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Scoopcamp 2012 Crowdsourcing (mit Martin Kotynek)
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Scoopcamp 2012 Crowdsourcing (mit Martin Kotynek)

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Vortrag gemeinsam mit Martin Kotynek von DIE ZEIT: Guttenplag und die anderen, wann ist Crowdsourcing erfolgreich und was bedeutet es für den Journalismus

Vortrag gemeinsam mit Martin Kotynek von DIE ZEIT: Guttenplag und die anderen, wann ist Crowdsourcing erfolgreich und was bedeutet es für den Journalismus

Published in: News & Politics

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  • 1. Crowdsourcingnach GuttenPlagDas Wissendes SchwarmsKai Biermann ZEIT ONLINE Digital @kaibiermannMartin Kotynek DIE ZEIT Investigativ@martin_k
  • 2. Was ist Crowdsourcing?Hier sitzt ein Schwarm: Welche Erfahrungenhaben Sie mit dem Werkzeug?“Viele Mithelfer untersuchen in einemkollaborativen Prozess – selbstorganisiertunter zentraler Moderation – auf einerRecherche-Plattform im Netz gemeinsamkomplexe Problemstellungen.” (PlagDoc)
  • 3. Lehren aus GuttenPlagGründe für den Erfolg:• für eine gute Sache kämpfen• öffentlichen Gegendruck erzeugen• niedrige Einstiegshürde• hohe mediale Aufmerksamkeit• lernen, Plagiate zu kategorisieren=> Deal anbieten
  • 4. Lehren aus GuttenPlagWohin steuert der Schwarm:• kein ungesteuerter, sich selbstorganisierender Haufen Gleichberechtigter• klare Vorgaben• Moderatoren führen, vermitteln• Echtzeitkanal
  • 5. Lehren aus GuttenPlagTechnik:• für Ansturm Tausender gerüstet sein• Wikis• technische Hilfsmittel anbietenStörenfriede:• Forum moderieren• hinter Vandalen aufräumen• Kompromisse im Einzelchat suchen
  • 6. Lehren aus GuttenPlagnachvollziehbar arbeiten:• Anonymität, Pseudonyme, Verantwortung• Beweise sammeln, ohne Ergebnisvorwegzunehmen, ohne Vorverurteilungen,mehrere Quellen• Schwächen der Analysen benennen• Schlusspunkt setzenoffen kommunizieren, visualisieren
  • 7. Lehren aus GuttenPlagIm Schwarm recherchieren, weil:• im Optimalfall bessere Ergebnisse• für Aufklärung sorgen, wo Medien/Staatsanwälte/NGOs nicht weiterkommen• aber: mühsamer als klassische Recherche
  • 8. Ushahidi• Suaheli für Zeugnis, Zeuge• Crowdmap• 2007 Unruhen in Kenia• sammelte Beobachtungen über Gewalt• verschickt via SMS• Mash-up mit Google Maps• ursprünglicher Code-Aufwand: zwei Tage
  • 9. Beispiel Japan• Erdbeben-Meldungen: sinsai.info
  • 10. Ausgaben britischer Abgeordneter• Leak, 8. Mai 2009, Daily Telegraph, kaufte dieDaten für 110.000 Pfund• Am 18. Juni 2009 werden sie vom Parlamentveröffentlicht• je nach Lesart zwei bis vier Millionen Dokumente• in der Folge Rücktritte, Anklagen, neueTransparenz• Guardian macht ständiges Projekt daraus,Crowdsourcing dabei eher aus der Not
  • 11. Crowdsourcing im Alltag• Crowdsourcing ist eigentlich ein alltäglichesWerkzeug• Bei GuttenPlag gab es den Skandal schon,seine Dimension musste “nur” noch belegtwerden• Als journalistisches Werkzeug taugtCrowdsourcing aber vor allem anders herum,Beispiel Home Loans von Pro Publica
  • 12. Home Loans
  • 13. GuttenPlag• Warum war das Projekt erfolgreich?u.a. Barcode
  • 14. Ushahidi• Warum war das Projekt erfolgreich?Karten, SMS
  • 15. MP’s expenses• Warum war das Projekt erfolgreich?Google Spreadsheet, Leserbeteiligung
  • 16. MP’s expenses Guardian• Texte und Grafiken
  • 17. Home Loans• Warum war das Projekt erfolgreich?Teilen der Quellen:
  • 18. Was gibt es noch?• Reddit: Stimmungsbild einholen• Quora: Expertenmeinungen einholen
  • 19. DiskussionEine zentrale Recherche-Plattform?Wäre es sinnvoll, (als Medium) einezentrale, dauerhaft existierendeRecherche-Plattform zu gründen, die füralle Projekte offensteht?oder: Symbiose Medium – Plattform?
  • 20. DiskussionEine Stiftung?Sollte investigatives Crowdsourcing voneiner unabhängigen Stiftung gefördertwerden?Welche Themen hätten sich in denvergangenen zwölf Monaten fürinvestigatives Crowdsourcing geeignet?
  • 21. Links• “Schwarmgedanken” – die Lehren aus GuttenPlag:http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/Schwarmgedanken• Ushahidihttp://ushahidi.com/http://www.sinsai.info/• Guardian MP’s expenseshttp://www.guardian.co.uk/politics/mps-expenses• Pro Publica Home Loanshttp://www.propublica.org/article/loan-mod-matchmaking-reporting-map