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410 burnout interventionen

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Hinweise, wie Menschen einen laufenden Burnout-Prozess durchbrechen und stoppen koennen

Hinweise, wie Menschen einen laufenden Burnout-Prozess durchbrechen und stoppen koennen


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  • 1. Günther BaurBurnout-Interventionen Wie Sie als Arbeitnehmer, als Führungskraft und als Personaler einen Burnout vermeiden könnenInhaltsverzeichnisLegende der Grafik Burnout-Interventionen.......................................................................2Burnout aus Sicht des Arbeitnehmers ..................................................................................3Burnout aus Sicht der Führungskraft ....................................................................................4Burnout aus Sicht des Personalers ........................................................................................5© Allaxi -1-
  • 2. Legende der Grafik Burnout-InterventionenDie Grafik zu Burnout-Interventionen ist konzentrisch aufgebaut.Die drei inneren Ellipsen, in weiß gehalten, zeigen die Möglichkeiten, die einArbeitnehmer hat, wenn er sich vor Burnout schützen möchte. Die Doppelpfeile inden drei inneren Ellipsen stehen dafür, dass ein Arbeitnehmer seinen Selbstschutznahezu beliebig ausbauen, ausrichten und beschleunigen kann.Die vierte, in gelb gehaltene Ellipse zeigt im Uhrzeigersinn die Methoden aus dem6-Phasen-Modell, die zur Immunisierung gegen Burnout eingesetzt werden können.Diese Methoden können Arbeitnehmer, Führungskräfte und Personaler auf diejeweilige eigene Situation anwenden. Beschreibungen dieser Methoden finden Sieunter http://www.allaxi.de/text/6_phasen_modell.7.html.Die äußere fünfte Ellipse, in braun gehalten, listet die fortschreitend schlimmerwerdenden Warnsymptome eines Burnout auf.Ganz außen, in rot gehalten, finden sich die acht Kaskaden eines Burnout-Syndromssowie mögliche Interventionen von Seiten einer Führungskraft bzw. einesPersonalers.Die Pfeile in der Grafik zeigen eine Auswahl von Entwicklungsmöglichkeiten an.Es gibt in der Wirklichkeit wesentlich mehr Varianten, wie sich die hierabgebildeten Schritte und Symptome verbinden lassen. Die Grafik dient einerersten Orientierung und einer Erweiterung der eigenen Handlungsoptionen: • Wo bin ich? • Wie kann sich der Burnout-Prozess weiterentwickeln? • Welche Möglichkeiten zum Gegensteuern und zur Vermeidung des Burnout stehen mir zur Verfügung?© Allaxi -2-
  • 3. Burnout aus Sicht des ArbeitnehmersFür einen Arbeitnehmer ergeben sich drei Lösungsansätze, sobald er in einemfortschreitenden Burnout-Prozess gefangen ist: 1. Welche eigenen Denkweisen, welche eigenen aktiven Schritte nähren und befördern den Burnout? Was ist mein eigener Anteil daran, dass ich in den Burnout rutsche? Wenn ich weglasse bzw. kontrolliere, was ich selbst mache und was mir schadet, dann spare ich eigene Energie UND habe bessere Ergebnisse. 2. Wie beginnt ein Burnout? Ab wann bin ich betroffen? Je früher die Reflexion über eine mögliche eigene Betroffenheit einsetzt, desto weniger kann der Burnout-Prozess ungebremst im eigenen Leben Raum greifen. Das Lesen der Grafik aus Sicht des Arbeitnehmers bringt in aller Regel zahlreiche Hinweise: • Wo im eigenen Berufsleben traten Warnsymptome eines Burnout bereits auf? • Wie weit griff der Burnout-Prozess bereits um sich? • Welche Schritte dagegen habe ich NOCH nicht unternommen? 3. Auf welche Lebensbereiche schlagen die Wirkungen des Burnout durch? Die Wahrnehmungen dazu sind in aller Regel vorhanden. Die Zuordnung der Wahrnehmungen zum Thema Burnout fehlt allerdings oft, nach dem Motto: weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Entscheidend ist hier, wie ich den inneren Zensor gezielt ausschalte und wie ich die eigenen fünf Sinne um andere Wahrnehmungsapparate erweitere. Möglichkeiten dazu sind: • Emotionale Reaktionen von Familienangehörigen wahrnehmen und nutzen • Fragen an den Hausarzt bzw. Facharzt vorbereiten und Antworten einholen • Hinweisen von Freunden nachgehen • Vergleiche mit mir selbst anstellen: Wann und wo war ich schon mal glücklicher und zufriedener als heute? Was war damals anders? Wie kann ich meine heutigen Verhältnisse verbessern?© Allaxi -3-
