Didaktische Dimensionen des eLearning als Bestandteil eines Hochschul-Qualitätssystems Timo Moritz
Agenda <ul><li>Motivation </li></ul><ul><li>Einordnung des Themas </li></ul><ul><li>Eingrenzung des Themas </li></ul><ul><...
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Hypothesen <ul><li>H 1: Zur Gestaltung bedeutungsvoller, situierter sowie problembasierter  eLearning/ blended Learning Ma...
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Hypothesen <ul><li>H 3: Die Gestaltung der Kommunikation und des Feedbacks in eLearning/  blended Learning Maßnahmen hat m...
Umsetzung <ul><li>H 3: Die Gestaltung der Kommunikation und des Feedbacks in eLearning/  blended Learning Maßnahmen hat ma...
Einflussmöglichkeiten von Hochschullehrenden (Eigene Darstellung) Didaktische Qualifikation  der Hochschullehrer Kommunika...
Ziele der Qualitätssteigerung der Lehre <ul><li>Ziele: </li></ul><ul><ul><li>Kontinuierliche Verbesserung der Rahmenbeding...
Fazit Lehrpersonvariablen Vorwissen, Einstellungen, Motivation,  didaktische Ausbildung,  Medienkompetenz Lernvariablen Vo...
Forschungsbedarf <ul><li>Weiterer Forschungsbedarf </li></ul><ul><li>Problem: Fehlende ausreichende empirische Untersuchun...
Literatur <ul><li>Bremer, C.  (2003). Hochschullehre und Neue Medien. Medienkompetenz und Qualifizierungsstrategien für Ho...
<ul><li>Vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit! </li></ul>
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Didaktische Dimensionen des eLearning als Bestandteil eines Hochschul-Qualitätssystems

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Diplomverteidigung von Timo Moritz zum Thema "Didaktische Dimensionen des eLearning als Bestandteil eines Hochschul-Qualitätssystems" am Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insbes. Informationsmanagement (www.wiim.de) an der Technischen Universität Dresden.

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    1. 1. Didaktische Dimensionen des eLearning als Bestandteil eines Hochschul-Qualitätssystems Timo Moritz
    2. 2. Agenda <ul><li>Motivation </li></ul><ul><li>Einordnung des Themas </li></ul><ul><li>Eingrenzung des Themas </li></ul><ul><li>Hypothesen </li></ul><ul><li>Erkenntnisse </li></ul><ul><li>Fazit </li></ul><ul><li>Forschungsbedarf </li></ul>
    3. 3. Motivation <ul><li>Veränderung der Schwerpunktsetzung des eLearning von CBT/ WBT hin zu blended Learning Arrangements. </li></ul><ul><li>Zunehmende Anerkennung der Pädagogik als die Wissenschaft, die Erkenntnisgewinn im Bildungsbereich erzielt und Theorien liefert. </li></ul><ul><li>Gesteigertes Interesse an den neuen Möglichkeiten der Gestaltung von Lehr-Lern Szenarien durch die geänderten technischen Möglichkeiten. </li></ul>
    4. 4. Einordnung des Themas <ul><li>Grobe Einordnung in die Debatte über Veränderungen der Lehre an Universitäten durch: </li></ul><ul><li>den technologischen Wandel und </li></ul><ul><li>die Anforderungen des Bologna-Prozesses sowie </li></ul><ul><li>der DIN PAS 1032-1 & 1037. </li></ul><ul><li>Laut Strategie der TU Dresden ist die Steigerung der Qualität der Lehre vorrangiges Ziel. </li></ul>
    5. 5. Eingrenzung des Themas <ul><li>Eingrenzung auf die Qualifikation der Lehrkräfte und die Gestaltung </li></ul><ul><li>der Kommunikation/ des Feedbacks in eLearning/ blended Learning Szenarien. </li></ul><ul><li>Eingrenzung erfolgt aufgrund des </li></ul><ul><li>Zusammenhangs dieser Punkte untereinander </li></ul><ul><li>deren Relevanz für die Qualität der Lehre </li></ul><ul><li>sowie die bisherige relative Unberücksichtigung dieser Aspekte an der TU Dresden. </li></ul>
    6. 6. Hypothesen <ul><li>Hypothesen: </li></ul><ul><ul><li>Zur Gestaltung bedeutungsvoller, situierter sowie problembasierter eLearning/ blended Learning Maßnahmen, bedarf es einer didaktisch-methodischen Qualifizierung der Lehrkräfte. </li></ul></ul><ul><ul><li>Zur Moderation der selbstgesteuerten Lernprozesse in eLearning/ blended Learning Szenarien bedarf es einer didaktisch-methodischen Qualifizierung der Lehrkräfte. </li></ul></ul><ul><ul><li>Die Gestaltung der Kommunikation und des Feedbacks in eLearning/ blended Learning Maßnahmen hat maßgeblichen Einfluss auf den Lernprozess und sollte professionell geplant werden. </li></ul></ul>
