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Nachhaltigkeitsbericht2009
VorwortÖkonomie            3 4 Ökologie            16 Soziales            30
3          Nachhaltigkeit stellt – neben Unabhängigkeit, kompromissloser          Service-Orientierung sowie höchster Iden...
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ImpressumGebrüder Weiss Gesellschaft m.b.H.Bundesstraße 1106923 LauterachÖsterreichProjektleitungPeter WaldenbergerProjekt...
Gebrüder Weiss Holding AGBundesstraße 1106923 LauterachÖsterreichT +43.5574.696.0F +43.5.9006.2609service@gw-world.com
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Gebrüder Weiss - Nachhaltigkeit 2009. Der zweite Nachhaltigkeitsbericht des österreichischen Transport- und Logistikunternehmens GW.

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  1. 1. Nachhaltigkeitsbericht2009
  2. 2. VorwortÖkonomie 3 4 Ökologie 16 Soziales 30
  3. 3. 3 Nachhaltigkeit stellt – neben Unabhängigkeit, kompromissloser Service-Orientierung sowie höchster Identifikation mit den Unternehmenszielen – einen Kernwert von GW dar. Der folgende Bericht geht auf die drei Dimensionen von Nachhaltigkeit ein: Ökonomie, Ökologie und Soziale Verantwortung. Die Logistik-Branche muss die wachsende Herausforderung annehmen, mit ressourcenschonenden Technologien wirtschaftlich sinnvolle Konzepte für immer komplexere Beschaffungs-, Lager- und Verteil-Vorgänge zu entwickeln. Mit dem Vertrauen der Kunden und Partner, dem Engagement gut ausgebildeter MitarbeiterInnen und der Unterstützung aller „stakeholders“ kann sich jener Erfolg einstellen, der Umwelt und Gesellschaft nutzt, weitere Investitionen und Innovation fördert und damit Beschäftigung bei einem – im wahrsten Sinne des Wortes – ausgezeichneten Arbeitgeber sichert bzw. schafft.Vorwort Wolfgang Niessner, MBA Vorstandsvorsitzender Gebrüder Weiss Holding AG
  4. 4. Ökonomie
  5. 5. Ökonomie 72.1 / 2.3 / 2.4 / 2.5 / 2.6 / 2.8 / 2.9 Dank der soliden finanziellen Basis ist Gebrüder Weiss unabhängig und strategisch auf nachhaltigen Erfolg ausgerichtet. Die Erreichung langfristiger Ziele hat klar Vorrang gegenüber der Maximierung vonVerantwortung leben. Zukunft bewegen. Quartalsgewinnen. Ein besonderesDie Gebrüder Weiss GmbH blickt auf eine Geschichte von mehr als einemhalben Jahrtausend zurück. Ein Erbe, das gleichzeitig Verpflichtung ist: ZuWeitsicht, Tradition und Innovation sowie der Fähigkeit, aktiv die Entwicklung Augenmerk legen wir auf Proaktivität sowiemitzugestalten. Ausgehend von den Heimatmärkten, der Alpen-Donau-Regionsowie Asien und Nordamerika, entwickelt GW branchen- und kundenspezifi- Lösungs- und Umsetzungskompetenz.sche Transport- und Logistiklösungen, die nahtlose Verzahnungen von Pro-duktions-, Geschäfts- und Transportprozessen ermöglichen. Denn diese Faktoren sind – neben unsererGebrüder Weiss ist Österreichs größtes Transport- und Logistikunternehmen Innovationskraft – maßgeblich, um unserein Privatbesitz, das zu 100 % im Eigentum der Familien Weiss und Jerie steht.Der Konzern, mit Hauptsitz in Lauterach (Vorarlberg), beschäftigt rund 4.500 Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten undMitarbeiterInnen an 156 Standorten weltweit. In Mittel- und Osteuropa ist GWin Österreich, der Schweiz, Deutschland, Italien, Tschechien, der Slowakei, auszubauen.Ungarn, Slowenien, Kroatien, Serbien, Bosnien-Herzegowina, Mazedonien,Bulgarien, Rumänien und der Ukraine vertreten. Neben den mittel- undosteuropäischen Ländern unterhält GW Niederlassungen in den USA, Kanada,Vereinigte Arabische Emirate, Singapur, China, Japan, Taiwan, Thailand,Hong Kong und Indien.Stabil im Plus. Durch intensive Marktarbeit und gezieltes Kostenmanagement konnte Gebrüder Weissden schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen erfolgreich entgegenhalten und auch in 2009ein deutlich positives Ergebnis erwirtschaften. Der Nettoumsatz betrug EUR 830,2 Mio. Die Eigenkapi-talquote konnte trotz des Umsatzrückganges abermals gesteigert werden und liegt deutlich über 50 %,wodurch das Unternehmen auf einer gesunden wirtschaftlichen Basis steht. Anlageinvestitionen undUnternehmensakquisitionen von EUR 38,6 Mio. wurden trotz der Krise wie geplant durchgeführt. DerCashflow bleibt zwar unter den Werten der Vorjahre, jedoch weiterhin höher als die Investitionen.
