Elternratgeber dyskalkulie

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  • 1. ELTERNRATGEBER DYSKALKULIEDyskalkulieElisabeth Trampert, Dipl. PädagoginWas ist Dyskalkulie?Während Legasthenie seit mehreren Jahrzehnten bekannt ist, rückt das Phänomen Dyskalkulie erstseit kurzem verstärkt in die pädagogische Diskussion.Was Legasthenie für das Rechtschreiben, das ist Dyskalkulie für den mathematischen Bereich.Andere Begriffe hierfür sind Rechenstörung, Rechenschwäche oder Zahlenschwäche.Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Dyskalkulie folgendermaßen definiert:„Diese Störung beinhaltet eine umschriebene Beeinträchtigung von Rechenfertigkeiten, die nichtallein durch eine allgemeine Intelligenzminderung oder eine eindeutig unangemessene Beschulungerklärbar ist. Das Defizit betrifft die Beherrschung grundlegender Rechenfertigkeiten wie Addition,Subtraktion, Multiplikation und Division, weniger die höheren mathematischen Fertigkeiten, die fürAlgebra, Trigonometrie, Geometrie und Differential- sowie Integralrechnung benötigt werden.“In einfachen Worten: Rechenschwache Kinder zeichnen sich dadurch aus, dass sie die mathe-matischen Grundrechenarten nicht verstehen und sich Zahlen und Rechenvorgänge nicht vor-stellenund merken können.Wichtig für das Verständnis von Dyskalkulie ist vor allem, dass sie keine Folge mangelnderKonzentration oder fehlenden logischen Denkvermögens ist, auch nicht auf Dummheit oderUnwilligkeit der Kinder zurückgeführt werden kann.Von Dyskalkulie betroffen sind schätzungsweise zwischen 4-6% der Kinder.Welche Ursachen kann Dyskalkulie haben?Die Ursachenforschung steckt noch in den Kinderschuhen. Ähnlich wie bei der Legasthenie spielenorganische Ursachen eine wichtige Rolle, hierbei vor allem Erb- und Umweltfaktoren.Eine verzögerte oder ungenaue Wahrnehmung und Verarbeitung des Sehens und Hörens hatunmittelbare Folgen für das Rechnen.Wenn ein Kind Raum-Lage- Unsicherheiten aufweist, also nicht weiß, wo rechts – links, oben – untenist, vorwärts – rückwärts nicht unterscheiden kann, lernt es das Rechnen unter erschwertenBedingungen.Mit der Dyskalkulie gehen oft Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen einher. Unklar istbisher, ob es sich bei diesen Phänomenen um eigentliche Ursachen oder um Folge-erscheinungen derDyskalkulie handelt.Ein Elternratgeber von Der Nachhilfe-Coach GmbH – alle Rechte vorbehalten, keine unerlaubte Vervielfältigung und VeröffentlichungStand: 02.10.2010 1/7
  • 2. ELTERNRATGEBER DYSKALKULIEWelche Folgen kann Dyskalkulie haben?Die Folgeerscheinungen für die persönliche und schulische Entwicklung der Kinder sind beiLegasthenie und Dyskalkulie identisch. Ein Kind, das trotz allgemein guter Intelligenz und trotz Übensimmer wieder Misserfolge in der Schule erlebt, kann je nach Persönlichkeit Schulängste,Lernhemmungen, Lernverweigerung, aggressives oder depressives Verhalten entwickeln. Nicht seltenzeigen sich psychosomatische Auffälligkeiten. Besonders vor Klassenarbeiten klagen die Kinder überKopf- und Bauchschmerzen, können morgens nichts essen, müssen erbrechen, schlafen und träumenschlecht.Die Hoffnung, dass sich Dyskalkulie von selbst legt oder auswächst, ist trügerisch. Dyskalkuliebleibt ein Leben lang erhalten.Woran erkenne ich Dyskalkulie?1. Im Vorschulalter fallen Kinder auf, weil sie • Klötzchen nicht nach der Größe sortieren können • beim Sortieren nicht mehr als ein Merkmal berücksichtigen, z.B. nur nach Größe oder nach Farbe oder nach Form vorgehen • die Größe von Gegenständen nicht einschätzen können • die Anzahl der Gegenstände nicht abschätzen können • die Menge der Gegenstände von deren räumlicher Anordnung abhängig wahrnehmen, d.h. fünf weit auseinander liegende Äpfel sind je nach Sichtweise