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Chemie Kunststoff in Oesterreich

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Die chemische Industrie gehört mit mehr als zehn Prozent Anteil an der Industrieproduktion zu den fuehrenden Industriezweigen in Oesterreich. Rund 300 Betriebe mit 43.300 Mitarbeitern erwirtschaften …

Die chemische Industrie gehört mit mehr als zehn Prozent Anteil an der Industrieproduktion zu den fuehrenden Industriezweigen in Oesterreich. Rund 300 Betriebe mit 43.300 Mitarbeitern erwirtschaften einen Umsatz von 14,1 Milliarden Euro. Rund zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Multis wie BASF, Beiersdorf oder Henkel haben ihr
Osteuropa-Headquarter in Oesterreich errichtet.

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  • 1. Chemie/Kunststoff Österreich* * Wo die Chemie für Ihr Unternehmen stimmtwww.investinaustria.at
  • 2. DynamischerWirtschaftsstandortDer Wirtschaftsstandort Österreichglänzt im internationalen Vergleich.Unternehmen profitieren von gutenRahmenbedingungen, qualifiziertenMitarbeitern und einer modernenInfrastruktur.Österreich zählt zu den wohlhabendsten und innovativsten Ländern in der Europäischen Uni-on und hat die wirtschaftlich turbulenten Jahre seit 2008 besser bewältigt als die meistenanderen europäischen Staaten. Der Wirtschaftsstandort punktet mit moderner Infrastruktur,hochwertigen Technologien, gut ausgebildeten und hochmotivierten Mitarbeitern und bietetneben politischer, sozialer und wirtschaftlicher Stabilität auch eine hohe Energie-Versorgungssicherheit. Österreich ist darüber hinaus die ideale Basis für den Marktzugang indie dynamischen Märkte Ost- und Südosteuropas.Die chemische Industrie ist einer der Top-Industriezweige in Österreich und zeichnet sichdurch ein herausragendes Know-how aus. Jeder zehnte Arbeitsplatz in der Industrie ist indiesem Bereich angesiedelt. Cluster unterstützen die Firmen bei der Produktentwicklung undgezieltem Marketing, um die Positionierung am Weltmarkt weiter zu stärken. Trotz dieserguten Ausgangslage arbeiten wir laufend an noch besseren Standortbedingungen für Unter-nehmen.In diesem Sinne heißen wir Sie herzlich in Österreich willkommen.Dr. Reinhold MitterlehnerBundesminister für Wirtschaft,Familie und JugendInhaltInhalt3 Chemische Industrie: führender Industriezweig4 Kunststoff: exzellentes Spezialwissen für den Weltmarkt5 Forschung mit Präzision6 Multis setzen auf ÖsterreichImpressum: Stand: Juli 2012; Medieninhaber und Herausgeber: Austrian Business Agency; Für den Inhalt verantwortlich: RenéSiegl; Redaktion: Maria Hirzinger, Karin Schwind-Derdak; Druck: Digital Druck Donau 2
  • 3. Chemische Industrie:führender IndustriezweigPerfekte Mischung für Henkel, BASF oder BorealisResponsible Care in der chemischen Industrie bedeutet nicht nur eine Halbierung der Ar-beitsunfälle, sondern auch ein großes Plus für die Umwelt: Energie- und Wasserverbrauchsowie flüchtige organische Verbindungen werden um rund die Hälfte reduziert. Dafür hat dasfranzösische Unternehmen Air Liquide 2012 in Österreich das Responsible-Care-Zertifikaterhalten. Ohne die Produkte von Air Liquide wäre unser modernes Leben nicht vorstellbar:Die Gase aus den Werken spielen beispielsweise bei der Verpackung und Haltbarmachungvon Lebensmitteln eine entscheidende Rolle. Der Marktführer bei medizinischen Gasen undFlaschengasen ist in Österreich an fünf Standorten vertreten und sieht neben Innovation inder ständigen Verbesserung der Sicherheit die Voraussetzungen, um an der Spitze des Welt-marktes bestehen zu können.Diese Voraussetzungen sind in Österreich optimal gegeben. Multis wie Henkel, BASF, Borea-lis oder Henkel nutzen diese Vorteile nicht nur für Produktion oder Forschung, sondern