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Johann Humer Gruenlanderneuerung, Grossotten, 2013feb20,F76
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Johann Humer Gruenlanderneuerung, Grossotten, 2013feb20,F76

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  • Gräserführerschein der LK 20.02.13 DI. Humer, LK NÖ
  • Gräserführerschein der LK 20.02.13 DI. Humer, LK NÖ
  • Gräserführerschein der LK 20.02.13 DI. Humer, LK NÖ
  • Gräserführerschein der LK NÖ 20.02.13 DI. Johann Humer
  • fodok_4_3982_Praesentation_Gruenland_in_der_Bio-LW
  • Gräserführerschein der LK 20.02.13 DI. Humer, LK NÖ
  • Gräserführerschein der LK 20.02.13 DI. Humer, LK NÖ
  • Transcript

    • 1. Grünland Erneuerung Mi, 20. Feber 2013 19h30 DI. J.HUMERVortrag für die Landjugend Großotten Grünlanderneuerung Folie - 1
    • 2. Verfahren der Grünlanderneuerung zurFutterwiesenverbesserung Neuanlage1 mit UMBRUCH2 Erneuerung / Regeneration mittels Nachsaat ohne UMBRUCH DI. J.HUMER Folie - 2 Grünlanderneuerung
    • 3. Die 2 Hauptprinzipien derGRÜNLAND – ERNEUERUNG EinsaatUmbruch- Übersaatverfahren Nachsaat meist nur bei Totalausfall,Wildschäden, Rekultivierung heute häufig sicherer Anlageerfolg bequemer, aber unsicher ! DI. J.HUMER Folie - 3 Grünlanderneuerung
    • 4. Haupttypen der Grünlanderneuerung Neu-Anlage Saat in die Altnarbeohne Umbruch mit Umbruch Übersaat Einsaat Pflug / Oberflächliche Saatgutablage in Totalherbizid Rototiller Saat ohne den Boden mit notwendig Bodeneingriff Sägeräten Direktsaat Selektive Herbizide Selektive Herbizide: möglich_sinnvoll fakultativ- Schlitz - Pflug mit vorhandener spezielle- Scheiben - Saatbettbereitung Technik Direkt-Saatgeräte- Zahnrillen - Neuansaat- Fräsrillen mit - Egge - Schlitz- Streifenfräse Ackerdrilltechnik - Ackerdrilltechnik - Scheiben - Düngerstreuer - Zahnrillen Rototillersaat: gleichzeitiges - Gülletechnik Umbruch- und Direktsäverfahren - Samenstreuer - Fräsrillen -
    • 5. Haupttypen der Grünlanderneuerung ohne UMBRUCH Saat Neu-Anlage direkt in die Altnarbe ohne UmbruchMeist offener Boden vorhandenoder durch Eggen etc schaffen Totalherbizid notwendigSelektive Herbizide: fakultativ mögl. Einsaat mit Spezial-SägerätenHier ist meistmehrmalige Schlitz-SägeräteWiederholung für Scheiben-SägeräteErfolg notwendig !! DI. J.HUMER Folie - 5 Grünlanderneuerung
    • 6. Basiswissen für Anlage und Saat von Wiesen & WeidenDie Saat erfolgt heute meist alsBreitsaat, Samen fallen breit vom SägerätSchlitzsaatmit SchlitzscharDrillsaatklassische Sämaschine mitScheibenschar
