Your SlideShare is downloading. ×
Gute Gründe die Düngung im Grünland nicht zu vernachlässigen
Gute Gründe die Düngung im Grünland nicht zu vernachlässigen
Gute Gründe die Düngung im Grünland nicht zu vernachlässigen
Gute Gründe die Düngung im Grünland nicht zu vernachlässigen
Gute Gründe die Düngung im Grünland nicht zu vernachlässigen
Gute Gründe die Düngung im Grünland nicht zu vernachlässigen
Gute Gründe die Düngung im Grünland nicht zu vernachlässigen
Upcoming SlideShare
Loading in...5
×

Thanks for flagging this SlideShare!

Oops! An error has occurred.

×
Saving this for later? Get the SlideShare app to save on your phone or tablet. Read anywhere, anytime – even offline.
Text the download link to your phone
Standard text messaging rates apply

Gute Gründe die Düngung im Grünland nicht zu vernachlässigen

739

Published on

Düngung von Futterwiesen

Düngung von Futterwiesen

Published in: Education
0 Comments
0 Likes
Statistics
Notes
  • Be the first to comment

  • Be the first to like this

No Downloads
Views
Total Views
739
On Slideshare
0
From Embeds
0
Number of Embeds
3
Actions
Shares
0
Downloads
1
Comments
0
Likes
0
Embeds 0
No embeds

Report content
Flagged as inappropriate Flag as inappropriate
Flag as inappropriate

Select your reason for flagging this presentation as inappropriate.

