Lernen und Spielen im Kindergarten - Neue Technologien im Einsatz
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Kapitel des L3T Lehrbuch (http://l3t.eu)

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    Lernen und Spielen im Kindergarten - Neue Technologien im Einsatz Lernen und Spielen im Kindergarten - Neue Technologien im Einsatz Document Transcript

    • Elisabeth  Schallhart,  Andreas  Eitel,  André  Lenich,  Claudia  Gartler  und  Diana  Wieden-­‐BischofSpielend Lernen im KindergartenNeue Technologien im EinsatzDieses   Kapitel   behandelt   den   kindlichen   Zugang   zu   neuen   Technologien   und   deren   Bedeutung   für   denAlltag.  Da  die  Kinder  von  heute  in  einer  Medienwelt  aufwachsen  und  schon  früh  mit  Medien  und  Medien-­‐produkten   in   Kontakt   kommen   und   diese   auch   nutzen,   sind   die   vorschulischen   BildungsinsDtuDonen   ge-­‐fordert,  akDve  Medienarbeit  zu  leisten  und  dabei  einen  verantwortungsbewussten  Umgang  mit  Medien  zufördern.  In  engem  Zusammenhang  mit  dem  Einsatz  von  neuen  Technologien  im  Vorschulbereich  steht  dieMedienbildung.  Deren  Förderung  stellt  schon  in  der  frühen  Mediennutzung  eine  Notwendigkeit  dar  undwird   in   diesem   Kapitel   anschaulich   mit   ihren   wichDgsten   Zieldimensionen   beschrieben.   Die   Autorinnenund   Autoren   verweisen   auf   die   spielerische   Umsetzung   medienpädagogischer   Ziele   und   dem   damit   ver-­‐bundenen  Einsatz  von  neuen  Technologien.  Die  Förderung  der  Medienbildung  lässt  sich  in  der  Kindergar-­‐tenarbeit   nicht   losgelöst   von   anderen   Bildungsschwerpunkten   vollziehen   und   ist   somit   immer   verknüpImit   unterschiedlichen   Bereichen   der   kindlichen   Entwicklung   und   Förderung.   Beispiele   aus   der   Praxiszeigen  die  sozialen,  kommunikaDven,  lernmethodischen,  spielerischen  und  bildenden  Aspekte  des  Lernensund  Lehrens  mit  neuen  Technologien  sowie  den  damit  zusammenhängenden  Herausforderungen  und  Hin-­‐dernissen.Quelle:  Elisabeth  Schallhart,Kindergarten  Maurach  a.  Achensee. #kindergarten #spezial #bildungssektor Version  vom  1.  Februar  2011 Für  dieses  Kapitel  wird  noch  ein  Pate  gesucht, Jetzt Pate werden! mehr  InformaDonen  unter:  hFp://l3t.eu/patenschaI
    • 2  —  Lehrbuch  für  Lernen  und  Lehren  mit  Technologien  (L3T) dergarten“ die Rede ist, schließt dies alle Formen ele-1. Kinder  und  ihr  Zugang  zu  neuen  Technologien   mentarer Bildungsinstitutionen für Kinder im AlterLebenswelten  der  Kinder  sind  Medienwelten   von drei bis sechs Jahren mit ein.Kinder in unserer Gesellschaft wachsen von klein auf Studien   zur   Nutzung   von   neuen   Technologien   im   ele-­‐mit einer Vielzahl an Medien und Medienprodukten mentaren  Bildungsbereichauf. Nach einer Studie von Feierabend und Mohr(2004) sehen zwei Drittel der zwei- bis fünfjährigen Aktuelle Forschungsergebnisse zur Nutzung vonKinder täglich oder beinahe täglich fern. In über 90 neuen Technologien im elementaren BildungsbereichProzent der befragten Haushalte befinden sich Fern- sind international nur rudimentär vorhanden, was aufseher, Telefon, Radio, Mobiltelefon, Videorekorder hohen Forschungsbedarf schließen lässt. Siraj-und Stereoanlage. Die Studie bringt damit deutlich Blatchford (2006) untersuchte die Auswirkungen deszum Ausdruck, dass Kindern potentiell bereits ein Einsatzes von Informations- und Kommunikations-breites Medienspektrum zur Verfügung steht und sie technologien im frühen Bildungsbereich. Ergebnissevon diesem auch Gebrauch machen. zeigen, dass neue Technologien im institutionellen Bildungsbereich vor allem auf kreative Weise genutzt Warum   glauben   Sie,   sind   Medien   wichDg   für   Kinder? werden, gefolgt von der Nutzung für die Bereiche ? Welche  FunkDonen  erfüllen  Medien  in  der  Lebenswelt von   Kindern?   