  6. 6. Ökonomie 9Nachhaltigkeit ist im Denkenund Handeln von Gebrüder Weissfest verankert. Der GW-Vorstand v. l. n. r.: Peter Kloiber, Wolfram Senger-Weiss, Heinz Senger-Weiss, Wolfgang Niessner (Vorstandsvorsitzender)
  7. 7. Ökonomie 112.2 / 2.5 / 2.7 / 2.9 / 2.10Langfristiger InvestitionskursDie GW-Vision baut auf der Unabhängigkeit des Unternehmens auf. Leitge-danke bei jeder Entscheidung ist die Langfristigkeit des Ziels. Deshalb denktman bei GW nicht in Quartalen, sondern in Generationen. Vor diesem Hinter-grund war auch das schwierige Geschäftsjahr 2009 geprägt von wichtigen In-vestitionen in Mittel-, Ost- und Südosteuropa. Wichtige Expansionsschritte inSüdosteuropa setzte GW mit der Übernahme des etablierten Speditions- und Kluge KonzepteLogistikunternehmens Eurocargo in Serbien, der Fertigstellung des 15-Millio- Das umfassende Leistungsspektrum des Gebrüder Weiss-Konzerns bietetnen-Euro-Terminals in Bukarest und dem ersten eigenen Standort in Mazedo- zahlreiche Möglichkeiten für maßgeschneiderte Logistiklösungen, die aufnien. Außerdem erfolgte im slowakischen Senec der Spatenstich für den Bau die individuellen Ansprüche der Kunden abgestimmt werden. Von Basel bisdes neuen Logistikterminals, der Anfang 2010 in Betrieb genommen wurde. Bukarest besitzt das Unternehmen ein dichtes Netz von Niederlassungen undIn Tschechien hat GW die Landverkehrsaktivitäten des langjährigen Part- Standorten mit flächendeckenden Verteilsystemen, umfassenden Logistik-ners Hellmann Worldwide Logistics übernommen und erfolgreich integriert. dienstleistungen und modernster IT-Infrastruktur. GW verfolgt das Ziel, nichtWeitere Akquisitionen wurden in der Schweiz (Desca Trans AG und MSV Ver- der größte Anbieter zu sein, sondern die beste Qualität anzubieten. Dieserzollungen GmbH) und Deutschland (Maier und Hilbrand OHG) durchgeführt. Grundgedanke fließt in jeden der vier Hauptgeschäftsbereiche – Landverkehre,In Österreich hat Gebrüder Weiss mit der Inbetriebnahme des neuen 8,5-Mil- Luft- und Seefracht, Logistiklösungen sowie Kurier- und Paketdienste – einlionen-Euro-Logistikterminals in Maria Saal die Kapazitäten geschaffen, die und ist ein integraler Bestandteil der GW-Kultur, die immer wieder aufs Neuebenötigt werden, um führender Logistikanbieter in Kärnten zu werden. Auch zu Innovationen und überdurchschnittlichem Engagement führt.das globale Luft- und Seefrachtnetzwerk wurde durch die Gründung von Lan-desgesellschaften in Thailand und Indien wesentlich verstärkt. Ausgezeichnetes Engagement. 2008 wurde GW mehrfach für eine innovative und umweltschonende Transportlösung ausgezeichnet. Seit Januar 2008 setzt GW den Orange Combi Cargo als exklusivenOberstes Ziel: Service Excellence. GW bewegt nicht nur Waren und Daten, sondern auch Menschen, die Ganzzug täglich zwischen Wien und Bludenz, mit Zwischenstopp in Hall in Tirol, ein. Mit der multimoda-mit dem orangen Netzwerk entweder intern oder extern in Verbindung stehen. Fortschrittliches Handeln len Lösung werden seitdem rund 60 LKW-Fahrten täglich sowie 9.000 Tonnen CO2 jährlich eingespart.und innovative Ideen sind Basis für Lösungen mit Mehrwert. Als Logistiker optimiert und steuert GW Im Mai 2008 wurde GW dafür mit dem TRIGOS Award ausgezeichnet, im November 2008 mit demweltweit Lieferketten. Oberstes Ziel dabei ist Service Excellence. Österreichischen Staatspreis. 2009 baute GW diese Transportlösung auf einer weiteren Strecke aus.
  8. 8. Ökonomie 13 Mitarbeiter haben4.1 / 4.2 / 4.3 / 4.4 / 4.14 die Möglichkeit, ihre Ideen und Vor- schläge direkt an dieTransparente Führungsstruktur Geschäftsleitung zu adressieren oderDie Geschicke des Unternehmens leitet ein vierköpfiger Vorstand unter ei-nem Vorstandsvorsitzenden. Die Mitglieder der Geschäftsführung werdenvon einem unabhängigen Aufsichtsrat bestellt, dessen Vorsitzende nicht imManagement des Unternehmens tätig ist. Ein Drittel des Aufsichtsrates wirdvom Zentral-Betriebsrat entsandt, wodurch die Mitarbeiter im höchsten Lei-tungsorgan des Unternehmens vertreten sind und ihre Empfehlungen vorbrin-gen können. Neben den Aufsichtsratssitzungen finden jährlich zwei Sitzungen indirekt über ihre Vorgesetztenzwischen dem Zentral-Betriebsrat und der Geschäftsleitung statt. Fernerhaben die Mitarbeiter die Möglichkeit, ihre Ideen und Vorschläge direkt an dieGeschäftsleitung zu adressieren oder indirekt über ihre Vorgesetzten kom-munizieren zu lassen. Für das Management von Gebrüder Weiss ist ein kons-truktives Gesprächsklima mit der Arbeitnehmervertretung selbstverständlich.Aufgrund der Wirtschaftskrise haben sich Vorstand und Betriebsrat in 2009gemeinsam für die Schaffung der Branchenstiftung Ausped III eingesetzt. Die kommunizieren zu lassen.Wertigkeit des Personals ist in den Corporate Targets verankert – Internatio-nalisierung, Förderung von Nachwuchs-Führungskräften, jährliche Mitarbei-tergespräche, Weiterbildungsmaßnahmen, Prämierung von Verbesserungs-vorschlägen und eine hohe Teilnahme an der betrieblichen Altersvorsorgewurden als Unternehmensziele definiert.Direkter Draht. Die Eigentümer haben entsprechend der Satzung der Gesellschaft und dem Gesetz imRahmen der jährlichen Hauptversammlung die Möglichkeit, Empfehlungen oder Anweisungen an denAufsichtsrat zu richten. Neben der Hauptversammlung wird einmal pro Jahr eine Gesellschaftersitzunganberaumt. Im Familienunternehmen Gebrüder Weiss ist es den Anteilseignern aber auch außerhalbdieser Sitzungen jederzeit möglich, direkt Kontakt mit den Mitgliedern des Aufsichtsrates und derGeschäftsleitung aufzunehmen.