    • 7. Basiswissen für Anlage und Saat von Wiesen & WeidenEinsaaten nach Breitsaat leicht einstriegeln und rückverfestigen mit Cambridge-Walzen oder Glattwalze. Walzen – wichtig in trockenheitsgefährdeten Lagen,sonst Gefahr des Austrocknens der Sämlinge Höhenmessung mit Wuchsscheibe Bei Anwuchshöhe von 10-20 cm ca in 2-4 Wochen: Reinigungsschnitt gegen rasch auflaufende undschnellwüchsige Unkräuter oft notwendig bei ca 40 cmQ: Das Pferd braucht seine Weide, ÖAG-Sonderbeilage, ÖAG Info 4/2008 DI. J.HUMER Folie - 7 Grünlanderneuerung
    • 8. Anlage und Saat-Techniken zur WiesenverbesserungNA Pflugumbruch Verfahren mitNA Rotoreggen (Rototiller zB) geringer BedeutungNA Fräse (eher problematisch) Saat mit KleegeigeNA Kreiselegge, Grubber Saat von Hand aus Eggen + variables Sägerät Kastenstreuer Pendeldüngerstreuer Schlitzdrillsägerät Bandfräse für Wiesen Wiesen-SaatstriegelNA = Neuanlage-Verfahren
    • 9. 1 Neuanlage einer Wiese Wenn Anteil guter Gräser < 50 % Wenn Ackerland zur Wiese werden soll• Zuerst Bodenuntersuchung ! Ca 13€ mit PH-Wert, PK–Werte  Düngeplan• Gründdüngung mit Phosphor und Kali ca 1€/ha/Jahr• Gülle oder Stallmist (20-25 t/ha) vor Saatbettbereitung einarbeiten• Bodenvorarbeitung meist mit Pflug DI. J.HUMER Folie - 9 Grünlanderneuerung
    • 10. Umbruchgeräte für Wiesen-NeuanlagenPflug+Egge Häufigste NeuanlageformKreiselegge zunehmend erfolgreich im NÖRotoregge TrockengebietRotortiller Bisher mittelmässige Erfolge,Grubber wenig Erfahrungen Selten verwendet, teuer, beiFräsen kurzen Zeitfenster für Anlage, Unkrautvermehrungsproblem ! DI. J.HUMER Folie - 10 Grünlanderneuerung
    • 11. Typische Neuanlage mit Pflugumbruch Neuanlage am 9. Mai 1997 Pflugumbruch im Herbst 1996 St. Anton / Jessnitz DI. J.HUMER Folie - 11 Grünlanderneuerung
    • 12. Neuanlage mit Deckfrucht Hafer nach Pflugumbruch Deckfrucht Hafer am 2.7.1997 Pflugumbruch Herbst 1996, Ansaat Fj.1997 DI. J.HUMER Folie - 12 Grünlanderneuerung
    • 13. Beispiel für Wiesen-Neuanlagemit Umbruch durch Pflug und Saat Saat mit Grünland- Sästriegel „Einböck“ 7.Mai 1997, Konradsheim DI. J.HUMER Folie - 13 Grünlanderneuerung
    • 14. Arbeitsbild Salzburg, 22.6.2006KUHN-Rotoregge DI. J.HUMER Grünlanderneuerung KAUP-Rotoregge Folie - 14
    • 15. Rotoregge besser als Kreiselegge  weniger Rasen an der Oberfläche ArbeitsbildKAUP-Rotoregge LEMKEN-Kreiselegge DI. J.HUMER Folie - 15 Grünlanderneuerung Salzburg, 22.6.2006
    • 16. Thal, 18.8.2003Neuanlage mit BodenfräseHohes Erosionsrisiko am Hang - abzuraten! DI. J.HUMER Grünlanderneuerung Folie - 16
    • 17. Gefahren bei Umbruch Erosion bis festen Untergrund bei Umbruch und Gewitter im SommerUmbruchgrund DI. J.HUMER Drainagierung hier: Grünlanderneuerung vor Neuanlage Folie - 17 Scheibbs, 15.7.99
    • 18. Rototillersaat gleichzeitiges Umbruch- und Direktsäverfahren Rototiller-VerfahrenSaattechnik zur Wiesen-Neuanlage in einem Zug DI. J.HUMER Folie - 18 Grünlanderneuerung
