Kmb Habermas Und Web20 090527 - Presentation Transcript
Aktivierung von Öffentlichkeit. Von Habermas bis Web 2.0.
Vorstellungen über eine fruchtbare
Kommunikationswissenschaft in Theorie und Praxis
von Klaus M. Bernsau
Salzgitter, den 27. Mai 2009
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Ein guter Überblick erleichtert den Start
Aktivierung von Öffentlichkeit. Von Habermas bis Web 2.0
1. Dr. Klaus M. Bernsau
2. Die moderne Kommunikationsgesellschaft
3. Habermas und das gute Web
4. Habermas, das Web und eine anthropologische Kommunikationstheorie
5. Öffentlichkeit und Netzwerke unter den Vorzeichen von Web 2.0
6. Kommunikationspragmatik oder die Aktivierung von Menschen
7. Die Zukunft der Kommunikation oder der praktische Nutzen einer Theorie
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1. Wer ist KMB?
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KMB|Dr. Klaus M. Bernsau – akademisch
• Dr. Klaus M. Bernsau hat Kommunikationswissenschaft, Germanistik,
Marketing, Physik, Soziologie und Wirtschaftsinformatik studiert
• 1990 Abschluss als Magister (M.A.) in Kommunikationswissenschaft
über “Signs for Sale – Coca-Cola-Marketing semiotisch gesehen”
• 1996 Promotion zum Dr. phil. über “Strukturwandel als Sinnwandel –
Regionalpolitik und -marketing des Ruhrgebiets”
• Seit 1994 Forschung und Lehre an der Universität Duisburg Essen über
Unternehmenskommunikation, Kommunikationstheorie und Semiotik
• Diverse Fachvorträge und Veröffentlichungen zu aktuellen Fragen
der Theorie der Unternehmenskommunikation in einer sich globalisierenden Welt
• Individuelle Kommunikations- und Interpretations-Prozesse als Nukleus
jeden Kommunikations-Systems
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KMB|Dr. Klaus M. Bernsau – praktisch
• Seit 1991 als Berater und Konzeptioner in
Werbe- und Marketingagenturen aktiv
• Kunden u.a.: 1&1, Bitkom, Coca-Cola, ContiTech, Deutsche Bahn,
Deutsche Post, Freenet, Fiat, OBI, Opel, Rewe
• Breites Branchenspektrum: Automobil, Energie, Finanz,
Handel/FMCG, Industrie, IT/Telekom, Logistik, Pharma, Textil
• Seit Herbst 2005 das eigene Unternehmen
KMB|Konzept Management Beratung für Unternehmenskommunikation
Fokus: „Wirkungsvolle Unternehmens-Kommunikation“
• 2 Mitarbeiter plus Netzwerk aus freien Experten
• Projekte u.a. zu:
– Markenbildung im technischen Mittelstand
– Controlling von Unternehmenskommunikation
– Vertriebsunterstützung im technischen Handel
– Kundenbindung im Mittelstand
– Technologieintegration in der Unternehmenskommunikation
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KMB|Schlüsselthemen
• Marke
– Findung (wer sind wir, was unterscheidet uns,
was hat der Kunde davon)
– Vitalisierung (jenseits der Anzeige und des Leitsatz-Heftchens)
• Kommunikation als Prozess
– Kommunikationsmanagement
– Optimierung von Prozessen von Kommunikationsabteilungen
– Kommunikation in Richtung von Zielgruppen
als Prozess begreifen und aufsetzen
• Medienvernetzung
– Übergänge zwischen Medien
– Medienadäquate Inhalte
Im Regelkreis von Beratung - Umsetzung - Forschung und Lehre
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KMB|Leistungen im Detail
• Analyse von unternehmerischen Kommunikationsprozessen
auf Basis eines anthropologischen Kommunikationsmodells
• Analyse der eingesetzten Medien und Mittel in der Unternehmenskommunikation
• Entdecken und Lösen von Verständnisproblemen zwischen
– Funktionsbereichen
– technischen Disziplinen
– Hierarchieebenen
– unterschiedlichen Kulturen und Menschen
• Entwicklung von gemeinsamen Zeichen- und Symbolsystemen
• Gestaltung von Kommunikationsprozessen unter Einsatz der adäquaten Technologie
• Begleitung von Technologieeinführungen durch interne Werbung, Moderation,
Training und Coaching
• Erfolgskontrolle und -management beim Einsatz von Kommunikationstechnologien
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2. Die moderne Kommunikationsgesellschaft
