Mobile Marketing in B2B – Status und TrendsBITKOM AK Marketing,Frankfurt, 22. November 2011
InhaltBedeutung von „Mobile“ und Auswirkungen auf B2B•Konsequenzen für das B2B-Marketing und Einsatzgebiete•Fazit         ...
Was wir unter Mobile Marketing verstehen                                   • Nutzung von „Mobile“ in allen                ...
Marktentwicklung in Deutschland: Mehr Smartphonesim Einsatz, aber Anzahl Tablets wächst stärker   Smartphones [Tsd. Stück]...
Trend zu „Multi Mobile Use“:78% setzen zwei oder drei mobile Geräte ein„How many mobile devices (* laptop, smartphone, cel...
Anzahl App-Stores seit 2008von 18 auf heute 58 gewachsenAnzahl von App-Stores und Anteil von Apple an Application-Download...
Deutschland bei der Mobile App Nutzung auf denvorderen RängenAndroid-Marktanteile nach Land                               ...
Apps in Deutschland: Zunehmende Verbreitung undwachsende Bedeutung als Umsatzbringer     Mobile Apps in Deutschland     Um...
Spiele/Unterhaltung und Wissen sind die wichtigstenKategorien in deutschen App-Stores                   iPad              ...
Tablets werden in Unternehmen vor allem für Internet-browsing und E-Mail-Bearbeitung genutzt „Wofür nutzen Sie Ihr Tablet ...
Mobiles Internet grundsätzlich schon wirtschaftlichlohnend genutzt Service (Kundenbetreuung)                              ...
Eigenschaften mobiler Devices     Geringere Größe (Screen)        Immer dabei         Schnell bereit (An, Aus)        Natü...
Kunden kommunizieren / interagieren anders als früher!    Fragmentierte                        Core    Kommunikation      ...
Was bedeutet „Mobile“ grundsätzlichfür unser Leben und Arbeiten?                                            Verhalten/   T...
Was verändert sich durch „Mobile“ an der Schnittstellezwischen Unternehmen und ihren B2B-Kunden? Größere Kundennähe       ...
Inhalt•Bedeutung von „Mobile“ und Auswirkungen auf B2BKonsequenzen für das B2B-Marketing und Einsatzgebiete•Fazit         ...
Mobile-Marketing-Chancen sind groß und vielfältig(Marketing-Mix)          • Angebotsergänzung                   • Für Mobi...
„Mobile“-Wandel bringt aber auch Ansatzpunkte imgesamten Unternehmen                                                      ...
Beispiele für Einsatzgebiete im B2B-Mobile-Marketing                      Mobile Social-Networking                      un...
Beispiel: Ad-hoc Social Networking und BusinessMatching                          •   Shhmooze ist eine App für Veranstaltu...
Beispiel: Trainingsprogramm und Videos für komplexeProdukte      Cisco M-Learning    •   Mit dem M-Learning Viewer lassen ...
Beispiel: Verbesserte Sales- und Customer-Service-Tools für den Außendienst                                 •   Sybase Mob...
Inhalt•Bedeutung von „Mobile“ und Auswirkungen auf B2B•Konsequenzen für das B2B-Marketing und EinsatzgebieteFazit         ...
Food for Thought (and Action)                                   • Bestandsaufnahme: Welche Ansätze                        ...
Vielen Dank!                               Carsten Hinze                      Gerlach, Porst + Steiner GmbH         Kaiser...
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Mobile Marketing in B2B – Status und Trends. Der Vortrag beleuchtet die wachsende Bedeutung von Mobile Marketing im Business-to-Business-Bereich (B2B). Es wird der Einfluss von ‚Mobile‘ auf unser Leben und Arbeiten betrachtet und aufgezeigt, was sich an der Schnittstelle zwischen Unternehmen und B2B-Kunden verändert. Der Vortrag identifiziert Konsequenzen für das B2B-Marketing sowie Einsatzgebiete für Mobile-Marketing. Beispiele und Kernfragen (Food for Thought) schlagen die Brücke in die Praxis und leiten zu ersten Maßnahmen im Unternehmen hin.

