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HUMER,Kartoffelfachtag,Düngung,Kali,Spurenelemente,Bodenuntersuchung,Bodenkrume,VITIS,2011-1216
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  • 1. Optimierung der Nährstoffversorgung Kalidüngung, Spurenelemente Erdäpfel-Fachtag VITIS 23. Februar 2010 DI. Johann Humer
  • 2. Inhaltliche Übersicht 1. 2. 3. Grundnährstoff Kali Spurenelemente pH-Wert & Kalk 28.11.13 /Folie 2
  • 3. Derzeit geltende Richtlinie für SGD Sachgerechte Düngung 6. Auflage 79 Seiten Wien, 2006 28.11.13 /Folie 3
  • 4. Weitere Richtlinien für die SGD Sachgerechte Düngung 1. Generelle Bestimmungen zur Düngung, CROSS-COMPLIANCE (CC) 2. Richtlinien für:  Biogasgüllen / Gärreste  Pflanzenaschen  Komposte http://www.ages.at/ages/landwirtschaftliche-sachgebiete/boden/fachbeirat-f-bodenfruch  http://www.box.com/s/jbvj78x2rfjl0rl3vfpl 28.11.13 /Folie 4
  • 5. Bedeutung von Kali, K2O  Ertraglich und qualitativ bedeutsam  Wasserhaushalt: gute Kaliversorgung  Pflanzen überstehen Trockenperioden besser, höhere Nettoassimilation g r tr a E  Knollenertrag: sehr positive Beeinflussung  Ausreichende Kali fördert Kohlehydraten und Eiweiß +% TS  Zuviel Kali: mehr Wasser in Knolle  niedrigere TS- und Stärkegehalte (Stärkekartoffel!!) är St ke 28.11.13 /Folie 5
  • 6. Chloridische Kalidünger vor allem 40/60er Kali  Chlorid beeinträchtigt Kohlenhydratstoffwechsel  Abtransport der Assimilate von Blättern in Knollen vermindert  geringerer Stärkegehalt % S tä rk e  Cl-hältige Kalidünger: Kochtyp in Richtung festkochend (bedingt!) beeinflussbar.  Speisefrühkartoffel: sollen schnell hohe Stärkegehalte erreichen  mäßig mit Kali versorgen  Patentkali = chloridfreier Dünger, auch für Biolandbau 28.11.13 /Folie 6
  • 7. Stärkegehalt je nach Chlorid oder Sulfat –Düngung Chlorid senkt Stärkegehalt um ca 1% K-Sulfat: Stärkegehalt ca. 1 % höher als bei K-Chlorid 28.11.13 /Folie 7
  • 8. Einfluss K2O auf Ertrag und Qualitätsmerkmale Knollenertrag Stärkegehalt Proteingehalt Ascorbinsäure- u. Zitronensäure Kochdunkelung Lagerfähigkeit Geschmack Widerstandsfähigkeit gegenüber: Beschädigungen Schwarzfleckigkeit Braunfärbung K ++ +/+ ++ ++ + + + ++ ++ + = positive Beeinflussung ++ = sehr positive Beeinflussung - = negative Beeinflussung 28.11.13 /Folie 8
  • 9. Düngestrategie für Phosphor und Kali  Nährstoffvorrat der Flächen kennenlernen mit Bodenuntersuchung: niedrig, mittel, hoch?  Welche Versorgungs-Stufen haben meine Böden? A B 28.11.13 /Folie 9 C D E
  • 10. Ergebnis Bodenuntersuchung P, K, pH - Werte  LK Bodenuntersuchung auf P, K, pH erfasst gut festgehaltene Nährstoffe  Phosphat: Angabe in mg P je 1.000 g Boden  Kali: Angabe in mg K je 1.000 g Boden  Einstufung des Nährstoffvorrats in 5 Gehaltsklassen  Je nach Gehaltsklasse unterschiedliche Düngeempfehlungen 28.11.13 /Folie 10
