Blogging und Microblogging - Anwendungsmöglichkeiten im Bildungskontext
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Blogging und Microblogging - Anwendungsmöglichkeiten im Bildungskontext Blogging und Microblogging - Anwendungsmöglichkeiten im Bildungskontext Document Transcript

  • 2  —  Lehrbuch  für  Lernen  und  Lehren  mit  Technologien  (L3T)1. Einführung Weiterführende  Links  finden  Sie  in  der  L3T-­‐Gruppe  beiBlogs und Microblogs gehören neben Wikis und ! Mister   Wong   unter   Verwendung   der   Hashtags   #l3t #blogging  #microbloggingPodcasts zu den meist genutzten Social-Media- bezie-hungsweise Web-2.0-Diensten. Zum Einstieg be-schreiben wir kurz, was diese beiden Blog-Varianten jedoch der Hinweis auf eine relativ junge Debatte:sind und wie sie eingesetzt werden können. Im Ka- Blogging wird als eine Form des „Microlearning“ an-pitel werden wir dann nach und nach genauer er- gesehen.klären, wie die Webanwendungen funktionieren und 2.  Blogging  als  „Microlearning“wie entsprechende Lern- und Lehr-Szenarien aus-sehen können. Das Lernen mit Blogs und Microblogs ist durch Blogs und Microblogs gemeinsam ist, dass sie Ein- kurze Beiträge und kurze Lernphasen gekenn-träge enthalten, die in chronologisch absteigender zeichnet. Blog- und Microblogeinträge sind kleine,Reihenfolge gelistet werden (die aktuelle Meldung selbständige und thematisch abgrenzbare Informati-steht jeweils oben). Man kann mit Blogs schnell Bei- onseinheiten. Ähnlich kleinen „Wissenshäppchen“träge veröffentlichen; Leser/innen können Beiträge können sie als Microcontent, das heißt kleine, loseunter anderem verlinken und kommentieren (Brahm, gekoppelten Informationsbausteine, bezeichnet2007). Der Begriff „Blog“ ist die Kurzform von werden (Weinberger, 2002; Lindner, 2006). Blog- undWeblog; Weblog wiederum ist ein Kunstwort aus Microblogeinträge können im Rahmen von kurzendem Wort „Web“ und dem „log“, dem Logbuch, also Lernaktivitäten individuell bearbeitet, kommentiertdem seemännischen Tagebuch (Brahm, 2007). Mi- und zusammengestellt werden. In diesem Zusam-croblogs sind kleinere Blogformate mit Einträgen menhang ist von „Microlearning“ die Rede, das ausvon circa 140-250 Zeichen. kurzen Lernphasen besteht (Robes, 2009). Durch den Austausch und die Zusammenarbeit in Blogs und Mi- Blogs   und   Microblogs   können   in   formellen   und   infor-­‐ croblogs wird der Microcontent als Lernressource er- ! mellen   Lehr-­‐   und   Lernkontexten   individuelle   und gruppenbasierte   KommunikaDons-­‐   Wissensmana-­‐ stellt und genutzt (Buchem & Hamelmann, 2010). Microlearning mit Blogs und Microblogs kann fle- gement-­‐,   Reflexions-­‐   und   Feedback-­‐Prozesse   unter-­‐ xibel in den Alltag integriert werden, zum Beispiel als stützen.   ergänzender Baustein für herkömmliche Lehr- und Lernangebote in der Schule. Die Anwendung von Im Folgenden werden didaktische Überlegungen Blogs und Microblogs im Bildungskontext stelltzu Einsatzmöglichkeiten von Blogs und Microblogs jedoch einige Herausforderungen dar. Zentralediskutiert und zentrale Begriffe erläutert. Es gibt Fragen sindmehrere Möglichkeiten des Einsatzes von Weblogs ▸ die nach geeigneten methodischen Zugängen zurfür das Lernen und Lehren, allerdings gibt es noch Gestaltung und Integration von Microlearning mitkeine lange Phase der Erprobung und der wissen- Blogs und Microblogs in bestehende Lehr- und-schaftlichen Forschung dazu. In diesem Beitrag Lernarrangements,werden dazu konkrete Beispiele und auch Untersu- ▸ die nach Art der Anleitung und Unterstützung derchungen vorgestellt. Dazu werden die Funktionali- Lernenden bei der Erstellung und Nutzung vontäten und der Blogger-Jargon vorgestellt. Vorneweg Microcontent sowie
