JP│KOM News-Service 1/12

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Der News-Service informiert Sie über Trends in der Kommunikationsbranche und Projekte von JP|KOM!

Die Themen:
- Bewegtbild im Fokus
- Bildsprache aktiv beherrschen
- Qualität von Employer Branding-Videos?
- Social Media Recruiting
- JP│KOM Geschäftsjahr 2011

Viel Spaß beim Lesen!

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JP│KOM News-Service 1/12

  1. 1. Bewegtbildim FokusNews-Service 1|12Februar 2012Die BildsprachebeherrschenUm Geschichten filmisch in Szene setzen zukönnen, müssen wir die Sprache des Filmsnicht nur verstehen, sondern sprechen.JP | KOM Geschäftsjahrund Ausblick 2011Starkes Neugeschäft und erfolgreicherneuer Geschäftsbereich Healthcare –2011 stand für JP | KOM im Zeichen desWandels.Qualität von EmployerBranding-Videos?Sie sind die kommunikativen Flagschiffeder Personalabteilungen. Aber oft gehtder Schuss nach hinten los. Der „Spiegel“hat die schlechtesten Employer BrandingVideos gesucht.
  2. 2. JP | KOM vermarktet sich als Agentur für strate-gische Kommunikation. Jetzt launchen wir mitgroßem Aufwand ein Bewegtbild-Angebot.Beginnt das Downtrading, von der Strategierunter zu den Formaten – so wie es PR-Agen-turen eben machen? Wir haben den Anspruch,Unternehmen integrierte, strategische Kom-munikation aus einer Hand zu bieten. In Zeitendes Web 2.0 ist Bewegtbild ein unverzichtbarerStrategie-Baustein. Aber müssen wir das selbstin die Hand nehmen?Die Angebote im Markt können die Bewegt-bild-Trends, wie sie durch das Web 2.0 ge-trieben werden, nicht abbilden. Beim ThemaVideo sind immer noch die technikverliebtenJungs in Lederjacken mit der Kamera unter-wegs. Strategische Beratung und Medienre-alisierung sieht anders aus und strategischfundierte Videos für die neuen Medienland-schaften können so nicht entstehen.Deshalb helfen wir uns jetzt selbst und unse-ren Kunden: für zeitgemäße authentische Be-wegtbilder, aus der strategischen Kommunika-tionsberatung heraus, realisiert für die neuenMedien. Das klassische Unternehmensvideo isttot – es lebe das Bewegtbild!Bewerten/Kommentieren Kontakt Drucken Ansicht vergrößern Nützliche Links Vor/zurückZurück zur ÜbersichtVideoBewegtbild – mussdas auch noch sein?Legende:News-ServiceFebruar 20121|12 2Bewegtbild im Fokus 3Video in der Kommunikation erlebt eine Renaissance –doch die technischen Bedingungen und Ansprüche habensich geändert. Ein Essay mit zahlreichen Praxis-Beispielen.Bildsprache aktiv beherrschen 8Um Geschichten filmisch in Szene setzen zu können,müssen wir die Sprache des Films nicht nur verstehen,sondern sprechen.Qualität von Employer Branding-Videos? 10Videos als Flagschiffe der Personaler – oft geht der Schussnach hinten los. Der „Spiegel“ hat die schlechtestenEmployer Branding Videos gesucht.Social Media Recruiting 10Recruiting: Wie aktiv sind Unternehmen auf YouTube?Ergebnisse einer Studie.JP | KOM Geschäftsjahr 2011 11Starkes Neugeschäft und erfolgreicher neuerGeschäftsbereich Healthcare – 2011 stand fürJP | KOM im Zeichen des Wandels.Christopher TeschJörg Pfannenberg