mehr/weniger als fünf eng zusammenliegende Äpfel.2. In den ersten Schulklassen zeigen sich beim Rechnenlernen folgende Schwierigkeiten: • Das Wissen über Zahlen und die Fähigkeit zu zählen sind eingeschränkt. Das Kind kommt aus der Reihe, zählt ein Element nicht oder doppelt. Es entstehen Fehler beim Auf- und Abwärtszählen. • Das Erkennen von Mengen und Größen ist erschwert, z.B. werden gleich große Mengen an Äpfeln / Stiften nicht als gleich große Mengen erkannt, sondern als 5 Äpfel, 5 Stifte • Kinder mit unsicherer Raum-Lage verwechseln Zahlen, die in ihrer Form ähnlich aussehen z.B. 9 / 6; 3 / 8; 6 / 8; 5 / 6. Außerdem vertauschen sie die Reihenfolge der Zahlen: 32 <--> 23 / 56 <-->65. • Im Hunderter und Tausenderbereich werden die Stellenwerte vertauscht und verdreht. Die Kinder schreiben die Zahlen in der Reihenfolge, in der sie sie sprechen: sechsundachtzig wird geschrieben als 68, fünfhundertdrei als 5003, 868 als achthundertsechsundachtzig.Ein Elternratgeber von Der Nachhilfe-Coach GmbH – alle Rechte vorbehalten, keine unerlaubte Vervielfältigung und VeröffentlichungStand: 02.10.2010 2/7
  • 3. ELTERNRATGEBER DYSKALKULIE • Kinder benötigen auffällig viel Zeit für Rechenoperationen und greifen noch lange auf Zählhilfen (Finger, Steine, Stifte) zurück. Sie bleiben im Konkreten verhaftet. • Zunächst bereiten Zehner-, später Hunderter- und Tausenderübergänge große Probleme. • Die unterschiedliche Bedeutung oder Wertigkeit der Null (mal als nichts, mal als Verzehnfachung) wird nicht verstanden oder verwechselt. • Kinder unterscheiden nicht oder nur schwer zwischen Ordinal- und Kardinalzahlen. Eine Ordinalzahl (z.B. fünf) schließt alle Zahlen bis zu dieser Zahl ein. Eine Kardinalzahl (z.B. der Fünfte) schließt alle anderen Zahlen aus. • Der Wechsel der Rechenarten (plus und minus, mal und geteilt) führt zu Fehlern. Häufig rechnen Kinder nur plus oder nur minus, nur mal oder nur geteilt. • Die Zerlegung von Zahlen wird nicht oder nur mit erheblichem Lernaufwand verstanden, z.B. dass 9 in 5 und 4 zerlegt werden kann und sich der Rechenvorgang auch umkehren lässt (9 = 5 + 4; 9 – 5 = 4; 9 – 4 = 5). • Mathematische Begriffe wie „mehr, dazu, weniger, weg“ können nur mit Problemen in mathematische Zeichen (+, -,) oder graphische Darstellungen umgewandelt werden. • Textaufgaben können häufig nicht in Rechenwege übertragen werden und Rechenwege nicht in Textaufgaben. • Beim Umgang mit Geld, Längenmaßen und Gewichten sind Kinder unsicher. • Das Erlernen der Uhr stellt eine Hürde dar. • Im Sachunterricht wiederholen sich die Probleme bei Tages-, Wochen- und Jahresabläufen, den Himmelsrichtungen, dem Thermometer und geschichtlichen Ereignissen. Viele Kinder können keine Karten lesen, sie vertauschen bei Tabellen Spalten und Reihen und orientieren sich nur schlecht.Demzufolge sind Kinder mit einer Dyskalkulie bei mathematischen Aufgaben schnell verwirrt,überfordert und erschöpft. Weil ihnen das Verständnis für Zahlen und Rechenvorgänge fehlt, verlegensich viele auf das Erraten von Ergebnissen oder schlagen ungeeignete Rechenwege ein.Häufig versuchen sie, Aufgaben durch zählendes Rechnen zu lösen, was bei größeren Zahlen nicht nurzeitaufwendig, sondern auch fehleranfällig ist.Sie lernen ganze Rechenwege auswendig, ohne das Warum und Wozu zu begreifen. Deshalb werdengerade intelligente Kinder mit Dyskalkulie in der Schule oft lange nicht als solche erkannt.Es lassen sich bei Kindern mit Dyskalkulie keine typischen Rechenfehler ausmachen. Sie machen diegleichen Fehler wie andere Kinder auch, nur ausgeprägter und länger. Nicht die Qualität der Fehler,sondern die Quantität ist entscheidend.Wie lernen Kinder rechnen?Grundlage für alle Rechenvorgänge sind Zahlen, die in dreierlei Form eine Rolle spielen:1. in gegenständlicher Form: z.B. fünf Bälle O O O O OEin Elternratgeber von Der Nachhilfe-Coach GmbH – alle Rechte vorbehalten, keine unerlaubte Vervielfältigung und VeröffentlichungStand: 02.10.2010 3/7