  • Blogging  und  Microblogging.  Anwendungsmöglichkeiten  im  Bildungskontext—  3▸ die nach der Entwicklung notwendiger Kompe- 3. Begriffe  und  Defini=onen tenzen und Strategien für das Microlearning Im praktischen Umgang mit Blogs und Microblogs (Lindner, 2006; Kerres, 2007). wird eine Reihe von spezifischen sprachlichen Aus- drücken und im Fall von Microblogging auch eineWährend der Begriff „Microlearning“ beim schnellen spezifische Syntax verwendet. Die gängigen Begriff- lichkeiten werden im Folgenden dargestellt. Lernen   und   Lehren   mit   Blogs   und   Microblogs   wird Jargon  und  Funk=onen  von  Blogs ! manchmal   als   „Microlearning,“   das   heißt   Lernen   in kurzen   Phasen   und   mit   kurzen   Beiträgen   („Micro-­‐ Das Schreiben im Blog (Bloggen) wird von Autor/in- content“),  bezeichnet  werden. nen (Blogger/innen) der Blogeinträge (Blogposts) vorgenommen. Dabei hat jeder Blogpost eine eigene,Lesen und Erfassen von Beiträgen passend zu sein permanente Internetadresse (Permalink). Blogpostsscheint, ist er für einige der folgenden Szenarien werden auch durch Schlagworte (Tags) kategorisiert.kaum angemessen. Das Schreiben von Weblog-Bei- Inhaltsverwandte Blogposts werden mit gleichenträgen, auch von kurzen, und die Kommunikation Tags versehen und können damit leicht gefundenkann in didaktische Settings eingebettet aufwändig werden. Alle in einem Blog verwendeten Tagsund (zeit-) intensiv sein. können als eine sogenannte „Wortwolke“ (Tagcloud) dargestellt werden (siehe Abbildung 1). Bei   der   Arbeit   mit   Blogs   und   Microblogs   ist   ein   Ver-­‐ Walker (2003) definiert einen Weblog als eine re- ! ständnis   von   Jargon   und   FunkDonen   hilfreich   (zum Beispiel  Blogpost,  Tagcloud,  Permalink) gelmäßig auf den neuesten Stand gebrachte Website, Abbildung  1:Jargon  und   Funktionen  von  Blogs.   Quelle:  Ralf  Appelt
  • 4  —  Lehrbuch  für  Lernen  und  Lehren  mit  Technologien  (L3T) Abbildung  2:  Jargon  und  Funktionen  des  Microbloggingsystems  Twitter.  Quelle:  Ralf  Appeltderen Einträge in chronologisch umgekehrter Rei- Google zur Verfügung gestellte System Blogger.com.henfolge gereiht werden, so dass der aktuelle Eintrag Andere Systeme stehen zur Selbstinstallation zur Ver-der erste ist. Weblogs haben folgende Eigenschaften: fügung, ein bekanntes heißt Wordpress.▸ Weblogs werden in regelmäßigen Abständen mit Jargon  und  Funk=onen  von  Microblogs Beiträgen versehen. Es sind also keine statischen Webseiten, sondern sie sind „lebendig“. Mittels Neben Google Buzz, Tumblr, OStatus, Edmodo, RSS-Technologie (siehe Kapitel #webtech) sind Yammer oder Status.net steht vor allem Twitter Weblogs beobachtbar, das heißt Leser/innen schon fast als Synonym für das Microblogging. Dies werden automatisch über neue Beiträge infor- ist auch der Grund, warum nachfolgend der spezi- miert. fische Jargon und die Syntax von Twitter-Nach-▸ Blogger können ihre Einträge ohne große Pro- richten näher beschrieben werden. Dabei werden grammierkenntnisse verfassen. Waren vor Jahren viele der Begrifflichkeiten von den englischen Worten zumindest HTML-Kenntnisse erforderlich um „twitter“ (zwitschern) und „tweet“ (Pieps) abgeleitet. Webseiten zu erstellen, fällt dies bei den Weblogs Wer eine Twitter-Nachricht („Tweet“) senden völlig weg. Editoren gehören zu den Standard- („twittern“) möchte, kann nur 140 Zeichen pro werkzeugen einer Weblog-Software. Tweet verwenden. Mit einer Kombination aus Dop-▸ Es besteht die Möglichkeit des Sammelns und pelkreuz-Zeichen (#, engl. „hash“) und einem Teilens: Neue Beiträge stehen immer an oberster Schlagwort (engl. „tag“), also einem Hashtag, erhalten Stelle, sind durch Tags (Schlagwörter) wiederauf- Tweets eine Art Metainformation. Anhand von Has- findbar und können einfach von anderen htags die in Tweets enthalten sind, können Tweets zu Bloggern referenziert werden. bestimmten Themen gesucht werden. Durch die▸ Die Beiträge sind von einzelnen geschrieben und Kombination eines @-Zeichens und eines Twitter- persönliche, subjektive Beiträge. Weblogs sind Per- Benutzernamens (@Benutzername) können andere sonen zentriert, geben Meinungen wieder und sind Twitter-Nutzer (Twitterer) öffentlich angesprochen subjektiv. Eines der wesentlichsten Charakteristika werden. Zwei Twitterer, die sich gegenseitig als des Web 2.0. Kontakt hinzugefügt haben („follower“), können sich auch private, direkte Nachrichten („direct message“,Bei großen Portalen kann man kostenlos einen ei- dm) senden. Dazu wird die folgende Zeichenkombi-genen Weblog anlegen, zum Beispiel das weltweit von nation verwendet: „d Benutzername”. Öffentliche
