Eine junge Frau setzte am Vormittag per Twitter eine der ersten Nachrichten im Web über den Amoklauf in Baden-Württemberg ab. Jetzt schallt es aus allen Ecken, Deutschland habe seinen ersten "Twitter-Fall". Das ist ein Irrtum. Dann heute Vormittag die Nachricht: "ACHTUNG: In der Realschule Winnenden gab es heute einen Amoklauf, Täter angeblich flüchtig - besser nicht in die Stadt kommen!!!!" - um ihre Freunde zu warnen. Dabei war Natali Haug gar nicht selbst vor Ort, sondern hatte das Geschehen nur über zwei Ecken mitbekommen. Ein typischer Fall von Freund-eines-Nachbarn-einer-Cousine . Und dennoch kontaktierten zahlreiche Medien im Verlauf des Tages die junge Frau. Die "Bild"-Zeitung soll angefragt haben, Journalisten aus Dänemark und von CNN in London versuchten, bei Twitter Kontakt mit "tontaube" aufzunehmen. Und das, obwohl die junge Frau schon früh betont hatte, dass sie eigentlich nichts gesehen habe: "Liebe Presse: ich weiss doch auch nichts von dem Verrückten..."
Berichten und Informieren einer Community über aktuelle Aktionen.
Account in Twitter einrichten Systematisch in zwei Schritten ein Netzwerk aufbauen: Following: ich verfolge Personen/Twitterer Follower
Situation: Lernen aus der Projektkommunikation Wissen, das in Projekten entsteht, festhalten. Gegenseitig von den Experten des Projektteams lernen. So einfach wie E-Mail.
Informationen und Aktivitäten aus anderen, auch formalen, Systemen vervollständigt das Wissen.
Situation: Lernen aus der Projektkommunikation Wissen, das in Projekten entsteht, festhalten. Gegenseitig von den Experten des Projektteams lernen. So einfach wie E-Mail.
Change Management geht Web 2.0: Urknall oder Irrweg? - Presentation Transcript
Change Management geht Web 2.0: Urknall oder Irrweg? Expert-Point Know How! AG Stuttgart, 14.07.2009 Joachim Niemeier
Eine Wortwolke meiner Interessen
Rock Art
Meine Web 2.0-Karriere bei Flickr
Web 2.0 ist heute ein spannendes Thema Kommunikation Soziale Netzwerke Videos Web OS Programme Fotos Einkaufen Information Leben
Change Management-Werkzeuge Multiplikatoren, Scouts, Fokusgruppen Face-to-face, Kaminabende Management Jour Fix, Town Hall Meetings Broschüren, Poster, Mitarbeitermagazine Seminare, Workshops, Open Space Traditionell
Change Management-Werkzeuge Business Chat, Diskussionsforen Multiplikatoren, Scouts, Fokusgruppen CBT, WBT, E-Learning Face-to-face, Kaminabende Video, Audio- und Videostreaming Management Jour Fix, Town Hall Meetings E-Mail, Newsletter Broschüren, Poster, Mitarbeitermagazine Intranet, Microsites, FAQs Seminare, Workshops, Open Space 1.0 Traditionell
Change Management-Werkzeuge Microblogs Business Chat, Diskussionsforen Multiplikatoren, Scouts, Fokusgruppen Podcasts, Videocasts, Virtuelle Lernwelten CBT, WBT, E-Learning Face-to-face, Kaminabende Social Networking, Communities (CoP) Video, Audio- und Videostreaming Management Jour Fix, Town Hall Meetings Wikis E-Mail, Newsletter Broschüren, Poster, Mitarbeitermagazine Business- und Mitarbeiter-Weblogs Intranet, Microsites, FAQs Seminare, Workshops, Open Space 2.0 1.0 Traditionell
Worum geht es da eigentlich?
Hauptdefizite bei Enterprise 2.0 Quelle: Frappaolo, C.; Keldsen, D. (2008), Enterprise 2.0: Agile, Emergent & Integrated, aiim MarketIQ, Q1, 2008
Spielt Enterprise 2.0 eine Rolle für den zukünftigen Unternehmenserfolg Quelle: AIIM Market Intelligence (Hrsg., 2009), Collaboration and Enterprise 2.0, 2009
Catch Up … or Catch you Later
Der Fall „Kryptonite Lock“ im Jahr 2004
Der Fall „Kryptonite Lock“ im Jahr 2004
Web 2.0 hat eine kritische Masse erreicht Die Nutzer- und die Gestalterperspektive verschmilzt Quelle: http://www.flickr.com/photos/dionh/234525331/
Hat Enterprise 2.0 eine Zukunft?
