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Mein buch #2 original

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  • 1. EINHEIT 3 Die deutschsprachigen Länder – Land und LeuteTEIL ATypisch deutsch?Außenstehende bringen oft alles unter einen Hut: Produkte, die in deutscher Sprache beschriftet sind,Menschen, die deutsch sprechen, gelten – unabhängig davon, woher sie kommen – als „deutsch”. Mansoll(te) aber „deutsch” und „deutschsprachig” nicht miteinander verwechseln. Seit der Wiedervereini-gung am 3. Oktober 1990 gibt es nur noch ein Deutschland und mehrere deutschsprachige Länder, vondenen alle mindestens zwei kennen: Österreich und die Schweiz. Die drei Länder weisen trotz dergemeinsamen Sprache, Kultur und Geschichte auch viele Eigenarten auf.1. Was ist nur für Deutschland, Österreich bzw. die Schweiz charakteristisch? Könnten Sieeinige Beispiele nennen?2. Die erwähnten Länder werden oft mit dem Sammelbegriff DACH-Länder bezeichnet.Warum? Lösen Sie die Abkürzung auf. D A CH3. Welches deutschsprachige Land bzw. welche deutschsprachigen Regionen kennen Sie noch?4. Wer bzw. was gehört zu den einzelnen Ländern? Kreuzen Sie an. D A CH 1. Bundesliga 2. Friedrich Dürrenmatt 3. Johannes Gutenberg 4. das Haus Habsburg 5. Jodeln 6. Käsefondue 7. Oktoberfest 8. Sachertorte 9. Johann Strauß 10. Swatch5. Auch Ungarn hat mehrere Berührungspunkte mit den deutschsprachigen Ländern. Waswissen Sie darüber? Können Sie weitere Beispiele nennen?(bajorországi) Gizella, Ganz Ábrahám, Gerbeaud Emil, Mechwart András, Szent Erzsébet, isler,kölnivíz, linzer, makk felsõ, smarni 33
  • 2. Német üzleti nyelvTEIL BDas LandDie deutschsprachigen Länder liegen indirekter Nachbarschaft zueinander, immittleren Teil Europas. Aus dieser Hamburg Schleswig-Nähe folgt, dass die Staatsgrenzen und Holstein Kiel Mecklenburg-die geographischen Grenzen nicht im- Vorpommern Schwerinmer übereinstimmen. Es gibt grenz- Niedersachsen Bremenüberschreitende Landschaften und Berlin Hannover BrandenburgGewässer: u. a. die Alpen, den Boden- Nordrhein- Potsdam Westfalen Sachsen-see, die Donau, den Inn und den Rhein. Anhalt Düsseldorf Dresden HessenDeutschland ist nicht nur flächenmäßig Erfurt Sachsendas größte (rund 357 000 km²), sondern Frankfurt Rheinland- Thüringenauch das einzige Küstenland unter den PfatzDACH-Ländern. Sogar zwei Meere (dieNord- und Ostsee) bilden eine natürliche Saarland BayernGrenze im Norden. Ein ziemlich Stuttgart München Baden-ausgedehntes Tiefland im Norden und Württembergviele Mittelgebirge bis nach Südenprägen die Landschaft. Von den Alpenbesitzt Deutschland nur einen kleinenAnteil im Süden. Das Land ist reich anfließenden und stehenden Gewässern.Österreich erstreckt sich südöstlich von Deutschland und östlich von der Schweiz. Auf seinerFläche (etwa 83 000 km²) sind vorwiegend Gebirge – u. a. ein bedeutender Anteil der Ostalpen –zu finden. Größere Ebenen liegen entlang der Donau sowie im südlichen und östlichen Teil desLandes. Als Binnenland verfügt Österreich nur über Binnengewässer.Die Schweiz hat im Osten mit Österreich und im Norden mit Deutschland gemeinsame Grenzen.Ihre Gesamtfläche beträgt ca. 41 000 km², von der 60 Prozent die Alpen einnehmen. Nur immittleren Teil des Landes, der etwa 30 Prozent der Landesfläche umfasst und Mittelland genanntwird, findet man flache Gebiete. Die übrige Landesfläche – der Jura – besteht aus Hochflächenmit Weidegebieten. Auch in der Schweiz machen Seen und Flüsse die Landschaftabwechslungsreich.34