  • Blogging  und  Microblogging.  Anwendungsmöglichkeiten  im  Bildungskontext—  5In der Praxis: Praxisbeispiele WeblogsIm   Sinne   des   lebenslangen   Lernens   werden   im   Folgenden Blogs in  Lernportalen:  Einige  Lernportale  bieten  Blogdienste  ausgewählte   Praxisbeispiele   für   den   Einsatz   von   Blogs   und für   Auszubildende   an.   Diese   befinden   sich   häufig   in   einemMicroblogs   in   einzelnen   Bildungsstufen,   das   heißt   Kinder-­‐ geschlossenen  Bereich  für  registrierte  Nutzer/innen.  Im  Lern-­‐garten,  Schule,  Aus-­‐  und  Weiterbildung,  Hochschule,  sowie  in portal   „MediencommunDty   2.0“   können   registrierteinformellen   Lernkontexten,   das   heißt   außerhalb   von   for-­‐ Nutzer/innen  aus  der  Druck-­‐  und  Medienbranche  einen  Blog,mellen  BildungsinsDtuDonen,  vorgestellt. zum  Beispiel  als  Teil  einer  virtuellen  Lerngruppe,  anlegen.   URL:  hbp://www.mediencommunity.de/  Kindergarten:   Der   Blog   des   Montessori-­‐Kinderhauses   Spring-­‐ Im  Portal  „BLok  –  Online-­‐Berichtsheg  zur  Stärkung  der  Lern-­‐mäuse   e.V.   berichtet   aus   dem   Alltag   der   Einrichtung.   Die   Bei-­‐ ortkooperaDon“   können   Auszubildenden   ein   Blog-­‐basiertesträge   beziehen   sich   auf   die   Erlebnisse   der   Kinder, Kompetenzpormolio   zur   DokumentaDon   des   individuellenVeranstaltungen,  Gedichte  und  Themen  rund  um  Erziehung. Lernfortschribs   führen   und   als   Online-­‐AusbildungsnachweisAls  Autor/innen  sind  hier  die  Mitarbeiter/innen  täDg.   nutzen.  URL:  hbp://blok-­‐online.org  URL:  hbp://blog.kindergarten-­‐montessori.de/   Weiterbildung:   Der   Blog   „FobiKom“   beschägigt   sich   mit   demUnterrichtsblog:   Der   Blog   der   Klasse   9d   an   der   Hamburger Thema  Fort-­‐  und  Weiterbildung  für  Bibliothekare.  Neben  Li-­‐Schule   für   Kinder   mit   besonderem   Förderbedarf   wird   vom teratur-­‐   und   LinkDpps   werden   Beiträge   über   Fortbildungs-­‐Klassenlehrer   geführt.   Die   Schüler/innen   kommenDeren   die termine  und  Weiterbildungsanbieter  verfasst.  Beiträge,   die   sich   neben   Unterrichtsthemen   auch   den URL:  hbp://fobikom.wordpress.com/  PrakDka   und   dem   Klassenleben   widmen.   Eine   Besonderheitan   diesem   Blog   ist,   dass   viele   Unterrichtsaufgaben   in   Form Vorlesungsblogs:   Der   Vorlesungsblog   „Medien&Bildung“   istvon   Audiopodcasts   angeboten   werden.   So   können   sich eine   Sammlung   von   Beiträgen   zur   gleichnamigen   Ringvor-­‐Schüler/innen   die   Aufgabe   in   einer   für   sie   angenehmen   Ge-­‐ lesung.   Der   Blog   kündigt   die   einzelnen   Veranstaltungen   anschwindigkeit,  „Schrib  für  Schrib“  anhören.   und   stellt   in   der   Nachbereitung   die   Beiträge   als   Audio-­‐   undURL:  hbp://www.roehe.de/schule/8d/   Videopodcast  bereit.   URL:  hbp://mms.uni-­‐hamburg.de/blogs/medien-­‐bildung/  Lernblogs:   In   persönlichen   Lernblogs   zu   Geografieunterrichtan   der   Kantonsschule   Kreuzlingen   schreiben   Schüler/innen Seminarblogs:   Der   Blog   zum   Seminar   „Lyotard   -­‐   Der   Wieder-­‐einer  Klasse  zu  jeder  Unterrichtseinheit.  Die  einzelnen  Blogs streit”  wurde  als  zentrale  Seminarplaporm  genutzt,  auf  derder  Schüler/innen  und  des  Lehrers  sind  über  die  Blogroll  mit-­‐ das  Seminarkonzept,  der  Ablaufplan,  die  Seminarmaterialieneinander  vernetzt.   und   eine   Liste   mit   Begriffserläuterungen   bereitgestelltURL:  hbp://kskbsblog.blogspot.com/   wurden. URL:  hbp://blogs.epb.uni-­‐hamburg.de/lyotard/  Lehrerblog:   Der   Blog   „IXSI“   wird   von   einer   Lehrerin   für   Ma-­‐themaDk  und  Französisch  geführt.  In  ihrem  Blog  beschägigt Dozentenblogs:  Der  Blog  Medialogy  berichtet  über  Projekte,sie   sich   mit   Fragen   zu   ihren   Unterrichtsfächern,   der   Schule stellt   Begleitmaterial   zu   Forschungsfragen   sowie   Informa-­‐allgemein,  aber  auch  mit  dem  Thema  ArbeitsorganisaDon  im Donen   zu   Veröffentlichungen   und   LehrveranstaltungenLehreralltag.   