  • 4. Burnout aus Sicht der FührungskraftFür Führungskräfte reißt das Burnout-Syndrom ein Spannungsverhältnis auf, das esauszuhalten, zu gestalten und zu lösen gilt: • die betrieblichen Abläufe sollen immer höheren Belastungen standhalten; • der Mitarbeiter in diesen betrieblichen Abläufen soll vor Belastungen geschützt werden: der Ablauf, nicht der Mitarbeiter ist das Objekt der Belastung; • einsetzende Symptome eines Burnout-Syndroms sind Warnsignale, die im Sinne der Verhältnis-Prävention zu einer Veränderung des betrieblichen Ablaufs bzw. im Sinne der Verhaltens-Prävention zu einer Veränderung des Mitarbeiter- Verhaltens am Arbeitsplatz führen müssen. Nimmt die Führungskraft die bekannten Burnout-Warnsignale entweder nicht wahr oder schiebt sie sie beiseite, dann ist sie für die Schädigungen am Mitarbeiter ähnlich verantwortlich wie ein Autofahrer, der auf Verkehrsschilder nicht reagiert. Unwissenheit schützt nicht vor den Folgen.Das Lesen der Grafik zu den Burnout-Interventionen bringt in aller Regel für eineFührungskraft zahlreiche Hinweise:• Welcher meiner Mitarbeiter leidet unter welchen Symptomen? Welche dieser Symptome lassen sich einem möglichen Burnout-Prozess zuordnen?• Welche Anregungen bietet mir die Grafik, wie ich das Thema in Mitarbeitergesprächen besprechbar machen kann?• Welche Methoden aus dem 6-Phasen-Modell eröffnen die Option, dass der Mitarbeiter sich selbst besser schützt? Wie kann ich den Selbstschutz des Mitarbeiters als Führungskraft forcieren? (Verhaltens-Prävention)• Welche Teile eines betrieblichen Ablaufs führen dazu, dass Mitarbeiter steigenden Belastungen ausgesetzt sind? Welche Änderungen im betrieblichen Ablauf führen zu besseren Arbeitsbedingungen UND zu besseren Ergebnissen? Wie beziehe ich meine Mitarbeiter bei der Gestaltung der Arbeitsbedingungen mit ein? (Verhältnis-Prävention)© Allaxi -4-
  • 5. Burnout aus Sicht des PersonalersPersonaler mit ihrem abteilungsübergreifenden Blick auf das Unternehmen könnentief greifende Veränderungen vorantreiben und drohende Burnout-Fälle auf einerstrukturellen Ebene vermeiden helfen. Leitfragen dazu sind: • In welchen Abteilungen gibt es welche überdurchschnittlich hohen Belastungen für die Mitarbeiter? • Welche Folgen dieser hohen Belastungen lassen sich messen? Gegebenenfalls Ergebnisse aus Mitarbeitergesprächen, Mitarbeiter-Befragungen, Controller, Betriebsarzt u.a. für die Erhebung dieser Belastungen einbeziehen. • Welche für das Unternehmen bzw. für einzelne Abteilungen bzw. für einzelne Funktionen typische Muster lassen sich erkennen? • Welche Ebene im Unternehmen braucht welche Art von Aufklärung und Unterstützung? • Welche personalwirtschaftlichen Instrumente sind sinnvoll? (z.B. Arbeitszeitregelungen, Krankheits-Rückkehrer-Gespräche, statistische Darstellungen, Coaching)Das Lesen der Grafik Burnout-Interventionen führt einen Personaler u.a. zufolgenden Erwägungen: • In welchen Abteilungen ist jeweils welche Burnout-Kaskade erreicht? • Wo besteht der dringlichste Handlungsbedarf? • Welche Themen für die Führungskräfte-Entwicklung ergeben sich daraus? • Welche Handreichungen kann ich als Personaler meinen Führungskräften bieten? • Wer vereinbart mit wem welche messbaren Schritte? • Wie werte ich in einem rollierenden Prozess mögliche Veränderungen aus? Wie messe ich eine größer bzw. kleiner werdende Burnout-Gefahr für mein Unternehmen?Informationen zu den Themen Veränderung des eigenen Verhaltens am Arbeitsplatzund Komplexität beherrschen finden Sie unter www.allaxi.de.© Allaxi -5-