  • 4. ELTERNRATGEBER DYSKALKULIE2. in hörbarer Form: „fünf“ als gesprochene Zahl3. in Zahlschreibweise, also als arabische Ziffer: 5Beim Lösen mathematischer Aufgaben werden diese drei Ebenen in unterschiedlicher Weiseeinbezogen.Das Vergleichen von Mengen und Zahlen wird durch die bildliche oder gegenständliche Vorstellungunterstützt.Das Wissen um Zahlenreihen und das auswendige Beherrschen von Zahlenreihen, z.B. der 5er, 6eroder 7er Reihe, wird in sprachlicher Form gespeichert.Das Verstehen der Ziffern und des Stellenwertsystems der Ziffern verlangt visuelles Denken, also eineinnere Vorstellung der Zahlenanordnung, z.B. dreihundertfünfundsechzig = 365.Das Rechnenlernen erfolgt schrittweise. Wenn Anfangsschritte nicht gesichert sind, wie das beiKindern mit Dyskalkulie der Fall ist, können die nachfolgenden Schritte nicht gelernt werden. 1. In der konkreten Phase rechnen Kinder an Gegenständen. Sie sehen die Äpfel, Stifte oder Finger und beobachten, was passiert, wenn Äpfel, Stifte oder Finger „dazukommen“ oder „weggenommen“ werden. 2. In der bildhaften Phase rechnen Kinder nicht mehr mit Äpfeln, Stiften oder Fingern, sondern mit Strichen oder Kreisen, die die konkreten Gegenstände ersetzen. 3. In der Phase des symbolischen Denkens werden die konkreten Gegenstände der 1. und die Bilder der 2. Phase ersetzt durch Zahlen und Rechensymbole (+, -, x, :). Ziel dieser Phase ist es, in Zahlen denken zu können, ohne auf Konkretes zurückzugreifen. 4. In der Phase der Automatisierung beherrscht das Kind Aufgaben je nach Leistungsstand auswendig. Es weiß spontan: 5 x 5 = 25, 49 = 7x7 oder 1000 x 1000 = 1 000 000.Schwierigkeiten können in allen Phasen auftreten.Wie kann Dyskalkulie therapiert werden?Eine Dyskalkulie – Therapie muss ähnlich der Legasthenietherapie an den individuellenAusprägungen der Schwierigkeiten ansetzen: • Welche Fehler macht das Kind? • Wodurch entstehen sie? • Wie geht es beim Rechnen vor?Ein Elternratgeber von Der Nachhilfe-Coach GmbH – alle Rechte vorbehalten, keine unerlaubte Vervielfältigung und VeröffentlichungStand: 02.10.2010 4/7
  • 5. ELTERNRATGEBER DYSKALKULIEDas Kind muss in kleinen Schritten an das Rechnen herangeführt werden.  Als erstes muss der Zahlenraum bis 10 gesichert werden. - Die Zahlen bis zehn müssen zunächst an konkretem Material gelernt und später so verinnerlicht werden, dass das Kind sie ohne konkrete Hilfen abrufen kann. - Zahlen bis zehn müssen zerlegt werden können (in zwei, drei oder mehr Zahlen). #z.B.: 5+0 2+2+1 2+1+1+1 1+1+1+1+1 4 + 1 usw. 3 + 1 + 1 usw. 1 + 2 + 1 + 1usw. Die Zerlegung muss so gut beherrscht werden, dass die Aufgaben nicht mehr durch Abzählen in Einer-Schritten gelöst werden. Erst dann werden Addition und Subtraktion geübt.  Als nächstes wird der Zahlenraum von 10 bis 20 erarbeitet. - Die besondere Schwierigkeit bei zweistelligen Zahlen liegt für viele Kinder darin, dass die Einer zwar hinten stehen, aber beim Sprechen zuerst genannt werden. Sie müssen also vom Zahlwort auf das Zahlensymbol umschalten lernen. - Die Kinder lernen 10 Einer zu einem Zehner zu bündeln. - Die Addition im zweiten Zehner wird zunächst ohne, später mit Zehnerüberschreitung geübt. - Gleiches gilt für die Subtraktion (ohne und mit Zehnerüberschreitung) - Die Umkehrbarkeit von Addition und Subtraktion wird durch intensives Üben gefestigt.  Erarbeiten des Zahlenraumes bis 100 - Auch bei dreistelligen Zahlen bereitet die Diskrepanz zwischen gesprochener und geschriebener Zahl erhebliche Schwierigkeiten. Zuerst werden Hunderter, dann Einer, dann erst Zehner gesprochen, während die Schreibung vom Hunderter zum Zehner und zum Einer geht. - Die Schreibung dreistelliger Zahlen muss also automatisiert werden. - Addieren und Subtrahieren ohne und danach mit Zehnerüberschreitung folgen.  Mit kleinen Schritten und anhand vieler Übungen wird das Multiplizieren und Dividieren eingeführt.Ein Elternratgeber von Der Nachhilfe-Coach GmbH – alle Rechte vorbehalten, keine unerlaubte Vervielfältigung und VeröffentlichungStand: 02.10.2010 5/7
