffinvestments in der Laufzeit dagegen sinken, dann greift der Kapitalschutz und der Anleger erhält zumindest sein eingesetztes Kapital zurück. In diesem Fall macht ihm aber zumindest die Fahrt an die Tankstelle wieder mehr Freude. Die Zusammensetzung des Energy Baskets Quelle: Lehman Brothers
  25. 25. 25 INTERVIEW Interview mit Dr. Roger Fasnacht payoff Sprach mit Dr. Roger Fasnacht, Direktor bei der Swisslos über die kommende Fussball-Europameisterschaft und über Fussballwetten. Tobias Walter| Sehr geehrter Herr Fasnacht, Wettangebote sind in den letzten Jahren wie Pilze aus dem Boden geschossen. Sind Online-Wettbüros eher ungeliebte Konkurrenz oder eine willkommene Anregung, sich selbst weiter zu entwickeln? Diese Frage muss aus zwei Blickwinkeln beantwortet werden. Einerseits sind diese Angebote illegal und schmälern die Einnahmen, die wir für den Schweizer Sport erzielen. Zusammen mit der Loterie Romande konnten wir im Jahr 2007 rund CHF 130 Mio. aus Lotterie- und Sportwettengewinnen zur Finanzierung des Schweizer Sports erwirtschaften. Auf der anderen Seite möchte ich aber nicht abstreiten, dass die illegalen Online-Angebote für uns ein Ansporn sind, uns immer weiter zu verbessern. Störend ist dabei allerdings, dass wir mit ungleich langen Spiessen operieren; so halten sich diese Online-Anbieter z.B. nicht an die schweizerische Steuergesetzgebung wie beispielsweise die Verrechnungssteuer. Das Fussballfieber steigt gewöhnlich zur Fussball-EM stark an. Wie sieht es mit dem Wettfieber aus? Wie entwickelten sich die Wetteinsätze in den vergangenen Wochen/Monaten, wenn man sie mit einer normalen Saison ohne sportliche Highlights vergleicht? Fussball-Grossanlässe wie die letztjährige WM oder die diesjährige EM sind für uns eine zwiespältige Sache: Aus diesen Turnieren resultieren zwar sehr attraktive Wettangebote. Andererseits schmälert die EM die Menge der für Wetten zur Verfügung stehenden Partien, indem die obersten nationalen Spielligen unmittelbar vor, während und unmittelbar nach diesem Grossanlass ihren Spielbetrieb einstellen. Es entstehen Zeiten mit einer sehr begrenzten Zahl von attraktiven Wettangeboten. Anlässe wie die EM oder die WM werden aber auch dafür genutzt, neue Zielgruppen fürs Wetten zu begeistern. Die Marketingbudgets der Anbieter sind in den entsprechenden Jahren erhöht. Unter dem Strich werden mehr Umsätze erzielt; die verstärkten Marketingkommunikationsanstrengungen führen aber dazu, dass die Rendite nicht mitzuhalten vermag. Glücksspiel und Sportwetten sind in der Schweiz streng reguliert. Wie gehen Sie mit diesen rechtlichen Problemstellungen bei Swisslos um? Wir halten uns strikt an die regulatorischen Rahmenbedingungen. Wenn der Glücksspielsektor nicht reguliert ist, verursacht er hohe externe Kosten, welche die Steuerzahler und nicht die Anbieter bezahlen würden. Kämpfen mehrere Anbieter um Kunden und Marktanteile, hat dies ein grösseres, billigeres und aggressiveres Angebot zur Folge, verbunden mit kleineren Gewinnmargen aufgrund von verstärktem Marketing und höheren Ausschüttungsquoten. Höhere Gewinne und verstärkte Marketingaktivitäten führen aber zu einem grösseren Spielsuchtpotenzial und zum Risiko von Insolvenzen auf Seiten der Anbieter und damit zu geprellten Konsumenten. Weiter erhöhen