Stillen_Arbeitsplatz
Upcoming SlideShare
Loading in...5
×
 

Stillen_Arbeitsplatz

on

  • 1,660 views

Stillen am Arbeitsplatz. Voraussetzungen in Österreich. Vorteile für Mütter/Arbeitnehmerinnen und Unternehmen.

Stillen am Arbeitsplatz. Voraussetzungen in Österreich. Vorteile für Mütter/Arbeitnehmerinnen und Unternehmen.

Statistics

Views

Total Views
1,660
Views on SlideShare
411
Embed Views
1,249

Actions

Likes
0
Downloads
0
Comments
0

7 Embeds 1,249

http://www.koerpergarten.at 1175
http://www.iriswagnsonner.com 33
http://koerpergarten.at 29
http://iriswagnsonner.com 7
http://www.koerpergarten.de 3
http://webcache.googleusercontent.com 1
http://koerpergarten.de 1
More...

Accessibility

Categories

Upload Details

Uploaded via as Adobe PDF

Usage Rights

© All Rights Reserved

Report content

Flagged as inappropriate Flag as inappropriate
Flag as inappropriate

Select your reason for flagging this presentation as inappropriate.

Cancel
  • Full Name Full Name Comment goes here.
    Are you sure you want to
    Your message goes here
    Processing…
Post Comment
Edit your comment