http://www.flickr.com/photos/jam343/1703693/
Neue Werkzeuge Quelle: Chui, M.; Miller, A.; Roberts P.P. (2009), Six Ways to Make Web 2.0 Work, in: The McKinsey Quarterly Produktivität Zeit Automatisierung von Transaktionen Kollaboration und Partizipation ermöglichen 1990 2009
Einführung von ERP, CRM, SCM:
Nutzer werden vom Management festgelegt
Nutzer müssen sich an Regeln halten
Häufig komplexes Investment in Technologien
Einführung von Web 2.0 Werkzeugen:
Verhalten der Nutzer wenig vorherbestimmbar
Nutzer partizipieren stark
Das Technologieinvestment ist eher eine leichtgewichtige Ergänzung
Social Software Quadrant Identitäts- und Netzwerkmanagement Kommunikationsmanagement Kooperationsmanagement Informationsmanagement
Social Software Quadrant Identitäts- und Netzwerkmanagement Kommunikationsmanagement Kooperationsmanagement Informationsmanagement
Social Software Quadrant Identitäts- und Netzwerkmanagement Kommunikationsmanagement Kooperationsmanagement Informationsmanagement
Informationsmanagement mit Wikis Quelle: http://rossdawsonblog.com/weblog/archives/2009/04/visualization_w.html
Entwicklung des Ideenmanagements Quelle: ITONICS
Fallbeispiel: DELL Laptops explodieren durch Fehlfunktion der Batterie http://www.engadget.com/2006/07/31/dell-laptop-number-3-explodes/
Fallbeispiel: DELL DELL IdeaStorm - Ideen und Wünsche
Größte PC-Rückrufaktion in der Geschichte von DELL: neue Authentizität zur Vermeidung von Imageschäden!
direct2dell: vom Krisenblog zum Kundendialog
IdeaStorm: neue Ideen und Wünsche, Bewertungen -> Dell Entwicklungsplan
http://www.ideastorm.com
Fallbeispiel: DELL DELL IdeaStorm - Ideen und Wünsche
Größte PC-Rückrufaktion in der Geschichte von DELL: neue Authentizität zur Vermeidung von Imageschäden!
direct2dell: vom Krisenblog zum Kundendialog
IdeaStorm: neue Ideen und Wünsche, Bewertungen -> Dell Entwicklungsplan
http://www.ideastorm.com Letzte Aktualisierung: 25. Mai 2009
Fallbeispiel: DELL StudioDell - Turns Up the Volume of the Customer Voice
Größte PC-Rückrufaktion in der Geschichte von DELL: neue Authentizität zur Vermeidung von Imageschäden!
direct2dell: vom Krisenblog zum Kundendialog
IdeaStorm: neue Ideen und Wünsche, Bewertungen -> Dell Entwicklungsplan
StudioDell: Pod/Vodcasts von Nutzern über Erfahrungen und Expertise mit Dell Produkten -> Knowledge Base über IT, Case Studies, Lösungen
Social Software Quadrant Identitäts- und Netzwerkmanagement Kommunikationsmanagement Kooperationsmanagement Informationsmanagement
Power Law of Partipation Quelle: http://ross.typepad.com/blog/2006/04/power_law_of_pa.html
Einsatzfelder für Enterprise 2.0 Grosse Anzahl an Teilnehmern notwendig 30-50 Mitglieder für ein aktives Netzwerk Schon effektiv bei einer kleinen Teilnehmerzahl (3-5) Operationale Größe Blogosphäre, Tagging, kollektives Filtern Blogs, Feedreader, Social Networking Software, Twitter Wiki, Google Docs Beispielhafte Web 2.0-Werkzeuge „ Wisdom of Crowds“ Virtuelle Community of Practice Virtueller Arbeitsraum Typische Aktivitäten Innovation, Serendipität Wissensgewinnung, Brücke zu anderen Netzwerken Produktivität, Reaktionsfähigkeit Typischer Nutzen Potential Schwach Stark Verbindung der Akteure Entsteht über die Aktionen von Individuen Emergentes, nicht zentral gestaltetes Netzwerk von Individuen Institutionell gestaltet (Teilnahme, Rollen, Hierarchie), aufgabenorientiert Konstitution Kollektiv Netzwerk Team
Social Software Quadrant Identitäts- und Netzwerkmanagement Kommunikationsmanagement Kooperationsmanagement Informationsmanagement
Twitter - schneller als die Presse http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,593173,00.html http:// www.heute.de/ZDFheute/inhalt/14/0,3672,7590798,00.html http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Aus-aller-Welt/Artikel,-Twitter-Absturz-_arid,1452456_regid,2_puid,2_pageid,4293.html http://twitter.com/tontaube/status/1310027345
Berichten mit Twitter http://twitter.com/lernet
Charakteristik der Kommunikationskanäle Quelle: Accenture (2008)
Netzwerk in Twitter einrichten http://twitter.com/hnauheimer
Kollaboration wird durch Fähigkeiten möglich Quelle: Accenture (2008)
Kommunikation im Microblog
Kommentare und Feedback
Automatisierte Informationen per RSS Informationen aus Twitter Informationen aus Delicious Informationen aus dem Issue Management System
Social Software Quadrant Identitäts- und Netzwerkmanagement Kommunikationsmanagement Kooperationsmanagement Informationsmanagement
Social Software Quadrant Identitäts- und Netzwerkmanagement Kommunikationsmanagement Kooperationsmanagement Informationsmanagement
Social Software vs. Social Media Social Media Social Software
Wie kann ich das für mein Change Management-Projekt Nutzen?
