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Computersucht und Cybermobbing (Fachkonferenz 3.6.14)
 

Computersucht und Cybermobbing (Fachkonferenz 3.6.14)

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Impulsreferat: "Computersucht und Cybermobbing - Mythen und Wahrheit jugendlicher Mediennutzung". Vom Suchtverhalten bis zur Feststellung "digitaler Demenz" - viele Publikationen legen im Bezug auf ...

Impulsreferat: "Computersucht und Cybermobbing - Mythen und Wahrheit jugendlicher Mediennutzung". Vom Suchtverhalten bis zur Feststellung "digitaler Demenz" - viele Publikationen legen im Bezug auf die Mediennutzung von Jugendlichen eine alarmierende Grundhaltung an den Tag. Der Referent wird der Frage nachgehen, in welchem Ausmaß Jugendliche die neuen sozialen Medien tatsächlich nutzen und wie der Medienkonsum auf das Lern- und Freizeitverhalten der Jugendlichen wirkt.

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  • Leitmedienwechsel: <br /> Körperbezogene gestisch-mimische Kulturen <br /> Orale Kulturen <br /> Skriptografische Kulturen <br /> Typografische Kulturen <br /> Digitale Netzkultur (Konnektivismus / Stephan Downes, George Siemens
  • Hamburger Hauptpastor Johann Melchior Goeze als Reaktion auf die Herausgabe des Romans von J. W. v. Goethe: „Die Leiden des jungen Werther“ <br /> Der „Werther-Effekt“: Fachbegriff aus der Psychologie für „Nachahmungs-Suizide“ (neuere Studien weisen allerdings nur ein knappes Dutzend solcher Suizide nach)
  • Das Gerücht, die (digitalen) Medien würden das Spielen der Kinder drinnen und draussen verdrängen ist dadurch entkräftet. Die Frage, was die Kinder dann drinnen oder draußen machen ist natürlich noch offen. Es sollte aber auch einbezogen werden, dass die Kinder in der Regel häufiger als früher ein Betreuungsangebot nach der Schule wahrnehmen, wodurch die Zeit zur freien Verfügung deutlich eingeschränkt wird.
  • Internet spielt im Tagesverlauf eine eher untergeordnete Rolle. <br /> KIM-Studie: “Das Internet findet im Vergleich zu anderen Medien nur wenig Berücksichtigung im Tagesablauf”. Bei den Jugendlichen wird zumindest während des Lernens das Internet benutzt, ansonsten findet es eher Verbreitung und Nutzungsansätze in der Freizeit. <br /> Internet kommt in der Schule so gut wie gar nicht vor, wie die KIM-Studie zeigt.
  • Dabei ist wichtig zu wissen, dass das Internet fast ausschließlich im Freizeitbereich genutzt wird, in der Schule spielt es so gut wie gar keine Rolle, wobei sich natürlich fragen lässt, ob dann nicht Schule an dem Alltag der Jugendlichen vorbei arbeitet?
  • Dabei ist wichtig zu wissen, dass das Internet fast ausschließlich im Freizeitbereich genutzt wird, in der Schule spielt es so gut wie gar keine Rolle, wobei sich natürlich fragen lässt, ob dann nicht Schule an dem Alltag der Jugendlichen vorbei arbeitet?
  • Fokussierung auf Aspekte des Identitätsmanagements entspricht der in diesem Alter mit der beginnenden Pubertät im Vordergrund stehenden Suche nach dem eigenen Ort im sozialen Gefüge. <br /> Intensität der Nutzung sozialer Netzwerke - vor allem für das Beziehungsmanagement - erreicht mit etwa 16 Jahren einen Höhepunkt, in der Zeit also, in der auch der Aufbau und die Pflege von Beziehungen, das Flirten sowie die Formierung von Gruppen mit sich ausdifferenzierenden Interessen im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen.
