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  • Das Cluetrain-Manifest „ Wir sind keine Zielgruppen oder Endnutzer oder Konsumenten. Wir sind Menschen - und unser Einfluss entzieht sich eurem Zugriff.“
    • „ Manifest – Eine öffentliche Erklärung von Zielen und Absichten, oftmals politischer Natur“
  • Ein paar Daten
    • 1999 veröffentlicht (Höhepunkt des Dotcom-Booms)
    • Von vielen Experten unterzeichnet (z.B. von Bruce Hunt, Adobe Systems; Larry Bohn, net.Genesis; Eric S. Raymond)
    • Nimmt formalen Bezug auf Luthers 95 Thesen
    • 2000 auch als Buch erschienen
  • Die Autoren Rick Levine, Christopher Locke, Doc Searls, David Weinberger
  • 95 Thesen
  • Thesen 1-6: Märkte sind Kommunikation
    • Wie früher auf dem Marktplatz: Menschen begegnen sich und tauschen Informationen  Internet macht das wieder möglich
    Keine Chance mehr für herkömmliche Informationshierachie  Werbung und PR informier Kunden, der das so hinnehmen muss These 7: Hyperlinks untergraben Hierarchien
  • Thesen 8-13: Menschen sprechen mit Menschen ‚ Ich nehme das, was sie hat.‘
  • Thesen 8-13: Menschen sprechen mit Menschen
    • Neue Art im Netz zu kommunizieren
    • Neue soziale Ordnung, neue Art des Wissensaustauschs
    • Märkte/Kunden werden intelligenter, sind besser informiert
    • Voneinander bessere (wertvollere) Informationen als von Unternehmen
    • Keine Geheimnisse: Vernetzter Markt weiß mehr über Produkt als Unternehmen
  • Thesen 14-25: Unternehmen müssen sprechen lernen ‚ Würdest du mit Menschen reden, wie die Werbung mit Menschen redet, würden sie dir aufs Maul hauen.‘ ( frei von D.M.)
  • Thesen 14-25: Unternehmen müssen sprechen lernen
    • Unternehmen betreten den neune Marktplatz
    • Online-Märkte: Firmen haben es mit kollektiver Intelligenz zu tun
    • Unternehmen sprechen nicht die Sprache der Kunden: hohl, flach, unmenschlich, zu homogen und künstlich!
    • Mit dem Kunden in seiner Sprache sprechen  keine inhaltlosen Prahlereien, wie: „Wir streben die Marktführerschaft im Bereich XY an“
  • Thesen 26-40: Ansätze, um in den Markt zu kommen
    • Arrogante Einwegkommunikation der Massenmedien hat ausgedient  von ‚oben herab‘ schafft Distanz
    • Menschliche Stimme darf und kann kein Trick sein
    • Unternehmen müssen anerkannte Mitglieder der vernetzten Community werden  Interessen der Konsumenten teilen
    • Unternehmenskultur auf echte Bedürfnisse abstimmen
    • „ Unternehmen, die nicht zu einer „Community“ des Austausches gehören, werden sterben“
  • Thesen 41 – 52
    • So wie es in vernetzten Märkten geschieht, so reden auch Menschen miteinander, direkt innerhalb der Firma, und nicht nur über Regeln und Konventionen, Hausordnungen und Profite.
    • => Kommunikation über das Intranet: Fundus für neue Ideen und Impulse, hebelt klassische Unternehmenshierarchie aus, verbessert Unternehmenskommunikation, organisiert Mitarbeiter
    • These 50: „Respekt für pragmatisches Wissen gewinnt gegenüber dem Respekt für abstrakte Autorität.“
  • Thesen 53 bis 71
    • Diese beide Gespräche (Intranet und Internet) möchten sich vermischen. Sie sprechen die gleiche Sprache. Sie erkennen sich in ihren Stimmen wieder.
    • Intelligente Unternehmen werden beiseite treten und dazu beitragen, dass das Unvermeidliche schneller geschieht.
    • => direktere Kommunikation!
    • These 65: „Wir sind auch die Mitarbeiter, die eure Unternehmen am laufen halten. Wir möchten mit unseren eigenen Stimmen direkt mit den Kunden sprechen […].“
  • Thesen 72 bis 95
    • Erwartungen des intelligenten, vernetzten Marktes an die Unternehmen:
    • 74: Wir sind immun gegen Werbung. Vergesst es einfach.
    • 82: Dein Produkt ist kaputt gegangen. Warum? Wir würden gerne den Fragen, der es gemacht hat.
    • 84: Wir kennen ein paar Leute aus eurer Firma. Sie sind online recht cool. Habt ihr noch welche von der Sorte, die ihr versteckt? Dürfen sie rauskommen und mitspielen?
    • 89: Wir haben wirkliche Macht, und wir wissen das. Wenn ihr das nicht erkennt, wird jemand anders daherkommen, jemand aufmerksameres, jemand interessanteres, jemand, mit dem es mehr Spaß macht zu spielen.
    • => Es wird vor allem ehrliche und direkte Kommunikation gefordert!
  • Aussage
    • Kunden informieren sich gegenseitig via Internet
    • => besser informiert, „intelligente Märkte“
    • Unternehmen nicht mehr erster Ansprechpartner (bspw. bei fehlerhaftem Produkt, Unzufriedenheit, …)
    • Unzulänglichkeiten werden schneller aufgedeckt
    • Die Autoren fordern eine direktere und einfachere Kommunikation mit den Unternehmen
    • Die Unternehmen, die sich nicht schnell genug an die intelligenten Märkte anpassen, haben verloren
  • Aussage
    • Vernetzte Märkte haben angefangen sich schneller selbst zu organisieren, als die Unternehmen, von denen sie bisher beliefert wurden. Dank des Webs sind Märkte besser informiert, werden intelligenter und fordernder hinsichtlich der Qualitäten, die den meisten Organisationen fehlen.
  • Realität
    • Manifest älter – schon überholt?
    • Haben Unternehmen schon reagiert?
    • => virales Marketing, eigene moderierte Foren auf der Webseite, Support-Chats, Mitarbeiter-Blogs, …
  • Kritik
    • Ist der Kunde ZU gut informiert?
    • => Eigene These: Wirtschaft ist, dem Kunden nur das zu sagen, was er hören will.
    • =>Mehrheit der Kunden wirklich besser informiert – oder überkritisch?
    • => Massenhysterie in Foren?
    • => Netze sind auch leicht zu manipulieren und zu verunsichern (Beispiel: Amazon Bewertungen, Beiträge in Foren, …)
  • Kritik und Diskussion
    • Steigt Qualität und Service der Firmen da die Märkte intelligenter sind?
    • Müssen Unternehmen noch flexibler reagieren?
    • Werden Foren, Blogs und Co. in Zukunft mehr Macht gewinnen?