2008 04 payoff magazine
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  • 1. dp payoff all about derivative investments Afrikas Zeit ist gekommen Nr. 4 | April 2008 | 5. Jahrgang | www.payoff.ch CHF 12.50 | EUR 8.– 3 Das Kleingedruckte bei Derivaten 11 Liquidation der US-Notenbank 28 Die Kreditbonität der Emittenten wird zum Thema 37 dp payoff all about derivative investments | April 2008
  • 2. 2 OPINION INHALT SEITE OPINION Finanzkrise zeigt ihre Krallen 2 FOCUS Afrikas Zeit ist gekommen 3 Die Luxusgüterindustrie bangt um die Erhaltung einer starken Konjunktur 7 Das Kleingedruckte bei Derivaten 11 Reverse Convertibles richtig handeln 15 INTERVIEW Interview mit Bernard Loriol 18 PRODUCT NEWS Daniel Manser Coupon mit zusätzlicher Partizipation 20 Chefredaktor payoff Innovation für vorsichtige Anleger 21 Minen- und Metallgesellschaften bleiben auf der Gewinnerseite 22 Reizvoll für Liebhaber des Exotischen Die Finanzkrise zeigt ihre Krallen Liest man sich durch den Blätterwald, so scheinen die Märkte einen Boden gefunden zu haben. Führende Medien berichten teils bereits, der Sell-off habe stattgefunden; man gewinnt den Eindruck, ab jetzt geht’s nur noch aufwärts. Die Realität sieht leider anders aus; die ehemalige Subprimekrise, welche mittlerweile zu einer ernstzunehmenden Liquiditätskrise mutierte, wuchert wie ein Krebsgeschwür im Fleisch der Finanzmärkte. Es gilt in diesen Zeiten mehr denn je, kühlen Kopf zu bewahren. payoff möchte Sie dabei unterstützen. Mit unserer neuen Rubrik «Rating Watch» werfen wir künftig regelmässig einen Blick auf die Bonität der Emittenten; dies um Hektik zu vermeiden, aber gegebenenfalls auch um wachzurütteln. Doch nicht nur die Herausgeber Strukturierter Produkte nehmen wir unter die Lupe, auch auf unsere eigenen Produktvorstellungen werfen wir nochmals einem kritischen Blick. Die «Product News Review» zeigt auf, wie sich die beschriebenen Produkte in den vergangenen zwölf Monaten entwickelt haben, ob die Erwartungen erfüllt wurden und ob sich ein Einstieg zum aktuellen Zeitpunkt lohnt. Der Schwarze Kontinent galt in Investorenkreisen lange Zeit als Rotes Tuch. Investments in Afrika waren hoch riskant und nur in den seltensten Fällen rentabel. Doch ist dem heute noch so? In unserem Lead-Artikel zeigen wir Ihnen die ungeahnte Auferstehung Afrikas als Investment-Case, denn die immensen Rohstoffvorkommen wecken Begehrlichkeiten bei Investoren rund um den Globus. payoff wagt sich auf die spannende Safari. dp payoff all about derivative investments | April 2008 23 MUSTERPORTFOLIOS Die Besonderheiten von Strukturierten Produkten in Baisse-Märkten 25 PRODUCT NEWS REVIEW Produktevorstellungen und was daraus wurde 26 ECONOMIC ASPECTS Liquidation der US-Notenbank 28 DERIVE Verdauungsphase bei Anglo American 29 Mit Goldminen dem Abwärtstrend trotzen 30 Platin – noch lange nicht ausgereizt 31 LEARNING CURVE Outperformance-Bonus-Zertifikat – Die neue Produktkategorie 33 INVESTMENT IDEAS Auf fallende Kurse setzen 35 Merrill Lynch Africa Lions Index Zertifikate 36 RATING WATCH Die Kreditbonität der Emittenten wird zum Thema 37 MARKET MONITOR Attraktive Neuemissionen 40 Meistgehandelte derivative Hebelprodukte 41 Meistgehandelte derivative Anlageprodukte 42 STYLE Rund um Lifestyle 43 READER’S SERVICE Reader’s Voice 46 Ticker News 47 Impressum 47
  • 3. 3 FOCUS Afrikas Zeit ist gekommen Bild: www.sxc.hu Afrika war lange nur ein weisser Fleck auf der Zertifikate-Landkarte. Mittlerweile katapultierten neue Strukturierte Produkte Afrika aber auf das Radar aufmerksamer Anleger. Exorbitante Gewinne und lukrative Aussichten rufen immer mehr Renditejäger auf den Plan. Nicht alle Zertifikate halten aber, was sie versprechen. Platin, Diamanten, Metallerze und Uran. Bei den Agrargütern sticht der hohe Weltmarktanteil bei Kakao (rund 70 Prozent) hervor. Der in den letzten Jahren auf verschiedenen Wirtschaftsebenen vollzogene Wandel hat nebst steigender Rohstoffpreise viel zur wirtschaftlichen Erholung beigetragen. Viele der 53 afrikanischen Staaten befinden sich auf gutem Wege und mehr als 60 Prozent von ihnen besitzen mittlerweile funktionierende Demokratien. Wie eine Horde wilder Zebras stürzen sich die rohstoffhungrigen Nationen der Welt mittlerweile auf das aufstrebende Afrika. Dieter Haas| Afrika, von vielen als der verlorene Kontinent bezeichnet, beginnt sich aufzurappeln. Der weltweite Rohstoffhunger bringt es mit sich, dass immer mehr Länder ihre Fühler gegen Süden ausstrecken. Allen voran erkannte China die strategische Bedeutung und bemüht sich seit längerem um gute wirtschaftliche Zusammenarbeit. Europa tut sich diesbezüglich schwerer. Dem im Dezember in Lissabon abgehaltenen AfrikaGipfel gelang es nicht, ein ökonomisches Partnerschaftsabkommen unter Dach und Fach zu bringen. Gemäss dem senegale- sischen Präsidenten Abdoulaye Wade erklärt sich der Unterschied in der wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit Afrika wie folgt: «Die Chinesen reden nicht lange, sie handeln – und sie handeln sehr schnell, sehr schnell, sehr schnell.» Dabei wird die Rolle Afrikas im Zuge der Globalisierung immer wichtiger, nicht zuletzt dank umfangreicher Rohstoffvorkommen. Der flächenmässig nach Asien zweitgrösste Kontinent besitzt rund 10 Prozent der weltweit nachgewiesenen Ölreserven und verfügt über reichhaltige Bodenschätze wie Gold, dp payoff all about derivative investments | April 2008 «Afrika, der flächenmässig nach Asien zweitgrösste Kontinent besitzt rund 10 Prozent der weltweit nachgewiesenen Ölreserven und verfügt über reichhaltige Bodenschätze wie Gold, Platin, Diamanten, Metallerze und Uran.» Hohe reale Wachstumsraten und boomende Börsen Die wirtschaftliche Erstarkung ermöglichte in diesem Jahrzehnt ein reales Wirtschaftswachstum von durchschnittlich fünf Prozent p.a. (vgl. Grafik). Für das laufende Jahr rechnet der Internationale Währungsfonds mit einem Wachstum des Bruttoinlandproduktes von sieben Prozent, verglichen mit einer weltweiten Zuwachsrate von 4,1 Prozent und einer solchen von 1,8 Prozent in den westlichen Industrieländern. Wie >
  • 4. 4 FOCUS Reale Wachstumsraten BIP einander wenig ausgeprägt. Im erweiterten Kreise der Schwellenländer (Next Eleven), denen eine nachhaltige Wachstumsfähigkeit zugeschrieben wird, finden sich mit Ägypten und Nigeria lediglich zwei Länder aus Afrika. Nationen wie Kongo oder Äthiopien, die fast so viele Einwohner wie Deutschland besitzen, wurden nicht berücksichtigt. % 8 7 6 5 4 3 2 1 0 -1 1980 1984 Industrieländer 1988 1992 Afrika 1996 2000 2004 2008 Welt Quelle: IWF ein kenianisches Sprichwort sagt: «Chovya chovya humaliza buyu la asali» oder auf Deutsch: «Tropfen für Tropfen füllt sich der Honigtopf». Die wirtschaftliche Morgenröte schlägt sich auch an den Aktienmärkten nieder. Die Performance war in letzter Zeit geradezu atemberaubend, das gilt auch unter Berücksich- «Die wirtschaftliche Entwicklung Afrikas ist erst in geringem Masse an das Weltgeschehen gekoppelt.» Positive Diversifikationsaspekte Die wirtschaftliche Entwicklung Afrikas ist erst in geringem Masse an das Weltgeschehen gekoppelt. Trotz überdurchschnittlicher Erträge weisen die afrikanischen Märkte eine recht niedrige Korrelation zu den Börsen der klassischen Industrieländer auf. Selbst innerhalb Afrikas sind die Abhängigkeiten unter- Verschiedenartige Konzepte bei den Derivaten Von der tollen Performance an Afrikas Börsen konnten Privatanleger erst in geringem Ausmass profitieren. Auf Zertifikatsebene gab es bis vor kurzem einzig Angebote für Ägypten, Marokko oder Südafrika. Seit Januar wurde das Länderangebot um Nigeria erweitert. Investitionen in einzelne Märkte bergen aber grössere Risiken als regionale oder kontinentale. Mit der Lancierung einiger Gesamtafrika umfassender Angebote wurde diese Lücke zumindest teilweise geschlossen. Das Fehlen eines von allen Seiten akzeptierten Afrika-Indexes erschwerte die Aufgabe der Emittenten. Banken wie ABN AMRO, Merrill Lynch oder UBS haben daher eigene Benchmarks definiert. Der UBS African Index UBCIAFRI ähnelt in seiner Art dem Merrill Lynch Africa Lions Index MLEIAFLE. Im Unterschied Aktienmärkte Afrika – Performance in USD (Stichtag 20.3.2008) Sambia All Share Index Malawi Domestic Index tigung allfälliger Währungsrisiken. In Dollar berechnet legten in den vergangenen drei Jahren etliche Börsen über 100 Prozent zu. Die beste Performance weist Sambia auf gefolgt von Malawi. Abgesehen von Südafrika und Ägypten sind die Märkte punkto Grösse und Liquidität aber recht klein und für ausländische Investoren nur schwer zugänglich. Viele afrikanische Länder verfügen zudem nach wie vor über keine Börsen. Aus diesem Grunde wird häufig der Weg über Direktinvestitionen gesucht. Die Summe der ausländischen Direktinvestitionen hat sich dabei von zehn Milliarden Dollar zu Beginn des Jahrtausends auf 36 Milliarden im Jahre 2006 erhöht und dürfte seither weiter angewachsen sein. Marokko All Share Index Nigeria All Share Index Westafrika BRVM Composite Index Mauritius All Share Index Ägypten CASE 30 Index Uganda All Share Index Südafrika JSE All Share Index Tunesien BVMT Index Botswana Domestic Companies Index Kenia 20 Index Namibia Local Companies Index Ghana All Share Index Swasiland All Share Index -100 0 3 Jahre Quelle: Bloomberg, AFM dp payoff all about derivative investments | April 2008 100 1 Jahr 200 300 400 500 600 700 %
  • 5. 5 FOCUS zu diesem wird aufgrund von Liquiditätsüberlegungen bislang auf lokale Werte der Börsen Nigeria und Marokko verzichtet und ist die Titelzahl auf 15 beschränkt. Der dritte im Bunde, der S&P Custom/ABN AMRO Africa Resources Index, konzentriert sich ausschliesslich auf Unternehmen aus dem Rohstoffsektor. Ein grafischer Vergleich der drei Indizes in CHF zeigt gewisse Unterschiede. Am besten schnitt in der Beobachtungsperiode der MLEIAFLE ab. Afrika-Indizes in CHF (indexiert auf den Emissionstag [9.7.07] des UBCIAFRI) % 110 105 100 95 90 85 80 «Die wirtschaftliche Morgenröte schlägt sich auch an den Aktienmärkten nieder. Die Performance war in letzter Zeit geradezu atemberaubend, das gilt auch unter Berücksichtigung allfälliger Währungsrisiken.» Diese Robustheit ist dem im Vergleich zur Konkurrenz wesentlich breiter abgestützten Indexmodell zu verdanken. Einen anderen Weg beschritt DWS GO mit ihrem in Deutschland kotierten 3rd Wave Emerging Africa Zertifikat. Das Partizipationsprodukt lehnt sich an einen eigens für das Zertifikat konzipierten Spezialfonds, was 75 70 65 60 29.3.07 29.5.07 UBCIAFRI 29.7.07 MLEIAFLE 29.9.07 29.11.07 29.1.08 29.3.08 ABNZAFRI Quelle: Bloomberg im Gegensatz zu den Zertifikaten auf Indizes eine schnelle Allokation an die jeweils aktuelle Marktsituation ermöglicht. Eile mit Weile Auf dem Weg zum Erfolg muss zwar immer wieder mit Rückschlägen gerechnet werden, aber die Zeit hat für Afrikaner ohnehin eine andere Bedeutung als für uns Europäer. So hält man sich am besten an das kenianische Sprichwort «Haraka haraka haina baraka», das sinngemäss mit «Eile bringt keinen Segen» übersetzt werden kann. Ein Engagement in die Schätze Afrikas erfordert Geduld. Wer diese mitbringt, muss sich über ein erfolgreiches Resultat keine Sorgen machen. Ausgewählte Afrika-Zertifikate (CCY=Handelswährung) Ticker/WKN MLAIU MLAIC AFRIU AFRIC AFRII UB1AGP UB3ZWJ UB31Q3 DWS0H9 JTOPI AFROE CAIRO CASOE MAROK NGRIA LBB1Y0 AA0F70 CB5DSM Börse Scoach Scoach Scoach Scoach Scoach OTC OTC OTC EUWAX Scoach Scoach Scoach Scoach Scoach Scoach EUWAX EUWAX EUWAX Basiswert ML Africa Lions Index ML Africa Lions Index S&P/ABN Africa ex SA Res. TR Index S&P/ABN Africa ex SA Res. TR Index Basket UBS African Index UBS African Index UBS African Index DWS 3rd Wave Emerging Africa Fund FTSE/JSE Top 40 Index FTSE/JSE Top 40 Index CASE-30 Index CASE-30 Index Morocco CasablancaCFG25 Index ABN AMRO Nigeria Price Return Index Afrika Opportunity Zertifikat 3/17 Central Africa Resources TR Index Commerzbank Afrika Top 10 Index Quelle: Derivative Partners AG dp payoff all about derivative investments | April 2008 Typ Tracker Tracker Tracker Tracker Tracker Bonus Bonus Bonus Tracker Tracker Tracker Tracker Tracker Tracker Tracker Tracker Tracker Tracker Laufzeit 10.12.09 10.12.09 open-end open-end 08.11.10 28.01.11 28.01.11 28.01.11 open-end open-end open-end open-end open-end open-end open-end 23.03.17 open-end open-end CCY USD CHF USD CHF EUR CHF EUR USD EUR USD CHF USD CHF USD USD EUR EUR EUR Ausgabe Geldkurs kurs 19.03.08 100.00 103.20 100.00 91.05 100.00 140.00 100.00 114.10 101.80 84.70 76.88 68.01 76.88 68.84 76.88 69.15 50.25 50.84 1.46 3.49 39.96 34.75 9.52 20.00 16.42 20.10 17.91 41.40 100.00 108.70 100.00 93.06 105.94 119.25 100 81.55 Performance ab Emission in % CCY in % CHF 3.20 -9.91 -8.95 -8.95 40.00 22.09 14.10 14.10 -16.80 -21.69 -11.54 -11.54 -10.46 -14.10 -10.05 -18.68 1.17 -4.23 139.04 119.58 -13.04 -13.04 110.08 88.50 22.41 22.41 131.16 107.78 8.70 -0.50 -6.94 -9.93 12.56 8.07 -18.45 -23.44
  • 6. EFG Financial Products AG Brandschenkestrasse 90 P.O. Box 1686, CH-8027 Zurich Phone +41 58 800 1111, www.efgfp.com MEHRERE CHANCEN UND BIS ZU 19.00% COUPON Zeichnungsschluss: 18.4.2008 / 14.00 CET Investmentidee Den aktuellen Multi Chance Barrier Reverse Convertibles liegen Länderbaskets zugrunde (Schweiz, Deutschland, Frankreich, Italien und gesamter EU-Raum). Die fünf Basiswerte eines jeden Baskets wurden aufgrund der jeweils höchsten Börsenkapitalisierung ausgewählt. Damit ein Multi Chance Barrier Reverse Convertible den bedingten Kapitalschutz verliert, müssen drei der fünf grössten Firmen eines Landes einen deutlichen Wertverlust erleiden. Produktbeschreibung Die Investition in einen Multi Chance Barrier Reverse Convertible ermöglicht dem Anleger in den Genuss von garantierten Couponzahlungen zu kommen und von einem bedingten Kapitalschutz profitieren zu können. Wird das Barrier Level während der Barrier Beobachtungsperiode von nicht mehr als zwei der Basiswerte berührt oder unterschritten oder handeln sämtliche Basiswerte per Verfall oberhalb deren Anfangslevel, erhält der Anleger am Rückzahlungsdatum die Denomination ausbezahlt. Konditionen Ein Jahr Laufzeit Kapitalschutz solange nicht mehr als zwei Basiswerte das Barrier Level berühren oder durchbrechen 40’000’000 CHF/EUR Emissionsvolumen pro Struktur Stückelung: CHF/EUR 1’000 je Zertifikat In Prozent gehandelt, Marchzins wird separat ausgewiesen (clean) Alle Produkte werden an der SWX Swiss Exchange kotiert Andernfalls wird dem Anleger am Rückzahlungsdatum derjenige Basiswert mit der Schlechtesten Kursentwicklung per Verfall unter Berücksichtigung des entsprechenden Ausübungsverhältnisses geliefert. BASISWERTE COUPON ABB / Nestlé / Novartis / Roche / UBS 16.40% BARRIER LEVEL 80.00% WÄHRUNG VALOR CHF 3877224 3877225 Daimler / Deutsche Telekom / E.ON / Porsche / Siemens 19.00% 80.00% EUR E.ON / Total / Nokia / Banco Santander / Telefonica 16.30% 80.00% EUR 3877227 Electr. de France / Total / France Telecom / Sanofi-Aventis / Suez 15.40% 80.00% EUR 3877226 ENEL / ENI / Generali / Intensa Sanpaolo / Unicredito 13.20% 80.00% EUR 3877228 WEITERE PRODUKTE IN ZEICHNUNG 15 Worst of Barrier Reverse Convertibles auf schweizer und europäische Aktien mit Barrier Level zwischen 74% bis 78%, einem Jahr Laufzeit, Coupons von 15.00% bis 23.50% und Barrier Beobachtung nur in der zweiten Hälfte der Laufzeit.2 15 Autocallable Discount Zertifikate auf schweizer und europäische Aktien mit Barrier Levels von 60% bis 69%, Ausgabepreisen zwischen 76.80% und 89.50%, drei Jahren Laufzeit und 100% Trigger Level.1 15 Barrier Reverse Convertibles auf schweizer und europäische Aktien mit Barrier Level zwischen 70% und 79%, einem Jahr Laufzeit, Coupons von 6.87% bis 16.64% und Barrier Beobachtung nur in der zweiten Hälfte der Laufzeit.1 1 Zeichnungsschluss am 11.4.2008 2 Zeichnungsschluss am 18.4.2008 Ihre Hausbank nimmt gerne Ihre Zeichnung entgegen. EFG International tritt als Garantin für die Verpflichtungen der Emittentin gemäss den allgemeinen Produktebedingungen auf. EFG International ist Teil der EFG Bank European Financial Group – der drittgrössten Bankengruppe der Schweiz.