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Energiemanagenemt 110830160028-phpapp01

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Hier einmal die kompletten Antworten der 3 Fragekataloge

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  • 1. Energiemanagement Was ist EnergiemanagementEnergiemanagement ist die Summe aller Maßnahmen, die geplant und durchgeführt werden,um die geringst mögliche Energiemenge bei gegebenem Komfort bzw. Produktionsniveau(Industrie und Gewerbe) zu verbrauchen.Energiemanagement kann in jedem Gebäude abgewandt werden, in dem Energie verbrauchtwird. Fabriken, Bürogebäude, Sporthallen usw. Energiemanagement Aktivitätenkonzentrieren sich auf: - Energieeinsparung - Energierückgewinnung - Energieträgerwechsel Warum ist Energiemanagement notwendig? - Energieeinsparung und die vermehrte Nutzung regenerativer Energiequellen ist erforderlich um die CO2 Emission zu reduzieren. - Eine effizientere Nutzung der Geräte und Anlagen im Gebäude sowie die Nutzung von effizienteren und neueren Geräten spart Geld - Effizientere Energienutzung trägt zu einer angenehmeren Arbeitsumgebung bei. Beispiel: Vermeidung überhitzter Räume - Energiemanagement ist ein Mittel, um die Herkunft aller Kosten klar zu bestimmen Sicherung einer Senkung der störungsfreien Kosten EnergiebereitstellungSchulungKommunikation Energiemanagement AufbauMotivation eines effektiven Informationswesens Verminderung Rationeller von Energieeinsatz Umweltbelastungen
  • 2. Ablauf des EnergiemanagementEnergieinformationssysteme sind Methoden zur Unterstützung des Energiemanagement.Die Elemente eines Informationssystems für eine Energiemanagement – Strategie: - Datensammlung (Überwachung und Zielbildung) - Datenanalyse (Überwachung und Zielbildung) - Kommunikation (Überwachung und Zielbildung) Was ist Überwachung und ZielbildungEs ist eine Technik, um Energieverbrauch und –Kosten zu kontrollieren. 1. Sammlung aller verfügbaren Informationen über Energieverbrauch und –kosten 2. Unterteilung des Büros oder Unternehmens in Energieverbrauchsbereiche (EVB). Jeder Bereich kann als Energienutzer betrachtet werden, der in Hinblick auf Energieverbrauch und –kosten ein bestimmtes Ziel hat 3. Bestimmung der Sparziele für jeden EVB. 4. Überprüfung ob genug Zähler zur Erfassung der erforderlichen Daten vorhanden sind. 5. Datensammlung 6. Zielerreichung für jeden EVB prüfen. 7. Ergebnis an alle Beteiligten melden 8. Handlungsempfehlung an alle Verantwortlichen melden.Ziel: Ermittlung der Schwachstellen in Hinblick auf eine optimale Energienutzung Typen von DatenVerbrauchsdaten:Je nach Energieträger sollten verschiedene Arten der Datensammlung angewandt werden.Zähler: Strom, Gas, ErdgasVolumenmesser: Heizöl, FlüssiggasWaage: Kohle
  • 3. Ziel: Umrechnung der Verbrauchsdaten in Energieeinheiten, damit die Verbräuche vonunterschiedlichen Energieträgern verglichen werden können.Wenn die Maßeinheit bereits KWh (Joule) angegeben wird, wird nicht umgerechnet.Energiekosten:Durch die Analyse durch die Analyse der Rechnungen und Tarife der Energielieferantenerhalten wir eine ungefähre Vorstellung über den Energieverbrauch eines Gebäudes.Es ist empfehlenswert, die Energierechnung genau zu prüfen und die Preise verschiedenerAnbieter zu Vergleichen.So ermitteln wir: - Verlustquellen bei der Energienutzung - Den günstigsten AnbieterEinflussfaktoren:Beeinflussbare Faktoren:Organisatorische Maßnahem die den Energieverbrauch beeinflussen: - Arbeitszeiten - Zahl der Gebäudenutzer - Öffnungszeiten - Nuterverhalten - Wartung der AusrüstungNicht beeinflussbare Faktoren: - Wetter - Stunden ohne Tageshelligkeit - Wärmedämmung des Gebäudes - Betriebsverhalten der Geräte und Anlagen Methoden der DatensammlungWie viele Datensammlungspunkte sind wünschenswert?Auf den ersten Blick scheint es wünschenswert zu sein, so viele Datensammlungspunkte wiemöglich zu haben. Aber zu viele Datensammlungspunkte sind dann unübersichtlich. Mannweiß dann nicht mehr wie man sinnvoll aus ihnen Daten sammeln soll.Woher können Daten gesammelt werden?Rechnungen: Für jeden Energieträger (Strom, Öl, Gas) Um den Energieverbrauch zu ermitteln muss man den Preis für eine Energieeinheit kennen.Vorteil: Durch Vergleich mehrerer Jahre kann bestimmt werden, ob ein bestimmter Energieträger in einem Zeitraum besonders benutzt wurde.