  • 3. Die deutschsprachigen Länder – Land und LeuteDie LeuteNach der Bevölkerungszahl stehtDeutschland mit rund 82 Millionenwieder an erster Stelle, gefolgt von NÖ W OÖÖsterreich mit etwa 8 Millionen, wäh-rend in der Schweiz etwas mehr als7 Millionen Menschen leben. Sie sind S St Bmeistens die Nachfahren germanischer V TStämme, die dieses Gebiet zur Zeit der TVölkerwanderung besiedelten: Aleman- Knen die Schweiz; Bayern Österreich;Franken, Schwaben, Sachsen undBayern Deutschland. Damit sind dievielen Dialekte sowie Sitten und Bräuche zu erklären, die auch heute noch von vielen gesprochenbzw. gepflegt werden. Die Hochsprache (das Hochdeutsch), die in der Schule unterrichtet und in denMassenmedien gebraucht wird, hilft bei der Verständigung zwischen Deutschsprechenden.In allen drei Ländern sind die Menschen sehr traditions- und umweltbewusst, und haben einepositive Einstellung zur Arbeit. Sie tragen gern ihre Trachten (nicht nur zu festlichen Anläs-sen), pflegen ihre Umgebung, bewahren gebietsspezifische Architektur und sprechen unterein-ander Dialekt.Das deutsche Sprachgebiet bereicherte die europäische Kultur mit vielen berühmten Persön-lichkeiten auf dem Gebiet der Literatur, der Musik, der Philosophie, der Naturwissenschaften undder Technik.Die Deutschen gestalten ihre Freizeit sehr aktiv, treiben Sport, wandern, reisen um die Welt odermachen Partys. Die Geselligkeit wird bei ihnen groß geschrieben. Sie führen ein reges Vereins-und Verbandsleben. Da sie ihr Privat- und Berufsleben streng voneinander trennen, werden sieoft für reserviert gehalten.Die Österreicher sind – im Unterschied zu den Deutschen und Schweizern – auch sehr titel- undrangbewusst. Das bedeutet, dass sie sich gerne mit „Herr Hofrat“ (hoher Staatsbeamter), „Magis-ter“ (Lehrer mit Universitätsabschluss) usw. ansprechen lassen. Darüber hinaus mögen sie esnicht, wenn man sie mit den Deutschen identifiziert. Die Österreicher gelten von den dreiVölkern als am meisten zugänglich.Die Schweizer denken ökonomisch, werden für fleißig und sparsam, tüchtig und zuverlässiggehalten. Da sie gern und im europäischen Vergleich auch viel arbeiten (42 Stunden pro Woche),legen sie großen Wert auf die Berufsausbildung. Außerdem charakterisiert sie eine tiefverwurzelte demokratische Einstellung, die auch in den vielen Volksabstimmungen und imlangfristigen Bestehen der Viersprachigkeit zum Ausdruck kommt. In der Schweiz konnte keineder Diktaturen des 20. Jahrhunderts Fuß fassen. 35
  • 4. Német üzleti nyelvDer StaatDie DACH-Länder sind Bundesstaaten. Das bedeutet, dass die Staatsgewalt zwischen dem Bund(dem Gesamtstaat) und den Bundesländern (in Deutschland und Österreich) bzw. den Kantonen(in der Schweiz) aufgeteilt ist. Jeder Staat ist eine parlamentarische Demokratie mit einem Zwei-kammerparlament. Die Bundesländer/Kantone werden in der Gesetzgebung in der zweitenKammer vertreten. Regelmäßig werden die Abgeordneten durch freie, direkte und allgemeineWahlen gewählt. Das Parlament setzt sich aus den Repräsentanten der Regierungsparteien undder Oppositionsparteien zusammen. Vollziehendes Organ ist die Regierung. Das