Stillen_Arbeitsplatz Stillen_Arbeitsplatz Presentation Transcript

  • Berufstätigkeit& StillenIris Wagnsonnerwww.koerpergarten.atSt. Pölten, 18.4.2012
  • Inhalt Demographische Daten Frauen im Beruf Gesetzliche Bestimmungen Studien (JHL) Vorteile für Unternehmen, Mitarbeiterin & Kind Realisierung Stillen & Berufstätigkeit Quelle: Best Practice http://www.womenshealth. gov/breastfeeding/going- back-to-work/#back
  • 11.05.2012Ausgangssituation Mütter die in den ersten 6 Monaten nach der Geburt in den Beruf zurückkehren, entscheiden sich oft für das Abstillen. Lange Unterbrechungen verringern Chancengleichheit  „Frauen verdienen unter anderem weniger, weil sie möglicherweise einmal in Karenz gehen. Und Väter gehen oft nicht in Karenz, weil sie besser verdienen als ihre Partnerin.“  „Weil Personalchefs annehmen, dass Frauen wegen ihrer (künftigen) Kinder weniger Überstunden machen können, wird weniger in ihre Fortbildung investiert.“ Facharbeitskräftemangel Niedrige Geburtenrate 3
  • 11.05.2012Definition: Vereinbarkeit Berufund Familie Hohe Geburtenrate bei hoher Erwerbstätigkeit Frauen und Männer realisieren ihren Kinderwunsch trotz Berufstätigkeit und verbinden Erwerbstätigkeit und Familienleben gemäß ihren Lebensvorstellungen. 4 Quelle: Mühlig T., Vereinbarkeit von Familie und Beruf im internationalen Vergleich, Ifb Staatsinstitut für Familienforschung an der Universität Bamberg
  • 11.05.2012 Familienausgaben im Ländervergleich (2007)Quelle: Staatliche Ausgaben in % des BIP (Bruttoinlandsproduktes); ifb (Staatsinstitut für 5Familienforschung), Mühling T., Bamberg;;
  • Mangelware Kind - EntwicklungGesamtfruchtbarkeitsrate(2009)Quelle: ifb (Staatsinstitut für Familienforschung), Mühling T., Bamberg
  • Erwerbstätigkeit von Frauenund Fertilität Quelle: ifb (Staatsinstitut für Familienforschung), Mühling T., Bamberg
  • Positiver ZusammenhangGeburtenrate & Kinderbetreuung Quelle: ifb (Staatsinstitut für Familienforschung), Mühling T., Bamberg
  • Mythos „Teilzeitfalle“ – Teilzeitquoten von FrauenQuelle: ifb (Staatsinstitut für Familienforschung), Mühling T., Bamberg
  • 11.05.2012Frauen im Beruf Die Frauenerwerbsquote liegt bei 66,4%. Die Erwerbstätigkeiten-Quote bei Frauen mit Kindern liegt bei 58%. Die Bedeutung der Teilzeit ist seit Mitte der 1990er Jahre stark gestiegen. Teilzeitquote beträgt bei erwerbstätigen Frauen 32%. In den Geschäftsführungen der größten Unternehmen Österreichs beträgt der Anteil der weiblichen Manager 5,1% Derzeit gibt es in den börsennotierten Firmen nur 4 Frauen (1,7%)in Vorstandsetagen
  • 11.05.2012Frauen im Beruf Frauenanteil in Aufsichtsräten 15,7% (2.461 Frauen) Zudem sind in Österreich auch mehr als 30.000 Geschäftsführerinnen tätig (Anteil 15,6%). 2010 waren 38,7 Prozent oder 159.850 der Einzelunternehmen in Österreich (natürliche Personen) in weiblicher Hand. Zunehmende Möglichkeit Kinder außerfamilial zu betreuen. (Derzeit nicht ausreichend.) 11
  • 11.05.2012Gesetzliche Bestimmungen 12
  • Auswirkung von Beschäftigungs-merkmalen auf das Stillen (JHL)Untersuchung über die Auswirkung derBeschäftigung postpartum und derBeschäftigungsart auf den Stillbeginn und dieStilldauer.Daten: Early Childhood Longitudinal Study-BirthCohort  Beschäftigungsstatus: Vollzeit, Teilzeit, ohne Beschäftigung  Art der Beschäftigung: Management, Freiberuflich, Dienstleistung, Verkauf, Verwaltung und Sonstige
  • Auswirkung von Beschäftigungs-merkmale auf das Stillen (JHL)Ergebnis: Auswirkung auf Stillbeginn  Freiberufliche hatten eine 20% höherer Wahrscheinlichkeit als Verwaltungsangestellte.  Vollzeitbeschäftige hatten eine um 10% geringere Wahrscheinlichkeit als Nicht- Beschäftigte.Ergebnis: Stilldauer von 6 Monaten.  Um 19% geringer als bei Nicht-Berufstätigen
  • Auswirkung von Beschäftigungs-merkmale auf das Stillen (JHL) Empfehlung: Um die Stillraten und die Stilldauer in den USA zu verbessern, könnten Möglichkeiten zur Teilzeitarbeit eine effektive Lösung für berufstätige Mütter sein. Ogbuanu C., Glover S., Balancing Work and Familiy: Effect of Empolyment Characteristics on Breastfeedig; Journal of Human Lactation, 2011; 27 (3); S 225-238
  • Ansichten zur Unterstützung des Stillens am Arbeitsplatz (JHL)Die Einstellung von Managern beeinflusst wieweibliche Angestellte die Unterstützung desStillens am Arbeitsplatz wahrnehmen.Daten: Gruppendiskussionen mit Managern imBundesstaat MichiganZiel: Instrument zur Einschätzung derEinstellungen von Managern zur Unterstützungdes Stillen zu erhalten.