  9. 9. Ökonomie 154.14 / 4.15Ständiger DialogKommunikation spielt bei Gebrüder Weiss eine wichtige Rolle. Die Informa-tionsbereitstellung und der Austausch mit einzelnen Bezugsgruppen sindabgestimmt auf den jeweiligen Informationsbedarf sowie ihre spezielleAnspruch-Haltung. Die Kanäle des Kommunikationssystems von GebrüderWeiss sind integriert – gruppenspezifische Informationen aus unterschied-lichen Kanälen werden nicht gesondert betrachtet, sondern schaffen einenInformations-Mehrwert durch gegenseitige Ergänzung. Besonders wichtigeStakeholder-Gruppen werden vor diesem Hintergrund spezifisch angespro-chen. Für die internen Bezugsgruppen steht täglich das Unternehmensin-tranet mit aktuellen Informationen zur Verfügung sowie das quartalsweiseerscheinende Mitarbeitermagazin „WeissBlatt“, das auch Familienangehörigeder Mitarbeiter anspricht. Alle wesentlichen externen Bezugsgruppen,Kunden, Partner, Lieferanten, Anrainer-Gemeinden und Mitbewerber erhaltenüber www.gw-world.com einen umfassenden Überblick über das Unterneh-men, das Leistungsspektrum, Produkte und Lösungen. Für ausgewählteBezugsgruppen, wie Medienvertreter und potenzielle Mitarbeiter, werdenzusätzliche Detail-Informationen zur Verfügung gestellt. Für Kunden bietetdie Homepage zusätzlich verschiedene Interaktionsmöglichkeiten,beispielsweise Track & Trace.Vielfältiges Informationsangebot. Die gezielte Informationsbereitstellung wird anhand des breitgefächer-ten Portfolios der Unternehmenspublikationen deutlich, in denen sowohl fachliche als auch regionaleAnsprüche berücksichtigt werden. Jährlich wird im Jahres- und Finanzbericht über das Unternehmenund dessen Entwicklung informiert. Einzelne Regionen und Länder stellen ihren Kunden durch regel-mäßig erscheinende Kundenzeitungen lokal relevante Informationen zur Verfügung. Das Angebot wirddurch Publikationen von spezialisierten Einheiten des Konzerns erweitert und ergänzt. Aufgrund derzunehmenden Relevanz des Themas Nachhaltigkeit ist der Ansatz von Gebrüder Weiss, dass der hiervorliegende Bericht für alle erwähnten Bezugsgruppen von Interesse ist.
  10. 10. Ökologie
  11. 11. Ökologie 19Unternehmerische Verantwortung wirdbei Gebrüder Weiss auch im Sinne desaktiven Umweltschutzes verstanden. Dabei 35spielen ressourcenschonende Lösungen,alternative Konzepte und Maßnahmen, welchedie Bedürfnisse der heutigen und die derkünftigen Generationen berücksichtigen,eine wichtige Rolle. Sowohl im operativenHandeln als auch in der strategischen Ausrich-tung wird ein sinnvolles Zusammenspiel derwirtschaftlichen mit den ökologischenFaktoren forciert. Dabei nehmen wir eine Langjähriges EngagementVorreiterrolle in den Bereichen Verkehrs- Das Aufgabengebiet Umweltschutz existiert im Konzern seit 1993, zehn Jahre später erfolgte die Zertifizierung nach der internationalen Umweltma-träger, Energie und Technologie ein. nagementnorm ISO 14001. Inzwischen ist das Umwelt- ebenso wie das Quali- tätsmanagement in den Produktbereich Landverkehre eingegliedert. Von den Anfängen bis heute hat sich die Zahl der Umweltbeauftragten in den Nieder- lassungen verfünffacht. Heute kommen mehr als 35 Zuständige von Basel bis Sofia zu den mehrtägigen Treffen, die ganz im Zeichen von Erfahrungs- austausch und Wissenstransfer stehen. Die Umweltbeauftragten tragen den „grünen Gedanken“ tiefer in die Organisation und setzen – auch in Eigen- initiative in der eigenen Niederlassung – immer wieder neue Schritte, um im Berufsalltag Energie und Treibhausgase einzusparen.