bereit.  URL:  hbp://ixsi.wordpress.com/   URL:  hbp://medialogy.de/  Azubi-­‐Blog: In   einem   persönlichen   Azubi-­‐Blog   „Anna-­‐Lena“   Persönliche  Autorenblogs:  In  einem  persönlichen  Blog  „Lenaschreibt   eine   auszubildende   Mediengestalterin   über   Berufs-­‐ in   Australien“   dokumenDert   eine   junge   Hochschulabsol-­‐schule   und   ausbildungsrelevante   Themen.   URL:hbp://blo-­‐ venDn  ihre  Lernerfahrungen  während  ihrer  Reise  durch  Aus-­‐g.anna-­‐lena-­‐schmauck.de/   In   gemeinschaglichen   Azubi-­‐ tralien.  Blogs,   welche   meistens   durch   Unternehmen   bereitgestellt URL:  hbp://riverso.de/lena  werden,   schreiben   Auszubildende   und   Ausbildungsverant-­‐wortliche   über   Themen   rund   um   die   Ausbildung.   Azubi-­‐Blogs Gruppenblogs:   Der   Gruppenblog   „Lernenzweinull“   wird   vongeben  vorhandenen  und  potenziellen  Auszubildenden  einen vier   Autoren   geführt   und   beschägigt   sich   mit   Themen   rundEinblick   in   das   Unternehmen,   ihre   Ausbildungsprozesse   und um   den   Einsatz   aktueller   Medien   zum   Lernen.   Link-­‐in  Ausbildungsberufe.   sammlungen   und   prakDsche   Hinweise   bieten   eine   Unter-­‐URL:   hbp://blog.daimler.de/kategorien/einsDeg-­‐und-­‐kar-­‐ stützung  für  den  Medieneinsatz  im  Bildungsbereich.  riere/   URL:  hbp://lernenzweinull.de/  
  • 6  —  Lehrbuch  für  Lernen  und  Lehren  mit  Technologien  (L3T)Tweets können in der ursprünglichen Form an eigene unter anderem den diskursiven Austausch, die An-Follower weitergeleitet (RT entspricht „re-tweeted“) kündigung von Terminen und die Dokumentationwerden. (Abbildung 2). von Arbeitsergebnissen (Brahms, 2007). Weitere didaktische Einsatzmöglichkeiten von4. Didak=sche  Einsatzszenarien Blogs umfassen unter anderem:Im folgenden Abschnitt werden allgemeine didak- ▸ inhaltliche und diskursorientierte Unterstützungtische Einsatzszenarien von Blogs und Microblogs von Seminaren,skizziert, die für unterschiedliche Lehr- und Lernkon- ▸ Ideensammlung und Brainstorming,texte adaptiert werden können. ▸ Erstellung von Aufgaben und Arbeitsaufträgen,Weblogs ▸ Unterstützung von Mentoring-Prozessen und ▸ die Arbeit mit der E-Portfolio-Methode (siehe Ka-Zu allererst können Weblogs zur Inhaltssammlung pitel #grundlagen).verwendet werden. In einem Blog können Lernmate-rialien, Aufgaben, Literaturlisten, Links und andere In der Box „In der Praxis“ auf der vorherigen SeiteLernressourcen gesammelt und mit anderen ausge- finden sich Kurzbeschreibungen, wie Weblogs derzeittauscht werden. Solche Sammlungen können über zum Lernen und Lehren eingesetzt werden können.einen längeren Zeitraum entstehen und als Lernma- Microblogsterial zur Verfügung gestellt werden (Brahm, 2007). Weblogs eignen sich aber auch zur Führung soge- Die Möglichkeiten des Einsatzes von Microbloggingnannter Lerntagebücher. Im Lerntagebuch halten für das Lernen und Lehren wird erst seit wenigendie Lernenden eigene Gedanken und Reflexionen Jahren exploriert.fest. Ausgewählte Lerntagebucheinträge können Leh- Zum Beispiel können Microblogs den Austauschrenden, Mitlernende oder der Öffentlichkeit zu- i n informellen Netzwerken unterstützen. Die Ver-gänglich gemacht werden. Der Reflexionsprozess wendung von Microblogs zur Entwicklung kann daskann durch Leitfragen und spezifische Aufgabenstel- Teilen und Diskutieren von Informationen fördern.lungen unterstützt werden (Glogger et al., 2009). Im Die Erweiterung des Kommunikationsraumes kannBlog-Lerntagebuch können Lernende ihre Lernfort- neue Lernwege eröffnen: Auf so einfache Weise kannschritte thematisieren und Lernprobleme nachvoll- man sonst nicht verfolgen, welche Gedanken undziehen (Brahm, 2007). Einfälle andere, auch prominente, Kolleginnen und Ein interessantes Einsatzgebiet für Weblogs sind Kollegen haben.auch Gruppenarbeiten. Durch die Verlinkung von Microblogs eignen sich besonders für den Res-Blogs untereinander können sie gruppenbasierte sourcenaustausch (zumeist Hyperlinks), indem auf-Lernprozesse unterstützen. Blogs ermöglichen dabei gefundene Quellen als Kurznachrichten mitgeteilt In der Praxis: Praxisbeispiele Microblogs Im   folgenden   Abschnib   werden   ausgewählte   Praxisbeispiele An   der Hochschule Darmstadt   wurde   Twiber   im   Laufe   des     für  den  Einsatz  von  Microblogs  vorgestellt. Semesters  im  Rahmen  eines  PR-­‐Seminars  exploraDv  genutzt. Dadurch   sollten   die   Studierenden   Twiber   als   Online-­‐Kommu-­‐ Twiber   wird   für Deutsch   als   Fremdsprache   (DaF)   im   Unter-­‐   nikaDonsmedium   verstehen   und   nutzen   sowie   das   Lernen richt  und  zur  Vernetzung  von  DaF-­‐Lehrenden  genutzt.  