Staatsober-haupt wird Bundespräsident genannt. Es gibt Regierungen und Parlamente sowohl auf Bundes-als auch auf Landes- bzw. kantonaler Ebene. Deutschland SH BS TG Frankreich BL AG ZH JU AR AI Österreich SO ZG LU SZ NE GL BE NW OW UR FR GR VD TI GE VS ItalienDie Bundesrepublik Deutschland (BRD) besteht aus 16 Bundesländern. Die alten Bundesländer(auf dem Gebiet der früheren BRD) sind: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Bremen, Ham-burg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, das Saarland und Schles-wig-Holstein. Die neuen Bundesländer (auf dem Gebiet der ehemaligen DDR) sind: Brandenburg,Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Hamburg, Berlin undBremen sind Stadtstaaten. Berlin ist zugleich die Bundeshauptstadt. Deutschland ist einer derGründerstaaten der Europäischen Union.Die Republik Österreich besteht aus 9 Bundesländern. Diese sind: das Burgenland, Kärnten,Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, die Steiermark, Tirol, Vorarlberg und Wien.Die Bundeshauptstadt ist Wien. Das Land ist seit 1995 EU-Mitglied.Die Schweizerische Eidgenossenschaft ist in Kantone aufgeteilt. Es gibt insgesamt 26 Kantone:siebzehn deutschsprachige, vier französischsprachige (Genf, die Waadt, Neuenburg, der Jura), einenitalienischsprachigen Kanton (das Tessin) und einen, in dem deutsch, italienisch und rätoromanisch36
  • 5. Die deutschsprachigen Länder – Land und Leutegesprochen wird (Graubünden). In drei Kantonen (Bern, Freiburg und im Wallis) spricht man deutschund französisch. Bern gilt als Bundeshauptstadt (offiziell wird es Bundesstadt genannt).Das Schweizer Parlament ist kein Berufsparlament. Die Abgeordneten verdienen ihr Geld inihrem Beruf und sie betreiben Politik im Nebenamt. An der Spitze des schweizerischen Bundes-staates steht ein Kollegium, der Bundesrat, bei dem die Regierungsgewalt liegt. Der Bundesraterfüllt als Kollektivorgan auch die Funktionen eines Staatsoberhauptes. Der Bundespräsidentist jedes Jahr ein anderes Mitglied. In vielen Angelegenheiten werden Volksabstimmungen ab-gehalten. Die Schweiz ist 2002 der UNO beigetreten, ist aber kein EU-Mitglied. Als neutralerStaat spielt sie eine internationale Vermittlerrolle.AUFGABEN1. Wie wurde das im Text ausgedrückt? 1. der Fläche nach 2. Flüsse und Seen 3. für eine Volksgruppe typische Kleidung 4. die Mundart 5. zurückhaltend 6. der Volksvertreter2. Ergänzen Sie die Ausdrücke mit je einem passenden Verb aus dem Text. 1. eine natürliche Grenze ............................ 2. viele Mittelgebirge ............................ die Landschaft 3. das Gebiet eines Landes ............................ 4. die Geselligkeit ............................ groß ............................ 5. die Umgebung ............................ 6. Politik im Nebenamt ............................ 7. Volksabstimmungen ............................ 8. sich mit „Herr Hofrat“ ............................3. Was gehört zusammen? 1. Architektur a) parlamentarisch 1. 2. Bundesland b) ausgedehnt 2. 3. Demokratie c) gebietsspezifisch 3. 4. Landschaften d) rege 4. 5. Tiefland e) alt, neu 5. 6. Vereinsleben f) grenzüberschreitend 6. 37
