Men Duri, Melcher

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Backgroundinfo (Werkbeschreibung, Vitaausschnitt) zu der Ausstellung "Orientierungsräume" im Rahmen des Kunstprojekts "Art Worlds in Sacred Spaces" des Kunstraums Remigius/KHG Bonn.

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Men Duri, Melcher

  1. 1. Men Duri Melcher The Eye 140 x 55x 30cm 25 Kg Recyclingmaterialien: Glas, Metall, Kitt, Plexiglas, Holz Das Objekt verkörpert die Natur, die in der Stille die Taten der Menschen beobachtet und stetig agiert und sich verändert. Die Bäume als lebende Skulpturen, die uns mit Sauerstoff versorgen, durch ihre Blätter fruchtbare Erde schenken und von deren Früchten wir uns ernähren. Mit diesem Werk reflektiere ich mehrere Themen, welche mich schon lange beschäftigen: „Gott und das Lebewesen Erde“; „Götter und Wolpartinger“ ‚GMO’ 2008, 120 x 70x60 cm 15Kg „La Donna del melo San Francesco“ 2008, 130 x60 x30 cm 25 Kg „La Forza della Vita“ 2008 115 x 35 cm 7 Kg Die Objekte sind aus den Recyclingmaterialien: Glas, Metall, Kitt, Holz GMO verkörpert die Ungewissheit einer Schöpfung, die auf fragilen Beinen steht und für sich keine genaue Richtung hat. Sie besitzt mehrere Gesichter, der zugleich Tod und Leben ist. Ein Schamane, der mit roten zernebelten Augen schaut und die alten Traditionen zerbricht. Eine verkrüppelte Hand, die die richtungsweisenden Pfeile zerstört. In der Hand eine rote Parfümflasche. Es handelt sich um eine Figur des Abscheus und ein mystisches Monster das als Gegengenbild der *„La Donna del melo San Francesco“ zu verstehen sei. *Der hohle Stamm in Form einer weiblichen Figur stammt von der alten, seltenen Apfelbaumsorte „San Francesco“ aus Italien. Er symbolisiert die Fruchtbarkeit und die Versuchung. In der Verbindung „GMO“ ergibt sich der Dialog zwischen Religion und Wissenschaft über die Magie des Lebens an sich. „La Forza della Vita“, wir durch zwei Lichter beleuchtet, Genauere Infos und Preislisten zu den einzelnen Künstlern finden Sie im Franziskus-Raum sowie im Büro der KHG.
  2. 2. von unten nach oben wirbelt eine blaue Glasspirale und verdeutlicht die Verbindung von Erde und Himmel und damit die Kraft des Lebens. Dieses Objekt ist mein erstes Werk, das ich in Deutschland gebaut habe, durch eine Verletzung konnte ich nur mit meiner linken Hand arbeiten. Vita Juni 1975 Geboren in Cecina, Toskana (Italien). Ausbildung zum Labortechniker für Chemie und Mikrobiologie (Italien). Ausbildung zum Gärtner (Schweiz).; Reise durch Mittel- und Nordamerika. Seit 2001 Erlernen und Erweitern der alternativen Glasmosaiktechnik aus Recyclingmaterialien. Seit 2007 Selbständiger Gärtner. Projekte und Ausstellungen 2001 Mitarbeit Ausgestaltung des Hotels Aaculaax, San Marcos (Guatemala); 2002 Künstlerische Lehrtätigkeit Organisation ‚ Consejo de Visiones“; Workcamp in Chiapas (Mexiko) Kunst aus Recyclingmaterialien; 2003 / 04 9 m² Glasmosaikfensters Vada (Italien); 2005 Gemeinschaftsausstellung „Konkretes Licht-Abstrakter Spiegel mit Ines van der Ende im Kulturförderverein Kult 41 in Bonn; 2006 Assistenzarbeit Video „Zep Tepi“ in Kairo, Ägypten; 2007 Teilnahme „Weru-Glaskunstpreis 2007“ Rudersberg, Publikumspreis; 2008 Gustav Stresemann Institut (GSI) Bonn zu UN Biologische Vielfalt; 2008 Galerie Supportyourlocalartist, Bonn www.menduriart.com Genauere Infos und Preislisten zu den einzelnen Künstlern finden Sie im Franziskus-Raum sowie im Büro der KHG.

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