Dabei außerhalb  der  Hochschule  fortsetzen.   wird   Twiber   von   einzelnen   DaF-­‐Lehrenden   als   auch   von   DaF-­‐ URL:   hbp://thomaspleil.wordpress.com/2009/03/03/twiber-­‐ InsDtuDonen   eingesetzt.   Im   Fremdsprachenunterricht in-­‐der-­‐lehre-­‐ein-­‐paar-­‐erfahrungen/   können   Microblogs   zur   Wortschatzerweiterung   und   für GrammaDkübungen  eingesetzt  werden.   Das Unternehmen   t3n   nutzt   Yammer   zur   Verbesserung   der   URL:  hbp://wiki.zum.de/Twiber_in_DaF   KommunikaDon   in   einzelnen   Teams   (Tißler,   2010).   Siemens setzt   Microblogging-­‐Dienst   References@BT   zum   Austausch Der  Blog  Azubister  nutzt  Twiber,  um  aktuelle  InformaDonen über   aktuelle   Ereignisse,   Produktveröffentlichungen,   Markt-­‐ zu Ausbildung,  neuen  Lehrstellen,  Tipps  zur  Berufswahl  und   bewegungen   und   Best   PracDce-­‐Beispiele   ein   (Stocker   & zum   AusbildungsmarkeDng   im   Web   2.0   an   Interessierte   zu Müller,  2010).   kommunizieren.   URL:  hbp://twiber.com/azubister  
  • Blogging  und  Microblogging.  Anwendungsmöglichkeiten  im  Bildungskontext—  7werden. Einzelne Twitter-Konten können zu Listen, Wissenschaftlern bot. Auf einmal konnte man (Zwi-zum Beispiel nach Thema oder Ort, zugeordnet schen-) Berichte und Reflexionen der Kolleginnenwerden. Einzelne Beiträge können, zum Beispiel zu und Kollegen verfolgen und nicht nur erst akade-einem bestimmten Suchwort (Hashtag) und mithilfe misch überarbeitete Publikationen. Auch wurde manspezieller Dienste, zum Beispiel der Anwendung schneller auf Neuerscheinungen aufmerksam. UndTwapperkeeper, archiviert werden. Dadurch entsteht sicher wurde hier auch einiges gelernt.ein Micro-Lerntagebuch. Schulmeister (2010) unterzog diese neue Form des Bei Lehrveranstaltungen werden Microblogs zur wissenschaftlichen Austauschs einer gründlichenUnterstützung von Diskussionen, Recherche, Infor- Analyse. Er untersuchte die These, dass Weblogs ehermationsdistribution, Gruppenbildung, Feedback und eine monologische Form des Ausdrucks sind (Leg-Evaluationen eingesetzt. Dabei werden sowohl Kom- gewie, 2006). Dazu wertete er mit Mitarbeitern übermunikation, Reflexion, Wissensmanagement und einen mehrwöchigen Zeitraum Weblogs des Weblog-Gruppenarbeitsprozesse unterstützt (Reinhardt et al., Netzwerkes seiner Kollegin Gabi Reinmann aus. Ihn2009). interessierte (S. 320): Ähnlich den Weblogs können Microblogs syn- ▸ Wie die Frequenz der Aktualisierung aussieht,chrone und asynchrone Gruppenarbeit sowohl an ▸ wie lang die Beiträge der Blogautoren sind, ▸ welche Themen sie behandeln, ▸ in welchem Ausmaß man sich gegenseitig kom- Blogs   und   Microblogs   können   in   unterschiedlichen mentiert, ! Kontexten  zur  Ressourcensammlung,  Erweiterung  des KommunikaDonsraums   und   Unterstützung   der   Grup-­‐ ▸ wie hoch die Quote der Kommentare ist und penarbeit  eingesetzt  werden.   ▸ welche Kommunikationsfunktion die Kom- mentare annehmen.einem bestimmten Ort als auch bei räumlicher Ver-teilung der Teilnehmenden, zum Beispiel durch In-formationsaustausch, Koordination und sozialesNetzwerken, unterstützen (Rankin, 2010). Bei ge-meinschaftlicher Gruppenarbeit bietet sich die Pro-jektion der Tweets an eine Leinwand an (Herwig etal., 2009). Praxisbeispiele für den Einsatz von Mircro-blogging finden sich im Kasten „In der Praxis“ aufder vorherigen Seite.5. Forschung  zum  (Micro-­‐)  BloggingNachdem einige didaktische Einsatzformen vorge-stellt wurden möchten wir beispielhaft Untersu-chungen im Themenfeld vorstellen.Blogging  