  12. 12. Ökologie 21EN 4Indirekter Energieverbrauch aufgeschlüsselt A B C Umweltkennzahlen GW-Konzern Stromverbrauch/MA in kWh -0,88 % Papierverbrauch/MA in Stk -12,35 % Papierverbrauch/Sendung in Stk -10,58 %nach PrimärenergieträgerA Kernkraft 13 %B Fossile Energieträger 29 %C Erneuerbare Energien 58 %Messbarer ErfolgSeit 2006 werden Umweltziele in einer zentral angelegten Datenbank dokumen-tiert. Messungen werden in verschiedenen Bereichen durchgeführt und sowohlin der Konzernführung als auch auf Mitarbeiterebene breit kommuniziert. Alsintegrierter Bestandteil der Corporate Targets sind drei Ziele aus dem BereichUmwelt fest definiert: Reduktion des Stromverbrauchs je Mitarbeiter in kWh imVergleich zum Vorjahr um 5 %. Reduktion des Papierverbrauchs je Sendung inBlatt im Vergleich zum Vorjahr um 5 %. Reduktion des Papierverbrauchs je Mit-arbeiter in Blatt im Vergleich zum Vorjahr um 5 %. Im Berichtszeitraum 2008 auf2009 sind zwei der drei Ziele erreicht bzw. weit übertroffen worden. Auch bei derAuswahl der Primärenergieträger strebt Gebrüder Weiss nach Ausgewogenheit.Konsequent im Minus. Erklärtes Ziel von Gebrüder Weiss ist es, durch einen sparsamen, bewusstenUmgang den Verbrauch den jeweiligen Bedürfnissen anzupassen, um dadurch Schadstoffemissionenmöglichst gering zu halten. Jedes Jahr werden Kennzahlen der Ressourcen Papier, Strom und Wassererfasst und kontrolliert. Ziel ist, den Verbrauch jährlich um 5 % zu senken. Unterstützung bietet die 13.412,2 11.756,0 3.105,2 3.077,9Technik, intelligente Haustechnik beispielsweise, mit der sich sowohl Beleuchtung als auch Heizung 2008 2009 5,9 5,3energieeffizient steuern lassen.
  13. 13. Ökologie 23EN 8 Kennzahlen Ressourcenverbrauch GW-Konzern elektrischer Strom in kWh -1,29 % Fernwärme in kWh -8,63 % Gas in m3 +70,63 % Heizöl in L -1,37 % Papier in Stk -12,72 % * Wasser in m3 +13,83 % * Der Gesamtwasserverbrauch von GW wird durch kommunale Wasserversorger abgedeckt (EN 8) Abfall: feste Stoffe -7,04 %Ganzheitlicher AnsatzDie zunehmende Wichtigkeit des Umweltmanagements für Gebrüder Weisswird auch dadurch verdeutlicht, dass die Erreichung und Umsetzung vonUmweltzielen und -maßnahmen seit 2008 auch als ein eigener Wertungsteilinnerhalb des konzerninternen Best-perfomance-Rankings „Challenger of theyear“ beurteilt wird. Parallel wurden die internen Audits inhaltlich um Umwelt-managementaspekte erweitert. Auch die lokalen Umweltmaßnahmen werdenan jedem Standort im Zuge der Audits überprüft. Vor diesem Hintergrund wirdauch der Verbrauch von Schlüssel-Ressourcen beobachtet.Langfristige Zielsetzung. Vorgaben seitens der Konzernleitung stellen sicher, dass auch bei der Erweite-rung des eigenen Fuhrparks ökologische Kriterien stärker zum Tragen kommen. Unternehmensweit giltdie Vorschrift, bei Neuanschaffungen ausschließlich LKW der aktuell höchsten Fahrzeugklasse „EURO 5“ 11.698.223 50.528.469 44.102.646 11.546.823oder „EEV“ zu berücksichtigen. Auch bei der Umschlag- und Fördertechnik kommen vorrangig Elektro- 1.574.930 1.464.002 905.259 827.139 543.747 927.803 121.736 120.087 39.135 44.548stapler zum Einsatz. Ein durchdachtes Wartungskonzept und regelmäßige Kontrollen der Akkumulatoren 2008 2009tragen das ihre dazu bei, dass der Stromverbrauch in diesem Bereich langfristig gesenkt wird.
  14. 14. Ökologie 25EN 28 / EN 11 / EN 22 Aufschlüsselung Abfallarten GW-Konzern Feste Stoffe in t Flüssige Stoffe in m3 Gefährliche feste Stoffe in t Gefährliche flüssige Stoffe in m3 Gefährliche Geräte in t Geräte/Fahrzeuge in tGesicherte QualitätDer nachhaltige Umgang mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen isteine wesentliche Dimension im Gebrüder Weiss-Umweltschutz. HöchstePriorität hat die Verbesserung der Treibstoffeffizienz, einhergehend mit derReduzierung des verursachten Treibhausgas-Ausstoßes. Die fortlaufendeOptimierung des Netzwerkes sowie die Implementierung innovativer Trans-portlösungen sind und bleiben wichtige Komponenten. Durch bereits umge-setzte Maßnahmen und laufende Verbesserungen konnte GW die Effizienzsteigern und die Weichen in Richtung einer ressourcensparenden Zukunftstellen. Das Bekenntnis zur Qualitätssicherung und zum umweltgerechtenbzw. nachhaltig-verantwortungsvollen Handeln wird durch Zertifikate im Qua-litäts- und Umweltmanagementbereich verdeutlicht und bestätigt. Ziele imUmweltmanagement sind schriftlich festgelegt und gemäß ISO 14001 formu-liert. GW hält sich an alle bestehenden Umweltauflagen sowie Gesetze undverstößt gegen keine Verordnung. Zusätzlich befindet sich keine der Logistik-anlagen in Besitz des Gebrüder Weiss-Konzerns in oder angrenzend an einemSchutzgebiet, sondern ausschließlich in infrastrukturell günstig gelegenenStandorten.Sparen durch cleveres Fahren. Unter dem Titel „eco driving“ lanciert GW seit drei Jahren auf breiterEbene mehrtägige Driving Camps, die umweltschonendes und sicheres Fahrverhalten vermitteln. Zielist, die Effizienz seiner Transportnetze stetig zu steigern, indem zur Verfügung stehende Kapazitätennoch besser ausgelastet werden. Denn dass nicht nur die Anzahl der zurückgelegten Kilometer für den 1.574,9 1.464,0Treibstoffverbrauch und den damit verbundenen Emissionsausstoß verantwortlich ist, sondern auch 62,5 42,6 5,2 2008 2009 0,1 0,5 0,7 4,2 3,1 1,3 4,2die Fahrweise, ist bekannt.