hohe Gewinnausschüttungsquoten die Attraktivität für Geldwäscherei und (Wett-)Betrug. Dies alles fand zu Beginn des 20. Jahrhunderts statt und führte europaweit zu einer Regulierung des Glücksspiel- dp payoff all about derivative investments | Juni 2008 sektors. Die aktuelle Regelung im Lotterie- und Wettsektor garantiert, dass die für gute Zwecke in den Bereichen Kultur, Sport, Natur und Soziales erwirtschafteten Mittel maximiert werden. Dass dies auf Kosten höherer Preise geschieht, für die Spieler also geringere Gewinnausschüttungsquoten zur Folge hat, wäre in einem «normalen» Markt ökonomisch unerwünscht, ist aber im Glücksspielmarkt durchaus im Sinne der Gesamtvolkswirtschaft. Wie wichtig sind sportliche Grossanlässe wie die Europameisterschaft für Ihre Branche? In Bezug auf die Erträge sind solche Anlässe – wie vorangehend bereits erklärt – zwiespältig zu beurteilen. Wichtiger ist es, dass die EM viele Schweizerinnen und Schweizer mit Fussball bekannt macht, die sich sonst kaum oder nicht damit auseinander setzen. Durch diese Vergrösserung der «Fussball-Gemeinde» steigt auch die Zahl der potenziellen Wettkunden. Zudem sind Fussball-Turniere grundsätzlich Anlässe, welche zu Spekulationen über Favoriten und Sieger führen. Und dass man dann den eigenen Experten-Tipp auch mit einem Wetteinsatz untermauert, ist ein Phänomen mit Tradition. Laut den Wettquoten auf swisslos.ch ist Deutschland klarer Favorit auf den EM-Titel und der Schweiz wird ein Ausscheiden in der Vorrunde vorausgesagt. Wie kommen diese Quoten zustande? Welches sind die wichtigsten Faktoren? Basis der Quoten sind zunächst einmal eine umfassende Informationssammlung und -analyse. Die Information über die Ver-
  26. 26. 26 INTERVIEW letzung eines wichtigen Spielers oder der Ausgang der letzten Direktbegegnungen zwischen zwei Teams stellen Beispiele für Informationen mit erheblicher Bedeutung für die Bestimmung der Quote dar. Auf der Grundlage solcher Information gelangen anschliessend ausgeklügelte statistische Berechnungen zum Einsatz, bei welchen natürlich auch der Ausschluss von Risiken eine wichtige Rolle spielt. Sowohl bei den Quoten als auch bei den entgegengenommenen Umsätzen bestehen Grenzwerte, die nicht überschritten werden. Bei Swisslos kümmert sich ein Team von sechs Sportwetten-Experten um die Erstellung der Quoten und die Überwachung des Spielbetriebs. Wie sieht die Treffsicherheit der Quoten aus, wenn man die Wettquoten aller Fussball- Europameisterschaften bzw. Weltmeisterschaften der letzten Jahrzehnte anschaut. Wie genau trafen die Quoten der Vorrunde auf den Endsieger zu? Eine jahrzehntelange Tradition mit Quotenwetten auf Fussballspiele existiert vornehmlich in England, wo primär via Wettshops und Telefon gewettet wurde und wird. Sowohl die Quotenleger als auch die Wettenden halten sich an die Favoriten. Als Italien Fussball-Weltmeister wurde, stimmten entsprechend sowohl die Vorhersagen der Quotenleger als auch diejenigen der Wettenden besser mit der Realität überein als bei der letzten Fussball-Europameisterschaft, als Griechenland überraschend triumphierte. Wer an der EM 2004 nach der Vorrunde auf Griechenland setzte, erhielt bei unserem Sportwettenprodukt Sporttip für 1 Franken Einsatz 10 Franken Gewinn ausbezahlt (Quote 10.00). Wer bereits