  3. 3. Allgegenwärtige Video-Channels wie YouTube, kostengünstige Produkti-onswerkzeuge, eine schnelle Datenübertragung und der Siegeszug mobilerEndgeräte haben zur Renaissance des Bewegtbilds auch in der Unterneh-menskommunikation geführt. Allerdings haben die Regeln und die Ästhe-tik des Web 2.0 zu neuen Ansprüchen geführt: Authentizität wird zumSchlüssel für Glaubwürdigkeit und Relevanz.Wer sich durchs Web klickt, kann sich schnelldavon überzeugen: Noch nie gab es so vieleattraktive Bewegtbild-Angebote wie heute.Das Monopol der Fernsehsender und einigergroßer Unternehmen auf die Nutzung diesesMediums ist längst gebrochen: quantitativund vor allem qualitativ. Wer will denn heu-te noch den Einheitsbrei aus Kochsendungen,Casting-Shows und gestellten Dokusoaps aufARD, ZDF oder RTL und SAT1 einschalten odergar klassische Unternehmensvideos anklicken,wenn er im Netz auch hochwertige Angebotefinden kann, die genau seinen Interessen ent-sprechen?!„Video killed the radio star“: In den 80er Jahrenprägten die Musikvideos eine neue aufregen-de Ästhetik – von da an nahm alles seinen Lauf.Heute finden sich im Netz:Jede Menge gute MusikMitschnitte von Kon-zerten und Videos vonjungen Menschen, diesich selbst beim musi-zieren filmen.ErklärvideosWas wäre die Weltohne Facebook? Hierist die Antwort.Die Finanzkrise ver-stehen – so funktio-niert Rezession.„The World Without Facebook“„Understanding theFinancial Crisis“INHALT1. Authentizität sorgt für Glaubwürdigkeit2. Produktions- und Reproduktionsbedingungen verändern die Ästhetik3. Glaubwürdigkeit als Ersatzwährung für die Wahrheit4. Was gestern galt, gilt heute nicht mehr5. Formate für mehr Authentizität6. Das neue Angebot von JP | KOMNews-ServiceFebruar 20121|12 3Dramaturgie-Trends in UnternehmensvideosAuthentizität sorgtfür Glaubwürdigkeitvon Jörg Pfannenberg unter Mitwirkung vonOliver Chaudhuri und Christopher Tesch„Other Lives performing‚Tamer Animals‘ on KCRW“
  4. 4. Anke Engelke undMarkus Maria Herbstinterpretierten denSpot etwas anders. „George Clooney imHimmel“ von NestléNespresso.Und hier am ganz amBoden…Vieles davon ist einfallsreicher, schöner, infor-mationshaltiger, interessanter und vor allemhumorvoller und authentischer als das, wasdas Fernsehen oder gar Unternehmen ihremPublikum oder ihren Zielgruppen bis heute an-bieten.Produktions- und Reproduktions-bedingungen verändern die ÄsthetikTreu nach Walter Benjamin („Das Kunstwerk imZeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit“,1936) sind es die Produktions- und Reproduk-tionsbedingungen, welche die neue Ästhetikund die Wahrnehmung von Bewegtbild in denletzten zehn Jahren stark verändert haben:AgitationsvideosWaren Polizeikettenschuld an der Mas-senpanik bei der Love-parade 2010?Scheinheiligkeit inSerie lautet die Kritikan Newt Gingrich,US-amerikanischerPolitiker.Travestien und natürlich auch Spoofs, dieUnternehmen heute zu schaffen machen „The Force” von VW.Hier der Spoof vonGreenpeace„Kindermund tut Wahr-heit kund“ von BILD.KunstwerkeInspiration im Alltag:Wenn Vögel zu No-ten werden.Ein Selbstporträt ein-mal anders.Kurioses aus fernen LändernBrasilianer und derFußball. Hier kommtzusammen, was zu-sammen gehört.InJapanAlltag,fürunsunvorstellbar: RushHour in der U-Bahn.Eine AmerikanischeJazzband im Exklusiv-Konzert für Kühe.„Birds on The Wires“ aus„Youtube Play Guggenheim2010“„Noah takes a photo of him-self every day for 6 years“„Brazilian football tricks“„Japanese train station duringrush hour“„Jazz for cows”„Loveparade 2010 Veran-stalter Rainer Schaller stelltVideo ins Internet“„Newt Gingrich: SerialHypocrisy“„The Force: VolkswagenCommercial“„VW – The Dark Side(Ep. I & II)“„BILD Werbung – Kinder-mund tut Wahrheit kund“„Anti-Bild Werbung“„Werbung – Nespresso –George Clooney im Himmel“„Der geheime Clooney-Spot,der Nespresso geschockt hat“„„ Fast jeder kann heute akzeptables Videoma-terial drehen. Eine semiprofessionelle Ausrüs-tung mit Kamera, Mikro, Beleuchtung etc. kos-tet weniger als 10.000 Euro. Mit dem Handyoder einer „Flipcam“ geht es noch billiger.