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Präsentation zum Vortrag Unternehmensplanung, Deutsche Bank Mannheim

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Präsentation zum Vortrag am 07.11.2012 bei der Deutschen Bank, Mannheim zum Thema Unternehmensplanung

Präsentation zum Vortrag am 07.11.2012 bei der Deutschen Bank, Mannheim zum Thema Unternehmensplanung

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  • 1. Unternehmensplanung Deutsche Bank Mannheim 07.11.2012
  • 2. Disclaimer Stand: Oktober 2012 Autor: KANZLEI NICKERT, 77654 Offenburg Das Werk ist urheberrechtlich geschützt. Jeder Verwertung außerhalb der Grenzen des UrhG ist ohne Zustimmung des Autors unzulässig und strafbar. Dies gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen. Bildnachweise: ausschließlich FlickrKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 2
  • 3. Unternehmensplanung – Dienstleistung mit/der ZukunftKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 3
  • 4. Gesucht: Blick nach vorne - Nutzen identifizierenKANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 4
  • 5. Gesucht: Dienstleistungen mit Mehrwert Planung löst Finanzbuchführung als Kerndienstleistung ab Finanzbuchführung wird zunehmend automatisiert Bringt alleine keinen Mehrwert (egal, ob sie mit 2 oder 12/10 abgerechnet wird!) Qualitäts-BWA wird zum Muss Planung ist die Gestaltung der Zukunft Bringt Mehrwert BWA wird nur noch benötigt, um zu prüfen, ob gut geplant wurde!KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 5
  • 6. Geschäftsprozesse St. Galler Marketing Review 2011, 26 ff Übersicht von Dohmen/Moormann Leistungs-/Kernprozesse Unterstützungsprozesse Führungsprozesse Wo und wie in der MDT- Prozesslandschaft Akquisi- Auftrags- Personal- Finanzmit- Sachmittel- Planung Absatzsteu- tion / Fertigung abwick- Qualität sichern bereit- telbereit- bereit- und erung und Sonstige Verkauf lung stellung stellung stellung Diagnose -kontrolle Sachmittel- Arbeits- Liquidität / Finanzen Sachmittel-bedarf Produktion steuern / Kunden ansprechen bedarf Auftrag annehmen Personal einsetzen Absatz planen leistung analysieren ermitteln kontrollieren planen entlohnen Finanz- Nachwuchs- Liquidität / Finanzen Beschaffung steuern Angebot erstellen bedarf Auftrag planen kräfte Sachmittel anschaffen Produktion planen planen und kontrollieren planen ausbilden Personal- Personal steuern und können wir unterstützen? Vertrag verhandeln Termin planen Auftrag umsetzen Kapitalbedarf ermitteln Sachmittel lagern Beschaffung planen verwaltung kontrollieren Kunden- Kapa- Rechnungs- Finanzierung steuern kontakt zitäten Versand Mitarbeiter entlohnen Kapital beschaffen Personal planen prüfung und kontrollieren pflegen planen Finanzie- Maschinen- Mitarbeiter- Sachmittel- Rechnung erstellen Kapital verwenden rung belegung planen schutz schutz planen Debitoren- Personal- Maßnahmen zur Finanz- Rechnungs- Produkt erstellen buch- zeitwirt- Betriebs- reporting wesen haltung schaft erhaltung Kosten- und Leistungs- Qualität prüfen rechnung Lagerung ControllingKANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 6
  • 7. Blick nach vorne Früher Künftig Bemerkung Bilanzanalyse Unternehmensplanung Konsolidierung (Konzernplanung), englische Ausgabepakete, Liquiditätsplanung auch innerhalb des Monats Unternehmensbewertung Unternehmensbewertung nach Wann kommen die versch. rückwärts (VStR) IDW S 1/DCF DCF-ansätze (PersG) Optimierung der steuerlichen Steuerplanung / Tax Modeling Konzernplanung? Wahlrechte Vermögensübersicht nach § 18 Vermögensstrukturberatung KWG Erbschaftsteueroptimierte Vorweggenommene Testamentsgestaltung Unternehmensnachfolge BWA (ohne Abgrenzungen) Individuell zugeschnittene Einzelhandel: Umsatz pro m² nebst SuSa Controllingberichte Spedition: Umsatz pro gef. km Fachliche Fortbildung Branchenbezogene z. B. VDI Nachrichten Fortbildung,KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 7
  • 8. UnternehmensplanungKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 8