Cancel
No notes for slide

Transcript

  • 1. Gute Gründe die Düngung von Futterwiesen nicht zu vernachlässigen Ertragsfähiges Wirtschaftsgrünland sachgerecht düngen Autor DI Johann Humer Landwirtschaftskammer Niederösterreich Seit Jahren fällt auf, dass manche Landwirte gewisse Wiesen überhaupt nicht mehr düngen. Das Fehlen der regelmäßigen Nährstoffzufuhr hat mehrere Konsequenzen. Abgesehen von immer niedrigeren Erträgen und schlechteren Futterqualitäten, siedeln sich zusehends Pflanzenarten mit unangenehmen Folgen an. Aus ungedüngten Wiesen wird je nach Umständen verschieden schnell unbrauchbares Futter, wie jüngste Fälle zeigen. Die Gefahren bei der Vernachlässigung der Düngung im Grünland Die Nicht-Düngung von Futterwiesen führt in einer naturgesetzlichen Abfolge zu landwirtschaftlich wertlosen Pflanzengesellschaften. Dieses Naturgesetz in der Abfolge von Pflanzengesellschaften nennen Botaniker Sukzession. Die Erfahrungen der LK NÖ zeigen einen markanten Trend der in diese Richtung geht: Der absolute Düngeverzicht (also Mineral- und Wirtschaftsdünger) verwandelt früher schon schwach gedüngte Futterwiesen zu wertvollen Wiesen aus rein botanischer Sicht, weil in der Folge Orchideen oder andere naturgesetzlich geschützte Arten aufkommen. Solche Wiesen laufen Gefahr unter Naturschutz gestellt zu werden, wenn sich für den Naturschutz botanisch interessante Arten ansiedeln. Auf manchen Flächen verbreiten sich inzwischen schleichend durch die Nicht-Düngung landwirtschaftlich bedenkliche, weil tödliche Giftpflanzen für unsere Nutztiere. Heute ist bereits ein auffälliger Anstieg bei folgenden Giftpflanzen feststellbar: Herbstzeitlose, Weißer Germer, Wasserkreuzkraut (mit 10 toten Rindern, 2 tote Pferden in NÖ seit 2003), Jakobskreuzkraut, Alpenkreuzkraut (22 tote Pferde, 5 tote Lämmer in Vorarlberg, Vergiftungen mit Milch) und Riesenbärenklau. Allein der laufend zunehmende Arbeitsaufwand der LK NÖ um dieses Übel wieder einzudämmen beweist den Ernst der Lage. Und wenn solches Futter nicht mehr brauchbar ist, werden solche Wiesen logischerweise nicht mehr bewirtschaftet. Was folgt ist eine Vegetation aus Gesträuch, Büschen, Stauden bis hin zur halboffenen sekundären Waldvegetation, was der Volksmund schlicht Verwilderung bezeichnet und eine Abkehr von der Kulturlandschaft ist.
  • 2. Weltweite Knappheit - Chance für eigene Produktion Informationen bei der Wintertagung 2011 zeigten, dass infolge des weltweiten sprunghaften Preisanstieges bei Getreide nun inzwischen auch Futtergetreide ein knappes Gut ist. Der weltweite Bevölkerungsanstieg führt zusätzlich durch klimabedingte Ernteausfälle bereits jetzt zu einer stark steigenden Nachfrage bei pflanzlichen und tierischen Produkten. Landwirte, die davon profitieren wollen, sollten jetzt daran denken die Produktivität ihrer Futterwiesen und Felder verbessern. Nach eigener Einschätzung können die Erträge vieler Futterwiesen sofort um ¼ bis einem Drittel gesteigert werden, wenn die Wiesen mit guten Gräsern und richtig dosierter Düngung bewirtschaftet werden. Mit der Möglichkeit der sachgerechten Düngung und der Wiesenverbesserung durch clevere Wieseneinsaaten, ließe sich Heu oder Silage wesentlich kostengünstiger produzieren mit zugleich besserer Futterqualität. Zur Nutzung der Verbesserung der Produktivität aller Futterbestände offeriert die LK NÖ daher allen Landwirten jährlich den Service der Bodenuntersuchung sowie das Angebot der Beratung zur Verbesserung ihrer Futterwiesen. Die sachgerechter Nährstoffbedarf für leistungsfähige Futterbestände Damit Wiesen und Weiden hohe Futtererträge und beste Qualitäten liefern ist eine