    7. 7. Konstituierende Faktoren von eLearning/ blended Learning Arrangements Konstituierende Faktoren von eLearning/ blended Learning Arrangements (eigene Darstellung, in Anlehnung an Ehlers, 2002, S. 8) Lehrpersonvariablen Vorwissen, Einstellungen, Motivation, didaktische Ausbildung, Medienkompetenz Lernvariablen Vorwissen, Einstellungen, Motivation, Medienkompetenz Lernerziel/ Intention/ Transferziel Wissen, Handlungskompetenz, Medienkompetenz, Sozialkompetenz im Netz Lernarrangement Lernkontext: Lernkultur Technik: LMS, Kommunikationssoftware Lernthema/ Lernstoff Bsp.: Inhalt einer komplexen problemorientierten Fallstudie Qualität Instructional condition Instructional condition Instructional condition Instructional methods Instructional outcomes
    8. 8. Hypothesen <ul><li>H 1: Zur Gestaltung bedeutungsvoller, situierter sowie problembasierter eLearning/ blended Learning Maßnahmen, bedarf es einer didaktisch- methodischen Qualifizierung der Lehrkräfte. </li></ul><ul><li>Planung: WER, WAS, WANN, WARUM und WOMIT macht (Lerner/ Lehrperson). </li></ul>Kompetenzbereiche der Lehrqualifikationen (Schulmeister, 2004a, S. 223) Medien Leitung Methoden Planung
    9. 9. Hypothesen <ul><li>H 2: Zur Moderation der selbstgesteuerten Lernprozesse in eLearning/ blended Learning Szenarien bedarf es einer didaktisch-methodischen Qualifizierung der Lehrkräfte. </li></ul><ul><li>Die Mediennutzung der Lerner gibt diesen Anlass zu spezifischen Prozessen </li></ul><ul><ul><li>diese interagieren und begünstigen die Erreichung der Lernziele. </li></ul></ul>Mediennutzung der Lerner Reflexionsprozesse Rezeptionsprozesse Produktionsprozesse Kommunikationsprozesse Kollaborationsprozesse
    10. 10. Hypothesen <ul><li>H 2: Zur Moderation der selbstgesteuerten Lernprozesse in eLearning/ blended Learning Szenarien bedarf es einer didaktisch-methodischen Qualifizierung der Lehrkräfte. </li></ul><ul><li>Funktionen eines Moderators von online Lehr-Lern Szenarien: </li></ul><ul><li>Die Organisations- und Administrationsfunktion bezieht sich darauf, für eine planvolle Gestaltung der Arbeitsabläufe zu sorgen. </li></ul><ul><li>Die Motivationsfunktion zielt darauf ab, eine freundliche kommunikationsförderliche Atmosphäre zu schaffen. </li></ul><ul><li>Die Vermittlungsfunktion stellt didaktische Verarbeitungshilfen bereit, z.B. Lernaufgaben, Zusammenfassungen oder Leitfragen. </li></ul><ul><li>Die Expertenfunktion sichert die inhaltliche Qualität des netzbasierten Lernens. </li></ul><ul><li>(vgl. Friedrich, Hesse, Ferber & Heins, 1999, S. 125) </li></ul>
    11. 11. Hypothesen <ul><li>H 3: Die Gestaltung der Kommunikation und des Feedbacks in eLearning/ blended Learning Maßnahmen hat maßgeblichen Einfluss auf den Lernprozess und sollte professionell geplant werden. </li></ul>Kriterium (A-)Synchronität von Lehren und Lernen Kriterium Betreuung Kriterium Kommunikationsweg Synchron Teleteaching Asynchron Telelearning unbetreut offenes Telelernen betreut betreutes Telelernen 1:1 Teletutoring Telecoaching n:n kommunikatives/ kooperatives Telelernen Mediendidaktische Entscheidungen bei der Konzeption internetbasierter Lernangebote (Kerres & Jechle, 2002, S. 275)
    12. 12. Umsetzung <ul><li>H 3: Die Gestaltung der Kommunikation und des Feedbacks in eLearning/ blended Learning Maßnahmen hat maßgeblichen Einfluss auf den Lernprozess und sollte professionell geplant werden. </li></ul><ul><li>Kommunikations- und Feedbackmöglichkeiten müssen u.a. angepasst sein an: </li></ul><ul><ul><li>die Vorkenntnisse der Lerner, </li></ul></ul><ul><ul><li>das Lernziel, </li></ul></ul><ul><ul><li>das Lernobjekt, </li></ul></ul><ul><ul><li>die Lernumgebung und </li></ul></ul><ul><ul><li>den möglichen (kalkulierten) Arbeitsaufwand der Lehrperson. </li></ul></ul>