  • 9. Unternehmensplanung „Wir können die Zukunft nicht vorhersehen, aber wir können auf sie vorbereitet sein.“ (Perikles)KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 9
  • 10. KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 10
  • 11. Ziele und Funktionen der Unternehmensplanung Entscheidungsfunktion Leistungs- und Motivationsfunktion Ordnungsfunktion Sicherungsfunktion Optimierungsfunktion Flexibilisierungsfunktion KreativitätsfunktionKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 14
  • 12. Anlässe der Unternehmensplanung Unternehmenssteuerung / Controlling / Finanzkommunikation Unternehmensbewertung Unternehmenssanierung / Fortbestehensprognose Rechtsformwahl Kosten- und LeistungsrechnungKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 15
  • 13. Anlässe der Unternehmensplanung Investitionsrechnung / Investitionsentscheidung Kreditantrag / Kapitalgewinnung Risikofrüherkennung Der Planungsanlass hat direkte Auswirkung auf die PlanungKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 16
  • 14. Pflicht zur Unternehmensplanung? § 90 Abs. 1 Nr. 1 AktG: Der Vorstand hat dem Aufsichtsrat zu berichten über die „beabsichtigte Geschäftspolitik und andere grds. Fragen der Unternehmensplanung.“ § 91 Abs. 2 AktG Verpflichtung zur Einrichtung eines RisikofrüherkennungssystemsKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 17
  • 15. Pflicht zur Unternehmensplanung? § 289 HGB: Für Unternehmen, die einen Lagebericht zu erstellen haben, muss die Unternehmensplanung in ihrer Ausprägung und in ihrer Planungssicherheit so qualifiziert sein, dass sie als Grundlage für den Prognose- und Risikobericht dienen kannKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 18
  • 16. Pflicht zur Unternehmensplanung? § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB: Prüfung Going Concern § 19 Abs. 1 InsO: Prüfung der Fortbestehensprognose § 43 Abs. 1 GmbHG: Allgemeine Sorgfaltspflicht (str.)KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 19
  • 17. Planung – aber wie ?KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 20
  • 18. Bedeutung der Unternehmensanalyse „Wenn ich 1 Stunde Zeit hätte, ein Problem zu lösen, von dem mein Leben abhängt, dann würde ich: 40 Minuten damit verbringen, das Problem zu untersuchen, 15 Minuten damit verbringen, Lösungsmöglichkeiten zu prüfen und 5 Minuten damit verbringen, das Problem zu lösen.” (Albert Einstein)KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 21
  • 19. Geschäftsmodell Strategische UnternehmensplanungKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 22
  • 20. Was ist ein Geschäftsmodell? „Ein Geschäftsmodell ist eine modellhafte Beschreibung eines Geschäftes. Die Beschreibung von Geschäftsmodellen soll helfen die Schlüsselfaktoren des Unternehmenserfolges oder des Misserfolges zu erklären. Weder in der Wissenschaft noch in der Praxis besteht eine allgemein akzeptierte Definition.“ (Wikipedia, Abruf 4.10.2012) Ein Geschäftsmodell ist keine Strategie. Es ist vielmehr der Ausgangspunkt, um die Strategie zu bestimmen.KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 23
  • 21. Ist die Nische ein Geschäftsmodell? Öfters hören wir, dass das Geschäftsmodell die Spezialisierung bzw. die Nische ist (prominentes Beispiel die EKS ® Methode). Die Nische an sich ist u.E. die Strategie, um das Geschäftsmodell umzusetzen. Die Grenzen fließen aber, da im Geschäftsmodell insbesondere der Zielkundenkreis (Beutespektrum) definiert wird. Dies wiederum deutet aber bereits im Geschäftsmodell auf die Nische hin.KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 24
  • 22. Was ist ein Geschäftsmodell? Wertangebot – Value Proposition „beschreibt das Paket von Leistungen und Dienstleistungen, das für ein bestimmtes Kundensegment Wert schöpft“, (Business Model Generation S. 26) Ist der Grund für Kundenbeziehungen Löst Kundenbedürfnis Angebots- oder Nachfragemarkt Verbindung von Leistungen Town and Country House IPodKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 25