* Financial Engineering & Distribution, Tel. +41 58 800 1111. www.efgfp.com Jan Schoch, Michael Hölzle, Christoph Baumann, Gian-Marc Albertini, Patricia Benz, Laura Deneke, Florian Streiff. Wichtige rechtliche Informationen: Diese Publikation dient nur zu Informationszwecken und stellt weder eine Empfehlung zum Erwerb von Finanzprodukten noch eine Offerte oder Einladung zur Offertstellung dar. Alle Angaben sind ohne Gewähr. Die in diesem Dokument erwähnten Finanzprodukte sind derivative Finanzinstrumente. Sie qualifizieren nicht als Anteile einer kollektiven Kapitalanlage im Sinne von Art. 7 ff. des schweizerischen Bundesgesetzes über die kollektiven Kapitalanlagen (KAG) und sind daher weder registriert noch überwacht von der Eidgenössischen Bankenkommission. Die Anleger sind dem Kreditrisiko der Emittentin resp. der Garantiegeberin ausgesetzt. Dieses Inserat stellt keinen vereinfachten Prospekt im Sinne von Art. 5 KAG sowie kein Kotierungsinserat im Sinne des Kotierungsreglementes dar. Die massgebende Produktdokumentation kann direkt bei EFG Financial Products AG unter Tel. +41 (0)58 800 1111, Fax +41 (0)58 800 1110 oder über E-Mail: termsheet@efgfp.com bezogen werden. Verkaufsbeschränkungen für Europa, Hong Kong, Singapur, die USA, US-Personen und Vereinigtes Königreich (die Emission unterliegt schweizerischem Recht). * Quelle: The Banker, Financial Times, nach BIZ-Kernkapital (CHF 6.3bn Tier 1) & Assets on Balance Sheet (CHF 83.4bn CHF) © EFG Financial Products AG. Alle Rechte vorbehalten. Mitglied bei Renditeoptimierungs-Produkte k erheit dan Mehr Sich ng erst Beobachtu Barrieren ufzeit! fte der La der 2. Häl in
  • 7. 7 FOCUS Die Luxusgüterindustrie bangt um die Erhaltung einer starken Konjunktur Bild: www.sxc.hu Vom 3. bis 10. April wird die Chemie- und Pharmastadt Basel zum Mekka der Luxusliebhaber. An der «Baselworld», der weltweit führenden Uhren- und Schmuckmesse, treffen sich alle, die in der Branche Rang und Namen haben. Neuheiten werden vorgestellt, Trends werden gesetzt; und dieses Jahr wird wohl auch erstmals wieder seit langem über eine Abschwächung der Nachfrage gejammert. Die nahende Abschwächung der Weltkonjunktur wird auch an Luxusartikel-Produzenten nicht spurlos vorbeigehen. Dieter Haas| Mit Luxusgüterherstellern liess sich bis Mitte 2007 sehr viel Geld verdienen. Ihre Wachstumsdynamik schien keine Grenzen zu kennen. Vor allem in Schwellenländern vergrösserte sich die Zahl vermögender Bevölkerungsschichten. China ist in der Zwischenzeit der drittgrösste Konsument von Luxuswaren. Länder wie Indien, Russland oder Brasilien verzeichneten ebenfalls starke Zuwächse. Die Aussichten wurden bis vor kurzem in den rosigsten Farben geschildert. So rechnete der World Wealth Report in seiner im Frühsommer 2007 erstellten Ausgabe mit einer jährlichen Steigerung des Vermö- gens der Reichen und Superreichen bis ins Jahr 2011 um knapp sieben Prozent. Diese Prognose wurde aber unter der Annahme erstellt, dass keine Risiken wie höhere Energiepreise und Wachstumsabschwächungen in wichtigen Märkten eintreten. In der Zwischenzeit hat die von den USA ausgegangene Finanzkrise aber immer mehr Bereiche erfasst. Auch die lange Zeit als konjunkturresistent geltende Luxusgüterbranche wurde in Mitleidenschaft gezogen. Der Slogan «Luxus hat immer Konjunktur» entpuppte sich in der rauen Wirklichkeit als schöner Spruch mit wenig Aussagegehalt. Das verwundert wenig, dp payoff all about derivative investments | April 2008 konnte doch in volkswirtschaftlichen Untersuchungen nachgewiesen werden, dass gerade Artikel des gehobenen Bedarfs besonders elastisch auf Einkommensschwankungen reagieren. Einzig Luxusgüter der obersten Premium Kategorie wie Yachten oder Privatjets, oder absolute Nischenprodukte sind vom Auf und Ab in der Wirtschaft weniger betroffen. Die Rückschläge der diversen Luxusindizes waren daher bloss eine Bestätigung altbekannter Tatsachen. Da die Hersteller von Luxusgütern in den letzten Jahren innerhalb der Konsumgüterbranche die Unternehmen mit dem höchsten Wachstum waren, notierten die Aktien zudem meist mit einem Aufschlag gegenüber dem Marktdurchschnitt. Überraschende Umsatzrückgänge und bescheidene Ausblicke von Firmen wie Tiffany, Burberry und Richemont führten daher zu überdurchschnittlichen Kursabschlägen. Wie der Grafik entnommen werden kann, waren dabei sämtliche Customized Indizes in ähnlichem Ausmass betroffen. Gesunde Korrektur in einem langfristigen Aufwärtstrend Der Megatrend Luxus, der im Zeitraum 2003 bis 2007 für satte Renditen gesorgt hatte, wurde somit in den letzten Monaten auf den Boden der Realität zurückgeholt. Die Ingredienzien, die zur überdurchschnittlichen Entwicklung in der vergangenen Hausse geführt haben, bestehen allerdings weiterhin. So führt die Globalisierung auch künftig zu
  • 8. 8 FOCUS einem starken Anstieg der Zahl der Reichen und Superreichen in den prosperierenden Schwellenländern. Die aktuelle Verlangsamung des weltweiten Wachstums wirkt sich dabei lediglich befristet bremsend aus. Sobald die Talsohle erreicht ist, dürfte aber wieder neuer Schwung in die Luxusgüterbranche kommen. Der Hunger nach Statussymbolen, gerade in den aufstrebenden Märkten, ist ungebrochen. Die besten Chancen weisen weltweit operierende Unternehmen mit traditionsreichen Marken auf. Diese vermögen dank hoher Markteintrittsbarrieren für Neueinsteiger sowie einer starken Preissetzungsmacht rasch von einem sich verbessernden Umfeld zu profitieren. Luxusgüterindizes in Euro (indexiert ab 26.3.2007) % 115 110 105 100 95 90 85 80 75 70 Mit Zertifikaten in Luxus investieren Mit Strukturierten Produkten lässt sich gezielt und breit diversifiziert auf dieses Marktsegment setzen. Es gibt dabei verschiedene Möglichkeiten der Partizipation. Aufgrund der gegenwärtig etwas holprigen Konjunkturlage ist keine Eile geboten. Es steht somit ausreichend Zeit zur Verfügung zum Studium der unterschiedlichen Konzepte. Rückblickend betrachtet dauerte es erstaunlich lange, bis die Banken sich diesem Thema angenommen haben. Obwohl die Branche seit 2003 die beste Performance innerhalb des Konsumsektors aufwies, wurden erst zu Beginn des Jahres 2007 gezielte Investments kreiert. Im 29.3.07 26.5.07 DB1LUX 26.7.07 ABNZLUX 26.9.07 26.11.07 26.1.08 SBOKLX Quelle: Bloomberg Nachhinein scheint es, als ob die meisten der seither emittierten Zertifikate spät oder sogar zu spät auf den Zug aufgesprungen sind. Der am längsten in der Schweiz kotierte Basket LUXUS verteuerte sich bis Mitte 2007 um beinahe 40 Prozent. In der Zwischenzeit stürzte die Performance aber unter den Ausgabekurs. Mitverantwortlich für den Kursrückgang war die mit lediglich zehn Titeln zu stark konzentrierte Auswahl. Obwohl etwas breiter aufgestellt, schneidet HSLUX nur wenig besser ab. Beide Baskets laufen noch bis Anfang kommenden Jahres. Den Letzten beissen bekanntlich die Hunde oder wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. So gesehen weist das noch bis September 2010 laufende Tracker-Zertifikat BKBLX der BKB ein äusserst unglückliches Timing auf. Seit der Emission ging es praktisch stetig bergab. Da es allerdings von den aufgeführten Baskets über die längste Restlaufzeit verfügt, besteht wenigstens Grund zur Hoffnung, dass sich das triste > Bild in der Restlaufzeit noch aufhellt. Anzeige Clariden Leu Structured Products Room for Your Development. Innovative Lösungen auf Aktien, Indizes, Währungen, Rohstoffe und Anlagefonds nach Mass. Beratung und Handel: Tel. +41 (0) 844 844 002* www.claridenleu.com/strukturierteprodukte * Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass diese Telefonlinie aufgezeichnet wird. Wir gehen von Ihrer Zustimmung aus. dp payoff all about derivative investments | April 2008
  • 9. 9 FOCUS Auf Indizes basierende Lösungen bringen Vorteile Anfangs 2007 wurden erstmals Indexlösungen auf das Luxusgütersegment erstellt. Diese vermögen die Schwäche der Baskets, die aufgrund der statischen Zusammensetzung keinen Raum für Anpassungen bieten, auszumerzen. Daneben ermöglichen die Open-end-Konstruktionen dem Anleger eine zeitlich unbegrenzte Beteiligung. Im Auftrag der BNP Paribas kreierte die Deutsche Börse AG den World Luxury Index, der die 20 grössten Unternehmen der Luxusgüterindustrie vereint. Um eine ausgewogene Mischung zu erhalten wird darauf geachtet, dass weder Einzeltitel noch Sub-Sektoren im Index überrepräsentiert sind und dadurch die Wertentwicklung dominieren. Eine Alternative ist das von der Dresdner Bank lancierte Indexzertifikat auf den S-BOX Luxus & Lifestyle. Es umfasst ebenfalls 20 Werte. Im Gegensatz zum World Luxury Index werden anfallende Dividenden reinvestiert. Das gilt auch für den DWS Global Luxury TR Index von DWS GO. Alle drei erwähnten Konzepte sind lediglich in Deutschland kotiert. Wer Produkte vorzieht, die an der heimischen Börse notieren, der findet derzeit nur eine von ABN AMRO in Zusammenarbeit mit Standard & Poors entwickelte Indexlösung. Der ABN AMRO Luxury Total Return Index umfasst im Minimum acht und im Maximum 15 Titel. Um in das Auswahlverfahren zu gelangen, müssen die Unternehmen den grössten Teil des Umsatzes mit Luxusgütern erzielen. Ferner müssen die Gesellschaften eine Mindestkapitalisierung von einer Milliarde Euro aufweisen und strenge Liquiditätsvorschriften erfüllen. Die Auswahl wird halbjährlich neu justiert. Die anfallenden Dividenden werden proportional auf die Indexmitglieder reinvestiert. Wegen der gewählten Gleichgewichtungsformel erhalten die kleineren im Index enthaltenen Unternehmen wie Burberry Group oder Polo Ralph Lauren ein überproportionales Gewicht in Relation zu den grössten Unternehmen wie Daimler und LVMH. Diese Art der Indexberechnung mit einem eingebauten Small und Mid Cap Bias ist eher selten anzutreffen. Nichts überstürzen Die vergangenen Monate haben klar vor Augen geführt, dass auch bei etablierten Megatrends Vorsicht angebracht ist. Solange die Weltkonjunktur stottert, sind Luxusanlagen kein Muss. Mit einem Wiedereinstieg in den Luxusbereich sollte wohl besser noch etwas zugewartet werden. Ausgewählte Baskets und Open-end Zertifikate auf Luxusgüterindizes WKN/ Ticker LUXCH LUXUT BN1LUX DWS0LU DR0NUM HSLUX LUXUS BKBLX Emittent ABN AMRO ABN AMRO BNP Paribas DWS GO Dresdner Bank Credit Suisse UBS BKB Underlying ABN AMRO Luxury TR Index ABN AMRO Luxury TR Index World Luxury Index DWS Global Luxury TR Index S-BOX Luxus & Lifestyle Index Basket Basket Basket Verfall open-end open-end open-end open-end open-end 20.01.09 23.01.09 17.09.10 Lancierung 15.05.07 15.05.07 01.03.07 13.03.07 01.12.06 30.01.07 30.01.06 24.05.07 CCY CHF USD EUR EUR EUR EUR EUR EUR Kurs 06.03.08 72.5 87.2 7.62 38.03 95.05 72.05 995 72.05 Quelle: Derivative Partners AG Anzeige Suchen Sie in turbulenten Zeiten nach AAA Bonität? Rabobank, maßgeschneiderte Ideen für unsere Kunden. Seit 1986 zum 20. Mal in Folge von Standard & Poor’s und Moody’s ausgezeichnet mit der Bestnote für Bonität (AAA/Aaa) Strukturierte Produkte für Ihre individuellen Bedürfnisse dp payoff all about derivative investments | April 2008 Performance seit 29.6.07 -28.6% -13.7% -27.1% -29.7% -19.4% -33.5% -23.0% -27.6%
  • 10. Sie möchten in aufstrebende Märkte investieren? Wir bieten Ihnen Warrants auf russische Aktien. Bester Anbieter von strukturierten Produkten in der Schweiz. Euromoney Private Banking Awards 2008. Private Banking • Investment Banking • Asset Management Warrants auf russische Aktien. Bis dato hat die Credit Suisse überwiegend Warrants auf Schweizer Aktien, Indizes und Commodities angeboten. Ab sofort bieten wir Ihnen zusätzlich eine breite Palette an Warrants auf russische Aktien (mit Fokus auf Gazprom, Lukoil und Surgut-Neftegaz). Warrants auf russische Aktien ermöglichen Ihnen mit wenig Kapitaleinsatz eine potentiell nach oben unbegrenzte Rendite im russischen Aktienmarkt. Das Verlustrisiko ist dabei auf das eingesetzte Kapital beschränkt. Call-Warrants eignen sich für Investoren, die eine positive Entwicklung der zugrunde liegenden Basiswerte erwarten und Instrumente mit einem ausgeprägteren Risiko/Rendite-Verhältnis als eine Direktanlage in einem Haussemarkt suchen. Bei Verfall des Warrants orientiert sich die Rückzahlung nach dem aktuellen Kurs des Basiswertes, wobei Sie eine physische Aktienlieferung erhalten. Konditionen vom 17.3.2008 von neun ausgewählten Warrants Emittent: Credit Suisse, Zürich (AA-/Aa1) Verkaufsrestriktionen: USA, US-Personen, UK, EWR Handel: Schweizer Börse SWX, täglich von 9:15 – 17:15 MEZ Währung: CHF Ticker Valor Basiswert Spot GAZCA GAZCB GAZCS LKOCG LKOCH LKOCS SNGCC SNGCD SNGCS 3847353 3847354 3847355 3847356 3847357 3847358 3847359 3847360 3847361 Gazprom Gazprom Gazprom Lukoil Lukoil Lukoil Surgut-Neftegaz Surgut-Neftegaz Surgut-Neftegaz 49.10 49.10 49.10 73.40 73.40 73.40 45.20 45.20 45.20 Ausübungspreis 52 54 56 74 76 78 46 48 50 Ratio Verfallsdatum Typ 40:1 40:1 50:1 50:1 80:1 80:1 50:1 50:1 50:1 19.09.2008 19.12.2008 19.06.2009 19.09.2008 19.12.2008 19.06.2009 19.09.2008 19.12.2008 19.06.2009 Call Call Call Call Call Call Call Call Call Aktueller Kurs vom 17.3.2008 (Geld) 0.13 0.16 0.16 0.20 0.14 0.17 0.12 0.14 0.17 Aktueller Kurs vom 17.3.2008 (Brief) 0.14 0.17 0.17 0.21 0.15 0.18 0.13 0.15 0.18 Dieses Dokument stellt weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Abschluss einer Finanztransaktion dar. Bitte verlangen Sie vor einem Anlageentscheid die vollständigen Produkteinformationen, insbesondere hinsichtlich produktespezi scher Risiken, Emissionspreis und allfälliger Gebühren. Diese können unter der entsprechenden Telefonnummer kostenlos bestellt werden. Dieses Anlageprodukt beinhaltet Anlagen in Emerging Markets. Emerging Markets sind in Ländern mit einer oder mehreren der folgenden Eigenschaften angesiedelt: Ein gewisses Mass an fehlender politischer Stabilität, unsichere Finanzmärkte und wirtschaftliche Entwicklung, ein sich im Aufbau be ndender Kapitalmarkt oder eine schwache Wirtschaft. Anlagen in Emerging Markets sind üblicherweise mit erhöhten Risiken verbunden, wie politischem Risiko, wirtschaftlichen Risiken, Kreditrisiken, Währungsrisiken, Marktliquiditätsrisiken, rechtlichen Risiken, Erfüllungsrisiken, Marktrisiken, Aktionärs- und Gläubigerrisiken. Für weitere Informationen rufen Sie uns an: Institutionelle Anleger, Firmen und Banken 044 335 76 00* Privatpersonen 044 333 32 55* Unabhängige Vermögensverwalter 044 332 20 20* Interessiert? Wenden Sie sich an Ihren Credit Suisse Relationship Manager oder an Ihre Hausbank. www.credit-suisse.com/structuredproducts Neue Perspektiven. Für Sie. * Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass Gespräche auf unseren Linien aufgezeichnet werden. Bei Ihrem Anruf gehen wir davon aus, dass Sie mit dieser Geschäftspraxis einverstanden sind.