Zu   welchem   Zweck   nutzen   Kinder Lese- und Schreibfähigkeit, Mathematik und Wissen. Der Computer kommt laut Siraj-Blatchford vor allem Medien   Ihrer   Einschätzung   nach?   DiskuDeren   Sie   in in Bezug auf Lesekompetenz in Bildungseinrich- Kleingruppen.   tungen zum Einsatz. In einer österreichischen Studie (Pfarrhofer &Medien   erfüllen   verschiedene   Funk?onen   in   der   Ent-­‐ Koller, 2007) stellte sich heraus, dass 68 Prozent derwicklung  von  Kindern   drei- bis fünfjährigen Kinder zu Hause Zugang zuDurch den Besitz von Technologien erleben Kinder einem Computer oder Laptop haben. Davon habenihre persönliche Autonomie und Stärke. Medien 45 Prozent einen Internetzugang. 37 Prozent derhelfen ihnen bereits im Kindergartenalter bei der ge- Eltern empfinden den Umgang mit dem Computerzielten Suche nach Information, dienen daher als In- als eine wichtige Bildungserfahrung für ihre Kinder.formationsvermittler. Die Informationsvermittlunggeschieht dabei vor allem gemeinsam in Begleitung 92   Prozent   der   befragten   Eltern   erwarten,   dass   derErwachsener, wenn Kinder noch nicht lesen können,oder allein, anhand altersangepasster Medienpro- ! Umgang  mit  neuen  Technologien  in  der  Schule  und  im Kindergarten  gelehrt  wird  (Pfarrhofer  &  Koller,  2007)dukte. Durch Medien können Kinder in vielfältigerund kreativer Weise ihre eigene Sichtweise aus- Kindergarten,  Technologieeinsatz  und  Medienbildung  drücken und darstellen. Zum Beispiel wenn in einemProjekt, in dem es um elektrische Geräte im Haushalt Die Potenziale neuer Technologien stellen deshalbgeht, auf einer „Fotosafari“ durch die „Kita“ (kurz auch die Bildungsinstitutionen für drei- bis sechs-für „Kindertagesstätte“) alle Geräte fotografiert jährige Kinder vor die Herausforderung, Konzeptewerden, die Strom brauchen. Die von den Kindern für aktuelle und engagierte Medienbildung zu entwi-hergestellten Medienprodukte, in diesem Fall Fotos, ckeln. Elementare Bildungseinrichtungen sind aufge-werden als Grundlage einer Diskussion genutzt. Die fordert, die Lebenswelt der Kinder zu reflektierenKinder können die Fotos verwenden, um ihre Erfah- und die Basis für lebensbegleitende Bildungsprozesserungen in die Diskussion einzubringen oder ihren zu legen. Da die Verwendung von digitalen Techno-Standpunkt zu verdeutlichen (Fthenakis et al., 2009). logien die Wissensgesellschaft in entscheidendemEine weitere Funktion von Mediennutzung ist die Maße prägt, beeinflussen Medien dementsprechendUnterstützung der Kinder beim Erwerb des Kon- auch die frühe Kindheit und können als bedeutenderzepts der symbolischen Repräsentation, das heißt, die Sozialisationsfaktor gesehen werden (Theunert &Mädchen und Jungen müssen erst den Charakter von Schorb, 2004). Kinder erwerben bereits in ihrem fa-Symbolen begreifen und verstehen. Ein wichtiger miliären Umfeld grundlegende MedienkompetenzenGrund für die Mediennutzung ist nicht nur für Er- (Spanhel, 2002). An diesen ersten Kompetenzenwachsene, sondern auch für Kinder im Kindergarten- sollten sich Konzepte der Medienbildung im Kinder-alter das Bedürfnis nach Entspannung, Spiel und garten orientieren und darauf aufbauen. DerSpaß (Fthenakis et al., 2009). Wenn dabei von „Kin- Umgang mit neuen Technologien bedarf einer früh- zeitigen und pädagogisch wertvollen Herangehens-
    • Lernen  und  Spielen  im  Kindergarten.  Neue  Technologien  im  Einsatz  —  3weise, die Kindern eine verantwortungsvolle, selbst- Weiterführende  Literatur/Materialien:bestimmte Partizipation in der Mediengesellschaft er-möglicht. Hierzu ist eine spielerische Gestaltung not- ! ▸ Aufenanger,  S.  &  Neuß,  N.  (1999).  Alles  Werbung, oder   was?   Medienpädagogische   Ansätze   zur   Ver-­‐wendig, die den Kindern erlaubt sich ihre eigenen, in- miFlung   von   Werbekompetenz   im   Kindergarten.dividuellen Handhabungen selbstgesteuert anzu- Ein   Forschungsprojekt   der   Unabhängigen   Landes-­‐eignen und in der sie sich selbst als Person auspro- anstalt   für   das   Rundfunkwesen   (ULR).   