  • Netzwerkplattformen sind für Jugendliche unentbehrlich geworden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der Universität Leipzig im Rahmen des Medienkonvergenz-Monitoring. Soziale Plattformen wie Facebook, Whatsapp und Co haben sich in kürzester Zeit zu einem zentralen Bestandteil des Medienalltags Jugendlicher und zu einem Ritual jugendlicher Internetnutzung entwickelt. <br /> Die virtuelle Welt stellt für Jugendliche eine Erweiterung und Fortsetzung des sozialen Raums im Digitalen dar. 70% sind mind. in 2 Netzwerken aktiv
  • Netzwerkplattformen sind für Jugendliche unentbehrlich geworden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der Universität Leipzig im Rahmen des Medienkonvergenz-Monitoring. Soziale Plattformen wie Facebook, Whatsapp und Co haben sich in kürzester Zeit zu einem zentralen Bestandteil des Medienalltags Jugendlicher und zu einem Ritual jugendlicher Internetnutzung entwickelt. <br /> Die virtuelle Welt stellt für Jugendliche eine Erweiterung und Fortsetzung des sozialen Raums im Digitalen dar. 70% sind mind. in 2 Netzwerken aktiv
  • Netzwerkplattformen sind für Jugendliche unentbehrlich geworden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der Universität Leipzig im Rahmen des Medienkonvergenz-Monitoring. Soziale Plattformen wie Facebook, Whatsapp und Co haben sich in kürzester Zeit zu einem zentralen Bestandteil des Medienalltags Jugendlicher und zu einem Ritual jugendlicher Internetnutzung entwickelt. <br /> Die virtuelle Welt stellt für Jugendliche eine Erweiterung und Fortsetzung des sozialen Raums im Digitalen dar. 70% sind mind. in 2 Netzwerken aktiv

Computersucht und Cybermobbing (Fachkonferenz 3.6.14) Computersucht und Cybermobbing (Fachkonferenz 3.6.14) Presentation Transcript

  • Johannes Maurek, MA Msc Institut für Fernstudien und didaktische Entwicklung KPH - Edith Stein Computersucht & Cybermobbing CC BY-NC-SA by Jean-Luc Raymond http://bit.ly/1m5tbj9 Fachkonferenz (Dekanate Bergheim, Salzburg-Stadt Bildungszentrum Borromäum) Mythen und Wahrheit jugendlicher Mediennutzung Institut für Fernstudien und didaktische Entwicklung Hochschulstandort Salzburg 2. aktual. Version unter Einbeziehung der 4. Oö. Kinder-Medien-Studie
  • Institut für Fernstudien und didaktische Entwicklung Hochschulstandort Salzburg Digital Change? © by news.com.au Konklave - Petersplatz 2005 und 2013
  • Institut für Fernstudien und didaktische Entwicklung Hochschulstandort Salzburg ...oder Digital Divide CC (By-NC-SA) by Oliver Lavery
  • Institut für Fernstudien und didaktische Entwicklung Hochschulstandort Salzburg ... Klasse vor 100 Jahren ... Leitmedienwechsel überall? ... Klasse heute?