von  WissenschaXler/innenIn den Jahren 2005/2006 wurde das Bloggen von Abbildung  3:  Neue  Gesellschaftsphänomene.Wissenschaftler/innen als spannende Form eines Quelle:  IQ-­‐Athropie;  mit  freundlicher  Genehmigungneuen wissenschaftlichen Austauschs betrachtet und des  Urhebers;  URL:  http://iqatrophie.files.word-­‐diskutiert. Etliche Praktiker/innen und Wissen- press.comschaftler/innen, insbesondere im Bereich des techno-logiegestützten Lernens begannen in eigenen Web-logs über ihre (Forschungs-) Arbeit zu berichten. Um es kurz zu machen: Schulmeister kommt nach Initiativen wie „Hard Blogging Scientist“ und seiner sorgfältigen Analyse zu dem Schluss, dass diezahlreiche Bestenlisten für attraktive Weblogs boten untersuchten Weblogs von Wissenschaftler/innennicht nur eine neue Form der Profilierung, sondern eher eine „monologische Form des Ausdrucks“ sind.förderten eine Entwicklung, die neue Einblicke in das So würden diese zwar auf die Weblogs der AnderenDenken und Arbeiten von Wissenschaftlerinnen und achten, sich aber nur selten gegenseitig kommen-
  • 8  —  Lehrbuch  für  Lernen  und  Lehren  mit  Technologien  (L3T)tieren. Dieser Beitrag sorgte übrigens für ein Echo in Kurses waren „New Media and Multi-Channel Mana-der „Szene“ und bei den untersuchten Webloggern, gement“, womit der Einsatz von Microblogging auchwas Schulmeisters Analyse in gewisser Weise konter- eine praktische Erprobung des Gelernten darstellte.karierte. Der Einsatz des Microblogs und eines Wikis machte es möglich, nicht wie sonst üblich die abschließendeMicroblogs  in  der  Hochschule   Präsentation der Studierenden zu bewerten, sondernMit dem Aufkommen von Microblogs wurde an auch ihre Lern- und Kollaborationsprozesse vorher.vielen Hochschulen erprobt wie man diese in der Es zeigte sich, dass dadurch auch tatsächlich – wie er-Lehre einsetzen kann, um damit unter anderem einen wartet – durch Einsatz des Tools Studierende konti-größeren Austausch der Studierenden über die nuierlicher an den Themen arbeiteten, als sie es sonstThemen der Lehrveranstaltung zu fördern (Schön et alleine für die Abschlusspräsentation getan haben.al., 2011). Schon früh wurde mit Microblogs, die nur Die Postings der Studierenden und der LehrendenPostings mit 140 Zeichen zulassen, experimentiert wurden im Nachhinein ausgewertet, um festzustellen,und die Frage nach der Einsetzbarkeit in Lernsettings welche Aktivitäten denn tatsächlich mit dem Micro-diskutiert (Ebner & Schiefner, 2008; Grosseck & Ho- blogging unterstützt und ausgelöst wurden (siehe Ab-lotescu, 2008). Der Einsatz von Microblogs in der bildung 3). Allgemein zeigt sich eine überraschendLehre wird damit begründet, dass (a) die Interakti- hohe Zahl von Beiträgen (durchschnittlich 315 jevität der Studierenden erhöht wird, (b) ermöglicht Student; 4,5 Postings pro Kalendertag) und im Detail,wird auch soziale, gemeinschaftliche Aspekte in eine ob die Beiträge eher „Smalltalk“ waren, inhaltliche(Massen-) Lehrveranstaltung zu bringen und dass (c) Beiträge oder auch organisatorische Fragen bezie-die Infrastruktur sehr geeignet ist, weil es die Geräte hungsweise Antworten. Diese und weitere Auswer-der Studierenden und verbreitete Software nutzt tungen von Ebner et al. (2010) zeigen, dass der(Ebner et al., 2010). Smalltalk tendenziell in den sechs Wochen abnahm Ein konkretes, gut dokumentiertes Beispiel ist bei- und, dass es wohl zu einem „produktiven“ Stadiumspielsweise der Einsatz eines Microblogging-Tools an des Arbeitsprozesses kam; auch wenn der Smalltalkder FH Oberösterreich, bei der im Wintersemester an sich nicht als negativ betrachtet wird, sondern als2008/2009 34 Studierende und zwei Lehrende sechs Indikator, dass Microblogging KommunikationWochen lang im Microblog gepostet haben und ins- anregt und soziale Prozesse unterstützt.gesamt 11.214 Postings auf dem eigenen „Mblog“ Die Praxis- und Forschungsberichte zeigen deut-(Indenti.ca) erstellten (Ebner et al., 2010). Thema des lich, dass der Einsatz von Microblogging kein Selbst- Abbildung  3:  Auswertung  der  Micropostings  von  Studierenden  an  der  FH  Oberösterreich  während  eines  6-­‐wöchigen  Kurses (34  Studierende,  2  Dozenten,  11.214  Postings)   Quelle:  Ebner,  Lienhardt,  Rohs  und  Meyer,  2010,  Abbildung  2
