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Die Neue Reifeprüfung in der AHS ab 2013/14 - Testen und Bewerten

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  • 1. Testen und Bewerten
    Fortbildungsseminar für AHS-Lehrer
    22.09-23.09.2011, Eisenstadt
    Mag. Margarita Kolesnik-Eigentler
    Innsbruck
  • 2. Performanz testen (nicht auswendig gelerntes)
    situativer Kontext
    möglichst authentisch und handlungsorientiert testen
    möglichst objektiv und transparent bewerten
    (Hinger/Hosp)
    ⇨ Standardisierung und/ oder die gleichen Prinzipien des Testens bei der Testerstellung
    Kommunikative Sprachtests
    M. Kolesnik-Eigentler, 2011
  • 3. Fremdbewertung, Peer-Bewertung, Selbstbewertung
    Sprachstandtests vs. Qualifikationsprüfung
    ganzheitlich vs. analytisch
    kontinuierlich vs. punktuell
    formativ vs. summativ
    direkt vs. indirekt
    subjektiv vs. objektiv
    normorienmtiert vs. kriterienorientiert
    GERS Kap. 9. Typen der Bewertung
    M. Kolesnik-Eigentler, 2011
  • 4. Sprachstandstest (Leistungstest, achievementtest)
    überprüft, ob bestimmte Ziele erreicht wurden
    was unterrichtet worden ist
    bezieht sich auf die Arbeit einer Woche, eines Semesters, das Lehrbuch oder den Lehrplan.
    orientiert sich am Kurs
    stellt eine Binnenperspektive dar.
    Qualifikationsprüfung (auch: Feststellungsprüfung; proficiencytest)
    was jemand kann oder weiß, wenn er/sie einen Lerngegenstand im 'wirklichen Leben' anwendet.
    stellt eine Außenperspektive dar
    M. Kolesnik-Eigentler, 2011
    Typen von Beurteilung und Bewertunghttp://www.goethe.de/Z/50/commeuro/i0.htm
  • 5. Normorientierte Bewertung 
    bringt die Lernenden in eine Rangfolge
    die Bewertung ihrer Leistungen erfolgt relativ zu den anderen Lernenden der Gruppe.
    Kriteriumsorientierte Bewertung
    der Lernende wird lediglich in Bezug auf seine Fähigkeit in dem jeweiligen Gebiet bewertet
    unabhängig von der Fähigkeit der anderen Lernenden
    M. Kolesnik-Eigentler, 2011
    Typen von Beurteilung und Bewertung
  • 6. Kontinuierliche Beurteilung 
    Beurteilung von Leistungen in der Klasse,
    von Arbeiten und Projekten während des ganzen Kurses
    durch die Lehrenden und eventuell durch die Lernenden.
    Abschlussnote spiegelt den ganzen Kurs/das Lernjahr/das Semester.
    Punktuelle Beurteilung  (Leistungsmessung zu einem festen Zeitpunkt)
    eine Prüfung oder eine anderen Form der Beurteilung, die an einem bestimmten Tag stattfindet
    Was vorher stattgefunden hat, ist irrelevant
    entscheidend ist, was die Person zum aktuellen Zeitpunkt tun kann
    M. Kolesnik-Eigentler, 2011
    Typen von Beurteilung und Bewertung
  • 7. Direkte Beurteilung 
    was tut der Kandidat tatsächlich
    Wenn z. B. eine kleine Gruppe etwas diskutiert, dann beobachtet der Beurteilende die Leistung, vergleicht sie mit einem Kriterienraster, bezieht die Leistungen auf die passendsten Kategorien des Rasters und gibt eine Beurteilung ab.
    beschränkt sich auf das Sprechen, Schreiben und Zuhören bei Interaktionen
    M. Kolesnik-Eigentler, 2011
    Typen von Beurteilung und Bewertung
  • 8. Indirekte Beurteilung 
    ein Test, üblicherweise ein schriftlicher, der Kompetenzen und Fertigkeiten prüft, die einer Leistung zugrunde liegen.
    Leseverstehen z. B. kann nur indirekt überprüft werden, indem man die Lernenden dazu bringt, Belege für Verstehen dadurch liefern, dass sie Kästchen ankreuzen, Sätze ergänzen, Fragen beantworten usw.
    Das Spektrum und die Beherrschung sprachlicher Mittel kann entweder direkt beurteilt werden, indem man feststellt, inwieweit sie bestimmten Kriterien entsprechen, oder indirekt dadurch, dass man die Antworten auf Testaufgaben interpretiert oder generalisiert. Ein klassischer direkter Test ist das Interview, und ein klassischer indirekter Test ist der Cloze-Test.
    M. Kolesnik-Eigentler, 2011
    Typen von Beurteilung und Bewertung
  • 9. Beurteilung der Performanz 
    die Lernenden legen mündliche oder schriftliche Beispiele ihrer Sprachproduktion in einem direkten Test
    Beurteilung von Kenntnissen 
    die Lösung von Aufgaben, die aus einem breiten Spektrum von Aufgabentypen stammen und die einen Nachweis für den Umfang der sprachlichen Kenntnisse und der Beherrschung sprachlicher Mittel liefern sollen.
