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Vom Handel Planen lernen?

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Im Rahmen der Planungsfachkonferenz 2010 im Dezember 2010 stellt Michael Buttkus die Grundlagen zur Planung im Handel, Projektbeispiele und adaptierbare Ansätze für die Planung vor.

Im Rahmen der Planungsfachkonferenz 2010 im Dezember 2010 stellt Michael Buttkus die Grundlagen zur Planung im Handel, Projektbeispiele und adaptierbare Ansätze für die Planung vor.

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  • 1. www.horvath-partners.com Michael Buttkus Köln, 2. Dezember 2010Planungsfachkonferenz 2010Vom Handel Planen lernen? © Horváth & Partner GmbH
  • 2. Agenda  Grundlagen zur Planung im Handel  Projektbeispiele  Fazit: adaptierbare Ansätze2 Dezember 2010 – Planung im Handel
  • 3. Entwicklungstendenz im deutschen Einzelhandel Note: Net Sales Development (2000-2009), Retail, Germany Note: Sales Area Development / Total (qm) (2000-2009), Retail, Source: BDE Research Germany; Source: BDE Research3 Dezember 2010 – Planung im Handel
  • 4. Horváth & Partners Advanced Budgeting Approach for RetailAusgangssituation Herausforderung AnsatzPlanung als teure Pflichtübung Optimierung der Planung bei Horváth & Partners-Advanced-im operativen Alltag knappen Ressourcen Budgeting-Ansatz für den Handel Hoher Planungsaufwand durch …  Hohen Detaillierungsgrad  Hohe Datenvolumina  Schnellere und aufwands-  Unnötige Abstimmungsschleifen  Knappe Ressourcen für die ärmere Planung und  Komplexes Prozessmanagement Planung Budgetierung  Unzureichende IT-Unterstützung  Hohe Bedeutung aktueller  Harmonisierung von Steue- Informationen aus der Planung rungsansatz, Planung, ... bei geringem Nutzen, da ...  Bestehende Reporting und Controlling  Fehlende Strategieorientierung Steuerungsansätze  Schaffung einer geeigneten  Ausschließliche Planung von  Verbreitete Excel-Lösungen IT-Umgebung zur effizienten Financials zur individuellen Planung Planung  Geringe Aktualität  Unternehmensinterne Sichtweise4 Dezember 2010 – Planung im Handel
  • 5. Der Handel braucht eine schlanke Planung Planung im Handel muss einfach sein! Handel ist einfach!  Imeingeschwungenen Zustand sind Aktivitäten im Handel gut planbar  Vergleichsweise schlankes Geschäftsmodell  Verwendung bekannter Saisonverläufe im operativen Geschäft  Standardisierte Kaufverträge  Explizite Planung von Investitions-/  Vereinfachtes Desinvestitionstätigkeiten Forderungsmanagement  Ausrichtung von Planungsverfahren und  Umfeld-Determinanten sind -methode am Geschäftsmodell vergleichsweise präzise zu bestimmen  Hohe operative Belastung aller knappen (Controlling-)Ressourcen, Verzicht auf unnötigen Planungsaufwand5 Dezember 2010 – Planung im Handel
  • 6. Rollierende Planung auf Monatsscheiben sichert dieReaktionsfähigkeit des Handels in allen Dimensionen Planung muss Reaktionsfähigkeit Handel ist Wandel! des Unternehmens sicherstellen!  Direkte Abhängigkeit von  Die Frequenz der Planung muss Konsumquote und Kaufkraft geeignet sein, die wandelbaren  Demografischer Wandel Faktoren abzubilden  Einekontinuierliche, rollierende  Veränderungen von Standortbedingungen und Planung/Forecasting relevanter rechtlichen Rahmenbedingungen Sachverhalte sichert die Reaktions- fähigkeit des Unternehmens  Veränderliche (Steuerungsimpulse) Konsumentenbedürfnisse  Planungals Instrument zur Verfolgung  Sortimentsveränderungen der Unternehmensziele bzw. Zielsystem  Vertriebskanäle (Ergebnisverantwortung, Fokus auf Cash)6 Dezember 2010 – Planung im Handel
  • 7. Die Fokussierung auf steuerungsrelevante Sachverhaltereduziert den Planungsaufwand Planung muss angemessene Retail ist Detail! Steuerungsrelevanz haben!  Geringe Margen/Umsatzrenditen  Planung relevanter Sachverhalte erfolgt erfordern den akribischen Um- detaillierter als die weniger wichtigen gang mit wert- und kostentrei- Größen benden Sachverhalten  Globalbudgets und relevante  Inventurdifferenzen Detailbudgets anstelle detaillierter  Produktzyklen (bzw. MHD) Budgets für vielerlei Objekte  Sortimentsveränderungen  Output-orientierte Planung anstelle  Etc. einer rein inputorientierten  Fokussierung auf Details häufig Kostenartenplanung als Steuerungsphilosophie im  Planungsdetaillierung muss Handel Steuerungsphilosophie entsprechen7 Dezember 2010 – Planung im Handel