  15. 15. Ökologie 27 Im Rahmen der permanenten Weiterentwicklung in der Informations- Technologie entwickelt das IT-Papierlose SpeditionIm Nahverkehr wurden durch die Mobkom-Scannung im Zustellungs-Bereichsignifikante Reduktionen im Papierverbrauch erzielt. Ein weiterer Schritt in Team von GebrüderRichtung papierlose Spedition ist die papierlose Schadensabwicklung undder flächendeckende Einsatz unterschiedlicher Services, die dieses Vorha-ben unterstützen. Kunden können via iOrder über das Internet Aufträge er- Weiss Lösungen, die sowohl Papierteilen und über eFactura können elektronisch Rechnungsdaten ausgetauschtwerden. Vor Ort werden Toner und Drucker im Hinblick auf Verbrauch undEffizienz stärker kontrolliert. Gleichzeitig bietet GW regelmäßig Mitarbeiter-schulungen an, um das Bewusstsein für die einzelnen Maßnahmen zu stärken.Die Sensibilisierungsmaßnahmen reichen von Handbüchern und Beiträgen inUnternehmenspublikationen sowie Intranet bis hin zu konkreten Schulungenin Umweltbelangen. als auch StromDem Sparpotenzial auf der Spur. Mit dem obersten Ziel, kosteneffizient und umweltfreundlich zu agieren,setzen einzelne Niederlassungen – neben den Konzernauflagen – auch eine Vielzahl an lokalen Maß-nahmen um. Diese reichen von Bewegungsmeldern am Gang und den Toiletten bis hin zur Optimierungdes Stromverbrauchs durch Einsatz mehrerer Lichtkreise. Andere sind Vorreiter in Sachen alternative sparen.Energien: GW Memmingen nahm 2007 eine mehr als 1.000 m² große Photovoltaikanlage auf dem Lager-dach in Betrieb und erzeugt damit ca. 134.000 Kilowattstunden „grünen“ Strom pro Jahr. Auch wurdenbei GW sogenannte „Energie-Detektive“ engagiert, um Energieeinsparungspotenziale zu identifizierenund mit professionellem Know-how bei der praktischen Umsetzung zu beraten.
  16. 16. Ökologie 29Ressourcenschonende Lösungen,alternative Konzepte und Maßnahmen, welchedie Bedürfnisse der heutigen und die derkünftigen Generationen berücksichtigen,spielen bei GW eine wichtige Rolle.
  17. 17. Soziales
  18. 18. Soziales 33Soziale Nachhaltigkeit findet beiGebrüder Weiss durch gelebte Verantwortungihren unmittelbaren Ausdruck. Für internesowie externe Bezugsgruppen sind wir ein CSRverlässlicher Partner und Arbeitgeber.Mitarbeiter werden gleichermaßen gefordertund gefördert. In der Unternehmenskulturstark verankert ist die Unterstützung gemein-nütziger Organisationen durch Spendenund Sponsoring-Aktivitäten. Gelebte Verantwortung CSR (Corporate Social Responsibilty) bedeutet für Gebrüder Weiss die Mitverantwortung für eine zuträgliche Entwicklung des sozialen Umfeldes, in dem sich GW als Unternehmen bewegt. Unsere Mitverantwortung spiegelt sich in Leistungen im Umwelt- und Sozialbereich wider, in Beiträgen zur Verbesserung der Lebensqualität, die zur nachhaltigen Entwicklung der Gesellschaft beitragen. Priorität haben für das Unternehmen natürlich seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weltweit – ihre Sicherheit und Zufriedenheit steht für Gebrüder Weiss an erster Stelle. Aber auch etwas der Gesellschaft zurückzugeben, Hilfe zu leisten, zu teilen ist für GW eine Selbstverständlich- keit. Gerade weil Gebrüder Weiss ein langjähriges Familienunternehmen ist, sieht sich das Unternehmen in der Verantwortung, Werte als Grundlage für den Umgang mit organisationsinternen und -externen Personen zu definieren und zu leben.