URL:bieren können. hFp://www.dr-­‐neuss.de/Onlinetexte   [2010-­‐09-­‐ 28].2. Einsatz  von  neuen  Technologien  in  Verbindung  mit ▸ LfM   Nordrhein-­‐Wesmalen;   LPR   Hessen   &   LPRMedienbildung   Rheinland-­‐Pfalz  (2003).  Kinder  und  Werbung.  Bau-­‐ steine  für  den  Kindergarten.  MedienpädagogischerMit  Medien  ko-­‐konstruk?v  lernen   Baukasten  zum  Thema  „Kinder  und  Werbung“  Me-­‐Die folgenden Ausführungen zur Umsetzung von dienpädagogisches  Material.  München:  kopaed.  Medienbildung und zur Nutzung neuer Technologienim Kindergarten gehen von einem sozialkonstrukti- Kinder die Welt der Werbung und stellen etwa eigenevistischen Bildungsverständnis aus, das Bildung als Werbeproduktionen her und beginnen dadurch, ihrenErgebnis sozialer Prozesse konzeptualisiert, die sich Bezug zu Werbung zu reflektieren.in der Interaktion zwischen einzelnen Personen voll- Bildungsziele  der  Medienbildungziehen. Demzufolge kann das Lernen von Kindernnicht als Weitervermittlung von bereits bestehendem, Die Bildungsziele im Bereich der Medienbildung„fertigem“ Wissen verstanden werden, sondern als lassen sich in zwei große Bereiche unterteilen. Derkooperative und kommunikative Aktivität, an der Zielbereich „Stärkung von Kompetenzen für denKinder und Erwachsene aktiv beteiligt sind und bei aktiven Umgang mit Medien“ schließt zum einender gemeinsam Sinn konstruiert wird sowie Kompe- ein, dass Kinder Erfahrungen und praktische Kennt-tenzen neu aufgebaut werden. Diese Vorgehensweise nisse im Umgang mit Medien sammeln, und zum an-wird als Ko-Konstruktion bezeichnet: Kinder ko- deren Medien für eigene Anliegen, Fragen und denkonstruieren ihr Wissen, Sinn und Bedeutung auf der sozialen Austausch nutzen. Im zweiten ZielbereichGrundlage ihrer bisherigen Erfahrungen und ebenso „Stärkung von Kompetenzen für die kritische Re-in Auseinandersetzung mit Interaktionspartnern in flexion von Medien“ geht es neben der Verar-ihrer sozialen Umgebung (Fthenakis, 2004). Die Art beitung und Reflexion des eigenen Umgangs und ei-und Weise wie Interaktionen zwischen Fachkräften gener Erfahrungen mit Medien darum, die Machartund Kindern sowie zwischen den Kindern gestaltet und Funktion von Medien zu reflektieren und Kennt-werden, ist demnach von entscheidender Bedeutung nisse darüber zu erwerben (für eine detaillierte Dar-für die Entwicklung der Kinder. stellung von Zielen der Medienbildung im Kinder- Medien haben für ko-konstruktives Lernen eine garten siehe Fthenakis et al., 2009). Eine Umsetzungbesondere Bedeutung: Mit Hilfe neuer Technologien dieser Ziele orientiert sich an den vier Grundposi-erhalten Kinder nicht nur Zugang zu Informationen, tionen, die im Folgenden beschrieben werden.sie können auch selbst Medien herstellen, um ihreLernwege festzuhalten, sich diese vergegenwärtigenund ihre Sichtweise in die Diskussion einbringen. In Warum  sollte  ein  Kind  in  elementaren  BildungsinsDtu-­‐einem Projekt, in dem es zum Beispiel um das ThemaWerbung geht, erfahren die Mädchen und Jungen ei- ? Donen   bereits   Medienkompetenz   erwerben?   Disku-­‐ Deren   Sie   in   Kleingruppen,   wie   Sie   sich   ein   medien-­‐nerseits, was Werbung erwirken möchte und anderer- kompetentes   Kind   vorstellen.   Vergleichen   Sie   die   Er-­‐seits aber auch, wie Werbung gestaltet und eingesetzt gebnisse.wird. In verschiedenen Angeboten erkunden die In der Praxis: Unterstützung bei der Portfolioarbeit Der   Einsatz   neuer   Technologien   bereichert   und   unterstützt spiel   Weblogs   oder   Podcasts   erzählen   und   ergänzen.   Bei-­‐ auch  die  Pormoliomethode  zur  DokumentaDon  und  Reflexion spiele  für  solche  Kindergartenweblogs  oder  auch  Erzieherin-­‐ kindlicher   Lern-­‐   und   Entwicklungsprozesse   im   Kindergarten, nenund   Erzieher   die   über   ihre   Arbeit   berichten,   finden   sich indem   Kinder   ihre   Lerngeschichten   nicht   nur   als   Bild   im bei   Mister   Wong   unter   den   Schlagworten   #l3t   und   #kinder-­‐ Ordner   ablegen,   sondern   diese   beispielsweise   auch   anhand garten.   von   unterschiedlichen   medialen   Werkzeugen   wie   zum   Bei-­‐