  • 11. Prinzipien der P-, K-Düngeempfehlung Die 5 Gehaltsklassen A - E Klasse A Düngung nach Entzug + 50 % B Düngung nach Entzug + 25 % C Düngung nach Entzug  Nährstoffvorrat soll über FF gesehen auf diesem Niveau bleiben D verminderte (K) / keine (P) mineralische Düngung E keine mineralische P-, K-Düngung 28.11.13 /Folie 11
  • 12. Kali-Werte (CAL) der Böden, 2008 60 % 57 50 45 Einsparung spotential 30 40 30 29 20 11 12 10 0 8 5 2 0 Kali-Gehaltsklassen, Korneuburg Korneuburg A B C D E NÖ insgesamt Proben Nährstoff-Klasse Betriebe Korneuburg 364 100 NÖ insgesamt 6674 1144
  • 13. Kali-Werte im Grünland-Projekt Waldviertel Herbst 2008 60% 40% Hohe KaliÜberversorgung (92%) 59% 1498 Proben 33% 20% 7% 0% 0,8% A B 0% 28.11.13 /Folie 13 C D E
  • 14. K2O-Düngeempfehlung nach SGD 6 bei Bodenuntersuchungsergebnissen Kartoffe l Gehaltsklasse A B C D E [kg K2O/ha] 300 250 200 100 0 Bei Stärkekartoffel Kalidüngung ca. 50 % reduzieren ! 28.11.13 /Folie 14 Hohes Einsparpotential
  • 15. Erhaltungsdüngung Gehaltsklasse C  C = Empfohlene Düngermenge, entspricht etwa Nährstoffabfuhr mit der Ernte  kein „Ausräumen“ des Bodens  P- und K-Düngung: Hackfrüchte reagieren ertraglich stärker als Getreide Schaukeldüngung: P- und K-Düngemenge ist im Mittel von 5 Jahren einzuhalten dh. THEORETISCH 5 Jahresbedarf in 1 Gabe abdeckbar Praxis mit Kosteneinsparung: - PK-Düngung bei Hackfrüchten - keine PK-Düngung bei Getreide 28.11.13 /Folie 15
  • 16. Kali-Einsparpotential bei Gehaltsklasse C (113 bis 212 mg K je 1.000 g Boden) Kali bei mittelschwerem Boden  A Gehaltsklasse C niedriger Bereich 113 mg 28.11.13 /Folie 16 B C D E C hoher Bereich Einsparpotential: 25% bei Getreide und STIK 50% bei Hackfrüchten 212 mg
  • 17. Kaliumgehalte bei Bodenuntersuchung nur mit Bodenschwere einstufbar  Gewisse Tonminerale können den Nährstoff Kali stark binden  Bei hohem Tongehalt des Bodens (= schwere Böden) sind höhere Kalimengen für sichere Pflanzenernährung erforderlich  Bei sandigen (= leichten) Böden sind geringere Kalimengen ausreichend 28.11.13 /Folie 18
  • 18. Bodenuntersuchung Erhebungsbogen mit notwendigen Angaben 28.11.13 /Folie 19
  • 19. Bodenschwere mit Fingerprobe einstufbar 28.11.13 /Folie 20
  • 20. Einstufung der Kaliumgehalte der Bodenunters. für Ackerland nach SGD 6 Kaliumgehalte in mg je 1000 g Boden 28.11.13 /Folie 21
  • 21. Ve rs ch lä m m en de Bö de n Was ist Bodenschwere ? Das Dreiecksdiagramm der Bodentextur Schwerer Boden Leichter Boden 28.11.13 /Folie 22
  • 22. PK - Düngeempfehlung nach SGD betrifft Ganzpflanze (Blatt, Knolle + Kraut) Gehaltsklasse A 28.11.13 /Folie 23 B C D E
  • 23. PK-Nährstoffgehalte der Ernterückstände nach SGD 6 28.11.13 /Folie 24
  • 24. Spurenelemente Versorgungsklassen nach SGD6   Pflanzenverfügbarkeit und Mängel: auch abhängig von Trockenheit, Bodenverdichtung Spurenelementmangel (zB Mangan) ist nicht immer eine Frage des Bodenvorrats Blockierung verbesserbar durch reiches Bodenleben / Dürchlüftung  Spurenelemente in Dauerkulturen oft wichtiger als im Ackerbau 28.11.13 /Folie 25