zu Beginn des Turniers auf Griechenland setzte, profitierte noch von einer Quote von 60.00. Bei der WM 2006 wies Italien nach der Vorrunde bei Sporttip eine Quote von 7.00 auf. Sportwetten könnte man durchaus mit einer Geldanlage vergleichen. Gibt es auch bei den Wetten besondere Strategien, durch welche der Spieler Risiko und Gewinnmöglichkeit bewusst steuern kann? Es gibt durchaus Strategien beim Wetten, mit welchen Risiko und Gewinnmöglichkeit gesteuert werden können. Die Analogie zur Geldanlage muss indessen aber ehrlicherweise auch fortgesetzt werden: Einerseits ist eine erhöhte Gewinnmöglichkeit immer auch mit einem höheren Risiko verbunden – man setzt auf einen Aussenseiter, der naturgemäss höhere Quoten aufweist. Auf der anderen Seite bleibt immer ein Risiko bestehen; Gewinngarantien existieren keine. Schliesslich gilt es zu beachten, dass der Wettanbieter Geld verdient – die Gesamtheit der Spieler verliert entsprechend. Wie viel des Gesamtgewinns der Swisslos wird an wohltätige Zwecke gespendet? Swisslos erzielte im Jahr 2007 einen Gewinn von CHF 347 Mio. Der grösste Teil stammt indessen aus Swiss Lotto und Euro Millions. Der gesamte Gewinn wird für die Finanzierung gemeinnütziger Zwecke und des Schweizer Sports überwiesen. Es handelt sich nicht um eine Spende. Der Gewinn dp payoff all about derivative investments | Juni 2008 Dr. Roger Fasnacht war wissenschaftlicher Assistent an der Universität Bern, wo er 1991 in Wirtschaftswissenschaften promovierte. Ab 1992 war er Mitarbeiter und später geschäftsführender Partner eines Beratungsunternehmens. Seit 2006 ist er Direktor der Swisslos, der interkantonalen Landeslotterie. wird den Kantonen als Besitzer von Swisslos und dem nationalen Sport aufgrund entsprechender Verträge überwiesen. Was denken Sie, wie weit kommt die Schweiz an der EM und wer wird Europameister? Ich habe das Vorbereitungsspiel SchweizDeutschland in Basel mitverfolgt. Die Deutsche Mannschaft – vor allem ihre Möglichkeiten in der Offensive – haben mich beeindruckt. Ich tippe auf Deutschland. Die Schweizer Mannschaft kann ich nur schwer einschätzen. Ich denke, dass Sie das Potenzial hat, die Vorrunde zu überstehen. Ich bin mir aber nicht sicher, ob sie dieses Potenzial abrufen kann. Lassen wir uns positiv überraschen! Herzlichen Dank für dieses Interview.
  27. 27. 27 PRODUCT NEWS Autocallable Discount-Zertifikate von EFG Financial Products Schnäppchenjagd mit Discount-Zertifikaten Attraktive Rendite mit vertretbarem Risiko. Autocallable Discount-Zertifikate der EFG Financial Products bieten eine gute Investitionsmöglichkeit in Zeiten erhöhter Unsicherheit. bedingten Kapitalschutz. Sofern der Basiswert die vordefinierte Barriere nie berührt oder unterschreitet, erhält der Anleger den Betrag von 100 Prozent der Denomination ausbezahlt. Andernfalls erfolgt eine Rückzahlung, welche dem Wert der zu Grunde liegenden Aktie entspricht. In allen Fällen wird im Unterschied zum gewöhnlichen Discount-Zertifikat eine Barauszahlung vorgenommen. Das besondere an diesen Produkten ist, dass sie mit einem frühzeitigen Rückzahlungsmechanismus ausgestattet sind, sodass ein Gewinn nicht erst zum Ende der dreijährigen Laufzeit, sondern schon bei überschreiten des Triggerlevels (bei allen 100 Prozent des Basiswerts bei