„„ Schnitt und Trick sind ebenfalls zugänglich:Schnittsoftware gibt es umsonst oder in derProfi-Version für wenige hundert Euro. SelbstTricktechnik ist erschwinglich geworden.„„ Auf Videoportalen wie YouTube kann jederseine Videos kostenfrei hochladen und soder Öffentlichkeit zugänglich machen. In ei-nem eigenen Channel können Unternehmen,Organisationen und auch Privatpersonenihre Videos in einer Bibliothek bündeln.„„ High-Speed-Internet und Flatrates ermögli-chen es jedem, die Videos herunterzuladenoder zu streamen, sogar mobil.Allerdings haben diese Bedingungen auch zueiner Senkung der technischen Standards geführt:Die Zahl der eingesetzten Kameras ist begrenzt,die Beleuchtung meist minimal, die Kamera oftstatisch oder eine einfache Handkamera – Fern-seh- oder gar Kinoqualität entsteht so kaum.Ausgefeilte Schnitttechniken wie im Spielfilmsieht man im Web selten, es erfolgt in der Regelkeine nachträgliche Vertonung, nur Musik undText werden hinzugefügt. Die Akzeptanz dieserVideos boomt regelrecht: Kontinuierlich steigen-de Nutzerzahlen der Bewegtbild-Angebote inallen Altersgruppen sprechen für ein unumkehr-bares Massenphänomen. Eine Statistik von You-tube zeigt diesen Boom in Zahlen ausgedrückt.News-ServiceFebruar 20121|12 4
  5. 5. Wer weiß heute nicht, dass die Texte denStatementgebern auf Schrifttafeln neben derKamera vorgehalten werden (bitte fürs AblesenBrille nicht vergessen!)?Das Video mit Spiel-film-Elementen: Gehteigentlich nur mitHumor, sonst wirkt esschnell artifiziell.Alter Wein in neuen Schläuchen kann die Wahr-nehmung der Stakeholder nicht wieder in die80er Jahre zurückbeamen:Hochglanz-ÄsthetikAuch die Synchron-stimme von RobertRedford (Rolf Schult)in den damals viel-gelobten Videos vonPorsche kann nichtdarüber hinweg täuschen, dass sich das Un-ternehmen hier ziemlich teuer selbst abfeiert.Wirkt das sympathisch?MusikDas Video der Deut-schen Bahn zeigt: gutgemeint (gesungen)ist noch nicht gut ge-macht.wäre die Robin-Hood-Story in sich zusammenge-sackt. Journalisten kreieren Ereignisse, davon le-ben sie – und niemand sollte es ihnen verdenken.Was gestern galt, gilt heute nichtmehrWas sind die Folgerungen aus diesen Beobach-tungen? Das Unternehmensvideo ist tot – eslebe das „Bewegtbild“!Einerseits befindet sich das Unternehmensvideoin der Krise, das machen Klickzahlen für Image-filme deutlich, die weit hinter denen von intel-ligenten Amateurproduktionen bei YouTubezurückbleiben.Das klassische Image-video: Wer will sich zuglattgeleckten Bildernund GEMA-freier Mu-sik langweilen?!Das Aufklärungsvideozu technischen oderchemischen Zusam-menhängen: Wer lässtsich schon gern (zulange) belehren?Das Testimonial Videomit gefakten State-ments von „echten“begeisterten Mitar-beitern und Kunden:Authentizität: Glaubwürdigkeit alsErsatzwährung für die WahrheitDie technischen Bedingungen des Internetshaben im Bewegtbild eine neue, raue und sub-jektive Ästhetik hervorgebracht, die frisch undauthentisch wirkt. Wir sind es heute gewohnt,Videos zu schauen, die mit privaten Camcor-dern entstanden sind und am heimischen PCgeschnitten wurden. Dieser Trend hat eine neue,raue und subjektive Ästhetik hervorgebracht.Damit ist keineswegs ein „realistischeres“ Bildvon der Wirklichkeit gemeint. Im Gegenteil:viele der Videos im WWW sind artifizielle Kon-struktionen. „Authentizität“ steht hier vielmehrfür eine kommunikative Geste, die ein Bild desAbsenders („Ausdruck“) hervorruft und soAngesichts immer komplexerer, verwobener,medial mehrfach