  • 23. Was ist ein Geschäftsmodell? Gründe für Kunden, zu kaufen Neuheit (Smartphone) Verbesserte Leistung (Digitalkameras) Berücksichtigung von Kundenwünschen (Maßanzug) Arbeitserleichterung (Computer) Design (Apple) Marke/Status (Lacoste) Preis Kostenreduktion (Hilti vs. Hammer&Meisel) Risikominimierung (Versicherung) Anwenderfreundlichkeit (Apple) Verfügbarkeit (H&M – Lagerfeld)KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 26
  • 24. Was ist ein Geschäftsmodell?KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 27
  • 25. Was ist ein Geschäftsmodell? Hauptkomponenten Marktseite Kundenbeziehungen Kommunikation/Distribution Zielkunden (-segmente) Einnahmenquellen Einnahmentyp (Kaufpreis, Miete, Lizenz etc.) Absatzmenge Absatzpreis (Wer bezahlt? Bsp.: Geschäftsreisen)KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 28
  • 26. Was ist ein Geschäftsmodell? Hauptkomponenten Kostenseite Schlüsselressourcen Schlüsselaktivitäten Schlüsselpartner KostenstrukturKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 29
  • 27. Was ist ein Geschäftsmodell?KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 30
  • 28. Was ist ein Geschäftsmodell?KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 31
  • 29. Veränderungen planen Mit dem Zukunftsmodell können künftige Veränderungen und die Auswirkungen auf das Geschäftsmodell aufgezeigt werden Dadurch können Szenarien abgebildet werden Die Auswirkungen auf alle Bereiche werden aufgezeigt Neue Geschäftsmodelle / Produkte / Dienstleistungen können aufgezeigt werden Mit Vor- und NachteilenKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 33
  • 30. Veränderungen analysieren Mit dem Geschäftsmodell können Sie die Auswirkungen der vier grundlegenden Bereiche abbilden: Branchenkräfte (vgl. 5 Forces, folgende Folie) Schlüsseltrends Gesetzlich, technologisch etc. Marktkräfte Wünsche und Anforderungen Wechselkosten Makroökonomische Kräfte Z. B. Kapitalmärkte, Rohstoffmärkte, globale MarktbedingungenKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 34
  • 31. Risiken ermitteln Die 5 Forces von Porter können in ihren Auswirkungen auf das Geschäftsmodell aufgezeigt werdenKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 35
  • 32. Geschäftsmodell optimieren – Blue Ocean Strategie Eliminieren Aufstocken Welche Faktoren können Welche Faktoren sollten Sie eliminieren, mit denen weit über den in Ihrer Branche konkurriert Branchenstandard hinaus wird? aufgestockt werden? Reduzieren Erzeugen Welche Faktoren sollten Welche Faktoren sollten weit unter den geschaffen werden, die in Branchenstandard der Branche nicht reduziert werden? angeboten werden?KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 37
  • 33. Steuerung des Geschäftsmodells KPIs – Key Predictive Indicators Wenn die BWA/Bilanz Schwächen zeigt ist es zu spät Zukunftserfolgsindikator gesucht Was sichert mir den Ertrag der Zukunft? Diese Kennzahl muss beobachtet werden Beispiel: Kohlebergbau Statt Ohnmachtsanfall Kanarienvogel Beispiel: Friseursalon KundenzufriedenheitKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 38
  • 34. Checkliste zum Geschäftsmodell Wie ist die aktuelle Konjunkturlage unserer Branche? Wie sieht der Markt für potenzielle und zukünftige Mitarbeiter aus? Vision: Was ist unser Selbstverständnis als Organisation? Was wollen wir grundsätzlich erreichen und was sind unsere übergeordneten, langfristigen Ziele? Ggf.: Welche Position am Markt wollen wir einnehmen? Strategie: Welche Strategie verfolgen wir zum Erreichen unserer Vision im gegebenen Geschäftsumfeld? Wie können wir unsere bisherigen Stärken dazu nutzen? Welche Schwächen müssen wir ausgleichen und wie wollen wir sie ausgleichen? Personal/Intellektuelles Kapital: Wie soll unser Personal zusammengesetzt sein? Welche Qualifikationen benötigen wir? Welches Strukturkapital benötigen wir, um unsere Vision und Strategie umzusetzen? Welches Sozialkapital benötigen wir, um erfolgreich zu sein? Mit wem müssen wir Beziehungen auf bzw. ausbauen?KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 39