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Meanings are results of acting and thinking
2. Die moderne Kommunikationsgesellschaft
people
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Erste theoretische Annäherungen
4 Ebenen des Web
• Technik
• Morphologie
• Texte und Hypertexte
• Soziale Interaktion
Quelle: Zerfaß/Welker/Schmidt
Das Web als sozio-technischer Raum:
• Interface-basiert
• Raum-Zeit-Gefüge: synchron – asynchron, ubiquitär,
real – virtuell, parallel; multi-modal
[DGOF2] (2008)
• Dimension: nicht-linear; multi-dimensional
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Habermas als Theoretiker der Moderne
• 18.6.1929 in Düsseldorf geboren
• in Gummersbach (Bergisches Land) aufgewachsen
• Studium in Bonn; Promotion in Philosophie (1954)
• Assistent bei Theodor W. Adorno am Frankfurt Institut für Sozialforschung
• Habilitation in Marburg (1961): „Strukturwandel der Öffentlichkeit“
• 1964 Nachfolger Horkheimers an der Universität Frankfurt
• 1971 Leiter des Starnberger Max-Planck-Instituts „Zur Erforschung der
Lebensbedingungen in der wissenschaftlich-technischen Welt“ zusammen
mit Carl Friedrich von Weizäcker
• 1982 – 1994 erneut Professor für Soziologie in Frankfurt
Wichtige Werke:
• Strukturwandel der Öffentlichkeit (1961)
• Erkenntnis und Interesse (1968)
• Theorie des kommunikativen Handels (1981)
• Der philosophische Diskurs der Moderne (1985)
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3. Habermas und das gute Web
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Diskurs und ideale Sprechsituation
• Habermas wird eng mit dem Begriff des Diskurs und
der idealen Sprechsituation verbunden.
– Diskurs ist eine Form der „reinen Rede“, in der sich die Teilnehmer
ausschließlich mittels Argumenten – frei von Handlungszwängen –
verständigen mit dem Ziel einer inhaltlichen (Auf-)Klärung
– Diskurse werden auch auf der Metaebene zur Beseitigung von Schwierigkeiten
beim Handeln (von instrumentellem bis kommunikativem) benötigt
– Die ideale Sprechsituation ist der perfekte Rahmen für den Diskurs.
Sprecher können hier mit absoluter Gleichheit an Kompetenz,
Verantwortung, Macht, Engagement am Gespräch teilnehmen
– Im Ideal von Habermas soll sich Gesellschaft im Diskurs ausbilden und
bewähren
• In Diskurs und idealer Sprechsituation ist auch die – vordergründig – stärkste
Verbindung zwischen Web 2.0 und Habermas zu sehen
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Web 2.0 und neuer sozialer Diskurs
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Web 2.0 und neuer sozialer Diskurs
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Web 2.0 und neuer sozialer Diskurs
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Web 2.0 und neuer sozialer Diskurs
„Das World Wide Web scheint
freilich mit der Internetkommunikation
die Schwächen des anonymen und
asymmetrischen Charakters der
Massenkommunikation auszugleichen,
indem es den Wiedereinzug
interaktiver und deliberativer Elemente
in einen unreglementierten Austausch
zwischen Partnern zulässt, die virtuell,
aber auf gleicher Augenhöhe
miteinander kommunizieren.“
J. Habermas: Ach Europa (2008)
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Schön gedacht, …
• Habermas wird oft für diese idealistische
Forderung als naiv und weltfremd
kritisiert. Weil
• sie menschliche Fehlbarkeit außer
Acht lässt
• menschliches Machtstreben nicht
Slapping berücksichtigt
• sie schlicht unbequem ist
• Dabei wird übersehen, dass Habermas
Diskurs und ideale Sprechsituation nicht
als paradiesischen Zielzustand, sondern
als permanentes soziales Regulativ
versteht
• Und die Aushandlung von Sozialität im
Diskurs als Aufgabe und nicht als
Selbstverständlichkeit
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4. Habermas, das Web und eine
anthropologische Kommunikationstheorie
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The Web is personal (again)
“The power of a single
individual to shape
perceptions on a massive
scale is a dramatic and
fundamental shift.