vermittelter technischer, wirt-schaftlicher und gesellschaftlicher Sachverhalte,deren „Wahrheits“-gehalt der einzelne längstnicht mehr an der Sache nachvollziehen kann,wird der Rückschluss vom Kommunikationsstilauf die Person des Absenders zum einzig nochmöglichen Prüfverfahren für die „Wahrheit“ derAussagen: Glaubwürdigkeit ist zur Ersatzwäh-rung für Wahrheit und Wirklichkeit geworden.In den Medien hat sich die Debatte von denEreignissen auf Kommunikationsstil-Fragen ver-lagert – so aktuell in der Affäre Wulff.Das gilt erst recht für die sozialen Medien: AufFacebook und beim Posten von bestehendemMaterial ging es noch nie um den Inhalt, derKommunikationsstil selbst ist die Botschaft. Fol-gerichtig lösen sich die Debatten zwischen Stake-holdern und Unternehmen schnell von der Wirk-lichkeit ab: So zertrümmerte der Promi-BloggerLuo Yonghao auf dem Bürgersteig vor demPekinger Siemens-Hauptquartier seinen Kühl-schrank mit einem Vorschlaghammer. „Ich for-dere, dass Siemens endlich die Qualitätsmängelseiner Produkte mit klaren Worten eingesteht“,forderte Luo. Qualitätsmängel, die es offensicht-lich gar nicht gab – entschuldigt hat sich das Un-ternehmen trotzdem. Denn Luo ging es um denvon ihm empfundenen „arroganten“ Kommuni-kationsstil des deutschen Unternehmens. Hinter-grund sind offensichtlich kulturelle Unterschiedeim Kommunikationsverhalten: Die chinesischenVerbraucherschützer fühlten sich von dem deut-schen Unternehmen nicht „ernst genommen“.Journalisten lassen sich in diesen Diskursen gernevor den Karren spannen, so wie in einem Beitragmit Robin-Hood-Touch der Redakteur des ZDF.Journalisten in ihren Büros in Peking und Berlinschieben zunehmend diskursive Versatzstückeaus anderen medialen Vermittlungen hin und her– was bleibt ihnen angesichts der immer komplexe-ren Wirklichkeit und ausgedünnten Reporterstäbenanderes übrig?! In den Redaktionen geht es umOutput: Wäre der ZDF-Journalist kurz an einenmodernen Energiesparkühlschrank herangetreten,hätte er schnell festgestellt: Moderne Kühlschrän-ke haben ganz glatte Dichtgummis – wenn mansie zuknallt, springen sie eben wieder auf. Dann„Imagefilm Deutsche Bahn“„Bayer Image Video“„Porsche Leipzig - Welt derEmotionen“„Zusammen ans Ziel DB Song“„MONDI Unternehmensfilm“„Woher kommt unserStrom?“„Siemens Healthcare Solutions“News-ServiceFebruar 20121|12 5
  6. 6. Jörg PfannEnbergist GeschäftsführenderGesellschafter vonJP | KOMKritische Fragen durch ein TestimonialAuf der Suche nach Authentizität setzen Unter-nehmen neuerdings auf Menschen wie „Du undich“. Aber das Beispiel Ergo mit dem sympathi-schen Ergo-Boy zeigt:Werblich gefakte Au-thentizität kann beiden Stakeholdern zukognitiven Dissonan-zen führen. Bei Mitar-beitern und Kunden kam der Spot nämlich garnicht gut an. Auf Youtube tummeln sich zahlrei-che Parodien auf die Werbung. Insider decktenüber Monate Unregelmäßigkeiten auf und surf-ten dabei auf der aufmerksamkeitsstarken Kam-pagne und konterkarierten ihren Stil – das WWWmachte begeistert mit, dann auch die meinungs-bildende Presse. Womöglich war der interneKommunikationsstil bei der Restrukturierung undZusammenführung der Marken nicht als glaub-würdig empfunden worden.Reportage-StilMedienkompetente Zuschauer merken sofort,wenn Reportagen nur verkleidete Imagefilmesind. Die Begeisterungfür diese Berichtsformim Fernsehen hat au-ßerdem stark nachge-lassen. Der Journalistist in unserer heutigen Wahrnehmung längst keinSuperheld mehr, sondern ein Arbeitnehmer wiejeder andere auch. Für Peter Scholl-Latour kön-nen sich nur noch meine Eltern erwärmen.Welche Formate können diese Forderungenerfüllen? Welche Genres können als Ausgangs-punkt für die Entwicklung einer neuen Bewegt-bild-Strategie und -Ästhetik von Unternehmendienen? Was wirkt authentisch?