  • 25. Bormangel Schadbild  Pflanze gestaucht  jüngste Blätter deformiert  Wurzeln wenig verzweigt  Wurzelspitzen mit Verdickungen     Rissigkeit an Knollen Knolleninneres mit Hohlstellen schwarzes Gewebe Herz- und Kollenbräune http://www.profiflor.de/Literatur/betrieb/naehrstoff-text-bor.htm 28.11.13 /Folie 26
  • 26. Häufigste Nährstoffmängel im Waldviertel Nach eigenen Erfahrungen aus tausenden Bodenanalysen: 1. Bormangel bei Hackfrüchten 2. Kupfermangel gelegentlich bei Getreide "Heidemoor- oder Urbarmachungskrankheit" 3. Kalk bei Gerste (pH-Werte unter 4) 28.11.13 /Folie 27 Gerste am 2004:06:26
  • 27. Bor - Mangelsymtome stark ausgeprägter B-Mangel links: gesundes Blatt stark ausgeprägter B-Mangel ähnlich "Herz- und Trockenfäule" http://www.tll.de/visuplant/vp_l2.htm?vp 28.11.13 /Folie 28
  • 28. Bormangelsymtome 2  bei Kartoffeln besonders möglich auf:  leichten Böden  auswaschungsgefährdeten Böden,  auf kalkreichen Standorten oder nach  Überkalkung Bor-Mangel bei Raps Erdäpfel Rübe Typische Herzfäule Bor-Mangel bei Knollen- und Wurzelfrüchten 28.11.13 /Folie 29
  • 29. Bordüngung (kg Bor/ha) nach SGD 6 in Abhängigkeit vom Borgehalt des Bodens Optimale Zeitpunkte bei Bor-Blattdügung: Schließen der Reihen Der optimale Borgehalt des Bodens in einem relativ engen Bereich. Eine Überversorgung kann zu toxischen Reaktionen bei empfindlichen Pflanzen führen. Eine Düngung mit Bor ist nur bei Unterversorgung und borbedürftigen Pflanzen empfehlenswert. 28.11.13 /Folie 30
  • 30. Bodenreaktion und Nährstoffverfügbarkeit 28.11.13 /Folie 31
  • 31. Bodenreaktion und Kalkbedürftigkeit 28.11.13 /Folie 32
  • 32. Anzustrebende pH-Werte    Erhöhung der pH-Werte: durch Kalkung werden Säuren abgepuffert Erniedrigung der pH-Werte: - durch natürliche Entkalkung der Böden - durch hohe Erträge Hohe pH-Werte stellen eine Bodendauereigenschaft dar – praktisch kaum beeinflussbar 28.11.13 /Folie 33
  • 33. Günstige Bodenreaktionen 28.11.13 /Folie 34
  • 34. Vier jederzeit gültige Düngestrategien für NPK 28.11.13 /Folie 35
  • 35. Dünge-Optimierung 1) 2) 3) 4) Erstellung von Düngeplänen VOR der Düngung je Kultur - besser je Feldstück Düngungshöhe nach „Sachgerechter Düngung“, 6.Auflage N-Verluste (ca 10-50% !) bei Wirtschaftsdünger minimieren Optimal Hilfe dafür: 28.11.13 /Folie 36
  • 36. www.landwirtschaftskammer.at -> NÖ/Pflanzen 28.11.13 /Folie 37
  • 37. Feinabstimmung zur Düngestrategie  Bodenuntersuchung 1 Jahr vorher planen  Düngeplanung (NPK-Bedarfsrechnung)  Nährstoff-Zukauf gemäß eigenen Düngeplan ! = CC Eigenkontrolle vor AMA-Kontrolle Vorteile: geringer Kostenaufwand, hohe Renatbilität 28.11.13 /Folie 38