  • 11. 11 FOCUS Das Kleingedruckte bei Derivaten Bild: www.sxc.hu Entscheidend für den Erfolg an der Börse ist die richtige Einschätzung der Marktlage. Für den Käufer von derivativen Finanzinstrumenten spielen daneben aber auch die «Nebenkosten» eine Rolle, zu denen die Spanne zwischen Geld- und Briefkurs, allfällige Managementgebühren und Finanzierungskosten gehören. Aufgepasst, denn zu grosse Spreads bei Strukturierten Produkten können das Anlegerportemonnaie unnötig belasten. Martin Plüss| Der Kurs eines Strukturierten Produkts muss zuerst die Geld-Brief-Spanne, auf englisch Spread genannt, übersteigen, damit überhaupt ein Gewinn erzielt werden kann. Je kleiner diese Spanne ist, desto eher ist die Position im Gewinn. Je kürzer ein Engagement dauert, desto wichtiger ist es, dass das Produkt eine möglichst geringe Spanne aufweist. So mag es ein Anleger verschmerzen, wenn ein Basiswert nach fünf Jahren 100 Prozent zugelegt hat, sein Zertifikat aber wegen des Spreads nur 98 Prozent. Möchte er aber schon nach wenigen Tagen verkaufen, weil der Basiswert 10 Prozent angestiegen ist, so bleibt ihm, je nach Höhe des Spreads und der Gebühren, möglicherweise weniger als die Hälfte des Gewinns. Eine analoge Situation besteht übrigens auch bei vielen Fonds, da diese nur mit einem Ausgabeaufschlag von üblicherweise 1,5 bis 2,0 Prozent gekauft werden können. Grosse Unterschiede bei Spreads Bei Anlageprodukten auf gängige Basiswerte (grosse Indizes oder Blue Chips) sollte der Spread bei normalen Marktbedingungen unter einem Prozent liegen. Dass dies möglich ist, zeigen die meisten Banken. Allerdings können die Unterschiede dp payoff all about derivative investments | April 2008 zwischen den Emittenten durchaus beachtlich sein. So bewegte sich am 17. März 2008 der Spread der 35 in der Schweiz kotierten Bonus-Zertifikate auf die UBSAktie zwischen 0,4 und 4,8 Prozent. Weniger gravierend war der Unterschied bei den acht Tracker-Zertifikaten auf den Dax. Hier waren Spannen zwischen 0,08 und 0,41 Prozent zu beobachten. Handelt es sich bei den Basiswerten um Titel mit geringer Liquidität und/oder grossen Schwankungen, so können deutlich höhere Spreads auftreten. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn die Basiswerte aus wenig entwickelten Märkten stammen. Bei diesen Titeln ist das Hedging für den Emittenten besonders schwierig. Allerdings fällt auch auf, dass der Spread häufig dort am grössten ist, wo die Konkurrenz am kleinsten ist, das heisst, wenn es nur wenige vergleichbare Produkte gibt. Stammen die Basiswerte aus anderen Zeitzonen, so ist es üblich, dass der Spread bei geschlossenen lokalen Börsen höher ist, als wenn diese geöffnet sind. Generell lässt sich auch sagen, dass Produkte auf mehrere Basiswerte (Multi Reverse Convertibles oder Multi Bonus-Zertifikate) höhere Spreads aufweisen als jene, die auf einen einzelnen Basiswert lauten. Bei Hebel-Produkten kann nicht so einfach ein «vernünftiger» Spread in Prozent angegeben werden. Hier kommt es darauf an, wie sehr sie im Geld oder aus dem Geld liegen. Da es zumindest zu den gängigen Basiswerten meist von verschiedenen Emissionsbanken Warrants mit ähnlichen >
  • 12. 12 FOCUS Ausübungspreisen und Laufzeiten gibt, empfiehlt sich ein Vergleich der verschiedenen Papiere. Dabei ist nicht der absolute Spread (1, 2 oder mehrere Rappen) zu betrachten, sondern immer der prozentuale. Sowohl für Anlageprodukte als auch für Hebel-Produkte gilt, dass eine hohe Volatilität zu erhöhten Spreads führt. Dies lässt sich auch in der momentan nervösen Börsenlage feststellen. In derartigen Situationen «Bei Anlageprodukten auf gängige Basiswerte sollte der Spread bei normalen Marktbedingungen unter einem Prozent liegen.» sind Basiswerte mit geringerer Volatilität und hoher Liquidität zu bevorzugen. So weisen derzeit Warrants auf den SMI generell einen bedeutend geringeren Spread auf als diejenigen auf den SLI oder den SMIM. Ärgerlich ist es, wenn der Spread plötzlich angehoben wird, was durchaus geschehen kann. Hier lohnt sich eine Rückfrage beim Emittenten. Manchmal erhält man dann überraschende Erklärungen. So erhielt payoff von einer Bank, deren Mini-Futures auf Gold und Silber seit einiger Zeit extrem hohe Spreads aufweisen, die folgende Auskunft: «Die betreffenden Produkte sind in erster Linie an institutionelle Investoren gerichtet. Auf Anfrage stellen wir gerne wieder engere Spreads. Der Bid-Preis entspricht derzeit ziemlich genau dem Fair Value, lediglich die Offerseite ist erhöht. Somit erleiden bereits investierte Anleger keinen Schaden.» Keine Kursstellung – das grosse Ärgernis Ein hoher Spread ist unangenehm, noch ärgerlicher ist es aber, wenn an der Börse gar kein Kurs gestellt wird. Dies kann verschiedene Ursachen haben. Ein möglicher Grund sind Ereignisse, welche die Aktienkurse kurzfristig sehr stark bewegen können, wie zum Beispiel die überraschende Leitzinssenkung der US Notenbank am 22. Januar dieses Jahres. Dem Anleger bleibt dann nichts anderes übrig als zu warten, bis sich die Lage wieder beruhigt hat. Üblicherweise kann spätestens nach einer Stunde wieder mit einem Kurs gerechnet werden. Dauern die Turbulenzen allerdings länger, so kann es geschehen, dass Kurse über mehrere Tage nicht gestellt werden. Dies war zum Beispiel am 17. und 18. März der Fall, als der SMI zuerst 5 Prozent verlor und anschliessend wieder 3,5 Prozent gewann. An solchen Tagen ist es für den Emittenten besonders schwierig, einen fairen Kurs zu ermitteln, da nicht nur die Basiswerte, sondern auch die Volatilitäten grossen Schwankungen unterliegen. Im Zusammenhang mit der aktuellen Finanzkrise kam hinzu, dass nach dem Zusammenbruch von Bear Stearns die Finanzierungskosten einiger Banken stark anstiegen, da der Markt ihre Bonität deutlich zurückstufte, was ebenfalls Einfluss auf die Preise von Strukturierten Produkten hat (siehe Seite 34). Für den Anleger der rasch reagieren Anzeige derinews der Bank Vontobel Strukturiert informiert, mit der aktuellen Ausgabe der derinews. Hauptthema April 2008: Auf der Schwelle zum Erfolg ratis zt g eren! Jet ni n abo » ck «kli Jeden Monat bringen die derinews frisches Anlagewissen. Das Neuste über strukturierte Produkte. Hintergründe über die Anlageklassen, die ihnen zugrunde liegen. Und Tipps, wie Sie clever handeln. Die derinews erhalten Sie kostenlos im Abo per Post oder E-Mail auf Deutsch oder Französisch. Am Besten gleich bestellen im Internet unter www.derinet.ch/derinews Private Banking Investment Banking Asset Management Telefon +41 (0)58 238 78 88 www.derinet.ch Zürich Luzern Genf Frankfurt München Köln London Mailand Vaduz Luxemburg Salzburg Wien Madrid Marbella Dubai Grand Cayman Vancouver New York dp payoff all about derivative investments | April 2008
  • 13. 13 FOCUS möchte ist es höchst unangenehm, wenn er an der Börse keinen Kurs vorfindet. Er hat dann nur die Möglichkeit, seine Hausbank anzurufen, die sich mit dem Emittenten in Verbindung setzen, muss um den Kaufoder Verkaufsauftrag auszuführen. Am besten ist es aber wohl ohnehin, in derart hektischen Phasen die Ruhe zu bewahren und nichts zu überstürzen. Neben den genannten Ursachen kann es auch vorkommen, dass Kurse auf Grund von technischen Problemen oder Fehleingaben beim Emittenten nicht oder falsch gestellt sind. In diesem Fall empfiehlt es sich, direkt beim Emittenten nachzufragen. Im Normalfall wird dieser die Panne umgehend beheben. Managementgebühren gibt es auch bei Strukturierten Produkten Viele Anleger sind der Meinung, Managementgebühren existierten nur bei Fonds, nicht aber bei Strukturierten Produkten. Das ist ein Irrtum. Bei Tracker-Zertifikaten sind Kosten für das Management durchaus üblich. Handelt es sich um ein passives Investment in einen gängigen Index, so sind diese im Allgemeinen klein. Ein Beispiel dazu ist SMILE, ein Tracker auf den SMI Total Return Index, wo die Management-Gebühr bei bescheidenen 0,4 Prozent pro Jahr liegt. Wird mit dem Zertifikat aber eine spezielle Strategie umgesetzt, so können auch «Bei Tracker-Zertifikaten sind Kosten für das Management durchaus üblich.» 2 Prozent oder mehr erreicht werden, wie zum Beispiel bei DYNMX der Bank Sarasin (2,8 Prozent) oder VZOES der Bank Vontobel (1,4 Prozent). Beziehen sich Zertifikate auf einen von der Bank selbst berechneten Index, so legt sie meist eine Management Fee für den Index fest. Leider ist dies im Termsheet nicht immer ersichtlich. Teuer wird es, wenn Zertifikate auf Zertifikate oder Fonds herausgegeben werden. Hier bezahlt man oft doppelte Gebühren, nämlich für die Basiswerte und für das Dachzertifikat. Für traditionelle, statisch zusammengesetzte Baskets ist zwar keine Managem- entgebühr zu entrichten, doch muss die Behandlung der Dividendenauszahlung beachtet werden. In den meisten Fällen werden diese dem Anleger nicht oder höchstens teilweise ausbezahlt. Dies ist auch bei Zertifikaten auf reine Preis-Indizes (wie zum Beispiel den SMI) der Fall. Hier muss vor einem Kauf das Termsheet auf diesen Punkt hin untersucht werden. Besonders bei Basiswerten, die traditionell mit hohen Dividenden aufwarten, kann eine Basketlösung teuer werden. Bei vielen SMITrackern ist im Termsheet kein Hinweis auf die Dividendenauszahlung zu finden. Ausnahmen bilden zum Beispiel VZOCH (jährlich werden dem Zertifikat 0,6 Prozent seines Werts gutgeschrieben; es folgt also eine Re-Investition der Dividenden), SMIIT (jährliche Ausschüttung von 0,75 Prozent) oder SMIXE (Auszahlung von 60 Prozent der effektiven Dividenden). Nachdem wegen des Kurszerfalls die meisten SMI-Aktien Dividendenrenditen von 3 bis 6 Prozent aufweisen, ist SMIXE um ein Vielfaches attraktiver als die anderen beiden Produkte. Erheblich besser fährt der Anleger allerdings mit dem oben erwähnten SMILE auf den SMI Total Return Index, in den die Dividenden mit eingerechnet sind. Baskets auf dividendenlose Werte werden mit einem Aufschlag auf den effektiven Wert verkauft. Mini-Futures: Die Finanzierungskosten nicht vergessen Mini-Futures sind eine relativ neue ProduktKategorie und deshalb den Anlegern noch nicht so vertraut. Bei diesen Produkten erwirbt der Käufer im Prinzip den Basiswert, bezahlt dafür aber nur einen kleinen Teil des Preises. Den Rest des Kaufpreises übernimmt die Emissionsbank. Dafür verlangt sie einen Zins. Dieser setzt sich zusammen aus dem LIBOR (aktuell rund 2,55 Prozent) und einer Marge der Bank. Auf dem Termsheet ist dafür üblicherweise eine Spanne angegeben, in der sich diese Marge bewegt. Gegenwärtig liegen diese im Bereich von 3,0 bis 3,5 Prozent. Kummuliert entstehen also Finanzierungskosten im Bereich von 5,5 bis 6,0 Prozent p.a. Erfreulich ist, dass Goldman Sachs die aktuelle Marge auf www.goldman-sachs.ch publiziert. Es ist zu hoffen, dass dieses Beispiel bei den anderen Emittenten von dp payoff all about derivative investments | April 2008 Mini-Futures bald Schule macht. Die Verrechnung des Zinses geschieht dadurch, dass der Ausübungspreis (hier Finanzierungslevel genannt) täglich um einen kleinen Betrag angehoben wird. Zu beachten ist, dass der Zins auf den Finanzierungsle- «Wer mit einem gestellten Kurs unzufrieden ist, darf sich nicht scheuen, direkt bei der Emissionsbank nachzufragen.» vel und nicht etwa auf den Wert des MiniFutures erhoben wird. Welche Folgen das hat, soll an einem fiktiven Beispiel gezeigt werden: Liegt der Kurs einer Aktie bei CHF 120, der Finanzierungslevel bei CHF 100, so beträgt der Wert des Mini-Futures CHF 20. Steigt der Finanzierungslevel innerhalb eines Jahrs um 5 Prozent auf CHF 105, dann verliert der Mini-Future bei gleichbleibendem Aktienkurs CHF 5, also 25 Prozent seines Werts. Allerdings kann der Zins teilweise durch die Dividenden ausgeglichen werden, welche dem Halter des Futures gutgeschrieben werden, was ebenfalls durch Anpassung des Finanzierungslevels geschieht. Ratschläge für den Anleger Wer ein Produkt kaufen will, beobachtet am besten die Kursstellung über einige Tage. Wer auf Grund einer Spezialsituation rasch einen Put oder Call kaufen will, soll sich trotzdem die Zeit nehmen, verschiedene Produkte zu vergleichen. Im Weiteren ist es ratsam, sich dabei an jene Emissionsbanken zu halten, mit denen bislang gute Erfahrungen gemacht wurden. In unsicheren Situationen mit hoher Volatilität sind ausserdem Basiswerte mit relativ geringer Volatilität und hoher Liquidität zu bevorzugen. Wer mit einem gestellten Kurs unzufrieden ist, darf sich nicht scheuen, direkt bei der Emissionsbank nachzufragen. Schliesslich ist bei Tracker-Zertifikaten die Behandlung der Dividenden abzuklären. Möglicherweise kommt es günstiger, den Basket durch den Erwerb der Aktien selbst nachzubilden. Wer diese einfachen Regeln befolgt, wird sich weniger über schlechte Erfahrungen ärgern müssen.
  • 14. Werte bewahren. Sicherheit und Diversifikation. 100% Kapitalgeschützte Zertifikate von Lehman Brothers auf Gold 100% Kapitalschutz zum Laufzeitende Hohe Kupons von 8.00% (EUR-Zertifikat) bzw. 6.00% (CHF-Zertifikat) pro Laufzeitjahr möglich Bei Unterschreiten der Barriere von USD 1’000 garantierter Kupon von 1.50% (EUR-Zertifikat) bzw. 1.00% (CHF-Zertifikat) pro Laufzeitjahr Basiswert Gold (gemäss London Gold Market) 3 Jahre Laufzeit Nominalbetrag EUR 1’000 (Valor 3689119), CHF 1'000 (Valor 3689118) Valor 3689119 / ISIN CH0036891197 (EUR) Valor 3689118 / ISIN CH0036891189 (CHF) Kotierung wird an der SWX Swiss Exchange beantragt Die starken Schwankungen auf den Aktienmärkten und eine unsichere wirtschaftliche Perspektive könnten den Goldpreis in der Zukunft stützen. Der gegenwärtig schwache Dollar sowie die hohen Kosten für Abbau und Weiterverarbeitung haben ihn über den historischen Durchschnitt getrieben. Die 100% Kapitalgeschützten Zertifikate von Lehman Brothers auf Gold bieten Ihnen die Möglichkeit, von einem weiter steigenden Goldpreis zu profitieren und Ihr Portfolio im Rohstoffsektor zu diversifizieren. Notiert der Goldpreis an den 3 Beobachtungstagen über USD 1’000, erhalten Sie je einen Kupon in Höhe von 8.00% (EUR-Zertifikat) bzw. 6.00% (CHF-Zertifikat). Sollte der Preis für Gold jedoch stagnieren oder sinken, profitieren Sie trotzdem: Den garantierten Kupon in Höhe von je 1.50% (EUR-Zertifikat) bzw. 1.00% (CHF-Zertifikat) erhalten Sie in jedem Fall. Am Ende der Laufzeit wird das Zertifikat zu 100% zurückgezahlt. Basiswert Gold (gemäss London Gold Market) Beobachtungstage 28.03.2009, 28.03.2010, 28.03.2011 Emittentin Lehman Brothers Treasury Co. B.V. Liberierung 11.04.2008 Nominalbetrag EUR 1’000 bzw. CHF 1’000 Schlussfixierung 28.03.2011 Kapitalschutz 100% Rückzahlungsdatum 11.04.2011 Lehman Brothers International (Europe), Zurich Branch Talstrasse 82, 8001 Zürich, Tel: 044 287 88 88 E-Mail: solution@lehman.com, www.lehman.com/structuredinvestments Neue Privat Bank AG Limmatquai 122, 8022 Zürich, Tel: 044 265 11 88 E-Mail info@npb-bank.ch, www.npb-bank.ch Lehman Brothers: 8x in Folge ausgezeichnet: Bestes US Research Fixed Income. 5x in Folge ausgezeichnet: Bestes US Research Equities.* Die Nummer 1 beim Aktienhandelsvolumen in London, die Nummer 1 beim Aktienhandelsvolumen auf XETRA, die Nummer 1 beim Aktienhandelsvolumen an der Euronext.** * Quelle: Institutional Investor, US ** Quelle: LSE, XETRA und Euronext; Januar bis Dezember 2007. Die in diesem Dokument erwähnten strukturierten Produkte («Produkte») sind derivative Finanzinstrumente. Die Produkte qualifizieren nicht als Anteile einer kollektiven Kapitalanlage im Sinne des Bundesgesetzes über die kollektiven Kapitalanlagen (KAG) und sind daher weder registriert bei noch überwacht von der Eidgenössischen Bankenkommission (EBK). Anleger sind dem Kreditrisiko der Emittentin bzw. der Garantiegeberin ausgesetzt. Die gemachten Angaben ersetzen nicht die vor dem Eingehen von Derivatgeschäften in jedem Fall unerlässliche und an der Kundensituation ausgerichtete Beratung durch einen Finanzberater. Dieses Dokument stellt kein Kotierungsinserat im Sinne des Kotierungsreglements der SWX Swiss Exchange sowie keinen Emissionsprospekt im Sinne von Art. 652a resp. 1156 OR dar. Die Angaben in diesem Dokument dienen lediglich der Information und stellen weder eine Empfehlung zum Erwerb von Produkten noch eine Offerte oder eine Einladung zur Offertestellung dar. Alle Angaben sind ohne Gewähr. Der Kotierungsprospekt mit den allein massgeblichen Bedingungen sowie ausführlichen Risikohinweisen in englischer Sprache und weitere Informationen können beim Lead Manager, c/o Lehman Brothers International (Europe), Zurich Branch, Talstrasse 82, 8021 Zürich, oder per E-Mail unter solution@lehman.com bezogen werden. Die Produkte dürfen nicht in den U.S.A. oder an eine U.S.-Person im Sinne der Regulation S des U.S. Securities Act 1933 verkauft werden. Die Performance der den Produkten zugrunde liegenden Basiswerte in der Vergangenheit stellt keine Gewähr auf die zukünftige Wertentwicklung dar. Der Wert der Produkte unterliegt den Schwankungen des Marktes, welche zum ganzen oder teilweisen Verlust des Investments in die Produkte führen können. Der Erwerb von Produkten ist mit Kosten/Gebühren verbunden. Lehman Brothers und/oder ein verbundenes Unternehmen können in Bezug auf die Produkte als Market Maker auftreten, Eigenhandel betreiben sowie Hedging-Transaktionen vornehmen. Dies könnte den Marktkurs, die Liquidität oder den Wert der Produkte beeinträchtigen. Marktpreise, Daten und andere in diesem Dokument enthaltene Informationen können Änderungen unterliegen, ohne dass ein Hinweis erfolgt. Lehman Brothers agiert weder als Berater noch als Treuhänder für Käufer der Produkte. © 2008 Lehman Brothers Inc. Alle Rechte vorbehalten. Mitglied der Securities Investor Protection Corporation (SIPC). Lehman Brothers International (Europe) ist durch die Financial Services Authority autorisiert und reguliert.
  • 15. 15 FOCUS Reverse Convertibles richtig handeln Reverse Convertibles erfreuen sich grosser Beliebtheit bei den Schweizer Anlegern. Neben dem bedingten Kapitalschutz, dem garantierten Coupon und der auf den ersten Blick einfachen Auszahlungsstruktur gibt es aber doch noch einige Kleinigkeiten, auf die ein Anleger im Falle eines Kaufs achten sollte. Bild: www.sxc.hu lich zahlen. Bei einem vorzeitigen Verkauf erhalten die Anleger dementsprechend die aufgelaufenen Marchzinsen. Der Abrechnungsbetrag, d.h. die Summe aus Clean Price und Marchzinsen wird auch «Dirty Pri- «Bei Reverse Convertibles erfolgt die Zinszahlung grundsätzlich per Verfall, d.h. derjenige, der den Reverse Convertible am Verfalltag in seinem Depot hält, kommt in den Genuss der gesamten Zinszahlung.» Heiko Weyand, Head of Sales, HSBC| Reverse Convertibles, Barrier Reverse Convertibles oder Multi Reverse Convertibles mit unterjährigen Laufzeiten erfreuen sich in der Schweiz nicht nur in volatilen Börsenphasen grosser Beliebtheit. Gelegentlich tauchen von Investoren aber Fragen auf, wie viel ein Reverse Convertible denn nun tatsächlich kostet. Die Geld- und Briefkurse von Reverse Convertibles notieren aufgrund des Charakters einer Obligation in Prozent des Nennwerts (Denomination). Das heisst, für einen mit einem Nennwert in Höhe von CHF 1’000 ausgestatteten Reverse Convertible, der zu einem Briefkurs in Höhe von 98,90 Prozent notiert, zahlen Anleger bei Erwerb CHF 989.00. Hinzu kommen – sofern der Kurs als so genann- «Bei Kursen unter pari ist die erzielbare Performance für Investoren tendenziell höher als bei Kursen auf oder sogar über pari.» ter «Clean Price» angegeben wird – die bis zum Erwerbszeitpunkt aufgelaufenen Marchzinsen. Diese müssen Anleger beim Erwerb eines Reverse Convertibles zusätz- dp payoff all about derivative investments | April 2008 Payoff-Diagramm Reverse Convertible Gewinn Cap 0 Strike Verlust Ba sis we rt Wer Reverse Convertibles richtig einsetzt, kann entspannt zurücklehnen. ce» genannt. Anhand der Prozentnotierung als «Clean Price» ist für Investoren sofort erkennbar, ob Reverse Convertibles unter oder über pari notieren. Bei Kursen unter Quelle: Schweizerischer Verband für Strukturierte Produkte (SVSP)
  • 16. 16 FOCUS Payoff-Diagramm Barrier Reverse Convertible Gewinn Cap Convertible wird entweder als Coupon pro Jahr (p.a.) angegeben oder als Coupon für die Gesamtlaufzeit. Ist der Reverse Convertible z.B. mit einem Coupon von 15,25 Prozent p.a. und mit einem Nennbetrag von CHF 1’000 ausgestattet, bedeutet dies Knock-in 0 Verlust Ba sis we rt Strike Quelle: Schweizerischer Verband für Strukturierte Produkte (SVSP) pari ist die erzielbare Performance für Investoren tendenziell höher als bei Kursen auf oder sogar über pari. (Eine ausführliche Erklärung der beiden Begriffe «Clean Price» und «Dirty price» findet sich im payoff magazine vom März 2008, Seite 10.) «Die HSBC wendet eine taggenaue Abrechnungsmethode, die sogenannte ‹actual/actual› Methode, an.» «Die Zinszahlung (Coupon) erfolgt grundsätzlich am Verfallstag für die Zeit zwischen dem Beginn des Zinslaufes und der Rückzahlung des Reverse Convertible.» nur für den Fall, dass das Wertpapier eine Restlaufzeit von exakt einem Jahr hat, dass Investoren eine Zinszahlung in Höhe von (15,25 x 1’000)/100, also CHF 152.50 erhalten. Sollte die Restlaufzeit kürzer als ein Jahr ausfallen, wird die Zinszahlung bei Verfall die CHF 152.50 unterschreiten. In der Regel erfolgt eine Berechnung der dem Investor zustehenden Zinsen nach dem Prin- zip, dass mathematisch jeder Monat mit 30 Tagen berechnet wird, folglich hat das mathematische Jahr auch nur 360 Tage, nämlich zwölf mal 30 Tage. Die HSBC dagegen wendet eine taggenaue Abrechnungsmethode an, die sogenannte «actual/actual» Methode. Berücksichtigt wird folglich auch, ob es sich um ein Schaltjahr handelt wie 2008 oder nicht. Bei Barrier Reverse Convertibles darf zudem die Barriere während der Laufzeit nie berührt oder unterschritten worden sein. Bei Reverse Convertibles erfolgt die Zinszahlung grundsätzlich per Verfall, d.h. derjenige, der den Reverse Convertible am Verfalltag in seinem Depot hält, kommt in den Genuss der gesamten Zinszahlung. Verkauft ein Anleger nun seinen Reverse Convertible während der Laufzeit, erhält er neben dem aktuellen Verkaufspreis die sogenannten Marchzinsen, sprich die Zinsen, die vom Beginn des Zinslaufs des Produkts bis zum Tag des Verkaufs/Erwerbs aufgelaufen sind. Die Zinszahlung bei der actual/actual-Methode errechnet sich wie folgt: Zinszahlung = (Zinstage x Nennwert x Coupon) /(365 x 100) Die Zinszahlung (Coupon) erfolgt grundsätzlich am Verfallstag für die Zeit zwischen dem Beginn des Zinslaufes und der Rückzahlung des Reverse Convertible. Die Höhe der Zinszahlung für einen Reverse Die Zinszahlung bei der herkömmlichen Reverse Convertible Berechnungsmethode errechnet sich wie folgt: Anzeige dp payoff all about derivative investments | April 2008 Zinszahlung = (Zinstage x Nennwert x Coupon) /(360 x 100)
  • 17. 17 FOCUS Interview mit Heiko Weyand Head of Marketing Retail Products Team, HSBC Sehr geehrter Herr Weyand, Reverse Convertible Produkte erfreuen sich in der Schweiz grosser Beliebtheit. Nichtsdestotrotz geriet diese Produktart in jüngster Zeit wegen häufig auftretender Barrierenverletzungen in Kritik. Auf was muss ein Anleger in jetztigen Marktumfeld achten wenn er in einen Reverse Convertible investieren möchte? Investoren sollten sich nicht von ihrer Gier leiten lassen und auf allzu hohe Coupons schielen. Die Banken bieten ausreichend Produkte mit defensivem Charakter und akzeptablen Renditechancen an wie z.B. einen Revervse Convertibles mit 10,50 Prozent Coupon auf Nestlé (TANES). Gerade bei moderaten oder auch schwachen Kursentwicklungen können Revervse Convertibles eine Alternative zum Direktinvestment sein. Die Clean und Dirty Pricing Methoden sind bei Coupon-Produkten heiss diskutiert. Für das Clean Pricing spricht die einfache Erkennbarkeit des aktuellen Produktwerts exklusive Coupon. Für die Dirty Pricing Methode spricht die hohe Transparenz, da der effektive Wert des Produktes inklusive Marchzinsen erkennbar ist. Wie stellt die HSBC die Kurse von Reverse Convertibles bzw. was ist Ihrer Meinung nach die bessere und transparentere Pricing Methode für den Anleger? Für den Investor ist die Suche doch gar nicht so schwer, da Websites wie www. payoff.ch oder www.cash.ch absolute und jährliche Renditen berechnen und kostenlos zur Verfügung stellen. Bislang hat sich das Clean Pricing durchgesetzt, so dass fast alle Banken diese Methode benutzen. Vor allem die Einheitlichkeit der Darstellung führt zur Transparenz. Daher benutzen auch wir diese Methode. Mangelnde Transparenz wird Strukturierten Produkten immer wieder vorgeworfen. Was unternimmt die HSBC, um die Transparenz von Strukturierten Produkten zu erhöhen? Nur Kunden, die mit Strukturierten Produkten erfolgreich waren, werden auch zukünftig Strukturierte kaufen. Deshalb klären wir Anleger intensiv mit allen Chancen und Risiken auf. Unser Standardwerk «Zertifikate und Warrants» sowie der brandneue Nachfolger «Fragen und Antworten zu Anlagezertifikaten und Hebelprodukten» eignen sich für Einsteiger und auch Berater. Dazu kommen Seminare – aktuell mit unseren Partnern Scoach und Swissquote – oder unsere kostenlose Hotline. Wir bedienen übrigens anders als einige Wettbewerber die Anrufe von Kunden nicht über ein Call Center, sondern machen es selbst. Welche Produktneuheiten und Innovationen können die Schweizer Investoren in den kommenden Monaten von der HSBC erwarten? Wir stehen für Kontinuität und stetes Wachstum. Daher ziehen wir faires Pricing, konstante Spreads und stabile Handelssysteme zwanghaften Produktneuerungen vor. Wir wollen unser Angebot an Scoach-gelisteten dp payoff all about derivative investments | April 2008 Der studierter Ökonom Heiko Weyand (34) leitet die Derivat-Abteilung Marketing Retail Products von HSBC Trinkaus & Burkhardt. Der gebürtige Saarländer verfügt über mehr als acht Jahre Erfahrung im Derivatgeschäft und arbeitete in London und München. Heiko Weyand studierte in Leipzig und Aberdeen (Schottland), ist verheiratet und lebt mit seiner Frau und seiner Tochter in Düsseldorf. Warrants und Zertifikaten in diesem Jahr auf rund 1’000 Produkte ausbauen. Da werden klassische Warrants und Mini-Futures dabei sein, aber auch Reverse Convertibles und verschiedene Multi-Strukturen. Welchen Einfluss hat die momentan schlechte Stimmung an den Märkten auf die Konstruktion von neuen Produkten? Worauf achten Sie derzeit besonders? Wir spüren eine konstante Nachfrage nach Hebel-Produkten. Ansonsten ist natürlich Sicherheit gefragt, die sich beispielsweise über Kapitalschutz-Produkte, hohe Risikopuffer oder einer exzellenten Bonität wie bei HSBC realisieren lässt. Vielen Dank für dieses Interview.