  • 6. Német üzleti nyelv4. Worin liegt der Unterschied in den folgenden Fällen? A B1. politische Grenze natürliche Grenze2. das Küstenland das Binnenland3. das Tiefland die Hochfläche4. der Bund das Land5. vollziehendes Organ gesetzgebendes Organ5. Auf der Karte der Schweiz sind auch die Nachbarländer markiert. Ergänzen Sie dieanderen zwei Karten ebenfalls mit dieser Information. Die nachstehenden Nationali-tätskennzeichen sollen Ihnen dabei helfen. A, B, CH, CZ, D, DK, F, FL, H, I, L, NL, PL, SK, SLO6. Identifizieren Sie die österreichischen Bundesländer auf Grund der Abkürzungen aufder Karte.7. Versuchen Sie dasselbe auch mit den deutschsprachigen Kantonen. Aargau Sankt Gallen Solothurn Zug Glarus Schaffhausen Thurgau Zürich Luzern Schwyz Uri Appenzell (Innerrhoden + Ausserrhoden) Basel (Basel Stadt + Basel Land) Unterwalden (Nidwalden + Obwalden)8. Auf der Deutschland-Karte sind auch einige Städte angegeben. Bis auf eine sind sieLandeshauptstädte. Welche ist das Kuckucksei?9. Wie heißen die fehlenden deutschen Landeshauptstädte?10. Welche Landeshauptstadt gehört zu welchem österreichischen Bundesland? Bregenz Graz Klagenfurt Eisenstadt Innsbruck Linz Salzburg Sankt Pölten Wien11. Positionieren Sie die Bundesländer mit ähnlichen Sätzen. • Im Westen grenzt Thüringen an Hessen/die Steiermark an Salzburg. • Thüringen/Kärnten liegt südlich von Niedersachsen/Salzburg und der Steiermark. • Die Hauptstadt von Brandenburg/Vorarlberg ist Potsdam/Bregenz.38
  • 7. Die deutschsprachigen Länder – Land und Leute12. Wer lebt wo? Thüringer Steirer Rätoromanen in Zürich im Burgenland13. Die DACH-Länder haben sehr viele attraktive Reiseziele. Wohin kann man fahren? 1. ins Salzkammergutü (das Salzkammergut) 2. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . (die Wachau) 3. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . (die Tauern) 4. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . (die Insel Rügen) 5. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . (das Tessin) 6. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . (die Ostsee) 7. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . (die Salzburger Festspiele) 8. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . (das Sauerland) 9. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . (der Wörthersee)10. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . (Tirol)14. Was verbindet die Mitglieder der einzelnen Gruppen? A) B) C) die Donau der Harz der Königssee die Elbe der Hunsrück der Wörthersee der Rhein der Schwarzwald der Genfer See D) E) F) Berlin die Dufourspitze Ulm Bremen der Großglockner Passau Hamburg die Zugspitze Wien15. Manche geographischen Namen werden „übersetzt“. Wie lauten diese auf Ungarisch? 1. Basel = Bázelü 7. Sachsen 2. Bremen 8. Sachsen-Anhalt 3. Dresden 9. Sankt Gallen 4. Eisenstadt 10. Thüringen 5. Leipzig 11. Wiener Neustadt 6. Oberwart 12. Wörthersee 39
  • 8. Német üzleti nyelv16. Vergleichen Sie die statistischen Daten der österreichischen Bundesländer, indem Sieähnliche Sätze bilden. • Burgenland hat rund zweihundertachtzigtausend Einwohner und eine Bodenfläche von rund viertausend Quadratkilometern. • Flächenmäßig ist Niederösterreich das größte Bundesland. • Die meisten Einwohner hat Wien. • Im Vergleich zur Bodenfläche hat Kärnten eine niedrige Einwohnerzahl. Bundesland Bodenfläche Einwohner Burgenland 3 965 km² 270 880 Kärnten 9 533 km² 547 798 Niederösterreich 19 174 km² 1 473 813 Oberösterreich 11 980 