  • 8. Agenda  Grundlagen zur Planung im Handel  Projektbeispiele  Fazit: adaptierbare Ansätze8 Dezember 2010 – Planung im Handel
  • 9. Beispiel 1:Strategische Planung und -simulation im Handel, CE Ausgangssituation und Zielsetzung  Fundierte und nachhaltige Beschäftigung mit strategischen Themen  Frühzeitiges Erkennen von strategischen Lücken und Definition von Maßnahmen  Dadurch Sicherstellung der Reaktions- fähigkeit des Unternehmens  Konsistente und transparente Darstellung der strategischen Inhalte und Instrumenten  VollumfänglicheErfassung der Wirkung strategischer Maßnahmen9 Dezember 2010 – Planung im Handel
  • 10. Eine strategische Planung muss gelebt werden (Technische) Umsetzung einer strategischen Planung Basis für Bewertung strategischer Unternehmenssteuerung Optionen  Orientierungsrahmen  Szenarien in der Strategie-  Integration in Planungswerke entwicklung  Simulationen auf Orientierungs- rahmen10 Dezember 2010 – Planung im Handel
  • 11. Durch die Finanzsimulation können Steuerungsimpulseunmittelbar abgeleitet werden Orientierungsrahmen = Abgestimmtes Set zur Simulation von Finanzgrößen Abgestimmtes Umfassende Definierte Simu- Excel-Simu- KPI-Set Treiberlogik lationsregeln Szenarien und Strategische lationstool Simulation Planung und Simulation Transparenz Entscheidungsbasis Steuerungsimpulse  Ganzheitliche Darstellung der  Nachhaltige (und breitere) Ver-  Ableitung von Steuerungsimpulsen Unternehmenssituation für stra- ankerung der Treiberlogik im und Maßnahmen mit Blick auf tegische und finanzielle Kenn- Unternehmen wesentliche Finanzgrößen größen  Verlässliche und abgestimmte  Excel-Tool zur Simulation (als Basis  Identifikation wesentlicher Ein- Basis für unternehmerische für künftige Simulationen oder als flussgrößen und Abhängigkeiten Entscheidungen, vielfältige Prototyp für die Umsetzung in Third- für Ergebnis- und Cash-Effekte Analysemöglichkeiten Party-Tools)11 Dezember 2010 – Planung im Handel
  • 12. Die strategische Finanzplanung (und -simulation) stellt Datenund Wirkungen in allen relevanten Aufrissen dar Beispiel Simulationsbereiche Aufrisse Funktionen Markt Länder Relationen Schichtung Kennzahlen Verteilungen Vertriebslinien Sonstige Methoden Strategische Informationen Geschäftsfelder12 Dezember 2010 – Planung im Handel
  • 13. Wesentliche externe Faktoren der strategischen Analyse sinddie Basis für die strategische Finanzsimulation Beispiel Simulationsbereiche Auszug relevanter Größen Markt  Marktgröße  Externe Faktoren Marktdaten  Marktanteil werden typischer- weise im Rahmen der  Marktpotenzial Strategieentwicklung analysiert Kennzahlen  Kaufkraft  Für die strategische Kundendaten Finanzplanung und  Persönliche -simulation sind nur Faktoren ausgewählte Größen relevant (und sinnvoll Sonstige Weitere Faktoren der anwendbar) Informationen strategischen Analysephase13 Dezember 2010 – Planung im Handel
  • 14. Die Simulation der Kennzahlen muss flexibel und individuellerfolgen und wirkt entweder vorwärts oder rückwärts Beispiel Simulationsbereiche Financials Miscellaneous  Gesamtumsatz  Property  Warenrohertrag  # Outlets  Einstandskosten  Sales Area Markt  Bestands- und  Sales Wertveränderungen  Net Sales and Development  Nachlaufende Vergütung  Customer Count and Development  Sales/Store  Warenbewertung  Sales/sqm Kennzahlen  Sonstige Erlöse  Sales/Customer  Kosten (und Umlage)  Performance  EBIT  Profit (ROE, ROCE, ROI, etc.)  Liquidity (CFs)  Capital Structure (Debt/Equity, Sonstige Debt/Cash) Informationen  Efficency (Stock Turnover, Due Days and Development, CapEx (projected vs. Spent)14 Dezember 2010 – Planung im Handel
  • 15. Beispiele für verschiedene Optionen zur Simulation Standard-Relationen Strategische Maßnahmen  Ziel: Wachstum über Expansion Marktpotenzial  Bedingung: EK/FK an Investitionen > 50% Anzahl neue Märkte* Umsatz 2010 2011 2012 2013 2014 RUS 10 10 10 - - Wareneinsatz TUR 5 5 5 15 15 Marketing Budget ESP 2 2 2 2 2 XYZ n n n n n  Relationen sind (über alle Dimensionen)  Simulation von Expansionspfaden; abgestimmt und im System hinterlegt hier Verschiebungen von Märkten unter  Faktoren können individuell verändert Nebenbedingungen (und plausibilisiert) werden * Verwendung von standardisiert hinterlegten Markttypen flexibel möglich15 Dezember 2010 – Planung im Handel
