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Spotlight zum Management von Wissensarbeitern – im Spiegel der Ergebnisse einer empirischen Studie
 

Spotlight zum Management von Wissensarbeitern – im Spiegel der Ergebnisse einer empirischen Studie

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Wie die Führung von Wissensarbeitern heute aussehen sollte, welche Erwartungen Wissensarbeiter an ihre Tätigkeit und das Umfeld stellen haben wir im ersten Teil unseres Studienprojekts anhand von ...

Wie die Führung von Wissensarbeitern heute aussehen sollte, welche Erwartungen Wissensarbeiter an ihre Tätigkeit und das Umfeld stellen haben wir im ersten Teil unseres Studienprojekts anhand von sechs Thesen postuliert.

Zur Verifizierung der Thesen haben wir in einem zweiten Teil mehr als 300 festangestellte Wissensarbeiter zu ihren Erwartungen, ihrer Rolle und Situation in Unternehmen befragt.

Die Ergebnisse bieten eine umfassende, empirisch fundierte Bestandsaufnahme, ob und inwieweit moderne Ansätze zur Führung und zum Management von Wissensarbeitern, die in den Thesen adressiert wurden, heute in deutschen Unternehmen umgesetzt werden.

Die vergleichende Analyse aus den Thesen und den empirischen Ergebnissen finden Sie hier: http://www.wissensarbeiter-studie.de

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    Spotlight zum Management von Wissensarbeitern – im Spiegel der Ergebnisse einer empirischen Studie Spotlight zum Management von Wissensarbeitern – im Spiegel der Ergebnisse einer empirischen Studie Document Transcript

    • wissensarbeiterund Unternehmenim spannungsfeldEin Gemeinschaftsprojekt von Hays AG, PAC, gfwm und i-komOktober 2012Autor:Dr. Andreas Stiehler (PAC)
    • SPOTLIGHT zum Managementvon Wissensarbeitern –im Spiegel der Ergebnisseeiner empirischen Studie„The single greatest challenge facing Unternehmen, die in reifen Industrieländern nach Innovationspotenzialen suchen, müssen das Manage­managers in the developed countries ment und die Führung von Wissensarbeitern in denof the world is to raise the productivity Fokus rücken. Das von Hays initiierte Studienprojektof knowledge and service workers. „Wissensarbeiter und Unternehmen im Spannungs­ feld“, das gemeinsam mit der Gesellschaft für Wissens­This challenge, which will dominate the manage­ ent (GfWM) und der Beratungs- und Analyse­ m ­management agenda for the next sev­ gesellschaft PAC umgesetzt wird, bietet hierbei praktische Hilfestellung.eral decades, will ultimately determine Im ersten Teil des Studienprojekts befragten wirthe competitive performance of com­ Vor­ enker der Wissensarbeit – darunter Wissenschaft­ dpanies. Even more important, it will ler, Berater und Publizisten sowie Knowledge-Manage­determine the very fabric of society ment-Verantwortliche und Unternehmer – zu den Besonderheiten des Managements von Wissensarbei­and the quality in every industrialized tern. Aus den Experteninterviews ergaben sich sechsnation.“ Thesen, die Unternehmen dazu auffordern, FührungPeter F. Drucker, Harvard Business Review, 1991. und Organisation genauso wie Infrastruktur und Personalarbeit besser an die Bedürfnisse ihrer Spezia­ listen, der Wissensarbeiter, anzupassen. Nach den Appellen der Experten haben wir nun die Wissensarbeiter selbst zu ihrer Rolle und Situation im Unternehmen sowie zu Zielkonflikten und Spannungs­­feldern befragt. Hierzu befragten wir mehr als 300 hochqualifizierte, festangestellte Fachkräfte, die über mindestens drei Jahre Berufserfahrung verfügen und ihre Tätigkeit selbst als Wissensarbeit bezeichnen. Die Ergebnisse liefern eine umfassende, empirisch fundierte Bestandsaufnahme, ob und inwieweit moderne Ansätze zur Führung und zum Management von Wissensarbeit(ern), die in den Thesen adressiert wurden, heute in deutschen Unternehmen umgesetzt werden. Wissensarbeiter und Unternehmen im Spannungsfeld – Spotlight | 2