    • 19. Scheibenegge + Rotoregge + Sämaschine Hier überdimensionierte Saattechnik  Rototiller mit Sämaschine reicht DI. J.HUMER Grünlanderneuerung  Grünlandtag, Bromberg, 30.6.2007 Folie - 19
    • 20. ROTOR-EGGEN Rototiller [RAU] Cultitiller [KUHN]  Eignung  [durch Keilzinken]  für steinige Böden  Ersatz für Pflug  rascher als FräseQ: www.mitterndorfer-landtechnik.a, 16.1.2007 Teils gute Erfolge, wenig Praxiserfahrungen Zuverlässige Bestandesveränderung gegen Grünlandwerdung DI. J.HUMER Folie - 20 Grünlanderneuerung
    • 21. KeilzinkenArbeitswerkzeuge des Rototillers Durch geringe Arbeitstiefe auch für steinige Böden  Grünlandtag Bromberg 30.6.2007 DI. J.HUMER Folie - 21 Grünlanderneuerung
    • 22.  GrünlandtagArbeitsbild Rototiller mit Sämaschine Bromberg zufriedenstellend DI. J.HUMER Grünlanderneuerung Folie - 22 30.6.2007
    • 23.  GrünlandtagArbeitsbild Rototiller mit Sämaschine Bromberg zufriedenstellend DI. J.HUMER Grünlanderneuerung Folie - 23 30.6.2007
    • 24.  GrünlandtagArbeitsbild Rototiller mit Sämaschine Bromberg zufriedenstellend DI. J.HUMER Grünlanderneuerung Folie - 24 30.6.2007
    • 25. Guter Aufgang einer Wiesenneuanlagemit Rototiller Einsaat in einem Arbeitsgang Klamm bei Schottwien 2003:09:01 13:13:53 DI. J.HUMER Folie - 25 Grünlanderneuerung
    • 26. Guter Aufgang einer Wiesenneuanlagemit Rototiller Einsaat in einem Arbeitsgang 1. Aufwuchs  der Rototiller- Einsaat im Folgejahr Klamm bei Schottwien 2004:06:21 13:11:43 DI. J.HUMER Folie - 26 Grünlanderneuerung
    • 27. Basiswissen bei NeualagenWalzen & Reinigungsschnitt Walzen vor allem in trockenheitsgefährdeten Lagen sehr wichtig, bei Gefahr des Austrockenes der Sämlinge Für besseren Bodenschluss = mehr Feuchte für Sämling Reinigungsschnitt hilft gegen Auflauf raschwüchsiger Unkräuter Bei Anwuchshöhen: ab ca 20-40 cm Wuchshöhe je nach Unkrautwuchs in 2-4 Wochen nach der Saat DI. J.HUMER Folie - 27 Grünlanderneuerung
    • 28. Vorteile & Nachteile derUmbruchverfahren1 relativ sicherer Anlageerfolg2 deutlich bessere Futtererträge3 ca 1/3 bis 1/2 mehr Ertrag4 rascher, besserer Aufgang, geringe Konkurrenz5 chemische Unkrautbek. nicht unbed. notwendig Nachteile Zirka 3x so teuer wie umbruchlos ! volle Leistungsfähigkeit einer Wiese nach 1 Jahr Steine absammeln oft notwendig
    • 29. Erneuerung der Wiesen 2 ist ein Provisorium !Nachsaat mittels Nachsaat Keine saubere Saatbeetbereitung Keine guten KeimungsbedingungenMeist mehrfache Wiederholung für Erfolg notwendigVorteil: 5- 8 Wochen nach NachsaatNutzung oder Weidegang wieder möglich.Bei UMBRUCH braucht es 5 bis 6 Monate - bis dieGrasnarbe einigermaßen stabil und trittfest ist. DI. J.HUMER Folie - 29 Grünlanderneuerung
