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Der Computer im Kinderzimmer

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Referat am Fraueobe Evangelischer Frauenverein. Niederuzwil, 15.05.2008.

Referat am Fraueobe Evangelischer Frauenverein. Niederuzwil, 15.05.2008.

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  • Transcript

    • 1.  
    • 2. Intro: A Vision of K-12 Students Today Quelle: http://de.youtube.com/watch?v=_A-ZVCjfWf8
    • 3. Das Ausmass der Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen in den USA
      • Today Graduates
      • 5‘000 h Reading
      • 10‘000 h Video Gaming
      • 20‘000 h TV
      • Mark Prensky, 2001
      • Children age 6 and under
      • 2:01 h per day playing outside
      • 1:55 h „Screen Media“ (TV,Computer, video, …)
      • 40 min. Reading or being read to
      • 48% of children have used a computer
      • 27% 4-6 years old use a computer daily
      • 39% use a computer several times week
      • 30% have played video games
      • Kaiser Family Foundation, 2006.
    • 4. Wie nutzen Kinder welche Medien?
      • KIM-Studie 2006:
      • Basisstudie zum Stellenwert der Medien im Alltag von Kindern im Alter von 6 bis 13 Jahren in Deutschland
    • 5. Freizeitaktivitäten Liebste Freizeitaktivitäten 2006 Quelle: mpfs / JIM-Studie 2006, Angaben in Prozent Basis: alle Befragten (n=1.203)
    • 6. Gerätebesitz der Kinder 2006 Angaben des Haupterziehers Quelle: mpfs / JIM-Studie 2006, Angaben in Prozent Basis: alle Befragten (n=1.203)
    • 7. Medienbindung 2006 Am wenigsten verzichten kann ich auf ... Quelle: mpfs / KIM-Studie 2006, Angaben in Prozent Basis: alle Befragten (n=1.203)
    • 8. Kinder und Computer Nutzungsfrequenz 2006 Quelle: mpfs / KIM-Studie 2006, Angaben in Prozent Basis: Computernutzer (n=972)
    • 9. Welche Wirkung hat diese ausgeprägte Mediennutzung?
    • 10. Die Pessimisten und Mahner… „ Wären Bildschirme nie erfunden worden, dann gäbe es allein in den USA jährlich etwa 10‘000 Morde und 70‘000 Vergewaltigun-gen weniger sowie 700‘000 weniger Gewaltdelikte gegen Personen – schätzt ein amerikanischer Forscher.“ (Auszug aus dem Klappentext)
    • 11. … sehen folgende Gefahren.
      • Steigender Medienkonsum : einzelne Medien werden in immer kleinere Häppchen konsumiert, passive Konsumhaltung
      • Vereinsamung der „Bildschirmmenschen“ : nur oberflächliche Kontakte im Internet, Verdrängung zwischenmenschlicher Kontakte,
      • Beliebigkeit im Lebensentwurf : ständig neue Rollen erproben, Kontakte eher auf Distanz pflegen statt tiefere Beziehungen,
      • Geringe Aufmerksamkeitsspanne , steigende Nervosität, „durchs Leben zappen wie durch die TV-Kanäle“ – mit ADD (Attention Deficit Disorder) wurde sogar schon eine Krankheit danach benannt,
      • Dominanz der Bilder , Reduktion der Schriftsprache auf reine Textverarbeitung, Maschinendenken als vorherrschender Denkmodus,
      • „ Internet-Risiken“: Gewalt, Rassismus, Pornographie als Online-Content, Kontakt-Risiken sowie Folgegefahren: fehlende Bewegung, Fettleibigkeit, etc.
      • (Quelle: Tully, 2004)
    • 12. Die extreme Position auf der anderen Seite sieht die Veränderungen als ein Segen und verknüpft damit neue Kompetenzen :
      • schnelle Informationsaufnahme, schnelle Reaktionszeiten,
      • Multitasking-Fähigkeiten, „Parallel Processing“,