    • These 1: Wissensarbeiter müssenals Individuen behandelt werden.Unternehmen, die auf Wissensarbeit setzen, sind aufstellen. Dieses Selbstbewusstsein wird durch diedeutlich stärker von der Performance und Motivation Befragungsresultate eindrucksvoll bestätigt. 74 % derder einzelnen Mitarbeiter abhängig, als dies in der Wissensarbeiter in Deutschland fühlen sich sicher inherkömmlichen Industriearbeit der Fall war. Denn das ihrer Position im Unternehmen, und 77 % rechnen sichWissen, das heute von nahezu jedem Unternehmen als – trotz schwacher Konjunktur – gute Chancen auf demstrategische Ressource proklamiert wird, sitzt in den Arbeitsmarkt aus. Die Emanzipation der Wissensarbei­Köpfen der Mitarbeiter. Wissensarbeit lässt sich also ter von ihren Unternehmen äußert sich auch darin,nicht in Rezepturen fassen oder als Prozess beschrei­ dass knapp 60 % bereit sind, das Unternehmen zuben. Die Befragungsresultate bestätigen dies: Drei wechseln, wenn sie sich woanders thematisch weiter­Viertel der befragten Wissensarbeiter (74 %) weisen entwickeln können. Ca. 40 % der Wissensarbeiterdarauf hin, dass ihre Tätigkeit nicht nach festen Regeln spielen sogar mit dem Gedanken, sich selbstständigund Prozessen definierbar ist. Stattdessen beschreiben zu machen.sie ihre Tätigkeit als stark projektorientiert (78 %) mit Unternehmen müssen sich also mit den Bedürfnisseneinem großen Gestaltungsspielraum (82 %). der Wissensarbeiter auseinandersetzen, um keineWissensarbeiter sind damit auch weit weniger aus­ Abwanderung qualifizierter Mitarbeiter und somit einetauschbar als Industriearbeiter. Sie sind in hohem Maße Verringerung ihrer eigenen Wettbewerbs- undemanzipiert und können selbstbewusst Forderungen Innovationsfähigkeit zu riskieren.These 2: Wissensarbeiter benötigenfür ihre Arbeit breit gefächerte undstabile Netzwerke.Knapp 90 % der befragten Wissensarbeiter heben keine Möglichkeit gibt, sich jenseits des Arbeitsplatzesdie Notwendigkeit für Austausch und Vernetzung über mit Kollegen auszutauschen. Social-Media-Dienste undAbteilungsgrenzen hinweg als besonderes Merkmal Anwendungen als mögliches Werkzeug für Austauschihrer Tätigkeit hervor. Und drei Viertel der Befragten und Vernetzung können heute nur von etwa 60 % derordnen dem Auf- und Ausbau von Netz­ erken als w Wissensarbeiter professionell genutzt werden.Maßnahme zur Produktivitätssteigerung eine hohe Allerdings sind die Wissensarbeiter selbst gespaltenerBedeutung zu. Diese Ergebnisse überraschen nicht: Meinung hinsichtlich der Bedeutung von Social-Media-Wissen, das in den Köpfen der Mitarbeiter bleibt, Diensten zur Produktivitätssteigerung. Die großebesitzt keinen Wert. Es muss fließen, um Unternehmen Mehrheit der Befragten setzt für Austausch undin Bewegung zu setzen. Vernetzung auf Fachkonferenzen (69 %) und Work­Die Unterstützung der Unternehmen in diesem Punkt shops (44 %) bis hin zur Mitarbeit in Verbändenerscheint jedoch vielfach noch suboptimal. Knapp (25 %). Social-Media-Dienste wie XING oder LinkedInjeder vierte Wissensarbeiter konstatiert, dass der werden dagegen heute nur von etwa jedem fünftenAustausch mit Kollegen nicht ausreichend gefördert Wissensarbeiter genutzt.oder gefordert wird. Bei Austausch und Vernetzung Interessant ist jedoch: Der Großteil derjenigenüber Unternehmensgrenzen hinweg fühlen sich sogar Wissensarbeiter, die Social Media bereits professionellca. 