    • 30. Wie effektiv sind Einsaaten in der Praxis?1) Erfolge oft SEHR unterschiedlich, eher entäuschend2) in NÖ: Erfolge unter 50 %, über 50 % Misserfolge !!3) Häufigste Fehler: a) Wassermangel, daher Saatrisiko teilen (weniger dafür öfter) b) fehlendes Saatbeet – kein offener Boden – kein Aufgang c) Lichtmangel – Altnarbe stiehlt Licht und Wassermähen d) nur beste gut wüchsige Arten kommen auf, blaue Arten haben nur minimale Chancen Wiesenschwingel, Wiesenrispe, daher Timothe, Rotschwingel Ertragsmischungen
    • 31. Wiesen-/Weideverbesserung Erneuerung / Regeneration2 mittels Nachsaat DI. J.HUMER Folie - 31 Grünlanderneuerung
    • 32. Systemtypen der Grünlanderneuerung
    • 33. Einsaaten mitGrünlandsaatstriegel Einböck Hatzenbichler Derzeit gebräuchlichste Striegeltypen DI. J.HUMER Folie - 33 Grünlanderneuerung
    • 34. Schlitzdrill-Sägerät KÖCKERLING DI. J.HUMER Folie - 34 Grünlanderneuerung
    • 35. umbruchlose Verfahren Schlitzdrill-Sägerät VREDOwird in NÖ häufiger verwendethier: 2x vorher geeggt,Altbestand war aber zu hoch DI. J.HUMER Altnarbe dicht+hoch–mindert Einsaaterfolg ! Folie - 35 Grünlanderneuerung
    • 36. Unerwartete Scherkraft eines WiesenstriegelsKompletter Narbenabzugvermutlich infolge hoherAnteile vonGemeiner Rispe DI. J.HUMER Folie - 36 Grünlanderneuerung Grünlandtag, Großwalsertal, 2010jun12
    • 37.  Grünlandtag, Strassburg, 31.5.2008AVP-Extremstriegel+Sägerät – gegen Gemeine Rispe DI. J.HUMER Folie - 37 Grünlanderneuerung
    • 38. Jährliche Grünlanderneuerung Saatgut-Einbringungin geduldiger Wiederholungbis der gewünschte Erfolg erreicht ist !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! DI. J.HUMER Folie - 38 Grünlanderneuerung
    • 39. Echte Bestandesumwandlung nach DREI Einsaaten in 3 JahrenErtragsmischung EM1 DI. J.HUMER Grünlanderneuerung 14.5.2007,Feistritz/W. Folie - 39
    • 40. Nachsaat-KonzeptBuchgraber, LFZ Gumpenstein, 2007 Quelle: fodok_4_3982_Praesentation_Gruenland_in_der_Bio-fLW.pdf DI. J.HUMER Folie - 40 Grünlanderneuerung
    • 41. Kleinsamenstreuer-Frontanbau DI. J.HUMER Folie - 41 Grünlanderneuerung
    • 42. Kleinsamenstreuer - Heckanbau DI. J.HUMER Folie - 42 Grünlanderneuerung
    • 43. Arbeits-Vereinfachung mit Samenstreuerbei 2 Einsaaten je Jahr Beim Wiesenstriegeln im Frühjahr1. vorne Samenstreuer2. Traktor3. hinten Wiesenegge Ersparnis: 1 Arbeitsgang+Zeit DI. J.HUMER Folie - 43 Grünlanderneuerung
    • 44. Laufende Bestandesverbesserung mit2 Einsaaten pro Jahr Sofort nach der Ernte1. vorne Samenstreuer2. Traktor3. hinten GüllefassErsparnis:1 Arbeitsgang+Zeit DI. J.HUMER Folie - 44 Grünlanderneuerung
    • 45. Einfaches Sägerät für Klee und Gras DI. J.HUMER Folie - 45 Grünlanderneuerung LFS Hohenlehen, 26.4.2003