sachgerechte Düngung notwendig. Für gut geführte Pflanzenbestände kann der Nährstoffbedarf nach der Richtlinie für sachgerechte Düngung (SGD6, 2006) optimal und CC-konform bemessen werden. Der präzise Düngereinsatz erfordert eine vorausgehende Düngeplanung. Im ersten Planungsschritt ist der sachgerechte Nährstoffbedarf jeder Kultur zu ermitteln, im zweiten die Nährstoffmengen, die mit Wirtschaftsdüngern ausgebracht werden. Im dritten Schritt ist die Einhaltung der jeweils geltenden Obergrenzen für die Düngung zu beachten (Wasserrechtsgesetz, Aktionsprogramm 2008, Richtlinie zur sachgerechten Düngung 2006, Düngeobergrenzen ÖPUL 2007 bzw. Ökopunkteprogramm 2008). Für die Düngeplanung und zur Einzuhaltung der verpflichtenden Obergrenzen stellt die Landwirtschaftskammer das Instrument des „LKDüngerechner“ unter www.landwirtschaftskammer.at kostenfrei zur Verfügung. Für Ökopunktebetriebe in NÖ gibt es zusätzlich den kostenfreien Ökopunkterechner unter www.oepul.at. Hohe Sachkompetenz für Spitzenqualität und –erträge notwendig Eine gute Nährstoffversorgung mit den Nährstoffen NPK fördert besonders den Wuchs wertvollen Kulturgräser. Aber nur Wiesen mit wertvollen Gräserarten verwandeln Dünger in bestes Futter. Nur mit gezüchteten Sorten von Kulturgräsern sind dauerhafter Garant für hohe Futterqualität und überragende Erträge. Wildpflanzen, Unkräuter oder Giftpflanzen verhindern gute Futterertrag und hemmen oft durch ihre Bitter- oder Giftstoffe die Tierleistung. Alle hochwertigen Kulturgräser bringen aber gute Leistungen nur bei sachgerechter Versorgung mit Nährstoffen. Wird die Düngung vernachlässigt, verschlechtert sich das Futter auf den Wiesen. Und es treten wieder viele unerwünschte Wildpflanzen hervor, die frühere Generationen mühselig durch bessere Bewirtschaftung zurückdrängten. Damals gab es nur Mergel (Lehm) als Dünger, den wenigen Dung aus der Tierhaltung und Futtersaatgut um die Wiesen mühselig in besseres Futterland umzuwandeln. Heute können beste Futterqualitäten und hohe Ertragsleistungen dank Einsatz von leistungsfähigem Gräsersaatgut, rasch wirkender Stickstoffformen wie Gülle, Jauche oder mineralischer Stickstoff und hoch wirksamer Mittel zur Unkrautbekämpfung hervorgebracht werden, wenn diese Mittel mit hoher Fachkompetenz eingesetzt werden. Der Vorteil gut gedüngter Bestände ist auch, dass sie auch in Trockenzeiten überdurchschnittliche Erträge liefern. Die Chancen selbst gutes Futter zu produzieren sollten daher bei der wachsender Nachfrage genutzt werden. Die Pflanzenbestände mit
  • 3. eigenen wertvollen, ertragreichen Arten zu gestalten hat jeder Landwirt als den wenigen Domänen noch frei selbst in der Hand um Futter möglichst kostensparend zu erzeugen. Die Nährstoffbedarfwerte für Grünland und Feldfutter Der sachgerechte Nährstoffbedarf für Futterwiesen, Weiden und Feldfutter hängt von folgenden Faktoren ab: 1. der Anzahl an Nutzungen und Nutzungsform (Weide/Mahd) 2. der Einstufung in eine der 3 Ertragslagen: niedrig, mittel, hoch 3. der Gehaltsstufe des Bodens bei Phosphat und Kalium: A,B,C,D,E Ertragsfähige Futterwiesen bestehen aus den leistungsstärksten Kulturgräsern, zumeist Obergräsern, die die empfohlenen Nährstoffmengen folgenden Tabellen am besten verwerten. ÖPUL- und Ökopunkte-Teilnehmer sind an ihre vertraglichen Einschränkungen bei der Düngung gebunden. Nachfolgende Tabellen zeigen den sachgerechten Düngebedarf für Raufutter gemäß der Richtlinie für sachgerechte Düngung, 2006. Die vollständige Richtlinie ist unter land.lebensministerium.at/article/articleview/50862/1/5198 erhältlich. Tabelle 1 zeigt die N-Bedarfswerte für Dauer-, Wechselwiesen