      • die Fähigkeit, visuelle Bilder zu erfassen sowie visuelle und räumliche Dimensionen zu verbinden (engl.: visual-spatial skills),
      • Net Geners bevorzugen, in Gruppen zu arbeiten, sie sind „always Connected“ und verstehen Teamwork als soziale Stärke,
      • Induktives Entdecken, Trial an error, eine „Just do it“-Haltung, um Neues auszuprobieren,
      • Präferenz für Spiele, Phantasie-Welten, Wettbewerb und hohe Interaktivität mit schnellen Feedback-Mechanismen,
      • Steuerung der Aufmerksamkeit: Fähigkeit, schnell zwischen Themen zu wechseln, aber gleichzeitig auch die Entscheidungsfreiheit, bestimmten Dingen keine Aufmerksamkeit zu schenken.
      • (Quelle: Tapscott, 1998; Prensky 2001; Oblinger & Oblinger, 2005)
    • 13. Ist die ausgeprägte Medien-nutzung nun ein Fluch oder ein Segen?
    • 14. Bildungsforscher der OECD: « Welche Kompetenzen benötigen wir für ein erfolgreiches Leben und eine gut funktionierende Gesellschaft ?» OECD , deut.: Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Quelle: DeSeCo-Projekt (2005): Definition und Auswahl von Schlüsselkompetenzen.
    • 15. Because change happen z
      • Quelle: http://video.vividas.com/CDN1/4077_Zurich/web/german.html , 23.4.2007.
    • 16.  
    • 17. Die Interaktive Anwendung von Medien und Mitteln (Tools)…
    • 18. … eröffnet neue Möglichkeiten, die Welt wahrzunehmen und mit ihr in Beziehung zu treten. Quelle: Karrasch (2005): Vom Internet zum Evernet, http://www.lernnetz-sh.de, 23.4.2005.
    • 19. Schlüsselkompetenz 1-A Die Fähigkeit zur interaktiven Anwendung von Sprache, Symbolen und Text.
    • 20. Schlüsselkompetenz 1-B Die Fähigkeit zur interaktiven Nutzung von Wissen und Informationen.
    • 21. Schlüsselkompetenz 1-C Die Fähigkeit zur interaktiven Anwendung von Technologien (Tools).
    • 22. Lehrplan “ICT im Unterricht“ Quelle: http://www.schule.sg.ch/home/informatik/volksschule/download.html#einf , 14.5.2008
    • 23. Computermaus: ICT-Abzeichen zur Förderung der Medienkompetenz Quelle: http://www.schule.sg.ch/home/informatik/volksschule/download.html#einf , 14.5.2008
    • 24. Tipps zum Umgang mit dem Internet
    • 25. Nutzung von Chatrooms 2006 Quelle: mpfs / KIM-Studie 2006, Angaben in Prozent Basis: Internetnutzer (n=695)
    • 26. «Beim Chatten fühle ich mich richtig erwachsen.» Quelle: http://www.kapo.zh.ch/internet/ds/kapo/de/aktuell/veranstaltungen/click_it.html
    • 27. Youtube & Co Quelle: http://ch.tilllate.com «Think before you post!»
    • 28. Musik, Software und Bilder downloaden? Quelle: SUISA Referat allg. d Grundsätzlich ist «jedes Werk mit individuellem Charakter» urhebergeschützt! Dateien wie Musikstücke, Videoclips oder Computer-Software dürfen nur mit Zustimmung des Urhebers veröffentlicht, kopiert oder verbreitet werden. Download: nicht strafbar (für den Privatgebrauch) Upload: strafbar
    • 29. Bringen Filterprogramme etwas? z.B. http://www.parents-friend.de , 14.5.2008.
    • 30. Welche Regeln müssen Kinder lernen?
      • Seiten mit Jugendschutz sind tabu!
      • Bei komischen Fragen oder Angeboten: Internet verlassen und Eltern benachrichtigen!
      • Persönliche Informationen sind geheim!
      • Digitale Fotos: gut überlegen, was man verschickt oder auf ein Webportal stellt. Einmal im Netz, immer im Netz!
      • Chat-Bekanntschaften – wenn überhaupt – nur in Begleitung und an öffentlichen Orten treffen!
