Soziale Netzwerke und Datenschutz 
                     –
                                Widerspruch in sich?
           ...
Agenda


Datenschutz und Soziale Netzwerke

Besondere Herausforderungen
                        g

Mögliches Lösungsspektr...
123people, Yasni, Spock,… 




                             3
123people, Yasni, Spock,… 




                             4
Soziale Netzwerke – hier ist etwas neu!




                                          5
Soziale Netzwerke ‐ Charakteristika


Online‐Plattform, die einer Gemeinschaft von Nutzern 
Online‐Plattform die einer Gem...
Soziale Netzwerke – globale Herausforderung

1. China                   1.330.044.544
2. Indien
2 I di                    ...
Soziale Netzwerke ‐ NutzerMotive

         Motiv                                Häufigkeit
         Selbstdarstellung     ...
Spannungsfeld gegensätzlicher Kräfte


Video‐/Bilderuploads, Live‐Feeds, Blogs, Sozialer 
Video‐/Bilderuploads Live‐Feeds ...
Problembereiche und Gefahren
                                                               Zugriffskontrolle
     Phishin...
Herausforderungen 

  Herkömmliche Datenschutzkonzepte konzentrieren 
                                     p
  sich auf Sc...
Herausforderungen 

Betreiber:

   Suche nach Erlösquellen über 
   personenbezogene Nutzer‐Daten
   personenbezogene Nutz...
Herausforderungen 

Betreiber:

   Features (Beacon)

   „We simply did a bad job with this release, and I apologize for i...
Herausforderungen 

Parteien und Datenschutzbehörden:

  Bevormundung <<  >> Aufklärung, Schutz




                      ...
Herausforderungen 

Nutzer:

   Überlebensfähigkeit des Dienstes zur Nutzenstiftung

                  <<  >>

   ungewoll...
Warum? 
Nutzer:

   Unwissenheit und Unbekümmertheit

„Die Revolution frisst ihre Kinder“




                            ...
Warum? 
Nutzer:

   Behavioral Economics:

   Bewusster Tausch („disclosure decicion model“)

      ‐   status bias
      ...
Warum? 
Nutzer:

   Neue Vorstellung von privater und öffentlicher Sphäre

   „Every Generation got its own desease!“




...
Warum? 
Umfrage Cologne Business School:

‐ 160 Nutzer von StudiVZ zwischen 20 und 24 Jahren,
‐ davon gleichzeitig 76 Mitg...
Warum? 
Umfrage Cologne Business School:

Frage 3: (nur für die 76 Nutzer von Facebook)
„Mir ist bewusst, dass meine perso...
Facebook Connect




                   21
Konsequenzen




WAS IST ZU TUN?



                  22
Möglicher Lösungsraum der Steuerung des Info‐Flusses
                                         Sanfter 
     Volle Nutzer‐ ...
Was ist zu tun

Gesamtgesellschaftliches Phänomen

Launch and Learn

Fairness und Nutzersouveränität

Inter‐Generationelle...
Ich bin gespannt auf die ….

Ergebnisse ab Juni unter www.social‐media‐monitor.de

   Brand Monitor
      Wahrnehmung von ...
Vielen Dank für Ihr Interesse.




  skibicki@brain‐injection.com
  skibicki@brain‐injection com
     http://twitter.com/K...
Upcoming SlideShare
Loading in...5
×

Prof. Skibicki: Soziale Netzwerke und Datenschutz - Widerspruch in sich? Vortrag beim Online Gipfel, Wiesbaden 20090429

3,708

Published on

Slides zum Vortrag Soziale Netzwerke und Datenschutz anlässlich des Marketing Online-Gipfels in Wiesbaden am 28.04.2009

Published in: Business
0 Comments
3 Likes
Statistics
Notes
  • Be the first to comment

No Downloads
Views
Total Views
3,708
On Slideshare
0
From Embeds
0
Number of Embeds
1
Actions
Shares
0
Downloads
0
Comments
0
Likes
3
Embeds 0
No embeds

No notes for slide

Prof. Skibicki: Soziale Netzwerke und Datenschutz - Widerspruch in sich? Vortrag beim Online Gipfel, Wiesbaden 20090429