  • Blogging  und  Microblogging.  Anwendungsmöglichkeiten  im  Bildungskontext—  9läufer ist. Häufig wird das Microblogging forciert, in rende frei im Netz zu finden sind (Medienzoo, 2010).dem es Bestandteil der Bewertung wird. Das wird Entsprechend sollten Studierende auch darüber auf-unter anderem mit der fehlenden Motivation und geklärt sein (Pleil, 2009).Vertrautheit mit den Tools begründet (Medienzoo, 6. Fazit2010). Darüber hinaus ist die Aktivität der Lehrendenmaßgeblich für die Nutzung des Tools durch Studie- In diesem Kapitel wird eine der neuen Kommunikati-rende: Berichte von Praktikern zeigen, dass Diskussi- onsformen und -möglichkeiten vorgestellt sowie Ein-onsforen oder auch (Micro-) Blogging im hohen satzmöglichkeiten und auch Forschungsarbeiten dazuMaße davon abhängen, dass die Studierenden das beschrieben. Sicher ist hier noch nicht das letzte WortGefühl haben, dass auch der Lehrende aktiv dabei ist geschrieben! Aus eigener Erfahrung und Spaß an derund mit ihnen kommuniziert (Beck, 2007). Schließ- Sache empfehlen wir jedoch, es ganz einfach einmallich zeigt sich, dass der Einsatz von Microblogging- selbst auszuprobieren: In der Rolle des Lernenden,Tools vor allem dann offensichtlich Sinn macht, wie auch in der Rolle des Lehrenden.wenn es in der Lehrveranstaltung um neue Medien, LiteraturTechnologien und Kommunikationsformen geht. Welches Microblogging-Tool geeignet ist, ist ▸ Beck, R. (2007). The iPhone in the Classroom: One Teacher’sjedoch strittig. So wird zum Teil mit nicht öffentlich Story. Beitrag bei htiThinkEd. URL: http://ithinked.com/ar-zugänglichen Microblogging-Werkzeugen gearbeitet, chives/2007/11/the-iphone-in-the-classroom-one-teachers-während beispielsweise an der Universität Augsburg story-dr-richard-beck [2010-07-15]. ▸ Brahm, T. (2007). Blogs - Technische Grundlagen und Einsatz- szenarien an Hochschulen. In: S. Seufert & T. Brahm (Hrsg.), Was  finden  Sie  beim  Einsatz  von  Weblogs  spannend? „Ne(x)t Generation Learning“: Wikis, Blogs, Mediacasts & Co. ? Formulieren   Sie   dazu   eine   Forschungshypothese   und entwickeln  Sie  einen  Untersuchungsplan. - Social Software und Personal Broadcasting auf der Spur. St. Gallen: SCIL, Universität St. Gallen, 67-86. ▸ Buchem, I. & Hamelmann, H. (2010). Microlearning: a strategyvor allem auf die öffentliche Plattform Twitter ge- for ongoing professional development. In: eLearning Papers,setzt wird. Letztere hat den Vorteil, dass damit auch 21. URL: http://www.elearningeuropa.info/files/media/me-Kontakte und Kommunikation mit anderen, vor dia23707.pdf [2010-09-30].allem Experten außerhalb des Studiums geknüpft ▸ Ebner, M. & Schiefner, M. (2008). Microblogging - more thanwerden kann und es gegebenenfalls auch (im An- fun?. In: I. A. Sánchez & P. Isaías (Hrsg.), Proceedings ofschluss) privat von Studierenden genutzt wird. IADIS Mobile Learning Conference 2008., Portugal, 155-159.Gleichzeitig ist beim Einsatz von Twitter problemati- ▸ Ebner, M. (2009). Interactive Lecturing by Integrating Mobilesiert, dass so Informationen von und über Studie- Devices and Micro-blogging in Higher Education. In: Journal of Computing and Information Technology (eCIT), 17(4), De- cember 2009, 371-381. Reflexionsaufgaben: ▸ Ebner, M.; Lienhardt, C.; Rohs, M. & Meyer, I. (2010). Micro- ? ▸ Was   ist   für   eine   effekDve   Nutzung   von   Blogs   und Microblogs  notwendig?   blogs in Higher Education – a chance to facilitate informal and process oriented learning. In: Computers & Education, 55, 92- ▸ Welche   anderen   Einsatzszenarien   mit   Blogs   und 100. Microblogs  sind  möglich?   ▸ Glogger I.; Holzäpfel L.; Schwonke R.; Nückles M. & Renkl A. (2009). Aktivierung von Lernstrategien beim Schreiben von Übungsaufgaben: Lerntagebüchern: Wie spezifisch müssen Prompts sein? In: ? ▸ Erstellen  Sie  ein  Szenario  für  den  Einsatz  von  Blogs zum  persönlichen  Lernen.   