  • 38. Bodenuntersuchung (BUS)– wichtigste Prinzipien vor der Düngung  Ziel: wirtschaftlicher Düngereinsatz  Bodenuntersuchung alle 6 Jahre vor Düngung sollte Standard einer ökonomischen Betriebesführung sein  Deckt Mängel einer Unterversorgung auf = Ertragsverlust-Vermeidung  verhindert unökonomische Ausgaben, ist Umweltschutz  BUS = ökonomischste Investition, Düngekosten zu sparen  Bei LK & AGES: BUS mit Düngeplan nach SGD 6 und pers. Beratung 1 Grunduntersuchung = ca 1 €/ha/Jahr = 1 kg Reinnährstoff 28.11.13 /Folie 39
  • 39. Standarduntersuchungen bei der Bodenuntersuchung der AGES  A - Grunduntersuchung: pH, pflanzenverfügb. Kalium und Phosphor  M - Magnesium (empfohlen bei Hackfrüchten), selten notwendig in NÖ  S - Spurenelemente pflanzenverfügbares Eisen, Mangan, Kupfer, Zink (Probleme mit Pflanzenbestand / Tiergesundheit) mind. 1Probe/Betrieb  B - Bor (empfohlen bei Hackfrüchten, Gemüse, Leguminosen sowie im Wein- und Obstbau) mind. 1Probe/Betrieb  H - Humus/Organische Substanz (nur für Ackerkulturen, wie bei Bodenherbizideinsatz), mind. 1Probe/Betrieb A+S+B+H = ca 30 €/2ha/6Jahre = 2,50 €/ha/Jahr 28.11.13 /Folie 40
  • 40. Bodenuntersuchung Erhebungsbogen mit notwendigen Angaben 28.11.13 /Folie 41
  • 41. Kosten der Standarduntersuchungen bei der Bodenuntersuchung der LK mit AGES 2011 Grunduntersuchung (pH, P, K) Magnesium 12,41 € 5,05 € Spurenelemente (Fe, Mn, Cu, Zn) Bor 7,66 € 4,52 € Kaliumfixierung Humusgehalt 28.11.13 /Folie 42 5,83 € 5,13 €
  • 42. Düngestrategie für Phosphor und Kali  Bodenuntersuchung mit Düngeplan 2011: Kosten bei AGES mit Service der LK NÖ: € 12,41 je Bodenprobe  Kosten bei 2 ha/Probe und 6 Jahresabstand: ~1 € / ha / Jahr
  • 43. Wo sind Bodenproben immer wichtig? 1. Auf neuen Pachtflächen: oft extrem unterversorgt 2. Auf hofnahen Flächen: vor allem bei Betrieben mit Wirtschaftsdünger 3. Auf intensiv gedüngten Flächen 4. Bei Klärschlammdüngung (verpflichtend ist: Bodengutachten und Klärschlammeignung) 28.11.13 /Folie 44
  • 44. Servicedienste der LK NÖ bei Bodenuntersuchungen  Materialeinkauf von Bodensäckchen, Bohrer  Verhandlung für Vergünstigung der Kosten bei AGES (26 % ) bei BUS-Aktionen  Jährliche Ausschreibung von mindestens einer BUS-Aktion im Jahr je BBK mit Einleitungs- und Übergabeversammlung, bei Bedarf auch in den Gemeinden  Einleitungs-Versammlung: Erläuterung zur repräsentativen Probenahme, des Erhebungsbogens zur Bodenbeschreibung, Kulturangaben, Untersuchungsparameter, WirtschaftsdüngerAngaben  Unterlagenbereitstellung mit Vortrag: Ausfüllanleitung, Erhebungsbögen, kulturspezifische Beilagen für Öpul-IP, IPFormulare, Cross Comliance, Aktionsprogramm, Nährstoffbedarfszahlen nach SGD6  Organisation von Abrechnung, Probentransport  Übergabe-Versammlung: Firmenunabhängiger Vortrag mit Erläuterung der Bodenwerte, Düngepläne und aktuelle Hinweise zur Düngung&Umwelt, Wirtschaftdünger-Fragen, Aktionsprogramm, Bodenerosionsschutz, Nährstoffverlust-Vermeidung, aktuelle Dünger am Markt (zB Harnstoff), optimaler Düngereinsatz und Bodenbearbeitung, Weitergabe von Erfahrungen von Landwirten an Landwirte  28.11.13 /Folie individuelle Möglichkeit 45 einer Beratung nach jeder Versammlung mit Vortrag