    • 4  —  Lehrbuch  für  Lernen  und  Lehren  mit  Technologien  (L3T)3. Ak?v,  krea?v  und  koopera?v  mit  Medien  umgehen   tenzen im Umgang mit Medien weniger durch „Ver-Wie bei der Umsetzung anderer Bildungsbereiche stehen“ viel mehr durch „Begreifen“ (Röll, 2002). Alsauch geht es im Bildungsbereich geht es nicht nur besonders geeignet gelten deshalb handlungsorien-darum, etwas über Medien zu lernen und einen ver- tierte Ansätze der Medienbildung, welche die Befä-antwortungsvollen Medienumgang zu entwickeln, higung zu einer „kritisch-reflexiven Mediennutzung“sondern dass Kinder die Möglichkeit haben, sich anstreben (Hug, 2002) und die Zusammenführungaktiv handelnd mit Themen und Gegenständen aus- von Medienalltag und Medienhandeln umfasseneinanderzusetzen. Das geschieht, indem sie sich mit (Schorb, 2008). Aus der Frage, was Medien mitFachkräften oder anderen Kindern über Ideen aus- Kindern machen, formuliert sich so die Auffor-tauschen, nach Erklärungen suchen oder gemeinsam derung, was Kinder mit Medien alles machenProbleme lösen und dabei eben Medien einsetzen. können. Handlungsorientierte Ansätze beinhaltenMedien können hier Gegenstand und Mittel der In- einen Perspektivenwechsel vom eher passiven Medi-teraktion sein. Medienbildung bzw. die Nutzung enrezipienten zum aktiven Medienproduzenten (Hug,neuer Technologien im Kindergarten zielt also darauf 2002).ab, dass Kinder Medieninhalte nicht nur aufnehmen, Interessieren sich Kinder dafür, wie Zeichentrick-indem sie beispielsweise ein Buch oder einen Film filme entstehen, könnten sie gemeinsam mit der Fachkraft einen eigenen Trickfilm produzieren: Dazu tauschen sich die Kinder zunächst über ihre Lieb- Wie  tragen  Medien  zur  ParDzipaDon  von  Kindern  bei? lingsfiguren aus dem Fernsehen aus. Welche Figuren ? Welche   besonderen   Möglichkeiten   bieten   Medien   in diesem  Zusammenhang?  (Denken  Sie  dabei  über  kom-­‐ munikaDve,   soziale   und   kollaboraDve   Aspekte   nach). Schreiben   Sie   in   einer   Kleingruppe   Ihre   Gedanken   in Form  eines  „Brainstorming“  nieder.anschauen, sondern darauf, dass die Kinder Medienaktiv für ihre Belange einsetzen (Fthenakis et al.,2009). Erfahrungsberichte aus der Praxis zeigen, dassKinder auch ohne Lese- und Schreibkenntnisse ver-schiedenste Medien handhaben können, wenn sie in- Abbildung  1:  Trickfilme  mit  Kindergartenkinderntuitiv und durch Experimentieren nutzbar sind. Die erstellen.  Quelle:  Elisabeth  Schallhart,  KindergartenArt und Weise, wie Kinder Medien nutzen, sollte auf- Maurach  a.  Achensee.gegriffen werden: Kinder entwickeln ihre Kompe-
    • Lernen  und  Spielen  im  Kindergarten.  Neue  Technologien  im  Einsatz  —  5gefallen den Kindern, welche nicht? Warum ist das Zu   welchen   Zwecken   setzen   Sie   selbst   Medien   ein?so? Danach denken sich die Kinder eine kleine Ge-schichte aus, die anschließend mittels Stopptrick ver- ? Schreiben   Sie   alle   Aspekte   Ihrer   persönlichen   Medien-­‐ nutzung   nieder   und   vergleichen   Sie   dies   in   derfilmt wird (siehe Abbildung 1). Gruppe.4. Lernmethodische  Kompetenz  stärken 5. Spiel  als  wich?gste  Lernform  Im Bildungsbereich geht es nicht nur darum, etwas In der Medienpraxis und dem Lernen mit neuenüber Medien zu lernen und einen verantwortungs- Technologien ist das Spiel die wichtigste Lernformvollen Medienumgang zu entwickeln, sondern auch der Kinder. Der spielerische Umgang mit Medien imum das Lernen mit Medien, also um Medien und Kindergarten bezieht sich einerseits auf das Kennen-neue Technologien als Mittel des Lernens. Wenn lernen und das freie Experimentieren mit verschie-Kinder mit Hilfe von Medien Zugang zu Informa- densten Medien