Definition und Ziele von Change Management
… die systematische und nachhaltige Begleitung von Veränderungsprozessen in Unternehmen,
Indem die Mitarbeiter informiert, mobilisiert und befähigt werden,
Veränderungen zu verstehen und anzunehmen
sowie neues Wissen und Fähigkeiten zu erlernen und anzuwenden .
Change Management ist… Quelle: Capgemini
Arten von Change Management Veränderungsbereitschaft Veränderungsbedarf sehr hoch sehr hoch gering
Zwei Dimensionen des Change Managements Quelle: http://www.4managers.de/themen/change-management
Arten von Change Managements Quelle: http://www.4managers.de/themen/change-management
2.0 als Ergänzung zu 1.0 / traditionell Organisatorische CM Maßnahmen (Top-Down)
Informationen und Feedback zu Werten, Zielen, Visionen, Veränderungen, neuer Situation (CM-Blog, Videoblogs, Podcasts, RichMedia)
Diskussionen moderieren, regelmäßig, transparent und offen, Kritik zulassen und reagieren (Foren, Communities, Livecasts)
Management Attention: Meinungen, Bewertungen, Reaktionen auf Kritik, Motivation (CEO-Blog)
Committments einholen (Voting)
Coaching und Support, Wissensmanagement, CM-Glossar (Wiki, E-Portfolios, Learning Objectives)
Dokumentationen (Blogs, E-Portfolios)
Kollaboration zwischen Teams für einen spezifischen Zweck (Editing/Writing Tools, Wikis, Virtual Communities of Practice, Social Bookmarks)
2.0 als Ersatz für 1.0 / traditionell Individuelle CM Maßnahmen (Bottom-up)
Differenzierte Beteiligungsmöglichkeiten für Mitarbeiter um
relevante Fähigkeiten, Expertise und Fachknow einzubringen (User Generated Content),
Promotoren und Stakeholder zu identifizieren,
Beeinflusser und Treiber von Netzwerken zu erkennen (RSS, Blogs, Tagging, Social Bookmarking, Trackbacks etc.)
Feedbackmöglichkeiten für Kritik, Fragen, eigene Meinungen, auch anonym möglich (Microblogs)
Informeller Austausch zwischen den Mitarbeitern und Möglichkeiten der Netzwerkbildung in selbstorganisierten offenen oder geschlossenen Gruppen (Soziale Netzwerke)
Ideeneingabe und Bewertungsmöglichkeiten (Open Innovation, Ranking)
Web 2.0 im Change Management Vorgehensweise (nach RADAR)
Wie passt „2.0“ zu unserem Change Management Projekt?
Was sind die Ziele für den Einsatz von Web 2.0 in dem Change Management Projekt?
Ist uns klar, wozu wir im Change Management Projekt eine Web 2.0-Lösung einsetzen wollen?
Sind wir uns über die Vorgehensweise und die Bedingungen des Einsatzfeldes im Klaren?
Wie beurteilen wir den Erfolg von Web 2.0 im Change Management Projekt?
Wandel ist machbar „Die vernünftigen Menschen passen sich der Welt an; die Unvernünftigen versuchen, sie zu verändern. Deshalb hängt aller Fortschritt von den Unvernünftigen ab.“ George Bernard Shaw
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