  • 35. Checkliste zum Geschäftsmodell Geschäftserfolge: Woran messen wir den Erfolg unseres Unternehmens? Welche Geschäftsergebnisse müssen wir kurz- und mittelfristig sicherstellen, um unsere Vision zu erreichen und unsere Strategie zu erfüllen? Wie sind diese Ergebnisse genau definiert (in absoluten oder Prozentzahlen)? Hilfsfrage: Welche externen Wirkungen sollen bei Kunden, Partnern und der Öffentlichkeit erzielt werden? Hilfsfrage: Was schätzen unsere Kunden an uns? Geschäftsprozesse: Über welche zentralen Geschäftsprozesse (Leistungsprozesse/Kernprozesse) werden unsere Geschäfts-ergebnisse erstellt? Hilfsfrage: Was produzieren und verkaufen wir und über welche zentralen Prozesse/Arbeitsschritte erzielen wir für unsere Kunden einen Mehrwert?KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 40
  • 36. UnternehmensanalyseKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 41
  • 37. Analyse Unternehmensumfeld Umfeldanalyse Erkennen von Chancen & Risiken Unternehmensanalyse Erkennen von Stärken & Schwächen Bedrohungen resultieren insbesondere dann, wenn Risiken auf Schwächen treffen Gelegenheiten resultieren insbesondere dann, wenn Chancen auf Stärken treffenKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 42
  • 38. Analyse Unternehmensumfeld Grundlage zur Plausibilisierung der Planungsrechnung Branchenentwicklung, Unternehmensstrategie und Kernkompetenzen des Unternehmens widerspruchfrei in den Planzahlen abgebildet? Analyse der Produkte und Dienstleistungen Management / FührungsstrukturKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 43
  • 39. Analyse Unternehmensfeld Umfeldanalyse Branchenstruktur kennen und Wettbewerbsverhalten verstehen Positionierung des Unternehmens in den Lebenszyklen (Branche, Technologie) Langfristige Branchentrends abschätzenKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 44
  • 40. Analyse Unternehmensumfeld Umfeldanalyse Im Zusammenhang mit der Umfeldanalyse die strategische Stoßrichtung des Unternehmens beurteilen Auswirkungen der Veränderungen im Unternehmensumfeld auf die Werttreiber im Unternehmen erkennenKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 45
  • 41. Unternehmensplanung – Analyse Unternehmen mit Umfeld Lebenszyklus In den einzelnen Phasen des Lebenszyklus wirken sich verschiedene Einflussfaktoren auf die Ertragsstärke aus Frühphase: Forschung & Entwicklung, Produktdesign Reifephase: Stückkostenvorteile, MarktanteilsgewinnungKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 46
  • 42. Unternehmensplanung – Analyse Unternehmen mit Umfeld Welche Wettbewerbsstrategie wird verfolgt? Kostenführerschaft Differenzierung Spezialisierung/Nischen/Konzentration  Unternehmen die erfolgreich sind, sind klar positioniertKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 47
  • 43. Unternehmensplanung – Analyse Unternehmen mit Umfeld Veränderte Geschäftspolitik hat unter Umständen einen erheblichen Einfluss auf die Unternehmensplanung Hohe Investitionen aufgrund Kapazitätserweiterungen, neue Produktlinien etc. Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände bspw. durch Schulung Mitarbeiter, neue Softwareprogramme etc.KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 48
  • 44. Aufbau der UnternehmensplanungKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 49
  • 45. Unternehmensplanung Erster Schritt: strategische Planung Zweiter Schritt: operative Planung Strategische Planung: Die richtigen Dinge tun! Operative Planung: Die Dinge richtig tun!KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 50
  • 46. Unternehmensplanung Ausgangspunkt: Basisbilanz Auflösung der Basisbilanz ertragswirksam liquiditätswirksamKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 51
  • 47. Unternehmensplanung Ertragsplanung als Grundlage der Liquiditätsplanung These: Eine längerfristige Liquiditätsplanung ist nur auf Grundlage einer Ertragsplanung möglich: Absatzplanung Materialaufwandsplanung Personalkostenplanung Planung der sonstigen KostenKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 52