„Echter“ Dokumentar-filmSpontanesKurzstatement/KurzinterviewSchneller subjektiverBericht mitHandkameraBei Spoofs, Travestien und anderen Humorforma-ten müssen Unternehmen vorsichtig sein: Humorwirkt bei dem vermeintlich Stärkeren schnell ag-gressiv, es kann zu Missverständnissen kommen.Formate für mehr AuthentizitätDas Thema „Bewegtbild“ muss in Unternehmen und Agentur neugedacht werden. Folgende Tendenzen zeichnen sich ab:„„ Schnell geschnittene, teure Imagevideos mit donnernder Musik („Overkill Videos“)„„ Der markante – aber unbekannte – Sprecher aus dem Off, der im Stakkato für das Unter-nehmen spricht„„ Gestellte Statements, zum Beispiel von Mitarbeitern oder Kunden„„ Offiziöse Vorstandsstatements am Schreibtisch„„ Übertreibungen und Leerformeln ohne Aussagewert„„ Technische Spielereien„„ Gestellte Spielszenen mit Mitarbeitern und/oder Kunden„„ Längen von über 5 Minuten – nach 3 Minuten steigt die Abbruchquote rasant.„„ Subjektive Kamera im Wechsel mit Dokumentation„„ Betroffene als Erzähler – am Anfang sichtbar, dann aus dem Off„„ Gesprochene Sprache, Fremdsprachen untertitelt„„ Sparsamer Musikeinsatz oder gar keine Musik„„ Benennung ethischer Prinzipien„„ Länge von zwei 2 bis maximal 3 Minuten„„ Modularer Aufbau, Zielgruppe selektiert auf Corporate YouTube oder auf der Website desUnternehmens selbst nach ihren Interessen.„Ein Hüttenzauber - EinFilm von Alberto Venzago“„Statement zu MG ZIEHTAN - GO TEXTILE!“„RMD Kwikform: WolvercodeViaduct“„Der neue Werbespot derERGO Versicherungsgruppe“„Als Azubi bei Porsche AG“News-ServiceFebruar 20121|12 6Bewerten/KommentierenJörg Pfannenberg
  7. 7. Bewegtbild ist heute Teil des Medienmixes – esersetzt zunehmend das geschriebene Wort – inder Pressearbeit wie auch auf externen Channelsim Web. JP | KOM unterstützt Unternehmens-und Marketingkommunikation mit folgendenLeistungen:„„ Video-Fallstudie. Komplexe Inhalte, an-schaulich vermittelt – Motto: „Sag es mit5.000 Worten oder sag es in 3 Minuten“.„„ Video-Pressemitteillung. Weniger Text,dafür direkte, authentische und emotionalansprechende Botschaften. Durch Klick auf ei-nen Link in der Pressemitteilung gelangen dieJournalisten und andere Interessenten auf dasOnline-Video.„„ Erklärstück mit Kundennutzen. Wiefunktioniert das angebotene Produkt/dieneue Serviceleistung? Was sind die Vortei-le? Das Video zeigt einfach und schnell dieBesonderheiten – klare Differenzierung imWettbewerb.„„ Event-Berichterstattung. Ob interne Ver-anstaltung oder direkte Kundenansprache– mit Bewegtbild lassen sich die Inhalte sovermitteln, dass sie die Stakeholder auchwirklich erreichen.„„ Employer-Branding-Videos. Was ist daseigentlich für ein Unternehmen? Welche Mög-lichkeiten bieten sich für mich und was mussich mitbringen? Die zukünftigen Kollegen sa-gen in ihren eigenen Worten, worauf es an-kommt – potenzielle Bewerber bekommen perVideo einen glaubwürdigen, stimmigen undstimmungsvollen ersten Eindruck vermittelt.„„ Content für eigenen Channel. GebündelteInhalte für eine gebündelte Wirkung: Online-Videos sollten gleichzeitig auf der Unterneh-menswebsite, dem eigenen YouTube-Kanaloder im Media Newsroom bereitgestellt wer-den. So erzeugt das Unternehmen für seineLeistungen Präsenz und Relevanz im Web.JP | KOM nimmt jetzt auchdie Kamera in die Hand:Unser Angebot „Bewegtbild“Statement von Berater Christopher TeschGeschäftsführer Jörg Pfannenberg über das neueAngebot von JP | KOMNews-ServiceFebruar 20121|12 7Christopher TeschBewerten/Kommentieren