  • 18. 18 INTERVIEW Interview mit Bernard Loriol, CEO BAC Fund Afrika ist im Aufschwung, der Boom in den BRIC-Staaten führt zu einer stark steigenden Nachfrage bei den Rohstoffen. Bernard Loriol, auch bekannt als «Mister Platin», sprach mit payoff über Afrika, Rohstoffe und Platin, und die Chancen die sich in den kommenden Jahren auf dem Schwarzen Kontinent bieten werden. Nach dem grossen Erfolg mit dem BAC Mining South Africa Fund, dem weltweit einzigen Fonds, der ausschliesslich in Produktions- und Explorationsunternehmen der Platingruppenmetalle investiert, plant Ihre Gesellschaft die Lancierung des BAC Africa Natural Resources Fund. Was waren die zentralen Beweggründe für diesen Schritt? Hauptgrund für die Lancierung des BAC Africa Natural Resources Fund ist das momentan sehr attraktive Umfeld für Rohstoffe. Zurzeit befinden wir uns in einem Rohstoff-Superzyklus, der vor gut acht Jahren begonnen hat und erst in seinen Anfängen steckt. Bis anhin gab es neben dem jetzigen Superzyklus die amerikanische Industrialisierung, die Ende des 19. Jahrhunderts begann und gut 40 Jahre andauerte. Der zweite Superzyklus war der europäische Wiederaufbau nach dem zweiten Weltkrieg und der dritte Superzyklus war die Industrialisierung in Japan, welche sich über 20 Jahre erstreckte. Diese Zyklen wurden von jeweils einer Bevölkerungsanzahl von rund 100 bis 300 Millionen getragen. Betrachtet man den jetzigen Zyklus, ausgelöst durch China und Indien, reden wir von einer Bevölkerungsanzahl von rund drei Milliarden. Hinzu kommen die Urbanisierung sowie das Wachstum der Weltbevölkerung, welche jährlich um 70 Millionen Einwohner zunimmt. Im Jahre 2008 leben rund 3 von 6,5 Milliarden Menschen in Städten. Diese Zahl wird sich bis 2030 auf rund 5 von ins- gesamt 8,3 Milliarden Menschen erhöhen. Dies führt dazu, dass das Einkommen der BRIC-Mittelklasse stark zunimmt. Heute verfügen nur 300 Millionen Einwohner der BRIC-Länder über ein Jahreseinkommen von USD 3’000, im Jahre 2020 werden es etwa 1,4 Milliarden sein. Wenn man noch einen Blick auf die realen Zinsen wirft konkretisieren diese das Bild weiter, denn tiefe Zinsen wirken sich vorteilhaft auf die Rohstoffpreise aus. Deshalb wird Afrika in den kommenden Jahren enorm von der stark steigenden Nachfrage im Rohstoffsektor profitieren und ist deshalb aus Anlegersicht sehr attraktiv. Der Boom ist keineswegs am Ende, sondern hat erst begonnen. Gegenwärtig sind in Afrika an 16 Börsen insgesamt nur 522 Gesellschaften gelistet mit einer Börsenkapitalisierung von 120 Milliarden USD. Dies entspricht einem Anteil am MSCI Emerging Markets Index von 6 Prozent. Welche Branchen sind Ihrer Meinung nach in Afrika am erfolgversprechendsten? Unternehmen die in der Förderung bzw. Produktion von natürlichen Ressourcen tätig sind bieten die interessantesten Anlagemöglichkeiten. Dazu gehören der Minen-, Energie-, Agrikultur-, Holz- sowie der Nahrungsmittelsektor. Der Infrastruktur-Sektor ist aus meiner Sicht nicht attraktiv, da hier die Chinesen mit möglichen Grossinvestitionen die Preise in den Keller treiben könnten. dp payoff all about derivative investments | April 2008 Gibt es Länder die ein besonders gutes Investitionsklima aufweisen oder andererseits Länder, wo von Investments abgeraten werden sollte? Südafrika ist das «Zugangs-Portal» des Schwarzen Kontinents, aus diesem Grund sicherlich das attraktivste Land Afrikas. Zudem erachte ich den Kongo als interessant. Was macht Kongo so attraktiv und welche Unternehmen stehen im Vordergrund? Vor 10 Jahren gab es in Afrika noch 13 Kriege, während es heute nur noch drei sind. Die politische Stabilität hat somit markant zugenommen. Betrachtet man die Vorkommen an natürlichen Ressourcen ist der heutige Kongo vergleichbar mit dem Kanada der Sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts. Da ein grosser Teil der Ressourcen noch unentdeckt ist, wird die Attraktivität des Kongos zusätzlich erhöht. Ich arbeite aus diesem Grund mit zwei Kongo-Experten zusammen, die mich in der Titelselektion beratend unterstützten. Wie sieht es generell mit der Handelbarkeit, Liquidität der afrikanischen Börsen ausserhalb des etablierten Marktes Südafrika aus? Welches sind die grössten Probleme für einen ausländischen Investor? Die Märkte abseits von Südafrika sind für den privaten Anleger zu riskant. Will man hier erfolgreich investieren, sollte man über
  • 19. 19 INTERVIEW ein ausgezeichnetes Wissen der einzelnen Länder und zudem über ein gutes Beziehungsnetzwerk verfügen. Fonds bieten hier eine gute Alternative für den Privatanleger. Die meisten afrikanischen Unternehmen sind neben der Börse in Johannesburg an ausländischen Börsenplätzen kotiert, wie zum Beispiel in Sydney, Toronto oder London. Sie bieten auf Ihren Platinfonds auch massgeschneiderte Strukturierte Produkte an. Wird dieses Angebot genutzt und sind weitere ähnliche Produkte zu erwarten? Wir haben bereits mit verschiedenen Emittenten Strukturierte Produkte emittiert und werden dieses Geschäftsfeld in Zukunft weiter ausbauen. Dabei muss angemerkt werden, dass wir mit niemandem exklusiv Derivate lancieren. Sie gelten nach Ihrem grossen Erfolg inzwischen als «Mister Platin». Wo liegt der Platinpreis Ende 2008? Meiner Meinung nach wird sich der Platinkurs Ende 2008 im Bereich von USD 2’000 bis USD 2’500 bewegen. Dabei wird er aber wohl näher an der oberen Begrenzung liegen. Wie gross sind Ihrer Meinung nach die Gefahren, dass durch den starken Kurszerfall des Rands in den letzten Wochen, Lohnforderungen von Seiten der Beleg- schaft der Minenunternehmen auftreten und diese allenfalls zu Streiks führen könnten? Der schwache Rand ist grundsätzlich positiv für Minenunternehmen, denn das Personal wird in Rand bezahlt. Erlöse aus Rohstoffverkäufen im Gegenzug werden in US-Dollar abgerechnet. Die momentane Schwäche des Rand ist hauptsächlich auf die Auflösung der Carry Trades zurückzuführen. Es ist davon auszugehen, dass der Rand bis 2010 an Wert gewinnen wird, denn dann findet die Fussballweltmeisterschaft in Südafrika statt. Dies wird sicherlich positive Einflüsse auf das Land haben. Bernard Loriol, geboren 1957 in Biel, ist Gründer und CEO der Best Asset Class (BAC) Fondsgesellschaft. BAC ist spezialisiert in Edelmetall und vor allem PlatinAnlagen. Loriol verfügt über 25 Jahre Erfahrung im Finanzmarkt. Er arbeitete unter anderem als Hedge Fonds Entwickler bei Harcourt und als Freelancer in der Schweiz, Südafrika und Madagaskar. Er war Mitglied der Geschäftsleitung der Bank Darrier Hentsch in Genf und übte die Funktion des CIO bei der Swss Life aus. Loriol studierte Ökonomie an der Universität von Genf und ist Hauptmann in der Schweizer Armee. Wie beurteilen Sie die jüngst aufgetretenen Elektrizitätsprobleme in Südafrika, die zu einer Ausweitung der Angebotslücke führten und damit die Platinhausse noch beschleunigt haben. Hat der Staat hier ein strukturelles Problem? Ich war während vier Monaten in Südafrika, genau während der Zeit als die Elektrizitätsprobleme auftraten. Das Problem wurde aber in den Medien total übertrieben dargestellt. In dieser Zeit hatte ich nur zweimal einen Stromausfall miterlebt. Der Staat hat auf jeden Fall kein strukturelles Problem. Wenn es ein Problem mit der Stromversorgung gibt, wird der Minen-Sektor sowieso als erster bedient, da dieser Sektor der mit Abstand wichtigste Abnehmer der Stromerzeuger ist. Welches sind Ihre Favoriten bei den Produktions- und Explorationsunternehmen im Bereich der Platinmetalle? Grundsätzlich können alle Platin-Explorationsunternehmen als unterbewertet bezeichnet werden. Historisch gesehen war die Bewertungsdifferenz des Platinpreises und der fördernden Firmen noch nie so hoch wie heute. Zu meinen Favoriten bei den Platinproduktionsunternehmen zählen Anooraq Resources Corp, Impala Platinum, Aquarius Platinum und Northern Platinum. Meine Favoriten bei den Platinexplorationsunternehmen sind Platinum Australia und Wesizwe Platinum. dp payoff all about derivative investments | April 2008 Herr Loriol, vielen Dank für dieses Interview.
  • 20. 20 PRODUCT NEWS Barrier Reverse Convertibles mit Partizpiation auf SMI-Titel von Vontobel Coupon mit zusätzlicher Partizipation Vontobel bringt neu Barrier Reverse Convertibles, die neben dem üblichen Coupon noch eine 100-prozentige Partizipation am Basiswert erlauben. Dadurch ergeben sich gewisse Parallelen zu einem Bonus-Zertifikat. Andreas Stocker|Ein herkömmlicher Barrier Reverse Convertible zeichnet sich durch den garantierten Coupon aus, der in jedem Fall ausbezahlt wird, auch wenn eine Barrierenberührung stattgefunden hat. Nachteilig ist dabei, dass an einer positiven Performance des Basiswertes nicht partizipiert werden kann. Bei Bonus-Zertifikaten verhält es sich anders. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass der Anleger an einer positiven Entwicklung des Underlyings beteiligt ist, dagegen geht die Bonuszahlung verlustig, falls die Barriere während der Laufzeit verletzt wurde. Mit dem neuen Barrier Reverse Convertible mit Partizipation der Bank Vontobel kombiniert die Emittentin die Vorteile dieser beiden Produktarten. Neben dem garantierten Coupon partizipiert der Anleger an der Wertentwicklung der zugrundeliegenden Aktien. Die neue Produktkreation ist somit eine Art «eierlegende Wollmilchsau», doch wie immer bringen positive Produkteigenschaften auch Nachteiliges mit sich. Die Bank Vontobel emittierte am 7. März 2008 vier Zertifikate auf die Basiswerte UBS, Credit Suisse, Swiss Re und Zurich FS. Die Zertifikate laufen jeweils bis zum 26.06.2009 und sind an der Scoach handelbar. Auf den ersten Blick mag das Produkt durchaus interessant erscheinen, bekommt man doch neben der 100-prozentigen Partizipation noch einen Coupon (vgl. Tabelle) von 4,75 bis 6,35 Prozent ausbezhalt. Leider hat die Konstruktion auch ihre Tücken, denn alle zusätzlichen Partizipationseigenschaften müssen teuer erkauft werden. In diesem Falle mit einer Barriere, die unter den momentanen Marktverhältnissen zu hoch angesetzt ist (zwischen 73 und 80 Prozent), vor allem, weil es sich um Finanztitel als Basiswerte handelt. Kurze Zeit nach Emission hat deshalb die hohe Volatilität am Schweizer Aktienmarkt bereits ihr erstes Opfer unter den neu emittierten Zertifikaten gefordert. Bei Barrier Reverse Convertibles mit Partizipation VON8EQ, dem Produkt mit der UBS als Basiswert, wurde die Barriere verletzt, dies nach gerade mal zehn Tagen im Sekundärmarkt. payoff-Einschätzung: Eine neue und innovative Produktart, die leider anhand der teuer zu erkaufenden Partizipationsrate sowie des Coupons jeweils mit einer äusserst knappen Barriere ausgestattet wurde. Sollte ein Anleger an einem vergleichbaren Produkt mit unlimitierter Partizipation interessiert sein, empiehlt es sich, auf Bonus-Zertifikate mit tiefer Barriere zurückzugreifen. MULTI-BONUS-ZERTIFIKAT Hohe Renditechance, starker Schutz Novartis/Credit Suisse/Swiss Life läuft ngsfrist Zeichnu l 2008. 4. Apri bis 771190 Valor: 3 –> 25% Bonus-Rendite –> 60% BARRIER-Level (ind.) –> 363 Tage Laufzeit --- Telefon: 044 214 23 55 --- Internet: www.oppenheim-derivate.ch --Intelligent investieren! Mit Europas grösster Privatbank. Risk-Return-Diagramm Hebel Coupon Barriere in CHF Abstand zur Barriere in % 27. März 2008 Swiss Re VON8EP 5.80% 67.28 (80%) 22.94% CS Group VON8EO 6.35% 37.96 (73%) 25.87% Zürich FS VON8ER 4.75% 242.91 (74%) 23.60% UBS VON8EQ 6.10% 26.8 (78%) Barriere berührt VON8EP, VON8EO, VON8ER, VON8EG Return Basiswert Ticker Renditeoptimierung Kapitalschutz Risk Quelle: Derivative Partners AG dp payoff all about derivative investments | April 2008 Quelle: Derivative Partners AG Partizipation
  • 21. 21 PRODUCT NEWS LastLook Barrier Reverse Convertibles der Clariden Leu Innovation für vorsichtige Anleger Der starke Rückgang an den Aktienmärkten führte zu zahlreichen Barrierenverletzungen. Mit den LastLook Barrier Reverse Convertibles (BRC) werden im Vergleich zur klassischen Variante zwei Risikofaktoren reduziert. Dieter Haas| Im Gegensatz zu den Standard BRC gilt bei den LastLook die Barriere nur im Zeitpunkt des Verfalls. Eine Verletzung der Kursschwelle während der Laufzeit hat keinen Einfluss auf die garantierte Rückzahlung (vgl. Grafik). Einzig, wenn am Schlussfixierungstag mindestens einer der Werte unter der zudem sehr tief angesetzten Barriere notiert, wird dem Anleger der Basiswert mit der grössten Negativperformance geliefert. «Eine Verletzung der Kursschwelle während der Laufzeit hat keinen Einfluss auf die garantierte Rückzahlung.» Gegenüber den klassischen BRC bietet die neue Alternative einige Vorteile. So ist die Wahrscheinlichkeit geringer, dass es zu einer Verletzung der Kursschwelle kommt, da die Barriere nur am Schlussfixierungstag von Bedeutung ist. Somit eignet sich diese Variante gerade in schwankungsreichen Märkten. Wegen den zusätzlichen Sicherheiten fällt der in jedem Fall halbjährlich ausbezahlte Coupon im Vergleich zu den Standard BRC etwas geringer aus. Die Höhe hängt dabei in erster Linie von der Volatilität der Basiswerte sowie der Korrelation untereinander ab. Die fünf offerierten Zertifikate weisen Coupons zwischen 8,75 Prozent (JPALL) und 18 Prozent (CUBLL) auf. Die Barrieren liegen indikativ zwischen 65 Prozent (UCMLL) und 75 Prozent (CUBLL). Erfreulicherweise handelt es sich mit Ausnahme von URZLL (UBS, Zurich, Roche) jeweils um Trios der gleichen Branche. So hat der Investor die Wahl zwischen Pharma (JPALL in USD), Versicherungen (MACLL in EUR), Konsumgü- Hypothetischer Kursverlauf eines LastLook BRC ter des gehobenen Bedarfs (UCMLL) und Banken (CUBLL). Unglücklicherweise fiel beim LastLook CUBLL (CS, UBS, Bär) der Fixierungstag (25.3.08) just auf einen starken Börsentag. Das lässt unseres Erachtens die Gefahr einer Barriereverletzung eines der drei Titel am Verfalltag trotz bereits erheblicher Kursrückgänge als eher hoch erscheinen. Von den fünf angebotenen LastLooks besitzt JPALL voraussichtlich die besten Chancen, dass die Barriere in rund zwölf Monaten von keiner der drei Aktien (Johnson&Johnson, Pfizer, Abbott) durchbrochen wird. Da das Produkt in USD denominiert ist, könnte aber allenfalls ein weiterer Kurszerfall des US Dollars einem Investor, der in Franken operiert, einen Strich durch die Rechnung machen. payoff-Einschätzung: LastLook BRC sind eine leicht verständliche Innovation, die sich für defensive Anleger eignet, die mehrheitlich von einer Seitwärtsphase aller enthaltenen Titel ausgehen. Oft ist dabei der Spatz in der Hand (tiefer Coupon) der Taube auf dem Dach (hoher Coupon) vorzuziehen. Risk-Return-Diagramm 180 160 Hebel 140 120 80 60 UCMLL JPALL URZLL Return 100 Barriere 75% Renditeoptimierung 40 MACLL 20 CUBLL Kapitalschutz 0 Produkt Lebensdauer Basiswert 1 Partizipation Basiswert 2 Barrieren Beobachtungstag Risk Basiswert 3 Quelle: Clariden Leu dp payoff all about derivative investments | April 2008 Quelle: Derivative Partners AG
  • 22. 22 PRODUCT NEWS MINEN – Open-end Zertifikat der UBS auf den UBS Metals & Mining Index Minen- und Metallgesellschaften bleiben auf der Gewinnerseite Die Rohstoffhausse bescherte den Minen- und Metallgesellschaften in den letzten Jahren grosse Gewinne. Die Ampeln stehen trotz der jüngsten Korrekturen weiterhin auf grün. Der Sektor sollte in keinem diversifizierten Depot fehlen. Dieter Haas| Das im April 2006 lancierte und in der Schweiz kotierte Zertifikat MINEN basiert auf dem UBS Metals & Mining Index. Der zugrunde liegende Basiswert konzentriert sich auf die 15 weltweit grössten Gesellschaften des Metall- und Miningsektors. Die Gewichtung «Die Ampeln stehen trotz der jüngsten Korrekturen im Rohstosssektor weiterhin auf grün.» erfolgt aufgrund der Börsenkapitalisierung der Titel mit einem maximal zulässigen Einzelgewicht von zehn Prozent zum Zeitpunkt des alljährlich stattfindenden Rebalancings. Für die Berechnung werden die Dividendenzahlungen angerechnet. Es handelt sich somit um einen Total Return Index. Als Gegenleistung für den Indexunterhalt verrechnet die Bank eine marktkonforme jährliche Management Fee von 0,8 Prozent. Da das Zertifikat in CHF emittiert wurde, bestehen für den Anleger keine direkten Währungsrisiken. Die sieben grössten Positionen Rio Tinto, Xstrata, BHP Billiton, Southern Copper, Freeport-McMoRan, Anglo American und Vale decken kurz vor dem nächsten Rebalancing-Datum rund fünf Sechstel des gegenwärtigen Index ab. Vor allem Rio Tinto legte in den letzten Monaten wegen der Übernahmeofferte von BHP, re- MINEN, DJAIGCHTR, SPI (indexiert) lativ gesehen, markant zu und steigerte sein Indexgewicht im Vergleich zu den übrigen Titeln überdurchschnittlich. Derartige Verschiebungen innert eines Jahres sind keine Seltenheit. Durch regelmässige Justierungen schaffen Indexlösungen diesem Sachverhalt Abhilfe. Bei Zertifikaten, die auf statisch zusammengesetzten Baskets beruhen, können im Lauf der Zeit grosse Ungleichheiten entstehen, was zu erhöhten Risiken führen kann. Wie die Grafik zeigt, schlägt der Dow Jones AIG Commodity Index in Franken über einen Zeitraum von gut zehn Jahren den Gesamtmarktindex SPI. Noch besser schnitt das Zertifikat MINEN ab. Es übertrifft, gemessen ab dem Zeitpunkt der Emission, sowohl den Dow Jones AIG wie auch den SPI. Vergangene Tage sind an den Finanzmärkten zwar Schnee von gestern, aber die Aussichten der Metall- und Minenindustrie sind angesichts des ungestillten Rohstoffhungers vor allem in den aufstrebenden Ländern auch in den kommenden Jahren glänzend. payoff-Einschätzung: Das Zertifikat MINEN ermöglicht langfristig orientierten Anlegern, sich fokussiert an den weltweit grössten Unternehmen dieser aussichtsreichen Branche zu beteiligen. Sofern es nicht zu einer weltweiten Rezession kommt, dürfte die überdurchschnittliche Entwicklung der Branche anhalten. Risk-Return-Diagramm % 280 260 240 MINEN 220 Return 200 180 160 Partizipation 140 Renditeoptimierung 120 100 80 Kapitalschutz 60 15.12.97 SPI 15.12.99 DJAIGCHTR 15.12.01 15.12.03 15.12.05 15.12.07 Risk MINEN Quelle: Scoach, Bloomberg dp payoff all about derivative investments | April 2008 Quelle: Derivative Partners AG Hebel