km² 1 333 480 Salzburg 7 154 km² 482 365 Steiermark 16 388 km² 1 184 720 Tirol 12 648 km² 631 410 Vorarlberg 2 601 km² 331 472 Wien 415 km² 1 539 84817. Worum geht es hier? lekt das Binnendeutsch der Austriazismus Dia das H der ochd eutsc h h deutsc die U chw eizer mgan gsspr ütsch/S che ache ch/-d spra wyzertüts och ch die H das S 1. allgemein verbindliche deutsche Sprachform: 2. regionale oder lokale Sprachvariante: 3. österreichische Variante der deutschen Sprache: 4. über Mundarten, Umgangs- und Gruppensprachen stehende Sprache: 5. nur auf dem Gebiet von Deutschland gesprochene Sprache: 6. zwischen Hochsprache und Mundart stehende Sprache im täglichen Leben: 7. regional stark unterschiedliche Sprache der Deutschschweizer:40
  • 9. Die deutschsprachigen Länder – Land und Leute18. Ergänzen Sie die Sätze sinngemäß. nachdem als or bev bis sobald wenn rend seit wäh 1. Jedes Mal ................ ich in München war, regnete es den ganzen Tag. 2. ................. ich gesehen hatte, wie schön das Ruhrgebiet aussieht, bereiste ich das ganze Bundesland. 3. ................ wir am Bodensee Urlaub machten, fuhren wir auf die Insel Mainau. 4. ................ die Genehmigungen angekommen sind, kann sie in Deutschland arbeiten. 5. ................ ich in Frankfurt am Main war, begann die Internationale Buchmesse. 6. ................ man zum Oktoberfest fährt, sollte man für eine Unterkunft sorgen. 7. Wir ruderten auf dem Rhein, ................ wir den Loreleyfelsen erreichten. 8. ................ man jemanden in Deutschland besucht, sollte man einen Termin vereinbaren. 9. ................ ich in Heidelberg studiere, spreche ich fließend Deutsch.10. ................ meine Bekannten Dialekt sprechen, verstehe ich kein Wort.19. Womit haben sich die folgenden Persönlichkeiten beschäftigt? D A CH Carl Benz, Joseph Haydn, Paul Klee, Thomas Mann, Franz Schubert, Max Frisch, Friedrich Hegel, Sigmund Freud, Henry Dunant, Johann Sebastian Bach, Oskar Kokoschka, Gottfried Keller, Wilhelm Conrad Röntgen, Rainer Maria Rilke, Carl Gustav Jung, Johann Wolfgang von Goethe. Wolfgang Amadeus Mozart. Alberto Giacometti.1. bildender Künstler2. Dichter/Schriftsteller3. Komponist4. Philosoph5. Physiker6. Psychologe7. Maschinenbauingenieur8. Gründer des Internationalen Roten Kreuzes 41
  • 10. Német üzleti nyelv20. Zu den Nationalsymbolen gehören die Bundesflagge und das Bundeswappen. Identifizie-ren Sie die Nationalsymbole der DACH-Länder.1.2.3.21. Wollten Sie schon immer wissen, was die Abkürzungen nach den Politikernamen in denZeitungsartikeln bedeuten? Versuchen Sie die Abkürzungen aufzulösen. CDU ÖVP CSU PDS CVP SPD FPÖ SPÖ FDP/F.D.P. SPS FDP SVP42
  • 11. Die deutschsprachigen Länder – Land und Leute22. In welchem Bundesland/Kanton sind die folgenden Sehenswürdigkeiten/Programme zufinden? D A CH1. das Branderburger Tor 1. das „Goldene Dachl” 1. das Reformationsdenkmal2. Deutsches Museum 2. Haydn-Festspiele 2. der Rheinfall3. Neuschwanstein 3. das Hundertwasser-Haus 3. die Rütliwiese4. Schloß Sanssouci 4. der Uhrturm 4. die Stiftskirche St. Gallus5. der Zwinger 5. das Wörtherseemandl 5. das Wilhelm-Tell-Denkmal23. Wählen Sie eine Sehenswürdigkeit aus und stellen Sie sie kurz vor.24. Vergleichen Sie Ungarn und die deutschsprachigen Länder. Ungarn Deutschland Österreich Schweiz