und andererseits auf das angeleitetetionen bekommen, indem sie beispielsweise Bücher Spiel, das didaktisch-pädagogisch durch die Kinder-oder Filme anschauen, gemeinsam mit der Fachkraft gartenpädagogin oder den Kindergartenpädagogenim Internet recherchieren oder per Telefon je- begleitet wird. Beispiele in diesem Artikel beziehenmandem Fragen stellen und anschließend diese Infor- sich vor allem auf das angeleitete Spiel mit Medien.mationssuche reflektieren, lernen sie nicht nur etwas Kinder erhalten etwa im Kindergarten Raum, ihreüber geeignete Informationsquellen, sondern auch Medienerlebnisse zu verarbeiten und führen Ge-über den Umgang mit Informationen: Wie komme schichten in ihrer Fantasie weiter, die sie aus verschie-ich an Informationen? Wie habe ich wichtige Infor- denen Medien kennen. Das Spiel kann aber auch alsmationen ausgewählt? Wie kann ich über eine Sache Ausgangspunkt für die gemeinsame Reflexion dernoch mehr herausfinden? Das sind alles Fragen, Medienerlebnisse der Kinder genutzt werden. Imwelche das eigene methodische Vorgehen beim Rollenspiel können die Kinder emotionale Mediener-Lernen betreffen (Fthenakis et al., 2009). Denn die lebnisse bearbeiten, indem sie eine spannende Ge-richtige Suche von Informationen, die Orientierung schichte zu einem für sie guten Ende führen. Die ge-im „Informationsdschungel“, so wie die kritische Be- meinsame Ko-Konstruktion der Bedeutung vonwertung von Informationen will gelernt sein. Die Medien sowie deren Funktionsweise und Nutzen„Wissenskluft-Perspektive“ (Tichenor, 1970) geht kann durch die Fachkraft unterstützt werden, indemjedoch davon aus, dass Menschen mit höherem so- sie den Kindern beispielsweise verschiedene Medienzioökonomischem Status Medien vielfältiger und zur Verfügung stellt und die Mädchen und Jungenanders für ihre Informationssuche nutzen als Men- diese dann in ihren (Rollen-) Spielen einbeziehenschen mit niedrigerem sozioökonomischem Status. können (zum Beispiel Spieltelefone, Kassettenre-Dies betrifft in weiterem Zusammenhang auch schon korder mit Mikrofon, Fotoapparate; Fthenakis et al.,Kinder zwischen drei und sechs Jahren, da der Ge- 2009).brauch von Medien und den Stellenwert, den sieMedien zuschreiben unter anderem von ihren sozio- Spiele  fördern  KreaDvität  sowie  InterakDon  und  habenkulturellen Voraussetzungen in ihrer Lebenswelt,ihrer Familie abhängen (Paus-Hasebrink & Bichler, ! eine  überaus  wichDge  Rolle  in  der  sozialen  und  kogni-­‐ Dven   Entwicklung   von   Kindern.   Immer   mehr   (kos-­‐2006). Aus diesem Grund kommt allen Bildungsinsti- tenlose)   Lern-­‐   und   SpielsoIware   werden   von   zahl-­‐tutionen die Aufgabe zu, Chancengleichheit beim reichen   Anbietern   auch   schon   für   die   Allerkleinsten angeboten.Zugang zu Medien und ihrer kompetenten Nutzungzu fördern. Medien können das Lernen der Kinder unter- Der Einsatz von Lern- und Spielsoftware nimmtstützen, indem sie zur Dokumentation eines Projekts seit einigen Jahren auch im Kindergarten zu. Lern-oder einer bestimmten Aktivität eingesetzt werden: software, die einen spielerischen Zugang zu WissenDie von Kindern erstellten Foto-Dokumente ermöglicht, wird bereits in vielen Einrichtungen ein-könnten für die gemeinsame Reflexion genutzt gesetzt. Geeignete Lern- und Spielsoftware, diewerden: Was haben wir Neues dazugelernt? Wie Kinder zu einem spielerischen, experimentellen, aberhaben wir es gelernt? Warum haben wir das gelernt auch gemeinschaftlichen Entdecken des Computersund weshalb sind wir dieser Frage nachgegangen? Re- anregt, bietet einen kindgerechten Einstieg in dieflexionsfragen dieser Art tragen dazu bei, dass Welt der neuen Technologien. Die Kindergartenpä-Kinder etwas über das Lernen lernen. dagogin, der Kindergartenpädagoge stehen hier aller- dings vor der Aufgabe, aus einer Vielzahl an Pro-