40 % der Wissensarbeiter nicht hinreichend einsetzen, benennt dieses Medium auch als ihrenunterstützt. wichtigsten Austauschkanal. Dies lässt vermuten,Konkret bemängeln viele Wissensarbeiter eine für dass sich mit zunehmendem Anteil Social-Media-Austausch und Vernetzung noch unzureichende affiner Mitarbeiter dieses Medium im GeschäftsalltagInfrastruktur: Jeder dritte Befragte kritisiert, dass es durchsetzen wird. Wissensarbeiter und Unternehmen im Spannungsfeld – Spotlight | 3
    • These 3: Wissensarbeiter brauchenCoaches, keine Kontrollfreaks.Wissensarbeiter benötigen eine grundlegend andere Eine vertiefte Analyse der BefragungsergebnisseFührung als klassische Industriearbeiter. Der Abtei­ zeigt, dass der Grad an Selbstbestimmung mit derlungsleiter als oberster Denker und Lenker, der den Berufserfahrung zunimmt und bei FestanstellungenMitarbeitern vorschreibt, welche Aufgaben sie wie zu höher liegt als bei flexiblen Beschäftigungsverhält­erledigen haben, ist für Wissensarbeiter überflüssig nissen. Sprich: Unternehmen gestehen erfahrenen– ja geradezu verpönt. Die Befragungsresultate Wissensarbeitern ein selbstbestimmtes Arbeitenunterstreichen dies: Selbstbestimmung steht im zu, wogegen jüngere Mitarbeiter und FreiberuflerAnforderungskatalog der Wissensarbeiter ganz oben noch stärker in traditionelle Hierarchien eingebunden– egal, ob nach Maßnahmen zur Produktivitätssteige­ werden. Dieses Verhalten ist bis zu einem gewissenrung (93 %) oder nach Attributen zur Bewertung der Grad nachvollziehbar. Um eigenständig für dasAttraktivität potenzieller Arbeitgeber (94 %) gefragt Unternehmen zu arbeiten, müssen die Mitarbeiterwird. mit den Abläufen und Prämissen vertraut sein.In vielen deutschen Unternehmen wird diese Forde­ Allerdings birgt die Bevorzugung der „Altgedienten“rung heute schon antizipiert, und Wissens­ rbeiter a bei diesem Thema auch das Risiko, dass die Aktivitätenwerden „an der langen Leine geführt“. Dies trifft bzw. Ideen jüngerer und externer Mitarbeiter, die fürjedoch bei weitem noch nicht für alle Wissensarbei­ einen fortwährenden Erneuerungsprozess einester und jedes Unternehmen zu. So sieht knapp jeder Unternehmens essenziell sind, nicht gehört werdenzweite Mit­ rbeiter (46 %) seinen Vorgesetzten immer a – und so Unternehmen zu lange auf „herkömmlichennoch in einer kontrollierenden Funktion, der den Verfahren“ beharren.Ablauf vorgibt und die Einhaltung kontrolliert. Mehrals 30 % der Befragten beschreiben ihre eigene Rollesogar als die eines „Zuarbeiters“ für den Vorgesetzten,der im Unternehmen die Rolle des Experten innehat.These 4: Wissensarbeiter solltennicht an Ort und Zeit gebunden sein.Wissensarbeit ist – anders als klassische Industrie­ Unternehmen von ihren Wissensarbeitern eine hohearbeit – nicht an feste Orte (Fabriken) oder Zeiten Flexibilität bzgl. Einsatzzeiten und -orte. Die daraus(Maschinenlaufzeiten) gebunden. Diese Flexibilität entstehende Mehrbelastung der Mitarbeiter kannwurde durch die dynamische Technologieentwicklung reduziert werden, wenn diese umgekehrt ihre Freiräu­(mobile Technologien, Video Conferencing) während me nach eigenem Ermessen nehmen könnender letzten Jahre noch deutlich