Emission) an einem der vordefinierten Beobachtungstage realisiert werden kann. Die Beobachtung erfolgt einmal jährlich, jeweils am 11. April, wobei der letzte Beobachtungstag dem Verfalltag, dem 11.04.2011, entspricht. Bei steigenden Kursen kann so relativ rasch eine attraktive Rendite erzielt werden. Der Anleger hat durch den Discount – im Vergleich zur Direktinvestition – von Beginn weg die Nase vorn. Zu beachten ist, dass sich die Produkte, zumindest am Anfang dp payoff all about derivative investments | Juni 2008 der Laufzeit, wie dreijährige Discount-Zertifikate verhalten, obwohl die Rückzahlung schon nach einem Jahr möglich ist. Das bedeutet, dass der Discount nur langsam abgebaut wird und selbst bei jenen Papieren verhältnismässig hoch ist, deren Basiswerte schon deutlich über dem Ausübungspreis notieren. Seit der Emission der Zertifikate im April haben sich die Basiswerte unterschiedlich entwickelt. Dadurch stehen nun Papiere mit unterschiedlichen Risiken zur Verfügung, von defensiv (Aktienkurs deutlich über Ausübungspreis, Barriere unter 50 Prozent des aktuellen Kurses, kleine maximale Rendite) wie bei EFAVI auf ABB und EFAVG auf Clariant, über ausgewogen (Aktienkurs in der Nähe des Ausübungspreises, z.B. EFAVM auf Roche oder EFAVK auf Rieter), bis zu aggressiv (aktueller Aktienkurs unterhalb des Ausübungspreises, hohe Maximalrendite) wie bei EFAVD auf UBS oder EFAVO auf Nokia. Weitere attraktive Discount-Zertifikate finden sie auf Seite 18. Die Ausgabe zu einem Discount und der bedingte Kapitalschutz verleihen diesen Papieren einen defensiven Charakter, was in der momentanen Situation sicherlich Sinn macht. Die flexible Auszahlung durch den Autocall-Mechanismus bei überschreiten des Trigger Levels bietet eine gute Chance auf Realisation des Gewinns. payoff-Einschätzung: Die neuen Zertifikate der EFG sind interessant für Anleger, welche mit einer Seitwärtsbewegung von starken Aktien einen attraktiven Gewinn erzielen wollen. Bedingter Kapitalschutz und Discount bieten eine zusätzliche Sicherheit. Wer auf den richtigen Basiswert zielt, der springt auf den Siegeszug auf. Risk-Return-Diagramm Hebel Return Tobias Walter| Im bis anhin durch Unsicherheit und schwindende Kurse geprägten Börsenjahr 2008 ist es für Anleger ratsam, sich nach attraktiven Produkten mit massvollem Risiko umzusehen. Gemäss dieser Überlegung scheinen die Autocallable DiscountZertifikate der EFG Financial Products eine interessante Alternative zu sein. Die 15 emittierten Zertifikate bedienen sich verschiedener Schweizer und europäischer Aktien als Basiswert. Mehr Informationen sind zu finden unter http://www.efgfp.ch/ Suche/AutocallableDiscountZertifikate. Unter den Basiswerten tummeln sich sowohl bewährte Player als auch die in letzter Zeit arg gebeutelten Banken. Die Produkte verfügen über einen AutocallableDiscount-Zertifikate Renditeoptimierung Kapitalschutz Risk Quelle: Derivative Partners AG Partizipation
