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Mediatisiertes  Beziehungsmanagement  Bremen 2007
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Mediatisiertes Beziehungsmanagement Bremen 2007

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Vortrag beim Forschungskolloquium "Mediatisierung", Institut für Medien, Kommunikation, Information (Uni Bremen), 13.12.2007

Vortrag beim Forschungskolloquium "Mediatisierung", Institut für Medien, Kommunikation, Information (Uni Bremen), 13.12.2007

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    • 1. Mediatisiertes Beziehungsmanagement Zur Veränderung von Privatsphäre und Öffentlichkeit im neuen Netz
        • Dr. Jan Schmidt
        • Senior Researcher für digitale interaktive Medien und politische Kommunikation
          • Bremen, 13.12.2007
    • 2. Social Web aus kommunikationssoziologischer Perspektive
      • Ausgangspunkt: Social Web verändert Praktiken des
      www.flickr.com/photos/44029537@N00/12760664/
        • Identitätsmanagements (Darstellung individueller Interessen, Erlebnisse, Meinungen, Kompetenzen, etc.)
      http://flickr.com/photos/mylesdgrant/495698908/
        • Beziehungsmanagements (Pflege von bestehenden und Knüpfen von neuen Beziehungen)
      http://www.flickr.com/photos/axels_bilder/1267008046/
        • Informationsmanagements (Selektion und Weiterverbreitung von relevanten Daten, Informationen, Wissen- und Kulturgütern)
    • 3. Beispiel Blogging
    • 4. Beispiel Microblogging
    • 5. Beispiel Social Network Sites (1)
    • 6. Beispiel Social Network Sites (2)
    • 7. Beispiel Social Network Sites (3)
    • 8. Social Web und Privacy
      • Identitäts- und Beziehungsmanagement unterstützt
        • Aufbau und Pflege von sozialen Netzwerken, die Sozialkapital bereitstellen können
    • 9. Visualisierung eines sozialen Netzwerks
    • 10. Social Web und Privacy
      • Identitäts- und Beziehungsmanagement unterstützt
        • Aufbau und Pflege von sozialen Netzwerken, die Sozialkapital bereitstellen können
        • Entstehen von Öffentlichkeiten unterschiedlicher Reichweite, insbesondere von persönlichen Öffentlichkeiten, in denen Themen von vorrangig persönlicher Relevanz für (in der Regel) kleine Publika behandelt werden
    • 11. Persönliche Öffentlichkeit in Facebook
    • 12. Code unterstützt Formierung persönlicher Öffentlichkeiten
    • 13. Social Web und Privacy
      • Identitäts- und Beziehungsmanagement unterstützt
        • Aufbau und Pflege von sozialen Netzwerken, die Sozialkapital bereitstellen können
        • Entstehen von Öffentlichkeiten unterschiedlicher Reichweite, insbesondere von persönlichen Öffentlichkeiten, in denen Themen von vorrangig persönlicher Relevanz für (in der Regel) kleine Publika behandelt werden
      • Indem Menschen im Internet Aspekte ihrer Person für andere zugänglich machen, verschieben sich Grenzen zwischen dem Privaten und dem Öffentlichen
        • Besonderheiten der onlinevermittelten Öffentlichkeiten (nach Danah Boyd)
          • Persistence
          • Searchibility
          • Replicability
          • Invisible Audiences
      • Diese Verschiebung erzwingt eigene Praktiken des „privacy management“, also der Regulierung des Zugangs zu Informationen über die eigene Person
    • 14. Analytischer Rahmen für Privacy Management
      • Individuelles Handeln wird von drei strukturellen Dimensionen gerahmt, die im Handeln wiederum (re-)produziert werden