Brands aren’t defined by
campaigns anymore, but by
the consumer ecosystems
we nurture to support
them.”
5 Behaviours to survive
1) Turn consumers into “prosumers” Mike Mendenhall,
2) Built bilateral brand experiences Marketing Chief of HP
3) Place context on par with content
4) Master the new calculus
of communication
5) Collaboration is king
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Habermas integriert Content in Context
• Habermas greift die Sprechakt-Theorie (Austins und Searls) auf und
benennt 4 eigene Sprechakttypen.
• Sprechakte gehen über inhaltliche (propositionale) Aspekte weit hinaus und
beziehen die pragmatische, situative Gestaltung von Kommunikation mit ein
– Kommunikativa: zur Bewältigung der Kommunikation selbst
Ziel: Verständlichkeit
– Konstative: zur sachlichen Darstellung mit Bezug auf Welt
Ziel: Wahrheit
– Repräsentativa: zur persönlichen Selbstdarstellung
Ziel: Wahrhaftigkeit
– Regulativa: zur Gestaltung von Sozialität
Ziel: Richtigkeit/Angemessenheit
• Diese stellen eine Art Micro-Struktur der Kommunikation dar
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Und Habermas integriert Kommunikation in das
Handeln in der Lebenswelt
• Er gliedert das menschliche Handeln in
– instrumentelles Handeln
(Handeln ohne Kommunikation: z.B. Nagel in die Wand schlagen)
– strategisches Handeln
(zielorientiertes Handeln mit Kommunikation: z.B. Befehlen oder Verkaufen)
– kommunikatives Handeln
(Handeln rund um Kommunikation als eigener Zweck: z.B.
• das Partygespräch,
• das Ausdiskutieren von Fragen,
• das Vortragen eines Gedichts.
Er hat hier 3 Untergruppen formuliert:
• 1) Konversation
• 2) Normenreguliertes Handeln
• 3) Dramaturgisches Handeln
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5. Öffentlichkeit und Netzwerke unter den Vorzeichen
des Web und der modernen Mediengesellschaft
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Reflexionen zu Öffentlichkeit
Öffentlichkeit
Organisation
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Reflexionen zu Öffentlichkeit
Umwelt Umwelt
Öffentlichkeit
Organisation Organisation
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Reflexionen zu Öffentlichkeit
Umwelt
Öffentlichkeit als Phänomen
dritter Art
Org. Org. Organisation
Ind.
Ind.
Org.
Org. Öffentlichkeit
Ind. als
Ind.
• abstrakte
• geistige
• moralische
• kommunikative Instanz
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Was ist hier die Öffentlichkeit?
Die Jury Die Presse Die Liveshow Die Zuschauer in der Show
Die Fernsehzuschauer Die Abstimmer Die Mitredner
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Was ist hier die Öffentlichkeit?