ausgeweitet. Die – indem sie z. B., wenn keine betrieblichen BelangeBe­­ fragungsergebnisse bestätigen dies: Ca. 60 % der dagegen sprechen, vom Homeoffice aus arbeitenWissensarbeiter meinen, dass sich ihre Tätigkeit heute oder die Arbeitszeiten familienfreundlicher gestaltengrundsätzlich unabhängig von Ort und Zeit erledigen können.lässt. Die Befragungsresultate unterstreichen, wie wichtigUnternehmen sollten den Mitarbeitern diesen Freiraum diese Aspekte den Wissensarbeitern heute bei derauch zugestehen und fördern – nicht zuletzt, um die Auswahl des Arbeitgebers sind. Ca. 90 % der BefragtenProduktivität der Wissensarbeit zu steigern. Schließlich fordern konkrete Maßnahmen, um Berufliches undwissen Wissensarbeiter selbst am besten, wo und Privates in Einklang zu bringen sowie Arbeitszeitenwann sie am produktivsten sind. So ordnen 90 % der und -orte flexibel wählen zu können. GleichzeitigBefragten der Flexibilisierung von Arbeitszeiten als zeigen sich die Lücken zwischen Anspruch und Rea­ität lMittel zur Produktivitätserhöhung eine hohe und sehr hier besonders ausgeprägt. Laut den Befragungser­hohe Bedeutung zu. gebnissen können knapp 40 % der Wissens­ rbeiter a meist nicht selbst bestimmen, wann und von wo sieMehr Freiräume bei der Gestaltung der Tätigkeit arbeiten.helfen zudem den Mitarbeitern, Berufliches undPrivates besser in Einklang zu bringen. So fordern viele Wissensarbeiter und Unternehmen im Spannungsfeld – Spotlight | 4
    • These 5: Wissensarbeiter brauchenKompetenzen, die über „reinesFachwissen“ hinausgehen.Wissensarbeit stellt nicht nur an Führung, Personal­ wicklung von den Unternehmen. Gleichzeitig ist dieentwicklung und Infrastruktur besondere Anforderun­ Unterstützung beim Erwerb weiterer Schlüssel­gen, sondern an die Wissensarbeiter selbst. Von ihnen kompetenzen im Anforderungskatalog der meistenwird ein überdurchschnittlich hohes Maß an Eigen­ Wissensarbeiter aber nur von nachrangiger Bedeutung.ständigkeit und Eigenverantwortung verlangt. Um Insgesamt spielen moderne Wissensmanagement-Wissens­­arbeit erfolgreich zu gestalten, müssen sie Ansätze in den Einschätzungen der Wissensarbeiter– mithilfe geeigneter Medien – selbst Netzwerke nur eine untergeordnete Rolle. So wird die Aneignungaufbauen. Sie müssen selbst in der Lage sein, die ihnen von Fachwissen vom Großteil der Befragten als deutlichzur Verfügung stehenden Freiräume zu ge­ talten und s wichtiger eingestuft als der Aufbau von Netzwerken –mit ihren Ressourcen zu haushalten. Und sie sollten trotz der immer kürzeren Haltbarkeit des Wissensselbständig ihr Thema nach außen vertreten und und immer komplexerer Problemstellungen. Ebensosich als Experte in ihrer Fachwelt etablieren. Unter­ vertraut ein Großteil der Befragten weiterhin aufnehmen sind um­ ekehrt angehalten, Mitarbeiter g (bessere) Wissens­ atenbanken, um die Produktivität dbeim Erwerb entsprechender Medien, Selbstma­ der Wissensarbeit zu erhöhen – trotz zahlreichernagement- und Vermarktungskompetenzen zu gescheiterter Projekte und der Erkenntnis nahezuunterstützen. aller Experten, dass sich Wissen nicht in DatenbankenNach den Befragungsergebnissen zu urteilen be­ fassen lässt.fassen sich Wissensarbeiter aber bislang noch wenig Unternehmen, die Wissensarbeit fördern wollen,mit diesen Themen. So zeigt sich ein Großteil der sollten deshalb auch ihr Augenmerk darauf richten,Wissensarbeiter zwar bereit, über das normale Maß das Bewusstsein der Mitarbeiter für Erkenntnissehinaus in die Aneignung