  • Institut für Fernstudien und didaktische Entwicklung Hochschulstandort Salzburg ... auch beim Schulmaterial? Wie sah der „Einkaufszettel“ in meiner Schuzeit aus? Einkaufsliste einer ersten Klasse)
  • Institut für Fernstudien und didaktische Entwicklung Hochschulstandort Salzburg „...was machst Du da eigentlich dauernd?“ Digital Immigrant an Digital Native
  • Institut für Fernstudien und didaktische Entwicklung Hochschulstandort Salzburg CC (BY-NC-SA) by mkorsakov Die „Innensicht“
  • Institut für Fernstudien und didaktische Entwicklung Hochschulstandort Salzburg Varianten der Mediennutzung „Digital Natives“ und „Digital Immigrants“ nutzen Medien unterschiedlich: - Erwachsene nutzen Internet kommunikations- und informationsorientiert; Jugendliche nutzen mediale und interaktive Angebote zusätzlich „unterhaltungsorientiert“ (Audio- und Videoangebote zum Gefühlsmanagement) - Große Bedeutung von „sozialen“ Motiven bei der Internetnutzung (Community- Angebote) - Identitätsorientierte Nutzung des Internets; Positionierung als Mitglieder einer Szene, Clique etc. - Manifestierung von Zugehörigkeit und die Suche nach Anerkennung durch andere (Ego-Clips; Musikkritiken, literarische Experimente etc.)Quelle: Matthias Rohrer (2013): Generation Digital. Institut für Jugendkulturforschung
  • Institut für Fernstudien und didaktische Entwicklung Hochschulstandort Salzburg Varianten der Mediennutzung Überforderungsgesellschaft fördert kompensatorische Mediennutzung: - Internet: „Allround-Medium“ - wird zunehmend zum Tagesbegleiter (Lean forward - Medium) - „inhaltsreduzierte Nutzung“ - Radio/MP3: „Ambientmedium“ - sorgt bei verschiedenen Tätigkeiten für eine stetige Geräuschkulisse („Horror vacui“) - Fernsehen: „Lean-back-Medium“ - entspannen, sinnfreie Freizeitbeschäftigung, chillen, aus Alltag ausklinken, Informationsdistanz (verliert als Info-Medium an Bedeutung) (US Fernsehserien stehen an der Spitze der Beliebtheitsskala) Quelle: Matthias Rohrer (2013): Generation Digital. Institut für Jugendkulturforschung
  • Institut für Fernstudien und didaktische Entwicklung Hochschulstandort Salzburg Kultur- und Sprachverlust? Mail back H.D.L./H.D.GD.L.: T.M.H.A. : I Love you 4E: 4U: 8UNG: BIDUNOWA?: COLA: CU: DN: DUBIDO: PTMM: T+: ZL: hab dich lieb / hab dich ganz doll li Treff mich heute Abend forever- für immer for you- für dich Achtung bist du noch wach? come later - komme später see you- wir sehen uns du nervst du bist doof please tell me more think positive- denk positiv zieh Leine
  • Institut für Fernstudien und didaktische Entwicklung Hochschulstandort Salzburg Kultur- und Sprachverlust? Ein Verlust von Sprachkompetenz ist zwar feststellbar, lässt sich aber nicht auf den veränderten Sprachgebrauch in sozialen Medien zurück führen. Unterschiedliche Kommunikationszusammenhänge verlangen nach unterschiedlichen Textsorten. Die Gefahr liegt nicht im Verfall der deutschen Sprache, sondern in der Vermischung von Kommunikationssituationen. Klagen über den Verfall von Kultur und Sprache sind älter als das Internet. Medien waren aber immer schon Repräsentationen von gesellschaftlichen Entwicklungen und damit Projektionsfläche von damit verbundenen Ängsten Quelle: Ortner, H. (2011): Sprachverfall im Internet? Universität Innsbruck. Online verfügbar unter: http://bit.ly/17ja08J
  • Institut für Fernstudien und didaktische Entwicklung Hochschulstandort Salzburg Die „Aussensicht“ dumm Digitale Medien machen... krank gewalttätig einsam fett dement Spitzer, M. (2013): Digitale Demenz. Wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen. München: Droemer. CC by eveos
  • Institut für Fernstudien und didaktische Entwicklung Hochschulstandort Salzburg Trend: Pathologisierung des Medienkonsums