habenauch ihr Osteuropa-Headquarter in Österreich errichtet.Jeder zehnte Industriearbeitsplatz. Die chemische Industrie zeichnet für knapp 14 Prozentder gesamten Ausgaben für Forschung und Entwicklung im Industriebereich und mit rund 270Betrieben (2011) und 43.200 Beschäftigten für mehr als zehn Prozent des Produktionswertesverantwortlich. Damit ist jeder zehnte Industriearbeitsplatz im Bereich Chemie angesiedelt. „Österreich ist Kompetenzzentrum und Hightech- Standort auch für Mittel- und Osteuropa. Als Regi- onal-Headquarter konzentrieren wir Kompetenz in Wien, um in Osteuropa optimale Effizienz zu garan- tieren.“ Wichtigste Industriebranchen Industrieproduktion nach Branchen 2011, in Prozent Maschinen und Metallwaren 1 22.6 Chemische Ind. 2 9.7 Elektro- und Elektronik 3 9.2 Gas und Wärme 4 8.9 Fahrzeuge 5 8.2 Mineralöl 6 7.7 Nahrungsmittel 7 6.4 Bergwerke/Stahl 8 5.4 Holzindustrie 9 5.2 Bauindustrie 10 3.8 3 Quelle: Wirtschaftskammer Österreich
  • 4. Kunststoff: exzellentesSpezialwissen für den WeltmarktRecycling als eigener IndustriezweigRevolution in Plastik. Mobiltelefon, Automobil- und Flug- Kennzahlen 2011zeugbau, Möbel, Computer, Skierzeugung – das Hightech-Produkt Kunststoff ist aus dem täglichen Leben nicht mehr Betriebe: 562wegzudenken. Aber die Entwicklung geht längst weiter, Mitarbeiter: 25.730beispielsweise mit storeskin – ein intelligentes Regal, das Umsatz: 9,5 Mrd. Euromerkt, wenn ein Produkt entnommen wird oder touchskin Exportquote: 33 Prozent– eine berührungsempfindliche Oberfläche, die in ZukunftSchalter und Knöpfe ersetzt. Diese Erfindungen stammenaus der Linzer Ideenschmiede plastic electronic und zeigeneindrucksvoll das Spezial-Know-how in der Kunststoff-industrie in Österreich. Das Unternehmen wurde von Wis- Ausbildung / Forschungsenschaftern der Johannes Kepler Universität Linz gegrün- OFI-Kunststoffinstitutdet. → www.ofi.atInnovative Ideen wie die Exjection-Technologie, die die GFKT - Gesellschaft zur Förderung der KunststofftechnikVorteile von Extrusions- und Spritzguss kombiniert, entste- → www.lkt-tgm.athen häufig im Ideenaustausch zwischen Wissenschaft undUnternehmen. Experten bejubelten das Verfahren als erste Institute of Polymeric Materials and Testing, Johannes-Kepler-wirklich neue Technologie im Bereich Spritzgießen seit Universität LinzJahren. Multinationals nützen das forschungsintensive → www.jku.at/ipmtUmfeld. So hat beispielsweise der internationale Kunst- Interuniversitäres Departmentstoffherstellers Borealis sein Innovation Centre in Linz zum für Agrarbiotechnologie,Mittelpunkt der internationalen Forschungsaktivitäten des Universität für BodenkulturUnternehmens gemacht. → www.ifa-tulln.ac.atRecycling als Industriezweig. Mehrere Tausend TonnenKunststoff-Verpackungen werden jährlich recycled. Zumeinen wird Granulat für die Erzeugung neuer Kunststoffpro-dukte hergestellt, zum anderen wieder Rohstoffe für diechemische Industrie. „Österreich ist Sitz des Headquarters und der For- schungszentrale von Borealis. Wir forschen ja nicht nur für Österreich, sondern für die ganze Welt.“ 4
  • 5. Forschung mit PräzisionIntensives Cluster-Management ermöglicht optimale Produkt-entwicklung und gezieltes MarketingDie Kunststoffcluster in Oberösterreich, Niederösterreich, Bur- Kunststoff-Clustergenland und Salzburg garantieren optimale Bedingungen für Un-ternehmen. Technologiezentren bieten darüber hinaus ein frucht- Partner: 440bares Konglomerat von F&E-Einrichtungen, universitären Ausbil- Beschäftigte: 56.800dungsstätten und innovativen Firmen. Umsatz: 13 Mrd. Euro F&E-Quote: 3,6 ProzentZahlreiche Forschungseinrichtungen wie die Technische Universi-tät Graz, die Montanuniversität Leoben, Universität für Bodenkul- → www.kunststoff-cluster.at → www.kunststoff-burgenland.attur, IFA-Tulln oder JOANNEUM RESEARCH betreiben wirt- → www.materialcluster.atschaftsnahe Forschung. → www.nanonet.at → www.acstyria.atKunststoffcluster LeobenIn Leoben (Steiermark) haben sich sieben Forschungseinrichtungen und acht Unternehmender österreichischen Kunststoffwirtschaft zu einem Forschungscluster zusammengeschlos-sen. Unter der Leitung der Polymer Competence Center Leoben (PCCL) sollen durch Anwen-dung von Nanotechnologie Kunststoffe für spezielle Anwendungen optimiert werden.Geballte Kunststoffkompetenz im Leobener PCCLDie Polymer Competence Center Leoben GmbH (PCCL) – ein Kplus-Kompetenzzentrum – isteine außeruniversitäre Forschungsgesellschaft. Die Forschungsschwerpunkte, die in Koopera-tionen mit Unternehmen sowie wissenschaftlichen Partnern (u.a. Montanuniversität Leoben,Technische Universität Graz, Universität Linz) bearbeitet werden, liegen unter anderem imBereich von High-Performance Polyolefinen, Advanced Composites und Nanocompositessowie innovativen Kunststoffverarbeitungstechnologien oder Kunststoffe für die Solartechnik. → www.pccl.atQualitätsmerkmal: Montanuniversität LeobenDie Montanuniversität Leoben ist ein wichtiger Partner der Industrie. Die Spezialgebiete rei-chen von Spritzgießen über Thermodynamik und Recycling bis hin zur Konstruktion und Ferti-gung von Verbundbauteilen. An der Montanuniversität Leoben entwickelten Kunststofftechni-ker einen neuartigen „Faserschmeichler-Kunststoff“, der sowohl Strom leitet als auch bieg-sam ist. Das war der Impuls für das Spin-off „Advanced Polymer Compounds“, ein lebendi-ges Beispiel für die wirtschaftsnahe Forschung in Leoben. → www.unileoben.ac.atTGM – Versuchsanstalt für Kunststoff- und UmwelttechnikDas TGM beheimatet neben der Schule für Werkstoffwesen auch eine Versuchsanstalt fürKunststoff- und Umwelttechnik sowie ein Laboratorium für Kunststofftechnik. Gemeinsammit dem Laboratorium für Kunststofftechnik (LKT) und der TU-Wien wird an einer Vielfalt vonForschungsprojekten im Bereich Kunststofftechnik geforscht. Der Industrie werden hier Un-tersuchungen aller makromolekularen Werkstoffe angeboten, die in Technik, Landwirtschaft,Medizin, Verpackung, Haushalt und Betrieb Anwendung finden. → www.tgm.ac.at 5
  • 6. Multis setzen auf ÖsterreichVon der Forschung über die Produktion bis zur Bearbeitung derosteuropäischen MärkteBorealisDer internationale Konzern Borealis ist der größte Kunststoffhersteller Österreichs und Num-mer zwei in Europa. Österreich ist seit 2006 nicht nur Sitz des Headquarters, sondern auchder Forschungszentrale des weltweit tätigen Konzerns aus den Vereinigten Arabischen Emira-ten. Rund 350 internationale Borealis-Mitarbeiter aus den Bereichen Forschung und Produkt-entwicklung sowie Marketing und Vertrieb arbeiten hier an der Entwicklung von Materialiender Zukunft. 100 neue Mitarbeiter im Bereich Forschung und Entwicklung aus über 30 Län-dern ergänzen dabei die bestehenden 1.100 Beschäftigten der Borealis am Standort Linz. → www.borealisgroup.comHenkelHenkel CEE mit Sitz in Wien ist einer der wichtigsten Wachstumsmotoren für die deutscheHenkel-Gruppe. Sie ist für 32 Länder in Zentral- und Osteuropa mit über 30 Produktionsstät-ten und rund 9.000 Mitarbeitern verantwortlich. Der Standort Wien wird sukzessive aufge-wertet: Henkel produziert hier über 200.000 Tonnen Wasch- und Reinigungsmittel, 75 Prozentdavon werden exportiert. Neben der idealen geografischen Lage hat sich Henkel CEE mit Sitzin Österreich als zentraler Mittler einen Namen machen können. Wesentlich zur Beibehaltungdes Standortes Wien habe aber auch die österreichische Regierung mit der Senkung der Kör-perschaftssteuer und dem Gruppenbesteuerungsabkommen beigetragen, so GünterThumser, Präsident