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Mobile Marketing in B2B – Status und Trends

  1. 1. Mobile Marketing in B2B – Status und TrendsBITKOM AK Marketing,Frankfurt, 22. November 2011
  2. 2. InhaltBedeutung von „Mobile“ und Auswirkungen auf B2B•Konsequenzen für das B2B-Marketing und Einsatzgebiete•Fazit 2
  3. 3. Was wir unter Mobile Marketing verstehen • Nutzung von „Mobile“ in allen Bereichen des Marketing. • Marketing-Mix-Sicht, und darüber hinaus: ganzheitliche, marktorientierte Unternehmensführung. Image by suphakit73 3
  4. 4. Marktentwicklung in Deutschland: Mehr Smartphonesim Einsatz, aber Anzahl Tablets wächst stärker Smartphones [Tsd. Stück] Tablets [Tsd. Stück]6.000 700 + 7 % p. a. + 12 % p. a.5.000 6004.000 500 4003.000 3002.000 2001.000 100 0 0 2011 2016 2011 2016 Privat Business Quelle: GP+S 2011 basierend auf GFK 4
  5. 5. Trend zu „Multi Mobile Use“:78% setzen zwei oder drei mobile Geräte ein„How many mobile devices (* laptop, smartphone, cell phone, tablet) do people carryfor both business and personal reasons?“ 4% 2% 3% 5 6+ 1 4 13% 2 3 48% 30% Quelle: iPass Mobile Workforce Report Q2 2010 • Befragung von 1.100 Mitarbeitern aus Unternehmen mit Business-Nutzung mobiler Geräte • Studienteilnehmer: 54% N.-Amerika, 30% Europa, 10% Asien-Pazifik 5
  6. 6. Anzahl App-Stores seit 2008von 18 auf heute 58 gewachsenAnzahl von App-Stores und Anteil von Apple an Application-Downloads Anteil an Anzahl App-Downloads App-Stores 100% 70 60 80% 81% 57 58 50 79% 60% 40 57% 59% 40% 35 30 20 20% 18 10 0% 0 2008 2009 2010 Q2 2011Quelle: research2guidance Q1-Report 2011 6
  7. 7. Deutschland bei der Mobile App Nutzung auf denvorderen RängenAndroid-Marktanteile nach Land Quelle: research2guidance, AndroidPIT 7
  8. 8. Apps in Deutschland: Zunehmende Verbreitung undwachsende Bedeutung als Umsatzbringer Mobile Apps in Deutschland Umsatz mit mobilen Apps in [Mio. Downloads] Deutschland [Mio. €] 900 + 112 % + 88 % 357 425 190 2009 2010 2009 2010Quelle: Bitkom, research2guidance Images by digitalart 8
  9. 9. Spiele/Unterhaltung und Wissen sind die wichtigstenKategorien in deutschen App-Stores iPad iPhone Spiele; Spiele; 14,96% 18,01% Sonstige; Bücher; 37,66% Sonstige; Sonstige; 12,45% Bücher; 45,50% 37,66% 16,25% Unterhaltung; 11,12% Bildung; 7,17% 12,81% 8,52% 8,10% 7,45% Lifestyle Bildung; Unterhaltung Lifestyle Quelle: MAdvertise MAdreport 2011, Images by zirconicusso, dan, tungphoto, digital art, renjith krishnan 9
  10. 10. Tablets werden in Unternehmen vor allem für Internet-browsing und E-Mail-Bearbeitung genutzt „Wofür nutzen Sie Ihr Tablet Browsing im Unternehmen?“ 73 % E-Mail @ 69 % Work Remotely 67 % Sales Support 46 % Customer PresentationsQuelle: ChangeWave Research Report Nov. 2010 45 %Befragung von 1.641 IT-Geschäftskunden (USA) Images by Kookkai_nak, digitalart, jscreationzs 10
  11. 11. Mobiles Internet grundsätzlich schon wirtschaftlichlohnend genutzt Service (Kundenbetreuung) 73% Unterstützung Vertrieb/Außendienst 73% Produktvermarktung 47% Mobile Bezahldienste 35% Markenkommunikation 31% Mobile Sales 30% Quelle: Rio Mobile 2011 Sonstiges 14% • „In welchem Bereich sehen Sie einen wirtschaftlich lohnenswerten Einsatz des mobilen Internets für Ihr Unternehmen (z.B. 5% In gar keinem Bereich Apps, Webseiten-Abruf via Mobile) • Sample: 253 Budget-Verantwortliche 11
