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Social Media 27.08. Heinemann Sewina Social Media 27.08. Heinemann Sewina Presentation Transcript

  • Social Media Marketing und Microblogging Lars Heinemann & Michael Sewina Deutsche Post Leserservice 07.10.09
  • Inhalt
    • Definition Social Media
    • Vom klassischen Marketing zum Social Media Marketing
    • Definition Social Media Marketing
    • Konsequenzen & Umsetzung von Social Media Marketing
    • Definition Microblogging
    • Microblogging für Unternehmen
    • 93% der Social Media Benutzer erwarten, dass Unternehmen im Social Web vertreten sind. Cone, Business in Social Media Study, September 2008
    • Was ist Social Media?
  • Definition Social Media
    • „ Social Media (auch Soziale Medien) ist ein Schlagwort mit dem Soziale Netzwerke und Netzgemeinschaften verstanden werden, die als Plattformen zum gegenseitigen Austausch von Meinungen, Eindrücken und Erfahrungen dienen.“ Wikipedia
    • „ Social Communities bieten neben klassischer Werbung einzigartige Möglichkeiten für intelligentes Marketing. Integrierte und interaktive Konzepte können den Marketingeffekt deutlich steigern und führen durch Integrationen und zielgruppenaffiner Ansprache zu einer authentischen und lang anhaltenden Marken- und Produktkommunikation. „ Norbert Schauermann (Gründer & Geschäftsführer lokalisten media GmbH)
    • „ Social Media bedeutet für mich die Einlösung des Dialogversprechens, das dem Web schon so lange nachgesagt wird - mit all den Konsequenzen für klassische Medien und Unternehmen, Werbung, Media und PR. Consumer Empowerment eben.“ Marc Heising (Account Director Weber Shandwick, Blogger)
  • Social Media = Dialog, unterstützt von… Brian Solis Conversation Prism; http://www.briansolis.com/2008/08/introducing-conversation-prism.html
  • Social Media = Social + Media
    • Menschen vernetzen sich miteinander und teilen ihre Informationen .
    • Informationen bedeutet auch Erfahrungen , mit Produkten, Marken und Unternehmen
  • Social Media: Word of Mouth
    • 90% der Verbraucher vertrauen auf Empfehlungen anderer Verbraucher
    • 70% der Verbraucher vertrauen auf Online -Empfehlungen anderer Verbraucher
    • Nielsen Global Online Consumer Survey, 2009
    • 35% der Deutschen vertrauen in die Werbung
    • Trust in Advertising, The Nielsen Company 2007
  • Social Media: Meinungsführer & Bezugsgruppen
    • Wie in jeder „Gesellschaft“ bilden sich unterschiedliche Gruppen.
    • In und außerhalb dieser Gruppen gibt es einzelne Personen denen eine größere Aufmerksamkeit und Bedeutung zuteilt wird als anderen.
    • Die Meinung dieser einzelnen Personen wird höher gewichtet als die der anderen  Meinungsführer
  • Social Media: Einfluss auf das Kaufverhalten
    • Bezugsgruppen oder Meinungsführer beeinflussen Verhalten, Einstellungen, Normen und Werte eines Individuums
    • Urteile über Qualität und Präferenzen bei Produkten werden davon beeinflusst, wie andere Personen darüber denken, und dass einheitliche Urteile einer Vergleichsgruppe zu einer stärkeren Urteilsangleichung führen
    • Bezugsgruppen fungieren als Vermittler von Konsumnormen und sanktionieren die Einhaltung der Normen durch Bestrafung von abweichendem und Belohnung von konformem Verhalten. Bezugsgruppen sind umgekehrt aber auch Adressat für Verhalten den Konsumenten, das dieser demonstriert, um Gruppennormen gerecht zu werden oder um den Anschluss an neue Bezugsgruppen zu finden
    • Der Einfluss der Bezugsgruppe bei verschiedenen Produkten unterschiedlich. Der Einfluss auf Alltagsprodukte des privaten Bedarfs ist in der Regel sehr gering. Im Gegensatz dazu hat die Bezugsgruppe starken Einfluss auf die Markenwahl von Produkten, über die sie sich selbst identifizieren und gegen andere abgrenzen.