  19. 19. Soziales 35LA 1 / LA 2 / LA 7Verteilung der Austritte nach Geschlecht A B D E C AT CZ HU SK DE CH RO HR SI BG Mitarbeiter nach Beschäftigungsverhältnissen Werte geben den durchschnittlichen Personalstand an (FTE). In der Berichtsperiode waren 93,5% der Mitarbeiter vollzeitbeschäftigt (VJ 93,8%). Arbeiter Angestellte Lehrlinge GesamtbeschäftigteA Männer 68 %B Frauen 32 %Verteilung der Austritte nach AltersgruppenC unter 30 Jahre 38 %D 30 bis 50 Jahre 49 %E über 50 Jahre 13 %GW bewegt Mitarbeiteranteil nach RegionenDie werteorientierte Konzernkultur bildet eine gemeinsame Basis zur AT 64 % CZ 8%Mitarbeitermotivation und schafft dadurch für das Unternehmen einen HU 5 %Mehrwert, da sie unmittelbar positiven Einfluss auf die Wettbewerbsfähigkeit SK 5%nimmt. Die vier Kernwerte Service Excellence, Independence, Commitment und DE 5%Sustainability sind Grundlage für die weltweiten Geschäftsaktivitäten, unabhän- CH 5 % RO 4 %gig von Nationalität, Ethnizität und kulturellem Kontext. Grenzübergreifend ist HR 2 %auch das Engagement der Mitarbeiter vor Ort, das durch ein breitgefächertes SI 1%Angebot Kolleginnen und Kollegen zu gesundheitsfördernden Aktivitäten ein- BG 1 %lädt. Maßnahmen werden von der Niederlassungsleitung nicht nur unterstützt,sondern auch gefördert. So wurde 2009 in Hall in Tirol ein mehrstufiges Ge-sundheitsprogramm umgesetzt, in Tschechien nahmen Mitarbeiter an einemSki-Langlauf-Wettbewerb teil und in Vorarlberg werden vergünstigte Firmenkon-ditionen in einem Fitness-Studio angeboten. Von 2008 auf 2009 sind die krank-heits- und unfallbedingten Abwesenheitszeiten so pro Kopf von 10 auf 9,6 Tagegesunken.Individuelle Lebens- und Karrierewege. Durch Fähigkeiten und Kompetenzen werden Karrierewegeim GW-Konzern gestaltet. Neues zu wagen und zu planen gehört zu den täglichen Aufgaben. Deshalbwerden bei Gebrüder Weiss auch Positionen angeboten, bei denen die persönlichen Stärken undInteressen weiter gefördert werden. Vor diesem Hintergrund ist trotz der wirtschaftlich angespanntenSituation die Mitarbeiterfluktuation in Österreich, Deutschland, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Rumänien, 1.368 1.327 2.611 2.575 4.150 4.077 172 175 2008 2009Bulgarien, Serbien, Kroatien und der Schweiz von 2008 auf 2009 von 22,4 % auf 22 % gesunken.
  20. 20. Soziales 37LA 10 / EC 3 / HR 4 / EC 7Beschäftigung lokaler Arbeitnehmer im erweiterten B A * Aus- und Weiterbildungsstunden nach Mitarbeiterkategorie Arbeiter Angestellte Lehrlinge Gesamtstunden Trotz schwieriger Marktbedingungen sind 2009 82,2 % der Weiterbildungsstunden von 2008 genehmigt worden.GW-Management-TeamA lokal 93,2 %B nicht lokal 6,8 %* davon Frauen 9,1 %Lebenslanges LernenDie Wertschätzung von Gebrüder Weiss für sein größtes Kapital – dieMitarbeiterInnen – spiegelt sich in diversen Mitarbeiteraktionen sowie einembreitgefächerten Aus- und Weiterbildungsangebot für unterschiedliche Zielgrup-pen wider. Dass Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiter bei Gebrüder Weisseinen hohen Stellenwert einnimmt, wird auch durch die hohe Investitionssummein dem Bereich verdeutlicht. So wurde bereits im Jahr 1988 eigens für die Finan-zierung von Bildungsmaßnahmen der FWF (Ferdinand-Weiss-Fonds) eingerich-tet, aus dessen Mitteln eine Vielzahl an überbetrieblichen Seminaren zu unter-schiedlichen Themen finanziert wird. Die Kosten für Bildungsmaßnahmen habenim Geschäftsjahr 2009 rund 1,4 Millionen Euro betragen. Die starke Vernetzunginnerhalb des Konzerns und ein kulturell stark verankertes Teamplay führen zueinem offenen Arbeitsklima, in dem Vielfalt genutzt wird, anstatt Minderheiten zudiskriminieren. Vor diesem Hintergrund sind keine Vorfälle von Diskriminierungim Berichtszeitraum vorgekommen.Fordern und fördern. Weiterbildung bei Gebrüder Weiss wird als strategischer Erfolgsfaktor verstanden.Es gilt, Mitarbeiter auf die aktuellen und künftigen Anforderungen im Unternehmen und seinen Märktenvorzubereiten, denn das Know-how der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist ein wesentlicher Erfolgsfak- 38.401 32.981 45.980 39.635tor. Das Orange College bietet für GW-MitarbeiterInnen ein vielfältiges Angebot an Aus- und Weiterbil- 2.957 2.990 4.622 3.665 2008 2009dungsmöglichkeiten, das Wissen systematisch auf- und ausbaut.