  • 23. 23 PRODUCT NEWS Valoren 3’615’101 und 3’615’100 – Open-end-Zertifikate von ABN AMRO auf seltene Metalle Reizvoll für Liebhaber des Exotischen Rohstoffe verzeichneten in den letzten Monaten eindrückliche Kursavancen. Dies gilt auch für viele seltene Metalle. Einige davon wurden mit dem Open-end Zertifikat von ABN AMRO jetzt auch Privatanlegern zugänglich gemacht. Dieter Haas| Was auf den ersten Blick als echte Neuheit erscheint, entpuppt sich in Tat und Wahrheit lediglich als Erweiterung des zu Jahresbeginn in Euro an der EUWAX kotierten Zertifikates mit der WKN-Nummer AA0R3X. Die beiden in der Schweiz in CHF (Valor 3’615’101) und USD (Valor 3’615’100) lancierten Produkte unterscheiden sich einzig in der offerierten Handelswährung. Im Gegensatz zu AA0R3X erfolgt der Sekundärhandel nur über den Emittenten, da die Scoach derzeit keine Produkte auf diese Basiswerte akzeptiert! Der von der Bank zusammengestellte Basket enthält fünf «Der von der Bank zusammengestellte Basket enthält fünf seltene Metalle, wodurch sich eine gute Risikodiversifikation ergibt.» investieren. Bei der Gewichtung der einzelnen Komponenten (vgl. Grafik) wurden die unterschiedlichen Handelsspannen der einzelnen Produkte mit in die Überlegungen einbezogen. So sind die drei Metalle Rhodium, Iridium und Ruthenium nicht besonders liquide und werden deshalb mit sehr hohen Spreads zwischen fünf und 12,5 Prozent gehandelt. Die drei Metallpositionen werden vom Emittenten physisch gehedgt. Während Uran dem Energiesektor zuzuordnen ist und zusammen mit Erdöl, Kohle und Erdgas zu den wichtigsten, allerdings endlichen Energieträgern zählt, werden die anderen vier auserwählten Rohstoffe in erster Linie in der Industrie eingesetzt. Die wichtigsten Produzentenländer von Molybdän sind die USA, China und Chile. Bei Rhodium, Ruthenium und Iridium stammt der grösste Teil der Produktion aus Südafrika. seltene Metalle, wodurch sich eine gute Risikodiversifikation ergibt. Jeweils Anfang Mai und November jeden Jahres werden die Gewichtungen neu justiert. Neben den zur Gruppe der Platinmetalle zählenden Ruthenium, Rhodium und Iridium fanden mit Uran Participation Note und Sprott Molybdenum zwei Gesellschaften Aufnahme in die Auswahl, die in physisches Uran und zumindest teilweise in physisches Molybdän payoff-Einschätzung: Die Open-end-Zertifikate auf seltene Metalle verbreitern das Angebot in der Anlagekategorie der Rohstoffe. Das am 21. Januar emittierte Zertifikat AA0R3X startete furios und erreichte am 6. März zwischenzeitlich ein Plus von 24 Prozent. Wegen der Baisse der Rohstoffe in der Osterwoche schmolz die Performance bis Gründonnerstag auf immer noch stattliche sieben Prozent. Angesichts einer jährlichen Management Fee von 1 bis 1,5 Prozent und dem sehr grossen Spread im Sekundärhandel eignen sich die Zertifikate aber nur für langfristig orientierte Anleger. Gewichtung und Zusammensetzung Risk-Return-Diagramm VN:3’615’101 VN:3’165’100 WKN: AAOR3X 10% Iridum 20% Sprott Molybdenum 30% Rhodium Return 10% Ruthenium Partizipation Renditeoptimierung 30% Uranium Participation Note Kapitalschutz Risk Quelle: ABN AMRO dp payoff all about derivative investments | April 2008 Quelle: Derivative Partners AG Hebel
  • 24. 24 ANZEIGEN Achten Sie nicht nur beim Frühstück auf eine gesunde Mischung aus Getreide: www.scoach.ch Scoach, die europäische Börse für strukturierte Produkte, bietet Ihnen eine grosse Auswahl an Rohstoff-Investments. Ob Weizen, Gold oder Öl – hier finden Sie mit Sicherheit die passende Rohstoff-Anlage für Ihr Portfolio. dp payoff all about derivative investments | April 2008
  • 25. 25 MUSTERPORTFOLIOS Die Besonderheiten von Strukturierten Produkten in Baisse-Märkten Der Kurszerfall an den Börsen hat auch unser Musterportfolio Schweiz Optimierung in die Verlustzone befördert. Die Werteinbusse seit dem Start am 23. März 2007 beträgt 17,9 Prozent, während der SPI in diesem Zeitraum 20,6 Prozent verlor, der SMI sogar 22,9 Prozent. Dabei machten sich die Besonderheiten der Strukturierten Produkte auf unangenehme Weise bemerkbar. Ihre Preise hängen bekanntlich nicht nur vom Kurs des Basiswerts ab, sondern auch von der Volatilität, dem Zinsniveau und den Dividenden. Alle diese Punkte haben sich in den letzten Monaten für bestehende Produkte negativ entwickelt. Die Folge davon ist, dass eine Reihe von Papieren in unserem Musterportfolio mittlerweile einen deutlichen Discount aufweisen. Beim Outperformance-Zertifikat OPSMI hat der Call mit Ausübungspreis bei 9102 Punkten, welcher die Outperformance ermöglicht, praktisch keinen Wert mehr. Deshalb kann er den Verzicht auf die Dividenden nicht mehr aufwiegen, zumal durch die gesunkenen Aktienkurse die Dividendenrendite deutlich angestiegen ist. Dieser Nachteil wird durch einen Kursabschlag ausgeglichen. Eine ähnliche Situation besteht bei den eingeknockten BonusZertifikaten SLIPN, DRHRS und DRUCB. Eine ausführliche Erklärung dazu findet sich in der Rubrik «Reader’s Voice» des payoff magazine vom Februar 2008. Auf den ersten Blick weniger verständlich war die Entwicklung von LBBBJ, einem inversen Twin-Win Zertifikat, das zur Absicherung des Portfolios gekauft wurde. Während der SMI in der Woche vom 17. bis 20 März 1,8 Prozent verlor, gewann LBBBJ nicht etwa an Wert, sondern büsste im Gegenteil 5,2 Prozent ein. Eine Rückfrage bei der Emissionsbank Lehman Brothers ergab, dass diese derzeit auf dem Markt markant höhere Zinsen bezahlen muss, was dazu führt, dass auch Strukturierte Produkte mit diesen Zinsen berechnet werden (siehe Seite 34). Damit hat die aktuelle Finanzkrise erstmals direkte Auswirkungen auf das Pricing gelisteter Strukturierter Produkte in der Schweiz, ein Szenario, welches vor einigen Monaten als unvorstellbar abgetan worden wäre. Aus diesem Grund hat das Produkt die erhoffte Absicherungsfunktion bisher nur beschränkt übernehmen können. Mittlerweile verringert alleine der Discount von OPSMI und LBBBJ die Performance des gesamten Portfolios um 1,5 Prozent. Wir hoffen, dass sich die Märkte in absehbarer Zeit wieder beruhigen, so dass sich die Discounts langsam wieder abbauen. News und aktuelle Informationen zu Umschichtungen in unseren Musterportfolios «Schweiz-Wachstum», «Schweiz-Optimierung» und «Rohstoffe» können Sie auf www.payoff.ch (Community/ Forum/payoff Musterportfolios) jederzeit nachschlagen. Zusammensetzung Musterportfolio Optimierung Symbol Basiswert Emittent Verfall SMICH ZKB51E KAR07 SMIAO LBBBJ SLIZP VZDZH DBOER DRHRS UBS ZKB Kardex Sal. Oppenheim Lehman Clariden Leu Vontobel Deutsche Bank Dresdner Bank SMI SMI Kardex SMI SMI SLI Zurich Oerlikon Holcim Richemont Swiss Re DRUCB Credit Suisse UBS BNP Paribas ABBCD ABB SYNCB Syngenta TRNES Nestlé VCCLN Clariant OPSMI SMI Marchzinsen Cash Total 30.05.11 16.12.10 29.06.11 13.04.10 02.03.10 07.07.10 16.07.10 20.06.08 19.10.09 Strike bzw. Bonuslevel 9040 7567.4 72 7840.79 8843.65 1552.298 443.55 522.28 131% Stückzahl/ Nominalwert 15’000 10’000 4’000 125 7’000 5 15 11 4’000 Kurs vom 20.03.08 96.90% 97.15% 95.00% 86.75 108.51% 689 289 388.5 63.29% 14535 9715 3800 10843.75 7595.7 3445 4335 4273.5 2531.6 Exchangeable Bond Kapitalschutz ohne Cap Wandelanleihe, Zins 2,25% Twin-Win Zertifikat Inverses Twin-Win Zertifikat Bonus-Zertifikat Bonus-Zertifikat Capped Bonus-Zertifikat Capped Multi Bonus-Zertifikat Dresdner Bank 19.10.09 125% 3’000 48.71% 1461.3 Capped Multi Bonus-Zertifikat ZKB ZKB Credit Suisse Vontobel Goldman Sachs 06.10.08 06.10.08 19.12.08 18.02.09 18.06.10 32 265 475 9.50 9102.15 100 8 7 290 150 22.85 233 446 6.82 65.5 2285 1864 3122 1977.8 9825 94.45 440.15 82144.25 Quelle: Derivative Partners AG dp payoff all about derivative investments | April 2008 Wert Produkttyp Discount Zertifikat Discount Zertifikat Discount Zertifikat Discount Zertifikat Outperformance-Zertifikat
  • 26. 26 PRODUCT NEWS REVIEW Produktvorstellungen und was daraus wurde payoff express und payoff magazine stellt im Zweiwochentakt interessante Produktneuerungen des Schweizer Derivatemarkts vor. Dabei durchleuchten wir die Produkte objektiv sowie auch kritisch, denn nicht jede Produktinnovation hält, was sie verspricht. In Zukunft werden wir im payoff magazine jeweils die Strukturierten Produkte, die wir im Vorjahresmonat vorgestellt haben, nochmals kurz durchleuchten und Ihnen zeigen, wie sie sich in den letzten zwölf Monaten entwickelt haben. Wir beginnen mit drei Produkten, die wir im payoff express vom vergangenen April vorgestellt haben. FUNDA ist ein Open-end Tracker-Zertifikat auf den ABN Amro Swiss Value Investing Index. Das Investitionskonzept basiert auf dem von Joel Greenblatt 2005 verfassten Buch «The Little Book That Beats the Market». In diesem Buch wird ein neuartiges Value-Investing-Konzept beschrieben. Wer seine Ratschläge befolgt, kann mit Hilfe seiner Zauberformel www.magicformulainvesting.com überdurchschnittliche Gewinne erzielen. Das Prinzip basiert auf einer Kombination aus hoher Gewinn- und Eigenkapitalrendite. Die Zusammensetzung eines Portfolios erfolgt schrittweise. Alle zwei bis drei Monate werden mittels der Zauberformel fünf bis sieben Unternehmen ausgewählt, bis zuletzt ein Portfolio von 20 bis 30 Aktien zusammengestellt ist. Die ausgewählten Aktien werden jeweils ein Jahr gehalten und anschliessend verkauft. Offenbar schien die Methode aufzugehen und die Performance von FUNDA konnte durchaus überzeugen. FUNDA konnte den SMI um solide 6,5 Prozent innerhalb der letzten 12 Monaten übertreffen. FUNDA im Vergleich zum SMI 10’000 10’000 9’500 9’000 8’500 8’000 7’500 7’000 6’500 4.07 SMI Quelle: Bloomberg dp payoff all about derivative investments | April 2008 6.07 8.07 FUNDA angeglichen 10.07 12.07 2.08
  • 27. 27 PRODUCT NEWS REVIEW Bei ERNII handelt es sich um ein Tracker-Zertifikat der ZKB auf einen Nachhaltigkeitsbasket. Dieser enthält 14 Aktien aus… den Branchen Windenergie, Geothermie, Wasserkraft und Biomasse und verfällt am 9. April 2010. Zu Beginn der Laufzeit performte ERNII hervorragend und erreichte anfangs Januar 2008 mit einem Plus von 55 Prozent seit Emission den Höhepunkt. Danach ging es unter anderem wegen dem schwierigen Börsenumfeld steil bergab. Vergleicht man ERNII mit dem Global Alternative Energy Index, resultierte eine leichte Underperformance von 9 Prozent. Gegenüber dem SMI konnte sich ERNII aber mit einer Outperformance von gut 18 Prozent sehr gut behaupten. Sollte sich die Lage an den Weltbörsen wieder stabilisieren, räumen wir dem Tracker-Zertifikat gute Chancen ein, vorläufig empfiehlt es sich aber, bei volatilen Nachhaltigkeits-Aktien mit Investments zuzuwarten. ERNII im Vergleich mit dem SMI und dem Global Alternative Energy Index Indexiert auf ERNII 160 150 140 130 120 110 90 80 70 04.07 06.07 08.07 Global Alt. Energy Ind. 10.07 12.07 02.08 ERNI SMI Quelle: Bloomberg Das in Deutschland kotierte Open-EndZertifikat von Sal. Oppenheim auf einen IMMOBILIEN-SELECT Basket (Kürzel SCL9RE, Valor 3’011’067) investiert in gesamthaft 15 Aktien und REITs (Real Estate Investment Trusts). Dabei wird nicht in Immobilien für Private investiert, sondern ausschliesslich in Unternehmen die Immobilienbestand halten. Immobilien und REITs haben folgende interessante Charakteristika: Sie investieren überwiegend in die oft Wachstumsstarken Small- und Midcaps, weil Immobilienunternehmen häufig in diese Grössenkategorie fallen, und die Dividendenrendite der REITs-Unternehmen ist aufgrund der gesetzlich vorgeschriebenen hohen Ausschüttungsquote häufig höher. Aufgrund der Abschwächung des amerikanischen Immobilienmarktes und der daraus resultierten Börsenschwäche konnte aber die Performance von SCL9RE nicht überzeugen. Büsste das Zertifikat doch seit Emission, dem 9. Mai 2007, gut vierzig Prozent ein. Auch die Benchmark, der EPRA Index konnte nicht übertroffen werden. Sollte sich die Lage in den USA wieder beruhigen, was aber sicherlich noch etwas dauern kann, eignet sich SCL9RE gut zur Diversifikation. Immerhin legte der EPRA Index seit dem Jahr 2000 um 96 Prozent zu, während der S&P 500 Index 8 Prozent verlor. SCL9RE im Vergleich mit dem EPRA Index 110 100 90 80 70 60 50 40 5.07 6.07 7.07 8.07 EPRA Index angeglichen Quelle: Bloomberg dp payoff all about derivative investments | April 2008 9.07 10.07 SCCL9RE 11.07 12.07 1.08 2.08 3.08
  • 28. 28 ECONOMIC ASPECTS Liquidation der US-Notenbank Seit letztem Monat hat die US-Notenbank den Ausverkauf qualitativ hochwertiger Aktivposten im Rahmen der «Term Auction Credits» forciert. Im Gegenzug deckt sie die passivseitigen Forderungen zunehmend mit Anleihen schwächerer Bonität. Christian Fürst| Die Ereignisse der vergangenen Monate fanden im März scheinbar den vorläufigen Höhepunkt der Verwerfungen. Tatsächlich haben die Märkte relativ hohe Krisenresistenz bewiesen, was durchaus an eine mögliche Bodenbildung glauben liesse. Man sollte sich jedoch vom Schein nicht trügen lassen. Mit grossem Eifer versuchen die Mitglieder der «Workinggroup on Financial Markets» den steigenden Illiquiditätserscheinungen mittels planwirtschaftlicher Instrumente entgegen zu wirken. Völlig enthemmt wird eine Zwangsverstaatlichung maroder Junk-Unternehmen vorangetrieben. Die damit einhergehende Inflationierung des US-Dollars wird dabei nicht als negativer Nebeneffekt, sondern im Gegenteil als willkommene Zusatzstütze gesehen. Man fürchtet sich vor einer unkontrollierten Auflösung der Kreditwirtschaft, welche durch mangelhafte Aufsichtseinrichtungen künstlich aufgepumpt werden konnte. Es ist auszuschliessen, dass die geldpolitischen Instrumente die zahlungsunfähigen Schuldner hinreichend erreichen werden. Vielmehr ist die Ausweitung des monetären Angebotes insgesamt mit einer Abnahme der Geldumlaufsgeschwindigkeit verbunden. Oder anders formuliert: Das vom Fed bereitgestellte Geld wird parkiert, jedoch nicht an die kreditnehmenden Marktteilnehmer wei- ter gegeben. Dies verhindert weitestgehend den inflationären Druck, welcher mit einer derartigen Geldmengenausweitung einher gehen müsste. Gleichzeitig muss das Fed durch diese Hortungseffekte überproportional viel Geld in Umlauf bringen, um eine ausreichende Schmierung der wichtigsten Mittelflüsse auch innerhalb der Realwirtschaft sichern zu können. Geldpolitisches Gebastel Inzwischen scheut sich die Notenbank auch nicht mehr vor offensichtlich geldpolitisch kontraproduktiven Neukreationen. So entfernt das Fed seit kurzem in hohem Masse «hochwertige» US-Staatsanleihen kurzfristiger Laufzeit aus ihrer Bilanz, um diese im Gegenzug durch minderwertige Schuldguthaben im Rahmen der «Term Auction Credits» innerhalb ihrer Aktiven auszutauschen. Die Bonität des Feds nimmt dadurch drastisch ab. Demgegenüber weisen die kreditnehmenden Geschäftsbanken erstmals in der Geschichte der Vereinigten Staaten eine negative Eigenfinanzierung der vorgeschriebenen Reserven aus. Das Banksystem ist in Übersee somit nicht mehr in der Lage, die notwendigen Sicherheitsreserven aus eigener Tasche zu finanzieren. Bei näherer Betrachtung dieser Finanzierungsmechanismen wird zudem augenscheinlich, dass es sich dabei nicht um eine vo- Non-Borrowed Reserves of Depository Indstitutions Mrd. USD 70 60 50 40 30 20 10 0 -10 -20 Jan 59 Jan 65 Jan 71 Jan 77 Jan 83 Quelle: St. Louise FED dp payoff all about derivative investments | April 2008 Jan 89 Jan 95 Jan 01 Jan 07 rübergehende Schieflage im sonst üblichen Rahmen temporärer Offenmarktgeschäfte handelt. Vielmehr dürften diese Massnahmen längerfristig die aktivseitige Qualität der NotenbankBilanz reduzieren. Man muss davon ausgehen, dass ständig neue Refinanzierungskonstrukte geschaffen werden müssen, um den dahin siechenden Moloch über Wasser zu halten. Im Endeffekt dürften diese geldpolitischen Aktionen falsche Anreize innerhalb des Finanzsystems bei gleichzeitig zunehmender Bonitätserosion des Fed führen. Man kann zudem zum Schluss kommen, dass die Verstaatlichung schlechter Schuldguthaben den Abschreibungsbedarf nicht beseitigt, sondern dieser vom Fed getragen wird. Der Spielraum für eine weitere Ausweitung der Geldmenge reduziert sich durch eine Verschlechterung der Aktivpostenbonität entsprechend, was den Weg für höchst gefährliche Deflationstendenzen ebnen würde. Land unter Manch einer kann gar nicht anders, als die Bodenbildung zu sehen. Es scheint zudem schier dreist zu behaupten, dass die gemachten geld- und fiskalpolitischen Anreize ins Leere greifen. Das Mass an eingepreistem Pessimismus hinsichtlich der Wachstumsentwicklung in Übersee ist jedoch bei weitem noch nicht auf einem Niveau, welches per se eine Trendumkehr begünstigen würde. Eine Bodenfindung nachhaltiger Natur scheint dadurch nach wie vor in weiter Ferne. Einmal mehr bleibt leider festzuhalten, dass Aktien und US-Dollar auch für den vierten Monat des Jahres deutlich mehr Risiken als Chancen aufweisen. Die überfällige Wertkorrektur an den Rohstoffmärkten könnte im weiteren manch einen dazu verleiten, vermeintliche Schnäppchen zu jagen. Wahrscheinlich wird die Abwärtsbewegung in den zyklisch sensitiven Rohstoffen somit auch im kommenden Monat ungebremst fortgesetzt werden. Es ist zudem weiterhin fraglich, ob Edelmetalle dem Sog der Spekulationsbereinigungen widerstehen können. * Der Autor gibt monatlich seine Sicht der globalen Makroökonomie wider.