  • 16. Beispiel 2:Konzeption einer integrierten Planungslösung Projektbeispiel: Weltweit agierender LEH, Discount Ableitung von Plan-GuV und -Bilanz Unterstützte Reduzierung rollierende der Planungs- Planung belastung Konzeption einer Planungslösung Automatisierte Simulations- Datenverarbeitung funktionalitäten Objekt- basierte Investi- tionsplanung16 Dezember 2010 – Planung im Handel
  • 17. Reduktion des Planungsaufwands durch einen vollständigund konsequent integrierten Ansatz Projektbeispiel: Weltweit agierender LEH, Discount Planungsinhalte Resultate der Planung  Cashflow-Berichte aller Einheiten Planung der Erfassung Zahlungsströme weiterer Angaben  Operative Planung aller Einheiten Operating  Expansionsplanung aller Cashflow Plan-GuV Einheiten (monatlich) Investing  Über-/Unterdeckungsberichte Cashflow Plan-Bilanz  Plan-GuV aller Einheiten Financing (bei Bedarf)  Plan-Bilanz für Länder und Cashflow Holding  Plan-Ist-Vergleiche für GuV Import von und Bilanz Ist-GuV, Ist-Bilanz  Basis für Simulationen17 Dezember 2010 – Planung im Handel
  • 18. Monatlich rollierende Planung auf einem integrierten Datenstandfür einen kontinuierlichen Blick in die Zukunft Projektbeispiel: Weltweit agierender LEH, Discount Methode rollierender Planung  Monatlich Neuplanung der Neuplanung der Monatsscheibe Jahresscheibe rollierende Planung führt zu re- Planjahr 1 Planjahr 2 Planjahr 3 duziertem Planungszeitpunkt 9 10 11 12 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 Planungs- „Drei-Jahres-Planung“ aufwand A A A A A A A A A A A A N N N N A N (September)  Planungs- Januar (Aktualisierung) A A A A A A A A A A A A N A A horizont von Februar drei Jahren (Aktualisierung) A A A A A A A A A A A A N A A mit zwölf Monaten rollierender Aktualisierung der Aktualisierung der Sicht auf Monatsscheibe Jahresscheibe Monats- scheiben N=Neuplanung, A=Aktualisierung18 Dezember 2010 – Planung im Handel
  • 19. Vollständige Einbindung der Investitionsplanung: von der Ideeüber die Genehmigung bis zum Controlling Investitionsplanung  Sammlung von Ideen zur Investition  Erfassung Business Case für Investitionen (Investitions- größen, operative Größen, Zahlungszeitpunkte)  Verwendung von typischen Verläufen (Standardmärkte)  Durchlauf Genehmigungs- verfahren im Rahmen der Planung  Berücksichtigung möglicher Verschiebungen im Inves- titionsverlauf (Drag ‚n‘ Drop des gesamten Cases)19 Dezember 2010 – Planung im Handel
  • 20. Weitere Komponenten des integrierten Planungsansatzes Projektbeispiel: Weltweit agierender LEH, Discount Planungsinhalte  Monatliche Planung auf zwölf steuerungsrelevanten Positionen unter Verwendung von automatischen Vorschlagswerten (Saisonalitäten, Annahmen, Prämissen)Inhalte  Weitere Planungsinhalte zur Investitionsplanung und buchhalte- rischer Effekte (2 x p.a.) nur für aggregierende Einheiten Bottom-up-Ansatz  Verwendung eines reinen Bottom-up-Ansatzes (unter Verwendung von Prämissen)  Korrektureinheiten auf jeder Aggregationsstufe; Berücksichtigung dieserAnsatz P Korrekturen in Vorschlagswerten des Folgemonats Enge Taktung  Optimierter Planungsprozess erlaubt eine monatliche Gesamtdauer von zwölf Tagen  Durch einen sukzessive Planungsprozess ohne KorrekturschleifenProzess steht jeder planenden Stufe dabei ein Zeitfenster von drei Tagen zur Verfügung  Planung ist immer – aber schlank und als immanenter 12. AT Steuerungsbestandteil20 Dezember 2010 – Planung im Handel
  • 21. Agenda  Grundlagen zur Planung im Handel  Projektbeispiele  Fazit: adaptierbare Ansätze21 Dezember 2010 – Planung im Handel
  • 22. Vom Handel Planung lernen? – Adaptierbare Ansätze Konsequente Reduzierung von Komplexitäten zu einer schlanken Planung Planung im Integrierte Investitionsplanung Handel (und Zahlungsstrom-Perspektiven) Nutzung von Automatisierungs- potenzialen in der Planung22 Dezember 2010 – Planung im Handel

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