    • Kann ein Unternehmen über Social Media andere im Verhalten beeinflussen?
    Gesamtverband Kommunikationsagenturen, 2009
  • Social Media: Greifbar 14.000.000 Artikel in der Wikipedia 3.600.000.000 Fotos auf flickr Ø 3.000.000 Tweets pro Tag auf Twitter
  • Social Media: Greifbar (2) 250.000.000 Benutzer auf Facebook Ø 100.000.000 Videos werden täglich auf YouTube angesehen mehr als 200.000.000 Blogs
  • Social Media: Greifbar (3) über 1.000.000 Bewertungen von Kneipen, Restaurants, Sehenswürdigkeiten, etc. Ø 38.000.000 Visits im Monat auf dem Verbraucherportal ciao!
    • Was bedeutet das für das Marketing?
  • Zur Erinnerung: Klassisches Marketing im Web
    • Kontrolliert
    • Produkt-orientiert
    • Exklusiv
    • Zentral
    • Organisiert
    • Kampagnen-basierend
    • Zielgruppen-orientiert
    • Das Unternehmen kontrolliert und organisiert den Informationsfluss der Kampagne.
    • Als „Antwort“ des Empfängers wird nicht der Dialog erwartet, sondern der Kauf.
  • Vom klassischen zum Social Media Marketing
    • Klassisches Online-Markting ist demzufolge ein Monolog
    • Social Media hingegen ist ein Dialog, dieser zeichnet sich aus durch:
      • Authentizität
      • Offenheit
      • Transparenz
      • Viraliltät
    • Folglich kann und sollte man Social Media nicht als weiteren Kanal für sein (Monolog-)Marketing ansehen.
    • Die Menschen erwarten, dass derjenige der „spricht“ auch „zuhört“.
            • Social Media Marketing!
  • Definition Social Media Marketing
    • „ Interaction between a company and individual via [digital] delivery channels, intended to share commercial content that will lead to a sale and/or be passed along to others.“ Peter Kim (Blogger & Senior Partner Dachis Group)
    • „ Social marketing injects humanity into the delivery and reception of business communications by emphasizing relationships and meaningful experiences with people rather than simple transactions with publics. “ Shannon Paul ( Communications Manager & Social Media Strategist PEAK6 Online)
    • “ Reality is, everyone who engages in social media on a regular basis is a social media marketer, it’s just a matter of what we’re marketing. Some people are looking to change the world, others to change what people buy and still others just want to make friends.“ Jonathan Fields (Firmengründer & Marketer)
    • Was ist zu tun?
  • Social Media Marketing: Grundsätzliches
    • Social Media nicht als Kampagne begreifen, sondern als Dialog.
    • Dazu sollte eine Social Media Strategie definiert werden.
    • Die Mitarbeiter sollten mit einbezogen werden, z.B. in Form einer Social Media Guideline
      • Diese erklärt zu welchem Zweck und in welcher Form das Unternehmen im Social Web aktiv ist
      • Außerdem gibt sie Richtlinie vor, wie sich die Mitarbeiter selbst im Social Web verhalten sollen
  • Social Media Marketing: Grundsätzliches Vorgehen
    • Social Media verstehen
    • Zuhören/Beobachten
    • Community finden
    • Partizipieren
    • Erfolge messen
      •  Impressions ≠ Erfolg
  • Social Media Marketing: Konsequenzen
    • (Werbe/Marketing-)Botschaften sind keine Dialoge!
    • Social bedeutet, dass man bereit sein muss etwas zu teilen/auszutauschen.
    • Social Media Marketing bedeutet, dass man die Kontrolle über die Kommunikation und den Content abgibt.
    • Zulassen von Eigendynamik.