    • 46. Wiesen Pflegebei NachsaatenNachsaat - Folgeaufwuchse  nicht mit Weidetieren bestoßen  besser zur Silage- / Heunutzung heranziehen  Erste „vorsichtige“ Weide nach Heunutzung bei 10–15 cm Wuchshöhe DI. J.HUMER Folie - 46 Grünlanderneuerung
    • 47. Einsaaten Kosten oder Investition ?Aufwand je.ha €.Einheit €.ha.Jahr Aufwand.ha.JahrSaatgut kg.ha 20 5€ 100 €SamenstreuerTraktor+Mann 2 2 10 € 14 € 20 € 28 € 150 €Egge 1 2€ 2€Aufwand.ha.Jahr 150 € Aufwand.ha.JahrErlös kg €.kg Heu Rohertrag DeckungsbeitragMehrertrag mit 4000 0,15 € 600 € 450 €Heuertrag mit 2000 0,15 € 300 € 150 €notwendiger Mehrertrag ab kg/ha: 882 DI. J.HUMER Folie - 47 Grünlanderneuerung
    • 48. Saatgutmischungen in Österreich1. Dauerwiesen-Mischungen2. Feldfutter-Mischungen3. Nachsaat-Mischungen DI. J.HUMER Folie - 48 Grünlanderneuerung
    • 49. Futterpflanzenarten in Standard-Wiesenmischungen Dauerwiesen-Mischungen Dauerweide Nachsaat-Mischungen Kurzbezeichnung A B C D OG PH G H PW Na Ni NiK K wei Na tro Na wei GräserartenEnglisches Raygras               Knaulgras               Wiesenschwingel               Timothe               Wiesenrispe               Glatthafer               Goldhafer               Wiesenfuchsschwan.               Rotschwingel               Rotstraußgras               Kammgras               Rohrschwingel                KleeartenRotklee               Weißklee               Hornklee               Schwedenklee               Luzerne               
    • 50. ÖAG- Nachsaatmischungen DI. J.HUMER Folie - 50 Grünlanderneuerung
    • 51. Arten in ÖAG- NachsaatmischungenHohe Anteile blauer Arten, die kaum durchkommen ! Weißklee, Engl.Raygras, Rotklee, Knaulgras, NA Wiesenschwingel, Wiesenrispe, Timothe, Rotschwingel Weißklee, Engl. Raygras, Rotklee, Knaulgras, NI Wiesenschwingel, Wiesenrispe, Timothe Weißklee, Engl. Raygras, Rotklee, Knaulgras, NIK Wiesenrispe Weißklee, Engl. Raygras, Luzerne, Wiesenrispe,NATRO RotschwingelKWEI Weißklee, Engl. Raygras, Wiesenrispe Weißklee, Engl. Raygras, Knaulgras,NAWEI Wiesenschwingel, Wiesenrispe, Timothe DI. J.HUMER Folie - 51 Grünlanderneuerung
    • 52. Viel blaue Arten – was tun? Arten säen, die tatsächlich aufkommen und Ertrag bringen ! Raschwüchsige und leistungsfähige Gräser + Kleearten Konzept HUMER LK NÖErtragsmischungen DI. J.HUMER Folie - 52 Grünlanderneuerung
    • 53. ErtragsmischungenLK NÖ Erhältlich als Einzelkomponenten DI. J.HUMER Folie - 53 Grünlanderneuerung