    • 6  —  Lehrbuch  für  Lernen  und  Lehren  mit  Technologien  (L3T)grammen qualitativ hochwertige Produkte auszu- entwickeln sich als gesamte Persönlichkeit. Beimwählen. Ein Leitfaden zur Bewertung von Computer- Lernen arbeiten Wissen, Gefühle und Körper ver-spielen wie beispielsweise in Marci-Boehncke und netzt miteinander zusammen. Aus Sicht der FachkraftRath (2007, 146-169) oder Qualitätskriterien zur Be- geht es zum einen darum, eine Verarbeitung des In-urteilung von Software für den Einsatz im Kinder- halts in verschiedenen Formen anzuregen, bei der allegarten (Schachtner et al., 2005, 44ff) können hier die Sinne (Sehen, Hören, Fühlen, Riechen, Schmecken)Entscheidung erleichtern. Als besonders gut ge- angesprochen werden, und zum anderen darum, deneignete Software zur Förderung von Sprache und Kindern bereichsübergreifende Zugänge zum ThemaSchrifterwerb kann an dieser Stelle „Die Schlaumäuse zu ermöglichen, indem verschiedene Bildungsbe-– Kinder entdecken Sprache“ angeführt werden. Als reiche wie zum Beispiel Sprache, Mathematik und Be-Zielformulierung bietet dieses Lernprogramm den wegung miteinander verknüpft werden.Kindern ein schriftkulturelles und sprechanregendes Software-Anwendungen unterstützen die Er-Umfeld am Computer (Kochan & Schröter, 2006, 6). stellung von multimedialen Inhalten beispielsweise in E-Portfolios oder Weblogs. Sie erleichtern die Wis- sensaufnahme, da verschiedene Sinne angesprochen werden (siehe Abbildungen 4 und 5). Welche   Kompetenzen   können   durch   die   Arbeit   mit ? den  neuen  Medien  von  den  Kindern  gestärkt  werden (Sach-­‐,   Methoden-­‐,   Selbst-­‐,   Sozialkompetenz)?   Re-­‐ cherchieren  Sie  in  Praxisbüchern  und/oder  im  Internet nach   Beispielen   akDver   Medienarbeit   (im   Kinder-­‐ garten).   Erläutern   Sie   in   der   Gruppe,   welche   Kompe-­‐ tenzen  der  Kinder  dabei  gestärkt  werden. Wenn   Sie   Interesse   an   weiterführenden   Informa-­‐ ! Donen   über   die   prakDsche   Arbeit   mit   neuen   Techno-­‐ logien  im  Kindergartenbereich  haben,  dann  besuchen Sie  folgende  Seiten:   ▸ Bibernetz   –   Netzwerk   frühkindliche   Bildung: hFp://www.bibernetz.de/  6. Bereichsübergreifend  und  als  ganze  Person  mit  und ▸ Blickwechsel  –  Verein  für  Medien-­‐  und  Kulturpäd-­‐über  Medien  lernen   agogik:  hFp://www.blickwechsel.org/  Das Lernen von Kindern lässt sich nicht in ver-schiedene Teilbereiche aufteilen, in denen unabhängig 7. Faktoren  die  den  Umgang  mit  Technologien  im  Kin-­‐voneinander Lernen stattfindet. Kinder lernen und dergarten  beeinflussen   Abschließend möchten wir die wesentlichen Faktoren beschreiben, die den Umgang mit (neuen) Techno- logien im Kindergarten beeinflussen. Individuelle  Ebene  –  Pädagoginnen  und  Pädagogen   Es entsteht die Frage, wie Pädagoginnen und Pä- dagogen eine von Aufenanger (1999) beschriebene medienpädagogische Kompetenz erwerben. Dies kann in praxisbezogenen und handlungsorientierten beruflichen Ausbildungsgängen geschehen, sei es an Fachschulen, Hochschulen, Berufskollegs oder in Weiterbildungsmaßnahmen. Eine umfassende, medi- enpädagogische Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern angelegt an Baackes Medienkompetenz- Modell (Baacke, 1997) müsste somit die Lehrziele Medienkritik, Medienkunde, Mediennutzung, Me- diengestaltung und Baackes Modell ergänzend, Medi-
    • Lernen  und  Spielen  im  Kindergarten.  Neue  Technologien  im  Einsatz  —  7endidaktik beinhalten. Diese Anforderungen an die „Medienkompetenz kann nur fördern, wer medi-Pädagoginnen- und Pädagogenausbildung lassen er- enpädagogische Kompetenz besitzt“ (Schell, 2006).kennen, dass der Einsatz von Technologien im Kin- Diese Feststellung lässt erkennen, dass die Medien-dergartenalltag von der Medienkompetenz von Erzie- kompetenz der Kindergartenpädagogin, des -pä-herinnen und Erziehern abhängt. dagogen unmittelbar mit der Medienbildung der Kinder zusammenhängt. Denn nur wer mit MedienOrganisatorische  Ebene  –  Kindergarten   in sinnvoller, verantwortungsbewusster