  • Ansichten zur Unterstützung des Stillens am Arbeitsplatz (JHL)Ergebnis:  Die Manager sahen die Möglichkeit einer geringeren Produktivität.  Neid der Mitarbeiter wegen der für das Stillen/Abpumpen aufgewandten Zeit  Sehen Vorteile die aus der Unterstützung erwachsen, sowie in der Anwerbung und FirmenbindungChow T., Smithey I.; Perspectives of ManagersToward Workplace Breastfeeding Support in theState of Michigan; Journal of Human Lactation;27(2), 2011: S 138-145
  • 11.05.2012Vorteile für familien-freundliche Unternehmen  +17% Motivation  -12% Krankenstände  - 0% Eigenkündigungsrate  +14% Mitarbeiterbindung Quelle: WKO Österreich 18
  • 11.05.2012Gesunde Kinder machenUnternehmen leistungsstark! Der ROI (Return on Investment) für jeden eingesetzten Euro eines Unternehmens für ein Stillprogramm ist 3. Mütter kehren früher in den Beruf zurück. (Statt 40% der Mütter kehren fast 90% der Mütter wieder in ihren Job zurück.) Einsparungen bis zu $ 75.000 pro Mitarbeiter für Abfindung, Personalsuche und Einschulungen. Übernahme von sozialer Verantwortung Erhöhung der Unternehmensloyalität sowie die Produktivität der Mitarbeiterinnen 19
  • 11.05.2012Gesunde Kinder machenUnternehmen leistungsstark! Imagegewinn – „Familienfreundliches Unternehmen“ Weniger Pflegeurlaub – Mindestens 4 Monate gestillte Kinder sind weniger krank. Reduktion von Überstundenkosten Unternehmen stärkere Flexibilität bei gleichzeitiger Bindung von Fachkräften Chance auf Investment in stabile und effiziente Arbeitskräfte! Employer Branding 20
  • 11.05.2012Gesunde Babys – zufriedeneMitarbeiterinnen Die Vereinbarkeit von Stillen und Beruf bestärkt das Selbstbewusstsein der Mütter und gibt ihnen Vertrauen, ihrem Kind den besten Start ins Leben zu ermöglichen, ohne auf ihre(n) Beruf/Karriere verzichten zu müssen. Gesundheitliche Vorteile des Stillens für Mutter & Kind Mehr Chancengleichheit. Abbau von Benachteiligungen gegenüber Frauen. Armutsbekämpfung Stillen spart €73 pro Monat 21
  • 11.05.2012Vorteile für Kinder Angemessene Ernährung Vorteile der Muttermilch (Immunologischer Schutz etc.) Vorteile des Stillens (Nähe/Bindung zur Mutter, etc.) 22
  • 11.05.2012Umsetzung –Stillfreundliche Arbeitswelt Flexible auf die Bedürfnisse der stillenden Mutter angepassten Arbeitszeiten Qualifizierte Teilzeitarbeit: Angebot von verschiedenen Teilzeitmodellen (Teilzeit, Job-Sharing, Nutzung Home- Office, Flexible Zeiteinteilung, etc.) Mitarbeit im Rahmen der Zuverdienstgrenze des Kinderbetreuungsgeldes ist im Unternehmen willkommen 23
  • 11.05.2012Umsetzung –Stillfreundliche Arbeitswelt Sensibilisierung der Führungskräfte für die Notwendigkeit familienbedingter Flexibilität der Arbeitsgestaltung Integration des Themas „Stillen und Beruf“ in die Mitarbeiterinnengespräche Ausweitung der Kinderbetreuungsmöglichkeiten Betriebliche Kinderbetreuung, Kooperationsmöglichkeiten am Standort, Baby Day, etc. Stillraum 24
  • 11.05.2012Minimalanforderungen Stillen& Berufstätigkeit 25
  • 11.05.2012Minimalanforderungen Stillraum  bequemer Stuhl  Kühlschrank  Stromanschluss  Waschbecken  Verschließbarer Raum  optional Milchpumpe und Stillhilfsmittel  Zugang zu Gesundheitspersonal Schaffung eines betrieblichen Umfelds  Flexibilität bei Arbeitszeiten  Mitarbeiter/Kollegen/Management Akzeptanz & Information etc.)  Einhaltung der gesetzlichen Stillzeiten Quelle: Medela 26 (Mutterschutzgesetz)
  • 11.05.2012Informationen zumWiedereinstieg Rechtzeitige Bekanntgabe über die Rückkehr und die Inanspruchnahme der gesetzlichen Stillzeiten. (Abpumpen oder Stillpause) Stillen Sie, wann immer Sie zu Hause sind. Bei einer Trennung tagsüber wachen Kinder möglicherweise nachts häufiger auf. Beginn des Abpumpens bereits eine Woche vor Arbeitsbeginn. (Milchvorrat & Übung). Muttermilch mittels Becher verabreichen. 27
  • 11.05.2012Best Practice  Billa AG - Mitarbeiterin die ihr Baby in der gesetzlichen Still-Pause stillt.  Flexible Arbeitsgestaltung  Akzeptanz Management 28
  • 11.05.2012Best Practice  Das Foto zeigt Miranda Kerr (Model), auf dem sie ihren Sohn während der Pause eines Fotoshootings stillt. 29
  • 11.05.2012Best Practice  Licia Ronzulli (Italien) Mitglied des Europäischen Parlaments hat ihr Baby ins Europäische Parlament zur Arbeit mitgenommen.  Gemeinsam stimmten Sie für einen Antrag zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen für FrauenQuelle: http://www.liciaronzulli.it 30