    • 54. Spezial-ErtragsmischungenLK NÖ Erhältlich als EinzelkomponentenEM-2Schnitt EM-tro EM-rau EM-Kleegras Für 2-Schnitt- Für Für Hochertrags- wiesen mit guten rauhe LagenErträgen und relativ Trocken- mit kargen Kleegras lagen guter Qualität seichten Böden Feldfutterwie Trockenlagen, Einsaat: ab 700m bis Gunst+/TrockenlagenExtensivlagen, nach Bedarf bis 100m Höhe Milchvieh,Hochleistg.Steillagen Biogasanlagen Summe kg/ha 20 Summe kg/ha 20 Summe kg/ha 20 Summe kg/ha 30Knaulgras 4 Rotklee 5 Weißklee 3 Knaulgras 12Glatthafer 8 Knaulgras 6 Knaulgras 5 Glatthafer 0Timothe 7 Glatthafer 6 Timothe 4 Bastardraygras 7Rotschwingel 1 Goldhafer 1 Wiesenrispe 3 Rotklee 5 Rotschwing. 2 Rotschwingel 2 Luzerne 5 Rotstraußgras 2 Goldhafer 1 Goldhafer 1 DI. J.HUMER Folie - 54 Grünlanderneuerung
    • 55. Autor Dipl.-Ing. Johann Humer Tel. 02742/259/2502 NÖ. Landeslandwirtschaftskammer Wiener Straße 4, 3100 St. Pölten johann.humer(et)lk–noe.at Der Vortrag im Web: http://de.slideshare.net/JohannHumer/humer-gruenlanderneuerung-grossotten-20-feb2013 Empfohlener Ergänzungsvortrag: http://de.slideshare.net/JohannHumer/humerdie-besten-futtergraeser-in-noef98 Fachartikel zu Futterwiesen: futterwiesenexpertehumer.wikispaces.com Fachbeitrag zur Grünlanderneuerung http://futterwiesenexpertehumer.wikispaces.com/Gr%C3%BCnlanderneuerungsverfahren DI. J.HUMER Folie - 55 Grünlanderneuerung
    • 56. 18Zusatz-Folien DI. J.HUMER Folie - 56 Grünlanderneuerung
    • 57. Saattechniken &Nutzungsvoraussetzungen DI. J.HUMER Folie - 57 Grünlanderneuerung
    • 58. Das low cost Grünland- Verbesserungsverfahren RENEW entwickelt von Dipl.-Ing. HUMER, Landwirtschaftskammer NÖ für ertragsschwache oder verunkrautete Futterwiesen und Weiden DI. J.HUMER Folie - 58 Grünlanderneuerung
    • 59. Erfolgreichere Einsaaten mitRENEWR - Radiakler KurzschnittE - Egge, Saatbett schaffenN - Nachsaat, neue SamenE - Einarbeiten, BodenkontaktW – Walzen oder einschlämmen DI. J.HUMER Folie - 59 Grünlanderneuerung
    • 60. Voraussetzung für eine erfolgreicheEinsaat ~ Übersaat ~ Nachsaat1. Offene Wiesennarbe keine Wirkung bei dichten Beständen1. Lücken für die keimende Saat schaffen stärkeres Aufeggen (2-3x) Unkrautbekämpfung mit Herbiziden (geringe Akzeptanz im GL) - Rechtzeitige Planung notwendig - Herbzid-Auswahl: selektiv / total (?) DI. J.HUMER Folie - 60 Grünlanderneuerung
    • 61. Arbeitsschritteim RENEW-EinsaatverfahrenGutes Saatbett schaffen !! 1. Altbestand mit Unkrautproblem bis auf 0 cm radikal mähen (Altstand kurzfristig unterdrücken) 2. 1-2-3x scharf eggen  ZIEL:  50 % offener Boden = gutes Saatbett  50 % Pflanzenreste als Deckfrucht (Schutz vor Austrocknung) 1. EGGEN:  schwere Ackeregge – kostengünstig  auch mit Kreiseleggen/ Rototiller möglich 1. Pflanzenreste: belassen / abfahren, nicht ins Futter DI. J.HUMER Folie - 61 Grünlanderneuerung
    • 62. Saatbeetbereitungbei starker Verunkrautung low cost Bodenbearbeitung Acker-Egge 2-4x bis zirka 50% offener Boden oder teurere Varianten: Wiesen - Saatstriegel: (Einböck, Hatzenbichler, AVP, Gütler)  Altnarbe als Deckfrucht nutzen DI. J.HUMER Folie - 62 Grünlanderneuerung