  • 29. 29 DERIVE Verdauungsphase bei Anglo American Diese Analyse wird Ihnen präsentiert von the Screener: Der Standard für unabhängige Aktienratings, www.thescreener.com ANGLO AMERICAN PLC GBP 2,673.00 GB00B1XZS820| Analyse vom 22. März 2008 AAL | Grossbritannien Schlusskurs vom 21. März 2008 ANGLO AMERICAN PLC gehört zur Branche «Rohstoffe» und dort zum Sektor «Minen». Mit einer Marktkapitalisierung von 70.05 Milliarden US Dollar zählt sie zu den grossen «large-cap» Gesellschaften und liegt weltweit auf dem 7. Platz ihrer Branche. Während der letzten 12 Monate lag der Kurs zwischen GBP 3,486.00 und GBP 2,539.00. Der aktuelle Preis von GBP 2,673.00 liegt 23.3 Prozent unter ihrem höchsten und 5.3 Prozent über ihrem tiefsten Wert in dieser Periode. Vergleich (21. März 2007 – 21. März 2008) 60 % Preis – Fundamentales Kurspotential bei GBP 2’800: 5 –15 Prozent – Branchenpotential Rohstoffe: gut Gewinnprognosen – Langfristig positives Gewinnprognosemomentum. Technische Tendenz – Negativer technischer Trend bei hoher Volatilität. Risiko – Anglo American weist ein hohes Beta von 1.4 und ein gesamthaft mittleres Risiko auf. – AAL korreliert stark (0.64 über ein Jahr vs. DJStoxx600) mit den europäischen Börsen. 45 % 30 % 15 % Symbol (WKN): SG0J18 AAL Mai-07 Jul-07 Sep-07 DJ Stoxx 600 BAS@EP Nov-07 Jan-07 Mrz-08 Quelle: thescreener.com Capped-Bonus-Zertifikat Basiswert -30 % Anlageprodukte Produkttyp -15 % ISIN: DE000SG0J186 Produktkategorie 0% Anglo American – GBP 29.93 Emittent Société Générale Verfall (Bewertungstag) 12.12.2008 Handelsplatz Scoach DE Briefkurs (27.3.08 – 17.30 Uhr) EUR 38.52 Cap, Bonus-Schwelle GBP 35.00 Barriere GBP 16.50 Seitwärtsrendite p.a. 22,03 Prozent Ratio 1:1 payoff Rating * * * Risikoklasse Renditeoptimierung in Seitwärtstrends Der Rohstoffgigant Anglo American erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Rekordgewinn. Im laufenden Jahr hängt vieles davon ab, wie stark sich die konjunkturelle Schwäche Amerikas auf andere Regionen der Welt auswirkt. Die jüngste Dynamik dürfte wohl vorerst einer gemächlicheren Gangart weichen. So gesehen lohnt es sich nicht, allzu hohe Risiken einzugehen. Da sich unter den in der Schweiz kotierten Strukturierten Produkten auf Anglo American nur Calls mit deutlich über den aktuellen Kursnotierungen liegenden Strikes finden, muss der Anleger das Angebot in Deutschland durchforsten, um interessante und risikoarme Alternativen zu finden. Die hohe Volatilität des Titels, die gerade in den letzten Tagen wieder offenkundig wurde, macht es ratsam, im dp payoff all about derivative investments | April 2008 mittel Daten, Kurse www.scoach.de Falle von Barrieren-Produkten nur solche mit einer möglichst niedrigen Kursschwelle zu wählen. Eine denkbare Variante mit überschaubaren Risiken ist das Capped-Bonus-Zertifikat mit der WKN-Nummer SG0J18. Seine Untergrenze liegt bei 16.50 britischen Pfund und die maximale Obergrenze (Cap) bei GBP 35.00. Die bereits stark korrigierte Kursnotiz liegt derzeit etwa dazwischen. Somit besteht sowohl nach oben wie nach unten genügend Luft, damit in der verbleibenden Restlaufzeit bis zum 12. Dezember 2008 die Kursschwankungen innerhalb dieses optimalen Bereiches verharren. Die gegenwärtige Seitwärtsrendite von 22 Prozent ist äusserst attraktiv und die Wahrscheinlichkeit eines unteren Barrierenereignisses eher gering. dp payoff all about derivative investments | April 2008
  • 30. 30 DERIVE Mit Goldminen dem Abwärtstrend trotzen Weitere Technische Analysen erhalten Sie kostenlos im täglichen Newsletter Daily Trading auf www.hsbc-zertifikate.ch Amex Gold Bugs Index (daily) Quelle: tradesignal.com Amex Gold Bugs Index (daily) Weder Fisch noch Fleisch Keine Frage: Die grundsätzliche Trendrichtung beim Amex Gold Bugs Index zeigt nach oben. Allerdings wirft der Verfall seit dem Rekordstand von Mitte März bei 520 Punkten Fragen auf. Die drängenste ist die, ob der Aufwärtstrend seit August 2007 (akt. bei 455 Punkten) zusammen mit der Trendlinie, die die Hochs bei 463/489 und 520 Punkten verbindet, einen «bearishen Keil» bildet. Ein solches Chartmuster wäre ein Warnsignal. Euphorie scheint auch beim Blick auf die quantitativen Indikatoren fehl am Platze zu sein. Auf Tagesbasis haben die Trendfolger MACD und Aroon zuletzt auf «verkaufen» gedreht; ersterer droht nun auch bei wöchentlicher Berechnungsweise seine Signallinie von oben zu durchschneiden. Einen weiteren Störfaktor stellt das sehr hohe Mass an öffentlicher Spekulation dar, das die jüngsten CoT-Daten für den Goldpreis signalisieren. Ein zu hohes Ausmaß an spekulativen Longpositionen dient in der Regel als Kontraindikator. Neuengagements drängen sich derzeit nicht auf. Vielmehr sollten Investoren ihr Pulver trocken halten, bis sich der Deckel in Form der oberen Keilbegrenzung (akt. bei 525 Punkten) hebt. Andererseits bleiben bestehende Positionen aufgrund der übergeordneten Aufwärtstendenz haltenswert. Longinvestments sollten aber auf Basis der Unterstützungszone bei 430/25 Punkten abgesichert werden. Hier fällt das 38,2 Prozent-Fibonacci-Retracement des Aufwärtsimpulses seit August 2007 mit verschiedenen Tiefpunkten der jüngeren Vergangenheit zusammen. Bei einer negativen Weichenstellung wäre nämlich der erwähnte «bearishe Keil» endgültig komJörg Scherer, HSBC plettiert. dp payoff all about derivative investments | April 2008 AURUM für geduldige Investoren Der AMEX Gold Bugs Index, auch HUI genannt, umfasst die nicht gehedgten Goldproduzenten, welche an der Amex gehandelt werden. Die Abkürzung «Bugs» steht für «Basket of Unhedged Gold Stocks». Nahezu vierzig Prozent des Indexgewichtes decken die drei Unternehmen Goldcorp, Newmont Mining und Freeport McMoran ab. Seit Mitte August 2007 stieg der Index stetig an. Die starken Gewinnmitnahmen der letzten Tage verletzten diesen Aufwärtstrend bislang nicht. Die Fragilität des Finanzsystems und die anhaltende Dollarschwäche dürften dazu führen, dass Gold und die Aktien der Goldproduzenten in Bälde wieder anziehen werden. Die Bäume wachsen zwar nicht gleich in den Himmel, aber die längerfristigen Aussichten auf weiter steigende Notierungen bleiben günstig. Mit Call-Warrants oder Mini-Longs, die es allerdings nur an der Euwax gibt, sind im Falle eines optimalen Timings die grössten Gewinne zu erzielen. Angesichts immer wiederkehrender, oftmals sehr heftiger Rückschläge sind Hebel-Produkte auf den HUI aber nichts für Anleger mit einem schwachen Nervenkostüm. Viel geeigneter sind die drei derzeit an der Börse kotierten Tracker-Zertifikate HUIOP, HUIOE und AURUM. Während HUIOP in der Handelswährung CHF emittiert wurde, notieren HUIOE und AURUM in USD, wie auch der zugrunde liegende Goldminenindex. Die Kursunterschiede zwischen HUIOE und AURUM sind lediglich marginal. Der Anleger hat somit die Qual der Wahl. Wegen des in der Regel etwas engeren Spreads im Sekundärhandel besitzt AURUM leichte Vorteile. Symbol: AURUM Valor: 1 728 107 Produktkategorie Anlageprodukte Produkttyp Tracker-Zertifikate Basiswert HUI – USD 452.41 Emittent UBS Verfall Open-end Handelsplatz Scoach CH Briefkurs (27.3.08 – 17.30 Uhr) USD 449.53 Ratio 1:1 payoff Rating * * * Risikoklasse Mittel Daten, Kurse, Termsheets www.payoff.ch
  • 31. 31 DERIVE Platin – noch lange nicht ausgereizt Derivative Partners – Empfehlung für April 2008 Nasdaq-100 (NDX), Platin und JPLAT 31.12.02 11.03.04 26.05.05 07.08.06 17.10.07 17.12.08 5’000 50 4’500 45 4’000 40 3’500 35 3’000 30 2’500 25 2’000 20 1’500 15 1’000 10 500 5 0 31.12.93 0 10.03.95 16.05.96 NDX in USD – linke Skala JPLAT in USD – rechte Skala 24.07.97 01.10.98 09.12.99 PLATIN in USD – linke Skala Quelle: Bloomberg Kommentar Derivative Partners AG Platin und der Platinminenindex JPLAT an der Börse Johannesburg stiegen bis vor kurzem ohne Unterlass. Das Ganze erinnert an die Technologiehausse Ende der 90er-Jahre. Ein Zeit verschobener Vergleich der Kursverläufe weist erstaunliche Parallelen auf. Allerdings befinden sich Platin und der JPLAT erst etwa dort, wo der Nasdaq-100 Ende 1998 gestanden hat. Es besteht so gesehen noch ein erheblicher Kursspielraum. Dieser wird durch die fundamentalen Aussichten von Platin untermauert. Das edle Metall weist bis mindestens 2020 eine Angebotslücke auf, was sich preisstützend auswirken sollte. Da die Weltvorkommen von Platin zu rund 95 Prozent auf Südafrika konzentriert sind, handelt es sich bei JPLAT um einen globalen Produzentenindex. Die grössten Nachfragerisiken, welche der Hausse von Platin die Spitze brechen könnte, sind das Auftauchen von Substituten im Katalysatorenbereich sowie bei Brennstoffzellen. Daneben hätte auch eine Weltrezession zumindest vorübergehend Auswirkungen auf den Bedarf. Für beide Hauptrisiken besteht derzeit aber lediglich eine geringe Eintretenswahrscheinlichkeit. Verläuft die sich anbahnende Entwicklung analog anderen Bubble-Beispielen aus der Vergangenheit, dann kommt es noch zu einem raketenartigen Schlussanstieg. Die ansehnlichen Kurssteigerungen der jüngsten Vergangenheit wären dann lediglich als Vorspiel für das eigentliche Finale anzusehen. Sofern die momentan labile Börsenverfassung nicht zu einer ernsthaften Infektion des Weltwirtschaftswachstums führt, dürften Platinaktien somit DERIVATIVE PARTNERS AG weiterhin ganz vorne mitspielen. dp payoff all about derivative investments | April 2008 XPTWG der Basket mit dem grössten Kursgewinnpotenzial Wer nach Index-Tracker-Zertifikaten auf den JPLAT Ausschau hält, der muss nach Deutschland ausweichen. Das von ABN AMRO in Euro ausgegebene Open-end-Zertifikat mit der WKN-Nummer ABN4B4 offeriert die Möglichkeit einer 1:1 Beteiligung. Dieselbe Emittentin bietet mit PLPAU (USD) und PLPAC (CHF) zwei in der Schweiz kotierte Open-end-Zertifikate auf den ABN Platin und Palladium Mining TR Index ABNZPLAT an. Bei einem langfristigen Vergleich der beiden Indizes übertrifft die erzielte Performance von ABNZPLAT diejenige von JPLAT. Als Alternative zu einem Index Tracker kommen auch Baskets in Frage (siehe payoff-Ausgabe vom August 2007). Die beste Mischung weist XPTWG auf. Nebst Platin- befinden sich auch Palladiumproduzenten in der Auswahl. Die dreizehn gleich gewichteten Unternehmen sind geschickt ausgewählt. Es befinden sich etliche Explorergesellschaften darunter, die in den kommenden Jahren aufgrund der Angebotslücke sehr attraktive Perspektiven haben. Äusserst vielversprechend ist dabei Anooraq Resources. Nicht von ungefähr ist es aktuell die grösste Einzelposition im weltweit einzigen reinen Platinfonds BAC Mining Regions Managed (www.bacfund.ch). Einen anderen Weg der Zusammensetzung wurde beim Open-endZertifikat MLPLA beschritten. Hier liegt das Schwergewicht bei den grossen Konzernen. So sind der Branchenführer Anglo Platinum und die russische Norilsk Nickel mit insgesamt 40 Prozent im Warenkorb enthalten. Beide Titel fehlen bei XPTWG. Symbol: XPTWG Valor: 2'564’994 Produktkategorie Anlageprodukte Produkttyp Tracker-Zertifikate (Basket) Emittent Merrill Lynch Verfall 19.5.2010 Handelsplatz Scoach CH Briefkurs (27.3.08 – 17.30 Uhr) USD 196.10 payoff Rating * * * Risikoklasse mittel Daten, Kurse, Termsheets www.payoff.ch
  • 32. X-markets, Ihr starker Partner für strukturierte Produkte X-markets, Ihr Zugang zur weltweiten Investment-Kompetenz der Deutschen Bank. www.x-markets.ch Hotline: +41 44 227 34 20 E-mail: x-markets.ch@db.com Leistung aus Leidenschaft.
