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Sozialisationsinstanz Familie und Schule
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Sozialisationsinstanz Familie und Schule

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  • 1. Sozialisationsinstanzen Familie & Schule
  • 2. Sozialisationsinstanz Familie
  • 3. Inhalt
    • Theoretische Ansätze
    • Bedeutung der Familien in unserer Gesellschaft
    • Formen des Zusammenlebens
    • Mutterrolle
    • Vaterrolle
    • Scheidung
    • Allgemeines zur Familie in Deutschland
    • Sozialisationsprobleme in den verschiedenen Familienformen
  • 4. Freud
    • Werte und Normen der Eltern bei Aufbau innerpsychischer Repräsentanzen übernommen
    • -> Bildung des Über-ichs
    • Werden in Handlungen als triebsteuernde Elemente wirksam
    • Eltern bei intrapsychischen Entwicklung DIREKT wirksam, da sie als Introjekte und Identifikationspersonen dauerhaften Einfluss haben
  • 5. Parsons
    • GANZE Familie ist Rollen- & Funktionsträger
    • Ort, wo Kultur, Werte, Tradition vermittelt wird
    • Vermittlung von biologischen und kulturellen Handlungsmuster
    • Subsystem in Gesellschaft
    • Vier Funktionen:
      • Adaption: Anpassung
      • Goal attainment: Zielerreichung
      • Pattern maintenance
      • Integration
  • 6. Hess & Handel
    • Familie von innen betrachtet
    • Dimensionen: Verbundenheit, Getrenntheit
    • „ images“ = Vorstellungen
    • „ Familienthema“ = Rahmen, Leitmotiv
    • Auswirkung der Familienstruktur auf kognitive und affektive Entwicklung
      • Umfang
      • Wahrhaftigkeit
      • Flexibilität
  • 7. Bedeutung der Familien in unserer Gesellschaft
    • Familie (lat.: Hausgenossenschaft; Dienerschaft)
    • Grundlage: Ehe bzw. ein häuslich eheähnliches Zusammenleben
    • Primäre Sozialinstanz des Kindes
    • Aufgaben: - Aufziehen der Kinder
            • - Versorgung und Sozialisation ihrer Mitglieder
            • - Integration in die Gesellschaft
  • 8. Formen des Zusammenlebens
    • 1995 in Deutschland
    • Von 36,9 Mio. Haushalte  52% Ehepaare
    • 4,8% der Haushalte sind nicht verheiratete Paare
    • 8,9 Mio. Paare sind verheiratet ohne Kinder
    • 7,8 Mio. Frauen und 5,1 Mio. Männer führen in Deutschland ein Single-Dasein
    • 1,9 Mio. sind alleinerziehend
  • 9. Mutterrolle
    • Erwerbstätigkeit von Müttern am höchsten bei den Müttern mit nur einem Kind
    • Mit steigender Kinderzahl nimmt die Erwerbstätigkeitsquote ab
    • Gewandeltes Rollenverständnis führt zu veränderten Grundeinstellung gegenüber Ehe, Familie und Kinder
  • 10. Vaterrolle
    • Mit der Veränderung im Rollenverständnis der Frau wird auch die typische Männer- und Vaterrolle in Frage gestellt
    • Verantwortlich für Haushalt und Kindererziehung
  • 11. Scheidung
    • 170 000 Ehen wurden im Jahr 1995 geschieden
    • 55% davon waren Kinder mit betroffen
    • Insgesamt 142 292 Scheidungskinder
    • In West-Deutschland ist die Tendenz steigend
    • In Ost-Deutschland sinkt die Scheidungsrate
  • 12. Allgemeines
    • Kinder bis 18 J. in Kernfamilien:
      • 87,5 % in den alten Bundesländern
      • 82 % in den neuen Bundesländern
    • Eheschließungen früher:
      • BRD: wegen externen Gründen
      • DDR: weniger, da Vergünstigungen für Alleinstehende
    • Heute:
      • Abnahme von Eheschließungen, obwohl erklärte Sozialisationsinstanz für Kinder
  • 13. Sozialisationsprobleme
    • Alleinerziehende Eltern
    •  Ledige Mutterschaft:
    • Suchen eher, schneller, öfter Beratungs-stelle auf
    • Negativauswirkungen auf Kind nicht zwingend  Hintergründe?!
    • i. d. R. mehr Außenkontakte
    • Armutsrisiko v. a. bei Frauen am höchsten
  • 14. Sozialisationsprobleme
    • Alleinerziehende Eltern
    •  Mutterfam. a. G. v. Trennung/ Scheidung
    • Belastend für Kind sind ständige Auseinandersetzungen
    • Einzelkinder – Geschwisterkinder
    • Reaktion der Kinder abhängig von Alter, Geschlecht, Entwicklung
  • 15. Sozialisationsprobleme
    • Alleinerziehende Eltern
    •  Vaterfamilien:
    • Väter fühlen sich häufig als Opfer
    • 15 % Vater-, 85 % Mutterfamilien
    • Überwiegend in höheren soz. Schichten
    • Wegen fehlenden Rollenerwartungen ambivalente Einstellung der Öffentlichkeit
  • 16. Sozialisationsprobleme
    • Alleinerziehende Eltern
    •  Durch Verwitwung
    • Nur 1,4 % der Kinder > 18 J. mit Tod
    • Witwen eher in soziale Isolierung
    • Witwer eher auslösen v. Hilfsbereitschaft
  • 17. Sozialisationsprobleme
    • Alleinerziehende Eltern
    •  Stieffamilien
    • Stiefvaterfam. : Stiefmutterfam. =
    • 80 : 20
    • In Stiefmutterfam.: 0,6 % d. Kinder
    • Hoffmann-Riem: `Normalisierung als ob` ist Trugschluss mit Negativ-Folgen
    • Evtl. schockierendes Erlebnis für Kind
    • Rollenambiguität des Stiefelternteils wg. fehlender Rollendefinition