    M. Kolesnik-Eigentler, 2011
    Typen von Beurteilung und Bewertung
  • 10. Subjektive Beurteilung 
    das Urteil eines Prüfenden
    Objektive Beurteilung 
    Subjektivität ist ausgeschlossen
    Normalerweise meint man dabei einen indirekten Test, bei dem die Items nur eine korrekte Antwort zulassen, z. B. multiple-choice  (Mehrfachwahlaufgaben). 
    M. Kolesnik-Eigentler, 2011
    Typen von Beurteilung und Bewertung
  • 11. Reduzierung der Subjektivität bei der Beurteilung
    inhaltliche Vorgaben für die Beurteilung entwickeln, z. B. basierend auf einemReferenzrahmen für den betreffenden Kontext;
    sich auf gemeinsame Entscheidungen stützten bei der Auswahl von Inhalten und/oder der Beurteilung der Leistungen
    Standardverfahren verwenden, die festlegen, wie geprüft wird
    verbindliche Bewertungsschlüssel für indirekte Tests zu Verfügung stellen
    auf spezifische, klar definierte Kriterien in direkten Tests stützen
    mehrfache Beurteilung und/oder die Gewichtung verschiedener Faktoren fordern
    entsprechendes Training in Bezug auf die Beurteilungsrichtlinien anbieten
    die Qualität von Leistungsbeurteilungen (Validität, Reliabilität) durch eine Analyse der Prüfungsdaten kontrollieren
    M. Kolesnik-Eigentler, 2011
    Typen von Beurteilung und Bewertung
  • 12. Ein qualifizierter Test muss die Forderungen nach Objektivität, Zuverlässigkeit (Reliabilität) und Gültigkeit (Validität) erfüllen.
    Die Objektivität eines Tests ist dann gegeben, wenn die Ergebnisse einer Testuntersuchung unabhängig von der Person des Untersuchers sind.
    Die Zuverlässigkeit (Reliabilität) betrifft den Exaktheitsgrad, mit dem ein Test individuelle psychische Unterschiede (Persönlichkeitsmerkmale) erfasst.
    Die Gültigkeit (Validität) betrifft die Frage, inwieweit die Testergebnisse tatsächlich dasjenige Persönlichkeitsmerkmal erfassen, das durch die Testuntersuchung bestimmt werden soll.
    Gütekriterien.http://www.medpsych.uni-freiburg.de/OL/glossar/body_gutekriterien.html
    M. Kolesnik-Eigentler, 2011
  • 13. Wen teste ich?
    Eine Klasse
    Alle Klassen eines Jahrgangs
    Warum teste ich?
    Schularbeit
    Reifeprüfung
    Was teste ich?
    Fertigkeiten
    Kompetenzen
    Wie teste ich?
    Testformate
    Bewertungsskalen
    Korrekturschlüssel
    Was messe ich?
    (Test)Konstrukt
    M. Kolesnik-Eigentler, 2011
  • 14. Validität
    Objektivität
    Reliabilität
    Praktikabilität
    Authentizität
    Washback
    Testgütekriterien
    M. Kolesnik-Eigentler, 2011
  • 15. Testgütekriterien
    Validität
    Konstrukt-
    Inhalts-
    Augenschein-
    Kriteriums-
    M. Kolesnik-Eigentler, 2011
  • 16. Validität
    Konstruktvalidität
    Das Konstrukt, z.B. die Fertigkeit Hören ist klar definiert
    Das Konstrukt ist nachvollziehbar im Test abgebildet
    (nicht korrekte (nicht valide) Aufgabenstellung: Schreiben Sie eine Zusammenfassung des gehörten Texts)
    M. Kolesnik-Eigentler, 2011
  • 17. Validität
    Inhaltsvalidität
    Alle Aspekte eines Konstrukts werden ausreichend gemessen
    z.B. Niveaubeschreibung nach GERS
    M. Kolesnik-Eigentler, 2011
  • 18. Validität
    Augenscheinvalidität
    Schüler, Eltern, Direktion, Landesschulinspektion überzeugen, dass ich das messe, was ich messen will und was gemessen werden soll
    M. Kolesnik-Eigentler, 2011
  • 19. Validität (Gültigkeit)
    • gibt die Eignung eines Messverfahrens oder einer Frage bezüglich ihrer Zielsetzung an
    • 20. Eine Messung oder Befragung ist valide, wenn die erhobenen Werte geeignete Kennzahlen für die zu untersuchende Fragestellung liefern.