  • 48. Überleitung von der Ertrags- zur LiquiditätsplanungKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 53
  • 49. Vermögen Ertrag FinanzKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 54
  • 50. Plausibilisierung der UnternehmensplanungKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 55
  • 51. Plausibilitätsuntersuchung ARAG Garmenbeck Entscheidung BGH vom 21.4.1997, Az: II ZR 175/95; BGHZ 135, 244: „…zu berücksichtigen, dass dem Vorstand bei der Leitung der Geschäft des Gesellschaftsunternehmen ein weiter Handlungsspielraum zugebilligt werden muss,…“. Eine Sorgfaltspflichtverletzung liegt danach u.a. erst dann vor, „wenn die Grenzen, in denen sich ein vom Verantwortungsbewusstsein getragenes, ausschließlich am Unternehmenswohl orientiertes, auf sorgfältige Ermittlung der Entscheidungsgrundlagen beruhendes Unternehmerisches Handeln deutlich überschritten wird.KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 56
  • 52. Plausibilitätsuntersuchung Detaillierte und transparente Darstellung der Planungsprämissen Ist-Planung vorsichtig oder ambitioniert? Wie wurden die Umsätze geplant? Welche Annahmen liegen der Personalkostenentwicklung zugrunde? Welche Debitoren- und Kreditorenlaufzeiten liegen der Planung zugrunde?KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 59
  • 53. Unternehmensplanung – Analyse Unternehmen mit Umfeld WICHTIG!!! Integration von qualitativer und quantitativer Planung Strategische / Monetäre Planung müssen ineinander fließen und stimmig sein  Bspw. starker Margendruck in der Branche und Ausweis ansteigender Rentabilität. Geplante Erschließung neuer Märkte und keine Investitions- ausgaben in der Planung berücksichtigtKANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 60
  • 54. Abbildung von Unsicherheiten in der UnternehmensplanungKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 61
  • 55. Was bedeutet Risiko ? „Risiko ist die aus Unvorhersehbarkeit der Zukunft resultierende, durch „zufällige“ Störungen verursachte Möglichkeit, von geplanten Zielen abzuweichen.“ (Dr. Werner Gleißner)KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 63
  • 56. Anforderungen an Planungsprozess Der Planungsprozess muss grds. zwei Anforderungen gerecht werden: Erstellung einer möglichst erwartungsgetreuen (und präzisen) Prognose Identifikation und Quantifizierung von Chancen und Gefahren, die in der Zukunft Abweichungen von dieser Planung verursachen können.KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 64
  • 57. Berücksichtigung von Unsicherheiten Einwertige Planung: Es gibt nur eine „Zukunftssicht“ Szenarien: Es liegen mehrere Sichten vor, bspw.: worst case, best case, normal case Simulationen: Es wird eine Vielzahl von Sichten durch eine Simulationssoftware errechnetKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 68
  • 58. Einwertige Planung Eine einwertige Planung: Liefert einen Wert Bildet keine Unsicherheitsaspekt ab Rechnet unsichere Ergebnisse (scheinbar) sicherKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 69
  • 59. Einwertige Planung „Je weniger befähigt ein Unternehmensbewerter ist, umso ausgeprägter wird sein Ehrgeiz sein, einwertige Ertragsprognosen abzugeben: Er wird sich nicht damit begnügen, Bandbreiten möglicher künftiger Ertragsprognosen zu benennen; er wird vielmehr Wissen über die Zukunft fingieren und so, Wahrsagern nicht unähnlich, zu einwertigen Ertragsprognosen kommen.“ Moxter, Grundsätze ordnungsgemäßer Unternehmensbewertung, 1983 S.116KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 70
  • 60. Was geben die Standards vor? IDW S1 IDW ES 6 n.F. GoP 2.1KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 71
  • 61. Szenarienplanung Abbildung der Unsicherheiten über die Abbildung mehrerer Szenarien In der Praxis Best –Middle und Worst Case Basiert auf einer fundierten Analyse der Ist-Situation Hierauf aufbauend werden verschiedene zukünftige Situationen und Entwicklungsverläufe beschrieben Jede dieser Situationen wird als eigenständiges Szenario für die zukünftige Entwicklung verstandenKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 77