Weise um-Damit sich Kinder ihre Medienwelt selbstbestimmt, gehen kann, ist auch in der Lage, dies den Kindern zukritikfähig und breit gefächert erschließen und über vermitteln. Aus diesem Grund müssen Technologienihr Handeln ihre Medienkompetenz entwickeln in der Ausbildung und Fortbildung eine Rolle spielen,können, bedarf es pädagogischer Konzepte, die da eine handlungsorientierte medienpädagogischeweder von einer bewahrpädagogischen Natur noch Praxis kein statisches Konzept darstellt und einevon einer Medienhysterie geprägt sind. Eine einrich- ständige Weiterentwicklung fordert (Schell, 2006, 47).tungsspezifische Ausrichtung von Medien sieht die Besonderen Wert sollte hier auch auf mediendidakti-Verwendung von neuen Technologien in Form eines sches Wissen und Reflexionsvermögen sowie aufzukunftsorientierten Konzeptes vor, das die Pädago- Kenntnisse über geeignete Methoden des Technolo-ginnen und Pädagogen gemeinsam erarbeiten und in gieeinsatzes und der Vermittlung von Medienkom-ihrem Alltag integriert umsetzen: Notwendig sind petenz gelegt werden.eine kompetente Leitung, als „Schlüssel“ für Verän- Literaturderungen, geeignetes technisches Equipment als Ba-sisfaktor für den Technologieeinsatz sowie die Imple- ▸ Aufenanger, S. (1999). Medienpädagogische Projekte - Zielstel-mentierung einer informations- sowie kommunikati- lungen und Aufgaben. In: D. Baacke; S. Kornblum; J. Lauffer;onstechnologischen Bildungskonzeption, die schritt- L. Mikos & G. Thiele (Hrsg.), Handbuch Medien: Medienkom-weise in den Institutionsalltag eingeführt und be- petenz., Modelle und Projekte, Bonn: Bundeszentrale für poli-gleitet wird. Eine derartige medienpädagogische Aus- tische Bildung, 94-98.richtung von Kindergärten beginnt in den Bildungs- ▸ Aufenanger, St. & Neuß, N. (1999). Alles Werbung, oder was?institutionen erst langsam Fuß zu fassen und bedarf Medienpädagogische Ansätze zur Vermittlung von Werbekom-weiterer Entwicklungen. petenz im Kindergarten. Ein Forschungsprojekt der Unabhän- gigen Landesanstalt für das Rundfunkwesen. URL:Allgemeine  Rahmenbedingungen http://www.dr-neuss.de/Onlinetexte [2010-09-28].Um im pädagogischen Alltag von Kindertageseinrich- ▸ Baacke, D. (1997). Medienpädagogik. Tübingen: Niemeyer, 98f.tungen eine medienpädagogische Praxis zu etablieren, ▸ Feierabend, S. & Mohr, I. (2004). Mediennutzung von Klein-die sich an den Bedürfnissen der Kinder und ihrer und Vorschulkindern. Ergebnisse der ARD/ZDF-StudieAlltagswelt orientiert, müssen Eltern, Erzieherinnen „Kinder und Medien 2003“. In: Media Perspektiven, 9, URL:und Erzieher auf die Förderung von Medienkom- https://www.verein-petenz vorbereitet werden. Eine generelle, konzeptio- web.ch/docs/ce3a98e530e25630a25c09fac8e9ae73/medien-nelle Einbindung des Bereichs Medienbildung kann kinder_studie_de3.pdf [2010-09-28], 453-461.auch aus Sicht eines Kindergartenträgers eine ▸ Fthenakis, W. E. (2004). Der Bildungsauftrag in Kindertages-Grundlage schaffen, die das Thema eingrenzt und für einrichtungen: Ein umstrittenes Terrain? In: Das Familien-die benötigte Transparenz hinsichtlich finanzieller, handbuch des Staatsinstituts für Frühpädagogik. URL:personeller und technischer Ressourcen und Anfor- http://www.familienhandbuch.de/cmain/f_Aktuelles/a_Kin-derungen sorgt. dertagesbetreuung/s_739.html [2010-09-28]. ▸ Fthenakis, W. E.; Schmitt, A.; Eitel, A.; Gerlach, F.; Wendell, A.Fazit & Daut, M. (2009). Natur-Wissen schaffen. Band 5: Frühe Me-Da Medien im Leben von Kindern eine wichtige dienbildung. Troisdorf: Bildungsverlag EINS.Rolle spielen und Kinder bereits über vielfältige Me- ▸ Hug, Th. (2002). Medienpädagogik – Begriffe, Konzeptionen,dienerfahrungen verfügen, hat der Kindergarten die Perspektiven. In: G. Rusch (Hrsg.), Einführung in die Medien-Aufgabe, Technologien in den Kindergartenalltag ein- wissenschaft, Wiesbaden: Opladen: Westdeutscher Verlag, 189-zubinden. Neue Technologien dienen dem Aufbau 207.und Erwerb lernmethodischer Kompetenzen sowie ▸ Kochan, B. & Schröter, E. (2006). Schlaumäuse-Kinder ent-der Unterstützung ko-konstruktiven Lernens, welches decken Sprache. Abschlussbericht über die wissenschaftlicheauf Kooperation und Kommunikation ausgerichtet Projektbegleitung zur Bildungsinitiative von Microsoftist. Deutschland und Partnern. URL: http://www.schlaumaeu-