  • 45. Düngestrategie für Phosphor und Kali  Sind preisgünstige Sekundärrohstoffe verfügbar / erlaubt ?  Welchen Nährstoffgehalte haben sie, die bei mir wichtig sind?  Sekundärrohstoffe: Nährstoffgehalte und Bedarfsmengen erechnen mit ► LK-Düngeplaner  Ist weiterer PK-Bedarf notwendig? Mit Mineraldünger abdecken oder warten? 28.11.13 /Folie 46
  • 46. Sekundärrohstoffe beachtliche Nährstoffgehalte Nährstoffgehalte in kg je m³ bzw t Carbokalk Restmelasse Kartoffelrestfruchtwasser N 3 20 30 P2O5 11 1 13,3 K2O 1 100 83,3 Klärschlamm verdünnt Klärschlamm mittel Klärschlamm konzentr. 1,0 1,3 1,5 1,5 2,0 2,5 0,12 0,15 0,2 28.11.13 /Folie 47 Ca 300
  • 47. Prinzipielle Voraussetzung für die gute Wirkung aller Nährstoffe 28.11.13 /Folie 48
  • 48. Voraussetzung für gute Nährstoffverfügbarkeit • Krümelstruktur mit Platz für Hohlräumen • Humus zur Pufferung von Wasser und Nährstoffen • Hohlräume für Durchlässigkeit von: Wurzeln Wasser Luft für Atmung aller Bodenlebewesen 28.11.13 /Folie 49
  • 49. Bedeutung guter Bodenstruktur auf die Nährstoffverfügbarkeit • Hohlräume für Atmung • Polyederstruktur • Gute Durchlässigkeit für Luft, Wasser und Wurzeln 28.11.13 /Folie 50
  • 50. Beste Krümelstrukur intensive biologischer Aktivität sehr gute Nährstoffnachlieferung Krümelstrukur • • • • Nicht scharfkantig viel Hohlräume gute Durchlässigkeit hohe Speicherkapaziät • immer dort wo intensive Durchwurzelung 28.11.13 /Folie 51
  • 51. Polyedergefüge zeigt gehemmte biologischer Aktivität Polyederstruktur • Typisch scharfkantiger Bruch • wenig Hohlräume für Atmung • Geringe Durchlässigkeit 28.11.13 /Folie 52
  • 52. Bodenstrukturen mit gehemmte biologischer Aktivität 28.11.13 /Folie 53
  • 53. http://www1.uni-jena.de
  • 54. Humuswirkung Weniger Verluste, besserer Wuchs 28.11.13 /Folie 55
  • 55. Was kann Humus? Humuswirkungen Nutzen und Vorteil Höheres Wasserspeichervermögen Abschwächung extremer Witterung Schnellere Bodenerwärmung Wachstumsförderung im Frühjahr Stabilere Bodenstruktur Höhere Infiltration, bessere Befahrbarkeit Leichtere Bodenbearbeitbarkeit Energieeinsparung Höheres Nährstoffspeichervermögen größeres Nachlieferungspotential Verminderte Erosionsanfälligkeit Geringerer Bodenabtrag Förderung des Bodenlebens Erhöhte Bodengare Phytosanitäre Wirkung Weniger bodenbürtige Krankheiten (BGK, Bundesgütegemeinschaft Kompost, 2005) 28.11.13 /Folie 56
  • 56. Humusgehalte für gutes bewirtschaftetes Ackerland 2 % Mindest-Humusgehalt  3% Gut, sollte man anstreben  4% Optimial  28.11.13 /Folie 57
  • 57. Vielen Dank für die Einladung und Erfolg im Kartoffelbau ! 28.11.13 /Folie 58
  • 58.        Autoren Dipl.-Ing. Johann Humer Dipl.-Ing. Josef Springer NÖ Landeslandwirtschaftskammer Wiener Straße 4, 3100 St. Pölten Tel. 02742/259/2502 oder 2501 johann.humer@lk-noe.at josef.springer@lk-noe.at 28.11.13 /Folie 59