  12. 12. Eigenschaften mobiler Devices Geringere Größe (Screen) Immer dabei Schnell bereit (An, Aus) Natürlichere Schnittstellen (Touch, Bild, Sprache) Zusätzliche Sensorik (Audio, Foto, Video, GPS) Images by Michal Marcol, chawalitpix, digitalart, federico stevanin, Tina Phillips 12
  13. 13. Kunden kommunizieren / interagieren anders als früher! Fragmentierte Core Kommunikation Computing Plattform • Kanäle (E-Mail, Internet) • Geräte (PC, Telefon) • Business vs Privat Mobile 13
  14. 14. Was bedeutet „Mobile“ grundsätzlichfür unser Leben und Arbeiten? Verhalten/ Technik Nutzung „Realtime“-Anbindung Beweglichkeit und Unabhängigkeit (Vollvernetzung – „Always Online“, (zeitlich und örtlich) aber auch bewusst Offline) „There is an App for that“ – Immer etwas zu tun – Nutzung von Verfügbarkeit reichhaltiger Tools für Rand- und Wartezeiten jede Lebenslage/Aufgabe. Erwartung durchgängigen Contents Hohe Innovationsgeschwindigkeit, und User-Experience auf multiplen Vielfalt an Plattformen und Devices (Smartphones, Tablets) Nutzungsmöglichkeiten (schnellerer Austausch von Devices, schneller „Mobile“ ist persönlichstes aller Wechsel von Applikationen und Devices (Tag und Nacht in der Nähe, Präsenzen, z.B. auf Social-Networks) direkter Draht) 14
  15. 15. Was verändert sich durch „Mobile“ an der Schnittstellezwischen Unternehmen und ihren B2B-Kunden? Größere Kundennähe Kunden sind flüchtiger  B2B-Nutzung ist durch „Consumerization“ geprägt, • Schnellere Veränderung bei der Erreichbarkeit dadurch höhere Emotionalität in der Nutzung. • Geringere Aufmerksamkeit durch Parallelnutzung  Kürzere Wege („Mobile“ ist persönlich und „social“, von Mobiles (Wettbewerb um Aufmerksamkeit) engere Kundenbeziehung, stärkere Vernetzung, gezielteres Marketing)  „Mobile“ ist zunehmend erster Kontaktpunkt (z.B. Mobile-Email)  Aber auch: stärkere Wahrnehmung von Eingriff in „Intimsphäre“ (Sensibilität angemessener/störender Kommunikation) Höhere Erwartungen an Kommunikation Erweiterte technische Möglichkeiten • Erwartung schnellerer Bearbeitung (Anfragen zu • Verfügbarkeit zusätzlicher Kundendaten (Content- jeder Tageszeit, Beschleunigung der Präferenzen, Zeiten, Orte) Entscheidungen bei den Kunden). Verringerung der • Verfügbarkeit erweiterter Sensorik (Audio, Toleranz bei Bearbeitungszeiten und Foto/Video, Lokation) Informationsversorgung (Realtime- und Qualitäts- Anspruch) • Erwartung höherer Interaktivität, Anschaulichkeit, „Coolness“ bei Außendienst- und Messepräsentationen (z.B. Simulationen mit Tablet- App statt Laptop-Präsentation) 15
  16. 16. Inhalt•Bedeutung von „Mobile“ und Auswirkungen auf B2BKonsequenzen für das B2B-Marketing und Einsatzgebiete•Fazit 16
  17. 17. Mobile-Marketing-Chancen sind groß und vielfältig(Marketing-Mix) • Angebotsergänzung • Für Mobile und • Andere Formen derAngebot Vertrieb Kommunikation durch Apps mobile Nutzung Kundenpräsentation • Apps als aufbereitete (Simulationen, Umsatzbringer Informationen Augmented Reality) • Paid Content • Mobile Website bzw. • Sales Training auf • Zusätzliche App Mobile Services: Manuals • Mobile-optimierter • Sales-Unterstützung als App, aktuelle Newsletter über Mobile Informationen am • Mobile Ads Kundenstandort • Zusätzliche (GPS) Kommunikations- kanäle (SMS, Face Time) 17