  • Institut für Fernstudien und didaktische Entwicklung Hochschulstandort Salzburg Gefahren im Netz und in den sozialen Medien Kriminalität: Cyberkriminalität, Phishing, Happy Slapping Viren- und Hackerattacken/Sicherheitsverletzungen Sexualität: Pornographie, Cyber-Grooming, Missbrauch Gesellschaftl. Tabu-Brüche: Cyber-Mobbing, Neo-Nazi-Foren, Selbstmord-Anorexie-Foren, extreme Games Flucht in Parallelwelten: Online-Spielsucht, Konsumverlockung, Rachefantasien, Amoklauf Physische und psychische Gesundheit: Belastung durch EM-Energie, Bewegungsmangel, Adipositas, geistige Regression,Vereinsamung, Soziopathie
  • Institut für Fernstudien und didaktische Entwicklung Hochschulstandort Salzburg Gesellschaftliche Veränderungsprozesse erzeugen Ängste...nicht erst heute! „Schule des Lasters und Verbrechens“: 1912 berichtet ein Wiener Bezirksrichter von einer „erschreckend große(n) Anzahl von Straffällen beim Jugendgericht“, die durch Konsum des Kinematografen verursacht sei (zit. nach Flandera, 2000) „Die sexualisierte Atmosphäre durch Kino, Plakate und Comics, so ein Primararzt, sei besonders für frühreife Jugendliche gefährlich, sie könne zu leerer, unpersönlicher sexueller Triebbefriedigung, Sexualdelikten und Geschlechtskrankheiten oder auch zu Frühehe und Frühscheidung führen.“ (Bamberger, 1955) „Welcher Jüngling kann eine solche verfluchungswürdige Schrift lesen, ohne ein Pestgeschwür davon in seiner Seele zurückzubehalten, welches gewiß zu seiner Zeit aufbrechen wird.“ (Goeze, 1775) „Ein einziger schlechter Film kann Erziehungswerte umstoßen, die die Schule in wochenlanger Arbeit mühselig aufgebaut hat.“ (ÖJID, 1953) Flickr CC-BY-NC-SA voteprime
  • Institut für Fernstudien und didaktische Entwicklung Hochschulstandort Salzburg Geräteausstattung im Haushalt (Auswahl) Quelle: Die JIM-Charts 2012. 10 Tops im Bereich der Medien. MPFS - Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest.
  • Institut für Fernstudien und didaktische Entwicklung Hochschulstandort Salzburg 10 25 33 42 0 12.5 25 37.5 50 Bücher lesen / täglich o. mehrmals pro Woche Bücher lesen / täglich o. mehrmals pro Woche Bücher lesen / täglich o. mehrmals pro Woche Bücher lesen / täglich o. mehrmals pro Woche Jugendliche 12-19 Und wie ist es wirklich? (2003 gaben 38% der Jugendlichen an, täglich oder mehrmals in der Woche Bücher zu lesen. Wie viele sind es heute?) Quelle: Die JIM-Charts 2012. 10 Tops im Bereich der Medien. MPFS - Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest.
  • Institut für Fernstudien und didaktische Entwicklung Hochschulstandort Salzburg 10 30 67 99 0 25 50 75 100 125 Im Sportverein aktiv Im Sportverein aktiv Im Sportverein aktiv Im Sportverein aktiv Jugendliche 12-19 Und wie ist es wirklich? (Wie viel Prozent der Jugendlichen geben an, in einem Sportverein aktiv zu sein?) Quelle: Die JIM-Charts 2012. 10 Tops im Bereich der Medien. MPFS - Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest.
  • Institut für Fernstudien und didaktische Entwicklung Hochschulstandort Salzburg 65 85 120 24 0 30 60 90 120 150 fernseh en fernseh en fernseh en fernseh en Jugendliche (11-18) Und wie ist es wirklich? (Wie viele Minuten verbingen Kinder und Jugendliche von 11-18 durchschnittlich mit dem Konsum von Fernsehprogrammen) Quelle: Oberösterreichische Jugend-Medien-Studie 2013. Das Medienverhalten der 11- 18- jährigen. Education Group.
  • Institut für Fernstudien und didaktische Entwicklung Hochschulstandort Salzburg 2 22 34 42 0 12.5 25 37.5 50 oft manchm al selten nie Kinder (6-10) Und wie ist es wirklich? (Wie häufig wird das Internet von Eltern und Kindern gemeinsam genutzt?) Quelle: Oberösterreichische Kinder-Medien-Studie 2014. Das Medienverhalten der 6-10- jährigen. Education Group. Trend
  • Institut für Fernstudien und didaktische Entwicklung Hochschulstandort Salzburg 11 52 18 19 71 0 20 40 60 80 Spielen mit elektr. Medien fernsehen malen/zeichnen/basteln Bücher lesen mit der Familie Zeit verbringen Kinder (6-10) Und wie ist es wirklich? (Liebste Freizeitaktivitäten 2014) Quelle: Oberösterreichische Kinder-Medien-Studie 2014. Das Medienverhalten der 6-10- jährigen. Education Group.