    • 8  —  Lehrbuch  für  Lernen  und  Lehren  mit  Technologien  (L3T) se.de/Informationen/Mediathek/Abschlussbericht_final.pdf ▸ Schell, F. (2006). Mediennutzung, Medienaneignung und medi- [2010-09-28]. enpädagogische Folgerungen. In: Dokumentation des 10. Bun-▸ LfM Nordrhein-Westfalen; LPR Hessen & LPR Rheinland- deskongress für politische Bildung. Sektion 9: Kompetenz und Pfalz (2003). Kinder und Werbung. Bausteine für den Kinder- Erziehung in der Mediengesellschaft, URL: http://www.b- garten. Medienpädagogischer Baukasten zum Thema „Kinder pb.de/files/UQPFWC.pdf [2010-09-28]. und Werbung“ Medienpädagogisches Material. München: ▸ Schorb, B. (2008). Handlungsorientierte Medienpädagogik. In: kopaed. U. Sander; F. von Gross, & K.-U. Hugger (Hrsg.), Handbuch▸ Marci-Boehncke, G. & Rath, M. (2007). Medienkompetenz für Medienpädagogik, Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissen- ErzieherInnen. München: kopaed. schaften, 75-86.▸ Paus-Hasebrink, I. & Bichler, M. (2005). Kindheit im Wandel- ▸ Siraj-Blatchford, I. & Siraj-Blatchford, J. (2006). Developmen- Bleiben sozial schwache Kinder auf der Strecke? Ein Plädoyer tally Appropriate Technology in Early Childhood (DATEC). A für die Intensivierung der Forschung zum Medienumgang von Guide to developing the ICT curriculum for Early Childhood Kindern aus anregungsärmeren Milieus. In: TelevIZIon, 18(2), Education. Trowbrdige: Cromwell press, Ltd. 104-107. ▸ Six, U. & Gimmler, R. (2007). Förderung von Medienkom-▸ Pfarrhofer, D. & Koller, M. (2007). Oberösterreichische petenz im Kindergarten. Eine empirische Studie zu Bedin- Kinder-Medien-Studie des BildungsMedienZentrum des gungen und Handlungsformen der Medienerziehung. Berlin: Landes Oberösterreich. URL: http://www.bimez.at/in- Vistas. URL: http://www.lfm-nrw.de/downloads/medienkom- dex.php?id=5410 [2010-09-28]. kiga-zusamm.pdf ?Zusammenfassung%20der%20Studie%20als▸ Röll, F. J. (2002). Medienkompetenz ist machbar. Thesen aus %20PDF%20auf%20www-lfm-nrw.de [2010-09-28]. konstruktivistischer Perspektive. In: Medienkompetenz-Kritik ▸ Spanhel, D. (2002). Medienkompetenz als Schlüsselbegriff der einer populären Universalkonzeption. In: Forum medienethik, Medienpädagogik? In: Forum Medienethik 1/2002, Medien- 2002/1, 73-76. kompetenz: Kritik einer populären Universalkonzeption,▸ Röll, F. J. (2009). Selbstgesteuertes Lernen mit Medien. In: K. München: kopaed, 48-53. Demmler; K. Lutz; D. Menzke & A. Prölß-Kammerer (Hrsg.), ▸ Theunert, H. & Schorb, B. (2004). Sozialisation mit Medien: In- Medien bilden-aber wie?! Grundlagen für eine nachhaltige me- teraktion von Gesellschaft-Medien-Subjekt. In: D. Hoffmann dienpädagogische Praxis, München: kopaed, 59-78. & H. Merkens (Hrsg.), Jugendsoziologische Sozialisations-▸ Schachtner, C.; Roth, C. & Frankl, G. (2005). Mediales Lernen theorie. Impulse für die Jugendforschung., Weinheim: Juventa im Kindergarten. Ein mediendidaktisch-pädagogisches Verlag, 203-219. Konzept zum Einsatz des Computers im Vorschulalter. In: Me- ▸ Tichenor, P.J.; Donohue, G.A. & Olien, C.N. (1970). Mass dienimpulse, 53, 39-52. URL: http://www.mediamanual.at/me- Media Flow and Differential Growth in Knowledge. The diamanual/themen/pdf/medien/53_Schachtner_Roth_Frankl Public Opinion Quarterly, 34(2), 159-170. _Mediales_Lernen_im_Kindergarten.pdf [2010-09-28].▸ Schallhart, E. (2008). MedienKindergarten. Überlegungen zur Integration medienpädagogischer Arbeit im Kindergartenalltag. Saarbrücken: Dr. Müller.▸ Schell, F. (2006). Handlungsorientierte medienpädagogische Praxis. In: merz-Medien und Erziehung. 50 (5), 38-48.