  18. 18. „Mobile“-Wandel bringt aber auch Ansatzpunkte imgesamten Unternehmen Integration der Kunden in Unterneh- Verbesse- Umsätze mit Vernetzung/ mens- rung Mobile Apps Ausstattung prozesse Verbesserung Customer des von Service Marketing- Außen- Customer Kommunika- dienstes Intelligencetion für Mobile 18
  19. 19. Beispiele für Einsatzgebiete im B2B-Mobile-Marketing Mobile Social-Networking und Business-Matching Information und Wissen: Content als Mehrwert und Umsatzträger Vernetzung / Unterstützung des Außendienstes 19
  20. 20. Beispiel: Ad-hoc Social Networking und BusinessMatching • Shhmooze ist eine App für Veranstaltungen und Konferenzen • Kompatibel mit iPhone, iPad und Android- Geräten • Shhmooze nutzt LBS-Technologie, um Personen in der direkten Umgebung zu finden und anderen Nutzern das eigene Shhmooze-Profil anzuzeigen • Vorteil: Erleichterte Kontaktaufnahme mit relevanten Gesprächspartnern • Launch: November 2010 • Offizieller Partner verschiedener Veranstaltungen in Europa (z.B. Mobile World Congress, TechWorld, Apps World Europe) 20
  21. 21. Beispiel: Trainingsprogramm und Videos für komplexeProdukte Cisco M-Learning • Mit dem M-Learning Viewer lassen sich Lerninhalte des Cisco Learning Network auf Apple- und Android-Geräten betrachten • Lernvideos für die Darstellung auf mobilen Endgeräten optimiert • Seit April 2010 verfügbar • Kauf von neuen Lernmodulen über den Cisco Learning Network Store (cisco.com/go/m-learning) • Einsatzgebiete: Mitarbeiter-Zertifizierung, Produkttrainings • Vorteile: Umsatzgenerierung über Video- Verkäufe, nahtlose Einbindung in das bestehende Cisco-Lernkonzept (z.B. Lern- Texte, Community) • Kontinuierliche Erweiterung der Lernmodule. 21
  22. 22. Beispiel: Verbesserte Sales- und Customer-Service-Tools für den Außendienst • Sybase Mobile Sales: App speziell für den mobilen Zugriff auf CRM- Daten in SAP-Systemen. • Außendienstmitarbeiter erhalten unterwegs Zugriff auf wichtige Daten (z.B. Kontaktadressen, Aufträge, Aktivitäten). • Sales-Mitarbeiter können neue Eingaben über das mobile Endgerät vornehmen und mit den Unternehmensdaten synchronisieren. • Small Talk-App (Haufe): Außendienst-Mitarbeiter können sich gezielt auf Kundengespräche vorbereiten. Die App verbindet ausgewählte Kontakte mit aktuellen Nachrichten aus 14 definierbaren Interessensgebieten. 22
  23. 23. Inhalt•Bedeutung von „Mobile“ und Auswirkungen auf B2B•Konsequenzen für das B2B-Marketing und EinsatzgebieteFazit 23
  24. 24. Food for Thought (and Action) • Bestandsaufnahme: Welche Ansätze gibt es in Ihrem Unternehmen bereits? • Trends betrachten: Was ändert sich bei Ihren Kunden/Wettbewerbern konkret durch „Mobile“? • Ziele setzen: Was möchten Sie durch Mobile-Marketing kurz-, mittel- und langfristig erreichen? • Ausprobieren und Erforschen: Was funktioniert bei Ihrer Zielgruppe und was nicht? • Roadmap aufbauen und kontinuierlich pflegen: Mit welchen Mitteln welche Ziele erreichen? Mobile-Marketing-Strategie entwerfen: „Mobile“ einen strategischen Platz im Image by suphakit73 Unternehmens-Marketing geben. 24
  25. 25. Vielen Dank! Carsten Hinze Gerlach, Porst + Steiner GmbH Kaiser-Friedrich-Promenade 105 · 61348 Bad Homburg v.d.H. Telefon: +49 (0) 6172 - 49 556 123 · Mobil: +49 (0) 151 – 584 947 05 carsten.hinze@gps-consulting.com · www.gps-consulting.com Mitglied im: 25

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