von Fachwissen zu investieren des modernen Wissensmanagements zu schärfen.und fordert Möglichkeiten zur fachlichen Weiterent­These 6: Wissensarbeiter als externeSpezialisten müssen optimal integriertwerden.Wissensarbeit ist nicht nur für den Einsatz externer „Mixed-­ eams“-Erfahrenen halten die Zusammen­ T ­Spezialisten (wegen der starken Projektorientierung) arbeit für produktivitätsfördernd.geradezu prädestiniert. Der Einsatz externer Spezialis­ten bietet auch vielfältige Möglichkeiten, die Produkti­ Effekte durch Konkurrenzverhalten zwischen Fest­vität interner Teams zu steigern. Denn in „Mixed angestellten und Externen spielen dagegen in derTeams“ können festangestellte und externe Mitarbeiter Praxis kaum eine Rolle. Nur relativ wenige Wissen­ihre Fähigkeiten sinnvoll ergänzen, voneinander sarbeiter fühlen sich nach eigenen Aussagen durchlernen und ihre fachlichen Netzwerke erweitern. den Einsatz von Externen mehr angespornt (26 %).Die Befragungsresultate zeigen, dass der Großteil Noch weniger sehen Produktivitätshemmnisse durchder Mitarbeiter diese Meinung teilt und dem Einsatz mehr Konkurrenzverhalten (12 %). Allerdings werdenvon externen Spezialisten überaus positiv gegen­ von knapp jedem dritten Wissensarbeiter ein erhöhterübersteht. Einarbeitungs- und Kommunikationsaufwand als Produktivitätshemmnis thematisiert.So halten mehr als 60 % der festangestellten Wissens­arbeiter die Zusammenarbeit in „Mixed Teams“ für Unternehmen tun also durchaus gut daran, externe„produktivitätsfördernd“, nur 5 % sehen einen negativen Spezialisten optimal zu integrieren, sowohl um dieEinfluss. Dabei zeigen sich insbesondere Wissensar­ Produktivitätseffekte auszuschöpfen als auch umbeiter, die bereits mit Externen zusammenarbeiteten, den Einarbeitungs- und Kommunikationsaufwandüberdurchschnittlich positiv gestimmt: 77 % der zu begrenzen. Wissensarbeiter und Unternehmen im Spannungsfeld – Spotlight | 5
    • ZusammenfassungInsgesamt bestätigen die Befragungsresultate dieMeinung der Experten: Mit zunehmender Bedeutungder Wissensarbeit stellen sich ganz andere Anforde­rungen an Führung, Organisation, Personalentwick­lung und Infrastruktur der Unternehmen.Führungskräfte, die die Produktivität von Wissens­arbeit erhöhen und die Performance ihrer Wissens­arbeiter verbessern wollen, sollten den folgenden fünfTipps besondere Beachtung schenken: • Selbstbestimmung fördern – hierbei insbesondere darauf achten, dass auch weniger erfahrene und externe Mitarbeiter sich entfalten und ihre Ideen einbringen können. • Den Mitarbeitern eine hohe Flexibilität bei der Wahl von Arbeitszeiten und orten zugestehen – und das Thema „Work-Life-Balance“ aktiv adressieren. • Vernetzung – insbesondere auch den Austausch über Unternehmensgrenzen hinweg – stärken. Wissens­ arbeitern Zugang zu Social Media ermöglichen und ent­ prechend schulen – aber gleichzeitig Social Media s nicht als Nonplusultra verstehen, andere Kanäle für den Austausch im Blick behalten. • Bewusstsein für Herausforderungen der Wissens­ rbeit a und moderne Wissensmanagement-Ansätze schärfen und Hilfestellung beim Kompetenzerwerb bieten. • Den Einsatz externer Spezialisten nicht nur als „Über­ brückung von Kapazitätsengpässen“, sondern auch als Maßnahme zur Produktivitätsförderung steuern – dabei insbesondere den Austausch zwischen internen und externen Wissensarbeitern fördern. Wissensarbeiter und Unternehmen im Spannungsfeld – Spotlight | 6
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