  28. 28. 28 PRODUCT NEWS WKN: 392’901 – Rainbow-Zertifikat mit Kapitalschutz von Goldman Sachs Besser als der Schweizer Pensionkassenindex Das Anlageklassen übergreifende Rainbow-Zertifikat erzielte im Backtesting solide Resultate und vermag im praktischen Härtetest zu gefallen. Martin Egli | Im Spannungsfeld zwischen Rendite und Risiko bietet der Rainbow-Mechanismus (siehe Learning Curve) höhere Sicherheiten und wartet, sofern geschickt zusammengesetzt, mit anständigen Renditen auf. Das kapitalgeschützte Zertifikat, welches am 11. Februar 2004 das Tageslicht erblickte, kombiniert die drei Anlageklassen europäische Aktien (DJ Euro Stoxx 50), deutsche Staatsanleihen (German Rex Perf. Index) und Rohstoffe (S&P GSCI ER). Die Renditeberechnung erfolgt durch eine performanceabhängige Gewichtung der einzelnen Komponenten, entsprechend ihrer Rangfolge am Ende der Laufzeit. Dabei wird die beste Asset-Klasse über- und die schlechteste untergewichtet. Bei der Gesamtperformance fliesst nicht der Indexendstand per Fälligkeit in die Berechnung ein, sondern die Durchschnittsperformance von insgesamt 24 Stichtagen (asiatische Ausübung). Trotz der 100-prozentigen Kapitalgarantie, welche als Schutz gegen grosse dauerhafte Rückschläge wirkt, und der Währungsabsicherung in Euro partizipiert der Anleger im Verhältnis 1:1 an der Wertsteigerung des Baskets. Ob die automatisierte Asset-Allokation der drei niedrig korrelierten Anlageklassen Aktien, Obligationen und Rohstoffe einer aktiven Bewirtschaftung überlegen ist, wird wohl erst das Endresultat zeigen. Im Backtesting lag der errechnete Mittelwert bei respektablen 43,6 Prozent, was einem Ertrag von 6,2 Prozent per annum entsprach. Die bisherige Kursentwicklung des Zertifikates verläuft bislang über dem im Backtesting errechneten Mittelwert. So lag am letzten Bewertungstag (06.05.08) die Durchschnittsperformance des DJ Euro Stoxx 50 bei knapp 27 Prozent, des REX-Index bei gut neun Prozent und des S&P GSCI bei 34 Prozent. Wäre dies das Ende der Laufzeit gewesen, hätte die Performance knapp 27 Prozent betragen (0.5*34+0.3*27+0.2*9=26.9), was leicht über der aktuellen Kursnotierung liegt. Das Resultat ist beachtlich und liegt über demjenigen des Schweizer Pensionskassenindex der Credit Suisse! Zur Ehrenrettung der einheimischen Vermögensverwalter muss allerdings gesagt werden, dass diese wegen unsäglicher Beschränkungen bei den Anlageklassen (speziell Rohstoffe) einen gesetzlich bedingten Nachteil in Kauf nehmen müssen. Korbwerte versus Rainbow-Zertifikate Garant (WKN: 392’901) Risk-Return-Diagramm payoff-Einschätzung: Ein solides Zertifikat, welches dem Anleger die schwierige Gewichtungsentscheidung abnimmt, und dies notabene ohne ständige Transaktionskosten für laufende Adjustierungen. Zu grosse Renditesprünge können bei diesem eher für konservative Investoren konstruierten Produktetyp allerdings nicht erwartet werden. UPSIDE-MULTI-Reverse-Convertible Sie jetzt! Zeichnen 6. Mai 2008. 1 Bis zum 6366 82 Valor: 3 INNOVATION 2008 ABB/Roche/Syngenta –> 1:1 UPSIDE-Partizipation am Aktienkurs –> 11.75% Coupon p.a. garantiert –> 30% (ind.) Sicherheitspuffer --- Telefon: 044 214 23 55 --- Internet: www.oppenheim-derivate.ch --Intelligent investieren! Mit Europas grösster unabhängiger Privatbank. 190 180 Hebel 170 Return 160 150 140 Partizipation WKN: 392’901 130 120 Renditeoptimierung 110 100 Kapitalschutz 90 6.2.04 SX5E 6.2.05 REXP 6.2.06 SPGSCIP 6.2.07 6.2.08 Risk DE003929014 Quelle: Bloomberg dp payoff all about derivative investments | Juni 2008 Quelle: Derivative Partners AG