    Beispiel Validität
    Beispielsweise ist die Anzahl der Fehltage in einer Abteilung eine valide Kennzahl für die Gesundheit der Mitarbeiter, aber nicht für die Zufriedenheit der Mitarbeiter, da ihre Anwesenheit nicht das gleiche wie Zufriedenheit ist. Der Versuch, die Länge einer Schraube mit einem Thermometer zu messen, ist ebenfalls ein Beispiel für eine nicht-valide Messung.
    http://www.bb-sbl.de/tutorial/stichproben/reliabilitaetvaliditaetobjektivitaet.html
    M. Kolesnik-Eigentler, 2011
  • 21. Objektivität
    die Antworten bzw. Messwerte sind unabhängig vom Interviewer bzw. Prüfer 
    M. Kolesnik-Eigentler, 2011
  • 22. Reliabilität (Zuverlässigkeit)
    wie genau ein Test das misst, was er messen soll, ohne dass dabei die Validität berücksichtigt wird
    • die Angabe ob ein Messergebnis bei einem erneuten Versuch bzw. einer erneuten Befragung unter den gleichen Umständen stabil ist.
    Beispiel Reliabilität
    Ein Beispiel für eine reliable Frage ist "Wie viele Mitarbeiter hat Ihre Abteilung?„ Dagegen hat die Frage "Wie viele teamfähige Mitarbeiter hat ihre Abteilung" eine geringe Reliabilität, da unklar ist wie "teamfähig" definiert ist und dadurch unterschiedliche Einschätzungen zu Stande kommen können.
    http://www.bb-sbl.de/tutorial/stichproben/reliabilitaetvaliditaetobjektivitaet.html
    M. Kolesnik-Eigentler, 2011
  • 23. Reliabilität (Zuverlässigkeit)
    Wie verhält sich Lerner/in beim Test
    Test-RetestR. (Stabilität; Testwiederholung; unterschiedliche Klassen)
    Paralleltest-R. (Äquivalenz, Teilung der Gruppe)
    Interne Konsistenz (Homogenität, Testhalbierung, Items eines Tests zu einander, KronbachAlfa)
    Häufigkeiten (wie viele Schüler haben wie viel % geschafft)
    Trennschärfe
    Wie verhält sich Bewerter/in?
    Interrater- und Intrarater-R.
    M. Kolesnik-Eigentler, 2011
  • 24. Praktikabilität
    administrierbar
    • Zeit
    • 25. Räumlichkeiten
    • 26. Finanzielle Ressoursen
    • 27. Personelle Ressoursen
    messbar
    interpretierbar
    M. Kolesnik-Eigentler, 2011
  • 28. Weitere Testgütekriterien
    Authentizität
    Originaltexte
    Lebensnahe Aufgaben
    Augenscheinvalidität
    Erwartungen
    Washback (Rückkoppelungseffekt)
    positiver und negativer
    Testen beeinflusst des Unterricht und Lernen
    M. Kolesnik-Eigentler, 2011
  • 29. Offene: Schreibaufgabe, Essay, Aufsatz
    Halboffene: Kurzantworten
    Geschlossene: C-Test, Cloze-Test, Multi-choice, Zuordnung
    (Integrative: werden nicht verwendet, Vermischung der Fertigkeiten)
    Testformate
    M. Kolesnik-Eigentler, 2011
  • 30. Testspezifikationen 1
    Allgemeine Informationen
    Zielgruppe
    Anzahl der Aufgaben
    Integrationen anderer Fertigkeiten oder Kompetenzen (Ausmaß)
    Dauer
    Zielsetzung
    M. Kolesnik-Eigentler, 2011
  • 31. Testspezifikationen 2
    Spezifische Informationen
    1. Merkmale der Aufgabenstellung
    Sprache der Arbeitsanweisungen
    Sprachniveau der Aufgabe nach GERS
    2. Merkmale der Texte
    Diskursart
    Themenbereiche
    Quellen
    Authentizität
    Sprachliche Gestaltung
    Sprachniveau
    M. Kolesnik-Eigentler, 2011
  • 32. Testspezifikationen 3
    Spezifische Informationen
    3. Merkmale der Test-Items
    Testformat
    Sprachliche Gestaltung
    Kognitive Prozesse
    4. Bewertung
    Art, Verfahren
    5. Rückmeldung
    Qualitativ (Note, verbales Feedback, Niveaustufe nach GERS …)
    M. Kolesnik-Eigentler, 2011
  • 33. Literatur: Testen allgemein
    Fulcher, G./ Davidson, F. (2007): Language Testing and Assessment. London and New York, Routledge.
    Grotjahn, R.: Testen und Evaluieren fremdsprachlicher Kompetenzen. Tübingen, Günter Narr Verlag.
    Hughes, A. (1989): Testing for Language Teachers. Cambridge, CUP
    Dlaska, A./ Krekeler, Ch. (2009): Sprachtests. Baltmannsweiler, Schneider Verlag Hohengehren.
    Bei Erstellung dieser Präsentation wurden die Materialien des Kongresses: Die standardisierte Reifeprüfung in den Fremdsprachen im HUM-Bereich. 28.10.-29.10.2010, Innsbruck (Vortragenden Sabine Hosp und Barbara Hinger) sowie Informationen von BIFIE und BMUKK verwendet.
    GERS: http://www.goethe.de/Z/50/commeuro/i0.htm
    M. Kolesnik-Eigentler, 2011

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