  • 4. Nachteil: Rechnungen sind zeitversetzt.Zähler: Zähler können Energie-, Gewichts- und Volumeneinheiten aufzeichnen Mit folgender Formel kann man den Bedarf an Zählern ermitteln. C = sinnvolles Budget für die Zählerbeschaffung A = Energiekosten (pro Jahr) P = Sparpotenzial t = Amortisationszeitraum in Jahren AxPxt C = --------------- 100Vorteil: Die Ablesung und Aufzeichnung ist leicht durchzuführenNachteil: Es ist meist nicht möglich so viele Zähler wie notwendig einzusetzten um alle wichtigen Informationen zu erhalten. Wie oft werden Daten gesammelt?Es werden festgelegt: - Die Ableseintervalle: Zeit zwischen zwei Ablesungen - Die Berichtszeiträume: Zeit zwischen zwei Berichtenzum Energieverbrauch.Eine Empfehlung: monatliche beziehungsweise wöchentliche Ablesung Monatliche Berichtserstattung
  • 5. EnergiemanagementFragenkatalog 2Energiemanager sind u.a. verantwortlich für die Überwachung derEnergieversorgung von Gebäuden. Nennen Sie fünf weitereAufgabenbereiche:- Datenerhebung und Datenanalyse- Überwachung der Energieversorgung- Aufspüren von Energiesparchancen- Vorschläge und Planung von energiesparmaßnahmen- Motivation von Mitarbeitern für energiesparendes VerhaltenWelche Fähigkeiten sollten Energiemanager haben?- über die Arbeiten, die im Gebäude ausgeführt werden, Bescheid wissen- gute kommunikative Fähigkeiten besitzen-geistig beweglich sein- in der Lage sein, die zuvor genannten Aufgaben auszuführen (z.B. Datenanalysedurchführen)Wer ist am Energiemanagement beteiligt?Prinzipiell können alle Gebäude Nutzer beteilig sein, insbesondere aber:-Verwaltungsleitung ( E-Ausschuss)-Abteilungsleitung (E-Ausschuss)-Haushälter: ° Umweltbeauftragter ° Gebäudemanager ° Sicherheitsdienst ° WartungsfirmaIm Rahmen eines Energiemanagement ist es bei größeren Gebäudenerforderlich. Einen Energieausschuss zu bilden. Aus welchen Mitgliedernsollte ein Energieausschuss bestehen z.B. für das OSZ?Der Energieausschuss setz sich aus:-Verwaltungsleitung- Energiemanager- Abteilungsleitung- Haushälterzusammen.
  • 6. Mit welchen Kompetenzen ist der Energieausschuss ausgestattet?Sie entscheiden welche Maßnahmen ergriffen werde sollen, um die Energienutzung zuoptimieren. Die Entscheidungen hängen von dem zu erwartenden Energieeinsparungen, demverfügbaren Budget und von politischen Vorgaben ab.Nennen Sie fünf Informationen, die der Energiemanager für denEnergieausschuss ermitteln muss.- Stand der Energienutzung- Energiesparchancen- Prioritätensetzung- Kosten der Energiesparmaßnahmen- Erwartete SparmaßnahmenNennen und erläutern Sie die vier Möglichkeiten, die gesammelten Datenzu analysieren!Um nützliche Informationen aus den gesammelten Daten zu gewinnen, müssen wir sie mitanderen vergleichen.DATENANALYSEvergleichen mit früheren Jahren.Wenn beim Vergleich des Energieverbrauches der letzten Abrechnungsperiode mit früherenPhasen heraus kommt, dass der Energieverbrauch gesunken ist, dass nicht unbedingt aufVerbesserungen zurück zuführen ist. Ursache können Faktoren wie Wetter oder geänderteNutzungsweise sein.VERGLEICH MIT KENNZAHLENKennzahlen sind unterschiedliche Verbrauchsindikatoren, die im Rahmen vonUntersuchungen der Verbrauchswerte einer großen Zahl von entwickelt wurden. DieKennzahlen beziehen sich auf Gebäudetypen. Um die Daten des untersuchten Gebäudesvergleichen zu können, muss das Gebäude nur dem richtigen Typ zugeordnet werden.Der Vergleich zeigt, ob der Energieverbrauch relativ hoch, mittelmäßig oder gering ist.Beispiel einer Kennzahl:-Wärmeverbrauch pro Quadratmeter Grundfläche ( kj/m²)- Stromverbrauch pro Quadratmeter (kWh/ m²* a )VERGLEICHE MIT ANDEREN GEBÄUDENWenn sie von einem Gebäude wissen, dass es einen niedrigen Energieverbrauch hat und esdem untersuchten Gebäudeähnelt, kann es als Vergleichsmaßstab dienen.VERGLEICH MIT ANDEREN ENERGIETRÄGERNUm die Schwerpunktes des Energieverbrauches herauszufinden, können die Verbräuche derverschieden, im Haus eingesetzten, Energieträger verglichen werden.Der Vergleich führt zu den Verbrauchsbereichen, in denen deutliche Einsparungen realisiertwerden können.