  8. 8. Bedeutungsdimensionen des BildesDenotation. Ein (bewegtes) Bild zeigt zunächsteinmal das, was es zeigt. Eine Rose ist eine Roseist eine Rose. Und eine Lokomotive ist eine Loko-motive ist eine Lokomotive. Doch in einem kultu-rellen Kontext hat der Gegenstand – und damitauch sein Bild – einen reich gegliederten Vorhofvon weiteren Bedeutungen...Konnotation. Die Rose wird mit anderen, meistkomplexeren, Bedeutungen verbunden. WelcheBedeutung aktiviert wird, hängt von der Situa-tion ab, aber auch von den bisherigen Erfah-rungen/Verwendung des sprachlichen Elements/Bilds. Die Rose wird in unserem Kulturkreis oftmit „Liebe“ konnotiert, aber bekanntlich hat sieauch Dornen... Die Lokomotive kann für die Un-barmherzigkeit der Industrialisierung stehen, fürAbschied und Ankunft, für die Großstadt oder fürschwere Arbeit. Immer wenn eine Lokomotive imFilm erscheint, schwingen all diese Konnotatio-nen mit. Aber je nach Kontext werden nur einigestärker aktiviert und damit bedeutungsvoll.Eine Sprache besteht aus Zeichen, Wörtern und Sätzen, die auf einer bestimmtenArt zusammengesetzt werden. Ein Video dagegen ist doch nur ein Ablauf von Bil-dern, eine Abbildung der Realität, oder? Filme verstehen kann jeder, der regelmäßigfernsieht oder ins Kino geht. Doch um Botschaften in zweidimensionalen Bildern anZielgruppen zu kommunizieren, müssen wir die Sprache des Films mit ihren „sprach-lichen“ Bausteinen und Baugesetzen aktiv beherrschen. Nicht nur verstehen, son-dern sprechen!Die Bildsprache aktivbeherrschenvon Sandra Hackurtz und Jörg Pfannenberg„Sinfonie der Großstadt“, 1927, von Walter RuttmannNews-ServiceFebruar 20121|12 8
  9. 9. Erst die Verbindung der Bilder er-zeugt die BedeutungErst durch die Verbindung der einzelnen Zeichen– der Worte – entsteht beim Sprechen komple-xe Bedeutung. Wie müssen die Bilder und dieanderen Elemente des Films (Ton, Figuren, Tonaus dem Off, Musik, Schrift) aneinandergereihtund verbunden werden, damit komplexe Be-deutung entsteht? Das geschieht nach densel-ben Regeln wie bei allen Sprachen: durch dieVerbindung der Bilder im Zeitverlauf reichertsich die Bedeutung des einzelnen Bildes an. Beiden folgenden klassischen Stilmitteln des Filmsist das zum Beispiel der Fall:Metonymie. Das sprachliche Element, im Filmdas Bild, wird in seiner uneigentlichen Bedeutunggebraucht: Das Schwert steht für Rache.Synekdoche. Ein Teil steht für das Ganze, dasBesondere für etwas Allgemeineres – oder um-gekehrt. In Western-Filmen steht die Verlegungvon Eisenbahnschienen in die Naturlandschafthinein für das Eindringen der Zivilisation in dieNatur als Lebensraum der Indianer, die immerweiter zurückgedrängt werden.Klar ist: Wer ein Video auf YouTube einstellt, lie-fert mehr als das Bild von den Gegenständen/Menschen/Unternehmensleistungen. Er aktiviertmit jedem Bild auch stets die mit dem Sujet ver-bundenen Konnotationen – und die können vonZuschauer zu Zuschauer, von Land zu Land, vonKultur zu Kultur ganz unterschiedlich sein.Die Arten von ZeichenFast jeder versteht die Sprache des Films, dochnur wenige können sie selbst sprechen. Denn da-für muss man beim Drehen und Schneiden ver-schiedene Arten von Zeichen bewusst einsetzen(„Sprechen“). Welche Arten von Zeichen werdenim Film verwendet?Icon. Das Icon steht für das, was es ist. Der Zugist ein Zug.Index. Im Kontext des Films wird jedoch klar,dass der Zug hier gleichzeitig