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Gesundheitssystem

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  • 1. Das Gesundheitswesen Probleme und Lösungsansätze © Michael Bodnar 2010
  • 2. Das Gesundheitswesen 150 Milliarden Arbeitnehmer Arbeitgeber Steuerzahler jährliche Einzahlungen Gesundheitsfonds + Kassen verwalten das Geld; Kosten: Gesundheitsfonds 10 Milliarden Krankenkassen erstatten überschüssige oder verlangen gesetzliche Krankenkassen zusätzliche Beiträge Leistungserbringer erhalten weitere Geld für ihre Leistungen Ärzte Krankenhäuser Leistungserbringer 140 Milliarden © Michael Bodnar 2010
  • 3. Gesundheitsausgaben Verteilung Gesetzliche Unfallv. Gesetzliche Krankenversicherung 2% Gesetzliche Rentenv. 1 % 57% Arbeitgeber 4% offentliche Haushalte 5% Soziale Pflegeversicherung 7% Private Krankenversicherung 9% private Haushalte 14% © Michael Bodnar 2010
  • 4. Gesundheitsausgaben nominal in Mrd. € 250,0 226,7 203,3 180,0 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 Anteil am BIP in % 11,0 10,7 10,3 10,0 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 Tendenz: steigend © Michael Bodnar 2010
  • 5. Probleme des Gesundheitswesens demografischer Wandel immer mehr kostenintensive ältere Menschen © Michael Bodnar 2010
  • 6. medizinischer Fortschritt führt meißt zu steigenden Kosten Gesundheitsamt empfiehlt Schuleingangsuntersuchungen Impfungen und ist für die Einhaltung des Infektionsschutzgesetz zuständig so entstehen ständig neue (höhere) Kosten © Michael Bodnar 2010
  • 7. Gesundheitsausgaben Monatliche Ausgaben pro Kopf unter Berücksichtigung verschiedener Kostensteigerungen auf Grund von medizinischem Fortschritt 0% 1% 2% in € 500 375 250 125 0 2005 2010 2015 2020 2025 2030 2035 2040 2045 2050 © Michael Bodnar 2010
  • 8. Probleme des Gesundheitswesens Reformen... 1977 Das Krankenversicherungs-Kostendämpfungsgesetz 1981 Das Kostendämpfungs-Ergänzungsgesetz 1988 Das Gesundheitsreformgesetz 1992 Das Gesundheitsstrukturgesetz ...führen zu einer Minderung der Kostensteigerung bei den gesetzlichen Krankenversicherungen. Bei den private Krankenkassen hingegen steigen die Kosten weiterhin an Folge: Zwei-Klassen-Medizin © Michael Bodnar 2010
  • 9. Deutsche gehen zu oft zum Arzt Eine sozialmedizinische Faustregel lautet so: Von 1000 medizinischen Problemen können 900 von den Betroffenen gelöst werden. Von den verbliebenen 100 Problemen, die einen Menschen ins Gesundheitswesen führen, können 90 beim Allgemeinmediziner geklärt werden. Von den verbliebenen zehn müssen neun zum Facharzt, und ein Patient muss ins Krankenhaus. Doch wer ist schuld? [...] In Norwegen verschreiben die Schulkrankenschwester und der Hausarzt die Antibabypille, auf einem Rezept, das zwei Jahre gültig ist. Deutsche Mädchen müssen sich jedes Die Patienten? Quartal zum Arzt begeben, damit sie sich gleich daran gewöhnen, dass nur der regelmäßige Gang zum Arzt die Die Politik? eigene Gesundheit sichert. Sie bezahlen für einen Arztbesuch ohne medizinische Berechtigung. [...] Die Ärzte? Harald Kamps in Die Pharmaindustrie? Was macht die Politik? Stärkung der Eigenverantwortung der Versicherten Einführung der es muss nicht bei jedem Bagatellfall der Arzt aufgesucht werden zusätzliche Einnahmen von 2,6 Milliarden jährlich Praxisgebühr teure Facharztbehandlung nur mit Hausarztüberweisung © Michael Bodnar 2010
  • 10. aktuell umstrittener Lösungsansatz: Gesundheitsprämie: Jeder Erwachsene zahlt den gleichen Beitrag pro Monat Pro Contra allerdings würden die ständig steigenden Dadurch werden die Kosten Kosten direkt in der Gesundheitsprämie fair auf alle verteilt sichtbar werden und um diese nicht erhöhen zu müssen, müssen die Krankenkassen ihren Leistungskatalog überarbeiten und dort Kosten einsparen. Die Politik muss dann einen Mittelweg zwischen hohen Kosten und wenig Leistung finden. © Michael Bodnar 2010
  • 11. legt einheitliche Beitragssätze fest Versicherte zusätzliche zahlen Beiträge Beiträge oder Beitragsgelder Steuergelder Rückerstattungen Krankenkassen Gesundheitsfonds Staat zentrale Verwaltung der Beitrags- und Steuergelder zahlen Beiträge teilt Mittel zu Arbeitgeber Einführung des Gesundheitsfonds ,Rentenversicherungsträger oder andere Sozialleistungsträger 2007 im Rahmen der Gesundheitsreform © Michael Bodnar 2010
  • 12. Quellenangaben Das Gesundheitswesen: Quelle: http://www.der-gesundheitsfonds.de; Gesundheitsausgaben - Verteilung: Quelle: Statistisches Bundesamt: www.destatis.de, Statistisches Jahrbuch 2008, Lizenz: Creative Commons by-nc-nd/2.0/de; Bundeszentrale für politische Bildung, 2008; Gesundheitsausgaben - nominal und als Anteil am BIP: Quelle: http://www.gbe-bund.de, Copyright: Statistisches Bundesamt (Die Gesundheitsberichterstattung des Bundes), Wiesbaden 2006; Probleme des Gesundheitswesens - Demografischer Wandel: Quelle: Statistisches Bundesamt: Bevölkerung Deutschlands bis 2050. Ergebnisse der 10. und 11. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung, Stand: 2008, Lizenz: Creative Commons by-nc-nd/2.0/de; Probleme des Gesundheitswesens - Reformen: Quelle: http://www.arztwiki.de, Lizenz: GNU Free Documentation License 1.2.; aktuell umstrittener Lösungsansatz - Gesundheitsprämie: Quelle: http://de.wikipedia.org, Lizenz: Creative Commons cc-by-sa/2.0/de; Deutsche gehen zu oft zum Arzt: Quelle: http://www.zeit.de, Copyright: Harald Kamps; Gesundheitsfonds: 1. Quelle: http:// de.wikipedia.org, Lizenz: Creative Commons cc-by-sa/2.0/de, 2. Quelle: http://www.arztwiki.de, Lizenz: GNU Free Documentation License 1.2.; Gesundheitsausgaben - Monatliche Ausgaben pro Kopf unter Berücksichtigung verschiedener Kostensteigerungen auf Grund von medizinischem Fortschritt: Quelle: http://www.bmg.bund.de © Michael Bodnar 2010