Die Jury Die Presse Die Liveshow Die Zuschauer in der Show
Die Fernsehzuschauer Die Abstimmer Die Mitredner
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Die Entstehung von Öffentlichkeit in
verschiedenen Kommunikationsformen
Konsens (R) (R)
Publikum R M
(R) (R)
Erweiterung von K.Merten (1999)
über
Wissen
Veranstaltung K Z Z
Z Z
und
Werte Persönlich K K
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Die Entstehung von Öffentlichkeit in
verschiedenen Kommunikationsformen
Konsens (R) (R)
Publikum R M
(R) (R)
Erweiterung von K.Merten (1999)
über
Wissen
Veranstaltung K Z Z
Z Z
und
Werte Persönlich K K
(K) (K)
Web 2.0 (K)
(K) (K)
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6. Kommunikationspragmatik oder die Aktivierung von Menschen
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Im Web muss Sozial- und Kommunikations-Arbeit
nachgeholt werden
Handlungsebene
• instrumentelles Handeln „Das Web liefert die Hardware für
die Enträumlichung einer
• strategisches Handeln verdichteten und beschleunigten
• kommunikatives Handeln Kommunikation, aber von sich aus
– Konversation kann es der zentrifugalen Tendenz
– Dramaturgisches Handeln ? nichts entgegensetzen. Vorerst fehlen
im virtuellen Raum die funktionalen
– Normenreguliertes Handeln
Äquivalente für die
Öffentlichkeitsstrukturen, die die
Kommunikationsebene dezentralisierten Botschaften wieder
– Kommunikativa: Ziel: Verständlichkeit ? auffangen, selegieren und in
– Konstative: Ziel: Wahrheit ? redigierter Form synthetisieren.“
J. Habermas: Ach Europa (2008)
– Repräsentativa: Ziel: Wahrhaftigkeit
– Regulativa: Ziel: Richtigkeit/Angemessenheit
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Nicht-kommunikative Handlungsstrategien
im Web Spielen als Prototyp des
Quelle: Zerfaß/Welker/Schmidt (2008) / Amy Jo Kim | Shufflebrain (2008)
Handelns im Web
Collecting
Points
Feedback
Costumization Exchange
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Das Gestaltungsfeld der Kommunikationsgesellschaft
System
Web 2.0
Medien
Der Kurzschluss der
Technokraten:
Reduzierung der
Gestaltung auf die
Aktivierung Medien!
Sinn
Sinn
Lebenswelt
Kommunikation Bewusstsein
Habermas Öffentlichkeit
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7. Die Zukunft der Kommunikation oder
der praktische Nutzen einer Theorie
Quelle: informationarchitects.jp
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Gestaltung von Kommunikation, Medien
und Bewusstsein – individuell
KMB:
• 2 Laptops (+ 2 Mitarbeiter Computer)
• 3 Handys
• 2 Navigationsgeräte
• 1 Fernseher
• 5 eigene Websites (inkl. Blogs)
• 3 Profile in Online Social Networks
• Ca. 40 Online Accounts
• Ca. 100 E-Mail pro Tag (30% SPAM)
• 2 Messaging-Programme in Gebrauch
• 1 Nintendo wii
Und ich bin 45 Jahre alt
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Gestaltung von Kommunikation, Medien
und Bewusstsein – systematisch
• Weitere Technologisierung der Kommunikation
• Multi- und Hyper-Medialität
• Autonome Technologie
• Kommerzialisierung
• Veröffentlichung des Privaten
• Fusion von Beruf und Freizeit
• Selektive Globalisierung
• Individualisierung
Quelle: Eigene Erhebungen bzw. Erfahrungen
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Gestaltung von Kommunikation, Medien
und Bewusstsein – strategisch
• Gefragt ist:
– Vereinfachung
– Organisation
– Orientierung
– Kritik
– Freude
– Wert
– Sinn
• Gefragt ist:
– pragmatische Gestaltung
Beherrschung des Wandels
– intellektuelle Erklärung
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Gestaltung von System und Lebenswelt
Gesellschaft
Gestalter
Sache Auftraggeber
instrumentell strategisch
L. Burckhardt (1985)
Handeln
kommunikativ
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Weiterdenken! H-mas 2.0
• Habermas hat in starkem Maße wichtige, eine vom Menschen
ausgehende Kommunikationswissenschaft bestimmende Autoren
aufgenommen und verarbeitet:
– Freud
– Marx
– Wittgenstein
– Peirce
– Mead
– Dewey
– Gadamer
– Austin
– Searl
– Lukacs
– u.a.