  21. 21. Soziales 39 Gebrüder WeissSO 5 ist sich seiner nationalen und internationalen Verantwortung bewusst.Gezieltes EngagementGebrüder Weiss ist sich seiner nationalen und internationalen Verantwortungbewusst und deshalb über eine Mitgliedschaft in der BundesvereinigungLogistik Österreich und im Zentralverband Spedition und Logistik engagiert.Vor diesem Hintergrund ist GW seit 2008 auch Mitglied bei TransparencyInternational. Transparency International ist eine gemeinnützige und politischunabhängige Organisation. Die Grundprinzipien, auf denen sich ihre Unter-nehmungen zur Bekämpfung und Eindämmung der Korruption aufbauen,sind Integrität, Verantwortlichkeit, Transparenz und Partizipation der Zivilge-sellschaft. Um dies zu erreichen, versucht die Organisation Bewusstsein zuschaffen und darüber hinaus Key Player aus Politik, Wirtschaft und Gesell-schaft an einen Tisch zu bringen.Durchgängige Transparenz. Zudem ist es für Gebrüder Weiss selbstverständlich, im internationalenKampf gegen den Terrorismus mitzuwirken. Die Anti-Terror-Software von GW vergleicht bei jeder Kun-dentransaktion die eingehenden Daten mit den auf den Boykottlisten verzeichneten Personen undOrganisationen. Jede Kundentransaktion wird durch die Software automatisch überprüft, wobei spätes-tens nach 15 Minuten eine Rückmeldung erfolgt. Die Alarmierung bei einem Treffer erfolgt via Mail an die„Antiterrorbevollmächtigten“ (mindestens zwei pro Niederlassung) und zusätzlich noch an verschiedenezentrale Stellen. Treffer werden sofort gestoppt und notwendige Maßnahmen werden in Abstimmung mitder zentralen Rechtsabteilung (z. B. Verständigung von Behörden) ergriffen. Die Freigabe einer gesperr-ten Sendung erfolgt im Vier-Augen-Prinzip und wird in einem gesonderten Programm erfasst.
  22. 22. Soziales 41GW-Mitarbeiter werdengleichermaßen gefordert undgefördert.
  23. 23. Soziales 43EC 3 Waren- und Tankgutscheine In Österreich, Deutschland und der Schweiz erhalten alle Dienstnehmer ab dem 2. Dienstjahr einmal jährlich Waren- oder Tankgutscheine. Der Geldwert der Gut- scheine ist dabei nicht vom Gehalt des Mitarbeiters, sondern von den Dienstjahren im Unternehmen abhängig. In Ungarn wurde ein Cafeteria-System eingerichtet, bei welchem alle Dienstnehmer – ab einer Firmenzugehörigkeit von drei Monaten – zwischen diversen Gutscheinen oder freiwilligen Versicherungsleistungen wählen können. Mit dem Shuttle zur ArbeitSpürbarer Mehrwert für Mitarbeiter Größtenteils befinden sich die GW-Standorte in vom öffentlichen Verkehr gutGebrüder Weiss bietet allen Mitarbeitern in Österreich – nach dreijähriger erschlossenen Gebieten. Für Standorte, bei denen eine gute Erreichbarkeit durchFirmenzugehörigkeit – eine betriebliche Altersvorsorge an, die auf zwei Säu- öffentliche Verkehrsmittel nicht gegeben ist, werden für Pendler Shuttledienstelen, einem Pensionskassenmodell und einem Versicherungsmodell, beruht. durch das Unternehmen angeboten.Bei ersterem zahlt Gebrüder Weiss für jeden teilnehmenden Mitarbeiter –unabhängig vom Gehalt – einen Fixbetrag bei der vom Unternehmen und dem 1,1 Mio. freiwillige SozialleistungenBetriebsrat gewählten Pensionskasse ein. Die Dienstnehmer haben weiters 2009 haben die Kosten für diese und andere freiwillige Sozialleistungen unddie Möglichkeit, Lohn- bzw. Gehaltserhöhungen in Arbeitgeberbeiträge um- Sachzuwendungen in Summe rund 1,1 Mio. Euro (exkl. Altersvorsorge) betragen.zuwandeln und so einen Steuervorteil zu erzielen. Beim Versicherungsmodell Trotz der weltweiten Wirtschaftskrise wurden Aufwendungen für freiwilligeerfolgen monatliche Beitragszahlungen von Dienstnehmer und Dienstgeber. Sozialleistungen und Weiterbildungsmaßnahmen auf hohem Niveau gehalten bzw.Auch bei diesem Modell erzielt der Mitarbeiter einen großen Vorteil gegen- in Nachhaltigkeit investiert.über einer privaten Vorsorge. Der Beitrittsgrad der Anwartschaftsberechtigtenzu diesem freiwilligen System lag 2009 bei 44,9 % (VJ 42,9 %). Ein ähnliches Preisvorteile durch FirmentankstellenSystem existiert auch in Ungarn, wo die Mitarbeiter die Möglichkeit haben, Gebrüder Weiss betreibt an acht Standorten in Österreich eigene Tankstellen,1,5 % ihres Bruttogehalts einer Pensionsvorsorge zuzuführen. In den anderen die auch von den Dienstnehmern genutzt werden können. Dabei betrug der Preis-Ländern existierte im Abschlussjahr 2009 kein freiwilliges Modell für die be- vorteil für Mitarbeiter 2009 rund 4,7 % gegenüber den Kosten lt. Treibstoffmonitortriebliche Altersvorsorge. des BMWFJ.