  1. 1. Soziale Netzwerke und Datenschutz  – Widerspruch in sich? Wid h i i h? Prof. Dr. Klemens Skibicki Prof Dr Klemens Skibicki Online Marketing‐Gipfel Online Marketing Gipfel 29.04.2009 Brain Injection Ltd. & Co. KG Bonner Str. 328 50968 Köln Prof. Dr. Klemens Skibicki
  2. 2. Agenda Datenschutz und Soziale Netzwerke Besondere Herausforderungen g Mögliches Lösungsspektrum Mö li h Lö kt 2
  3. 3. 123people, Yasni, Spock,…  3
  4. 4. 123people, Yasni, Spock,…  4
  5. 5. Soziale Netzwerke – hier ist etwas neu! 5
  6. 6. Soziale Netzwerke ‐ Charakteristika Online‐Plattform, die einer Gemeinschaft von Nutzern  Online‐Plattform die einer Gemeinschaft von Nutzern Interaktion auf der Basis von selbstgenerierten  persönlichen Profilen ermöglicht persönlichen Profilen ermöglicht Entgrenzung von Zeit und Raum bei der von Zeit und Raum bei der  Veröffentlichung von Informationen und bei  Echtzeitkommunikation  Echtzeitkommunikation Aufhebung der früheren Grenzen zwischen  Aufhebung der früheren Grenzen zwischen Dienstanbietern  und Nutzern bei der Autorenrolle 6
  7. 7. Soziale Netzwerke – globale Herausforderung 1. China 1.330.044.544 2. Indien 2 I di 1.147.995.904 1 14 99 904 3. USA 303.824.640 4.Myspace.com 245.000.000 5. Indonesien 5Id i 237.512.352 237 512 352 6.Facebook 200.000.000 7. Brasilien 196.342.592 8. Pakistan 8 P ki t 172.800.048 172 800 048 9. Bangladesch 153.546.896 10.Nigeria 146.255.312 7
  8. 8. Soziale Netzwerke ‐ NutzerMotive Motiv Häufigkeit Selbstdarstellung 66,5% Gemeinsame Aktivitäten 63,3% , Neugier 51,0% Partnersuche 49,3% 49 3% Informationssuche 49,0% Soziale Anerkennung Soziale Anerkennung 45,8% 45 8% Gruppendruck (jeder ist dort) 18,8% Quelle: Community Monitor 2008 von Brain Injection/CBS Basis: 60.000 Profile in 600 Social Networks Kostenloser Download der Studie unter www.brain‐injection.com 8
  9. 9. Spannungsfeld gegensätzlicher Kräfte Video‐/Bilderuploads, Live‐Feeds, Blogs, Sozialer  Video‐/Bilderuploads Live‐Feeds Blogs Sozialer Graphen… der Sozialen Netzwerke bieten  Massenkommunikationsmittel für jedermann  Massenkommunikationsmittel für jedermann << >> dieselben Features schaffen gleichzeitig Risiken für  dieselben Features schaffen gleichzeitig Risiken für eigene Privatsphäre 9
  10. 10. Problembereiche und Gefahren Zugriffskontrolle Phishing Identitätsklau Zentrale Datenspeicherung Unwirksame  Pseudonymisierung Verknüpfung  Missbräuchliche  zwischen den  Nutzung durch  Nutzern Dritte Eingabe vieler Daten Leichtes  Auffinden von  Daten Daten‐ Geringe  Geringe Nutzern /Profillöschung Eintrittsbarrieren Kein Vergessen Kein Vergessen „GEMEINSCHAFT“ Verschlüsselung ……….. Zugriffsprotokollierung 10
  11. 11. Herausforderungen  Herkömmliche Datenschutzkonzepte konzentrieren  p sich auf Schutz vor unfreiwilliger Datenabgabe Ohne Vorbild: Soziale Netzwerke eröffnen erstmalig  massenhafte Veröffentlichungsmöglichkeit mit Willen  g g und auf Initiative der Nutzer  >>> alle Beteiligten suchen Balance bei der  Steuerung der Ströme und  experimentieren! g p 11
  12. 12. Herausforderungen  Betreiber: Suche nach Erlösquellen über  personenbezogene Nutzer‐Daten personenbezogene Nutzer‐Daten << >> << >> Vermeidung schlechter PR Vermeidung schlechter PR Vertrauen der zufriedenen Nutzer 12
  13. 13. Herausforderungen  Betreiber: Features (Beacon) „We simply did a bad job with this release, and I apologize for it.…The  mistake the company made was that in making Beacon an “opt‐out”  py g p system instead of “opt‐in”. Mark Zuckerberg, Gründer von Facebook, 2007 Mark Zuckerberg Gründer von Facebook 2007 AGB Änderung (Datenschutz und Nutzungsrechte) AGB‐Änderung (Datenschutz und Nutzungsrechte) Selbstverpflichtungsabkommen  Selbstverpflichtungsabkommen 13