  • 33. 33 LEARNING CURVE Outperformance-Bonus-Zertifikat – Die neue Produktkategorie Outperformance-Bonus-Zertifikate – Eine leckere Kombination wie Kaffee und Kekse. Bonus-Zertifikate bieten einen zusätzlichen Ertrag bei seitwärts tendierenden Kursen, uneingeschränkte Partizipation nach oben und bei fallenden Kursen mindestens die Auszahlung im Gegenwert des Basiswertes. Bei einem herkömmlichen Bonus-Zertifikat wird der Bonus Level üblicherweise oberhalb des Strikes festgelegt (z. B. bei 120 Prozent des Ausübungspreises). Bei einem OutperformanceBonus-Zertifikat entspricht der Bonus Level dem Strike-Preis von 100 Prozent. Während die Markterwartung eines Anlegers bei einem Bonus-Zertifikat einem seitwärts tendierenden oder leicht steigenden Basis- wert entspricht, ist das OutperformanceBonus-Zertifikat - genau wie ein herkömmliches Outperformance-Zertifikat – nur für steigende Basiswerte geeignet. Da der Bonus Level auf der Höhe des Strikes angesetzt ist, kann bei einer Seitwärtsbewegung kein Gewinn erzielt werden. Dafür gewährleistet der Outperformance-Faktor eine überproportionale Partizipation, wenn der Basiswert über den Strike-Preis steigt. Wird während der Laufzeit die Barriere berührt, geht der bedingte Kapitalschutz verloren und das Outperformance-Bonus-Zertifikat wandelt sich in ein herkömmliches Outperformance-Zertifikat. dp payoff all about derivative investments | April 2008 Konstruktion Das Outperformance-Bonus-Zertifikat besteht aus drei Teilen. Als Basis des Zertifikats dient die LEPO (Low Exercise Price Option = Basiswert abzüglich Barwert der anfallenden Dividenden). Dazu kommen eine «Down-andout-Put-Option», die wertlos verfällt, wenn der Knock-in Level während der Laufzeit berührt oder unterschritten wird, und eine Call-Option, durch die der Outperformance-Faktor erreicht werden kann. Der Down-and-out-Put enthält im Vergleich zu einem gewöhnlichen Put-Warrant einen Risikofaktor, was die Optionsprämie billiger werden lässt. Je näher der Kurs des Basiswertes bei der Barriere liegt, umso mehr steigt das Risiko, dass die Barriere berührt wird. Auch eine hohe Volatilität des Basiswertes und eine lange Laufzeit erhöhen die Wahrscheinlichkeit einer Schwellenverletzung. Der OutperAuszahlungsprofil des Outperformance-Bonus-Zertifikates Gewinn 0 Knock-in Strike Verlust Ba sis we rt Bild: www.sxc.hu Der dynamische Derivatmarkt erfreut sich einer neuen Produktkategorie. Mit dem Outperformance-Bonus-Zertifikat werden die Eigenschaften eines Outperformance-Zertifikates und eines Bonus-Zertifikates in einem Produkt vereint. Der Anleger profitiert folglich von einem bedingten Kapitalschutz, kombiniert mit einem Outperformance-Faktor gegenüber dem Basiswert. Quelle: Schweizerischer Verband für Strukturierte Produkte (SVSP)
  • 34. 34 LEARNING CURVE formance-Faktor wird durch die Call-Option bestimmt. Er ist um so höher, je höher die Dividenden des Basiswertes sind und je tiefer dessen Volatilität ist. Steuern Das Outperformance-Bonus-Zertifikat gilt als transparentes Produkt. Bei Laufzeiten unter einem Jahr ist das Produkt steuerfrei. Bei Laufzeiten über einem Jahr fällt die modifizierte Differenzbesteuerung an. Dabei wird die Wertdifferenz des Bondfloors bei Erwerb und Verkauf besteuert. Im Sekundärmarkt wird für in der Schweiz domizilierte Investoren die Eidgenössische Umsatzabgabe erhoben. Diese beläuft sich bei Schweizer Titeln auf 15 Basispunkte und bei ausländischen Titeln auf 30 Basispunkte. Bis jetzt ist die Auswahl an börsenkotierten Outperformance-Bonus-Zertifikaten noch relativ gering. Es kann aber davon ausgegangen werden, dass die Anzahl zunehmen wird, vor allem wenn sich der Aktienmarkt wieder beruhigt hat. Dann bietet ein Outperformance-Bonus-Zertifikates dem Anleger gute Renditechancen, ohne auf einen bedingten Kapitalschutz verzichten zu müssen. Outperformance-Bonus-Zertifikate (235) Markterwartung – Steigender Basiswert – Basiswert wird während Laufzeit Knock-in nicht berühren Merkmale – Uneingeschränkte Beteiligung am Kursanstieg des Basiswerts – Überproportionale Beteiligung an der positiven Entwicklung, falls der Basiswert bei Verfall über dem Strike notiert – Bedingter Kapitalschutz bis zum Knock-in (Teilschutz) – Nach Berühren des Knock-in wandelt sich das Outperformance-Bonus- in ein Outperformance-Zertifikat – Verzicht auf laufende Erträge zu Gunsten der Strategie – Geringeres Risiko als Direktanlage, da Teilschutz bis zum Knock-in Outperformance-Bonus-Zertifikat – Produktnamen der Emittenten Credit Suisse Zürcher Kantonalbank UBS Julius Bär Bull Certificate Plus Condinote Plus Leveraged Perles Plus Cushion * * Mit Cushion bezeichnet die Bank Julius Bär alle Bonus-Zertifikate. Aus dem Termsheet wird ersichtlich, bei welchen es sich um Outperformance-Bonus-Zertifikate handelt. Anzeige Swissquote ist die Schweizer Online-Bank, mit der Sie Ihr Vermögen selbst verwalten können. Profitieren Sie von unabhängigen Finanzinformationen sowie zahlreichen Analysetools und handeln Sie in Echtzeit mit Wertpapieren. Eröffnen Sie jetzt ein Konto auf www.swissquote.ch. dp payoff all about derivative investments | April 2008
  • 35. 35 INVESTMENT IDEA Präsentiert von Goldman Sachs Auf fallende Kurse setzen Mit den meisten Anlageprodukten setzen Investoren prinzipiell auf steigende Kurse der Basiswerte. Doch nun müssen Investoren auch in Szenarien mit fallenden Kursen nicht auf Rendite verzichten. Im Gegenteil: Mit Open-End-Short-Zertifikaten können Anleger von rückläufigen Notierungen sogar profitieren. Open-End-Short-Zertifikate ermöglichen es Anlegern, ohne Laufzeitbegrenzung an rückläufigen Notierungen zu partizipieren und börsentäglich eins zu eins an fallenden Kursen des jeweiligen Basiswerts teilzunehmen. Um dieses 1:1-Verhältnis zwischen einem Rückgang des Basiswerts und einem Anstieg des Open-End-Short-Zertifikats herzustellen, wird das Zertifikat börsentäglich angepasst, um den Hebel wieder auf minus eins zu setzen. Eine Gebühr für die Anpassung des Hebels erhebt Goldman Sachs nicht. Um jedoch den Wert des Short-Zertifikats unverändert zu lassen, wird in einem zweiten Schritt das Ratio angepasst. So ist es Inhabern solcher Anlageprodukte möglich eins zu eins an fallenden Kursen eines bestimmten Basiswertes zu partizipieren. Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Webseite www.goldman-sachs.ch sowie direkt unter Tel. 044 224 11 44. Anzeige dp payoff all about derivative investments | April 2008
  • 36. 36 INVESTMENT IDEA Präsentiert von Merrill Lynch Merrill Lynch Africa Lions Index Zertifikate Schwellenländer wie China, Indien, Russland und Brasilien haben in letzter Zeit viel Investmentkapital einsammeln können. Afrikanische Unternehmen dagegen finden bei der Mehrheit der Anleger nach wie vor kaum Beachtung. Afrika kann indes seit kurzem mit einer soliden wirtschaftlichen Performance aufwarten, trotzdem erhält der Kontinent dafür noch immer nicht das volle Medien- und Anlegerinteresse. Merrill Lynch bietet Investoren durch Partizipationszertifikate und kapitalgeschützte Zertifikate eine hervorragende Möglichkeit, in einer frühen Entwicklungsphase in einen neuen aufstrebenden Markt zu investieren. Die Zertifikate sind an den Merrill Lynch Africa Lions Index gebunden, der mit dem Ziel geschaffen wurde, das afrikanische Anlageuniversum mit Hilfe von Research zu erschliessen. Highlights: – Möglichkeit, in einer frühen Entwicklungsphase in einen neuen aufstrebenden Markt zu investieren. – Afrikas Wachstum übertrifft mittlerweile die globale Wachstumsrate. – Afrikanische Aktienmärkte1 haben eine tiefe Korrelation mit anderen regionalen Märkten. – Index besteht aus 35 Unternehmen mit einem Exposure zu mehr als 15 afrikanischen Ländern. – Die Indexzusammensetzung wird halbjährlich durch Merrill Lynch Research angepasst. – Broschüren in deutscher und englischer Sprache erhältlich. Afrika übertrifft die globale Wachstumsrate Den jüngsten wirtschaftlichen Aufschwung verdankt Afrika seinem Rohstoffreichtum. Der Kontinent besitzt rund 10 Prozent der weltweit nachgewiesenen Ölreserven und liegt damit noch vor Asien und Lateinamerika. Afrika verfügt auch über reichhaltige Bodenschätze wie Gold, Silber, Kupfer, Nickel, Platin und Diamanten, die besonders von der Bau-, Technologie- und Luxusgüterbranche nachgefragt werden. Der jüngste Höhenflug der Rohstoffpreise sowie die zunehmende Nachfrage nach Rohstoffen von Ländern wie China und Indien liessen das Wachstum Afrikas (durchschnittlich 5,0 Prozent seit 2001) über das 1 Mit Ausnahme von Südafrika Symbol MLAIE MLAIC MLAIU MLAPE MLAPU 2 weltweite Wirtschaftswachstum (4,2 Prozent im selben Zeitraum) ansteigen. Der Merrill Lynch Africa Lions Index Der Merrill Lynch Africa Lions Index weist ein bedeutendes operatives Engagement auf dem afrikanischen Kontinent auf. Zur Zeit umfasst der Index 35 Titel. Die Zusammensetzung des Index wird halbjährlich von Merrill Lynch Research-Analysten überprüft. Der Merrill Lynch Africa Lions Index bietet Anlegern ein sektoriell und regional gut diversifiziertes Exposure zu Afrika: Mit Ausnahme der südafrikanischen Aktien sind 70 Prozent der entsprechenden Indexbestandteile entweder direkt an einer afrikanischen Börse kotiert oder beziehen sich auf ausserhalb Afrikas kotierte Unternehmen, die mindestens zwei Drittel ihres Umsatzes in Afrika generieren. Weitere 20 Prozent des Merrill Lynch Africa Lions Index beziehen sich auf Aktien von Unternehmen, die aufgrund ihres namhaften Exposures2 vom Wirtschaftswachstum in Afrika profitieren. Die restlichen 10 Prozent der Aktien stammen von Unternehmen, die entweder an der Börse von Johannesburg kotiert sind oder hauptsächlich in Südafrika exponiert sind2. Weitere Informationen sowie Produktbroschüren finden Sie auf unserer Webseite www.merrillinvest.ch sowie direkt unter Tel. 044 297 77 77. Nach Auffassung von Merrill Lynch Kategorie Tracker-Zertifikat Tracker-Zertifikat Tracker-Zertifikat Kapitalgeschütztes Zertifikat Kapitalgeschütztes Zertifikat Basiswert ML Africa Lions Index (EUR) ML Africa Lions Index (EUR) ML Africa Lions Index (USD) ML Africa Lions Index (EUR) ML Africa Lions Index (USD) dp payoff all about derivative investments | April 2008 Währung CHF EUR USD EUR USD Laufzeit Open End Open End Open End 5 Jahre 5 Jahre Kapitalschutz 90% 90% Partizipation 100% 100% 100% 90% 92% Valor 3543621 3543618 3543620 3543622 3543623 Listing Scoach Scoach Scoach Scoach Scoach
  • 37. 37 RATING WATCH Die Kreditbonität der Emittenten wird zum Thema Noch vor kurzem wurde die Frage nach der Kreditwürdigkeit der Banken, welche am hiesigen Markt Strukturierte Produkte herausgeben, mit einem vielsagenden Lächeln abgetan. Die jüngsten Turbulenzen an den Kreditmärkten zeigen nun aber, dass Privatanleger diesem Aspekt künftig vermehrt Beachtung schenken müssen. Daniel Manser| Der Mitte März vereinbarte Notverkauf von Bear Stearns an JP Morgan hat die Bankenwelt in Panik versetzt. Mit Bear Stearns traf es just dasjenige Unternehmen, welches im vergangenen Juni den Auftakt in der Kreditderivate-Krise machte. Damals drohten zwei Hedge-Fonds der Bank, welche fast ausschliesslich in CDOs investierten, infolge von Zahlungsausfällen diverser Subprime-Kredite zu kollabieren. Was ursprünglich als isoliertes Problem angesehen wurde, infizierte inzwischen weitere Bereiche des Kreditsystems und erweist sich nun als noch nicht gebannte Gefahr für das gesamte Finanzsystem. Die Auswirkungen sind zunehmend auch im Bereich der Strukturierten Produkte spürbar, da die Rückzahlung der Papiere von der Bonität des Emittenten abhängig ist. Ausgehend von den offiziellen Ratings, scheint die Welt in Ordnung zu sein. Leider ist diese Sichtweise trügerisch und entspricht nicht immer der Realität. Bessere Frühwarnsysteme für drohende Rückstufungen oder für eine sich anbahnende Insolvenz sind die Creditspreads zum risikofreien Zinssatz, die eine Bank bezahlen muss. Direkte Folgen für Strukturierte Produkte bei höheren Creditspreads Im Falle von Bear Stearns ist der Kelch an den Schweizer Investoren grösstenteils vorübergegangen, da keine Papiere des Institutes an der Scoach Schweiz gelistet waren. Anders sieht es aber beispielsweise beim Investmenthaus Lehman Brothers aus. Gerüchte über Liquiditätsprobleme führten in der Osterwoche zu einem massiven Einbruch des Aktienkurses und zu teils empfindlichen Rückschlägen bei Strukturierten Produkten von Lehman Brothers. In der nebenstehenden Grafik wird deutlich, wie sich die höheren Zinskosten, welche Lehman Brothers am Markt bezahlen muss, auf die Preise von Strukturierten Produkten niederschlagen. Betroffen von diesem Szenario sind in erster Linie Produkte mit einer mehrjährigen Restlaufzeit. Krise bietet auch Chancen Die nach unten korrigierten Preise von verschiedenen Produkten auf Lehman Brothers bieten Glücksrittern aber auch Chancen. Sobald sich die Bonitätssituation der Emittentin wieder normalisiert, werden auch unmittelbar die Strukturierten Produkte davon profitieren. Wer von der aktuellen Situation also Nutzen ziehen möchte, der kann sich derzeit zu günstigen Konditionen einkaufen. payoff Rating Watch Künftig berichtet das payoff magazine regelmässig über die Kredit-Ratings von in der Schweiz aktiven DerivatEmittenten. Mit diesem Service möchten wir unsere Leser möglichst frühzeitig auf Veränderungen der Bonität der verschiedenen Anbieter aufmerksam machen und damit die Gelegenheit bieten, allfällige Umschichtungen rechtzeitig vornehmen zu können. Ausgewählte Lehman Brothers Zertifikate auf den SMI 10’000 % 120 9’500 115 9’000 110 8’500 105 8’000 100 7’500 95 7’000 90 6’500 85 6’000 80 5’500 75 70 5’000 11.06.07 07.08.07 02.10.07 27.11.07 30.01.08 27.03.08 SMI – linke Skala LBBBJ – rechte Skala LBAAH – rechte Skala LBAAI – rechte Skala LBBBF – rechte Skala LBCCA – rechte Skala LBCCB – rechte Skala LBCCT – rechte Skala Quelle: Derivative Partners AG dp payoff all about derivative investments | April 2008
  • 38. 38 RATING WATCH Ratings im Überblick Ratings aller in der Schweiz tätigen Derivat-Emittenten S&P, Fitch, ZKB Moody's Beschreibung AAA Aaa Beste Qualität von Schuldtiteln, d. h. höchste Sicherheit, Zins- und Tilgungszahlungen gelten praktisch als gewiss («exceptional», «triple-A», «gilt-edged» ). Emittent Kredit-Rating Moody’s AA Aa2 AA– A1 A A– BBB+ BBB BBB– BB+ A2 A3 Baa1 Baa2 Befriedigend, d. h. mittlerer Qualität. Diesen Schuldtiteln haften gewisse spekulative Elemente an. Sie bieten bei sich verschlechternder Wirtschaftslage nur mangelnden Schutz. Bei stabilen wirtschaftlichen Verhältnissen gelten sie dagegen als sichere Anlagen («adequate»). Baa3 Ba1 BB Ba2 BB– Ba3 Spekulative Elemente sind unverkennbar, aber in einem guten wirtschaftlichen Umfeld besteht noch ausreichende Sicherheit für Zins- und Tilgungszahlungen. Bei sich verschlechternder Wirtschaftslage sind Zins- und Tilgungsleistungen aber nicht immer gewährleistet («questionable»). Aa2 AA- AA- – Aargauische Kantonalbank – AAA – AAA Banca del Gottardo – – – – Bank am Bellevue – – – – Bank Julius Bär – – – AA- – – A – Bank Sarasin – – – – Bank Vontobel – – – A+ Banque Cantonale Vaudoise A1 A+ – A BNP Paribas Aa1 AA+ AA – Basler Kantonalbank – AA+ – AA A1 A+ A – Citigroup Aa3 AA- AA – Clariden Leu – – – – Credit Suisse Aa2 A+ AA- A+ Deutsche Bank Aa1 AA AA- – Dresdner Kleinwort Aa2 A A+ – DWS GO * Gute bis angemessene Qualität, d. h. relativ hohe Sicherheit für Zins- und Tilgungszahlungen. Diese Schuldtitel haben viele günstige Anlageeigenschaften, haben aber auch Elemente, die sich bei Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage negativ auswirken können («good», «uppermedium-grade»). ABN AMRO Bank Sal. Oppenheim Aa3 A+ Hohe Qualität, d. h. sehr hohe Sicherheit für Zins- und Tilgungszahlungen («excellent»). ZKB – – – – EFG Finanical Products Aa1 Fitch Bayerische Hypovereinsbank AA+ S&P A2 – A – Goldman Sachs Aa3 AA- AA- – HSBC – – AA – JP Morgan Aa2 AA- AA- – Lehman Brothers A1 A+ AA- – Merrill Lynch A1 A+ A+ – Rabobank Aaa AAA AA+ – Société Générale B+ B1 B B2 B– B3 CCC+ Deutlich spekulative Elemente, hohes Risiko, langfristige Zahlungserwartungen nur gering. Diesen Schuldtiteln mangelt es an Charakteristika eines soliden Investments («poor»). Sehr spekulativ, niedrige Qualität. Der Emittent befindet sich bereits in finanziellen Schwierigkeiten, oder aber erste Zeichen für einen Zahlungsverzug sind klar zu erkennen («very poor»). CC Ca Hochspekulativer Schuldtitel, der Emittent ist vielfach in Zahlungsverzug, Zins- und Tilgungsleistungen sind nicht gewährleistet («extreme poor»). C C Äußerst spekulativer Schuldtitel, notleidender Titel. Der Emittent ist in Zahlungsverzug, Zinsund Tilgungsleistungen sind nicht gesichert oder bereits zum Teil eingestellt («lowest»). CCC– D AA- AA- – Aaa AA AA AA Valartis Bank – – – – Zürcher Kantonalbank Aaa AAA – AAA * spezieller Ausfallschutz durch Compartments Caa CCC Aa2 UBS Emittent ist zahlungsunfähig bzw. in Zahlungsverzug («default»). Quelle: S&P, Moody’s, Fitch, ZKB dp payoff all about derivative investments | April 2008 Quelle: S&P, Moody’s, Fitch, ZKB
  • 39. 39 VORSCHAU Veranstaltungen 2008 Im nächsten payoff 17.4.08 Swiss Derivative Awards 2008 Zürich www.swissderivative-awards.ch 4.6.2008 Unternehmensfinanzierung 08 Zürich www.academyexecution.ch 18.6.2008 Strukturierte Produkte 08 Zürich www.academyexecution.ch 3.–5. 9.08 SFOA Montreux Bürgenstock Meetings 23.–24.10.08 Messe für Zürich Strukturierte Produkte www.sfoa.org www.stp-messe.ch 29.–30.10.08 Salon Romand de la Finance Genf www.salonfinance.ch 04.-06.02.09 Fonds 2009 Zürich www.fondsmesse.ch Im nächsten payoff magazine berichten wir unter anderem über… China, das Reich der Mitte – aktuell sehr heiss diskutiert. Schlagwörter sind die Olympischen Spiele, Tibet, der Dalai Lama oder der Rohstoffguru Jim Rogers, der dieses Jahrhundert bereits jetzt als das Jahrhundert Chinas bezeichnet. Die Chancen sind gross für den Anleger, leider ist aber auch die Unkenntnis der ausländischen Investoren über den chinesischen Markt gross. In der Maiausgabe von payoff greifen wir deshalb das Thema China auf. Die payoff-Musterportfolios entwickeln sich besser als die zugehörigen Indizes. In unserer nächsten Ausgabe stellen wir das Musterportfolio Rohstoffe detailliert vor und erklären, was die Beweggründe für die getätigten Transaktionen waren, respektive, was wir für die Zukunft planen. All dies und vieles mehr im nächsten payoff magazine. Anzeige Täglicher Sekundärmarkt von ABN AMRO Seltene Metalle – Erstmals handelbar Open End Zertifikate auf „Seltene Metalle“ ® Fünf „Seltene Metalle“ (Rhodium, Ruthenium, Iridium, Uran und Molybdän) in einem Zertifikat vereint ® Einfache und transparente Investition ® Open End – keine Laufzeitbegrenzung ® Anlagen in CHF oder USD möglich ® Valoren: 3’615’101 (CHF) 3’615’100 (USD) Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass die Gespräche auf der angegebenen Linie aufgezeichnet werden. Bei Ihrem Anruf gehen wir davon aus, dass Sie mit dieser Geschäftspraxis einverstanden sind. Risikohinweis: Dieses Werbeinserat stellt kein Kotierungsinserat im Sinne des Kotierungsreglementes sowie keinen Emissionsprospekt im Sinne von Art. 652a resp. 1156 OR dar. Der alleinverbindliche Prospekt in englischer Sprache kann direkt bei ABN AMRO Bank N.V., Zweigniederlassung Zürich, unter der Tel. 044/631 62 62 bezogen werden. Die Zertifikate qualifizieren nicht als Anteile einer kollektiven Kapitalanlage im Sinne des Bundesgesetzes über die kollektiven Kapitalanlagen (KAG) und sind daher auch nicht der Aufsicht der Eidgenössischen Bankenkommission unterstellt. Die Anleger sind dem Konkursrisiko der Emittentin ausgesetzt. Die Zertifikate sind weder für den Vertrieb in den Vereinigten Staaten, Grossbritannien oder den Niederlanden, noch an US-Personen bestimmt. Weitere Informationen zu diesen oder anderen interessanten Produkten von ABN AMRO 044 631 62 62 www.abnamromarkets.ch abnamro.pip@ch.abnamro.com dp payoff all about derivative investments | April 2008
  • 40. 40 MARKET MONITOR Attraktive Neuemissionen Hebel-Produkte Symbol Valor Basiswert Emittent Produkt-Typ Subtyp Stop Loss 1. Handelstag Verfall Währung DJIYD 3872315 Dow Jones Industrial Average Index ABN Mini-Futures Short 13910 18.3.2008 Open-end USD USBYC 3835908 UBS ABN Mini-Futures Short 45.33 5.3.2008 Open-end CHF Hebel-Produkte Symbol Valor Basiswert Emittent Produkt-Typ Subtyp Knock-in Bonus Level 1. Handelstag Verfall RUKNO Swiss Re BKB Bonus-Zertifikate Bull 71% 122% 18.9.2009 3876095 4.4.2008 Währung CHF Renditeoptimierungs-Produkte Symbol Valor Basiswert Emittent Produkt-Typ BCV BCV847 3899868 ABB JPALL Subtyp Barrier Reverse Convertibles Barrier Reverse Convertibles Capped-Bonus-Zertifikat Bull 3898072 Johnson & Johnson/ CL Pfizer/Abbott ZKB875 3878940 Swiss Market Index ZKB Bonus Level Coupon Knock-in Bull 10.00% 56.5% (indikativ) 2.4.2008 27.3.2009 CHF Bull 8.75% 69% (indikativ) 9.4.2009 3.4.2009 USD 76% (indikativ) 4.4.2008 28.9.2009 CHF 120% 1. Handelstag Verfall Währung Kapitalschutz-Produkte Symbol Valor Subtyp Coupon Kaptitalschutz 1. Handelstag Verfall RZCHT 3803094 Raiffeisen Zinspapier Rohstoffe VT Basiswert Emittent Produkt-Typ Kapitalschutz mit Coupon Bull 1% - 6% 100% 4.4.2008 28.3.2013 CHF ASEDB 3752045 DB ASE Asien Aktienkorb DB Kapitalschutz mit Coupon Bull 0% - 10.25% 100% 7.4.2008 1.4.2011 USD ZKB Kapitalschutz mit Coupon Bull 1.4% - 6.4% (indikativ) 100% 11.4.2008 11.4.2012 CHF ZKB874 3876601 ZKB Internationaler Aktien Basket (Quanto) Währung Anzeige Warrants im Rampenlicht ZKBull Symbol Geld Brief Size Strike Ratio:1 Verfall ABBZF 0.34 0.35 750K 24 15 19. Dez 08 Valor 3803398 Telefon: +41(0)44 293 66 65 ADEKU 0.42 0.43 200K 55 15 19. Sep 08 3674068 Reuters: ZKBULL BAEZB 0.36 0.37 150K 70 30 19. Sep 08 3846490 Bloomberg: ZBULL <go> BALKY 0.38 0.39 200K 90 30 19. Sep 08 3803386 CFRZK 0.29 0.30 200K 55 25 19. Sep 08 3864006 CIBZS 0.40 0.41 150K 35 15 19. Sep 08 3864007 CLAZM 0.25 0.26 200K 8 5 19. Sep 08 3864008 CSGDS 0.29 0.30 300K 47.5 25 19. Sep 08 3864009 3435851 GIVKB 0.13 0.14 200K 1000 500 19. Sep 08 HOLKJ 0.24 0.25 250K 100 50 19. Dez 08 3712565 LONKT 0.23 0.24 250K 130 50 19. Sep 08 3435856 ROGKH 0.25 0.26 500K 190 80 19. Dez 08 3674084 RUKZW 0.42 0.43 500K 85 20 19. Sep 08 3583331 SCMKY 0.35 0.37 150K 340 80 19. Dez 08 3864017 SLHZM 0.54 0.55 250K 240 75 19. Sep 08 3803394 SYNZF 0.64 0.65 200K 280 50 19. Sep 08 3480239 SYSKE 0.29 0.30 250K 135 40 19. Sep 08 3831925 UBSEU 0.41 0.43 300K 27.5 15 19. Dez 08 3864019 SMJCH 0.53 0.54 400K 7200 500 16. Mai 08 3798935 SMIAM 0.73 0.74 400K 7200 500 20. Jun 08 3727653 Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass Gespräche unter obiger Telefonnummer aufgezeichnet werden. Bei Ihrem Anruf gehen wir davon aus, dass Sie mit dieser Geschäftspraxis einverstanden sind. Kurse vom dp payoff all about derivative investments | April 2008 28.03.08 Keine der hierin enthaltenen Informationen begründet ein Angebot oder eine Aufforderung zum Abschluss einer Finanztransaktion. Des weiteren stellt das Inserat keinen Emissionsprospekt gemäss Art. 652a bzw. 1156 des schweizerischen Obligationenrechts (OR) sowie kein Kotierungsinserat gemäss dem Kotierungsreglement dar. Die für die Produkte massgebenden Prospekte können unter documentation@zkb.ch bezogen werden. Angaben ohne Gewähr.