      • E-Mails unbekannter Herkunft nicht öffnen (Virengefahr)!
      Quelle: Zappen & Gamen
    • 31. Tipps zum Umgang mit Games
    • 32. «Bei Online-Spielen lerne ich Leute in der ganzen Welt kennen..» Quelle: http://www.girlsgogames.de/ , 15.5.2008.
    • 33. Welche Spiele gibt es?
      • Simulationsspiele (z.B. «Sims»)
      • Strategiespiele (z.B. «Siedler»)
      • Hüpf- und Rennspiele, Jump‘n‘ Run (z.B. «Super Mario»)
      • Ego-Shooter (z.B. «Counterstrike»)
      • Abenteuerspiele (z.B. «Lara Croft: Tomb Raider»)
      • Rollenspiele (z.B. «World of Warcraft»)
      • Sportspiele (z.B. «Fussball Challenge 2008»)
      • Lernspiele (z.B. «Lernen mit der Maus»)
    • 34. Games fördern Fähigkeiten
      • strategisches Denken
      • Geschicklichkeit
      • Reaktionsvermögen
      • Aufmerksamkeit
      • Konzentrationsvermögen
      • Sozialverhalten (Multiplayer-Games)
    • 35. Welche Auswirkungen können Ego-Shooter, sog. „Killerspiele“ haben? Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=OfT4A5fql_0&feature=related
    • 36. Mitspielen statt zuschauen! Quelle: Online Game Fussball Challenge 08
    • 37. Nutzung von Computerspielen Quelle: mpfs / KIM-Studie 2006, Angaben in Prozent Basis: Nutzer von Computerspielen (n=883)
    • 38. «Ich schwänze immer häufiger die Schule, um länger online zu sein.»
      • Wann wird‘s kritisch?
      • Kann es die Medienzeit nicht begrenzen?
      • Vernachlässigt es seine Freundschaften oder hat es bereits wichtige Beziehungen aufgegeben?
      • Schläft es zu wenig, pflegt und ernährt es sich nicht mehr richtig?
      • Verharmlost es seinen Medienkonsum oder spielt es das wahre Ausmass herunter?
      • Hat es zunehmend Probleme in der Schule?
      • Ist das Internet für Ihr Kind eine Möglichkeit, Problemen aus dem Weg zu gehen oder seine gedrückte Stimmung aufzuheitern? Fühlt es sich einsam?
      Quelle: Zappen & Gamen
    • 39. Tipps zum Umgang mit dem Handy
    • 40. Handy-Verfügbarkeit 2006 Angaben der Kinder Quelle: mpfs / JIM-Studie 2006, Angaben in Prozent Basis: alle Befragten (n=1.203)
    • 41. «Ohne mein Handy könnte ich nicht leben..»
      • Handys als Schuldenfalle
      • Welches Angebot wähle ich?
      • Gesundheitsrisiken durch Strahlung?
      • Belästigungen und Gewalt per Handy
      • Jugendgefährdende und illegale Bilder und Videos
      • Handy des Kindes kontrollieren?
      • Regeln festlegen
      Quelle: Zappen & Gamen
    • 42. «Säg nei zu Gwalt uf em Handy, Compi und bim Game!» Quelle: Schulblatt des Kantons St. Gallen Nr. 12/2006.
    • 43. «LCH: Kein generelles Handyverbot an Schulen.»
      • Handyverbot greift in Kinder- und Elternrechte ein.
      • Ein flächendeckendes generelles Handy-Verbot an Schulen der ganzen Schweiz ist nicht sinnvoll.
      • Besser als ein Handyverbot ist das Erlernen eines sinnvollen Umgangs mit Mobiltelefonen.
      Quelle: Bildung Schweiz 10/2007 (Sonderdruck)
    • 44. Förderung von Medienkompetenz Quelle: http://e-portfolio.kaywa.ch , 14.5.2008.
    • 45. Wo finde ich Unterstützung?
    • 46. Quelle: Stiftung für Suchthilfe, St.Gallen
    • 47.  
    • 48. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Quelle: Karrasch (2005): Vom Internet zum Evernet, http://www.lernnetz-sh.de, 23.4.2005.

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