  14. 14. Herausforderungen  Parteien und Datenschutzbehörden: Bevormundung <<  >> Aufklärung, Schutz 14
  15. 15. Herausforderungen  Nutzer: Überlebensfähigkeit des Dienstes zur Nutzenstiftung <<  >> ungewollte Verwendung personenbezogener Daten >>> hohe Durchlässigkeit innerhalb und keine  Durchlässigkeit außerhalb des Netzwerks Durchlässigkeit außerhalb des Netzwerks …….oder?.....einige Gedanken zum „Warum oder? einige Gedanken zum Warum“ 15
  16. 16. Warum?  Nutzer: Unwissenheit und Unbekümmertheit „Die Revolution frisst ihre Kinder“ 16
  17. 17. Warum?  Nutzer: Behavioral Economics: Bewusster Tausch („disclosure decicion model“) ‐ status bias ‐ Peer pressure ‐ Unvollst. Info ‐ Bounded Rationality 17
  18. 18. Warum?  Nutzer: Neue Vorstellung von privater und öffentlicher Sphäre „Every Generation got its own desease!“ 18
  19. 19. Warum?  Umfrage Cologne Business School: ‐ 160 Nutzer von StudiVZ zwischen 20 und 24 Jahren, ‐ davon gleichzeitig 76 Mitglieder bei Facebook Frage 1: „Ich habe bei der Erstanmeldung bei StudiVZ die AGB mehr oder  weniger genau gelesen?“ i l ?“ Ja: 8 (8) Nein: 152  Frage 2:  „Mir ist bewusst, dass ich davon ausgehen muss, dass alle Inhalte, die  ich ins Netz stelle mehr oder weniger bis in alle Ewigkeit auch für  Dritte verfügbar sind?“ Ja: J 116 (110) 116 (110) Nein: 44 Ni 19
  20. 20. Warum?  Umfrage Cologne Business School: Frage 3: (nur für die 76 Nutzer von Facebook) „Mir ist bewusst, dass meine personenbezogenen Daten bei der  Anwendung externer Applikationen an Drittanbieter weitergegeben  A d t A lik ti D itt bi t it b werden.“ Ja: 48 (44)  48 (44) Nein: 28 Frage 4: „Mir ist bewusst, dass ich die Persönlichkeitsrechte Dritter verletze  und deswegen vorher um Erlaubnis fragen müsste, wenn ich ein Bild  hochlade, auf dem diese Dritten eindeutig zu erkennen sind.“ h hl d fd di D itt i d ti k i d“ Ja: 77  (75) Nein: 83 20
  21. 21. Facebook Connect 21
  22. 22. Konsequenzen WAS IST ZU TUN? 22
  23. 23. Möglicher Lösungsraum der Steuerung des Info‐Flusses Sanfter  Volle Nutzer‐ Verbote/Vorschriften Paternalismus Souveränität Opt‐out Opt‐in Privacy‐ Empfehlungen Ausführliche,  Selbsteinstellungsmög‐ detaillierte Info‐ lichkeiten Zugriffsprotokolle Pflicht (keine  fli h (k i Kopplung mit  AGB) Geringe Info‐ Voreinstellungen Pflicht (globale  (g Datenschutz  Datenschutz AGB) Gütesiegel ……….. Steigerung der Nutzer‐Medienkompetenz St i d Nt M di k t (z.B. durch Integration in Lehrpläne) Auflagenfreiheit    Eigenverantwortlichkeit A fl f ih i Ei li hk i Paternalismus P li 23
  24. 24. Was ist zu tun Gesamtgesellschaftliches Phänomen Launch and Learn Fairness und Nutzersouveränität Inter‐Generationelle Lösungen If you… Forschungsbedarf… 24
  25. 25. Ich bin gespannt auf die …. Ergebnisse ab Juni unter www.social‐media‐monitor.de Brand Monitor Wahrnehmung von >700 Marken in Social N t Wh h >700 M k i S i l Networks k StudiVZ, SchuelerVZ, Facebook, MySpace, Lokalisten, Wer‐kennt‐wen, Xing Wo – Wie – Wie viel Company Monitor 320 Manager‐Interviews zur Kenntnis und Einsatz von Social Media  320 Manager Interviews zur Kenntnis und Einsatz von Social Media Community Monitor Community Monitor Quantitative und qualitative Analyse 170 Communities – General Key Figures und je 100 Profile im Detail 25
  26. 26. Vielen Dank für Ihr Interesse. skibicki@brain‐injection.com skibicki@brain‐injection com http://twitter.com/KlemensSkibicki www.xing.com/profile/Klemens_Skibicki www xing com/profile/Klemens Skibicki Brain Injection Ltd. & Co. KG Bonner Str. 328 50968 Köln Tel.: +49 (221) 789‐321‐0 Fax: +49 (221) 789‐321‐9 9 (22 ) 89 32 9 www.brain‐injection.com 26

×