  • 6. ELTERNRATGEBER DYSKALKULIEZwischen Legasthenie und Dyskalkulie bestehen Parallelen. Derzeitige wissenschaftliche Unter-suchungen weisen darauf hin, dass ein Teil der legasthenen Kinder gleichzeitig auch von Dyskalkuliebetroffen ist.Gründe für diese Überlappung liegen zum einen in der Ungenauigkeit der Wahrnehmung, z.B. wirkensich die verlangsamte Hörverarbeitung und auch die Sehverarbeitung auf das Schreiben und Rechnenaus. Zum anderen können Schüler/innen, die schlecht oder ungenau lesen, Textaufgaben nur schwerlösen.Wie kann ich als Mutter oder Vater das Kind unterstützen?  Da Mathematik systematisch aufbaut und Nachfolgendes nicht verstanden werden kann, wenn Grundlegendes nicht begriffen wird, sollten Sie schnell reagieren, wenn Ihrem Kind die Grundlagen fehlen.  Lassen Sie sich nicht damit vertrösten, dass sich das Problem „auswächst“, sondern beobachten Sie genau, wie Ihr Kind beim Rechnen vorgeht. Bevor Sie mit dem Üben anfangen, müssen Sie ein klares Bild haben, was falsch verstanden wurde und wie Sie Ihrem Kind dieses Problem nahebringen. Üben Sie auf keinen Fall wahllos.  Der tägliche Kampf mit den Hausaufgaben und dem Üben zermürbt Eltern und Kind. Allzu leicht schleicht sich bei den vielen Misserfolgen Enttäuschung auf beiden Seiten ein: Ungeduld und Schimpfen seitens der Eltern und Verweigerung und Resignation seitens der Kinder. Mathematik wird zum Beziehungsproblem. Spätestens dann ist professionelle Hilfe von außen angesagt.  Viele Eltern üben zu viel, d.h. zu oft und zu lange. Üben Sie regelmäßig in kurzen und überschaubaren Zeitabschnitten und möglichst stressfrei. Vermeiden Sie es, vor den Klassenarbeiten stundenlang mit dem Kind zu pauken. Lassen Sie trotz aller Schwierigkeiten dem Kind genügend Zeit zum Spielen und Entspannen.  Halten Sie engen Kontakt mit den Lehrern und Lehrerinnen Ihres Kindes. Tauschen Sie sich darüber aus, wie diese in der Schule vorgehen, wie sie erklären und welches Anschauungsmaterial sie benutzen. Orientieren Sie sich daran, damit Sie Ihr Kind nicht zusätzlich mit neuem Material und neuen Erklärungen verwirren.  Unterstützen Sie Ihr Kind vor allem psychisch. Trösten Sie es bei schlechten Noten, machen Sie ihm immer wieder Mut, aber keine falschen Hoffnungen. Unterstützen Sie es darin, Erfolgserlebnisse in anderen Schulfächern oder außerschulischen Aktivitäten zu finden.In den letzten Jahren stellen Lehrer/ innen und Eltern fest, dass die Zahl der Kinder wächst, die eineerhebliche Diskrepanz zwischen ihren sonstigen geistigen Fähigkeiten und denen im mathematischenBereich aufweisen. Kinder, die die Grundrechenarten, das Kopfrechnen oder den Umgang mit Geld, Zeit-und Maßeinheiten nicht oder nur schlecht beherrschen, sind in ihrem gesamten Alltag erheblichEin Elternratgeber von Der Nachhilfe-Coach GmbH – alle Rechte vorbehalten, keine unerlaubte Vervielfältigung und VeröffentlichungStand: 02.10.2010 6/7
  • 7. ELTERNRATGEBER DYSKALKULIEeingeschränkt. Daher ist es dringend erforderlich, Dyskalkulie ernst zu nehmen und die betroffenen Kinderzu fördern. Elisabeth Trampert, Dipl. PädagoginEin Elternratgeber von Der Nachhilfe-Coach GmbH – alle Rechte vorbehalten, keine unerlaubte Vervielfältigung und VeröffentlichungStand: 02.10.2010 7/7