für etwas ande-res steht: für das Reisen auf der Schiene. Für dieKompetenz der Bahn. Beim Index sind Bild undindizierte Bedeutung noch im Gegenstand selbstverbunden.Symbol. Nicht in dem Film der Bahn, aber in vie-len Spielfilmen, sind Bahnhöfe/Züge auch Symbolfür etwas, das dem abgebildeten Gegenstandnicht selbst innewohnt und daher nicht direktabgebildet ist. Die Verbindung zwischen demBild und der symbolisierten Bedeutung wird überdie Kultur hergestellt und durch den Kontext imFilm abgerufen. So kann der Zug für die Trauerdes Abschieds oder das Meer für die Sehnsuchtnach einem besseren Leben stehen.Warum enden Filme der Nouvelle-Vague so oft am Meer? „Sie küßten und sie schlugen ihn“, 1959, von François TruffautPersönliche LiteraturempfehlungenElsaesser, Thomas/ Hagener, Malte. Hamburg: Film-theorie zur Einführung. Hamburg 2007Lotman, Jurij M.: Probleme der Kinoästhetik. Einfüh-rung in die Semiotik des Films. Bodenheim 1987Monaco, James: Film Verstehen. Kunst, Technik,Sprache, Geschichte und Theorie des Films und derneuen Medien. Hamburg 2008Truffaut, François: Mr. Hitchcock, wie haben Sie dasgemacht? München 2003Filmtheorie einfach erklärt - auf dem Online Portalvon Movie College:http://www.movie-college.de/filmschule/filmtheorie/index.htm, Februar 2012Basiswissen Film: Die interaktive Plattform desösterreichischen Bundesministeriums für Unterricht,Kunst und Kultur erklärt die Sprache des Films:http://www.mediamanual.at/mediamanual/leitfaden/filmgestaltung/grundelemente/sprache_des_films/index.php, Februar 2012Sandra Hackurtzist Junior-Beraterin beiJP | KOM am StandortDüsseldorfJörg PfannEnbergist GeschäftsführenderGesellschafter vonJP | KOMUma Thurman als Rächerin in „Kill Bill“von Quentin TarantinoNews-ServiceFebruar 20121|12 9Sandra HackurtzJörg PfannenbergBewerten/Kommentieren
  10. 10. produzierten Mitarbeiter in einer Projektwocheein Recruiting-Video, das alle Klischees des Gen-res bedient. Das Ziel lautete: Macht das schlech-teste Recruiting-Video aller Zeiten. Gesagt ge-tan. Das Ergebnis ist von den Vorbildern kaumzu unterscheiden.Der Karriere Spiegel hat seine Leser dazu aufge-rufen, die schlechtesten Recruiting-Videos einzu-senden: spon_karrierespiegel_upload@spiegel.de.Wir sind gespannt und verfolgen das Thema inunserem Blog weiter.Echt bitter: Spiegel macht sich überEmployer Branding Videos lustig!Social Media fürdas RecruitingBewusst leger gekleidete Mitarbeiter mit vor-gefertigten Statements. Eine geschönte Un-ternehmenswirklichkeit in schnellen Schnitt-folgen. Vollmundige Versprechen aus dem Off.Für die schlechtesten der vielen schlechtenEmployer Branding Videos erteilt der KarriereSpiegel jetzt die Lizenz zum Fremdschämen.Recruiting-Videos, die das Blaue vom Himmelversprechen, sagen laut Spiegel nur eines:Das Unternehmen hat Probleme, guten Nach-wuchs zu finden.Aus der Malaise eine Tugend machte Twitter:Unter dem Titel „At Twitter, The Future is You!“Fast alle großen Unternehmen werben mitt-lerweile auf YouTube um gute Bewerber. DieFachhochschule Koblenz und der Personal-dienstleister Embrace haben die YouTubePräsenzen von 110 DAX, MDAX und TecDAXUnternehmen untersucht. Ziel der Studie wares einen aktuellen Stand vom Einsatz ver-schiedener Social Media-Plattformern für dasRecruiting darzustellen. Das Ergebnis für diePlattform YouTube: 92 der 110 Unternehmensind heute auf YouTube aktiv. 