Gebiet 93 000 km² 357 000 km² 83 858 km² 41 285 km² Einwohner 10 Millionen 82 Millionen 8 Millionen 7 Millionen Nachbarstaaten 7 9 8 5 Großlandschaften 6 5 5 3 Verwaltungseinheiten 19 16 9 26TEIL CKrieg der Geschlechter – Welchen Artikel haben Markenartikel?Am Morgen sitzt das junge Paar am Frühstückstisch. Er rührt (...) in seinem (...) Kaffee und liest (...)in einem (...) Magazin. Sie schmiert sich (...) Butter aufs Brötchen (...) und sagt (...) zu ihm: „Kannstdu mir mal die Nutella rüberreichen?” Und als hätte er nur darauf gewartet, kommt es wie aus derPistole geschossen: „Du meinst ja wohl das Nutella.” – „Nein”, stellt sie richtig, „ich meine dieNutella!” – „Produktnamen sind grundsätzlich sächlich”, behauptet er. „Wie kommst du denndarauf?”, fragt sie fassungslos, „es heißt doch schließlich die Haselnusscreme!” – „Es heißt abertrotzdem das Nutella. Glaub mir, Schatz, isso!” (...)Nach dem Frühstück springt er unter die Dusche, anschließend stylt er sich die Haare und cremtsich mit seiner Lieblings-„Looschn” ein. „Schatz, die Nivea ist alle”, ruft er in männertypischerHilflosigkeit, „haben wir noch irgendwo eine neue?” Sie spielt die Überraschte: „Die Nivea? Hastdu nicht eben behauptet, Produktnamen seien prinzipiell sächlich?” – „Du, ich hab’s leider eiligund absolut keinen Nerv auf deine Spielchen. Also wo ist die Nivea?” – „Im Unterschrank – woauch das Colgate und das Always stehen!” erwidert sie gelassen. 43
  • 12. Német üzleti nyelvDer Punkt geht an sie. Um das Geschlecht eines Produktnamens bestimmen zu können, muss mansich Klarheit darüber verschaffen, was das Produkt darstellt. Namen wie Blendamed und Colgate(...) sind weiblich, weil sie für die weiblichen Begriffe Zahnpasta und Zahncreme stehen.Ariel (...) und Persil hingegen sind sächlich, weil es das Waschmittel heißt. (...) Labello istmännlich, weil es der Lippenstift heißt, Tempo (...) ist sächlich, weil dahinter das Papier-taschentuch steckt.Ausnahmen bilden gelegentlich solche Produktnamen, die sich aus bekannten Hauptwörternzusammensetzen: der Weiße Riese (obwohl das Waschmittel), der General (obwohl das Putz-mittel). (...) Doch diese Ausnahmeregel gilt nicht immer: Bei einigen Markennamen ist dasdahinter stehende Produkt einfach zu mächtig, es dominiert selbst dann noch das Geschlecht desNamens, wenn dieser sein eigenes Geschlecht hat. Dies ist zum Beispiel bei Bieren der Fall. Diesind immer sächlich, selbst wenn sie „König” („Das König unter den Bieren”) oder „Urquell”heißen. Ähnliches gilt für Automarken und -modelle. Sie sind fast immer männlich, auch wennder Rasensport das Golf und die spanische Feier die Fiesta heißt – als Markennamen haben dieseHauptwörter gegen die Übermacht des männlichen Wortes „Wagen” keine Chance. (...)Somit findet man in der deutschen Sprache sowohl das Astra (Bier) als auch den Astra (Auto). (...)Auch Zigarettenmarken sind durchgehend gleichen Geschlechts, nämlich weiblich, daran mögenweder das Kamel noch der Prinz etwas zu ändern. Medikamente sind – als Heilmittel oderPackung gesehen – sächlich: das Aspirin, das Viagra. Wenn jedoch eine einzelne Pille gemeint ist,kann es durchaus auch die Aspirin oder die Viagra heißen. (...)Bei Ferrero, dem Hersteller von Nutella, hat man die Frage nach dem Geschlecht des Marken-namens natürlich schon oft