  29. 29. 29 PRODUCT NEWS WKN: UB0PAL – Open-end-Portable-Alpha-Zertifikat von UBS Gewinne in Haussen und Baissen Mit Alpha-Zertifikaten können Anleger eine marktneutrale Rendite erzielen. Im Optimalfall gelingt dies unabhängig von der jeweiligen Börsenphase. Zu dieser seltenen Spezies zählt das in Deutschland kotierte Zertifikat mit der WK-Nummer UB0PAL. Dieter Haas| UB0PAL setzt auf die relative Performance des StarPlus Starpoint-Fonds gegenüber dem MSCI Weltaktienindex. Der Anleger partizipiert 1:1 an der erzielten Überrendite. Dies kann bei steigendem, seitwärts laufendem oder auch sinkendem Börsenumfeld gelingen. Der einbezahlte Nominalwert wird jährlich verzinst (Einjahres-Euribor abzüglich 1,25 Prozent). Sollte der Wert des Zertifikates unter die Marke von EUR 50 fallen, kommt es zu einer vorzeitigen Rückzahlung. Dies erscheint mit Blick auf die Vergangenheit eher unwahrscheinlich. «Seit der Auflegung gelang es in jedem Jahr, die Benchmark zu schlagen, wodurch sich die Outperformance mittlerweile auf über 100 Prozent vergrösserte.» einen Anteil an Bonus-Zertifikaten von beinahe 20 Prozent. Seit der Auflegung gelang es in jedem Jahr, die Benchmark zu schlagen, wodurch sich die Outperformance mittlerweile auf über 100 Prozent vergrösserte. Von der Ratingagentur Morning Star wird der im Konkurrenzvergleich überdurchschnittliche Ergebnisse erzielende Fonds mit fünf Sternen, der höchsten Einstufung, bedacht. Die vergangene Wertentwicklung ist zwar keine Garantie dafür, dass der Fonds auch künftig hohe Renditen einfährt. Gemäss Aussagen des Portfolio Managers besteht allerdings nicht die Absicht, den erfolgreichen Anlagestil zu ändern. Dieser basiert auf einer konsequenten Suche des Anlageuniversums nach günstigen und liquiden Aktien (Schwerpunkt Blue Chips). Zur Vermeidung von Klumpenrisiken weist der Fonds einen hohen Diversifikationsgrad auf, indem Einzelpositionen auf maximal 2,5 Prozent des Depotanteils begrenzt werden. Das Konzept ist leicht verständlich. Der Erfolg hängt jedoch vollständig von der Qualität des Basiswertes ab. Beim StarCap Starpoint handelt es sich um einen globalen Aktienfonds, der am 2. August 2000 lanciert wurde und an der Börse Luxemburg kotiert ist (www.starcapital.de/fonds/starcap-sicav-starpoint). Das Fondsvermögen lag am 31.03. 2008 bei EUR 521,6 Mio. Die Fondsstruktur weist einen Europa Bias auf und enthielt als Besonderheit zuletzt payoff-Einschätzung: UB0PAL zählt zu den besten Alpha-Konzepten, die derzeit im Markt erhältlich sind. Gerade in der aktuell sehr schwierigen Zeit bieten marktneutrale Lösungen erhöhte Sicherheit. Das muss keineswegs auf Kosten geringerer Renditechancen erfolgen, wie ein Backtesting (vgl. Grafik) zeigt. Seit der Auflegung des Fonds hätte der Anleger mit der Zertifikatelösung sogar einen grösseren Gewinn eingestrichen als mit dem Kauf des Fonds selbst, und dies mit einer wesentlich geringeren Volatilität. Starpoint, MSCI und Starpoint minus MSCI (indexiert in EUR ab 31.7.00) und UBOPAL (indexiert ab 6.11.06) Risk-Return-Diagramm 225 200 WKN: UB0PAL Return 175 150 125 Partizipation Renditeoptimierung 100 75 50 Kapitalschutz 25 31.7.00 31.7.01 Starpoint 31.7.02 UB0PAL 31.7.03 31.7.04 MSCI 31.7.05 31.7.06 Risk 31.7.07 Startpoint-MSCI Quelle: Bloomberg dp payoff all about derivative investments | Juni 2008 Quelle: Derivative Partners AG Hebel