39 produzier-ten sogenannte Karrierevideos, 32 postetenUnternehmensvideos und weitere 21 zeigtenProduktvideos. Über die Qualität der jeweiligenVideos sagt die Studie allerdings nichts aus.Index der Social-Media Aktivitäten imbereich personalrecruiting(FH Koblenz und Embrace, 2011)2. E.ON AG 94%3. COMMERZBANK AG 92%4. DEUTSCHE TELEKOM AG 86%5. VOLKSWAGEN AG 86%6. DAIMLER AG 81%6. HENKEL AG & CO KGAA 81%7. BEIERSDORF AG 78,5%7. SIEMENS AG 78,5%8. DOUGLAS HOLDING AG 74%8. MERCK KGAA 74%9. BMW AG 71%10. DEUTSCHE BANK AG 70,5%11. BASF SE 69,5%12. KRONES AG 64,5%2. DEUTSCHE LUFTHANSA AG 94%1. BAYER AG 95%Das Recruiting-Video von Twitter bedient humoristisch alle KlischeesDer Social Media-Aktivitäten-Index setzt sich für dieeinzelnen Plattformen zusammen aus Punktzahlen fürdie Bedeutung und Einbindung der Plattform für dasRecruiting des Unternehmens.News-ServiceFebruar 20121|12 10Sandra HackurtzSandra Hackurtz
  11. 11. „ “2011 war für JP | KOM ein Jahr des starken Wan-dels. Zwei langjährige Großkunden wurden vonneuen Eigentümern übernommen – damit gin-gen rund 30 % des Umsatzes verloren. Das er-folgreiche Neugeschäft konnte die Rückgängeausgleichen, mit 3,2 Millionen Euro lag der Ho-norarumsatz nur knapp unter Vorjahresniveau.Der im Oktober gegründete Healthcare-Bereichwird bereits 2012 wesentlich zum Geschäftser-folg beitragen, insgesamt soll der Umsatz um20 % wachsen.Innerhalb von zwei Jahren hat JP | KOM runddie Hälfte seines Umsatzes durch Neugeschäftausgleichen müssen. 2011 und Anfang 2012kamen Kunden wie BASF und dessen Spin-offStyrolution, BSH Bosch und Siemens Hausgerä-te, Pfizer, AstraZeneca und das Personaldienst-leistungs-Unternehmen Division One dazu.Gleichzeitig wurde die Arbeit für Kunden inden Bereichen Chemie, Energiewirtschaft, Fi-nanzdienstleistungen und Maschinenbau starkausgebaut.Das 2010 entwickelte Marketing-Konzept vonJP | KOM mit einer noch stärker kundenorien-tierten Positionierung und emotionaleren Ge-staltung ist inzwischen komplett umgesetzt.Die Mitarbeiterzahl der Agentur stieg von 25auf 32 Vollzeit-Beschäftigte. GeschäftsführerArne Borgards ist jetzt auch Mitgesellschaf-ter der Agentur. Andreas Voß wurde zumGeschäftsführer ernannt, Hubert Kümper istseit dem 1. Oktober 2011 stellvertretenderGeschäftsführer und leitet den Healthcare-Bereich. Miriam Petrowski ist zur Beraterin er-nannt worden.Agenturinhaber Jörg Pfannenberg: „Wir wussten,dass sich unsere Kundenstrukturen im Jahr 2011stark verändern – und haben den Wandel gut ge-meistert. Jetzt ist der Weg für weiteres Wachstumfrei. Besonders der neu gegründete Healthcare-Bereich mit seiner Alleinstellung Market Accessist vielversprechend gestartet. Deshalb haben wiruns in den letzten Monaten personell verstärkt.Wir spüren aktuell eine lebhafte Nachfrage nachunseren Leistungen. Stärker noch als bisher fo-kussieren wir uns dabei auf unsere Stärken undlehnen andere Aufgaben ab.“IMPRESSUMVerantwortlich:Christopher Tesch,JP|KOM GmbH,Grafenberger Allee 115, 40237 Düsseldorf,Tel: +49 211 687 835-43Kostenloses Abo und Abbestellung übernews-service@jp-kom.de.Bei Änderung Ihrer E-Mail-Adresse, Anregun-gen oder Fragen klicken Sie bitte hier.JP | KOM ist eine der führenden Agenturen fürUnternehmens-, Finanz-, B2B- und Healthcare-Kommunikation in Deutschland. An den Stand-orten Düsseldorf, Frankfurt am Main und Berlinbeschäftigt JP |KOM derzeit 32 feste Mitarbeiter.JP |KOM hat als Mitglied des International PRNetwork (IPRN) weltweit mehr als 40 Kooperati-onspartner.Abbildungen: JP|KOM; YouTube; Shutterstock;Stern.de; Wikipedia.JP | KOMGeschäftsjahr2011Der Weg für weiteresWachstum ist frei.News-ServiceFebruar 20121|12 11

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