Zeitschrift für Pädagogische Psychologie, 23, 95-104. ▸ Grosseck, G. & Holotescu, C. (2008). Can we use twitter for ▸ Erstellen   Sie   ein   Szenario   für   den   Microblog-­‐ educational activities?. In: Proceedings of the 4th International Einsatz  in  einer  Lehrveranstaltung.   Scientific Conference eLSE -eLearning and Software for Edu- cation. Wenn   Sie   Fragen   und   Anregungen   den   Autorinnen ▸ Herwig, J.; Kittenberger, A.; Nentwich, M.; & Schmirmund, J. ! und   Autoren   via   Twiber   (@mediendidakDk,   @ralfa, @saschakaiser   ,   @sandra_schoen   und   @mebner) (2009). Microblogging und die Wissenschaft. Das Beispiel Twitter. Wien: Institut für Technikfolgen-Abschätzung. oder   in   persönlichen   Blogs   mibeilen,   können   Sie   zur Weiterentwicklung  dieses  Kapitels  beitragen. ▸ Kerres, M. & Preußler, A. (2009). Soziale Netzwerkbildung un- terstützen mit Microblogs (Twitter). In: K. Wilbers & A. Ho- henstein (Hrsg.), Handbuch E-Learning, Köln: Deutscher
  • 10  —  Lehrbuch  für  Lernen  und  Lehren  mit  Technologien  (L3T) Wirtschaftsdienst, URL: http://mediendidaktik.uni-duisburg- ▸ Reinhardt, W.; Ebner, M.; Beham, G.; Costa, C. (2009). How essen.de/system/files/Soziale+Netzwerkbildung+unter- People are Using Twitter during Conferences. In: Hornung- stützen+mit+Microblogs.pdf [2010-09-30]. Prähauser, V. & Luckmann, M. (Hrsg.), Salzburg: 5th Edu-▸ Kerres, M. (2007). Microlearning as a Challenge for Instruc- Media conference. tional Design. In: T. Hug (Hrsg.), Didactics of Microlearning. ▸ Robes, J. (2009). Microlearning und Microtraining: Flexible Concepts, Discources and Examples, Münster: Waxmann, 98- Kurzformate in der Weiterbildung. In: K. Wilbers & A. Hohen- 109. stein (Hrsg.), Handbuch E-Learning, Köln: Deutscher Wirt-▸ Leggewie, C. (2006). Politische Beteiligung, bürgerschaftliches schaftsdienst, URL: Engagement und das Internet. Interview der Stiftung digitale http://www.weiterbildungsblog.de/2009/10/05/micro- Chancen, 21.07.06. learning-und-microtraining-flexible-kurzformate-in-derweiter-▸ Lindner, M. (2006). Use These Tools, Your Mind Will Follow. bildung/ [2010-09-30]. Learning in Immersive Micromedia & Microknowledge Envi- ▸ Schön, S.; Wieden-Bischof, D.; Schneider, C. & Schumann,M. ronments. In: Research Paper for ALT-C 2006: The Next Ge- (2011). Mobile Gemeinschaften. Erfolgreiche Beispiele aus den neration. URL: http://www.scribd.com/doc/12389/On-Mi- Bereichen Spielen, Lernen und Gesundheit. Salzburg: Salzburg cromedia-Microlearning [2010-09-30]. Research.▸ Medienzoo (2010). Hintergrundtext Twitter - Wissensmana- ▸ Schulmeister, R. (2010). Ansichten zur Kommentarkultur in gement in 140 Zeichen. Beitrag in einem Wiki von Studie- Weblogs. In: P. Bauer, H. Hoffmann & K. Mayrberger (Hrsg.), renden an der Universität Augsburg. URL: http://medien- Fokus Medienpädagogik – Aktuelle Forschungs- und Hand- zoo.wikispaces.com/Hintergrundtext+Twitter+-+Wissensma- lungsfelder, Festschrift für Stefan Aufenanger, München: nagement+in+140+Zeichen#Nutzung [2010-07-15]. kopaed, 317-347.▸ Petersen, S. A.; Chabert, G. & Divitini, M. (2006). Language ▸ Stocker, A. & Müller, J. (2010) Ein Jahr Microblogging bei Learning: Desing Consideration for mobile Community Blogs. Siemens. URL: http://www.computerwelt.at/detailArticle.asp? URL: http://www.idi.ntnu.no/grupper/su/publ/sap/spe- a=128972&n=2 [2010-09-30]. tersen_mobilelearning2006.pdf [2010-07-15]. ▸ Tißler, J. Wie internes Microblogging die Team-Kommuni-▸ Pleil, T. (2009). Twitter in der Lehre: Ein paar Erfahrungen. kation bei t3n verbessert. URL: http://t3n.de/news/erfah- Blog-Beitrag vom 03.03.2009. URL: http://thomaspleil.word- rungsbericht-internes-microblogging-274114/ [2010-09-30]. press.com/2009/03/03/twitter-in-der-lehre-ein-paar-erfah- ▸ Walker, J. (2003). Definiton for the Routledge Encyclopedia of rungen [2010-07-15]. NarrativeTheory. Weblog, URL:▸ Rankin, M. (2010): Some general comments on the „Twitter http://jilltxt.net/archives/blog_theorising/final_version_of_w Experiment“. URL: eblog_definition.html [2008-03-30]. http://www.utdallas.edu/~mrankin/usweb/twitterconclusi- ▸ Weinberger, D. (2002). Small pieces loosely joined. A unified ons.htm [2010-09-30]. theory of the web. Cambridge, MA: Perseus Publishing.