und Feldfutter für die Ertragslagen mittel und hoch. Quelle: Richtlinen für die sachgerechter Düngung (SGD6, 2006) N-Bedarfswerte Ertragslage mittel hoch kg N/ha Einschätzung in Dauerwiesen und Wechselwiesen 3 Schnitte kleereich 3 Schnitte gräserbetont 4 Schnitte kleereich 4 Schnitte gräserbetont 5 Schnitte gräserbetont 6 Schnitte gräserbetont Ertragslage mittel hoch Tonnen TM/ha 100 120 120 160 200 120 150 150 200 210 210 6,0 - 8,0 6,0 - 8,0 < 9,5 < 9,5 < 11,0 - > 8,0 > 8,0 ≥9,5 ≥9,5 ≥11 ≥12,5 90 110 120 100 110 140 170 150 150 ≥5,5 < 8,0 < 9,0 6,0 - 9,0 6,5 - 9,5 ≥2 ≥8 ≥9 > 9,0 > 9,5 - 40 180 200 40 210 210 7,0 - 10,0 7,0 - 10,5 8,0 - 12,0 >10,0 >10,5 >12,0 Mähweiden/Weiden 1 Schnitt+1bis2xWeide 2 Schnitte + 1 Weidegang 2 Schnitte+ ≥2 Weidegänge Ganztagsweide (>12 Std.) Kurztagsweide (>12 Std.) Hutweiden Feldfutter Kleebetont (Klee>40 Flächen%) Gräserbetont Gräserreinbestände Rinderhaltende Betriebe haben in der Regel eine ausreichende Kaliversorgung, sodass meist eine mineralische Kalidüngung nicht notwendig ist. Nachstehend werden die Bedarfswerte für Phosphor und Kali für die Ertragslagen mittel und hoch für die Bodengehaltsklasse C dargestellt. Anschließend folgt die Darstellung der PKBedarfswerte für die Bodengehaltsklasse ABCDE in der Ertragslage „mittel“.
  • 4. Bei allen Düngern mit Stickstoff sind die Obergrenzen jährlich einzuhalten. Bei Wirtschaftsdüngern sind die Phosphat/Kalium-Empfehlungen im Mittel von 5 Jahren einzuhalten. Das heißt, in einzelnen Jahren kann die jährliche PK- Empfehlung überschritten werden, wenn innerhalb von 5 Jahren die empfohlene PK-Menge nicht überschritten wird. Tabelle 2 und 3: Die Phosphor- und Kalibedarfswerte für Dauer-, Wechselwiesen und Feldfutter je nach Ertragslage und Nutzungsform. Quelle: Richtlinien für die sachgerechte Düngung (SGD6, 2006) Welche P-Dünger ist für Wiesen am nützlichsten? Phosphor Bedarfswerte kg P2O5/ha je nach Ertrag und Gehaltsklasse mittlerer Ertrag hoher Ertrag A Gehaltsklasse C B D E A C B D E Dauerwiesen und Wechselwiesen 1 Schnitt 2 Schnitte 3 Schnitte 4 Schnitte 5 Schnitte 6 Schnitte 42 36 63 54 91 78 112 96 119 102 Kleebetont Gräserbetont Gräserreinbestände 91 98 98 30 45 65 80 85 30 45 65 80 85 30 45 65 80 85 112 96 80 80 80 126 108 90 90 90 147 126 105 105 105 168 144 120 120 120 Feldfutter 78 84 84 65 65 65 70 70 70 70 70 70 133 114 95 95 95 175 150 125 125 125 189 162 135 135 135 Kali Bedarfswerte kg K2O/ha je nach Ertrag und Gehaltsklasse mittlerer Ertrag hoher Ertrag Gehaltsklasse A B C D E A B C D E Dauerwiesen und Wechselwiesen 1 Schnitt 2 Schnitte 3 Schnitte 4 Schnitte 5 Schnitte 112 168 238 287 322 96 144 204 246 276 80 120 170 205 230 80 120 170 205 230 80 120 170 205 230 301 258 215 215 215 364 312 260 260 260 420 360 300 300 300 Feldfutter Kleebetont Gräserbetont Gräserreinbestände 266 228 190 190 190 287 246 205 205 205 315 270 225 225 225 Kalkbedarfswerte für Grünland 434 372 310 310 310 511 438 365 365 365 546 468 390 390 390 Vorläufige eigene Erfahrungen zeigen, dass DAP (Diammaonphosphat, 46% P2O5) bemerkenswert gut wirkt. Er bewirkt eine dichtere Wiesennarbe, wie sich der Autor in der Praxis überzeugen konnte. Sicher trägt auch der NAnteil von 18% einiges bei.