• Wir müssen uns ähnlich breit auf stellen!
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Weiterdenken! H-mas 2.0
• „Geld und Macht können Solidarität und Sinn • „Überlege, welches die praktischen Wirkungen
weder kaufen noch erzwingen“ sind, die unserer Meinung nach vom Objekt
J. Habermas: Der philosophische Diskurs der unserer Vorstellung erzeugt werden können.
Moderne (1985) Die Vorstellung aller dieser Wirkungen ist die
vollständige Vorstellung des Objektes.“
• Charles S. Peirce: Vorlesungen über
„Je weiter die strukturellen Komponenten der
Pragmatismus (1990/1903)
Lebenswelt und die Prozesse, die zu deren
Erhaltung beitragen, ausdifferenziert werden,
um so mehr treten die • „Ganz entsprechend postulieren wir etwas, das
Interaktionszusammenhänge unter den wir Sinnkonstanz nennen wollen. So wie der
Bedingungen einer rational motivierten Mensch nicht nur dafür eingerichtet, sondern
Verständigung, also einer Konsensbildung, die darauf ausgerichtet ist, Gegenstände – und zwar
sich letztlich auf die Autorität des besseren sinnvolle Gegenstände! – wahrzunehmen, wann
Arguments stützt [hervor]“ immer nur die Möglichkeit dazu besteht, so ist
J. Habermas: Theorie des kommunikativen er auch darauf ausgerichtet, durch ein aus dem
Handels (1981) Lebensgeschehen Mensch aufsteigendes Tun
den bedeutungsverleihenden Akt zu vollziehen.“
Hans Hörmann: Meinen und Verstehen (1978)
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KMB|Ich freu’ mich auf Sie!
Leistungsangebot
• Konzept: Entwicklung aller zukünftigen Maßnahmen unter
Berücksichtigung aller relevanten und erfolgversprechenden Mittel und
Kontaktdaten
Medien KMB | Dr. Klaus M. Bernsau
(wirkungsvoll, vernetzt, medienübergreifend, zeitgemäß)
Konzept | Management | Beratung für
• Management: Übernahme der Umsetzung von
Kommunikationsprojekten als virtuelle „Full-Service-Agentur“ mittels Unternehmenskommunikation
des KMB Netzwerks von kompetenten Dienstleistern; Management der Hessenring 8
Aufgaben mit den unternehmenseigenen internen Ressourcen und mit
bestehenden externen Partnern des Kunden (z.B. Werbe- oder
65205 Wiesbaden
Projektleitung auf Zeit); begleitender Projektmanager Tel. +49-6122-704324
(schnell, flexibel, preiswert, erfahren) Fax +49-6122-704378
• Beratung: Schwachstellenanalyse von bestehenden Konzepten,
Maßnahmen, Strukturen und Teams; Optimierungsberatung;
Mobil +49-178-2376728 (0178-Bernsau)
Zielerarbeitung inkl. Aufbau oder Prüfung der Qualitäts- und E-Mail kmb@kommunikation-kmb.de
Kontrollprozesse; begleitende Beratung aller relevanten Schritte von Web www.kommunikation-kmb.de
Unternehmenskommunikationsmaßnahmen
(ergebnisoffen, kritisch, kompetent, zielorientiert)
Bilder: KMB und photocase.com
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It’s a presentation of the application of Haberma more
It’s a presentation of the application of Habermas' communication theory to web 2.0. There is more than the old Habermasian idea of discourse as matter of social consensus. KMB's interpretation of Habermas’ speech act theory is very useful for an applied theory of publicity less
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