  • 62. Szenarienplanung Zwischenfazit: Informationsgehalt höher als bei einer einwertigen Planung Bildet Unsicherheiten ab Problem: Annahmen für einzelne Szenarien und deren Wahrscheinlichkeitsverteilungen Zusammenwirkung der einzelnen Risiken Bestimmung einer GesamtrisikopositionKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 78
  • 63. Erwartungsgetreue Planung Lösung: Risikoaggregation Bestimmung Gesamtrisikoposition mit Blick auf Bedeutung der Einzelrisiken Berücksichtigung von Wechselwirkungen (Korrelation)KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 79
  • 64. Erwartungsgetreue Planung Diese durch die Wahrscheinlichkeitsverteilung beschriebenen Risiken werden dann in den Kontext der Planung gestellt, also bspw. einer GuV-Position zugeordnet Anschließend werden Simulationsverfahren durchgeführtKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 80
  • 65. Erwartungsgetreue Planung Vorgehen Monte-Carlo-Simulation: Erzeugen der benötigten Zufallszahlen Verteilung Berechnung des Szenarios Wiederholung mit x-Schritten, um stabile Verteilungen, Kennzahlen und Risikomaße abzuleitenKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 81
  • 66. SimulationsverfahrenKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 82
  • 67. SimulationsverfahrenKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 83
  • 68. SimulationsverfahrenKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 84
  • 69. Typische FehlerKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 91
  • 70. Planungsfehler Planung beginnt bei 0, ohne Basisbilanz Planung ohne Umsatzsteuer Planung beachtet vertragliche, aber nicht tatsächliche Zahlungsgepflogenheiten der Kunden (vorläufiges Ergebnis laut BWA + Abschreibung = Cashflow des Monats)KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 92
  • 71. Planungsfehler Keine Bilanzplanung (Veränderung des working capital) Keine Planung des operativen Bereichs (keine Entnahmen, keine Tilgungen, keine Investitionen etc.) Keine kritische Distanz zum Mandanten Die eigenen, fremden Feststellungen und Annahmen werden nicht ausreichend dokumentiert und erläutertKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 93
  • 72. Planungsfehler GuV-Planung Bilanz-Planung Liquiditäts-Planung Die Planung der drei Bereiche muss integriert erfolgen, um die Zusammenhänge zu beachten Bspw. Ausweitung des Nettoumlaufvermögens (working capital) führt zu einer Liquiditätsbindung bzw. zu -bedarfKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 94
  • 73. Planungsfehler Kein sicheres Planungssystem (z. B. Anfälligkeit von Excel-Lösungen) Keine Plausibilitätsprüfung (z. B. Branchenvergleich, Kennzahlenvergleich) Planungsansatz starr (keine Alternativen, Szenarien) Keine oder schlechte Dokumentation der PlanungsprämissenKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 95
  • 74. DokumentationKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 96
  • 75. Berichtsumfang INHALT 1 SUMMARY 2 AUFTRAG UND AUFTRAGSDURCHFÜHRUNG 2.1 Gegenstand des Auftrages 2.2 Auftragsdurchführung 3 METHODEN 3.1 Subjektive Methode / Schätzverfahren 3.2 Plausibilisierung 4 GRUNDLEGENDE PLANUNGSANNAHMEN 5 ERGEBNISSE DER PLANUNG 5.1 Plan-Erfolgsrechnung 5.2 Plan-Liquidität 5.3 Plan-Bilanz 6 BESCHEINIGUNG 7 VOLLSTÄNDIGKEITSERKLÄRUNG 8 ANHANGKANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 97
  • 76. Nach der Unternehmensplanung…KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 98
  • 77. …ist vor der Planung „Planung ohne Kontrolle ist sinnlos, Kontrolle ohne Planung ist unmöglich.“KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 99
  • 78. …ist vor der Planung Nur ein Soll-Ist-Vergleich mit Abweichungsanalyse zeigt, Ob das Schiff auf Kurs ist, Ob eine Planungsanpassung erforderlich ist, oder Ob eine vollständige Neuplanung erforderlich istKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 100
  • 79. UnternehmensplanungKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 101