    • 63. Klassische Ackeregge- gute Erfolge in eigenen Versuchen DI. J.HUMER Folie - 63 Grünlanderneuerung
    • 64. Offenen Boden nutzen50% offener Boden Hier: 4x geeggt Ziel: 50% offener Boden 50 % Deckfrucht DI. J.HUMER2003aug4, Rehau, WY Grünlanderneuerung Folie - 64
    • 65. DI. J.HUMER2003aug22, Rehau, WY Grünlanderneuerung Folie - 65
    • 66. Arbeitsschritte im RENEW-Einsaatverfahren Saattechnik flexibel wählbar nach dem Eggen: 1. Samenstreuer 2. Sämaschine 3. Wiesen-Einsaat-Striegel 4. Schlitzdrillsaat 5. Handsaat kreuzweise Saat bevorzugen 2x ½ Saatgutmenge gleichmäßigerer Samenvereilung , sicherer Aufgang DI. J.HUMER Folie - 66 Grünlanderneuerung
    • 67. Einsaat-Techniken alt & neuMeine Meinung:zuerst Maschinen verwendendie man selber hat ! DI. J.HUMER Folie - 67 Grünlanderneuerung
    • 68. Neue gefährliche Ungräser Gemeine Rispe Flecht-Straussgras Weiche Trespe Q: Dietl,Le.,Jo.: Wiesengräser,1998 DI. J.HUMER Folie - 68 Grünlanderneuerung
    • 69. Gemeine Rispe NEUES bedrohliches Ungras Q: Dietl,Le.,Jo.: Wiesengräser,1998DI. J.HUMER Folie - 69Grünlanderneuerung
    • 70. Gemeine Rispe – Filz statt Gras 15.6.2007 St. Georgen/Attergau DI. J.HUMER Q: Dietl,Le.,Jo.: Wiesengräser,1998 Folie - 70 Grünlanderneuerung
    • 71. Gemeine Rispe – im Kampf mit Kaulgras DI. J.HUMER 14.5.2007 Folie - 71 Grünlanderneuerung Feistritz/W.
    • 72. Gemeine Rispe, verdrängt starkdaher mit Eggen herausreißen ! DI. J.HUMER Grünlanderneuerung Folie - 72
    • 73. Gütler-Striegel gegenverfilzte Narben & Gemeine Rispe Es fehlen noch über- zeugende Versuchsergebnisse und Praxiserfahrungen ob diese teure Wiesenstriegeltechnik das Problem mit der Gemeinen Rispe wirklich lösen kann. Beim scharfen Striegeln fallen riesigen Mengen von Sod an, die eine Transport- und Entsorgungsfrage aufwerfen. Zu bedenken ist auch, dass in solchen Böden tausende Q:Firmenprospekt,2007 Kilo Ungrassamen liegen, die möglicherweise keimen, wenn nicht rasch gutes Futter nachwächst. DI. J.HUMER Folie - 73 Grünlanderneuerung
    • 74. Der schwere Gütler-Striegel hat bei der Vorführung nicht überzeugtTrotz 2maliger Überfahrt schafften es die daumendickenZinken vom Gütlergerät nicht die Gemeine Rispe trotztrockener Witterung herauszureißen DI. J.HUMER ÖAG-Grünlandtag,15.6.2007 Folie - 74 Grünlanderneuerung Sankt Georgen/Attergau; OÖ
    • 75. Klassische Ackeregge- gute Erfolge in eigenen Versuchen DI. J.HUMER Folie - 75 Grünlanderneuerung
    • 76. Autor Dipl.-Ing. Johann Humer Tel. 02742/259/2502 NÖ. Landeslandwirtschaftskammer Wiener Straße 4, 3100 St. Pölten johann.humer(et)lk–noe.at DI. J.HUMER Folie - 76 Grünlanderneuerung

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