gehört. Auf der firmeneigenen Hompage gibt es daher einenerklärenden Eintrag, der den Kunden allerdings auch nicht vollständig befriedigen kann: „Nutellaist ein im Markenregister eingetragenes Phantasiewort”, heißt es dort, „das sich einer genauenfemininen, maskulinen oder sächlichen Zuordnung entzieht.”Manchmal ist eben einfach Phantasie gefragt – nicht nur bei der Suche nach neuen Namen,sondern auch bei der Suche nach einem passenden Geschlecht – oder einer Möglichkeit, dieGeschlechterfrage zu umgehen: „Schatz, reich mir doch bitte mal das Nutella-Glas rüber!” (aus: „Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod“ von Bastian Sick © 2004 by Verlag Kiepenheuer & Witsch, Köln)44
  • 13. Die deutschsprachigen Länder – Land und Leute1. Entscheiden Sie auf Grund des Textes, ob die folgenden Aussagen stimmen. Ja Nein 1. Produktnamen sind im Deutschen grundsätzlich sächlich. 2. Männer wissen das Geschlecht der Markenartikel besser als Frauen. 3. Das Geschlecht der Produktnamen richtet sich im Wesentlichen nach der Gattung des Produktes. 4. Die Produktnamen Colgate und Always sind weiblich. 5. Ausnahmen gibt es nur bei Waschmitteln. 6. Das natürliche Geschlecht eines Wortes geht bei Produktnamen grundsätzlich verloren. 7. Medikamente sind immer sächlich. 8. Phantasiewörter als Markennamen haben kein Geschlecht.2. Wie wurde das im Text ausgedrückt?1. Illustrierte:2. ohne Zögern/ohne lange zu überlegen:3. völlig verwirrt/aufs Höchste erstaunt:4. sich die Haare zurechtmachen:5. Körperpflegemittel:6. für die Männer charakteristisch:7. ruhig/beherrscht:8. vermeiden:3. Ordnen Sie die Produktnamen mit Hilfe des Textes zu. der die dasAlways, Astra, Biopon, BMW, Borsodi, Camel, Chinin, Colgate, Elmex, Golf, Havanna,Kalmopyrin, König, Labello, Marlboro, Mercedes, Persil, Sopianae, Suzuki, Weißer Riese4. Diskutieren Sie in der Gruppe darüber, in welchem der DACH-Länder Sie gern arbeitenwürden? 45
  • 14. Német üzleti nyelvHaben Sie gewusst, dass • die meisten Flüsse in Deutschland von Süden nach Norden fließen, eine Ausnahme die Donau bildet, die von Westen nach Osten fließt, weil nördlich der Donau eine Wasserscheide liegt? • der Freistaat Bayern eine eigene Hymne hat, die offiziell 1953 eingeführt wurde? • das Oktoberfest Ende September beginnt und am ersten Sonntag im Oktober endet? • die meisten Ungarndeutschen, die nach dem Zweiten Weltkrieg aus Ungarn vertrieben wurden, in Baden-Württemberg leben? • Bonn den Titel „Bundesstadt” erhielt, weil sechs Bundesministerien hier ihren ersten Dienstsitz haben? • Milka eine österreichische Schokoladenmarke ist? • Arnold Schwarzenegger aus Österreich stammt? • die Schneekanone eine urösterreichische Errungenschaft ist, die zum ersten Mal in Kapfenberg eingesetzt wurde? • Johannisbeeren in Österreich Ribisel heißen? • die Wiener den jungen Wein (auch den Weingarten) Heurigen nennen? • das Schwyzertütsch (eigentlich von Gemeinde zu Gemeinde ein anderer Dialekt) nur gesprochen und nicht geschrieben wird? • das Wort „Lawine“ aus dem Rätoromanischen stammt? • der Autokonstrukteur Louis Chevrolet schweizerischer Herkunft ist? • Schwyz, Uri und Unterwalden als Urkantone bezeichnet werden? • die Schweiz ein Spitzenreiter in der Volksabstimmung ist? • der längste Straßentunnel der Welt, der St.-Gotthard-Tunnel (17 km) ist?46