  24. 24. Soziales 45LA 4Einsatz für bessere SozialbedingungenDie Versammlungsfreiheit ist ein Menschenrecht, das in internationalenErklärungen und Konventionen festgeschrieben ist. Tarifverhandlungen sindeine wichtige Form der Einbeziehung der Stakeholder, weil sie einen institu-tionellen Rahmen schaffen und damit einen wichtigen Beitrag zu einer stabi-len Gesellschaft. Kollektivvereinbarungen sind ein Instrument, das von denbeteiligten Parteien verwendet wird, gemeinsame Anstrengungen zur Verbes-serung der Sozialbedingungen voranzutreiben. Der Prozentsatz einer Organi-sation ist ein Indikator, welchen Stellenwert die Versammlungsfreiheit besitzt.Gebrüder Weiss nimmt seine Rolle als verantwortungsbewusster Arbeitgebersehr ernst. In jedem Land, in dem das Unternehmen Mitarbeiter beschäftigt,wird umgehend auf Kollektivvertrag umgestellt. Als 2009 in Kroatien und Slo-wenien ein Kollektivvertrag eingeführt wurde, hat GW diesen für 100 % derMitarbeiter implementiert. In Österreich und Deutschland sind 100 % der Mit-arbeiter im Kollektivvertrag erfasst. Sobald in der Schweiz, Tschechien, Slo-wakei, Ungarn, Rumänien und Bulgarien ein Kollektivvertrag eingeführt wird,wird GW auf diesen umstellen. Vor diesem Hintergrund waren 2009 73 % derGW-Mitarbeiter in einem Kollektivvertrag erfasst.
  25. 25. 47 3.1 - 3.11GRI CONTENT INDEX Berichtsparameter. Der vorliegende Bericht bezieht sich auf den Berichtszeitraum 2009 und wird jährlich erstellt. Der erste Nachhaltigkeitsbericht wurde im Juni 2008 veröffentlicht, allerdings noch ohne GRI-Standard. Die Auswahl der Berichtsinhalte erfolgte auf Basis unserer Werte sowie auf den Erwartungen unserer MitarbeiterInnen und Kunden. Die vorliegenden Informationen beziehen sich auf die ISO-zertifi- zierten Niederlassungen und Standorte in Europa. Als Ansprechpartner steht Dr. Peter Waldenberger zur Verfügung.GRI Anwendungsebene C SEITEN SEITEN Strategie und Analyse Ökonomische Indikatoren1.1 Berichtsinhalt 3 EC3 Betriebliche soziale Zuwendungen 36, 42, 43 EC7 Beschäftigung lokaler Arbeitnehmer in Führungspositionen 36 Organisationsprofil2.1 Name des Unternehmens 6 Umwelt2.2 Wichtigste Marken, Produkte und Dienstleistungen 11 EN4 Indirekter Energieverbrauch nach Primärenergiequellen 202.3 Geschäftsbereiche und Unternehmensstruktur 6 EN8 Gesamtwasserverbrauch nach Quellen 222.4 Hauptsitz des Unternehmens 6 EN11 In Schutzgebieten genutzte Flächen 242.5 Länder mit Geschäftstätigkeitsschwerpunkt 6, 10 EN22 Abfall nach Art und Entsorgungsmethode 252.6 Eigentümerstruktur 6 EN28 Bußgelder wegen Nichteinhaltung von Umweltauflagen 242.7 Märkte 102.8 Größe des Unternehmens 6 Menschenrechte2.9 Signifikante Änderungen im Berichtszeitraum 6, 10 HR4 Vorfälle von Diskriminierung und ergriffene Maßnahmen 362.10 Auszeichnungen im Berichtszeitraum 11 Arbeitspraktiken und menschenwürdige Beschäftigung Berichtsparameter LA1 Mitarbeiter nach Beschäftigungsverhältnissen und Regionen 353.1 Berichtszeitraum 47 LA2 Mitarbeiterfluktuation nach Altersgruppen, Geschlecht, Regionen 343.2 Datum des letzten Berichts 47 LA4 Mitarbeiter in Tarifverträgen 443.3 Berichtszyklus 47 LA7 Verletzungen, Abwesenheiten und Todesfälle 343.4 Ansprechpartner für Fragen zum Bericht 47 LA10 Aus- und Weiterbildungsstunden nach Mitarbeiterkategorien 373.5 Vorgehensweise zur Auswahl der Berichtsinhalte 3, 473.6 Bilanzierungsgrenzen des Berichts 47 Gesellschaft3.7 Einschränkungen des Berichtsumfangs 47 SO5 Positionen und Teilnahme an der politischen Willensbildung und Lobbying 383.8 Joint Ventures, Tochterunternehmen, Outsourcing 473.10 Änderungen bei der Darstellung von Informationen im Vergleich zu früheren Berichten 473.11 Änderungen des Umfangs, der Berichtsgrenzen oder der Messmethoden 473.12 GRI Content Index 46 Governance, Verpflichtungen und Engagement4.1 Führungsstruktur 124.2 Unabhängigkeit der Aufsichtsratsvorsitzenden 124.3 Kontrollorgan bzw. unabhängige Mitglieder der Unternehmensführung 124.4 Mechanismen für Aktionärs- und Mitarbeiterempfehlungen an den Vorstand 124.14 Einbezogene Stakeholdergruppen 12, 144.15 Auswahl der Stakeholder 14
  26. 26. ImpressumGebrüder Weiss Gesellschaft m.b.H.Bundesstraße 1106923 LauterachÖsterreichProjektleitungPeter WaldenbergerProjektteamSina Balke-JuhnPeter KollerThomas KonradRedaktionSina Balke-JuhnPeter KollerFotografieAdolf BereuterJohannes RodachFotoliaGestaltungAndreas HaselwanterLektoratReinhard LankerÜbersetzungRenee LormansDruckHöfle Druck
  27. 27. Gebrüder Weiss Holding AGBundesstraße 1106923 LauterachÖsterreichT +43.5574.696.0F +43.5.9006.2609service@gw-world.com
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