  • 80. FazitKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 102
  • 81. Fazit Eine Unternehmensplanung ist nur als integrierte Ertrags-, Bilanz- und Liquiditätsplanung möglich Der zugrunde liegende Sachverhalt ist sorgfältig und umfassend zu ermitteln Planungsprämissen sind detailliert und transparent darzustellenKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 103
  • 82. Fazit Krisensituationen sind frühzeitiger erkennbar Aufdeckung von Liquiditätsengpässen Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Sicherheit bei der Beurteilung betrieblicher EntscheidungenKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 104
  • 83. Arbeitshilfen für MandantKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 105
  • 84. Software zum selbst planen Excel: fehleranfällig, unübersichtlich Profi Software: teuer Alternative: Software von BMWI, kostenlos, Schnittstelle zu DATEV so können die Daten problemlos beim Berater eingelesen werden. www.softwarepaket.deKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 106
  • 85. Beispiel BMWIKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 107
  • 86. Beispiel BMWIKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 108
  • 87. Hilfestellung zum selbst planen 10 Schritte zur Unternehmensplanung (1) Festlegung Vision/Strategie (2) Unternehmensanalyse durchführen (3) Interne Stärken/Schwächen (4) Umfeldanalyse durchführen (5) Externe Chancen/Risiken (6) Planungszweck/-ziele (7) Belastbare Zahlenbasis zum Stichtag (Planungsbeginn) (8) Erstellung integrierte Unternehmensplanung (9) Dokumentation/Planungsannahmen (10) Kommunikation nach außenKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 109
  • 88. Hilfestellungen im Bereich der Unternehmensplanung Grundsätze ordnungsgemäßer Unternehmensplanung (GoP 2.1) www.bdu.de Grundsätze einer ordnungsgemäßen Unternehmensplanungsrechnung www.kanzlei-nickert.de/tax-and-law- blog/betriebswirtschaft.html Magazinbeitrag: Vermögen, Ertrag & Liquidität www. kanzlei-nickert.de/tax-and-law- blog/betriebswirtschaft.htmlKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 110
  • 89. Literaturhinweise Ehrmann, Harald, Unternehmensplanung Dobler, Thomas, Ertrags- und Liquiditätsplanung Augustin, Günter, Praxiserprobte Konzepte zur Unternehmensplanung (DATEV Schriftenreihe) Speziell für die Planung in der Krise Nickert/Lamberti, Überschuldung- und Zahlungsunfähigkeitsprüfung, 2. Auflage 2011KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 111
  • 90. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Besuchen Sie uns im Internet: www.kanzlei-nickert.de
  • 91. KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 113
  • 92. Weitere interessante Infos im Internet von der KANZLEI NICKERT für Sie Twitter KANZLEI_NICKERT Aktuelle News, rund um die KANZLEI NICKERT. Abonnieren Sie unseren kostenlosen RSS-Feed Tax & Law Blog Banken-Blog Vernetzen Sie sich mit uns unter… Matthias Cornelius Kühne Nickert Unsere Präsentationen finden Sie unter… slideshare.net Unsere Whitepaper finden Sie unter… scribd.comKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 114
  • 93. Über KANZLEI NICKERT, Offenburg: KANZLEI NICKERT ist eine Unternehmerkanzlei im besten Sinne: Sie bietet in den Bereichen Rechtsberatung, Steuerberatung und betriebswirtschaftliche Beratung all diejenigen Dienstleistungen an, die ein Unternehmen / Unternehmer klassischerweise benötigt. Zudem hat sie Kompetenzzentren für die Bereiche Bau, Sanierungsberatung sowie Personalwesen eingerichtet. Rechtsanwälte, Fachanwälte für Steuerrecht und Steuerberater arbeiten dabei Hand in Hand. KANZLEI NICKERT ist seit März 2009 zertifiziert nach ISO 9001:2008 und für die Steuerberatung zusätzlich nach dem DStV- Qualitätssiegel, dem Qualitätsstandard des Deutschen Steuerberaterverbandes. 2009 und 2011 wurde die Kanzlei von FOCUS MONEY in die Liste der TOP-Steuerberater aufgenommen. Weitere Informationen finden Sie unter: www.kanzlei-nickert.deKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 115

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