  • 7. Wer muss über die Ergebnisse der Datenanalyse informiert werden?Die Ergebnisse der Datenanalyse sollten allen Personen vermittelt werden, die dazu beitragenwollen, die Energienutzung zu effektieren.Der Verwaltungsleitung hat der Energiemanager direkt zu berichten.Beschreiben Sie, wann es erforderlich ist die Ergebnisse der Datenanalyseden Gebäudenutzern sofort mitzuteilen!Generell so früh wie möglich. Konkret hängt es von der Dringlichkeit der Informationen ab.Zum Beispiel:Wenn ein ungewöhnlicher Anstieg des Energieverbrauches festgestellt wurde und dafür keineErklärung vorliegt, empfiehlt es sich, Ursachenforschung zu betrieben und eine Lösung zusuchen. Vielleicht wurde der Anstieg durch ein Problem mit den Anlagen verursacht, das soschnell wie möglich beseitigt werden sollte.Nennen Sie vier Kommunikationsmethoden! Beschreiben Sie beispielhafteine Kommunikationsmethode, die in unsere Schule angewendet werdenkönnte.So knapp und präzise wie möglich.Folgende Kommunikationsmethoden sind denkbar:- Persönliche Gespräch- Schriftliche Berichte- Präsentation- E-Mail, InternetDie gewählte Methode sollte zwei Anforderungen optimal erfüllen:- Vermittlung von eindeutigen Informationen- geringer ZeitaufwandFragekatalog 3Welche Informationen aus der Datenanalyse werden für die Erstellungeines Aktionsplanes benötigt?- Die Energiesparmöglichkeiten- Kalkulation ° Kosten der Durchführung ° erwartet Einsparungen ° Amortisationszeitraum ° Qualitätsverbesserung und Effizienzsteigerung- Die Sparmöglichkeiten nach dem Potenzial zu ordnen, um dann entscheiden zu können, inwelcher Reihenfolge die Aufgaben erledigt werden sollen.
  • 8. Welche Entscheidungen können auf der Grundlage der Datenanalyse beider Erstellung des Aktionsplanes getroffen werden?-Ziele: Welche Maßnahmen werden durchgeführt?-Budget: Wie viel Geld wird bereit gestellt, um die Ziele zu erreichen?-Zuständigkeiten: Wer ist für welche Maßnahmen verantwortlich.Nennen und erläutern Sie die fünf Handlungsfaktoren, die denZusammenhang einer Energiespar-Aktion darstellt!1.WissenUm richtig handeln zu können, muss jeder natürlich wissen, wie man sich richtig verhält.2. EinstellungDamit die Personen auch so handeln wie sie es wissen, müssen sie die Handlung erst mal gutund sinnvoll finden.3.VerhaltensangeboteNatürlich muss es überhaupt möglich sein , sich in einer bestimmten Weise zu verhalten. Eshat wenig Sinn,jemandem das Wissen über richtiges Heizen und Lüften zu vermitteln, wenner in einem Büro arbeitet, dessen Heizkörper nicht mit einem Thermostat ausgestattet ist.4.KonsequenzenEin energiesparendes handeln ist oft nicht Wahrnehmbar, z.B. durch bewusstes An- undAusschalten der Beleuchtung wird der Strom eingespart. Dieser Effekt wird jedoch nichtsinnlich wahrgenommenbildhafte Darstellung4.AnreizeAnreize können materieller und immaterieller Art sein. Anreize wirken dann am besten, wennsie unmittelbar in Anschluss an die gewünschte Handlung wirken. Hierbei spielt die Höherder Belohnung eine eher untergeordnete Rolle.Nennen Sie die K.O-Kriterien, die zur Nichtbefolgung vonHandlungsempfehlungen der Aktionsorganisation führen.-vermeiden, seine Kolleginnen und Kollegen zu belehren („ Wisst ihr eig. Nicht, dass…“)-zu moralisieren („ Ihr Ignoranten müsst was tun. Der Umwelt geht es schlecht!“)-vermeiden, zum Verzicht üben ausrufen-das richtige Maß wählen. Die Angesprochenen sollen nicht von der Informationsfülleerschlagen werde.
  • 9. Nennen und erläutern Sie welche beiden Möglichkeiten derEnergiemanager generell nutzen sollte, um die Mitarbeiter zu motivieren!Alle Gebäudenutzer müssen beim Energiesparen mitmachen, um die größtmöglichenVerbesserungen bei der Energienutzung zu erreichen.1. Das Personal informiert halten.Es ist wichtig, das Personal über die Einsparungen, die durch die Maßnahmen erzielt wurden,zu informieren.2. Anreize schaffen-Zuständigkeiten beim Personal schaffen-Presse über die erreichten Einsparungen informieren-Teilnahme am Wettbewerben

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