        • Verwendungsregeln : Geteilte Erwartungen und Routinen über das „angemessene“ Handeln in spezifischen Situationen; hier bspw. in Bezug auf die Offenlegung persönlicher Informationen über einen selbst oder andere Personen
        • Relationen : Hypertextuelle und soziale Netzwerke, die mit Hilfe von Anwendungen artikuliert oder aufgebaut werden; subkulturell-, alters- oder geschlechtsspezifische Netzwerke haben [vermutlich] unterschiedliche Erwartungen und Routinen in Bezug auf Privatsphäre, was wiederum zu unterschiedlich offenen bzw. geschlossenen Netzwerken führt
        • Code : Die Software einzelner Anwendungen mit ihren spezifischen Optionen und Restriktionen (z.B. Funktionen, bestimmte Inhalte nur für ausgewählte Mitglieder des eigenen Netzwerks sichtbar zu machen) sowie die Architektur des Social Web als ganzes (insbesondere Schnittstellen zum Austausch von Daten zwischen Anwendungen)
      Handeln Code Relationen Regeln
    • 15. Differenziertes Identitäts- und Beziehungsmanagement 1
    • 16. Differenziertes Identitäts- und Beziehungsmanagement 2
    • 17. Code unterstützt Privacy Management
    • 18. Fazit und Ausblick
        • Social Web bietet eine Reihe von Möglichkeiten, soziale Beziehungen zu artikulieren, zu pflegen und zu erweitern
        • Resultat dieses mediatisierten Identitäts- und Beziehungsmanagements sind nicht nur soziale Netzwerke, sondern auch neue persönliche Öffentlichkeiten
        • Grenzen zwischen dem Privaten und dem Öffentlichen verschieben sich im Zuge dieser Entwicklung, was neue Techniken und Strategien des Privacy Managements nötig macht
      • Wir befinden uns mitten in einem Prozess der gesellschaftlichen Aushandlung von Routinen, Konventionen und Erwartungen über den Umgang mit diesen Grenzverschiebungen, der unterschiedliche Fragen aufwirft:
        • Werden persönliche Daten bewusst oder unbewusst veröffentlicht?
        • Werden persönliche Daten von mir selbst oder Dritten veröffentlicht?
        • Sind persönliche Daten flüchtig oder persistent?
        • Inwiefern reguliert Code, inwiefern wird Code reguliert?
    • 19. Herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit!
      • Dr. Jan Schmidt
      • Hans-Bredow-Institut
      • Warburgstr. 8-10, 20354 Hamburg
      • [email_address]
      • www.hans-bredow-institut.de
      • www.schmidtmitdete.de
    • 20. Weiterführende Literatur
        • Bendrath, Ralf (2007): Der „gläserne Bürger“ und der vorsorgliche Staat. Zum Verhältnis von Überwachung und Sicherheit in der Informationsgesellschaft. In: [email_address] , Jg. 8, Beitrag 7, 2007. Online: http://www.soz.unifrankfurt.de/K.G/B7_2007_Bendrath.pdf
        • Boyd, Danah (2007): Incantations for Muggles: The role of ubiquitious Web 2.0 technologies in everyday life . Vortrag bei der O‘Reilly Emerging Technology Conference, San Diego, 28.3.2007. Online: http://www.danah.org/papers/Etech2007.html
        • Hogben, Giles (2007) Security Issues and Recommendations for Online Social Networks . ENISA Position Paper Nr. 1. Online: http://www.enisa.europa.eu/doc/pdf/deliverables/enisa_pp_social_networks.pdf
        • Renz, Florian (2007): Praktiken des Social Networking. Eine kommunikationssoziologische Studie zum online-basierten Netzwerken am Beispiel von openBC (XING) .  Boizenburg: Verlag Werner Hülsbusch
        • Schmidt, Jan (im Druck): Was ist neu am Social Web? Soziologische und kommunikationswissenschaftliche Grundlagen. In: Zerfass, Ansgar / Welker, Martin / Schmidt, Jan (Hrsg.): Kommunikation, Partizipationen und Wirkungen im Social Web . 2 Bände. Köln: Van Halem Verlag. Preprint auf Anfrage.

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