  • Institut für Fernstudien und didaktische Entwicklung Hochschulstandort Salzburg Weitere Daten Bei Kindern im Alter von 6-13 steht Facebook im Ranking der beliebtesten Websites an erster Stelle 62% der 6-13-jährigen nutzen zumindest selten das Internet Bei den 12-13-jährigen zählen mit 93% schon fast alle zur Gruppe der Internetnutzer Nur ein Viertel aller PädagogInnen hat nach eigener Auskunft ein Profil in einer Online-Community. Online-Communities werden demnach entsprechend selten im Unterricht thematisiert Quelle: Die JIM-Charts 2012. 10 Tops im Bereich der Medien. MPFS - Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest.
  • Institut für Fernstudien und didaktische Entwicklung Hochschulstandort Salzburg CC-BY-SA wikipaedia CC BY-NC-SA inju Funktionen sozialer Netzwerke Identitätsmanagement (Wer bin ich?) Subjekt- konstruktion
  • Institut für Fernstudien und didaktische Entwicklung Hochschulstandort Salzburg Demarkationslinie der Privatheit Die Demarkationslinie der Privatheit Flickr CC BY-NC-SA bxho Soziale Reputation Peergroup Liebe /Sexualität Beziehungen Freunde Lebenskrisen Beruf Trauer Leid / Tod
  • Das Florianiprinzip der Medienkompetenz Eltern sehen LehrerInnen in Sachen Medienkompetenz in der Pflicht Nach Ansicht von 1/3 aller PädagogInnen sollte Medienkompetenz von den Eltern vermittelt werden Ich bin da überfordert! Wir sind da überfordert
  • Folge Entwicklung von Medienkompetenz findet nicht (oder nur unzureichend ) statt! Filter- , Sperrsysteme und Medienprohibition sind kein Ersatz für fehlende Medienkompetenz Quelle: http://www.safekids.com
  • Institut für Fernstudien und didaktische Entwicklung Hochschulstandort Salzburg Kennst Du Deine digitale Identität? Was weiß das Netz über dich? Welches Bild kann können sich andere von Dir machen?
  • Institut für Fernstudien und didaktische Entwicklung Hochschulstandort Salzburg Und wie steht’s mit der Internetsucht?
  • Institut für Fernstudien und didaktische Entwicklung Hochschulstandort Salzburg Zahlen und Fakten In Österreich nutzen 4,5 Mio Menschen das Internet Ca. 1 - 3% der User sind suchtgefährdet 40.000 bis 135.000 User weisen pathologischen Gebrauch auf Zum Vergleich: In Österreich sind 340.000 Menschen alkoholkrank 735.000 Österreicher konsumieren Alkohl in gesundheitsschädlichem Ausma CC BY-NC-ND by Mark van Laere
  • Institut für Fernstudien und didaktische Entwicklung Hochschulstandort Salzburg Merkmale von Computer-/Internetsucht • Fokussierung (Einengung des Verhaltens) • Kontrollverlust (Qualitative u. Quantitative Steigerung des Konsums ist notwendig) • Negative Konsequenzen (physisch, psychisch, psychosozial) • Entzugssymptome (Reizbarkeit, Nervosität, Beziehungsstörungen etc.) • Unfähigkeit zur Verhaltensänderung Quelle: Steirische Gesellschaft für Suchtfragen
  • Institut für Fernstudien und didaktische Entwicklung Hochschulstandort Salzburg Gründe für Computer-/Internetsucht • Beziehungsprobleme (Rückzug aus sozialem Leben) • Suche nach Anerkennung in virtuellen Welten • Mangel an „Rahmungskompetenz“ Quelle: Steirische Gesellschaft für Suchtfragen In den überwiegenden Fällen bildet eine bereits bestehende psychische Störung oder Belastungssituation die Grundlage für eine Verhaltenssucht. Computer- u. Internetnutzung stellt dabei keine Ausnahme dar. Bei Verdacht auf eine bestehende Suchtdynamik - Kontaktaufnahme mit den regionalen Suchtberatungsstellen