der Henkel CEE. → www.henkel.atSabicSabic Innovative Plastics haben 2007 den Geschäftsbereich hochwertige technische Thermo-plaste von der ehemaligen GE Lighting/Plastics Austria übernommen. In Österreich ist Handelund Produktion von Hohlkammerplatten aus Polykarbonat angesiedelt. Der Kunststoff wird fürAutoteile, Computergehäuse, Telekomausrüstung und als Baumaterial verwendet. Der saudi-arabische Petrochemie-Konzern beschäftigt weltweit 40.000 Mitarbeiter, davon 6.300 in Eu-ropa. → www.sabic.euEvonikKunststoff aus nachwachsenden Rohstoffen: Im Rahmen eines innovativen Kooperationspro-jektes zwischen dem deutschen Spezialchemieunternehmen Evonik und der Universität Grazwerden derzeit Bausteine für Hochleistungskunststoffe entwickelt. Die Polymer-Bausteinewerden mittels umweltschonender biokatalytischer Verfahren aus nachwachsenden Rohstof-fen hergestellt. Die so entstehenden Polymere dienen in weiterer Folge als Kunststoffe fürWindanlagen, Wintersportgeräte oder Boote. Evonik ist über die Firma Degussa seit 1962 inÖsterreich aktiv. → www.evonik.de 6
  • 7. AsotaAsota, Teil der englischen Chapelthorpe plc Group, zählt zu den weltweit führenden Herstel-lern von Stapelfasern. In Österreich werden am Produktionsstandort Linz auf fünf Produkti-onsstraßen bis zu 25.000 Tonnen Stapelfasern pro Jahr erzeugt. Die Exportrate beträgt über97 Prozent. Die Produkte werden in weiterer Folge für Bodenbeläge, Automobile oder Son-nenschutz verwendet. Asota lieferte unter anderem die Polypropylen Fasern für zwei Groß-projekte in Österreich, für die Einhausung der Autobahn Linz Bindermichl und für den Eisen-bahntunnel Brixlegg. Polypropylen Fasern verhindern im Falle eines Brandunglückes das Ab-bröckeln von Beton. → www.asota.atSunporDer norwegische Konzern Sunpor macht Geschäfte mit intelligenter Luft. Denn die EPS-Kügelchen, die aus der Chemiefabrik in St. Pölten an Kunden in ganz Europa und darüberhinaus geliefert werden, enthalten letztlich nur zwei Prozent Kohlenwasserstoff. Der großeRest ist Luft. Rund 175 Sunpor-Mitarbeiter produzieren rund 175.000 Tonnen EPS-Granulatpro Jahr. Die Exportquote liegt bei 90 Prozent. Der Rohstoff aus St. Pölten fließt zu 80 Pro-zent in Wärmedämmungen, zu 20 Prozent in Verpackungen und Spezialprodukte, zu denenauch Fahrradhelme gehören. Sunpor investiert kräftig in Österreich: 2009 wurde in St. Pöltendas modernste Werk Europas eröffnet. → www.sunpor.atENGELDie ENGEL-Gruppe ist eines der weltweit führenden Unternehmen bei Spritzgießmaschinenund bietet für den Kunststoffmaschinenbau alle Technologiemodule wie Spritzgießmaschi-nen, Werkzeug und Automatisierung. Mehr als die Hälfte der Spritzgießmaschinen landen inder Automobilbranche: Die Palette der erzeugten Produkte reicht von Innenverkleidungen biszu Stoßstangen. Die von ENGEL entwickelte "Water Injections Technology" wird von BMWzum Beispiel für die Produktion des weltweit ersten Kunststoff-Ölmesssystem verwendet.Aber auch Kunststoff-Produkte des täglichen Bedarfs werden meist auf ENGEL-Maschinenerzeugt – von der Bohrmaschine bis zum Kühlschrank. So hat ENGEL zum Beispiel insgesamt1.500 Maschinen an LEGO geliefert. → www.engelglobal.com „Neben hoch qualifizierten Arbeitskräften zählen die sehr hohe Arbeitsmotivation (wenig Streiks) und die Produktivität zu den Erfolgsfaktoren. Die EU- Erweiterung und die traditionell guten Geschäfts- beziehungen zu den neuen Mitgliedsländern sind weitere Gründe für Österreich als Produktions- standort.“ 7
  • 8. ABA – Invest in AustriaOpernring 3A-1010 WienTel.: +43-1-588 58-0Fax: +43-1-586 86 59E-Mail: office@aba.gv.atInternet:www.investinaustria.atwww.investinaustria.cnwww.investinaustria.ruwww.investinaustria.jp 8

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