    • 93% der Social Media Benutzer erwarten, dass Unternehmen im Social Web vertreten sind. Cone, Business in Social Media Study, September 2008
  • Social Media Marketing: Effekte
    • Social Media Marketing kann verschiedene Effekte haben:
      • Kunden-Service
      • Kunden-Bindung
      • Kunden-Gewinnung
      • Meinungsführerschaft
      • Networking
      • Produkt/Ideen-Entwicklung (  Crowdsourcing)
      • Public Relations
  • Microblogging am Beispiel Twitter
    • Ist eine rudimentäre Form des Bloggings, bei der kurze Textnachrichten in chronologischer Reihenfolge veröffentlicht werden können.
    • Bei Twitter dürfen diese Nachrichten max. 140 Zeichen lang sein.
    • Benutzer können anderen Benutzern folgen, um in ihrem Account zu sehen, was die anderen Benutzer schreiben.
    • Die Schnittstelle (API) von Twitter ist offen  Kann über Drittapplikationen benutzt werden (z.B. Desktop-Widgets, Mobile-Apps, anderen Social-Netzworks)
  • Microblogging für Unternehmen am Beispiel: Dell Outlet auf Twitter
    • Dell erkannte früh das Potenzial von Twitter und startete bereits 2007 DellOutlet
    • Dell kommuniziert dort die aktuellen Angebote an Second-Hand-, B- und Refurbished-Ware
    • Darüber hinaus wird auch der Dialog mit den Benutzern von den Dell Mitarbeitern gepflegt.
    • Erfolge
      • über 1.000.000 Follower
      • ca. 2 Mio. $ direkt umgesetzt
      • ca.1 Mio. $ über dell.com ausgelöst
    CRN Australia, 2009
  • Microblogging für Unternehmen: Chancen
    • offene Programmierschnittstelle: Online-Dienst lässt sich leicht in eigene Softwareprojekte integrieren
    • Öffentliche Meinung verfolgen ("Marktforschung")
    • Feedback und Ideen sammeln
    • Informationen teilen
    • Channel-Funktion
    • schnellere Informationsverteilung in Projekten
    • Markenbildung
    • Linkbaiting
    Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, 2009
  • Microblogging im Unternehmen: Chancen (2)
    • hohe Bindung an das Unternehmen
    • direkte Sicht in den Meinungsmarkt
    • Frühwarninstrument für mögliche Krisen
    • Aktualtiät und Schnelllebigkeit
    Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, 2009
  • Microblogging für Unternehmen: Risiken
    • Herausforderung Aktualtiät und Schnelllebigkeit bei zeitnaher Beantwortung von Anfragen
    • Twitter-Squatting (Aneignung eines Accounts unter falschem Namen)
    • Nichtkommunikation
    • Mitarbeiter verhalten sich nicht optimal (  Social Media Guidelines)
  • Microblogging im Unternehmen: Einsatzgebiete
    • Networking unter Kollegen
    • Berichterstattung
    • Verbreitung der Unternehmenskultur
    • Projektmanagement
    • Betriebliches Vorschlagswesen
    • Marketing / Verkauf
    • Marktforschung
    • Kundenbetreuung / CRM
    • Krisenmanagement
    • Recruiting
  • Microblogging im Unternehmen: Einsatzgebiete (2)
    • Statusberichte über persönliche Verfügbarkeit
    • Kommunikation von Ideen, die im Micro-Blog diskutiert und dadurch schnell weiterentwickelt werden
    • Hinweise auf interessante (unternehmensrelevante) Links im Internet inkl. persönlichen Kommentaren
    • Diskussion über bestimmte Funktionen und Elemente auf Websites
    • schneller Erfahrungsaustausch ähnlich eines Chats (Skype, IRC etc.)
    • Archivierung von Ideen und Diskussionen inkl. Suchmaschine
    • Steigerung der Transparenz durch eine „öffentliche“ Diskussion im Unternehmen
    • Reduktion des E-Mail-Aufkommens
    • Teambildungseffekte durch bessere und schnellere Kommunikation
    • Verbesserung der Qualitätssicherung
    • 93% der Social Media Benutzer erwarten, dass Unternehmen im Social Web vertreten sind. Cone, Business in Social Media Study, September 2008