  • Institut für Fernstudien und didaktische Entwicklung Hochschulstandort Salzburg Cyber-Mobbing CC BY-NC-ND by TK_Presse
  • Institut für Fernstudien und didaktische Entwicklung Hochschulstandort Salzburg Cyber-Mobbing CC BY-NC-ND by TK_Presse
  • Institut für Fernstudien und didaktische Entwicklung Hochschulstandort Salzburg Cyber-Mobbing Definition Mobbing ist an sich kein neues Phänomen. Mit der Verbreitung von Internet und Handy findet das systematische Belästigen, Bloßstellen, Fertigmachen oder auch absichtliches Ausgrenzen zusätzlich im „virtuellen Raum“ statt. Die Besonderheiten von Cyber-Mobbing: Es kann rund um die Uhr erfolgen, erreicht ein großes Publikum und die Täter/innen agieren (scheinbar) anonym. Quelle: http://www.saferinternet.at/cyber-mobbing
  • Institut für Fernstudien und didaktische Entwicklung Hochschulstandort Salzburg Arten von Cyber-Mobbing Happy Slapping Als Happy Slapping wird eine Körperverletzung auf meist unbekannte Passanten/Passantinnen, aber auch Mitschüler/innen oder Lehrer/innen bezeichnet. Dies wird oft mittels Handy oder Videokamera aufgezeichnet und anschließend im Internet veröffentlicht.Quelle: Kinder- und Jugendanwaltschaft
  • Institut für Fernstudien und didaktische Entwicklung Hochschulstandort Salzburg Arten von Cyber-Mobbing Cyber Grooming Bei Grooming handelt es sich um das gezielte Ansprechen von unmündigen, unter 14- jährigen Kindern mit dem Ziel der Anbahnung sexueller Kontakte. Es stellt demnach eine besondere Form der sexuellen Belästigung dar. Der neu geschaffene § 208a Strafgesetzbuch schafft nun Abhilfe und stellt Grooming sowohl im Wege der Telekommunikation als auch im virtuellen und im realen Raum unter Strafe. Quelle: Kinder- und Jugendanwaltschaft
  • Institut für Fernstudien und didaktische Entwicklung Hochschulstandort Salzburg Arten von Cyber-Mobbing Sexting Der Ausdruck Sexting setzt sich aus den beiden englischen Wörtern ‚sex‘ und ‚texting‘ zusammen und bezeichnet den Austausch selbst produzierter intimer Fotos von sich oder anderen via Internet oder Mobiltelefon. Die Fotos werden einer bestimmten Person oder Personengruppe, über Textnachrichten, Instant Messaging oder Social-Media-Plattformen, zugänglich gemacht. Dabei lassen sich Jugendliche manchmal unbewusst durch Gruppendynamik beeinflussen oder gar unter Druck setzen. Sexting ist nicht zu verwechseln mit dem Versenden anonymer, nicht selbst produzierter pornografischer Darstellungen. Quelle: Kinder- und Jugendanwaltschaft
  • Institut für Fernstudien und didaktische Entwicklung Hochschulstandort Salzburg Was man dagegen tun kann? • Gespräch mit den Beteiligten suchen • Eltern kontaktieren • In Schule und Klasse zum Thema machen • Kontaktbeamte der Polizei hinzuziehen • Regeln für die schulische Mediennutzung erstellen Quelle: http://www.saferinternet.at/cyber-mobbing
  • Institut für Fernstudien und didaktische Entwicklung Hochschulstandort Salzburg Wie kann man vorbeugen? • Sebstbewusstsein der SchülerInnen stärken • Wertschätzenden Umgang pflegen • Gutes Verhältnis zwischen LehrerInnen und SchülerInnen schaffen • Verhaltensvereinbarung en erstellen und durchsetzen • „Briefkästen“ einrichten und ständig betreuen • Peer-Moderatoren einführen und diese Arbeit unterstützen Quelle: http://www.saferinternet.at/cyber-mobbing
  • Institut für Fernstudien und didaktische Entwicklung Hochschulstandort Salzburg Medienkompetenz stärken