    13. 13. Einflussmöglichkeiten von Hochschullehrenden (Eigene Darstellung) Didaktische Qualifikation der Hochschullehrer Kommunikation innerhalb des Lehr-Lern Szenarios Motivation der Lerner Feedback Lernzielerreichung = Kompetenzzuwachs der Lerner = Qualitätszuwachs der Lehre Unterstützung der Lerner & Lernprozesse Qualität der Aufgabe – des Lernszenarios Qualität der Betreuung Kollaborativer Arbeit Qualität der Bewertung der Lernerleistung Didaktisch begründete Planung der Lehr-Lernform Qualitativ hochwertige Analyse der Lerner- Voraussetzungen
    14. 14. Ziele der Qualitätssteigerung der Lehre <ul><li>Ziele: </li></ul><ul><ul><li>Kontinuierliche Verbesserung der Rahmenbedingungen zur Entstehung von Qualität im Bildungsprozess. </li></ul></ul><ul><ul><li>Die Berufsbefähigung der Studenten entsprechend den Anforderungen des Bologna-Prozesses (Bachelor). </li></ul></ul><ul><ul><li>Verbesserung der Qualität der studentischen Forschungsleistungen für die Fakultät (Master). </li></ul></ul><ul><ul><li>Erhalt der Studienanfängerzahlen – Bedingung für Zuwendungen des Bundes für Aufnahme von Abiturienten aus anderen Bundesländern. </li></ul></ul>
    15. 15. Fazit Lehrpersonvariablen Vorwissen, Einstellungen, Motivation, didaktische Ausbildung, Medienkompetenz Lernvariablen Vorwissen, Einstellungen, Motivation, Medienkompetenz Lernerziel/ Intention/ Transferziel Wissen, Handlungskompetenz, Medienkompetenz, Sozialkompetenz im Netz Lernarrangement Lernkontext: Lernkultur Technik: LMS, Kommunikationssoftware Lernthema/ Lernstoff Bsp.: Inhalt einer komplexen problemorientierten Fallstudie Qualität Instructional condition Instructional condition Instructional condition Instructional methods Instructional outcomes Nur die Festlegung von Lernzielen im voraus ermöglicht eine Überprüfung der Ergebnisqualität Ist eine Zertifizierung erwünscht, müssen die Lehrveranstaltungen didaktische Konzeptionen vorweisen und das Lehrpersonal entsprechend ausgebildet werden Planung des L-Arrangements und des Lernthemas muss entsprechend aktueller Erkenntnisse erfolgen
    16. 16. Forschungsbedarf <ul><li>Weiterer Forschungsbedarf </li></ul><ul><li>Problem: Fehlende ausreichende empirische Untersuchung der bisherigen Erkenntnisse. </li></ul><ul><li>Ziel: eine valide empirische Basis, um darauf aufbauend </li></ul><ul><ul><li>die Erkenntnisse in die </li></ul></ul><ul><ul><li>Planung und </li></ul></ul><ul><ul><li>Gestaltung der Hochschullehre, </li></ul></ul><ul><ul><li>insbesondere von eLearning/ blended Learning Arrangements, </li></ul></ul><ul><ul><li>einfließen zu lassen. </li></ul></ul>
    17. 17. Literatur <ul><li>Bremer, C. (2003). Hochschullehre und Neue Medien. Medienkompetenz und Qualifizierungsstrategien für Hochschullehrende. http://www.bremer.cx/paper17/paper_bremer17.pdf [10.10.2008], 2003. </li></ul><ul><li>Ehlers, U-D. (2002). Qualität beim E-Learning: Der Lernende als Grundkategorie bei der Qualitätssicherung. www.medienpaed.com/02-1/ehlers1.pdf [31.06.2008], 2002. </li></ul><ul><li>Friedrich, H.F., Hesse, F.W., Ferber, S. & Heins, J. (1999). Partizipation im virtuellen Seminar in Abhängigkeit von der Moderationsmethode – eine empirische Untersuchung. In M. Fechter & C. Bremer (Hrsg.), Die virtuelle Konferenz – neue Möglichkeiten für die politische Kommunikation (Grundlagen, Techniken, Praxisbeispiele) (S.119-140). Essen: Klartext. </li></ul><ul><li>Kerres, M. & Jechle, T. (2002). Didaktische Konzeption des Telelernens. In L.J. Issing & P. Klimsa (Hrsg.), Information und Lernen mit Multimedia und Internet (S.267-281). 3. Aufl., Weinheim: Beltz. </li></ul><ul><li>Schulmeister, R. (2004a). Welche Qualifikationen brauchen Lehrende für die „Neue Lehre“? Versuch einer Eingrenzung von eCompetence und Lehrqualifikation. In R. Keil-Slawik & M. Kerres (Hrsg.), Hochschulen im digitalen Zeitalter. Innovationspotenziale und Strukturwandel (S.215-234). Münster: Waxmann. </li></ul>
    18. 18. <ul><li>Vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit! </li></ul>

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