  30. 30. 30 PRODUCT NEWS JPBER – Reverse-Bonus-Zertifikat auf den DAX von JP Morgan Gegen den Trend Börsen sind keine Einbahnstrassen. Trotz dieser Binsenweisheit setzt nur ein Prozent aller an der Scoach Schweiz kotierten Bonus-Zertifikate auf seitwärts tendierende bis leicht sinkende Basiswerte. Dieter Haas| Mit JPBER wird das Angebot an Reverse-Bonus-Zertifikaten um ein neues Exemplar erweitert. Erneut fungiert der DAX als Underlying, welcher mehr als die Hälfte aller ausstehenden Anlageprodukte dieses Typs auf sich vereinigt. Obwohl sich die Börsen derzeit vom Schock des schlechten Starts ins neue Jahr erholen, sind die Aussichten für die kommenden Monate wenig berauschend. Ob es dem DAX vor diesem Hintergrund «Das deutsche Blue-Chip-Barometer müsste bis zur Fälligkeit des Zertifikates am 21. April 2011 die Marke von 10'162.50 Punkten überschreiten, damit die Barriere gebrochen wird und die Bonuszahlung entfällt.» letzt, dann erhält der Anleger mindestens den Strike, der bei 62,5 Prozent des Ausgabekurses liegt. Dies entspricht einem Kursstand des DAX von 4’234,375 Punkten. Sinkt der Basiswert darunter, steigt die Partizipation im Verhältnis 1:1. Bereits laufende Reverse-Bonus-Zertifikate wie UBAAA und der demnächst fällig werdende VZBDX haben sich prächtig entwickelt. VZDAX hockt noch in den Startlöchern und lediglich der schon im Mai 2006 emittierte VZBDA wurde am 31. Mai 2007 knapp vor dem Ende der Aufwärtsphase ausgeknockt. Gemessen an der Seitwärtsrendite führt UBAAA die Rangliste an, gefolgt von VZDAX und JPBER. In Bezug auf das Risiko einer möglichen Barriereverletzung haben UBAAA (Barriere 10’212.09) und JPBER die Nase vorn, während der Grenzwert bei VZDAX (Barriere 8’222.10) nur minimal über dem Allzeithöchst des DAX liegt. Dafür schneidet VZDAX mit der offerierten Geld/Brief-Spanne im Sekundärhandel von durchschnittlich 0,50 Prozent am besten ab. gelingen kann, aus seiner mehr als zwölf Jahren gültigen Handelsspanne zwischen 2’200 und 8’000 Punkten auszubrechen, darf bezweifelt werden (vgl. Grafik). Die Chancen für ein Verharren sind weitaus grösser. Selbst im Falle eines Ausbruchs verfügen die Anleger beim JPBER über eine ausreichende Reserve und brauchen nicht gleich in Panik zu verfallen. Das deutsche Blue-Chip-Barometer müsste bis zur Fälligkeit des Zertifikates am 21. April 2011 die Marke von 10’162.50 Punkten überschreiten, damit die Barriere gebrochen wird und die Bonuszahlung entfällt. Wird diese Schwelle nicht ver- payoff-Einschätzung: Wer gegenüber dem notorischen Optimismus der Emittenten skeptisch ist, aber auch nicht zu den Schwarzmalern zählt, der findet in den Reverse-Bonus-Zertifikaten attraktive, Erfolg versprechende Produkte. Es wäre zu wünschen, dass inskünftig die Zahl deutlich ansteigt, damit die Investoren über mehr Anlagemöglichkeiten verfügen, zumal diese Kategorie auch in den kommenden Monaten gute Ertragschancen verspricht. DAX Risk-Return-Diagramm 9’000 8’000 JPBER Return 7’000 6’000 Partizipation 5’000 Renditeoptimierung 4’000 3’000 Kapitalschutz 2’000 29.12.95 29.12.97 29.12.99 29.12.01 29.12.03 29.12.05 Risk 29.12.07 DAX Quelle: Bloomberg dp payoff all about derivative investments | Juni 2008 Quelle: Derivative Partners AG Hebel

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