  • 41. 41 MARKET MONITOR Meistgehandelte derivative Hebelprodukte Die umsatzstärksten Produkte der 20 gefragtesten Basiswerte der Woche 13. Daten, Kurse und Termsheets aller Scoach-gelisteten Derivate finden Sie auf www.payoff.ch Emit. Verfall Strike Kurs Basiswert 2546944 VT 18.12.2009 30 26.94 SOYGH 3615076 ABN Open end 939.72 - Call CSGQF 3721109 DB 20.03.2009 52.5 Call CYTDR 3713295 DB 19.09.2008 65 Knock-out Warrants Call WDAXD 3886648 DB 18.04.2008 Devisen USD/CHF Warrants Put USDPJ 3559489 ZKB Gold fix PM Warrants Call XAUCH 3144101 Long Wheat/Short Corn Strategy Warrants Put SIGMA 3382045 Nasdaq Biotech Index Warrants Put BIODX 3128475 Nestlé N Warrants Call NESHF 3871423 Nikkei 225 Index Knock-out Warrants Put SNIKR 3706374 Novartis N Warrants Call NOVSH 3719860 OC Oerlikon N Warrants Call UNADL 1913810 Roche GS Warrants Call ROGKC 3635434 S&P 500 Index Warrants Put SPXPT SMI Index Knock-out Warrants Call KSMJW Swiss Life Holdg N Warrants Call Swiss RE N Warrants UBS N Zurich Financial Services Basiswert Produkttyp Art Symbol Valor ABB N Warrants Call ABBOM CBOT Soybean Future Mini-Futures Long Credit Suisse Group N Warrants Cytos Biotechnology Warrants DAX Index Kurs Produkt CCY CHF Umsatz 0.22 CHF 4045421 41.50 USD 1386372 50.80 0.46 CHF 50439476 66.65 0.39 CHF 1146950 5800 6559.90 3.09 CHF 10425900 17.06.2008 1.09 0.99 0.96 CHF 1690610 CS 20.06.2008 650 931.17 2.88 CHF 1820280 UBS 30.09.2008 95 - 28.50 USD 1672335 GS 22.05.2009 1330 - 5.19 USD 1225410 GS 19.09.2008 500 496.5 1.33 CHF 1563500 VT 13.06.2008 14500 12820.47 0.98 CHF 980989 VT 20.06.2008 52 51.25 0.24 CHF 1370716 ZKB 19.12.2008 130 218.29 5.16 CHF 3078938 ZKB 19.12.2008 200 188.40 0.31 CHF 6072933 3439048 VT 19.12.2008 1500 1330.86 0.99 CHF 2244300 3886477 ZKB 20.06.2008 6500 7239.35 1.81 CHF 26402840 SLHDW 3339538 DB 20.06.2008 270 272.5 0.35 CHF 4341565 Call RUKIL 3570565 DB 19.09.2008 86 86.70 0.44 CHF 24045730 Warrants Call UBSEY 3798553 DB 19.12.2008 32.5 28.98 0.25 CHF 11520204 Warrants Call ZURDE 3674324 DB 19.12.2008 320 313 0.43 CHF 38814984 Aktuelle Daten und Termsheet: www.payoff.ch Anzeige dp payoff all about derivative investments | April 2008
  • 42. 42 MARKET MONITOR Meistgehandelte derivative Anlageprodukte Die umsatzstärksten Produkte der 20 gefragtesten Basiswerte der Woche 13. Daten, Kurse und Termsheets aller Scoach-gelisteten Derivate finden Sie auf www.payoff.ch Basiswert Produkttyp Produktname Symbol Valor Emit. Kurs Kurs Verfall Basiswert Produkt CCY Ø CHF Umsatz ABN Valentine's Day Basket Uncapped Capital Protected Kapitalschutz Zertifikat ABN05 2030055 ABN 14.02.2012 - 87.80 EUR 7085402 BNP Paribas Various Products Undefined BNPOP 3896255 GS open-end 64.20 - EUR 8961560 DAX Index Tracker Certificates Bull Tracker DAXTR 1601703 ZKB open-end 6559.90 65.90 EUR 3350630 DJ EURO STOXX 50 (Price) Index Various Yield Enhancement Bloc Plus Certificate ESXGI 3302108 GS 31.07.2008 3642.74 89.40 EUR 3131512 EUR 6M Swap Tracker Certificates Money Market Notes VXEUD 2049441 VT open-end - 108.90 EUR 11557664 Gold fix PM Uncapped Capital Protected CPC GOLCP 2932217 GS 13.08.2008 931.17 122.00 USD 300539648 Google Inc. A-Shs Bonus Certificates Bear Defender Voncert VZBGO 2572229 VT 28.05.2009 283.95 287.00 USD 2525887 Bull Tracker CARGO 3315901 GS 24.08.2010 - 75.60 EUR 4720142 GS Container & Shipping Basket Tracker Certificates GS Oil, Metal & Mining Basket Various Participation Participation Certificate OILMI 3442163 GS 18.10.2010 - 85.30 USD 4434747 JPM Equity Basket Tracker Certificates Bear Tracker JPSNR 3375862 JPM 05.10.2009 - 10690.00 CHF 7585850 ML Global Water Basket Tracker Certificates Bull Tracker GAQUA 3383779 ML 24.09.2010 - 77.90 EUR 3610872 Natural Gas Future Tracker Certificates Bull Tracker NATUR 2015782 ABN open-end - 2.07 USD 3192072 Platin Tracker Certificates Bull Tracker PLATI 1781994 ABN open-end 2011 20.25 USD 6083448 S&P 500/Topix Index Various Yield Enhancement Bull Bear Certificate Plus JPBBC 3002836 JPM 05.01.2009 - 725.00 S&P 500 Index Various Yield Enhancement Bloc Plus Certificate SPXXT 3341126 GS 21.08.2008 1330.86 95.20 EUR 5594146 Silver Tracker Certificates Bull Tracker SLVOE 2399110 GS open-end 17.87 18.00 USD 4660630 UBS Bloomberg CMCI Agriculture TR Index Tracker Certificates Perles TAGCI 3372637 UBS open-end - 1454.00 USD 7996912 ZKB EURO-Anleihen IV Basket Tracker Certificates Proper EURPR 3576768 ZKB 27.12.2012 - 102.85 EUR 3359115 ZKB Euro-Anleihen V Basket Tracker Certificates Proper EUROB 3675058 ZKB 23.12.2010 - 101.65 EUR 5663245 ZKB Innovatoren Bskt Tracker Certificates Proper INNOV 2192314 ZKB 11.07.2008 - 179.90 EUR 5753384 USD 10112720 Aktuelle Daten und Termsheet: www.payoff.ch Anzeige ‡ unlimited turbozertifikate und warrants ‡ Jetzt neu auf alle Titel des SLI. Profitieren Sie von Werten wie ABB, Adecco, Clariant, Ciba Holding, Credit Suisse, Nestlé, Novartis, Roche, Swatch, Swiss Re, Swisscom, Syngenta, UBS und Zurich Financial Services. ‡ ideen nach vorn ‡ Handeln Sie jetzt in der FreeTrade Kampagne . Transaktionskostenfrei ab bei einem Ordervolumen von 1.000 Euro. Alle Informationen erhalten Sie hier! / / / / / / www.optionsscheine.commerzbank.de / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / dp payoff all about derivative investments | April 2008
  • 43. 43 STYLE The Dolder Grand Spa – Ein inspirierendes Wohlfühlangebot auf 4’000 Quadratmetern Stress abbauen oder BodyRecycling? Sei es, um die Börsenschrecken zu verarbeiten oder um sich auf die «nackten Tatsachen» des Sommers vorzubereiten, spätestens jetzt sollte man sich ein wenig Zeit für Körper und Seele nehmen. Europäische und japanische Einflüsse prägen das einzigartige Spa, entwickelt nach einem Konzept der amerikanischen Spa-Expertin Sylvia Sepielli. Es umfasst eine grosszügige Aqua Zone, 21 Behandlungsräume, Workout-, Movement- und MindBody-Studios sowie ein Angebot in Medical Wellness. «Classic traditions with a techno beat», so lautet der Leitsatz, der das Spa Menü prägt: Eine Mischung europäischer und Schweizer Therapien mit traditionellen japanischen Einflüssen, umgesetzt in modernster Infrastruktur. The Dolder Resort, Kurhausstrasse 65, 8032 Zürich, www.doldergrand.ch Hier vier TOP-Locations in Zürich, die das möglich machen. Kennen Sie etwas Besonderes, Einzigartiges, Kulturelles, Gastronomisches oder Kommerzielles? Schreiben Sie es der Redaktion! style@payoff.ch Diamonds Private Gym – Ein Stück Luxus im Alltag Exklusiv und luxuriös – das Diamonds Private Gym in Zürich, eröffnet von Tony Ferraro, dem Visionär und Trendsetter der Fitness & Beauty Szene, bietet neue Dimensionen für das Wohlbefinden von Frau und Mann. Ein individuelles Training im Private Gym ist wie ein Stück Luxus im Alltag für anspruchsvolle Gäste. Hier bestimmt der Kunde seine Trainingszeiten, wann immer er will. Betreut wird er individuell von einem Private Coach in einmaliger privater Atmosphäre. Für die Trainingssessions stehen die modernsten Geräte zur Verfügung, die in das individuelle Programm integriert werden. Sehr beliebt, gross im Trend und zukunftsweisend ist das Vibrationstraining. Der Kunde wird unter professioneller Betreuung «vom Rohdiamant zum Brillanten geschliffen» so Tony Ferraro. Eine einmalige Möglichkeit in Zürich für alle Menschen, die im Alltag Aussergewöhnliches leisten und keine regelmässigen Fixzeiten zum Trainieren haben! Diamonds Private Gym, Zollikerstrasse 3, 8008 Zürich, www.diamondsprivategym.com dp payoff all about derivative investments | April 2008
  • 44. 44 STYLE asiaspa – Ein asiatisches Lebensgefühl über den Dächern von Sihlcity Auch wenn die Zeit manchmal nur für ein paar Stunden reicht, lohnt es sich dem Alltag zu entfliehen um in eine andere Welt abzutauchen und dort Gesundheit, Genuss, Lebensfreude, Vitalität und Entspannung zu erleben. Auf 2500 m2 bietet das asiaspa eine Wellnesswelt mit fünf verschiedenen Saunen (separate Damensauna), ein Fitnesszentrum, eine Gastrolounge sowie eine Poollandschaft mit heissen, japanisch inspirierten Bädern. Den Gast erwartet ein Wellnessangebot der Superlative in fernöstlichem Ambiente. Japanisches Design wird mit authentischen Einrichtungsgegenständen kombiniert. Exotische Gewürze und Kräuter werden für Sauna-Aufgüsse und Massagen verwendet. Diverse asiatische Teesorten können in der Wellnesslounge genossen werden. Ein neuartiges Zusammenspiel aus den Bereichen Wellness, Fitness und Lounging. asiaspa, Kalandergasse 1, 8045 Zürich, www.asia-spa.com LABO Spa – Das erste Day Spa in Zürich Mitten im Zentrum der Stadt, nur fünf Minuten Fussweg vom Paradeplatz entfernt, befindet sich eine Oase des Wohlbefindens. Im Zentrum stehen hier nicht einzelne Behandlungen, sondern das gesamte Erlebnis. Im Unterschied zu einem Spa findet man hier keine ausladende Badelandschaft, sondern einladende Räume für die individuelle Behandlung. Ein Day Spa unterscheidet sich von einem WellnessBereich eines Hotels oder Fitness-Clubs, denn oft handelt es sich dabei um nicht viel mehr als Sauna und Sprudelbad mit Selbstbedienung. Das Labo Spa bietet dagegen ein individuelles, auf die Kundenwünsche zugeschnittenes Angebot. Wer sich nach wohltuender Ruhe sehnt, ist hier unter individueller Betreuung bestens aufgehoben. Das Angebot umfasst ein Rundum-Verwöhnprogramm für Frau und Mann, jeweils abgestimmt auf individuelle Ansprüche: Gesichts- und Körperpflege, Maniküre und Pediküre, Enthaarungsbehandlungen und eine Vielzahl von Massageanwendungen. LABO Spa, Talacker 41, 8001 Zürich, www.labospa.ch dp payoff all about derivative investments | April 2008 dp payoff all about derivative investments | April 2008
  • 45. 46 READER’S VOICE Leser fragen, payoff antwortet Reader’s Voice zu Derivaten auf UBS Im Zusammenhang mit der Kapitalerhöhung der UBS konnte man lesen, dass dadurch die Ausübungspreise und Bezugsverhältnisse bei derivativen Instrumenten keine Änderung erfahren. Als Grund wurde eine Gleichbehandlung von Aktionären und Besitzern von Derivaten genannt. Da es für die Aktionäre kein Bezugsrecht gibt, erfahren sie alle eine Verwässerung. Diese muss deshalb auch von den Besitzern von Derivaten getragen werden. Diese Argumentation ist nachvollziehbar. Wie sieht es aber aus, wenn nun die Di- vidende in Form von Aktien ausbezahlt wird? Damit steigt für die Aktionäre ihr Anteil an der UBS. Bei einer Gleichbehandlung müsste das Gleiche für die Zertifikatsbesitzer gelten. Das heisst, es müsste eine Anpassung des Bezugsverhältnisses erfolgen. Können Sie mir sagen, ob das tatsächlich der Fall ist? P.H. Die Kapitalerhöhung der UBS von CHF 13 Mrd. hat tatsächlich keinen Einfluss auf die Bezugsverhältnisse von Strukturierten Produkten mit der UBS-Aktie als Basiswert. Der Comic dp payoff all about derivative investments | April 2008 Grund liegt darin, dass das Fremdkapital über eine Wandelanleihe aufgenommen wurde. Die Ausgabe einer Wandelanleihe bewirkt nie eine Änderung der Bedingungen für Zertifikate. Bezüglich der Dividende gibt es einen Beschluss der Eurex, dass bei Optionen keine Anpassungen erfolgen. Das Gleiche dürfte für Strukturierte Produkte gelten. Als Begründung wird angegeben, dass bei der Preisfestlegung der Produkte schon mit einer Dividende gerechnet wurde. Diese wurde dazu verwendet, die Auszahlungsstruktur des Produkts zu finanzieren. Aus diesem Grund haben Derivat-Besitzer nie ein Anrecht auf die Dividende. Dass diese nun in Aktien statt in bar ausbezahlt wird, ist dabei unerheblich. Gemäss Angaben der UBS kann ca. eine neue Aktie auf 20 UBS-Aktien bezogen werden. Das genaue Bezugsverhältnis soll bis spätestens am 23. April 2008 bekannt gegeben werden. Zum aktuellen Börsenkurs vom 26.03.08 kann von einer Dividende von rund CHF 1,47 in Aktien ausgegangen werden. Bei der Emission der meisten gehandelten Derivate wurde aber mit einer deutlich höheren Dividende gerechnet. Somit könnte man, etwas überspitzt formuliert, sagen, dass der Inhaber von Strukturierten Produkten sogar von der Situation profitiert. Sicherlich ist dies ein schwacher Trost bei der bedauernswerten Performance der Aktie in den vergangenen Monaten.
  • 46. 47 TICKER NEWS Ticker News IMPRESSUM Quelle: flickr.com; Autor: wallyg HERAUSGEBERIN: Derivative Partners Media AG Splügenstrasse 10, 8002 Zürich Telefon 043 305 05 30 www.derivativepartners.com AUTORENTEAM: Daniel Manser/verantwortlich, Massimo Bardelli, Martin Egli, Christian Fürst, Dieter Haas, Alexander Heftrich, Martin Plüss, Martin Raab, Tobias Steiner, Andreas Stocker, Thomas Wicki redaktion@derivativepartners.com MARKETING: Elena Weber elena.weber@derivativepartners.com LAYOUT/GESTALTUNG/UMSETZUNG: Koller Werbung GmbH Unteres Ziel 3, 9050 Appenzell www.kollerwerbung.ch Neue ETSFs an der Scoach Im Bereich Exchange Trade Structured Funds der Scoach wurden zwei neue Produkte kotiert, somit sind nun gesamthaft fünf ETSFs handelbar. Die beiden neuen Produkte von der Bank Vontobel sind einerseits ein SLI Bonus Tracker und andererseits ein internationaler Blue Chip Basket mit 100 Prozent Kapitalschutz und Coupon. Die Handelswährung ist in beiden Fällen Schweizer Franken. Neue Vorlesung des ISB Im Frühlingssemester wird das Institut für schweizerisches Bankwesen der Universität Zürich (ISB) eine Vorlesung über Strukturierte Produkte anbieten. Aufgrund des rapiden Wachstums des Schweizerischen Marktes für Strukturierte Produkte herrscht Bedarf von Seiten der Studenten für eine solche Veranstaltung. Professor Mei Wang und Dr. Marc Oliver Rieger werden einen Überblick über den Schweizer Markt vorstellen, wichtige Kategorien von Strukturierten Produkten aufzeigen, sowie deren Hedging und die theoretischen Modelle vorstellen. Marktanteile der Emittenten in Deutschland nur leicht verändert Am 18. März veröffentlichte der Deutsche Derivate Verband zum ersten Mal die Marktanteile der Emittenten basierend auf dem Marktvolumen und den Börsenumsätzen. Die Börsenumsatzstatistik stellt die Umsätze aller Emittenten an allen Deutschen Börsen dar, an denen Zertifikate gehandelt werden. Über die Börsen werden knapp 40 Prozent aller Zertifikatsgeschäfte abgewickelt. Die Marktvolumenstatistik gibt das in Zertifikaten investierte Vermögen – den so genannten Open Interest – der Anleger in Deutschland wieder. Dazu melden die Emittenten alle Zertifikategeschäfte, die in ihren Handelssystemen aufgeführt sind. Bisher nehmen an der Statistik 13 Emittenten teil, was gut 70 Prozent des ausstehenden Volumens entspricht. Die Marktanteile der Zertifikatsanbieter haben sich im letzten Quartal 2007 nur geringfügig verändert. Weiterhin Spitzenreiter beim Volumen ist die Deutsche Bank mit einem Anteil von 22,6 Prozent und bei den Umsätzen steht die Commerzbank ganz oben auf dem Podest mit einem Anteil von 28,8 Prozent. CME Group kauft Nymex Die Übernahme von New York Mercantile Exchange, kurz Nymex, durch die CME Group scheint beinahe vollzogen zu sein. Die Chicagoer Terminbörse bietet nach Ablauf der Frist zur eingehenden Prüfung der Nymex-Bücher 36 US-Dollar in bar und 0,1323 CME-Titel. Sofern die Nymex-Aktionäre ihr Einverständnis geben wird der Deal im vierten Quartal 2008 abgeschlossen sein. Andere Börsengiganten wie die Eurex gaben kein Gebot für die Nymex ab. dp payoff all about derivative investments | April 2008 DRUCK: Effingerhof AG Storchengasse 15, 5201 Brugg www.effingerhof.ch ABOS UND ADRESSÄNDERUNGEN: www.payoff.ch (Rubrik «payoff magazine») ERSCHEINUNGSWEISE/ABO: payoff erscheint 12-mal jährlich 1-Jahres-Abo Druckausgabe: CHF 129.– Online-Abo (per E-Mail): kostenlos AUFLAGE: Wird in gedruckter Form und als E-Mail an über 23’000 Anleger verschickt MAIL-VERSAND: KSC WebEngineering GmbH Stadelhoferstrasse 40, 8001 Zürich www.kscweb.ch RISIKOHINWEIS/DISCLAIMER: Für die Richtigkeit der über payoff verbreiteten Informationen und Ansichten, einschliesslich Informationen und Ansichten von Dritten, wird keine Gewähr geleistet, weder ausdrücklich noch implizit. Derivative Partners AG und Dritte unternehmen alle zumutbaren Schritte, um die Zuverlässigkeit der präsentierten Informationen zu gewährleisten, doch machen sie keinerlei Zusagen über die Korrektheit, Zuverlässigkeit oder Vollständigkeit der enthaltenen Informationen und Ansichten. Leser, die aufgrund der in diesem Magazin veröffentlichten Inhalte Anlageentscheide fällen, handeln auf eigene Gefahr, die hier veröffentlichten Informationen begründen keinerlei Haftungsansprüche. Eine Haftung für eventuelle Vermögensschäden, die aufgrund von Hinweisen, Vorschlägen oder Empfehlungen des payoff aufgetreten sind, wird kategorisch ausgeschlossen.