  • 5. Die Kalkbedarfswerte für Grünland sind vom anzustrebender pH-Wert (in CaCl 2) und der Bodenschwere abhängig (Tabelle 4): Tabelle 4: Anzustrebende pH-Wert im Grünland Quelle: Richtlinien für die sachgerechte Düngung (SGD6, 2006) pH-Werte je nach Bodenschwere Leicht um 5,0 Mittel schwer um 5,5 um 6,0 Kalkbedarfswerte von Waldviertler Wiesen unter den Erwartungen Die Bodenuntersuchung von 477 Waldviertler Wiesen ergab ein bemerkenswertes Ergebnis. Trotz der vermeintlich vielen und sauren Böden zeigt die Untersuchung, dass nur bei 15 % der Proben eine Kalkdüngung fachlich gerechtfertigt ist ( Tabelle 5). Demzufolge kann keine pauschale Aussage gemacht werden, ob ein Kalkbedarf besteht. Erst wenn man den pH-Wert des Bodens kennt ist eine fundierte Aussage zum Kalkbedarf möglich. Tabelle 5: pH-Werte und der Kalkbedarf von 477 Waldviertler Wiesen. Nur bei 15 % der Proben ist die Kalkdüngung fachlich gerechtfertigt ist
  • 6. Liegt ein Kalkbedarf vor, werden die Kalkbedarfswerte werden aus dem pH-Wert abgeleitet. Der Reinnährstoffbedarf wird bei Kalk in CaO angegeben. CaO selbst ist gebrannter Kalk, der für Grünland nicht in Frage kommt. Der für Grünland übliche Kalk ist der Kohlensauen Kalk oder Kohlensauen Kalk. Waldviertler Wiesen hatten Kalkbedarfswerte zwischen ½ bis 3 t in CaO/ha auf (Tabelle 5). In die häufigste Kalkform umgerechnet sind das etwa 1 t – 6 t /ha Kohlensauen Kalk. Wo wirklich ein Kalkbedarf gegeben war, lag er im Mittel bei rund 2 t /ha Kohlensauen Kalk . Tabelle 5: Zusammenhang zwischen Höhe des Kalkbedarfes und gefundenem pH-Wert von den 15% kalkbedürftigen Waldviertler Wiesen. Nur 15 % der Proben wiesen so niedrige pH-Werte auf, dass eine Kalkdüngung fachlich gerechtfertigt war. Meist liegt der Kalkbedarf zwischen 1 – 2 t /ha CaO (Reinkalk) FAZIT Die sachgerechte Düngung bei hohen Düngerpreisen gebietet die Nährstoffe der eigenen Wirtschaftsdünger möglichst ökonomisch einzusetzen. Landwirten stehen dazu 2 sehr kostengünstige Instrumente zur Verfügung: a) der LK-Düngerechner zur Düngeplanung und b) die Bodenuntersuchung die anzeigt auf welchen Flächen ein Einsparungspotential (Bodenhaltsklasse D und E) oder ein höherer Nährstoffbedarf (Bodenhaltsklasse A und B) gegeben ist. Bei dem enorm hohen Wert der Gülle einer Milchkuh von 400-500 € sind Bodenproben mit nur 1 € je ha und Jahr eine höchst rentable Investition.
  • 7. Fazit Wer die Marktchancen zur Abdeckung einer ausreichenden eigenen Futterbasis bei hohen Markpreisen für Futtergetreide und Kraftfutter und durch Ankurbelung der eigenen Produktion nutzen will, hat mit den Nährstoffempfehlungen der SGD einen ausreichenden Rahmen, die Pflanzenbestände ausreichend zu düngen. Die Werte berücksichtigen dabei trotzdem, die heute hohen Umweltanforderungen. Mit dem Wissen über die verfügbaren Nährstoffgehalte der Böden hat der Landwirt dank Bodenuntersuchung die Möglichkeit die Nährstoffe Phosphor und Kali der eigenen Wirtschaftsdünger gezielt dorthin zu lenken, wo sie besonders dringend gebraucht werden. Auch ökonomische und ökologische Gründe erfordern heute immer mehr die eigenen Nährstoffe aus den Wirtschaftsdüngern effizienter zu nutzen. Vor jeder Düngung kann der Nährstoffbedarf der einzelnen Flächen mittels Bodenuntersuchungen und Düngeplan noch zielgerichteter und wirtschaftlicher erfolgen. Mit einem Untersuchungsaufwand von nur EINEM EURO je Hektar können alle eingesetzten Dünger wesentlich präziser und somit kostensenkend eingesetzt werden. Gleichzeitig hat man mit der Düngeplanung ein Instrument in der Hand den Anforderungen von CC (cross compliance) voll zu entsprechen. Weil die Leistungsreserven vieler unserer Böden bei weitem nicht ausgeschöpft sind, kann der Zukauf und Import von Eiweißfuttermitteln und Kraftfutter reduziert werden. Zudem wäre unser Land von GVO-freien Futterimporten weniger abhängig. Sie können mit dem Autor für fachliche Fragen und hier nicht angesprochene Fachthemen oder für diesbezügliche Vorträge zum Thema gerne Kontakt aufnehmen unter: johann.humer @ lk-noe.at

×